Anna Pfeffer - New York zu verschenken

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New York zu verschenken

4.3|4)

Verlag: cbj

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 336

ISBN: 9783570173978

Termin: August 2017

  • Inhalt:
    Anton sucht eine Reisebegleitung.
    Nachdem seine Freundin ihn verlassen hat sucht er eine Olivia Lindemann als Begleitung für seine Reise nach New York. So hieß nämlich seine Ex-Freundin. Es meldet sich auch eine Olivia, doch ist sie die richtige Begleitung?


    Meine Meinung:
    Nach Für Dich soll´s tausend Tode regnen war ich sehr neugierig auf das neue Buch des Autorenduos Anne Pfeffer. Das Cover passt schon perfekt zur Geschichte und zum Vorgänger. Ob die Geschichte dann genauso gut ist sollte sich zeigen.


    Ich habe auf jeden Fall nicht mit einem SMS Roman gerechnet, denn sonst hätte ich es vermutlich gelassen. Doch ich wurde hier positiv überrascht. Klar lässt er sich leichter lesen, als eine "Normale" Geschichte, doch können manche Dialoge auch anstrengend werden. Das war hier nicht der Fall. Die Textnachrichten waren unterschiedlich lang, wurden nach Tagen und Schreibern aufgeteilt und waren meist interessant. So konnte man schon durch die Nachrichten auf den Hintergrund der beiden Protagonisten schließen.


    Anton ist Sohn aus reichem Hause, noch Schüler, und lebt auf der Sonnenseite des Lebens. Was er will kann er sich leisten. Doch es gibt Dinge die er kaum beeinflussen kann und die werfen ihn hier und da schon Mal aus der Bahn.
    Olivia ist Tochter einer Alleinerziehenden Mutter und hat eine kleine Schwester. Ihr Leben ist genau das Gegenteil von Anton seins. Ihr fehlt das unbeschwerte. Sie ist die Vernünftige, die sich vielleicht mehr wünscht, aber nicht aus ihrer Haut kann.
    Mehr Personen gibt es nur in den Erwähnungen. Man merkt das beide Seiten schon ihre Probleme haben, die jedoch sehr unterschiedlich sind.


    Das Ende kam für mich nicht so überraschend. Irgendwann ab der Mitte des Buches ahnte ich auf was es hinauslaufen wird und wurde bestätigt. Trotzdem war es bis dahin interessant und fesselnd geschrieben und machte es machte Spaß die Story zu Lesen. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Natalie

    www.mem-o-ries.de


    :study: Nicht weg und nicht da von Anne Freytag


    Gelesen 2013: 231
    Gelesen 2014: 195
    Gelesen 2015: 185
    Gelesen 2016: 138
    Gelesen 2017: 122
    Gelesen 2018: 32


    SuB: 323

  • New York zu verschenken ~ Anna Pfeffer


    Cbj Verlage
    336 Seiten
    Chat-Roman


    Inhalt:
    Ein Chat-Roman über die wahre Liebe


    Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister.
    Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin.
    Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte.
    Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …
    ~~~~~~~~~~~~


    Meinung:


    Ich: Hallo, ich bin Michèle und mag Chatromane.
    Leser: Wow, wirklich? Also ich, ich kann sowas gar nicht leiden.
    Ich: Oh doch, ich schon. Vor allem, wenn sie so gut geschrieben sind, wie die von Anna Pfeffer.
    Leser: Was soll denn daran so besonders sein? Oder an diesen Chatromanen allgemein? Das ist doch öde.
    Ich: Für manche schon, aber ich finde generell, dass sich Dialoge leichter und einfacher lesen lassen. Und vor allem Instagramnachrichten, die später geschrieben werden wie Tagebucheinträge mit Humor.


    Leser: Wer schreibt denn heutzutage noch Tagebuch?
    Ich: Kaum jemand, aber manchmal können auch Chatfreundschaften zum Seelenheil beitragen, das ist dann schon wie Tagebuch führen. Oftmals führt es aber zu Problemen, so wie bei Liv und Anton.
    Leser: Muss man die kennen?
    Ich: Liv und Anton? Auf jeden Fall...


