Stacia Kane-Geisterflut

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  • Hallo!


    Ich stelle hier das Buch von Stacia Kane vor.


    Rückseite des Buches:


    Die Geister der Toten sind zurückgekehrt....und sie sind voller Hass!
    Chess Putnam besitzt die Fähigkeit,Geister zu bannen.Um ihre Schulden bei dem Drogenboss Bump bezahlen zu können,muss sie einen gefährlichen Auftrag annehmen.Ein Unbekannter bedient sich schwazer Magie,um Geisterwesenzu beschwören und dunkle Energien zu entfesseln,die eine ganze Stadt vernichten könnten.Chess muss all ihre magischen Kräfte aufwenden,um den Schuldigen auf die Spur zu kommen.


    Meine Meinung:


    Ich fand das Buch gut.Nach den ganzen Vampir und Dämonen Romanen sind nun die Geister dran.Die Geschichte handelt um Chess Putnam die man könnte sagen als Geisterjägerin unterwegs ist.Die Geschichte läßt sich gut lesen hab aber wie ich fand ein paar kleinere Tiefpunkte wie die Kapitel die teilweise mir ein wenig abgehakt vorkamen.Die Kapitel sind nicht zu lang was den Vorteil hat das man auch mal eins zwischendurch lesen kann.


    Fazit:Das Buch ist unterhaltsam aber hat ein paar kleine Schwächen wie ich fand.Neben der Jagd nach den Geistern gibt es auch ein wenig Liebe für Chess die aber ihre eigenen Regeln dafür hat.Wer gerne mal etwas anders lesen möchte ist hier gut aufgehoben.Ich gebe dem Buch :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: und bin gespannt wie der zweite Teil sein wird welcher im Juli mit dem Titel Seelenzorn erscheint.


    Viele Grüße sendet Barb :winken:

    :study: J.D Robb- In Liebe und Tod



    SuB 1.1.19= 1018

    SuB 1.1.20= 1038


    Leseziel 2020: 100 Bücher / gelesen bisher: 38

  • Meine Meinung:
    In Amerika existiert nur noch die "Kirche der Wahrheit", es ist keine andere Religion mehr erlaubt und diese steht für Magie, nicht für einen Gott. Diese Kirche bekommt immer mehr Macht und will auch die restlichen Rituale und Religionen in anderen Kontinenten und Ländern von der Landkarte tilgen.
    Für diese Institution arbeitet Chess Putnam. Sie ist Geisterjägerin und soll diesen den Übergang ins Jenseits erleichtern bzw. sie von der Erde verbannen. Dabei geht es allerdings nicht immer schmerzfrei zu, wenn der Geist nicht gehen möchte und das wollen sie fast nie freiwillig. Die Geisterjäger bearbeiten oft Kriminalfälle mit dem Hintergrund der Hexerei, in denen Praktiken mit Geistererscheinungen vorkommen.


    Da Chess drogenabhängig ist und bei ihrem Dealer immense Schulden hat, muss sie für ihn einen Auftrag auf einem ausgedienten Flughafengelände erledigen. Doch dieser Aufforderung nachzukommen, entpuppt sich mit der Zeit immer schwieriger als gedacht.
    Plötzlich handelt es sich nicht nur um "harmlose" Geister, die gebannt werden müssen. Auf einmal hat sie es mit einem mächtigen Gegner zu tun, der mit Schwarzer Magie arbeitet und immer mehr an Macht gewinnt.
    Um ihn aufzuhalten, muss sie an ihre Grenzen gehen und weit darüber hinaus. Gleichzeitig geschehen merkwürdige Vorkommnisse bei Chess' Arbeitskollegen, denen sie auch nachgehen muss.
    Interessanterweise bekommt sie bei beiden „Fällen“ ausgerechnet Unterstützung von Mitgliedern zweier konkurrierender Dealer, was eine Menge geballter Spannung verspricht!


    Dramatik gab es daher wirklich mehr als genug.
    Chess geriet von einer Schwierigkeit in die nächste, begleitet von Terrible, dem Schläger ihres Dealers. Dieser ist ihr während der ganzen Zeit ihres Auftrages ein hilfreicher Partner. Gemeinsam erlebten sie die unterschiedlichsten Arten von Magie, durchlebten Albträume und hielten sich gegenseitig den Rücken frei.
    Terrible wurde mir im Lauf der Geschichte immer sympathischer. Auch wenn er "nur" der Handlanger von Dealer Bump war, so hatte er unter seiner harten Schale doch einen weichen Kern, der bei Tätigkeiten mit Chess öfter hervorblitzte.
    Mit Chess selbst wurde ich erst langsam warm. Dass sie drogenabhängig ist, war für mich anfangs ziemlich schockierend. Vor allem fand ich es heftig, dass sie nur mit Speed und anderen Pillen einen klaren Kopf hatte. Dementsprechend wurden gewisse Rauschmittel auch oft zur Sprache gebracht ...
    Nachdem ich das allerdings akzeptiert hatte, kam ich besser mit ihr klar. Doch trotzdem gibt es dafür einen kleinen Abzug.


