Robert Louis Stevenson - Die Schatzinsel/ Treasure Island

  • Kurzbeschreibung aus Amazon.de:
    "Die Schatzinsel" erzählt ein Abenteuer aus längst vergangenen Zeiten, als es noch Piraten und vergrabene Schätze auf einsamen Inseln gab. Der junge Jim Hawkins bekommt in diesem Roman die Karte einer Insel in die Hände, auf der der größte Seeräuber aller Zeiten seine Beute vergraben hat. Gemeinsam mit einem Baron, einem Arzt und einer bunt zusammengewürfelten Truppe macht Jim sich auf zu dieser Insel. Ein Teil der Crew entpuppt sich als Freibeuter, und so stehen der Bergung des Schatzes noch etliche Scharmützel zwischen den guten Schatzsuchern und den Piraten im Weg. Nur wenige der von England aus Aufgebrochenen treten auch wohlbehalten die Rückfahrt an ... Mit der Suche nach einem vergrabenen Piratenschatz greift der Autor ein bekanntes und beliebtes Thema von Abenteuerromanen des 19. Jahrhunderts auf. Stevenson prägt dieses Genre mit der einfachen und gleichzeitig farbigen Sprache der "Schatzinsel" entscheidend. Sein Roman stellt einen Höhepunkt der Abenteuerliteratur dar, ein Werk, das immer auch erwachsene Leser gefunden hat.

    Meine Meinung:
    Ich fand das Buch, als es mir meine Mutter damals vorgelesen hat, sehr schön. Es war spannend und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht.
    Also für Mütter zu empfehlen, und für euch andere: natürlich auch. =)

    5/5 Sternen
    (P.S.: Könnte einer von euch vllt. für mich bewerten, denn ich habe noch keine 100 Einträge zusammen, danke)

  • Hallo twilightfan,
    Würde mich vorab interessieren, ob die Kinderbuchfassung gekürzt ist oder dem Original entspricht.
    Das Original hat 192 Seiten. (ist allerdings ein sehr altes Buch ohne ISBN Nummer).
    R. L. Stevenson, der unter anderem auch Dr. Jekyll und Mr. Hyde schrieb, hat mit der Schatzinsel
    wohl einen der grössten Klassiker der Abenteuerliteratur geschrieben. Vor allem der wunderbar flüssige
    Erzählstil und geschickt gesetzte Spannungsbögen ziehen den Leser (jung oder alt) von der ersten Seite
    an in ihren Bann. Eins der Lieblingsbücher meiner Jugendzeit und als Abenteuerroman immer noch aktuell.

    Wir sind der Stoff aus dem die Träume sind und unser kleines Leben umfasst ein Schlaf.

    William Shakespeare


    :study: Joyce Carol Oates - 48 Clues into the Disappearance of my Sister

    :study: Marc Morris - The Anglo-Saxons

  • Ich fand das Buch auch richtig toll, aber wenn ich mich richtig erinnere war es recht blutrünstig. Zumindest an manchen Stellen. Vielliecht war ich auch zu jung und es war gar nicht so "schlimm" aber ich glaube doch dass mich die ein oder andere Stelle etwas schockiert hat :) Trotzdem: Sehr, sehr tolles Buch! Vielleicht les' ich das demnächst mal wieder, kann mich ja an das meiste gar nicht mehr erinnern! :)

  • Das ungekürzte Original auf deutsch hat 352 Seiten.


    Meine deutsche Ausgabe hat nur knapp 200 Seiten, die jedoch in sehr kleiner Schrift gedruckt ist. Gekürzt ist die Ausgabe nicht, aber wie
    gesagt recht alt (Ausgabe von 1952).

    Wir sind der Stoff aus dem die Träume sind und unser kleines Leben umfasst ein Schlaf.

    William Shakespeare


    :study: Joyce Carol Oates - 48 Clues into the Disappearance of my Sister

    :study: Marc Morris - The Anglo-Saxons

  • (Ausgabe von 1952).


