Jacques Antoine - Girl Goes to Wudang

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Emily Kane a.k.a. Tenno Michiko ist eine japanisch-stämmige Angehörige des US- Marine Corps und hat schon in den ersten sechs Bänden der Reihe so einige Abenteuer hinter sich gebracht. Nun ist sie wieder in den USA und versucht sich von ihren Abenteuern – und Verwundungen – während eines Putschversuchs in China zu erholen. Die Routine ihrer Basis hilft dabei genauso, wie die Wiedervereinigung mit ihrer Blut- und ihrer Adoptivfamilie. Dabei sind es insbesondere Li Li und Stone, die beiden Kinder, für die sie Verantwortung übernommen hat, über deren Gegenwart sie sich am Meisten freut. Doch bevor sie sich richtig daran gewöhnen kann, wird sie ein weiteres Mal versetzt – und zwar ausgerechnet in die amerikanische Botschaft in Beijing. Genau dort wollte sie eigentlich in den nächsten Jahrzehnten am allerwenigsten hin.


    Auch die Botschaftsangehörigen sind von ihrer Ankunft nicht sonderlich begeistert, weil sie glauben, dass die junge Frau irgendwelche Beziehungen hat spielen lassen um sich einen angenehmen und prestigeträchtigen Posten zu verschaffen, der eigentlich für wesentlich verdientere Angehörige des diplomatischen Diensts gedacht gewesen wäre. Aber da Em zunächst keinerlei Ahnung hat, warum man sie nach Beijing versetzt hat, kann sie auf die ihr entgegengebrachten Feindseligkeiten nur eingeschränkt reagieren.


    Innerhalb kürzester Zeit sieht sie sich als Gast einer Marine-Delegation, die sie notgedrungen mit allerlei Auszeichnungen versieht, um dann kurz darauf auch vom amtierenden chinesischen Macht-haber geehrt zu werden. Bei dieser Gelegenheit lernt sie auch den playboyhaften Sohn eines chinesischen Großindustriellen kennen, mit dem sie sich auf eine eher riskante Beziehung einlässt. Außerdem wird sie sowohl von amerikanischen wie auch chinesischen Geheimdienstleuten kontaktiert.


    In letzerem Fall geht es aber eher um etwas Persönliches, denn der entsprechende Geheimdienstler ist der Onkel von Li Li, der die Liebe seines Lebens gefunden zu haben glaubt und darum seine Nichte gerne zurück nach Hause holen würde. Aber das Kind nach China zu bringen ist leichter gesagt als getan und so muss sich Em erst einmal in ihre alte Heimat begeben, von wo sie dann auf eine wahre Südostasien-Tournee aufbrechen muss, die sie schließlich auch nach Wudangshan, die legendäre Geburtsstätte des Kungfus bringen soll.


    Gleichzeitig ist eine andere Gruppe von Leuten, alte Mitstreiter Ems, ebenfalls auf einer Tour durch einen anderen Teil der gleichen Region – in erster Linie, um von dort wegzukommen. Und auch sie erleben allerlei Abenteuer auf dem Weg.


    Eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte, in der man viel über die Lebensumstände in verschiedenen asiatischen Staaten lernen kann, wie auch über Bagua Zhan, Kungfu im Allgemeinen, Daoismus, Shintoismus, Animismus und allerlei asiatische Speisen – um nur einige Dinge zu nennen. Hat Spaß gemacht. :)

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