Marah Woolf - Sister of the Stars

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  • Inhaltsangabe:


    Bretagne, Frankreich: Vianne wird als 15jährige von einer Sylphe gebissen, die ihr im Dämonenfieber alle Hexenkräfte raubt. Ezra Tocqueville, dessen Vater der Großmeister der Loge ist, rettet sie. Das verfestigt ihre Liebe zu ihm, doch er stößt sie von sich und schickt sie zur vollständigen Genesung nach England zur Kongregation.


    Wieder zwei Jahre später: Vianne ist wieder gesund und bei Kräften. Aber ihre Magie ist verschwunden. Da die Welt am Abgrund steht, schickt die Kongregation sie zusammen mit ihren Schwestern Maëlle und Aimée wieder zurück nach Frankreich. Der Pakt mit den Dämonen, den einst Merlin mit ihnen schloss, läuft in ein paar Wochen nicht aus. Und gibt es keinen neuen Pakt, werden die Dämonen die Welt fluten und das Leben der Menschen auslöschen.


    Vianne soll ihren Einfluss auf Ezra einsetzen, um ihn zur Zusammenarbeit mit der Kongregation zu bewegen. Doch er, inzwischen Großmeister der Loge, traut der Organisation jenseits der französischen Grenzen nicht. Er schließt lieber Bündnisse mit den Dämonen, um womöglich noch das Schlimmste zu verhindern.


    Kaum in Frankreich wieder niedergelassen, kommen in Vianne alte Gefühle auf und Ezra übt noch immer große Wirkung auf sie aus. Aber seine Entscheidung steht fest: Er paktiert lieber mit Dämonen als sich der Befehlsgewalt der Kongregation zu unterwerfen. Es ist ein Rennen mit der Zeit, wo es keine Gewinner gibt.


    Mein Fazit:


    Marah Woolf schafft es immer wieder, besondere Welten zu schaffen. Dieses Mal ist es das Erbe von Merlin und der Magie, was sie sehr genau unter die Lupe nimmt. Hexen, Magier, Dämonen, dunkle Geheimnisse und uralte Verträge, das alles beschreibt sie genau und detailreich, als würde es das tatsächlich so geben.


    Natürlich hat sie wieder eine junge und starke Heldin ausgewählt, die für ihre wahre Überzeugung eintritt, aber auch schnell an ihre Grenzen stößt. Inzwischen ist sie 19 Jahre alt und hadert mit ihrem Schicksal, keine Hexe mehr zu sein. Als solche benötigt sie besonderen Schutz, denn den immer wieder auflauernden Dämonen, die immer mehr und mehr auf die Welt gelangen, kann sie nichts entgegensetzen.


    Ezra hingegen ist ein arroganter Schnösel, sehr von sich und seinen Kräften eingenommen. Allerdings ist er auch sich bewusst, dass die Zeit abläuft. Warum er sich der Kongregation verweigert, wird nicht klar, kommt wohl erst in den nächsten Bänden. Aber er ist von seiner Sache sehr überzeugt, außer bei Vianne. Er gibt sich nach außen hin kühl und unnahbar, doch unter der Oberfläche brodelt es vor Magie und Liebe. Ach, warum sind die Männer immer so stur und wollen einen auf unnahbar machen? Es ist ein einziges hin und her zwischen Vianne und Ezra und das gesamte Dorf weiß nicht nur Bescheid, sondern guckt auch noch zu.


    Marah Woolf bezauberte auch mich mit dieser Geschichte, die im Verlauf an Spannung kaum zu überbieten ist. Ich konnte mich für alle Figuren erwärmen, die Ecken und Kanten haben und meist eine ausgeprägte Persönlichkeit besitzen. Einzig die erste Hälfte, wo der Name Ezra mehr als genug fällt (und damit die unerfüllte Liebe immer wieder aufs Neue beleuchtet wurde), war nicht immer so prickelnd und es zog sich etwas dahin. Aber in der zweiten Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, es passierte einfach so wahnsinnig viel.


    Ich freue mich auf die Fortsetzung, die ja bereits im September erscheint. Sehr fleißig, die liebe Marah, ich kann es kaum erwarten! Fünf Sterne und eine klare Lese-Empfehlung!

    LG, Elke :wink:

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