Beiträge von puppetgirl

    Eine Frau allein unter einem Regenschirm. Ihr Schatten fällt weit, aber wo kommt dieses ganze Licht her? Die Covergestaltung von „Saint Falls“ als Sammelband erinnert mich ein wenig an einen Manga. Sind es Häuser im Hintergrund? Und dann diese Schrift, wie eine große, beleuchtete Werbung. So wie dieses „open / closed“- Schild, was leuchtet. Und wer dann den Klappentext liest, der kann nur neugierig werden.

    Denn „Saint Falls“ ist eine Stadt. Kriminalität ist hier wohl der Dreh- und Angelpunkt des ganzen Lebens, denn wirklich raushalten kann sich keiner. Die handelnden Personen sind eigentlich alles Figuren aus Märchen, entweder wird man direkt darauf gestoßen über den Namen oder man erfährt es mit der Zeit, welche Rolle in den uns bekannten Märchen sie verkörperten. Hier gibt es den bösen Wolf und Beast. Beide sind Gangsterbosse und rivalisieren zusehends, denn Beast´s Einfluss steigt so langsam an, dennoch kam er bisher nicht an Wolf vorbei. Nun gibt es ein Drachenei, was Mächte besitzt, die jeder von beiden zu gern nutzen möchte. Wenn auch vielleicht auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Neben den Gangstern gibt es noch die leichten Mädchen, Drogendealer und andere schlimme Gesellen. Was da wohl aus der Stadt wird, wenn eigentlich fast jeder der Polizisten auf der Gehaltsliste von einem der Gangsterbosse steht?

    Das könnt ihr in diesem Sammelband wunderbar erfahren. 19 Märchenadaptionen, die von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden, aber dennoch so gut zusammenpassen. Man kann es wie einen echten Roman lesen und das fand ich an diesem Buch so toll. Normalerweise kenne ich solche Sammelbände eher nur zu einem Thema, dann haben die meisten Geschichten nicht viel mehr, als die Thematik gemeinsam, aber hier ist es anders. Mich würde deshalb sehr interessieren, wie die Entstehungsarbeit zu diesem Werk aussah, denn ich kann es wirklich nur empfehlen.

    Aber seid vorsichtig, denn das hier ist definitiv nichts für Hasenfüße, in Saint Falls ist niemand unschuldig oder rücksichtsvoll. Wer hier unter die Räder kommt oder in den Kugelhagel, der hat einfach verloren. Für welches Team entscheidest du dich? Team Wolf oder Team Beast?

    Ach ja, dieses Cover lädt ein wenig zum Träumen ein. Diese wundervolle, schottische Landschaft und dann diese scheinbar sehr entspannte Frau, dass würde mir auch sehr gut gefallen. Ein bisschen zu viel ist mir die goldene Schrift. Sie sticht doch sehr krass aus dieser zarten Landschaft heraus, aber so bleibt sie definitiv im Auge.


    An sich geht es um eine junge Frau, die ihrem Job nachgeht, denn sie richtet die Häuser von anderen Menschen ein. Wie nun auch bei dem großen Anwesen in den Highlands. Um sich einen genauen Überblick zu verschaffen, was sie aus dem Haus am besten herausholen kann. Problem: es ist Winter und das Schneetreiben nimmt kein Ende. Mir würde das persönlich sehr gut gefallen, wenn ich denn genug Verpflegung dabei habe, denn ich liebe den Winter und vermisse den Schnee.

    Nun hat unsere Hauptdarstellerin nur ein kleines Problem, denn leider ist sie bald nicht mehr allein, denn es treffen zwei Männer in dem Herrenhaus ein und sie erinnert sich auch noch sehr gut an einen der beiden, denn es handelt sich dabei um zwei Herren der übleren Sorte. Die müssen sich nämlich dort verstecken.


    Mir würde da einfach nur der Fluchtgedanke kommen, aber zum Glück, ist es bei der Hauptdarstellerin nicht so. Sie schlägt sich ganz gut mit den beiden Kerlen und schafft es auch sie sich vom Hals zu halten, denn beiden scheinen ein gewisses Interesse an ihr und ihren weiblichen Rundungen gefunden zu haben. Was soll man auch machen in einem Herrenhaus so eingeschneit?

    Die handelnden Personen erscheinen mir sehr glaubwürdig, denn durch ihre Gedankengänge kann man verstehen, warum sie so und nicht anders handeln. Auch finde ich die Beschreibungen vom Herrenhaus und der Landschaft sehr ansprechend, da man darüber auch einige Eindrücke, gerade von Euan dem Oberhaupt der ganzen Sache bekommt.

    Leider kommt hier aber der Kritikpunkt, denn manchmal kam mir die Handlung etwas zu gewollt vor, gerade was die vierte Person betrifft, die noch in diesen Reigen einfällt. Da hat der Funke bei mir irgendwie nicht ganz überspringen können, doch da es sich um eine Reihe handelt und ich vermute, dass die handelnden Personen erneut auftauchen werden, könnte sich in späteren Teilen dies doch besser erschließen.


    Tja und dann zu den Künsten der Autorin uns aufzuheizen und dann ganz gemein in eine Pause zu schicken. Ich muss gestehen, so viel bin ich noch nicht mit erotischen Geschichten in Kontakt gekommen. Liegt vielleicht daran, dass ich immer rote Ohren bekomme, wenn ich dann was dazu schreiben soll. Scheinbar bin ich da doch etwas prüde, aber es hat mir gefallen. Nur fand ich es dann sogar etwas schade, dass es immer nur so kurz war. Ja, da hat die liebe Grace C. Stone es wirklich ein bisschen nach dem Motto: aufheizen und dann hängen lassen getrieben. Das war schon ein bisschen gemein, denn da hätte bestimmt noch mehr passieren können oder sagen wir, da ist bestimmt mehr passiert, Frau Stone wollte uns nur nicht so viel verraten.


    Ich bin somit doch etwas offener geworden und werde jetzt wohl öfter mal ein Buchlein in die Richtung lesen, auch wenn ich davon rote Ohren und ein dümmliches Grinsen bekomme.

    Achtung, bei diesem Teil handelt es sich um den siebenten Spruch der Reihe, somit sind Spoiler nicht zu vermeiden


    Was hat es mit dem Cover auf sich? Diesmal sieht das Cover durch den Thekenbereich so viel moderner aus, als sonst. Ich bin immer noch ein wenig beim Lesen in der Vergangenheit, dabei spielt die Reihe doch in der aktuellen Zeit. Aber nun sehen wir es nochmal genau, denn neben den ganzen Saftflaschen und dem Alkohol sind auch Menschen da. Da muss ganz schön was los sein.

    Für London ja auch nicht unbedingt eine Besonderheit, oder? Aber es scheint etwas Neues auf uns zuzukommen, denn sonst befinden wir uns doch zum größten Teil im Wald oder den jeweiligen Wohnstätten von Dhana und Savannah, wir werden sehen.


