Bücherwichteln im BücherTreff

Beiträge von Kaba

    Ann Granger gehört zu meinen Lieblingsautoren und die Reihe um Markby & Mitchell gefällt mir besonders. So hat mir auch dieses Buch gefallen, das sich - wie schon erwähnt wurde - wirklich gut lesen lässt. Es handelt sich einfach um gute Unterhaltung.

    „Das große Spiel“ von Claude Cueni ist ein wirklich interessantes und lesenswertes Buch, das einen spannenden Einblick in die Entstehung der Finanzwelt gewährt, wie wir sie heute kennen. Für mich war besonders faszinierend, zu lesen, wie etwas, das für uns heute so vollkommen selbstverständlich ist, sich erst gegen zahlreiche Widrigkeiten durchsetzten musste. John Law war wirklich ein großer Denker und seiner Zeit weit voraus. Es ist eigentlich schade, dass er heute so unbekannt ist und seine Arbeit deshalb kaum gewürdigt wird. Schon alleine aus diesem Grund sollte man Cuenis Buch mal gelesen haben.

    Noch ist alles sehr ungewohnt, aber der erste Eindruck ist eigentlich sehr gut. Muss mich einfach erst wieder richtig zurechtfinden ... Aber das wird schon wieder ... :wink: Tolle Arbeit! Respekt! Und vielen, vielen Dank! :applause:

    Das Mädchen, das den Himmel berührte ist meiner Meinung nach ein schönes Märchen, passend für diese Jahreszeit, um sich darin zu verlieren.
    Zunächst hatte ich zwar aufgrund der Dicke etwas Bedenken, aber dann hat mich die Geschichte ganz schnell gefesselt und ich wollte es oft nicht zur Seite legen. Dennoch fand ich, dass der Autor den einen oder anderen Handlungsstrang weglassen hätte können, vor allem da das Ganze so wohl etwas „knackiger“ geworden wäre.


    Außerdem ist mir etwas aufgefallen, das ich mir nicht ganz erklären kann:

    Mich konnte das Buch ebenfalls nicht wirklich überzeugen. Es war stellenweise wirklich lustig und ich musste so manches Mal nicht nur schmunzeln, sondern regelrecht lachen. Insgesamt aber war es eher eine schwache Leistung, da ich nicht das Gefühl bekam, dass ich eine wirkliche Geschichte las, sondern nur Aneinanderreihungen von Ereignissen, die streckenweise einfach nur langweilig waren. Mehr Bücher aus dieser Reihe werde ich auf jeden Fall nicht lesen, obwohl ich solche Bücher im Allgemeinen durchaus gerne mal für Zwischendurch mag - aber es gibt einfach zu viele andere lesenswerte Bücher...

    Dass Jodi Picoult gute Bücher schreiben kann, darüber brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. In ihren Geschichten geht es um außergewöhnliche und tragische Schicksale, von denen man hofft, dass man sie nie am eigenen Leib erleben muss. Das ist auch in diesem Fall nicht anders, aber auch mich hat dieses Buch nicht vom Hocker gehauen, wenngleich ich es auch nicht ganz so schlecht fand, wie offenbar einige meiner Vorgänger. Insgesamt kann ich aber auch einigen Meinungen eindeutig nicht widersprechen:


    ch finde die Grundidee für die Geschichte gar nicht schlecht, aber mich stört diese Geballtheit menschlicher Schicksale

    Auch ich fand, dass man in dieser Geschichte mit zu vielen Problemen auf einmal konfrontiert wurde und gar nicht wusste, wo einen das alles hinführen sollte. Ich fühlte mich manchmal ein wenig überfordert und hatte das Gefühl, dass in dieser Geschichte mindestens der Stoff von zwei, wenn nicht drei oder mehr Büchern verarbeitet worden ist. Schade eigentlich, besonders da die Grundidee, wie Strandläuferin ja auch schon sagte, wirklich alles andere als schlecht ist.


    die Geschichte wird insgesamt von fünf verschiedenen Ich-Erzählern erzählt. Das ist viel, aber in dem Fall auch wirklich entschieden zu viel, denn alle erzählen so ähnlich. Sie unterscheiden sich in keiner Weise voneinander und das ist anstrengend.

    Manchmal war ich mir nicht mehr sicher, wer eigentlich gerade am Erzählen ist. Der Einzige, der sich etwas von den anderen abhebt, war - meiner Meinung nach - Andrew, da er seine Tochter quasi immer wieder angesprochen hat.
    Sehr irritiert wurde ich dann auch, als man erfahren hat, dass Fitz


    Die Charakteren wurden, meiner Meinung nach, oberflächlich skizziert, ohne in die Tiefe zu gehen.

    Und dabei gab es da so viel Potenzial. Und vor allem kann diese Autorin auch ganz anders.


