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Claus Cant - Liebe braucht keine Rute (ab 11.08.2019) (mit Autor)

Liebe braucht keine Rute: Meine Jugend z...

4.2 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

Verlag: Independently published

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 236

ISBN: 9781096262084

Termin: Mai 2019

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  • Liebe braucht keine Rute - Anfang bis Ende - Seiten 1-252

    Hinweis: Bitte gebt euren Beiträgen eine Überschrift mit den Abschnitten/Seitenzahlen, auf die ihr euch bezieht. Schreibt diese einfach in die erste Zeile eures Beitrags und formatiert sie anschließend mit dem H-Button als "Überschrift 1".
  • Die Freiexemplare für die Leserunde sind unterwegs. Melde mich in ein paar Tagen noch einmal.

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    Super, ich bin schon gespannt :)

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Die Freiexemplare für die Leserunde sind unterwegs. Melde mich in ein paar Tagen noch einmal.

    Freue mich schon drauf. Danke.

    Liebe Grüße von der buechereule :winken:

    Im Lesesessel

    Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder als ein Buch!
    (Emily Dickinson)


    Mein Buchblog: Wörterkatze
    aktueller Beitrag:



    2019: 66 SuB: 2.721 (B/E/H: 2.021/659/41)

  • Vielen Dank für die schnelle Zusendung. Freue mich sehr, dass ich daran teilnehmen darf. :lol:Dies ist meine erste Teilnahme auf dieser Seite. Bin sehr gespannt darauf. :)

  • Und fange dann am 11.08 mit dem Lesen an.

  • Das Buch ist heute eingetroffen. Vielen Dank.

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    (Emily Dickinson)


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  • Das Buch ist heute eingetroffen. Vielen Dank.

    Meins konnte ich heute auch nach der Arbeit in Empfang nehmen, vielen Dank 😊

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Ich hoffe, Ihr findet einen guten Einstieg ins Buch. Melde mich am Sonntag noch einmal.

  • Das Cover ist sehr schön gehalten mit dem Apfelblütenzweig und dem roten Herzen. Vorweg das Inhaltsverzeichnis und die große Schrift finde ich sehr angenehm. Gleich stecke ich meine Nase ins Buch und bin schon gespannt was mich erwartet, denn ich habe so überhaupt keine Ahnung.

    Liebe Grüße von der buechereule :winken:

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    (Emily Dickinson)


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  • Ja das Cover finde ich auch sehr schön gehalten. Bin mal gespannt was mich erwartet...

  • Das Cover gefällt mir auch sehr gut und es spiegelt den Titel gut wieder.


    Kapitel 1 bis einschließlich 7


    Puh, das ist wirklich keine einfache Familie, in der der Hauptprotagonist Lukas aufwächst. Extrem gläubige Eltern, das ganze Leben dreht sich um den Glauben. Es gibt keinen Fernseher, kein Radio und keine „anstössigen Veranstaltungen“.

    Im zweiten Kapitel dann, als Lukas seinen Körper entdeckt, geht der Ärger erst so richtig los. Privatsphäre scheint es in der Familie auch nicht zu geben, die Mutter stürmt in das Bad einfach hinein. Vorher war Lukas anscheinend immer sehr folgsam und hat sich an alle von den Eltern aufgestellten Regeln gehalten. Jetzt lernt er das erste Mal die Rute kennen und ist sehr verstört, verständlicherweise. Um sein vermeintliches Fehlverhalten wieder gut zu machen, muss er vor der versammelten Gemeinde seine Sünden beichten. Das ist ja so schon peinlich, aber in dem Alter muss das die Hölle sein. Aber um sich von seinen Sünden reinzuwaschen, nimmt Lukas auch das in Kauf. Und nicht nur zuhause hat Lukas es nicht leicht, in der Schule wird er gehänselt, geärgert und gequält, weil er anders ist. Bis sie sich über Marie lustig machen. Da platzt ihm der Kragen und er haut Daniel eins auf die Nase und hat sich somit Respekt verschafft vor der versammelten Mannschaft.


    Bisher gefällt mir die Geschichte ganz gut, obwohl Lukas mir unheimlich leid tut. So ein abgeschiedenes Leben fern von allen Tätigkeiten eines normalen Teenager-Lebens zu der Zeit muss wirklich schwer sein. Auch die Eltern kommen wir etwas komisch vor mit ihrem extremen Glauben, eine freikirchliche Vereinigung? Hört sich etwas nach Sekte an. Ich bin gespannt, im Laufe der Geschichte wird da sicher noch mehr zu berichtet. Und auch die Vergangenheit der Eltern ist noch etwas rätselhaft, ich hoffe, dass da noch mehr zu berichtet wird. Die Großeltern scheinen da ja auch noch eine Rolle zu spielen. Der Vater war anscheinend laut seinem Anstecker ein Nazi.