    Nina Hirschlehner versucht uns wohl mit diesem Spruch mal wieder ein paar Fragen aufzudrücken, die sie uns natürlich nicht sofort beantwortet, denn warum auch? Autoren lieben es ja ihre Leser ein wenig zu quälen und mit ihren Fragen bis zum nächsten Teil zurückzulassen. Aber diesmal sind wir nicht die Einzigen mit Fragezeichen, denn Savannah stellt Dhana vor ein großes Rätsel. Aber da ist ja Dhana nun mal selbst Schuld. Was versucht sie auch einfach den magischen Postkontakt ihrer ehemaligen, besten Freundin zu kontrollieren? Ich habe ein bisschen gemein grinsen müssen, denn das tat der Hexe doch mal richtig gut.


    Zu Beginn der Reihe hatten wir Savannah, Dhana, Zoey und Shadow als die handelnden Personen, aus ihren Sichten wird die Handlung auch immer wieder beschrieben, doch seit Kurzem gibt es ja noch Ria, noch immer weiß ich nicht so richtig, was sie und Susanna, ihre Tante wirklich planen, aber das ist vielleicht auch gut so, denn nun gibt es noch andere Charaktere, die auftauchen. Was machen die plötzlich in der Geschichte? Um euch nicht zu viel zu verraten, werde ich darüber jetzt aber mal schweigen, denn das könnt ihr schön selber lesen.


    Ich finde das sich in diesem Teil Bindungen zwischen den Personen verschieben oder eben auch festigen, denn eigentlich passiert ganz schön viel, doch ist es in diesem Teil so, dass Ereignisse eben mehr Wirkung in die Zukunft haben, als sonst. Denn sonst passierte etwas und es hatte sofort seinen Effekt. Das fand ich sehr spannend. Auch wird mir beim Lesen immer deutlicher, dass Zoey noch ein kleines Mädchen ist. Oft vergesse ich das einfach. Zudem gab es Kleinigkeiten, die genauer beschrieben wurden, wenn ihr lest, dann achtet auf den grünen Sessel, denn so etwas gefällt mir persönlich sehr gut. Es schmückt alles etwas mehr aus, man ist mehr in der Situation drin, bekommt mehr Blick für die Umgebung und wie es aussieht, sich anhört oder anfühlt, das fand ich wirklich gut, denn so kommt diese Reihe etwas mehr aus der Abfolge von Ereignissen heraus und man bekommt stärker einen Eindruck von dem gesamten „Dark-Spells“-Lebensraum.


    Also ich bin jedenfalls sehr auf den nächsten Teil gespannt und ob wir noch mehr von den neuen Charakteren erfahren werden.

    Achtung, bei diesem Teil handelt es sich um den sechsten Spruch der Reihe und um den Beginn der zweiten Staffel, somit sind Spoiler nicht zu vermeiden


    Ich freue mich sehr, dass ich in die neue Staffel der Dark Spells- Reihe eintauchen konnte. Die Cover sind jetzt bläulich und „Die Magie des Waldes“ sieht man auch sehr schön auf dem Cover von Spruch sechs. Nach der großen Blamage von Dhana, ist so einiges Los. Savannah gibt Zoey einen Motivationsschub, der die kleine Hexe wirklich aufblühen lässt, sie ist motiviert und will kämpfen, denn sie hat gemerkt, dass Dhana nicht so unfehlbar ist, wie sie sich immer gibt. Shadow ist frei, doch kann er Savannah überzeugen, dass sie ihm verzeiht? Wie soll sie das, nach so vielen Jahren, in denen er sich doch scheinbar für die andere Seite entschieden hat.

    In diesem Teil gibt es eine Szene mit Zoey im Wald, die ich sehr emotional und gut beschrieben fand, auch die Reaktion von Savannah, hat mir hier richtig gut gefallen und mich emotional sehr gut abgeholt, gern lese ich mehr davon und freue mich schon darauf, wenn diese Reihe so weitergeht, wie die zweite Staffel begonnen hat.

    Manchmal stehe ich vor der Frage, ob Dhana merkt, dass ihr alles ein wenig entgleitet oder ob sie wirklich so blauäugig ist, wie es scheint, denn sie hat bald niemanden mehr. Klar, wenn man böse ist, dann steht man oft allein da und wenn man Anhänger hat, dann oft nur, weil sie Angst vor einem haben, aber braucht man nicht trotzdem jemanden? Kann dieser jemand für sie wirklich Shadow sein, der sich ja scheinbar wie das Blatt im Wind wendet, man wird es sehen, schließlich haben wir noch lange Zeit bis das Ende dieser Serie kommen wird.

    „Noel & Noelle“, die Reihe von Nicky P. Kiesow hat mich schon eine Weile immer mal wieder ganz lieb angeschaut und wollte, dass ich sie doch endlich mal beginne, denn guckt euch doch mal das Cover an, da gibt es ein Mädchen und dann da oben diesen riesigen Drachen am Himmel. Ich liebe Drachen und somit war es jetzt endlich Zeit, dass ich diese Reihe beginne. Und mir gefiel der Einstieg richtig gut. Noel ist scheinbar recht tollpatschig, kann mit seiner Gabe nicht so richtig viel anfangen, denn egal was er versucht zu zaubern, irgendwo geht etwas in die Luft, jemand wird verletzt oder er muss den ganzen Mist wieder aufräumen. Er wurde bei einer Hexe abgegeben, als er noch ein Baby war, bei ihr lernt er und irgendwie scheint ihn das ganze Dorf für einen hoffnungslosen Fall zu halten. Bald soll sein Abschlussritual bevorstehen. Schafft er es, dann ist er aus seiner Knechtschaft befreit und hat vielleicht endlich den Zugang zu seiner Magie. Aber kurz davor läuft alles aus dem Ruder, sodass er sogar schon um sein Leben fürchten muss. Und dann taucht ein Mädchen in seinem Alter auf, dass Noelle heißt, aber irgendwie ist das alles sehr verwirrend und dann kommen auch noch Drachen, die die ganze Situation in ein komplettes Chaos stürzen. Denn Drachen und Riesen sind die Feinde der Menschen und wurden eigentlich vertrieben. Was machen sie jetzt wieder da?


    Die Idee dieser Reihe finde ich richtig gut, auch der Schreibstil ist einfach köstlich. Wir lesen es aus der Sicht von Noel, Noelle und einem Drachen. Das interessante: Sie erzählen uns die Geschichte so richtig, schreiben, was sie denken, wie sie sprechen und erklären uns Dinge. Doch irgendwie habe ich manches trotzdem nicht verstanden. Viele Fragen sind bei mir noch offen, was natürlich aber auch der Sinn sein könnte, die die Autorin in diesem Chaos geschaffen hat, aber mir war es am Ende etwas zu undurchsichtig. Vielleicht ein paar mehr Informationen hier und da, ein paar mehr Sätze, die die Situation noch etwas mehr erklärt hätten, denn irgendwie weiß ich gerade nicht so richtig, wer Noel und wer Noelle ist. Aber eben aus diesem Grund möchte ich wissen, wie es weitergeht und werde definitiv den zweiten Teil lesen, damit etwas Licht in meinem dunklen Gehirnregionen dringen kann. Vielleicht so wie das Licht auf dem Cover?

    „Island oder Wo die Götter Flipflops tragen“ ist ja schon ein recht schräger Titel. Aber ich mag Island, da würde ich nämlich gern mal Urlaub machen und wenn Götter Fliflops tragen, dann könnte es doch ganz witzig werden, oder?

