Graham Brown - Black Sun

  • Inhalt:
    Wir schreiben das Jahr 2012! 2 Jahre nach der Expedition nach Brasilien, bei denen Danielle Laidlaw, Hawker und Professor McCarter ein Artefakt, bekannt als Brasilienstein, gefunden und geborgen hatten, scheint die Welt vor einer Katastrophe zu stehen. Jedenfalls scheinen sich langsam gewisse Vorhersagen der alten Maya zu bewahrheiten. Um dem nachzugehen suchen die 3 im Auftrag des NRI nach den Verwandten des Brasiliensteins. Denn egal ob sie die Welt zerstören oder retten können, sie müssen alle Steine finden. Denn auch der ultrareiche aber kranke Chinese Kang hat es auf die Steine abgesehen und schreckt vor keinen Kosten und Mühen zurück diese zu bekommen und auch der russische Geheimdienst mischt mit. Ein Wettlauf durch Mexiko beginnt!


    Gleichzeitig beginnt sich das politische Wetklimma deutlich zu verschlechtern und Arnold Moore, Leiter des NRI, muss zwingend hinter den eigentlichen Zweck der Steine kommen, wenn er die Menschheit davor bewahren will die falsche Entscheidung zu treffen. Doch langsam wird ihm diese Entscheidung abgenommen.



    Meinung:
    Black Sun ist der direkte Nachfolger und die Fortsetzung von Black Rain. Zum Verständnis des Buches sollte man dahr den Vorgänger unbedingt lesen. Nicht nur wegen der Handlung sondern auch wegen der wiederkehrenden Charaktere. Die Story fängt mehr oder weniger da an wo sie im alten Buch aufhörte, mit dem Brasilienstein. Zudem erfährt man in den ersten Kapiteln in Rückblenden und Erinnerungen der 3 Hauptpersonen was diese in den letzten 2 Jahren erlebt haben, wobei deren Werdegang durchaus unterschiedlich ist und sie sich erst jetzt sozusagen wiederfinden und als Team zusammenarbeiten wie damals in Brasilien.


    Das Buch ist sehr spannend und durchdacht. Manche Aspekte und Begebenheiten die einem zuerst unwichtig vorkommen oder aus denen man nicht schlau wird, werden durch Entdeckungen im weiteren Verlauf des Abenteuers auf einmal klar und verständlich. Man merkt das der Autor einen Plan hatte und alle Handlungen durchdacht sind. Die Charaktere entwickelt sich weiter und vor allem sind es alles "dreckige" Charaktere. Damit meine ich das es weder den Engel noch den Teufel gibt. Die Helden haben ihre dunklen Flecken, Schwächen und Charakterprobleme, und die Bösen haben ebenso positive Ansichten, und man kann deren Handlung von ihrem Standpunkt aus absolut nachvollziehen, also durchaus realistisch geschildert.


    Das Buch macht auf alle Fälle Spaß und da in den USA schon Band 3 der Helden erschienen ist, kann man hoffen das dieser auch bald nach Deutschland kommt.


    Im Buch wird der Autor als neuer internationaler Thrillerstar gefeiert. Das ist er noch nicht, dafür hat er einfach zu wenige Bücher bisher geschrieben, aber er ist auf einem sehr guten Weg wenn er so weiter macht diesen Titel bald zu tragen. Sicherlich ist Graham Brown einer der hoffnungsvollsten jungen Nachwuchsautoren in diesem Segment und es darf gern mehr von Ihm kommen!