Liquid

Buch von Herbert Genzmer

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Liquid

Als sie Motorengeräusche hörte, ließ die Frau sich zu Boden fallen. Die Geräusche waren schwach, kamen aber schnell näher. Sie glitt in eine Mulde. Drückte den Kopf in den heißen Wüstensand. Es gab kaum Sträucher, keine Bäume, nichts, was sie verbergen konnte ... TRIGGERWARNUNG: Dystopisches Szenario, Erschütterung des politischen Weltbilds, Vertrauensverlust in den Staat, Drogen, sexuelle Freiheiten ... 2029: Die Biochemikerin Madeleine Alberti wird in eine künstlich geschaffene Agrarstadt mitten in der Wüste New Mexikos geschickt, um dort als Forscherin an einem Bewässerungsprojekt mitzuwirken. Tatsächlich aber wird an diesem Ort mit neuartigen bargeldlosen Zahlungsmethoden experimentiert - insbesondere mit einem liquiden Chip, der, einmal in den Menschen implantiert, als Kredit- und Informationsträger dient. Als Madeleine die wahren Hintergründe bewusst werden, kontaktiert sie sofort Richard Weigelt in Frankfurt am Main, Geschäftsführer einer Initiative gegen das sich anbahnende Bargeldverbot, und lässt ihm heimlich alle gesammelten Informationen zukommen. Als ihre Kommunikation auffliegt, muss sie aus den USA fliehen und gelangt mit der Hilfe des Chefs eines mexikanischen Drogenkartells, der großes Interesse daran hat, sein Bargeld zu behalten, über Mexiko zurück nach Deutschland, wo sich zu diesem Zeitpunkt eine folgenreiche Hochwasserkatastrophe anbahnt ...
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Bewertungen

Liquid wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Liquid

    In diesen Buch beschreibt der Autor ein interessantes und hochaktuelles Thema, die Abschaffung des Bargeldes und die totale Überwachung der Bevölkerung.
    Wir schreiben das Jahr 2029. Madeleine arbeitet an einen geheimen Forschungsprojekt in der Wüste von New Mexiko. Als sie erkennt worum es bei dem Forschungsprojekt wirklich geht, flieht sie um ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit mitzuteilen. Bei ihrer Flucht nach Europa erhält sie nicht ganz uneigennützige Hilfe von einen mexikanischen Drogenboss. Sie nimmt während ihrer Flucht Kontakt mit dem Chef einer Organisation auf, die gegen die Abschaffung des Bargeldes kämpft. In der Zwischenzeit wird Deutschland von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht.
    Die Handlung wird aus Sicht verschiedener Personen erzählt. Mal wird in der Ich-Form, mal über sie geschrieben. Da das auch im Kapitel wechselt , stört es den Lesefluss. Die Personen bleiben flach. Der Schreibstil ist hölzern und Dialoge kann der Autor gar nicht. Auch fand ich die Beziehung zwischen Richard und Madeleine unglaubwürdig. Der Autor hat in diesen Buch die Verschwörungstheorien von einer skrupellosen Elite, die ohne Rücksicht auf Verluste ihre Interessen durchsetzt, umgesetzt. Das Buch endet offen und abrupt, obwohl es jetzt erst richtig interessant wird. Man könnte denken, es ist eine Fortsetzung geplant. Falls es eine geben sollte, werde ich sie nicht lesen. Ich habe mich schon durch dieses Machwerk gequält.
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  • Rezension zu Liquid

    Hochaktuell und hochspannend
    2029: Die Biochemikerin Madeleine Alberti soll bei einem Bewässerungsprojekt in der Wüste New Mexikos mitarbeiten. Schon bald stellt sie jedoch fest, dass es sich bei der künstlich angelegten Agrarstadt um etwas ganz anderes handelt. An diesem Ort wird mit einer neuen bargeldlosen Zahlungsmethode experimentiert, denn liquide Chips mit Kredit und Informationen über den Träger werden an mexikanischen Arbeitern getestet. Die sich ausgenutzt fühlende Madleine setzt sich umgehend mit Richard Weigelt, dem Geschäftsführer einer Initiative gegen das geplante Bargeldverbot, in Kontakt und sendet ihm unbemerkt ihre gesammelten Informationen zu. Doch schon bald ist Madleine in Gefahr und muss aus den USA fliehen, was ihr mit Hilfe eines mexikanischen Drogenbarons auch gelingt. Doch in Deutschland, ihrem Zielland, braut sich langsam eine gewaltige Hochwasserkatastrophe zusammen...
    "Liquid" von Herbert Genzmer ist ein dystopischer Polit-Thriller über Macht, das Bargeldverbot und Kontrolle. Die Bargeldabschaffung ist ein sehr interessantes und vor allem hochaktuelles Thema, welches sich wie ein roter Faden durch den Thriller spinnt. Die im Buch enthaltenen dystopischen Szenen sind in einigen Ländern mittlerweile nicht mehr weit von der Wirklichkeit entfernt und bringen den Leser ins Nachdenken.
    Der über die ersten Kapitel aufgebaute steile Spannungsbogen bleibt über weite Teile des Buches aufrecht, wodurch es nie langweilig wird. Außerdem liest sich das Buch sehr angenehm und flüssig. Die Ortsbeschreibungen sind so detailliert und anschaulich geschrieben, dass man sich neben den Protagonisten wiederfindet und zusammen mit ihnen in die kühle, verregnete Nacht starrt oder durch die erdrückende Hitze der Wüste New Mexicos flüchtet.
    Es gibt mehrere Handlungsstränge, die mit Orts- und Zeitwechseln verbunden sind. Ich konnte mich jedoch stets recht schnell zurecht finden. Zum Ende hin gibt es noch einmal eine ordentliche Portion an Spannung. Das offene Ende ist passend und hat mir sehr gefallen.
    Die Charaktere sind alle ziemlich oberflächlich dargestellt, was mir persönlich nicht viel ausgemacht hat, da diese Ungewissheit gut zur Komplexität und Undurchsichtigkeit des Themas passt. Außerdem war es so einfacher, mich mehr auf die Handlung und das Thema an sich zu konzentrieren, als auf die einzelnen Charaktere.
    Insgesamt ein hochaktueller und hochspannender Thriller, der einem durchaus einiges zum Nachdenken mit auf den Weg gibt.
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Besitzer des Buches 1

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