    Medi haut ab, sein Vater hat einen Hirntumor und seine Zwillingsschwester mein plötzlich, dass sie sich jetzt wieder um ihn kümmern muss. Medi ist damit überfordert, denn seine Mutter ist auch eher auf Selbstfindungstrips, als sich um ihn und seine Schwester zu kümmern und nun vollkommen mit der Situation überfordert. Medi kümmert sich rührend um seine kleine, achtjährige Schwester Lisa. Er liebt sie von ganzem Herzen und doch muss er da weg. So geht es in einer Nacht und Nebel Aktion nach Island. Um über die Runden zu kommen, beginnt er in einer Bar zu jobben. Er vermisst seine kleine Schwester und macht sich auch Gedanken um den Rest der Familie, doch seltsame Träume, geben ihm immer wieder Rätsel auf. So gibt es eben diese Götter in Flipflops, die ihm immer wieder neue Rätsel aufgeben und ihn scheinbar doch irgendwie lenken. Denn nur mit den Elementen kann er seine Frequenz wieder finden, sich ausrichten und wieder klarkommen.


    Dieses Buch ist definitiv nicht einfach und schon gar nicht mal so nebenbei zu lesen, denn dann geht einfach sehr viel unter. Da viel von Trips und Joints gesprochen wird, war ich am Anfang etwas befremdlich auf dieses Buch gestoßen, aber mit der Zeit verstand ich, so glaube ich jedenfalls, den Sinn dahinter und fand es richtig gut. Dieses Buch arbeitet mit so viel Bildhaftigkeit und so viel Witz, dass ich dieses Thema sehr gut verarbeitet finde. Es ist schräg und wie ich finde, regt es eben dadurch zum Nachdenken an. Nach Island will ich jetzt vielleicht nicht unbedingt dahin, wo die ganzen Touristen sind, aber dennoch ist es definitiv eine Erfahrung und kann einem viel bringen. Begleitet ihr Medi auf seiner Reise durch Island und eventuell zu sich selbst?

    Ach ja, könnt ihr euch vorstellen, was ein Schamane in Island sucht?

    Unter dem Klappentext habe ich mir noch nicht so viel vorstellen können oder eben auch sehr viel. Aber was dann in dieser Novelle stand, war definitiv nichts, was in meiner Fantasy passiert ist. Wir befinden uns in Worms des Jahres 1371 und wir haben Hartmuth. Er ist der Sohn eines Fleischers und wurde in der Kindheit nicht gerade gut von seinen Geschwistern behandelt. Er wollte aus der ganzen Sache einfach nur raus. Da tat ihm sein gutes Aussehen ein Gefallen. Er legte wirklich alles darauf an, dass er ein besseres Leben führen konnte. So ging er eine Ehe mit der Kaufmannstochter ein. Das er sich eine Geliebte gesucht hatte, dass sollte ihm den Verlust seines Wohlstandes geben. Doch auch da wusste er Abhilfe zu schaffen, denn er brachte sei einfach um.

    Dumm nur, dass da jemand scheinbar nicht mit seinem schlechten Gewissen umgehen kann.

    Ich war von der ersten Seite an gefesselt an dieses Buch. Es war so düster, dass ich dachte, dass es eigentlich die ganze Zeit nur Nacht war. Hartmuth hat auf diesen 112 Seiten einen Run durch seine Emotionen, denn ihn plagt die Schuld und irgendwie scheint es ihn wahnsinnig zu machen. Oder ist jemand anderes da, der ihn erpressen will? Vielleicht seine Ehefrau oder jemand anderes, der sich Geld von ihm erhofft? Nicht mit ihm! Aber was, wenn es irgendwie doch seine Geliebte ist, die irgendwie überlebt hat? Es wird immer finsterer und hat einen tiefdunkles Ende.

    Ich hatte von Aikaterini Schlösser vorher noch nichts gelesen, aber das Cover fand ich interessant. So ging ich doch recht freu an diese Novelle und wurde definitiv in keinem Moment enttäuscht, denn ich konnte das Buch einfach nicht weglegen. Man war so voll drin, wollte wissen, was als nächstes passiert und wollte zusätzlich noch wissen, was denn eigentlich davor wie genau abgelaufen ist. Viel passiert in dieser Zeit eigentlich nicht, denn das Ganze erzählt einen Zeitumfang von einem Nachmittag bis in den Abend hinein. Aber die Emotionen und Gedankengänge, da wäre ich mit Hartmuth definitiv nicht gern in einem Raum gewesen, denn der Kerl hatte nun mal Dreck am Stecken und geht eben auch über Leichen.

    Windgeflüster in Fella hat mich überrascht. Vom Titel her, hätte ich eher auf eine Geschichte des Genres Fantasy getippt, doch was ich bekommen habe war Dystopie und ich bin ein Fan von Dystopien und habe mich deshalb sehr gefreut.

    Die Geschichte beginnt mit der Natur, die scheinbar zurückschlägt. Fella ist in vier Sektoren unterteilt und Sorija, die Hauptfigur, die uns durch diesen ersten Teil einer Reihe begleitet, lebt mit ihrer Familie in einem dieser Sektoren. Sie hat keine wirklichen Freunde und wird von ihrer kleinen Schwester regelmäßig aufgezogen, denn man könnte Sorija als Angsthasen bezeichnen. Sie hat Angst vor der Dunkelheit und auch sonst irgendwie allem. Nun ist aber dieses Unwetter da und die Bewohner von Fella hatten schon die Befürchtung, dass es irgendwann so schlimm kommen musste, denn die Anzeichen waren da. Ein Hagelsturm zieht auf, der viele Häuser zerstört. In dem Chaos tut sich eine Gruppe auf, die sich Senk nennt. Sie nehmen alles unter ihre Kontrolle und sind dabei doch sehr gewaltbereit. Um zu überleben muss sich die Familie trennen und Sorija ist nun mit ihrer Schwester allein unterwegs. Sie versucht sie zu retten, doch scheinbar begeht sie damit einen riesigen Fehler. Doch Sorija ist zwar ein Angsthase, aber sie ist ein herzensguter Mensch und so versucht sie diesen Fehler wieder gut zu machen, doch wie soll sie das tun, wenn es so schwer ist zu unterscheiden, wer nun Freund und wer Feind ist? Sorija wächst an der Situation und muss wirklich kämpfen, damit sie nicht untergeht in dieser Welt, die scheinbar von den Stärkeren geleitet wird.


    Ich muss zugeben, dass mir Sorija am Anfang leicht auf die Nerven ging. Es ist vollkommen okay, wenn man sich vor etwas fürchtet, aber sie hatte dazu noch eine für mich sehr naive Art und Weise. Sie tat Dinge, wo ich mir nur an den Kopf fasste und sie am Liebsten geschüttelt hätte, was sie denn da bitte gerade macht, doch sie hat sich entwickelt. Sie hat sich meiner Meinung nach auch sehr authentisch entwickelt und hat somit auch ihre Rolle in diesem ganzen System spielen können. Oft brauchte sie Hilfe von anderen, aber die hat sie dann auch gut genutzt und behielt ihre Herzlichkeit bei, sodass ich sie immer mehr ins Herz geschlossen habe.