    Hab meine alte Ausgabe auf dem Land, ist auch ungefähr aus dieser Zeit, muss nachsehen wenn ich nächstes mal draussen bin. Hab das meiste schon vergessen, ist so viele Jahre her. :scratch:
    Liebe Grüsse Mara

    :study: Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :totlach: na ja schön langsam nicht mehr :puker:

  • Klappentext:
    Eine Landkarte gab den Anstoß zu dem wohl bedeutensten Abenteuerroman der Weltliteratur. Robert Louis Stevenson zeichnete seinem Stiefsohn die Karte einer Insel, auf der ein Schatz vergraben liegt. Bis in die Einzelheiten entwarf er jeden Wald, jede Flußmündung, die Berge und Täler. Und während er noch malte und skizzierte, formte er bereits die Gestalten, die, durchdacht bis in jeden Charakterzug, die Hauptfiguren des Romans »Die Schatzinsel« werden sollten: den Schiffsjungen Jim Hawkins, stets vom Gück begünstigt, dessen Mut, Tapferkeit und Vorwitz ausschlaggebend zum Gelingen und glücklichen Ende der Fahrt betragen, und den Schiffskoch John Silver, den Gentleman Fortunas mit allen Eigenschaften eines Seeräubers, brutal, verschlagen, habgierig, wüst, raffiniert, geschickt und mutig.


    Meine Meinung:
    Ich denke mir, jedem ist »Die Schatzinsel« bekannt. Wenn nicht als Buch, dann zumindest dank einer der zahlreichen Verfilmungen. Daher werde ich hier nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Auch ich hatte zuvor bereits eine Verfilmung (keine Ahnung mehr, welche das war) gesehen und kannte somit schon im Groben, worum es geht. Da das jedoch schon ein Weilchen zurücklag, konnte ich mich noch einmal neu auf die Geschichte einlassen. Meine vorliegende Ausgabe ist zudem durchsetzt durch wunderschöne Illustrationen von Józef Wilkoń. Es ist schwer, einen Klassiker zu bewerten, finde ich. Mir hat das Buch jedoch viele schöne Lesestunden bereitet, ein gesamtes Wochenende, um genau zu sein.


    Ich gebe diesem Buch:
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Der junge Jim Hawkins gerät mehr oder weniger zufällig in eine Expedition zu einer winzigen, weit entfernten Insel, auf der sich ein unfassbar wertvoller Schatz befinden soll. Jim ist Feuer und Flamme für das Abenteuer, doch bereits unterwegs stellt sich heraus, dass das Unternehmen noch viel gefährlicher ist, als er sich hatte träumen lassen, denn es ist lange nicht auf alle Besatzungsmitglieder Verlass ...


    Mehr sei für die, die wie ich außer dem Titel und ein paar Andeutungen noch nichts über den Inhalt wissen, auch gar nicht verraten. Stevensons Klassiker ist ein richtig schöner Abenteuerschmöker, der sich erstaunlich flott liest (ich hatte etwas viel Verstaubteres erwartet) und auf relativ wenigen Seiten mit zahlreichen unverhofften Wendungen aufwartet.


    Die Figurenzeichnung ist recht unterschiedlich, es gibt einige eher stereotype Charaktere, und es gibt Long John Silver, den einbeinigen Schiffskoch, der mehr als einmal für Überraschung gesorgt und mich ziemlich fasziniert hat. Ganz klasse fand ich auch die knappen, präzisen und doch sehr deutlichen Beschreibungen der Insellandschaft und des Meeres.


    Die "Penguin Clothbound Classics"-Ausgabe, die ich gelesen habe, beinhaltet überdies noch ein paar interessante Anmerkungen zum Buch und zum Verfasser, die das Lesevergnügen schön abgerundet haben.

  • Inhalt (Amazon.de)


    Als Jim Hawkins eines Tages in den Besitz einer geheimnisvollen Schatzkarte gelangt, beginnt das Abenteuer seines Lebens. Zusammen mit seinen Freunden Dr. Livesey und dem Friedensrichter Trelawney begibt sich der mutige Junge auf eine gefährliche Reise auf der Hispaniola in die Südsee – doch sie sind nicht die Einzigen, die es auf den sagenumwobenen Goldschatz des berüchtigten Piratenkäptns Flint abgesehen haben: Denn auf dem Schiff hat auch die halbe ehemalige Mannschaft dieses Korsaren angeheuert, unter ihnen der einbeinige Long John Silver … »Die Schatzinsel«, erstmals 1883 erschienen, begeistert seit Generationen Jung und Alt; und es gibt wohl kaum einen Leser, der diesen spannenden Abenteuerroman nicht von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen hat.


