Johano Strasser - Bossa Nova

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  • Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren aus der Grabbelkiste gezogen und nun ist es mir in die Hände gefallen! Ich glaube, der Grund, wieso ich es gekauft hatte, war, das mich der Klappentext an Sven Regeners "Herr Lehmann" erinnerte. Naja, so ein bißchen war es dann auch so, nur etwas schlechter.


    Worum geht es? Das Buch spielt in Vresen, norddeutsche Provinz. Am Stammtisch treffen sich jeden Abend einige Leute, um über Gott und die Welt zu quatschen und Geschichten zu erzählen, die gerade passieren. In der Provinz. Erzählt wird das ganze von einem Ich-Erzähler, der nette kleine Anekdoten einwebt, dabei wird allerdings kein Klischee ausgelassen. Der gute Freund, der an Krebs erkrankt und nach einigem Auf und Ab beschließt man, auf jeden Fall, wenn er wieder gesund ist, noch eine große Reise zu machen- klar, am Ende des Buches stirbt er, ohne die Reise gemacht zu haben. Der Kioskbesitzer, der seinen Hund verschenkt, um auf Weltreise zu gehen- und es dann doch nicht macht. Der 86jährige, der auf seine letzte große Reise gehen will und am Tag des Abfluges plötzlich verstirbt- tja, so ist es: man will aufbrechen und schafft es dann doch nicht. Aber ist das wirklich immer so???


    Das Buch hatte nur 170 Seiten, war also schnell durchgelesen. Wohlwollend vergebe ich 3 Sterne. Es war ein nettes Buch, aber ich bin ja eigentlich sowieso eher in der Crime-Ecke zu finden und dahin verziehe ich mich jetzt auch wieder...

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