    Auch das Weltensetting gefiel mir sehr gut, wie Fella aufgebaut ist, wie die Menschen eingeteilt sind nach der Katastrophe und die wiederkehrende Bedeutung des Titels, haben eine gute Mischung abgegeben, von der ich gern mehr lesen möchte. Gut, dass die vier Teile der Reihe schon erschienen sind, so muss ich nicht so lange auf das Ende warten.

    Kennt ihr das, ihr lest eine Geschichte und denkt euch irgendwann: Mist, da ist nicht mehr genug Buch, damit das hier alles zu einem Ende wird. Tja und so ging es mir mit „Cellar Door“.

    Aber erstmal, worum geht es eigentlich?

    Und zwar schreiben wir das Jahr 2236. Die Menschheit ist gefühlt explodiert, denn Lebensmittel sind unbegrenzt da, auch die medizinische Versorgung ist super. Was heißt das? Richtig, da sind einfach zu viele Menschen, die auch ihren Platz brauchen. Somit sind die Menschen eingepfercht, denn jeder hat nur eine kleine Wohneinheit, bekommt über einen Aufzug sein Essen und wenn man Glück hat, so wie es bei Australia der Fall ist, so hat man noch einen Job, dem man wenigstens nachgehen kann. Dann gibt es eine Gruppe ausgestoßender Menschen, die in den Great Outdoors leben. Riesige Mauern schützen die Bewohner vor eben diesen Gruppen. Das gruselige an dieser Zukunft, was noch dazu kommt? Die Menschen freuen sich über Nachrichten, wie Flugzeugabstürze oder ähnliches, denn wenn Menschen sterben, dann gibt es wieder mehr Platz. Wer Kinder auf die Welt bringt, die übrigens nur Fresser genannt werden, der gilt als asozial und Homosexualität wird stark begrüßt, denn dann entstehen wenigstens keine neuen Menschen.

    Klingt schon ein bisschen krass oder? Tja, dann kennt ihr den Sport Ricochet noch nicht. Der ist nicht so, wie man ihn heute kennt, der Sport ist einfach nur krank und sorgt auch regelmäßig für die Ausdünnung, denn mal wieder einer bei dem Sport draufgeht.

    Australia rutscht da in irgendwas rein. Alles geht verwirrend schnell, denn plötzlich ist es anders, als die Leute es gewohnt sind. Sie sollen nicht mehr auf die Straßen und das Essen wird knapp. Und dann kommt es, was den Titel erklärt „Cellar Door“. Aber dann ist es vorbei.

    Ich saß da und dachte, dass ich Schnappatmung bekomme, denn dann war das Buch vorbei. Jetzt gerade, wo man vielleicht mal so ein bisschen wusste, was da kommen könnte, was da überhaupt Phase ist, worum es geht. Ja, ich war verzweifelt und fragte gleich bei der Autorin nach, ob denn der nächste Teil bald da ist. Nein, ich muss da wohl noch etwas warten. Und diese Fragen, die da noch offen sind, die quälen mich jetzt. Kennt ihr das? Ihr werdet mit Kopfkino allein gelassen? Ja, so ist das jetzt. Da muss ich wohl so lange etwas anderes lesen.

    Aber ihr merkt, es kann nicht schlecht gewesen sein, denn sonst würde es mich ja nicht ärgern, dass es einfach so vorbei war, denn ich finde die Idee mega und auch dieses kranke Weltbild, was es da gibt. Ich war wirklich angetan. Auch der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, ich konnte mir alles gut vorstellen, wie es da ablief und es gab ungeahnte Wendungen.

    Achja: lest einfach den ersten Satz und ihr merkt, wie provozierend dieses Buch werden kann. Ich fand es echt cool. „Homosexualität schafft Platz.“

    Spoileralarm:

    Da es sich schon um den dritten Teil dieser Reihe handelt, kann ich wohl behaupten, dass ich ein Fan dieser Geschichte geworden bin. Es ist alles dabei, was man haben muss, wir haben Spannung, wir haben Freundschaft, wir haben Liebe, aber eben auch tiefdunkles Böses und Trauer und Humor und ach, was da eben alles noch dazu gehört, was ich gut finde. Wir haben Heldinnen und kleine bezaubernde Wesen und wir haben einen Mistkerl, der irgendwie verbrannt, gefoltert oder ähnliches gehört. Also: wir haben Emotionen, die mich als Leserin mitnehmen.

    Und so wird es auch im dritten Teil nicht langweilig, denn kann es ja gar nicht denn es gibt noch eine Menge zu erledigen. Die Prinzession muss in ihr Königreich, dann muss geguckt werden, was denn da mit den Himmelskörpern los ist, dann will der Weltenwanderer, dass man mal eben die Welt rettet und eigentlich will man ja seinen doch so geliebten Targoin wiedersehen, weiß aber nicht so richtig, ob es eine gute Idee ist oder nicht, denn er ist ja eigentlich hinter einem her, damit er sich rächen kann. Aber hat er das nicht schon, indem er ihr den besten Freund genommen hat?

    Alles gar nicht so einfach bei den Feuerelben, aber das war es wohl nie. Wird es wohl auch nie sein, wenn man da irgendwo einen Hauch von einem Gott in sich hat. Ach ja, die Götter, die meinen einen allein zu lassen, mit dem Ganzen, was da gerade passiert. Haben die nicht so eine gewisse Grundverantwortung, so wie es Eltern für ihre Kinder haben?

    Entschuldigt meinen etwas ausgelassenen Ton, aber irgendwie ist mir bei der Geschichte einfach so, denn ich bin da einfach so drin und will wissen, wie es weitergeht.

    Ruth Mühlau hat da eine tolle Welt erschaffen, mit echt guten Charakteren. Sie lässt es definitiv nicht langweilig werden. Bringt neue Charaktere ein, wo es wichtig ist und wo der Leser vielleicht auch eine kleine Aufmunterung braucht. Ich finde ihr Gespür dafür wirklich toll und freue mich somit schon sehr auf den nächsten Teil, der ja zum Glück schon draußen ist, also kann es bald weiter gehen mit dem Retten der Welt.

    Sie lässt ihre Charaktere wachsen. Verpasst ihnen aber auch Fehler, denn unsere Heldin hat so viele Fehler an sich, dass sie einfach nur schon wieder ein echt toller Elb ist. Sie ist ruppig, flucht und wenn ihre Haare abstehen, dann ist dem halt so. Außer eben, wenn da dieser Elb daher kommt, den sie wirklich nett findet, der immer für sie da war, dann will sie plötzlich anders sein. Und das finde ich so interessant. Hier gibt es den Gedanken: wie komme ich aus dem guter-Kumpel- Modus wieder raus. Es hätte so einfach sein können, denn die Zeit kann manchmal fiel bringen. Wären da nicht die anderen, die meinen, dass sie was besseres verdient haben. Aber lest selbst.