    Und natürlich bin ich gespannt auf die Erlebnisse zwischen Marie und Lukas, sie wächst ja sicher anders auf als er und irgendwie scheint sie ja nicht gesund zu sein, bin gespannt, ob aus den beiden ein Pärchen wird.

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Vielen Dank für eure ersten Feedbacks. Georg Cristoph hat schon einige Aspekte angesprochen, die aus heutiger Sicht kaum noch denkbar sind. Der Inhalt des- Buch beruht auf eigenen Erfahrungen, Schilderungen von Bekannten und den Film "Die Hände meiner Mutter."

    Ich hoffe, dass die weitere Lektüre nicht nur Traurigkeit und Nachdenklichkeit, sondern auch Freude über die Emanzipation Lukas´ bei euch auslösen kann.

  • Kapitel 1 - 4


    Vorweg es lässt sich sehr leicht lesen, obwohl das Thema echt heftig ist. Lukas, der 15jährige Protagonist, wächst mit 2 jüngeren Schwestern in einer freikirchlerischen Familie auf. Streng gläubig, was die Bibel vorgibt ist Gesetz und auch noch der nationalsozialistischen ostpreßischen Vergangenheit anhaltenden Verhalten des Vaters, hat er es nicht leicht ein Teenager zu sein. Es ist das Jahr 1968, große Koalition, Studentenbewegung und - Unruhen, Rudi Dutscke und eigentlich Die Zeit eines Aufbruchs und Revolution in den Köpfen der jungen Menschen. Nur nicht mehr so sein wie ihre Eltern.

    In genau in so einer Zeit wächst Lukas auf. Um so unwirklicher ist seine Welt. Eine Welt in der die Entdeckung des eigenen Sexualität Sünde ist und von den Eltern bestraft wird.


    All die Szenen mit der Züchtigung und dem Glauben an die Bibel als einzige Gesetzmäßigkeit ist für mich schwer auszuhalten. Ich bin zwar katholisch erzogen worden, aber an die Alleinherrschaft der Bibel wurde hier nie geglaubt. So ist die ganze Familienproblematik mir fremd und erschreckt mich.


    Die Charaktere finde ich bisher gelungen und ich hoffe, dass sich Lukas mehr von seiner Familie fortbewegt.


    melsun Es gibt zig Freikirchen und manche sind wohl auch sektenähnlich. Freikirche

    Liebe Grüße von der buechereule :winken:

    Im Lesesessel

    Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder als ein Buch!
    (Emily Dickinson)


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    2019: 66 SuB: 2.721 (B/E/H: 2.021/659/41)

  • Kapitel 1-4


    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil ist verständlich und einfach zu lesen. An Lukas 15. Geburtstag erfährt er, dass sein Vater Nazi war und aus Ostpreussen stammt. Lukas Mutter verhielt sich bei diesem Gespräch sehr merkwürdig. Ich denke, dass beide Elternteile etwas verbergen haben was die Zeit im 2. Weltkrieg angeht. Lukas wächst sehr religiös auf ohne Fernsehen und kulturelle Veranstaltungen. Er glaubt an Gott und möchte seinen Eltern alles recht machen. Ich denke die Eltern sind in einer Art Sekte. Als Lukas seinen Körper entdeckt wird er von seinem Vater geschlagen. Das hat mich sehr erschüttert und bin sehr gespannt was noch so geschieht. Lukas tut mir wirklich sehr leid.