    Meine Meinung


    Neben "Dr Jekyll/Mr Hyde" stellt Stevensons Erstlingswerk wohl das berühmteste seiner Bibliografie dar. Dies ist aber nicht nur unter Lesern der Fall, vielmehr hat "Die Schatzinsel" ihren eigenen Platz im Bewusstsein der Weltbevölkerung erhalten, dies nicht jedoch ohne Adaptionen für Film und Fernsehen (neustes Beispiel: Die, von Michael "Transformers" Bay produzierte, TV-Serie "Black Sails", eine Art Prolog zum eigentlichen Werk) und auch ich kam in frühester Kindheit erst mit einer Animationsserie, basierend auf dem Buch, in Berührung.
    Das Buch gilt heute gemeinhin als Klassiker (des Abenteuer-Genres) und obwohl das Buch nach Erstveröffentlichung ein Misserfolg war, kommt sein heutiger Status nicht von ungefähr. Ist die gefährliche Reise zur Schatzinsel und die, nicht minder riskanten Abenteuer die dort erlebt werden, durchaus als Archetyp einer solchen Erzählung zu werten. Und auch die Figuren, die Stevenson hier schuf, dürften mittlerweile in vielen Teilen der Welt bekannt sein, sei es der junge, gewitzte Jim Hawkins, der Einsiedler Ben Gunn, Livesey, ein Dotor mit echtem Schneid oder eben der berühmt-berüchtigte "Long" John Silver, ein Schuft mit einem Herz aus Gold, der, für mich persönlich, die wahre Hauptfigur der Geschichte ist.
    Ich möchte diesen kurzweiligen Klassiker der Weltliteratur jedem ans Herz legen, der eine Affinität zu entsprechenden Erzählungen hat, es wird nicht bereut werden.


    Nun aber noch eine Frage in eigenem Interesse: Mir ist während der Lektüre der vollständigen Ausgabe aufgefallen, dass der Schreibstil etwas variiert: Manchmal wird "ck" benutzt und manchmal "kk" (wie es früher der Fall war), manchmal heißt es "Kapitän", dann wieder "Kapitein", welchen Grund hat dies? Wollte man damit vielleicht den Sprachstil von Jim bzw. dem Doktor besser herausstellen, wurde unbedacht übersetzt oder gibt es einen anderen Grund, den ich nur nich verstehe/übersehe?

  • Originaltitel: Treasure Island
    Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
    Verlag: Hanser
    ISBN-13: 978-3446243460


    Klappentext (Auszug)
    Stevensons berühmtester Roman, Geniestreich und Meisterwerk zugleich, erzählt von der Expedition zur See und der Bergung des Piratenschatzes von Käptn Flint. Sein eigentlicher Held ist der mutige Junge Jim Hawkins, umgeben von skurrilen und dubiosen, von seriösen und verkommenen Figuren, darunter Squire Trelawney und Doktor Livesey, Käptn Smollett und John Silver, die der Autor in einer herrlich klassischen Szenerie auftreten lässt: zwischen Bodennebel und teerverschmierten Schiffstauen, zwischen Blockhaus und Pulverdampf, in bedrängten Lagen diesseits und jenseits der Reling.


    Die Schatzinsel hat die Leser vom ersten Augenblick an gefesselt und Generationen von Schriftstellern inspiriert – von Mark Twain bis Marcel Proust, von Henry James bis Berthold Brecht. Die Fahrt der Hispaniola geht nicht nur auf eine exotische Insel, sondern in die Abgründe der menschlichen Seele. Es ist eine Parabel über Geldgier, eingefasst in das schöne Kleid des Abenteuers. Hier geht es nicht um Liebe, nicht um Status, nicht um den gesellschaftlichen Alltag, nicht um verlorene Illusionen. Es geht um das nackte Überleben.


