Suzanne Brockmann - Ian - Im Herzen der Gefahr / Do Or Die

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  • Ex - Navy SEAL und vermeintlicher „Meisterdieb“ Ian Dunn sitzt gerade seine achtzehnmonatige Haftstrafe ab, als ihm das FBI ein eigentlich unschlagbares Angebot macht. Er wird frühzeitig entlassen, wenn er und sein Team im Gegenzug in die kazbekische Botschaft in Miami einbrechen und zwei dort festgehaltene Kinder zu befreien. Doch Ian hat andere Pläne und zunächst ab. Doch so einfach lassen sich FBI Agent Martell und die ebenso schlagfertigen wie verführerischen Anwältin Phoebe Krüger nicht abwimmeln. Der Deal ist beschlossene Sache. Doch sobald Ian wieder auf freien Fuss ist überschlagen sich auch schon die Ereignisse. Phoebe und Ian sind auf der Flucht vor Auftragskillern, dicht gefolgt vom FBI. Doch was steckt wirklich hinter dem Ganzen? Während Pheobe versucht aus allem schlau zu werden, kommen sich nicht nur Ian und Pheobe näher, nein auch die Befreiung der Kinder, scheint nun nur ein Klaks gegen das was wirklich gespielt wird.


    Auf dieses Buch war ich neugierig seit dem ich es in der Programmvorschau entdeckt hatte. Eine rasante Operation zur Rettung der Kinder hätte ich erwartet. Doch „Ian – Im Herzen der Gefahr“ bietet weit mehr als die Rettungsaktion. Vielmehr ist es eine Art Mafia – Familiendrama. Ian würde nämlich alles tun um seine Familie vor einem der gefährlichsten Männern, der Stadt zu beschützen. Sei es sein Bruder Aaron, Shely oder seine Schwägerin Francine oder Baby Rory. Er würde und tut alles für seine Familie. In dem Zusammenhang spielen all diese Personen eine sehr wichtige Rolle. So wird in Rückblicken immer wieder etwas über die Liebesgeschichte von Shel und Aaron erzählt. Romantisch wie tragisch wird ihre Liebesgeschichte von der Teenagerzeit bis jetzt erzählt. Auch das FBI nimmt einen großen Teil der Geschichte ein. Die Agenten sind somit, dankenswerterweise keine Schablonenhaften Figuren.


    Ebenfalls gut fand ich das Ian sehr lange Zeit, Pheobe verdächtigt jemand anderes zu sein. Erst nach und nach vertraut er ihr. Ja und Pheobe. Ich muss gestehen, für mich ist sie stellenweise zu naiv. Und bringt alle durch unüberlegte Aktionen, unnötig in Gefahr. Ich meine sie ist doch Anwältin oder? Warum hört sie nicht einfach auf das was das FBI ihr sagt? Ansonsten ist sie sehr sympathisch. Auch weil sie bekennende Brillenträgerin ist. Ebenso toll sind Aaron und Shel. Was ich damit meine wisst ihr wenn ihr das Buch lest.


    Zudem sind die Feinde in diesem Buch nicht immer nur die Feinde und können sehr wohl auch verbündete sein. Wobei ich sagen muss, dass ich den „Holländer“ nicht wirklich zuordnen kann. Auch wenn Ian ihn als Psychopathen bezeichnet, hab ich ihn nicht so war genommen. Auch die Rettung der Kinder, finde ich um ehrlich zu sein zu etwas zu fiel des Guten. Meiner Meinung nach diente der Fall nur als Zweck um alle Beteiligten zusammenzubringen. Nun gut vielleicht ist das auch Geschmacksache.


    Fazit: Mit „Ian – Im Herzen der Gefahr“ ist der Autorin ein sehr beeindruckender Roman gelungen. Tiefgründige wie interessante Charaktere, ein sehr spannender Plot, und einem sehr feinsinnigen Humor. Wer die Autorin liebt wird seine Freude haben. Von mir gibt es auf jeden Fall :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: und eine klare Leseempfehlung!

    Gelesene Bücher 2015: 73 :mrgreen:
    Gelesene Bücher 2016: / Kann mich nicht erinnern O:-)
    Gelesene Bücher 2017: 121 :wink:
    Gelesene Bücher 2018: 78 :(

    Gelesene Bücher 2019: 119 :wink:

    Gelesene Bücher 2020: 15 :study:

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