    ...denn die beiden sind zusammen einfach super witzig und einnehmend.
    New York zu verschenken ist ein Roman fürs Herz, was für Nebenbei, denn man verschlingt es aufgrund der Chatform regelrecht.
    Allerdings ist das auch hier ein großer Nachteil, denn das Geschreibe zwischen den beiden ist zwar süß, schön und haaaach, aber nach den ersten paar Seiten flaut es leider ab.
    Doch eben auf diesen ersten paar Seiten habe ich schon aus vollem Halse über den extrem selbstverliebten Anton und die extrem schlagfertige Liv lachen müssen.
    Anton möchte unbedingt ein Foto von seiner Reisebegleitung haben, vor Abreise und im Laufe des Buches verstehe ich auch, warum.
    Die fehlenden Umgebungsbeschreibungen haben mir schon mehr zugesetzt, als erwartet.
    Die Lücken, die in den Tagesabläufen der beiden zu finden sind, werden nicht gefüllt, sondern wie im realen Leben durchgezogen. Da kann man ja auch nicht 24/7 schreiben.


    Ich mochte die Geschichte trotz abflauendem Humor trotzdem sehr, denn die Entwicklung, die beide Protagonisten durchmachen, kommt durch die Chatform sehr gut zur Geltung.
    Antons Oberflächlichkeit nimmt ab, er öffnet sich, nimmt Hilfe an und fängt an auf andere zuzugehen.
    Währen Liv jedoch ins Negative umschlägt und sich mehr und mehr bedeckt, wortkarger wird, je näher der Abflugtermin rückt.


    Im Endeffekt kann ich sagen, dass zwar Spannung vorhanden war, aber nur für einen winzigen Augenblick, denn ab dem Zeitpunkt, wo die „Wende“ beginnt, wusste ich, worauf es hinausläuft.
    Und dennoch...


    Fazit:


    New York zu verschenken ist ein atmosphärisch schöner Roman über die Liebe für Zwischendurch. Man kann sich ganz ins Buch fallen lassen und in den Dialogen aufgehen, allerdings ohne Kopfkino, denn das fehlt.
    Gespickt mit ein bisschen Humor und Witz und vor allem aber einer tieferen Botschaft, die jeder für sich selbst deuten muss, empfand ich das als kurzweiliges, wenn auch nicht sehr spannendes Lesevergnügen.


    Ich vergebe solide 4 von 5 :bewertung1von5: Sterne.

  • Dieses Buch sorgt garantiert für gute Laune und einen schönen Lesenachmittag


    Klappentext
    „Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …“


    Gestaltung
    Am Cover mag ich vor allem die Freiheitsstatue und all die anderen kleinen Symbole, die New York verkörpern. Ich finde sie super süß und mag auch die Art, wie sie gezeichnet sind. Der einfarbig pinke Hintergrund ist dafür nicht ganz so mein Fall, weil er mir persönlich zu knallig ist auch wenn es sich gut an die niedlichen Symbole anpasst.


    Meine Meinung
    „New York zu verschenken“ war mein erstes Buch des Autorenduos Anna Pfeffer, obwohl ich schon viel von ihnen und ihrem tollen Humor gehört habe. Nun konnte ich mir endlich ein eigenes Bild davon machen und bin sehr angetan von ihrer Art zu erzählen, denn die beiden Autorinnen konnten mich mehr als einmal zum Lachen bringen. Die Geschichte sprudelt geradezu vor Witz und Humor und versprüht so auch einiges an Charme. Dieses Buch macht definitiv gute Laune!


    Die Besonderheit an „New York zu verschenken“ ist, dass es ausschließlich in Chatnachrichten erzählt wird, was zunächst etwas Eingewöhnung bedarf. Ich habe schon Briefromane gelesen und mag diese Erzählform gerne, wobei ein Chat-Roman jedoch noch einmal ein klein wenig anders ist, denn die Textpassagen sind viel kürzer. Einerseits konnte ich das Buch so innerhalb eines Nachmittags komplett verschlingen, weil man die kurzen Sätze und Nachrichten wirklich schnell lesen und leicht verstehen kann. Andererseits wurde der Erzählstil mit der Zeit aber auch etwas monoton, wodurch mir ein wenig die Abwechslung fehlte.