  • Kapitel 8 bis einschließlich 11


    Lukas hat es wirklich durchgezogen und seine Eltern belogen. Erstaunlich, wie leicht ihm das gefallen ist, ich hatte gedacht, dass ihm das mehr Schwierigkeiten bereitet. Aber wenn es um Marie geht, lässt er sich nicht aufhalten. Und dann der „Schock“ , als Frau Henrichs die Tür öffnet, sie ist ja nun das genaue Gegenteil von seiner Mutter, sehr offenherzig gekleidet und dann noch gefärbte Haare, ein absolutes no-go in Lukas eigener Familie. Und dann darf er auch noch Zeit alleine mit Marie verbringen. Als er wieder zuhause ist, kommen ganz leichte Gewissensbisse auf, die aber schnell wieder verschwinden. Beim Essen versucht Lukas ganz vorsichtig an das Thema Mädchen anzutasten und erfährt dabei, dass seine Eltern planen, ihn mit einem Mädchen aus der Gemeinde zu verheiraten. Das ist echt übel. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Partner mir von meinen Eltern ausgesucht worden wäre, nein danke :|. Das mache ich dann doch lieber selber. Ich finde es so schade für Lukas, dass er nicht einfach seine Fragen stellen kann, die ein Junge in dem Alter (oder eher früher) so hat. Sofort wird er bestraft und geschlagen.

    Schön, dass er sich Marie anvertrauen konnte, das tut bestimmt gut, wenn man so etwas Schreckliches endlich jemandem erzählen kann. Und seine Wunden versorgt sie auch noch. Als Lukas den Mut fasst und seiner Mutter das Foto von Marie zeigt, passiert das, was in dieser Familie immer passiert. Lukas wird schlussendlich verprügelt, das Foto zerrissen. Warum kann ihm nicht einfach jemand zuhören? Zum Glück hat er ja noch Ruth, so ist er nicht ganz so alleine in dieser Familie.


    Die Geschichte nimmt einen schon ganz schön mit muss ich sagen, Lukas tut mir so unendlich leid und die Vorstellung, dass es in manchen Familien tatsächlich so zugeht, ist einfach nur schrecklich. Aber dank des flüssigen Schreibstils und der kurzen Kapitel (das mag ich sehr in Büchern) lässt sich die Geschichte gut lesen. Ich hoffe, dass alles noch ein einigermaßen gutes Ende nimmt, auch wenn ich nicht daran glaube.

    Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken.


    Georg Christoph Lichtenberg

  • Kapitel 5 - 7

    Das Gebet fand ich heftig. Garantiert nicht angenehm für Lukas vor versammelter Gemeinde seine Sünden zu beichten. Die Eltern sind natürlich glücklich dass er das geschafft hat.

    In der Schule hat er es auch nicht leicht seine Mitschüler drangsalieren ihn. Nur Marie ist da und steht ihm bei. Tapferes Mädchen.

    Das Fußballspiel war richtig aufschlussreich und Lukas hat sich gegen Daniel.

    Seine Familie scheint gegen alles etwas zu haben, dass sich außerhalb der Gemeinschaft abspielt. Bin schon gespannt, ob er sich mit Marie trifft und zum Fußballverron geht.


    trundle Wenn Pfingsten für die Gemeinschaft so eine große Bedeutung hat, handelt es sich dann um die Pfingstgemeinde?

    Liebe Grüße von der buechereule :winken:

    Im Lesesessel

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    (Emily Dickinson)


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  • Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Kommentare.


    Zur Pfingstgemeinde habe ich einmal einen Auschnitt aus der Zeit kopiert:

    Pfingstkirchen: Mit Jesus in die Hölle

    Freikirchen versprechen ihren Jüngern die heile Welt. Doch Aussteiger bekommen den Zorn der Gemeinde zu spüren. Ein Mädchen wäre daran fast zerbrochen.

    Von Fabian Kretschmer

    31. Mai 2012 DIE ZEIT Nr. 23/2012

    Die Pfingstbewegung entstand in den 1920er Jahren in den USA . In Deutschland bekennen sich 300.000 Menschen zu ihren Grundsätzen. Für sie spielt das Spüren eine zentrale Rolle: "Pfingstler" gehen davon aus, dass der Heilige Geist in ihnen wirkt. Charismen wie Wunderheilungen, Prophezeiungen und Zungenreden werden größtenteils noch praktiziert.


    Ich hoffe, ihr lasst euch von dem schrecklichen Schicksal Lukas´ nicht so sehr beeinflussen, dass euch der Lesespaß vergeht. Lukas ist auf dem Weg, sich zu emanzipieren. Es gibt noch einige Überraschungen.

  • Danke für den Artikel. Sehr aufschlussreich und erschreckend.


    Ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel und Lukas Emanzipationsweg.

    Liebe Grüße von der buechereule :winken:

    Im Lesesessel

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    (Emily Dickinson)


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    2019: 66 SuB: 2.721 (B/E/H: 2.021/659/41)

  • Leider fehlt noch ein der vierter Teilnehmer an der Leserunde: wurm200. Vielleicht meldet er oder sie sich einmal.

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