Neil Gaiman - The Books of Magic

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  • Klappentext (Meine Übersetzung)


    Timothy Hunter ist wie jeder andere 13-jährige Junge, ziellos füllt er seine Tage mit Fernsehen und Skateboard-Fahren. Aber Timothy Hunter ist auch anders als fast jeder andere auf der Erde - und nun wird er den Grund dafür erfahren.


    In einem Wort - Magie.


    Tim glaubt nicht an Magie - natürlich nicht -, aber es stellt sich heraus, dass die Magie an ihn glaubt - zumindest soweit, dass einige ihrer Ausübenden bereits aktiv sein erfrühtes Ableben planen.


    Zum Glück für Tim hat er aber auch Verbündete im übernatürlichen Raum. Vier der erfahrendsten und mysteriösesten Magie haben geschworen, den Jungen zu beschützen und zu erleuchten, und jeder von ihnen hat eine Reise vorbereitet, um die Gefahren und Belohnungen des magischen Lebens zu demonstrieren.


    Und noch wichtiger: sie werden ihm auch den Preis dafür zeigen.


    Eigene Beurteilung/Eigenzitat aus amazon.de


    Ein dunkelhaariger, brilletragender Junge mit einer Eule hinter sich, während er auf einem Skateboard durch die Luft reitet. Da könnte man schon auf einen anderen magisch zu erziehenden jungen Mann denken und den Namen J.K. Rowling auf dem Cover suchen. Nur kam diese Geschichte in Heftform bereits 1990/91 heraus, so dass Neil wohl ein älteres Anrecht auf so eine Gestalt hätte.


    Timothy Hunter lebt in England und geht seinen Aufgaben als Teenager nach, als er vier Männer in langen Mänteln begegnet, die ihm die Möglichkeit der Magie in seinem Leben anbieten: John Constantine, Mister E., Dr. Occult und ein Fremder - ach ja, und eine herbeigezauberte Eule namens Yo-Yo.


    Der Fremde zeigt dem Jungen den Beginn des Universums, die gefallenen und die Erzengel und die Geschichte der Magie, angebunden an die Geschichte der Menschheit - bis in das 20. Jahrhundert. John Constantine stellt Tim einige Magier der hellen und der dunklen Sorte vor - und dabei begegnen ihm DC-Standards, wie etwa Zatana, über deren Vater und ihre Beziehung bis zu diesem Zeitpunkt noch wenig geschrieben wurde.


    Mit Dr. Occult geht es dann in die Feenreiche, wo sie einigen bekannten Gestalten begegnen und von wo aus sie auch Skartaris, Myra, Gemworld, die Hölle und das Traumland besuchen, und damit Neils sicherlich bekannteste Schöpfung. Und mit Mister E geht es dann ans Ende der Zeit.


    Neben den Bemäntelten gibt es auch solche, die dem Jungen ans Leder wollen - etwas, das die vier (und ein vetrauter Geist in der Hinterhand) zu verhindern suchen. Und all das nur, damit Timothy Hunter sich entscheidet, ob er Magie in sein Leben lassen möchte, oder nicht.


    Die Geschichten wurden von John Bolton, Scott Hampton, Charles Vess unf Paul Johnson graphisch hervorragend umgesetzt - und das Lettering trägt noch zur künstlerischen Ausgestaltung bei, während es gleichzeitig die Mustererkennung des Lesenden hier und da ein wenig herausfordert.


    Eine geradezu epische Geschichte um die Lebenswegfindung eines jungen Mannes, dem vier (fünf) ziemlich ungewöhnliche Tutoren bereitgestellt werden. Ein wunderbarer Beitrag zu Neils beispiellosem Gesamtwerk. :study::thumleft:


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