    Stellt euch vor: ihr habt eure eigene Burg, der größte Schatz für euch ist Gold, denn das liegt nun mal in eurer Natur, denn ihr seid ein Drache. Und dann kommen da diese Menschen daher, die irgendwie nicht so richtig verstehen, was es mit den Drachen auf sich hat. So geht es Zyra. Sie soll sich einen Prinzen stehlen, so ist es nun mal normal, aber da hat sie gar keine Lust drauf. Sie lebt ihr Leben und hat damit eigentlich ihre Erfüllung gefunden, aber ihre Familie sieht das leider etwas anders.

    Dann gibt es da aber noch einen Prinzen, der seiner Liebsten schon ewig versprochen ist. Doch nun wird ihm ein Strich durch die Rechnung gemacht, denn er soll erst einen Drachen bekämpfen, bevor er die junge Dame ehelichen kann, sonst macht das nämlich ein anderer.

    Nun treffen aber eben diese beiden Parteien aufeinander, doof nur, dass Zyra nicht wusste, dass es sich bei dem Kerl um einen Prinzen handelt, denn sonst hätte sie sich wohl ganz anderes entschieden entschieden und sich das ganze Drama gespart.


    Diese Gemeinschaftsarbeit der beiden Autorinnen Nicky P. Kiesow und Taja Anders, hat mir wirklich gut gefallen. Zyra ist einfach eine taffe Persönlichkeit und bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Der Schreibstil der Geschichte lässt einen sowohl informiert, als auch unterhalten zurück. Bisher habe ich noch nicht viel mit Drachengeschichten zu tun gehabt und bin deshalb sehr von der Idee hier begeistert. Es ist sehr vergleichbar mit einer Prinzessin, die nicht verheiratet werden will, aber dennoch ist es irgendwie etwas völlig anderes, da Zyra durch ihre Zugehörigkeit zu den Drachen einfach ganz anders ist. Somit bin ich schon sehr gespannt, wie es weitergeht und was denn an den ganzen Geschichten um die Drachen nur Legenden sind und was der Wahrheit entspricht.

    Achtung, es handelt sich um das Finale der ersten Staffel, somit sind Spoiler nicht zu vermeiden.


    Ich kann gleich zu Beginn sagen, dass mir diese Episode wirklich am besten von allen in der Staffel gefallen hat. Es gibt so viele Intrigen, so vieles kommt aber auch ans Licht oder wird endlich mal besprochen, so das einige Charaktere einfach handeln müssen, dass ich nun mit großem Interesse auf den Beginn von Staffel 2 warte.


    Im vierten Teil hatten wir ja einen Rückblick, haben erfahren, was bei Shadow alias Kaleb, Dhana und Savannah in der Vergangenheit vorgefallen ist. Wir als Leser wissen es nun, aber die arme Zoey schwebt noch immer in Unwissenheit. Und das will glaube eine kleine und neugierige Zehnjährige wohl nicht auf sich sitzen lassen. Denn sie hat ihr Leben in die Hände von Shadow und danach in die von Savannah gelegt und will nun wissen, was denn bitte mit den beiden los ist, warum da so eine eisige Stimmung herrscht und jeder mehr in Rätseln spricht oder eben gar nichts sagt.

    Danah hat in der Zwischenzeit mitbekommen, dass sie bestohlen wurde. Das muss nun jemand ausbaden. Auch ist ihre Schule endlich fertig, doch sie ist unzufrieden, denn ihr fehlt noch etwas.

    Oder ist das alles nur ein Plan?

    Ich kann euch sagen, dass das Ende einfach mega ist, denn ich habe keine Ahnung, wer da was im Schilde führt, was echt und was unecht ist und wie das denn bitte enden soll. Tja und dann standen sie wieder da, diese bösen Worte: Forsetzung folgt.

    Nun müssen wir wohl warten, bis es weitergeht und werden sehen, ob aus Zoey eine der mächtigsten Hexen werden kann, ob sie sogar stärker ist als die selbsternannte mächtigste Hexe von London und ob man einige Untaten wieder rückgängig machen kann oder nicht.

    Bei „Das Schicksal der Banshee“ handelt es sich um den Debütroman der Autorin Alina Schüttler. Dieser Roman wurde im Tomfloor Verlag veröffentlicht, den ich so vorher auch noch nicht kannte.

    Auf dem Cover sehen wir eine junge Frau, komplett in schwarz gekleidet, mit einem Umhang und ihr langes schwarzes Haar fällt ihr offen über die Schulter. Vor dem Gesicht hat sie ein Schwert. Hinter ihr steht ein Pegasus, der auch komplett in Schwarz gehalten ist. Allgemein ist das Cover sehr düster. Der Boden der Landschaft ist zerfurcht und die Äste im Hintergrund sind knorrig und schwarz, alles deutet auf das Sterben hin. Und so ist es auch, denn eine Banshee ist nun einmal eine Todesfee.

    Die Geschichte beginnt rasant, denn schon nach den ersten Kapiteln, ist so einiges passiert. Es wird nicht langweilig, auch über den gesamten Verlauf des Buches nicht, denn immer ist das Böse einen Schritt voraus und unsere Banshee, die doch einen starken Anteil der Menschlichkeit in sich trägt muss so einiges ertragen und auch erst ganz neu kennenlernen. Die siebzehnjährige Schülerin Felicity ist Schülerin und schon immer hatte sie sehr starke Probleme damit Anschluss zu finden. Oft wurde sie sogar ausgegrenzt. Nun ist sie mit ihren Eltern von Dublin nach Schottland gezogen und ihr Leiden geht weiter. Doch ist das nicht genug, denn sie bekommt so realistische Albträume, die sie nur noch mehr verschrecken. Dann kommt Jack, ein Krieger, der ihr eröffnet, wer sie doch ist und dass es sehr gefährlich werden wird, da es einen schwarzen Orden gibt, der Pläne hat, in die auch die junge Banshee verwickelt wird.

    Im Handlungsverlauf lernen wir Wesen kennen und andere Welten kennen. Gerade auf einen Kelpie und den Pegasus wird doch deutlich eingegangen, da sie für die Handlung einfach sehr wichtig sind. Wer in diesem Buch sein Herz an einen Charakter hängt, der sollte da aber sehr vorsichtig sein, denn in der Umgebung einer Banshee, wird es vielen nicht lange gut gehen, aber das solltet ihr vielleicht selbst lesen.

    Dafür, dass es ein Debüroman ist, finde ich den Schreibstil von Alina Schlütter wirklich gut. Sie schreibt flüssig, teilt dem Leser genug mit, damit er der Handlung folgen kann, doch lässt sie eben auch Fragen offen, die einen schon fast dazu drängen weiterzulesen. Für mich war das Tempo sehr angenehm, denn ich mag es, wenn viel passiert und man auf einen Ritt durch die Handlung mitgenommen wird. Hin und wieder wären ein paar Ausschmückungen ganz schön gewesen, dass man sich die Personen und die Gegend noch etwas besser vorstellen kann, doch da es sich in diesem Roman an vielen Stellen um die Handlung während eines Krieges der Seiten handelt, muss ich sagen, dass es auch verständlich ist, wenn nicht auf jede Gefühlsregung eingegangen wird und alles genau betrachtet wird, denn so wie die Heldin in dem Roman, so hat an sich auch die Handlung eben keine Zeit sich auszuruhen, denn die Zeit rennt nur so dahin und es sterben viele Menschen, da kann man sich nicht hinstellen und die Gewächse der Umgebung betrachten.

