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William Woodruff - Ein Kelch Traurigkeit

Ein Kelch Traurigkeit. Roman.

5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verla

Bindung: Taschenbuch

ISBN: 9783499121524

Termin: Januar 1988

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  • Klappentext:


    Endlich lernt auch der deutsche Leser mit William Woodruffs >Ein Kelch Traurigkeit< einen Roman kennen, der in den angloamerikanischen Ländern längst zu den Klassikern der zeitgenössischen Antikriegsliteratur gezählt wird.
    1943. Die Alliierten kämpfen sich den italienischen Stiefel bis zum Monte Cassino hoch. Am 22. Januar 1944 landen bei Anzio Invasionstruppen. Für die Strecke einer Autostunde bis Rom brauchen sie jedoch im Feuer der deutschen Verbände mehr als vier Monate. Doch Woodruff geht es nicht um alte oder neue Feindbilder.
    Seine Soldaten und Zivilisten lernen nicht den Gegner hassen, sondern den Krieg. Er porträtiert keine Helden und Feiglinge. Unheroisch, mit dichterischer Anschauungskraft erzählt er vom Überlebenskampf des Tötens oder Getötetwerdens, vom reinen Zufall, der im Krieg dem einen das Leben rettet und dem anderen den Tod bringt.
    Nicht zuletzt makabre Episoden - eine Leichenfledderei, ein schier unsterblicher Standesdünkel inmitten des Horrors oder eine katzengroße Ratte, die im Sperrfeuer ihre Jungen sucht - machen >Ein Kelch Traurigkeit< zur unvergeßlichen Lektüre. Notwendige Geschichtsschreibung und große Literatur zugleich.


    Ein Roman, der zu den unvergänglichen Klassikern der zeitgenössischen Antikriegsliteratur zählt und >und die gewaltige Fratze des Krieges von ganz nahe zeigt< (John B. Priestley).


    Meine Meinung:


    Nicht zu Unrecht wird dieses Buch zu den Klassikern der Antikriegsliteratur gezählt.
    Wahnsinn und Schrecken des Krieges werden unverblümt in einer teils poetischen Sprache dargestellt.
    Der Autor versteht in jedem Fall sein Handwerk.
    Nirgends ein hinübergleiten in eine Art wild donnernder Kriegsromantik, keine Beschleunigung in Sinne moderner Action-Literatur sondern ein ruhiges, klares Buch das den Krieg so zeigt wie er ist: Schrecklich.


    Von mir gibt es klare :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: für William Woodruffs >Ein Kelch Traurigkeit<.

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