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Wo finde ich Motivation?

  • Hey:)

    Die Idee ist schon seid Wochen da und ich schreibe auch zwischen durch immer meine Ideen auf aber ich finde nicht den Weg zum schreiben :-? immer finde ich von mir aus wo ich denke, dazu habe ich doch mehr Bock aber leider sind das auch nur gerade keine so sinnvolle Aktivitäten :(

    Liegt das alles vielleicht daran, dass ich seid über 2 Jahren generell nicht auf den Weg komme:?:- Ich meine ich bin gerade mal froh, dass ich den Weg überhaupt zu den Büchern gefunden habe. Vielleicht sagt ihr bzw gibt ihr mir den Rat es lieber zu lassen, Aber meine Finger kribbeln, die Wörter bzw Sätze wollen raus, mein Kopf arbeitet aber was mach ich:?:- Nichts:!:

    Ich glaube meine Psyche spielt mir da einen sehr großen Streich.

    Ich liebte das schreiben doch immer so sehr. Wieso verschwand das so plötzlich? :cry:


    Habt ihr vielleicht irgendeinen Rat für mich? ?( Warum kann ich nicht so wie ich es, denn so gerne haben möchte? ?(


    Ich danke euch :flower:



    -alwaysbooksnake-

    „Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler.“:dwarf::queen:

  • Hallo und herzlich willkommen beim Büchertreff! :winken:


    Tja, das mit der Motivation ist so eine Sache... dein - leider recht wirrer - Beitrag klingt echt verzweifelt. ich würde allerdings vorschlagen, dass du dich erst mal weiter zum Lesen motivierst statt zum Schreiben, denn dadurch verbessern sich erfahrungsgemäß die schriftlichen Feinheiten, die deiner Anfrage leider völlig abgehen. Wenn deine Geschichten genauso fehlerhaft und konfus sind wie dieser Beitrag, haben deine zukünftigen Leser keinen Spaß daran, sie zu lesen.


    Ich möchte dir nicht zu nahe treten und kann gut verstehen, dass es dich in den Fingern juckt, eine Idee auszuarbeiten. Aber zum Schreiben gehört auch Handwerk, das du scheinbar nicht so gut beherrschst, wie du möchtest bzw. es sein sollte. Darum wäre mein Rat einfach mal entspannt zurücklehnen und ein Buch zur Hand nehmen. Man kann viel daraus lernen. :friends:

  • Das Ganze nennt sich Prokrastinieren. Dagegen helfen könnte, dass du zunächst alle störenden, ablenkenden Faktoren entfernst, die Internetverbindung unterbrichst und dir eine genaue Zeit auferlegst, in der du dich ausschließlich dem Schreiben widmest. Aber das benötigt Disziplin. Alternativ hörst du auf, dir selbst Druck zu machen, dann wird dir das Schreiben irgendwann auch wieder leichter von der Hand gehen.

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Hallo alwaysbooksnake,

    ich bin ein Laie im Bereich des kreativen Schreibens. Möglicherweise helfen dir meine Anmerkungen dennoch:

    Die Vorgehensweise hängt von der Zielsetzung ab.

    Falls du ausschließlich für dich schreiben möchtest und sich der Leserkreis höchstens um einige Bekannte erweitert, könntest du wie folgt vorgehen: Du schreibst nur dann, wenn du Lust dazu hast. Falls dir andere Aktivitäten mehr Spaß machen, kannst du diesen ohne Gewissensbisse nachgehen, da ja keine Verpflichtungen bestehen.

    Falls du dir aber Vorgenommen hast, tatsächlich deine Ideen zu verschriftlichen und einen Text zu Papier zu bringen, helfen vermutlich folgende Dinge:

    Wissen und Struktur: Du solltest das Handwerk des Schreibens zumindest kennen (Handbücher zum Schreiben können hier helfen.). Aus diesem Wissen ergibt sich ein Plan - ein struktureller Ablauf darüber, welche Arbeitsschritte zu erledigen sind.

    Wenn man die zu verrichtenden Arbeiten in kleine, gut umsetzbare Segmente aufteilt, dies anschließend notiert, wird dir vermutlich meistens klar sein, welcher Arbeitsschritt als nächstes ansteht. Durch diese Maßnahme hast du konkrete Ziele und stehst nicht vor einem Berg, von dem du nicht weißt, wie und von welcher Stelle aus du ihn besteigst.

    Zur Motivierung an sich: Falls du bisher noch keinen längeren Text verfasst hast, solltest du wissen, dass Schreiben eben auch Arbeit ist und nicht grundsätzlich Freude bereitet. Um dich zu motivieren, hilft es, die positiven Aspekte, die du mit dem Schreiben verbindest, hervorzuheben. Führe dir vor Augen, wie toll es sein wird, wenn du den fertigen Text vor dir liegen haben wirst. Überlege, wie für dich denn (d)eine tolle Geschichte aussieht. Was sollte sie unbedingt enthalten?

    Wenn du strukturiert arbeitest, etwa mit einem Schreibplan und festen Schreibzeiten, hilft das erheblich. Gehe nicht mit dem Anspruch an die Arbeit, dass du nur etwas zu Papier bringst, dass direkt gut ist. Vielleicht ist es für dich erst mal gut, in das Schreiben reinzukommen. Schreibe zehn Minuten, gehe anschließend spazieren, danach überarbeitest du den zuvor geschriebenen Text.