    Das deutliche Augenmerk lag auch bei der Banshee, aus ihrer Sicht erfahren wir alles und so ergeht es uns Lesern auch. Andere Charaktere werden nur so geschildert, wie sie sie wahrnimmt und was andere über diese Personen sagen. Somit waren einige Charaktere, die für mich doch recht wichtig erschienen, doch etwas kurz beschrieben, so dass sie für mich wie gesichtslose Personen wirkten, die dann auch schnell wieder verschwanden. Aber so ist es im Krieg eben. Viele Menschen fallen und man kennt ihre Geschichte nicht.

    Wer also Fantasyromane mag und etwas über mythische Wesen erfahren möchte und zudem keine Angst vor einem schnellen Ritt durch die Geschichte hat, dem kann ich diesen Debütroman nur empfehlen.

    Es handelt sich hierbei um die zweite Folge und somit sind Spoiler nicht ganz zu vermeiden

    Der zweite Band steigt auch wie der erste mit Rückblicken in alte Tagebucheinträge in die Geschichte ein. Wir erfahren etwas über den Wandler, der ja im ersten Teil angefangen hat sein Unwesen zu treiben. Wie in der Vergangenheit mit den Wandlern umgegangen wurde und was man über sie erfahren konnte. Dies ist besonders wichtig, denn das zuständige Ermittlerteam aus dem Ministerium hat noch so einige Schwierigkeiten damit den Wandler aufzuspüren. Wer den ersten Teil gelesen hat, der weiß, dass die Verlobte eines Ermittlers ums Leben gekommen ist. Sie taucht nun als Geist auf und ich muss sagen, dass mir Shioban unglaublich sympathisch ist. Sie will durch den Riss gehen, doch so richtig kann sich ihr Verlobter damit nicht abfinden, dabei ist es doch seine Aufgabe. Auch hat unsere Detective in diesem Band so einiges zu erleben, denn sie ist verschwunden und ihr Vater macht dem Ministerium Feuer unter dem Hintern, damit sie seine Tochter wiederfinden.

    Auch der zweite Teil ist sehr interessant gestaltet, denn man lernt neue Wesen kennen und durch die Perspektivenwechsel der Hauptcharaktere, befindet man sich immer in einem anderen Geschehen und muss somit warten, bis man der Lösung eines anderen Problems näherkommt. Leider fand ich den zweiten Teil in der sprachlichen Richtung nicht so spannend, wie der erste. Es baute sich teilweise nicht so schön auf, wie noch im ersten Teil. Darum bin ich sehr gespannt, wie es dann im dritten Teil weitergeht, schließlich haben wir am Ende einige Dinge, die nicht so sind, wie sie sein sollten.

    Es ist Halloween und andere gehen auf eine Party, verkleiden sich und haben Spaß. Nur bei Lilly sieht es etwas anders aus. Ihr Vater möchte mit ihr ein ruhiges Wochenende an einem Waldsee verbringen. Sie hat eine Krankheit und darf sich nicht aufregen, da ist so ein ruhiges Wochenende doch wirklich gut und einfach mal zu zweit Zeit verbringen, kann ja auch schön sein. Doch der Plan findet relativ schnell eine böse Wendung, zwar kommen die beiden in dem Wald an, doch erst finden sie den Vermieter der Hüte nicht und Lilly Vater muss losziehen und ihn suchen. Ich wäre im Auto geblieben und hätte definitiv nicht einen Schritt rausgesetzt, nicht an Halloween, nicht abends und schon gar nicht in einem Wald. Lilly tritt aber vor die Tür und da ist auch alles sehr seltsam. Als ihr Vater wiederkommt, hat sie sich den Kopf verletzt und die beiden wollen einfach nur noch ins Haus. Doch da macht ihnen der Wagen und ein Mädchen einen Strich durch die Rechnung. Was macht man mit einem fremden Mädchen, was scheinbar verletzt ist, total unterkühlt ist und nicht spricht? Die beiden sind sehr hilfsbereit und nehmen es mit.

    Klingt doch ein bisschen wie der Anfang von einem Horrorfilm, oder? So kommt sich Lilly auch vor, doch soll alles noch viel schlimmer kommen. Doch dazu erzähle ich euch nichts, denn das könnt ihr selbst lesen.

    Ich kenne von der Autorin bisher zwei Romane und finde, dass Feuerlilly doch sehr anders ist. Der größte Unterschied ist wohl das Format, denn hierbei handelt es sich um eine Episode. Soweit ich weiß, ist diese Geschichte wohl auf fünf Episoden aufgeteilt, die in den nächsten Monaten in regelmäßigen Abständen erscheinen. (Teil 2 kann man sogar schon erwerben)

    Die Atmosphäre die Johanna Stöckl aufbaut finde ich für mich sehr überzeugend. Es ist bedrückend und düster und das passt hier einfach.

    Einen kleinen Abzug habe ich aber, denn mir kommt Lilly zu abgeklärt rüber, mir fehlt an manchen Stellen dieser Gedanke des „nicht-fassen-könnens“ und auch ihr Handeln ist manchmal so unerklärbar, denn ich würde bei den Geschehnissen durchdrehen, an meinem Verstand zweifeln oder einfach heulend in einer Ecke liegen, doch vieles nimmt sie einfach ohne zu fragen hin oder hinterfragt für mich einfach zu wenig.

    Dann finde ich den Schreibstil anders. Vielleicht liegt es an diesem „Horrorfantastik“-Genre, in das ich das Buch ein wenig einteilen würde. Es hat so viele Fassetten. Da gibt es ein wenig Horror, dann Fantasyanteile, dann auch so thrillermäßig und irgendwie ist Lilly dann doch einfach nur ein normales Mädchen. Die Mischung ist sehr interessant und so bin ich auch gespannt, wie die Geschichte denn weitergeht, denn wir wissen ja, nach Episoden gibt es gemeine Cliffhänger. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und welche Charaktere uns erneut über den Weg laufen werden.

    In diesem Buch begleiten wir Lena auf einer sehr radikalen Reise und Wendung in ihrem Leben. Sie ist 15 Jahre alt und eine kleine Hackerin. Ihr Vater und ihre Mutter sind beide Berufstätig und haben oft viel zu tun. Darum ist Lena recht selbstständig. Wie wir sehr schnell merken, war Lena in den vergangenen Jahren sehr leichtgläubig, aber wer wäre das mit 15 Jahren und jünger, seinen Eltern gegenüber nicht? Lena hat scheinbar eine sehr seltene Krankheit. Wenn diese ausbricht, dann kann sie kurze Zeit danach schon sterben, deshalb muss sie zu regelmäßigen Untersuchungen. Ihr kommt nun alles etwas komisch vor. Vielleicht auch deshalb, weil sie Krähen sprechen hört. Ja, ihr lest richtig, Lena hört an ihrem Geburtstag, wie Krähen sprechen. Dann hat sie noch so einen seltsamen, sehr realistischen Traum, der sie verunsichert und so befragt sie das Internet, was es ein könnte, was dazu führt. Nun bekommt sie Angst, denn es könnte sein, dass ihre Krankheit vorangeschritten ist. Somit müsste sie dem Tode ins Auge sehen. Gerade in der Zeit, wendet sie sich an ihre drei Freundinnen und dank ihnen beginnt sie Fragen zu stellen und hinterfragt, was da die ganze Zeit mit ihr gemacht wurde. Doch das stellt auch ihr gesamtes Leben auf den Kopf, denn sie scheint einfach nur anders zu sein, als die anderen Menschen da draußen. Ist sie vielleicht ein Alien?