    Über den Autor (Quelle: Wikipedia)
    Robert Louis Balfour Stevenson (* 13. November 1850 in Edinburgh; † 3. Dezember 1894 in Vailima, nahe Apia, Samoa) war ein schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Stevenson litt an Tuberkulose und wurde nur 44 Jahre alt; jedoch hinterließ er ein umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Bekannt geworden sind vor allem der Jugendbuchklassiker Die Schatzinsel und die Schauernovelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, die sich dem Phänomen der Persönlichkeitsspaltung widmet und als psychologischer Horrorroman gelesen werden kann. Einige Romane sind heute noch populär und haben als Vorlagen für zahlreiche Verfilmungen gedient.


    Meine Gedanken zum Buch
    „Die Schatzinsel“ ist eines der Bücher, die mich schon als junger Leser stark beeindruckten. Damals war es das Abenteuer, das der junge Jim Hawkins erleben durfte, die unterschwellige Gefahr die von den Piraten, insbesondere von Long John Silver ausging. Heute ist es weniger der Gruselfaktor, der mich dieses Buch genießen ließ, eher ist es die gekonnte Darstellung der Abgründe die sich in den menschlichen Charakteren auftut. Obwohl diese sehr plakativ in gut und böse eingeordnet sind, ist es spannend ihren Ideen und Winkelzügen zu folgen. Trotzdem sind sie alle auf ihre eigene Art einzigartig und bleiben im Gedächtnis. Auch Jim Hawking, der kein Kind mehr, aber auch bei weitem noch nicht erwachsen ist, besticht durch seine Handlungen, unüberlegt, ohne das Risiko seines Tuns abzuwägen, mutig, voller jugendlichem Tatendrang.


    Der Spannungsbogen wird durchgehend hochgehalten, dazu trägt auch ein kurzzeitiger Wechsel des Erzählers in der Mitte des Romans bei. So erweitert sich die Perspektive und man bekommt noch einen Blick auf die Geschichte als nur den des Ich-Erzählers Jim Hawkins.


    Sprachlich kann man sich zwar gut in die Handlungszeit hineinversetzen, allerdings kommt mir persönlich die Übersetzung von Andreas Nohl ein wenig glatt vor. Die sich auch in meinem Besitz befindliche Übersetzung von Karl Lerbs ist wesentlich markiger und weniger modern und verbreitet durch die Ausdrucksweise etwas mehr Piratenflair. Die neue Übersetzung ist sehr leicht und flüssig lesbar und keineswegs misslungen.


    “Die Schatzinsel“ ist kein ausschließlicher Jugendroman, auch wenn man schon etwas länger erwachsen ist, kann man mit diesem Roman angenehme, spannende und unterhaltsame Lesestunden genießen.

  • Der junge Jim Hawkins gerät mehr oder weniger zufällig in eine Expedition zu einer winzigen, weit entfernten Insel, auf der sich ein unfassbar wertvoller Schatz befinden soll. Jim ist Feuer und Flamme für das Abenteuer, doch bereits unterwegs stellt sich heraus, dass das Unternehmen noch viel gefährlicher ist, als er sich hatte träumen lassen, denn es ist lange nicht auf alle Besatzungsmitglieder Verlass ...


    Mehr sei für die, die wie ich außer dem Titel und ein paar Andeutungen noch nichts über den Inhalt wissen, auch gar nicht verraten. Stevensons Klassiker ist ein richtig schöner Abenteuerschmöker, der sich erstaunlich flott liest (ich hatte etwas viel Verstaubteres erwartet) und auf relativ wenigen Seiten mit zahlreichen unverhofften Wendungen aufwartet.


    Die Figurenzeichnung ist recht unterschiedlich, es gibt einige eher stereotype Charaktere, und es gibt Long John Silver, den einbeinigen Schiffskoch, der mehr als einmal für Überraschung gesorgt und mich ziemlich fasziniert hat. Ganz klasse fand ich auch die knappen, präzisen und doch sehr deutlichen Beschreibungen der Insellandschaft und des Meeres.


    Die "Penguin Clothbound Classics"-Ausgabe, die ich gelesen habe, beinhaltet überdies noch ein paar interessante Anmerkungen zum Buch und zum Verfasser, die das Lesevergnügen schön abgerundet haben.