    Insgesamt hätte man aus dem Stoff also eindeutig viel mehr machen können, als es Jod Picoult am Ende gelungen ist, obwohl sie durchaus eine begabte Erzählerin ist, wie sie in anderen Büchern bewiesen hat. Da ich die Geschichte zwar teilweise verwirrend und überladen fand, aber dennoch immer wieder von den Ereignissen gepackt wurde, habe ich insgesamt zwar keinen überragenden, aber auch keinen allzu schlechten Eindruck von diesem Buch.

    :anstossen: HAPPY BIRTHDAY & alles herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! :anstossen:
    :dance: Weiterhin viel ERFOLG und auf das nächste Jahrzehnt! :dance:
    :applause: DANKE für alles! Ihr seid alle einfach nur spitze! :applause:

    Die Thematik des Buches finde ich hochinteressant und ich war mir sicher, dass man daraus ein wirlich gutes und interessantes Buch komponieren können muss, das vielleicht nicht gerade, wie von der Autorin gewünscht, zum Streiten anregt, aber doch zumindest zum Nachdenken. Leider wurde auch ich - wie bereits mehrfach hier erwähnt - enttäuscht. Die Hauptcharaktere haben beide keine Tiefe und es war unmöglich, sich in sie einzufühlen, mit ihnen zu leiden. Die Geschichte war unglaublich platt und durchkonstruiert, sodass ich das Gefühl bekam, dass man sich nur ein brisantes Thema ausgeguckt hatte, das viele interessieren kann, ohne dabei wirklich eine Geschite zu erzählen zu haben. Fast habe ich den Eindruck gewonnen, dass es nur ums Verkaufen ging und ganz und gar nicht ums Streiten, wie behauptet. Das Buch hat mich einfach nur kalt gelassen und, um ehrlich zu sein, war ich am Ende nur froh, als ich endlich die letzte Seite gelesen hatte. Das ist mehr als nur Schade und wird dem Thema und der ganzen Problematik sicher nicht gerecht!

    Eigentlich bin ich ja kein Fan dieser Sorte Bücher, aber da es nun mal in meinem Regal vor sich hin staubte, habe ich beschlossen, mich daran zu wagen. Zu meiner eigenen ehrlich Verwunderung muss ich zugeben, dass ich absolut überrascht wurde - und zwar ausschließlich positiv. Ich fand die Geschichte sehr ungewöhnlich und nicht übermäßig kitschig. So etwas hatte ich auf alle Fälle nicht erwartet und der leichte, heitere Schreibstil hat zum Lesevergnügen nur beigetragen. Ich habe das Buch relativ zügig durchgelesen (wenn man die Zwangspause, die ich einlegen musste, nicht mitrechnet!) und musste mehr als nur ein Mal schmunzeln. Daher kann ich Zwischen Himmel und Liebe nur weiterempfehlen - selbst solchen Leuten, die, wie ich, solche Bücher in der Regel nicht besonders zu schätzen wissen. :uups:

    Vielleicht mache ich mich jetzt ein wenig unbeliebt unter den anderen Kritikern dieses Buches, aber ich kann einfach nicht anders, als zu sagen, dass mich dieses Buch einfach nicht überzeugen konnte. Die langen Beschreibungen der Speisezubereitung waren für mich nur ein Manko unter vielen, denn durch sie zog sich das Buch in die Länge, aber auch ansonsten wollte keine Spannung aufkommen. Vielmehr hüpfte die Handlung unbeholfen von einer Ecke Wiens in die nächste, ohne dass dabei viel herausgekommen wäre. Alles in allem war die Lektüre für mich eher enttäuschend und ich hatte mir aufgrund des Klappentextes etwas anderes vorgestellt. Auch den Titel selbst fand ich eher schlecht gewählt, da es auf dem Naschmarkt ja nicht zu mehreren, sondern nur zu einem Mord kam. Schade, denn aus der Grundidee hätte man sicher mehr machen können... :|

    Vor kurzem habe ich dieses Buch zu Ende gelesen und ich kann nur sagen, dass es mir im Großen und Ganzen wirklich recht gut gefallen hat. Natürlich gibt es bessere, aber eben auch viel schlechtere. Da dies allerdings mein erstes Buch von Iain Pears ist, kann ich natürlich keinen direkten Vergleich mit anderen dieses Autors anstellen und hatte eben auch keine entsprechenden Erwartungen.