    Wer mit dem Wort „Donaumädchen“ etwas anfangen kann, der hat vielleicht schon eine gewisse Ahnung, wo Lena denn herkommen könnte und hat somit auch einen kleinen Vorteil. Ich wusste es nicht und fand es sogar ganz gut, denn so hatte ich keine Ahnung, was da auf mich zukommt. Der Roman von Johanna Stöckl hat von mir ein sehr großes Lob verdient, denn ich finde er ist unglaublich gut recherchiert und zudem auch wirklich einfach mal ein sehr realistischer Roman, wenn man denn die fantastischen Anteile nicht mit einbezieht. Aber Lena und ihre Freundinnen sind einfach mal wirkliche 15-jährige Mädchen. Sie sind echt. Wie oft gibt es da draußen Romane, in denen die Charaktere in solch jungen Jahren schon so viel erlebt haben, eine Reife und eine Lebenserfahrung von einem Menschen haben, der mindestens schon 30 Jahre oder älter ist. Hier sind es aber wirklich 15-jährige Mädchen und ein riesiger Pluspunkt ist auch die Mühe, die neben dem Schreiben in diesem Werk steckt. Dieses Buch ist interaktiv. Ich habe es in der Ebookfassung gelesen und konnte somit die unterstrichenen Sachen einfach anklicken und wurde zu der jeweiligen Seite geführt, die Lena sich gerade im Internet anguckt. Zudem gibt es sogar eine Internetseite, die noch viel mehr über Lena erzählt. So etwas habe ich vorher noch nie gesehen, solch eine Interaktivität. Hinter diesem Buch steckt unglaublich viel Herzblut und das möchte ich hier so deutlich ansprechen, da es mir wirklich viel Wert ist.

    Auch finde ich diese Wechsel im Geschehen, die einen immer wieder mit offenem Mund dastehen lassen sehr aufregend. Die Mädels werden zu echten Heldinnen und dennoch sind sie nebenbei eben ganz normale Schülerinnen mit Fehlern. Für mich hat dieses Buch zwei sehr wichtige Gedanken aufgeworfen, zum einen dieses Denken: „Ich bin mir selbst der Nächste und denke zuerst an mich.“ Und auf der anderen Seite dann der Gedanke des nach immer Höherem streben, wie eben der Unsterblichkeit. Denn dann kann man noch so viel mehr erreichen, weil man ja so viel Zeit hat, doch reicht ein Leben nicht aus? Muss man wirklich alles erleben und so viel toller als andere sein? Bildet euch eine eigene Meinung und lasst euch in die Welt des „Donaumädchens“ entführen. Der zweite Teil ist bereits erschienen, auf Teil 3 müsst ihr noch ein wenig warten.

    Achtung, es handelt sich um die vierte Episode der ersten Staffel, somit sind Spoiler nicht zu vermeiden.


    Es ist ein bisschen so, als ob die Autorin genau gewusst hat, wie sehr ich nach den ersten drei Sprüchen nun endlich auf eine Aufklärung hoffe, denn nun ist es endlich soweit. Wir machen eine Reise in die Vergangenheit. Wir lernen Dhana und Savannah als Schülerinnen kennen und wie Savannah zum ersten Mal auf Shadow trifft. Dann begleiten wir sie auf verschiedenen Markern in ihrem Leben. Wir erfahren endlich, warum Dhana und Savannah verstritten sind, was zwischen Savannah und Shadow passiert ist und wie die beiden eigentlich so ticken und wie sie so geworden sind, wie sie heute sind. Ich bin sehr dankbar für die Episode, denn ich war doch immer so neugierig und hatte natürlich schon ein paar eigene Ideen, aber noch hatte es immer nur kleine Hinweise gegeben, da ja so einige Charaktere nicht mehr miteinander reden. Wer in diesem Teil auf Zoey wartet, der muss sich gedulden, denn in diesem kommt sie wirklich nicht vor.

    Auch ist es immer wieder seltsam für mich, wenn ich feststelle, dass die Geschichte ja in der heutigen Zeit spielt, denn für mich gab es noch keine großen Anzeichen dafür, dass wir uns im Heute befinden. Keine Handys, kein Computer, nicht mal an Autos kann ich mich erinnern und so ist es eben in meinem Kopf bisher doch etwas zeitiger gewesen. Nun haben wir aber das erste Auto, genauer ein Taxi. Nun muss ich mich wohl damit abfinden, dass da draußen irgendwo eine Dhana wohnen könnte, gut das ich bisher noch nicht den tiefen Wunsch hatte nach London zu reisen, sonst müsste man sich ja in Acht nehmen.

    Sonst bleibt Nina Hirschlehner ihrem Schreibstil sehr treu, was ich sehr gut finde, man kann die Sprüche nacheinander lesen und hat so gut wie nie einen Bruch, außer vielleicht jetzt mit dem Sprung in die Vergangenheit. Aber ich glaube er war sehr wichtig für das Verständnis und nun bin ich noch viel mehr gespannt, wie die Reihe denn weitergeht.

    Achtung, es handelt sich um die dritte Episode der ersten Staffel, somit sind Spoiler nicht zu vermeiden.


    Im dritten Teil der Dark Spells Reihe von Nina Hirschlehner hat Savannah sehr stark an dem Fluch von Dhana zu knabbern, denn über eine Ranke scheint ihr Leben langsam aus ihrem Körper zu weichen. Doch sie muss Zoey unterrichten und beschützen. Das Mädchen ist erst 10 Jahre alt und hat niemanden mehr. Dhana hat ihr alles genommen, ihre gesamte Familie umgebracht und nun ist Savannah so komisch. Sie verheimlicht dem Mädchen doch etwas. Zoey kommt mir häufig sehr erwachsen vor, gerade für zehn Jahre. Sie ist zwar stur, doch finde ich sie wirklich reif. Sie will ihre Famlie rächen und weiß, dass sie noch nicht soweit ist. Das ihre Kräfte noch nicht ausreichen würden um es mit Dhana aufzunehmen, wenn sie denn jemals so groß sein würden um es mit der mächtigsten Hexe Londons aufzunehmen. In diesem Teil verabschieden wir uns auch von den beiden Jägern, die aus einer anderen Reihe der Autorin stammen. (Wer mehr über die beiden erfahren möchte, der kann sich in „Die Chroniken der Zehn“ mehr in ihre Welt entführen lassen.)

    Auch habe ich das Gefühl, dass Savannah und Zoey sich immer näher kommen. Man bekommt immer mehr den Eindruck, wie die beiden zueinander stehen, dass sich einer für den anderen verantwortlich fühlt oder den anderen immer mehr ins Herz schließt und nicht verlieren möchte.

