Dave Luckett - Dunkle Reise

Anzeige

  • Klappentext:
    Magie soll den Machtgelüsten des Fürsten zum Erfolg verhelfen und so wirft er den zauberkräftigen Knappen Will ins tiefste Verlies. Doch menschenfreundliche Goblins befreien ihn und ermöglichen ihm den Zweikampf mit dem verhassten Kerkermeister.


    Inhalt:
    Fürst Nathan möchte zur Sicherung und Ausweitung seiner Macht eine Akademie der Magier ins Leben rufen. Der frisch geadelte Chef der Stadtwache, Silvus de Castro, verfügt über das notwendige Talent, hat aber einen Schwur geleistet, dieses niemals anzuwenden. Mit seinem Knappen Will Parkin als Geisel, bewacht vom fiesen Gheorge Barras und in Begleitung der Magierin Arienne mitsamt ihrem Vormund Grames wird er gezwungen, an den Ort der neuen Akademie zu ziehen. Ein Fluchtversuch schlägt fehl. Arienne schafft es, die Hilfe der Kobolde zu erbitten, zu denen sie seit ihrer Kindheit freundschaftliche Beziehungen unterhält, und so gelingt den dreien die Flucht aus der Burg. Doch Barras ist ihnen bereits dicht auf den Fersen.


    Eigene Meinung:
    Der Anfang zog sich ein wenig hin, doch irgendwann hatte mich die Geschichte wieder gepackt. Bücher, in denen die Helden endlos von einem Ort zum anderen ziehen, sind mir verhasst. Doch Luckett gelingt es, so viel Spannung und interessante Details in die Reise zu bringen, dass spätestens bei der dramatischen Flucht keine Langeweile mehr aufkommt.


    Besonders gut gefallen hat mir, wie sich die Meinung der Protagonisten über die Kobolde gewandelt hat. Waren diese im ersten Band noch Teil der Armee der Dunkelheit, so wurde im zweiten Band betont, dass vom Magier der Finsternis in den Krieg gezwungen worden waren und somit genauso unter der dunklen Magie zu leiden hatten, wie die Kämpfer auf der Seite der Ordensschwestern. Auch erfährt man ein bisschen etwas über das Leben der Kobolde.


    Dennoch hat mir der zweite Band nicht so gut gefallen wie der erste, was hauptsächlich daran lag, dass die Figuren ständig unterwegs waren :roll: und einfach nicht zur Ruhe kamen. Kaum sind sie mal irgendwo angekommen, müssen sie auch gleich wieder weg.
    Außerdem ärgerte ich mich erneut über die schlechte Übersetzung und die daraus ungelenken Formulierungen im Deutschen, was den Lesegenuß erheblich schmälerte. Noch ein Wort zum Klappentext: er gibt zwar in groben Zügen die Handlung wieder, entspricht aber nicht einmal annähernd den Tatsachen. (Die Goblins sollen vermutlich die Kobolde sein :roll: )


    Fazit:
    Nicht so toll wie Band 1, wird aber im Verlauf der Handlung besser. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    Verführung Volljähriger zum Bücherkauf sollte nicht unter 5 Jahren Stadtbibliotheksmitgliedschaft bestraft werden!

Anzeige