  • ### Inhalt ###
    Die legendäre Jagd nach dem Schatz des blaugesichtigen gefürchteten Kapitäns Flint um eine Gruppe von Abenteurern, dem reichen Trelawny, Doktor Livesey und dem jungen Jim Hawkins. Gemeinsam stechen sie mit der Hispaniola von Bristol in See zusammen mit einer bunt zusammengewürfelten Crew aus ehrbaren Leuten wie dem Kapitän Smollett sowie einigen Halsabschneidern um Long John Silver. Bis zur Ankunft auf die Schatzinsel verläuft alles reibungslos doch dann beginnt der Kampf zwischen den Piraten und den rechtschaffenen Gentlemen.


    ### Meinung ###
    Besonders gefallen haben mir die Dialoge der Charaktere. Long John Silver ist die schillerndste Figur von allen. Ein Krüppel, der sich mit seiner Krücke jedoch so behende bewegt wie ein Äffchen und mit seinen Worten jeden um den Finger zu wickeln versteht. Ein Mann, der Dir im ersten Moment Honig um den Bart schmiert und Dir im nächsten Moment die Gurgel durchschneidet.

    Stevenson legt meiner Meinung nach den Fokus auf die Dialoge und Charaktere. Durch die Beschreibungen des Romans erfahren wir hier und da einige zeittypische Details. Wir erfahren, was Glücksgentlemen sind, wieviele verschiedene Goldmünzen es gibt, wie die Gentlemen und Piraten so gekleidet sind, womit sie kämpfen - alles jedoch eher oberflächlich und nur soweit es für den Verlauf der Handlung notwendig ist.


    ### Fazit ###
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    Ein spannender Abenteuer-Roman um Piraten und Schätze und Abenteuer.

    Der ideale Tag wird nie kommen. Der ideale Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen. -- Horaz


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  • Der Abenteuerroman erzählt Jim Hawkins ereignisvolle Reise auf der Suche nach einem Piratenschatz auf der Südsee. Freundschaft, Intrigen und auch eine Menge Schießpulver werden geboten. Die Geschichte erschien 1881 zunächst als Fortsetzungsroman und zwei Jahre später als Buch. Der Roman ist mittlerweile ein Klassiker und definitiv nicht nur für Jugendliche geeignet.


    Der Input Verlag veröffentlicht sogenannte „Perlen der Literatur“. Das sind europäische wiederveröffentlichte Titel des 19. oder 20. Jahrhunderts. Alle Bücher besitzen einen Leineneinband, ein hübsch gestaltetes Vorsatzpapier und eine wunderschöne Banderole mit toller Kalligrafie und zum Roman passenden Begriffen. Der Verlag setzt dabei auf eine Neubearbeitung, die auf der 1917 erschienenen Übersetzung von Kurt Faber basiert, wobei die Sprache „entstaubt, poliert und einiges gekürzt wurde“ (Anmerkung des Verlags). Die Neubearbeitung lässt sich gut und flüssig lesen. Da ich den Roman bisher nicht gelesen habe, kann ich die Ausgabe jedoch nicht mit einer anderen vergleichen. Ich erkannte lediglich den Spruch „Fünfzehn Mann auf des Toten Kist‘- Johoo und ‚ne Buddel, Buddel Rum.“, den ich etwas anders kenne.

    Die tolle Ausstattung wird noch mit einigen schwarz-weiß Zeichnungen ergänzt. Außerdem gibt es immer mal wieder Zitate/Sätze aus dem Roman, die in einer anderen Schriftart hervorgehoben werden. Optisch ist das sehr ansprechend. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass diese Sätze dort stehen, wo sie tatsächlich im Roman auftauchen. Leider sind diese Zitate aber an anderer Stelle im Buch erneut zu finden, so dass man die Zitate entweder zu früh liest oder nur als Wiederholung. Das nimmt diesem irgendwie das Besondere, weil diese Zitate dadurch überflüssig erscheinen, da sie inhaltlich nichts Neues bieten und man sie dadurch eher ignoriert, was sehr schade ist.

    Fazit: Zum Klassiker an sich braucht man nichts mehr schreiben. Auf jeden Fall lesenswert und in dieser Ausstattung auch optisch ein Highlight.


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