Christoph Spielberg - Denn wer zuletzt stirbt

Anzeige

  • Inhalt:
    "Jeder Mensch hat das Recht zu sterben!" Da muss Dr. Felix Hoffmann, der in der Humana-Klinik nun die Abteilung für die Nachsorge meist alter Menschen leitet, seiner alten Tante zustimmen. Doch er kann nicht an Zufall glauben, als ihm der Kauf einer Wohnung angeboten wird, die genau dem Patienten gehört, den er gerade erst erfolgreich ins Leben zurückgeholt hat. Als er dieser Spur folgt, muss er erkennen, dass hier jemand mit großer krimineller Energie Profit aus dem Ableben alter Menschen schlägt. Und zwar jemand, der nicht gewillt ist, sich dabei von Dr. Hoffmann stören zu lassen. Ein spannender und hochauthentischer Krankenhaus-Krimi eines Insiders!


    Autor:
    Christoph Spielberg wurde 1947 in Berlin geboren. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Herzspezialist. Er war lange Jahre Oberarzt in einem Berliner Klinikum, dann niedergelassener Kardiologe in Potsdam. Heute ist er freiberuflich tätig und lebt abwechselnd in Berlin und in den USA.


    Meine Meinung:
    Vieles in diesem Buch ist mit einem Augenzwinkern geschrieben, aber trotzdem ist es kein humoristisches Buch. Man merkt, dass dort jemand schreibt, der mit der Thematik vertraut ist und dass macht schon ein wenig nachdenklich. Hier schreibt kein Blinder über die Farbe, nein, hier schreibt ein ehemaliger Krankenhausarzt über Zustände in einem Krankenhaus, Zustände die garantiert nicht nur in einem Berliner Krankenhäuser anzutreffen sind. Die Geschichte selbst wirkt nicht „wie irgendwie aus der Luft gegriffen“, man kann sich schon vorstellen, dass so etwas genauso passieren könnte. Ein sehr lesenswertes Buch dass dem Genre Krimi zuzuordnen ist, aber eben ein Krimi der auch über den Tellerrand schaut.

  • Danke Voltaire :thumright:


    Klingt sehr interessant und ist sofort auf meine Liste gewandert. :wink:

    Liebe Grüße
    Helga :winken:


    :study: [b]???


    Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)

    Einmal editiert, zuletzt von Helga ()

  • Nun habe ich das Buch auch gelesen. Ein durchaus interessanter Krimi von einem Autor, der sich im Krankenhaus Alltag auskennt.
    Ich möchte mich der Meinung von Voltaire anschließen. Die Geschichte wirkt realistisch und authentisch. Und dem Hauptprotagonisten Dr. Felix Hoffmann begegne ich immer wieder gerne.
    Der einzige Kritikpunkt wäre - mir hat es etwas an der Spannung gefehlt.
    Von mir gute :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    2021: Bücher: 157/Seiten: 71 373
    2020: Bücher: 139/Seiten: 60 837
    ------------------------------

    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

    ------------------------------

    Lese gerade:

    Pessl, Marisha - Die alltägliche Physik des Unglücks

    Stavemann, Harlich H. - Im Gefühlsdschungel

    Einmal editiert, zuletzt von Emili ()

  • @ Emili Ich habe ja schon mit Spannung auf deine Rezension gewartet . Warum diesmal nur 3 Sterne ? Wirklich nur wegen der fehlenden Spannung ?

    Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben. ( Johann Wolfgang Goethe )


    Jede Begegnung , die unsere Seele berührt hinterlässt eine Spur die nie ganz verweht. ( Lore-Lillian Boden )

  • Wirklich nur wegen der fehlenden Spannung ?


    Oh ja, leider.
    Ich fand es nur mittelmäßig, vor allem wenn ich das Buch mit den anderen, die ich von dem Autor gelesen habe, vergleiche, sind es für mich nur drei Sterne.
    LG
    Emili

    2021: Bücher: 157/Seiten: 71 373
    2020: Bücher: 139/Seiten: 60 837
    ------------------------------

    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

    ------------------------------

    Lese gerade:

    Pessl, Marisha - Die alltägliche Physik des Unglücks

    Stavemann, Harlich H. - Im Gefühlsdschungel

Anzeige