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Emma Marten - Es ist ein Spiel. Also spiel!

The Blinds: Es ist ein Spiel: Also spiel...

3 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 1 der

Verlag: Books on Demand

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 412

ISBN: 9783744897464

Termin: November 2017

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  • The Blinds - Emma Marten


    Selfpublishing

    412 Seiten

    Dystopie

    Band 1

    26. November 2017


    Inhalt:


    Ich hatte keine Chance

    Aber ich tat es

    Ich war hier


    Geheimnisse sind kein Fremdwort für Riley.

    Ihre Kindheitsträume hat sie längst begraben.

    Doch dann bietet sich ihr die Chance, an der bekanntesten Fernsehshow des Landes teilzunehmen - den Blinds.

    Und plötzlich rücken all diese Träume in greifbare Nähe ...


    Meinung:


    The Blinds. Ein Spiel. Eine Dystopie.

    Ich liebe beides. Und der Klappentext klang so wahnsinnig geheimnisvoll.

    Nach Schnappatmung und Machtspielchen.

    Nach Adrenalin und Spannung.

    Zu Beginn habe ich beim Verlauf jedoch nur die Stirn gerunzelt.

    Und mich irgendwann gefragt was das Ganze soll. Aber von vorn.


    Rileys Welt ist klein.

    Sie wohnt mit einem Mitbewohner in einer heruntergekommenen Bude am Rande der Slums. Sie kümmert sich um ihn, weil er es selbst nicht mehr kann.

    Warum? Daraus wurde ein großes Geheimnis gemacht, das die Leser erst im Verlauf der Geschichte lüften sollten.

    Ich war mir jedoch direkt nach ein paar Seiten ziemlich sicher, habe aber auch keine große Sache draus gemacht.

    Riley ist 16 Jahre jung und für sich selbst und ihren Mitbewohner verantwortlich.

    Die Krankheit rafft ihn dahin und die einzige Möglichkeit in den Slums an Geld zu kommen, ist die Fernsehunterhaltungsshow „The Blinds“.

    Ich bin mir bis zum Ende von Teil eins leider immer noch nicht sicher, warum es die Show überhaupt gibt.

    Vom Auswahlverfahrenskonzept her ist es eine große Castingshow mit diversen Bereichen - Werbung, Modeln, Interessen der Teilnehmer, Geheimnisse - alles mit dem Ziel dem Publikum einen Unterhaltungswert zu bieten.


    Der Schreibstil der Autorin ist locker. Leicht zu lesen, aber für meinen Geschmack auch sehr einfach gehalten. Es gibt kein großes Wordbuilding, meine Fantasie wurde nur minimal angeregt, sodass ich mir kaum etwas aus der Welt vorstellen konnte, weil es auch kaum etwas vorzustellen gab.

    Riley nimmt nur widerwillig an den Blinds teil, weil sie ihren Mitbewohner nicht alleine lassen will und nicht an sich glaubt.

    Und weil sie dann jeden Tag der Ungerechtigkeit, der Schere zwischen Arm und Reich, gegenüber stehen muss.

    Im Zentrum, dessen Dasein mir sich nicht gänzlich erschlossen hat.

    Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist zwiegespalten. Aber warum?

    Darüber bleibt man bis zum Schluss im Unklaren.


    Normalerweise kann ich mich in der personellen Perspektive wunderbar in die Charaktere hineinversetzen. Doch mit Riley hatte ich so meine Schwierigkeiten.

    Sie hat viele Eigenschaften, die ich schätze, aber genauso viele, die mich genervt haben.

    Zudem habe ich ihr einige Gefühle und Gedanken einfach nicht abgekauft. Es war etwas frustrierend, weil ich sie grundlegend echt mochte.

    Und auch der männliche Gegenpart, Duke Donovan, hat sich in meinen Augen oft widersprochen.

    Er und Riley bilden bei den Blinds ein Team, doch es hat sich nur selten danach angefühlt. Uff, echt schwierig.

    Die einzige Protagonistin, die ich relativ authentisch fand, war die 14 jährige Amely. Super sympathisch.


    Die Geschichte erschließt sich über mehrere Wochen, Zeit, in denen die Blinds erst so richtig auf Touren kommen. Und wo ich mir Spannung und Action erhofft hatte, lag der Fokus mehr auf dem Gefühlsleben von Riley - was einerseits natürlich Sinn macht, weil sie der Mittelpunkt ist - andererseits wurde es im Verlauf der Story sehr schnell langweilig und ich habe Sätze teilweise übersprungen, in der Hoffnung, dass noch etwas passiert, das mich vom Hocker haut. Fehlanzeige.


    Fazit:


    Ich habe „The Blinds“ zwar beendet, aber es ist doch weit hinter meinen Erwartungen zurück geblieben. Wo ich ein dystopisches Setting und ein gefährliches Spiel erwartet habe, bekam ich eine Castingshow, die zwar einigermaßen interessant war - der Sinn hat sich mir jedoch nicht erschlossen.

    Die Charaktere sind alle angenehm aufgearbeitet, aber die emotionale Verbindung schlug fehl. Bis jetzt weiß ich immer noch nicht so genau, was dieses Buch mir sagen will. Es ist auf gewisse Weise unterhaltsam, sonst hätte ich es nicht beendet, aber andererseits... Hmpf.


    Bewertung:


    ⭐️⭐️⭐️(3/5)

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Emma Marten - The Blinds“ zu „Emma Marten - Es ist ein Spiel. Also spiel!“ geändert.
  • Das ist immer schwer zu beurteilen, sorry.

    Nun, in diesem Fall geben amazon und unsere Reihenprogrammierung beiden an, das die Reihe "The Blinds" heißt. Ich denke, man darf darauf vertrauen ;-)

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