    Somit wirkt Savannah auch nicht mehr so unnahbar. Auch spielt Shadow eine große Rolle und man lernt ihn besser kennen. Schon in den letzten beiden Teilen habe ich mich immer gefragt, was Savannah und Shadow für eine Vergangenheit haben, doch so richtig bin ich noch nicht hinter ihr Geheimnis gekommen, aber immer wieder gibt es kleine Hinweise, die es sehr spannend machen und ich will einfach wissen, was es mit den beiden auf sich hat. Warum trägt er eine Maske, wie hat es Dhana geschafft von einem armen Mädchen so zu werden und vor allem: was hat sie zu der Hexe gemacht, die sie heute ist?

    Mir macht es Spaß der Reihe zu folgen und das sie immer wieder Fragen aufwirft und kleine Geheimnisse preisgibt, aber nicht zu viel. Doch würde ich mir manchmal die Situationen etwas ausgeschmückter wünschen, dass man sich alles noch etwas bildhafter vorstellen kann, so als wäre man live dabei. Auch ein wenig mehr Tiefe der Charaktere wäre hier und da noch gut, denn manchmal habe ich das Gefühl die Charaktere, bis auf Savannah doch sehr oberflächlich kennenzulernen, aber das kann ja im Laufe der Geschichte noch kommen.

    Achtung, es handelt sich um die zweite Episode der ersten Staffel, somit sind Spoiler nicht zu vermeiden.


    Die österreichische Autorin Nina Hirschlehner bleibt im zweiten Teil der Dark Spells-Reihe ihrem Schreibstil treu. Wir bekommen in den verschiedenen Kapiteln weiterhin die Einsichten aus den Perspektiven von Zoey, Dhana und Shadow als personaler Erzähler und Savannah aus der Ich-Perspektive. Ich finde es eine interessante Mischung und hatte so etwas vor der Dark Spells-Reihe noch nicht gelesen. So erfährt man gewisse Handlungsstränge und Hintergrundereignisse etwas deutlicher, da ja manches für Shadow zum Beispiel ganz anders gewertet ist, als für Dhana.

    Nach dem ersten Teil wollte ich unbedingt wissen, wie es Savannah ergeht, sie hat ja einen Fluch auferlegt bekommen von Dhana und damit wurde ich zurückgelassen. Jetzt im zweiten Teil hat sie sehr damit zu kämpfen, denn sie möchte Zoey keine Angst machen und versucht selbst einen Weg zu finden, damit sie sich davon lösen kann. Doch Dhana hat da ganz andere Ideen, denn sie möchte das Savannah stirbt und zwar so schnell wie möglich. Deshalb setzt sie so einige Dinge in Bewegung. Denn scheinbar hat Dhana eine Waffe gefunden, die Savannah noch mehr unter Druck setzt und es ihr fast unmöglich macht zu überleben. Wie Savannah davon erfährt, wer ihr zur Seite steht, wenn sie sich Zoey nicht öffnen will und was Shadow im Kerker so erleiden muss, das könnt ihr lesen, wenn ihr die Reihe weiterverfolgt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und was auf Zoey und ihre Lehrerin noch so zukommen wird. Schließlich sind sie extra in den Wald geflüchtet um sich vor Dhana zu schützen.

    Es gibt eine lustige Geschichte, wie ich dazu gekommen bin, dass ich dieses Buch gelesen habe. Auf Instagram bin ich in einer Gruppe mit dem Namen „BBC – bad book club“. Wir haben uns den Spaß gemacht und uns Literatur gesucht, die so schräg und teilweise auch echt schlecht ist, dass man sich fragt, warum man eigentlich so ein Buch auf den Markt bringt.

    Ich hoffe ihr habt jetzt kein falsches Bild von mir, aber das war einfach mal eine lustige Aktion und durch die Rezensionen zu diesem Buch, die teilweise ja wirklich sehr schlecht waren, wurde „Das geheime Baby des Drachen“ auf unsere Liste gesetzt und stand zum monatlichen Lesetermin an. Der Klappentext war nicht gerade hilfreich zu erkennen, dass es sich bei diesem Buch gar nicht um Schund handelt, sondern das hier eine eigentlich echt interessante Geschichte dahintersteckt.

    Deshalb finde ich es schade, dass der Klappentext diesem Buch doch sehr Unrecht tut. Denn dieses Buch ist wirklich nicht schlecht. Auch sind mir wie in einigen Rezensionen beschrieben, gar nicht so viele Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen, vielleicht wurde das überarbeitet, ich weiß es nicht. Schließlich müsste es ja an der jeweiligen Übersetzung liegen, da die Autorin ja scheinbar das Original in Englisch verfasst hat.

    So nun aber mal zum Buch. Wir befinden uns in einer Welt, in der Drachen unter den Menschen leben. Man könnte sie als Gestaltenwandler bezeichnen, denn sie sehen aus wie normale Menschen und leben auch so und dennoch können sie in die Gestalt eines feuerspuckenden Drachens wechseln. In dieser Welt gibt es eine junge Archäologin. Sie selbst ist nicht ganz von ihrer Schönheit überzeugt, hat scheinbar den Gedanken, dass sie zu viel auf den Rippen hat. Sie findet ein Drachenei und dieses Drachenei scheint für einen riesigen Wirbel in der Gesellschaft der Drachen zu sorgen, denn dieses Ei soll sich wohl eine Mutter für den Kaiser der Drachen suchen. Wenn dieser geboren werden würde, dann würde er für Frieden zwischen den Clans der Drachen sorgen. Doch gibt es scheinbar Gruppen, die den Kaiser nicht wollen, weil es ihnen gut ohne geht, dann will aber auch irgendwie jeder den Kaiser in seinen Kreisen wissen, da man damit ja mehr ansehen hat und leider trifft es unsere kleine, menschliche Archäologin. Somit wir sie entführt, festgehalten und teilweise auch noch verfolgt, weil man sie umbringen will, denn wenn der Kaiser nicht in einem bestimmten Zeitraum im Körper einer Frau heranwächst, dann verkümmert die Auswahl. Dafür braucht sie aber einen Gefährten und dieser wird ihr im Tempel prophezeit, doch muss sie da erstmal hin und dass versucht ein sehr gutaussehender Drachenkerl. Er will sich Ansehen verschaffen, indem er der Wächter der zukünftigen Mutter des Kaisers wird. Dass er dabei so einiges kassieren muss und sich da auch noch in eine blöde Situation verstrickt, denn scheinbar empfindet er etwas für sie, doch wenn sie einen anderen Gefährten bekommt, wie soll er damit umgehen?

    Ja, es klingt alles ein wenig schräg, aber ich fand es doch recht süß gemacht. Es hat so ein wenig was von einer unglücklichen Liebesgeschichte, mit einer grantigen Mutter und eben ein paar Drachen.

    Ich mochte den Schreibstil, dass Buch liest sich gut weg und langweilig wird es auch nicht. Da es der erste Teil ist, werde ich mal gucken, ob es den zweiten Teil auch schon gibt, denn ein wenig neugierig bin ich jetzt schon, wie es mit dem Kind weitergeht und ob das alles noch ein gutes Ende nehmen wird.