Esther Williams (with Digby Diehl) - The Million Dollar Mermaid : an autobiography

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  • The Million Dollar Mermaid von Esther Williams und Digby Diehl (1999) ist Esther Williams sehr ehrliche Autobiographie.


    Ernsthaft: Diese Frau nimmt kein Blatt vor den Mund. Das hier sind definitiv keine Erinnerungen einer süßen alten Dame an rüschenbesetzte Teekränzchen. No, Sir!


    Esther Williams erzählt davon, wie Johnny Weissmüller mehr als deutlich machte, dass er Sex mit ihr ziemlich angebracht fände (quasi unmissverständlich!), MGMs Studioboss L.B. Mayer sich tatsächlich wütend auf den Boden schmiss, wenn er nicht bekam was er wollte (und Miss Williams scheint nicht gerade eine ergebene Sklavin seines Studios gewesen zu sein) und davon wie sie ihren ersten LSD-Trip machte - auf Anregung von niemand anderem als Cary Grant.


    Falls Ihr Gene Kelly treu ergeben seid, solltet Ihr dieses Buch wohl besser nicht lesen - was für ein Giftzwerg.. :wink: Auch Lucille Ball kommt nicht ganz so gut weg - ebenso wie Bette Davis, denn Esther Williams scheint den verheirateten Frauen Hollywoods ein wenig Sorge bereitet haben - was, wenn man diesem Buch glauben darf, nicht immer Miss Williams Schuld war.


    Sie geht auch auf den Großteil der Dreharbeiten zu ihren insgesamt 28 Filme näher ein und ein bisschen was über Badeanzüge erfahrt Ihr natürlich auch.


    Eine zum Teil pikante Lektüre in der Esther Williams auch sehr aufrichtig über sich selbst schreibt und ihre eigenen Fehler nicht vertuscht. 30 Seiten mit schwarzweiß Fotos gibt es natürlich auch.



    • Risiken und Nebenwirkungen: Ihr könntet dringend einen Esther Williams Badeanzug kaufen wollen und eine Esther Williams Filmnacht veranstalten - von dem Drang ein paar Bahnen zu schwimmen erwähne ich NICHTS. :loool:


    Was das Englisch angeht - denn bisher gibt es meines Wissens nach keine deutsche Übersetzung: Es ist recht verständlich, so dass man nich zwingend einen Masterabschluß in Anglistik haben muss um zu verstehen, was Hollywoods Meerjungfrau so von sich gibt.

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