    Durch die Chatform verfolgt der Leser lange Zeit den verbalen Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten Anton und Liv, wobei ich hier gerade nach dem ersten Drittel des Buches oftmals den Eindruck hatte, dass die Geschichte auf der Stelle tritt. Die Kommunikation zwischen beiden Figuren trägt nicht wirklich zum Voranschreiten der Handlung bei, wodurch mir manch eine Stelle etwas lang vorkam. Zwar ist ihr Austausch unterhaltsam und witzig, aber er trägt nicht immer etwas zur Handlung bei.


    Gut gemacht fand ich dafür, dass Anton und Liv ziemlich gegensätzlich waren, denn Anton lebt dank des Geldes seiner Eltern in Saus und Braus, ist aufgrund dessen sehr sorglos und spontan. Liv ist genau das Gegenteil: sie ist alles vorsichtig und bedächtig und alles andere als spontan. Diese Gegensätzlichkeit zeigt sich sehr schön in der Kommunikation der beiden. Vor allem dann wenn die beiden Figuren versuchen, dem jeweils anderen aufzuzeigen, was er/sie im Leben versäumt.


    Was mich am meisten an der Geschichte gereizt hat, war es, in Erfahrung zu bringen, ob Anton und Liv wirklich gemeinsam nach New York fliegen würden oder ob es bei der virtuellen Begegnung bleiben würde. Manch eine Entwicklung in der Geschichte war dabei für mich vorhersehbar, aber dennoch war ich neugierig, wie sich die Handlung entwickeln würde und ob ich noch überrascht werden würde.


    Fazit
    „New York zu verschenken“ ist eine schöne, kurzweilige Geschichte, die voller Humor steckt und garantiert für gute Laune sorgen wird. Der Humor des Autorinnenduos regt die Lachmuskeln an und durch die Form des Chatromans liest sich das Buch rasend schnell weg. Gleichzeitig gibt es auch ein paar Längen durch diese Erzählweise, denn die Handlung kommt so nicht immer so schnell voran wie man es sich als Leser wünschen würde. Dennoch wird dieses Buch für einen schönen Lesenachmittag sorgen und es war auch bestimmt nicht mein letztes Buch von Anna Pfeffer!
    4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos
    Einzelband

  • Klappentext:

    Ein Chat-Roman über die wahre Liebe


    Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …


    Über die Autorinnen (Quellen: Portraits bei Amazon und Randomhouse):
    Anna Pfeffer ist das Pseudonym des Autorinnen-Duos Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit. Sie kennen sich seit ihrer Schulzeit in Wien, leben heute in Wien und Hamburg und schreiben Jugendbücher als Anna Pfeffer sowie Liebesromane als Rose Snow. Zusammengerechnet haben sie 70 Lebensjahre, 2 Männer, 6 Kinder und 1 Hund. Gemeinsame Vorlieben neben dem Schreiben sind Reden (gern endlos), Pizza, Schokolade und Lachen (gern über sich selbst).


    Persönlicher Eindruck:
    New York zu verschenken kommt in einem eher ungewöhnlichen Format daher, das 337 Seiten starke Buch enthält nichts als einen Chatverlauf. Der reicht jedoch, um den Leser umfassend über das vergangene und aktuelle Geschehen in Kenntnis zu setzen, denn er ist auch bis zum Schluss der einzige bewusste Kontakt zwischen Anton und Liv, so dass sie sich auf diesem Weg gegenseitig über alles informieren, was bei ihnen passiert. Das ist auf der einen Seite recht amüsant, weil beide teils mit spitzer Zunge reden, es ist auf der anderen Seite aber auch spannungsgeladen, weil Anton und Liv sich zwar aufeinander zu bewegen, dabei aber immer wieder auch mit einem falschen oder falsch verstandenen Wort einen Rückschlag provozieren.
    Irgendwann beginnt man als Leser zu ahnen, dass Liv ein Geheimnis hat, und hat eine sehr konkrete Idee, was sie Anton verschweigt, aber die Autorinnen schaffen es, daraus eine Wendung zu machen, die die Sache erst richtig spannend macht, wenn das Happy End schon in unmittelbarer Griffweite zu sein scheint.


    Fazit:
    Wer sich auf die ungewöhnliche Erzählform einlassen kann, wird mit einem teils humorvollen, manchmal nachdenklich machenden und immer spannenden Schlagabtausch belohnt.

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