    Für mich ist dieses Buch ein weiterer Beweis für meine These, dass das, was zuerst da war, besser ist. In der Regel erblickt eben zuerst das Buch das Licht der Welt und wird im Nachhinein verfilmt, sodass logischerweise in den häufigsten Fällen die Bücher die Filme toppen. Wenn allerdings - wie in diesem Fall - ein Buch auf der Grundlage eines Films bzw. dessen Drehbuchs geschrieben wird, dann ist in den allermeisten Fällen tatsächlich der Film besser und das Buch wirkt irgendwie schal... :roll:

    Etwas wirklich Neues habe ich zu diesem Buch nicht wirklich zu sagen, sondern kann mich eigentlich nur auf die Seite derer Stellen, die von diesem Roman wenig begeistert waren. Auch ich fand den Schreibstil sehr zäh und konnte mich wirklich erst so auf den letzten 50 bis 100 Seiten einigermaßen damit anfreunden, sodass ich nicht mehr für jede Seite eine halbe Ewigkeit brauchte. Evas Art, über ihren Sohn zu reden, hat mich auch wahnsinnig gestört. Ich fand sie sehr Ich-bezogen und kaum willens, auf andere einzugehen - irgendjemanden - wenngleich sie ja nur allzu oft so tat, als wenn sie genau das tun würde. Oftmals kam sie mir wie eine Heuchlerin vor. Außerdem frage ich mich auch, ob es einen Charakter wie den von Lionel Shriver erschaffenen Kevin so wirklich geben kann. Irgendwie fand ich ihn sehr unrealistisch dargestellt. Das könnte natürlich auch Absicht gewesen sein, aber ich fand es einfach nur eigenartig. Überhaupt fand ich das Buch an einigen Stellen einfach nur überzogen und daher litt es an Glaubwürdigkeit. Dass es so einseitig, das heißt nur aus Evas Warte geschrieben wurde, hat mich auch streckenweise gestört,

    Das eigentliche Ende des Buches fand ich auch etwas unrealistisch, weil ich mich ebenfalls einfach nicht vorstellen kann, dass ein Typ, wie ihn Eva ja nun über so viele Seiten hin beschrieben hat, auf einmal so handelt und scheinbar

    Dieses Ende hat auf mich irgendwie den Eindruck gemacht, als wollte Shriver doch noch so etwas wie ein kleines Happy End - oder doch wenigstens einen Hoffnungsschimmer - kreieren, was dann wiederum etwas unecht wirkte.

    Das Buch ließ sich außergewöhnlich flüssig lesen, was mir sehr gefallen hat. So war ich dann auch relativ schnell fertig, wenngleich mich die Handlung nicht so gefesselt hat, wie andere Bücher von Beckett. Etwas gestört hat mich, dass die Sache mit Annas Freund nicht wirklich aufgelöst wurde. Da fehlt für mich irgendwie etwas. Ich kann nicht genau erklären, was es ist, aber irgendwie habe ich das komische Gefühl, dass das zu locker ging. Außerdem fand auch ich den Titel nicht allzu geschickt gewählt, weil er zu viel verrät. Ein weniger offensichtlicher wie im Original hätte diesem Buch auf alle Fälle gut getan!

    Ich möchte mich ja nicht unbeliebt machen, aber an dieser Stelle muss ich dann doch sagen, dass mich dieses Buch nicht wirklich begeistern konnte. Es war zwar auch nicht richtig schlecht, aber es gibt zahlreiche Bücher, die einfach um Längen besser sind. Woher die Vergleiche mit Tokien kommen ist mir ein absolutes Rätsel - vor allem wenn ich den Inhalt bedenke. Ich konnte in der Geschichte keine echten Parallelen zwischen Tolkiens Bestsellern und "Jonathan Strange & Mr. Norell" finden. Dass ich so lange für das Buch gebraucht habe, lag auch an der Sprache, mit der ich mich erst nach etwa 400 Seiten anfreunden konnte, sodass erst ab etwa der Hälfte des Buches ein flüssiges Lesen möglich war.
    Insgesamt fand ich das Buch zwar nicht unbedingt schlecht, aber als ich am Ende war, war mein erster Gedanke seltsamer Weise: " Und was genau wollte Susanna Clarke mir erzählen?" Ich kann diesen Gedanken nicht ganz genau erklären, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, eine Aneinanderreihung von Episoden gelesen zu haben, die für sich zwar irgendwie interessant waren, aber wie das alles ganz genau miteinander zu tun hatte, war nicht ganz fassbar für mich. Ich weiß nicht... Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, dass man dieses Buch zwar hat schreiben können, aber nicht unbedingt hätte müssen... Die Grundidee finde ich sehr faszinierend, aber irgendwie habe ich mir was anderes vorgestellt. Für mich ist vielleicht auch einfach zu vieles im Dunkeln geblieben...

    Sarah Winmans Buch When God was a Rabbit wurde mir von meiner besten Freundin in der Hoffnung geschenkt, dass ich es noch nicht habe- Tatsächlich hatte ich noch nie von diesem Buch oder Autorin gehört, da es in der deutschsprachigen Welt wohl bei weitem nicht so bekannt ist wie in der englischsprachigen.


    Mich persönlich hat das Buch aber auch sehr berührt, aber auch unterhalten, und ich kann es alles in allem nur weiterempfehlen.


    Auch kann ich Seta im Grunde nicht zustimmen, dass es auf Englisch schwer zu verstehen war, aber das kann eigentlich nur jeder Leser für sich selbst beurteilen, denn ob man ein fremdsprachiges Buch versteht hängt natürlich auch immer von den eigenen Fremdsprachenkenntnissen ab.

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