    Ich glaube, es hilft sehr, zu wissen, dass Schreiben Arbeit und, wie oben von Yael bereits angerissen wurde, ein Handwerk ist. Je besser du das Handwerk beherrscht, desto einfacher wird vermutlich das Schreiben fallen. Literatur dazu gibt es zuhauf.


    Falls du mit dem Anspruch schreibst, dein Werk zu publizieren, so scheint es mir das Beste, zuerst das Handwerk des Schreibens so intensiv zu erlernen, dass es gut bis sehr gut beherrscht wird. Dies merke ich vor dem Hintergrund an, dass nur wenige Werke von den Verlagen tatsächlich verlegt werden. Die meisten Werke erblicken nie das Licht der Welt.


    Betrachte die positiven Seiten der Literatur, sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen.

    Beste Grüße

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Wo finde ich motivation?“ zu „Wo finde ich Motivation?“ geändert.
  • Eigener Raum, feste Zeiten und nur für die Sache gedachtes Arbeitsmaterial können helfen. Und keine Ausreden. Hat man nach Ablauf der Zeit nichts geschrieben, dann steht man auf und geht etwas anderes machen. Ist man gerade voll im Flow, dann würde ich zumindest aber auch nach Ablauf der festgesetzten Zeit weiterschreiben. Das sollte man dann aber nicht als Entschuldigung zum Überspringen des nächstne Termins nehmen.

  • Ich bin auch der Meinung, dass dir festgesetzte Zeiten helfen könnten. Nehme es dir vor, an einem bestimmten Tag in der Woche, zu einer festen Zeit, an deinen Texten zu arbeiten. Komme was wolle! Solltest du trotzdem im Text nicht weiter kommen, behalte es dir trotzdem bei, dich zu dieser Zeit mit deinem Text zu beschäftigen. Mache dir Notizen zu den Personen oder Orten oder auch neue Ideen, egal wie verrückt sie dir erscheinen. Du kannst auch die Texte, die du schon geschrieben hast, in dieser festen Zeit, (laut) vorlesen und Korrekturen vornehmen. Nimm dir die Zeit, mit dem bereits geschriebenem Text zu arbeiten.

    Weiterhin würde ich an deiner Stelle viel lesen, um deine Schreibfähigkeiten zu verbessern. Dein Text ist sehr konfus, was sich unglaublich schwer liest.

    Ich möchte nicht behaupten, dass meine Texte fehlerfrei sind - absolut nicht - aber ich versuche mir Mühe zu geben. Persönlich würde ich kein Buch ohne Korrektorat veröffentlichen und falls du irgendwann diesen Schritt gehen möchtest, dann wäre hier eine Investition sehr zu empfehlen.

  • Eine einfache Übung hilft beim Entspannen: Nimm ein beliebiges Buch, schlage es an ca. 5-10 beliebigen Seiten auf und notiere jeweils die ersten Wörter auf den Seiten. Schreibe mit diesen Wörtern einfach irgendetwas, was Dir gerade einfällt. Kein Anspruch auf einen besonderen Sinn oder einen stilistisch perfekten Text. So nimmst Du Dir den Druck aus dem Kopf, denn dieser Text ist einfach nur für Dich und braucht niemanden zu interessieren.

    Mach zwei, drei Wochen nichts anderes, aber mach es jeden Tag. Und irgendwann wird etwas entstehen, an dem sich lohnt dranzubleiben. Was es ist, merkst Du dann schnell.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)


    :study: T.C. Boyle - Das Licht

    :study::friends: mit Enkel 1: Tilde Michels - Kalle Wirsch und die wilden Utze

    :musik:Camilla Läckberg - Der Leuchtturmwärter

    :study::study::study: MLR: George Saunders - Zehnter Dezember

  • Mir fällt auf, dass du nur äußerst schwammige Aussagen darüber machst, warum du überhaupt schreiben möchtest oder warum du versuchst, es zu wollen. Was ist dein Ziel dabei? Möchtest du gute Bücher schreiben, die es verdienen, veröffentlicht zu werden? Geht es dir mehr um allgemein kreative Betätigung zur eigenen Erbauung (oder innere Einkehr oder Übung ...), die anschließend in einer Schublade verschwinden darf und soll? Könntest oder möchtest du stattdessen genauso gut ein anderes Hobby betreiben?


    Hast du dir diese (und verwandte) Fragen einmal selbst gestellt?

    Disziplin und Routine wurden hier mehrfach als Mittel benannt. Das ist auch notwendig. Aber ohne Zielvorstellung kannst du dich deinem Ziel nicht nähern, hast keine Erfolgserlebnisse durch deine Schreibarbeit und auch nicht durch deren Vorbereitung. Eine Tätigkeit auszuüben, ohne sich seinen Zielen zu nähern, ist demotivierend. Punkt 1 auf der zu-erledigen-Liste: Ziele haben (oder feststellen, dass man damit wirklich nichts mehr verbindet und sich mit etwas anderem beschäftigen).

  • Hallo.


    Immerhin hast Du ja dieses Posting verfasst und damit die Schreibblockade schon durchbrochen. Vielleicht magst Du das jetzt etwas weiter ausführen und einen Protagonisten erschaffen. Ein Autor, der es nicht schafft, die Inhalte, die ihm unter der Haut jucken, auf Papier zu bringen. Am Ende der Geschichte könnte etwas passieren …

    Mit Deiner Geschichte hättest Du ein Rinnsal erschaffen, aus der ein Bach und am Ende ein Fluss werden könnte, aus dem Du immer wieder neu schöpfen wirst.


    Viele Grüße


    Sigurd von Rabenstein

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