J. Mertens - Mondo Criminale

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  • Inhalt:


    Praktisch über Nacht wird die nordrhein-westfalische Stadt Ludenscheid von einer beispiellosen Welle der Gewalt heimgesucht, in deren Zentrum ein Junge mit aussergewohnlichen psychischen Fahigkeiten zu stehen scheint. Gejagt von fanatischen Satanisten und skrupellosen Forschern, gehasst und gefurchtet vom Rest der Gesellschaft, beschreitet er einen einsamen Weg, an dessen Ziel die Erfullung einer dunklen Weissagung wartet. 22 Kriminelle, deren Schicksale auf unheimliche Weise miteinander verknupft sind, schlagen das dusterste Kapitel der Apokalypse auf und werden zum Spielball finsterer Machte jenseits ihres Verstehenshorizontes. Wie viel Zeit bleibt ihnen noch, bis der Prophezeite, der schon jetzt eine feurige Spur hinterlasst, seine Krafte voll entwickelt hat? Mit diesem Roman entzundet J. Mertens ("Genius Vacui") hochstpersonlich das Purgatorium und blast in die funfte Posaune der Offenbarung. Ohne lange Vorreden wirft er den ahnungslosen Rezipienten in die pechschwarzen letzten Stunden vor dem Auftauchen biblischer Monstren. Religiose Fanatiker, Rauber, Morder, Menschenjager und ahnlicher Abschaum geben sich ein Stelldichein in einer finalen Nacht, wahrend der alle Masken zum Zerbrechen verdammt sind. Die Rasanz dieses brutalen Thrillers beschert dem Leser einen freien Fall in den Brunnen des Abgrunds, in dessen Tiefen es ihm sehr heiss werden konnte ..."


    Meine Meinung:


    Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir das Buch blutiger vorgestellt, dass gebe ich zu. Aber trotzdem hat es mich gut unterhalten.

    Der Schreibstil war für mich angenehm und die Story interessant erzählt.

    Die Kapitel am Anfang stellen die einzelnen Charaktere vor und wechseln dann im Verlauf des Buches immer wieder zwischen ihnen hin und her. Bis die Erzählstränge sich irgendwann verknüpfen.

    Einen Lieblingscharakter hatte ich jetzt nicht, aber mich hat besonders Roland interessiert. Was es mit ihm auf sich hat.

    Es gab die ein oder andere überraschende Wendung, was den Spannungsbogen hoch gehalten hat.

    Noch dazu passiert das Ganze in einer deutschen Kleinstadt, was es ein bisschen realer gemacht hat für mich. Alle beteiligten Protagonisten hatten in irgendeiner Weise Dreck am Stecken, kamen aus den verschiedensten Gruppen und Schichten in der Bevölkerung.

    Alles in allem ein gutes Buch, voller Gewalt und Illegalitäten, das seinen Höhepunkt in noch mehr Gewalt findet. Ich kanns empfehlen. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." - Albus Dumbledore

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