    Die Spannung zog sich durch den ganzen Roman. Es gab eigentlich kein Kapitel, in dem es nicht etwas Dramatisches gab, und wenn es nur eine Kleinigkeit war.
    Gerade Chess und Terrible wurden während der Handlung immer ausführlicher vorgestellt. Ebenso wie Chess' Tätigkeit für die Kirche und ihre Stellung dort.
    Die Machtworte, die die Geisterjägerin gebrauchte, wurden kursiv dargestellt.
    Jedes Kapitel begann mit einem Zitat von Büchern, die mit der "Kirche der Wahrheit" zu tun hatten. Die las ich allerdings meist erst dann, wenn ich den Cliffhanger, der durch den Kapitelwechsel entstand, gelesen hatte und sich die Situation wieder entschärfte.


    Fazit:
    Mit "Chess Putnam" hat Stacia Kane einen äußerst interessanten und etwas abgedrehten Charakter erschaffen. Bitte mehr davon!
    Somit vergebe ich diesem Roman vier bis fünf von fünf Sternen.


    Geisterjägerin Chess Putnam:
    1. Geisterflut
    2. Seelenzorn (Juli 2011)
    3. Geisterstadt (Dezember 2011)


    © 15.6.2011 Tikvas Schmökertruhe

  • Ich habe das Buch auf englisch gelesen und fand es einfach grandios!


    1997 haben sich die Geister erhoben und zwei Drittel der Menschheit ausgelöst. In den Wirren danach formierte sich die "Church of Real Truth", die Kirche der Wahrheit. Bei dieser Kirche gibt es keinen Gott, sondern es dreht sich alles um die Wahrheit. Und die Wahrheit ist, das nur die Magie gegen die Geister hilft.


    Bei der Kirche arbeiten mehrere Hexen als "Debunker" und eine davon ist Chess Putnam. Chess lebt in Donwside, einem Stadtteil von Triump City.


    Chess ist die Antiheldin schlechthin. Sie ist drogensüchtig und verbraucht ihren kompletten Lohn für diverse Pillen. Welche Pillen sie nimmt, ist ihr dabei egal. Hauptsache, sie wirken. Ihre Drogensucht führt aber auch zu Schulden und die Schulden führen sie wiederum in eine kritische Situation. Um ihre Schulden abzuzahlen, soll sie für ihren Drogendealer Bump einen kleinen Job ausführen. Eine kleine Geisteraustreibung. Das passt aber dem Konkurrenten von Bump nicht.


    Da steht Chess nun also. Sie muss zwischen zwei konkurrierenden Drogenbanden hin und her jonglieren. Außerdem ist es verboten, hinter dem Rücken der Kirche Magie zu betreiben (die Kirche lässt sich das nämlich gut bezahlen). Außerdem gibt es auch noch einen offiziellen Fall, um den sie sich kümmern muss. Eine Familie klagt über die Heimsuchung durch einen Geist. Und zu den Aufgaben einer Geisterjägerin gehört auch herauszufinden, ob das ganze nur Schwindel oder ob es wirklich einen Geist gibt.


    Alles für sich scheint gar kein so großen Problem zu sein, aber die Ereignisse wachsen Chess schnell über den Kopf. Den keiner der Aufträge ist wirklich so einfach, sondern es gibt überall Komplikationen.
    Zum Glück hat sie Hilfe - Terrible.


    Terrible ist die zweite wichtige Person in der Reihe. Er arbeitet als Schläger für Bump und soll nun Chess helfen. Terrible ist kein charmanter Schönling, im Gegenteil. Sondern ein richtig harter Kerl mit Ecken und Kanten. Die Bewohner von Downside fürchten ihn. Aber im Laufe des Buches stellt sich heraus, das er auch einen weichen Kern hat, obwohl der sehr gut versteckt ist.


    Das Buch ist unglaublich spannend. Von Anfang an herrscht ein irres Tempo und ich hatte teilweise das Gefühl, das mir selber keine Luft mehr blieb. Die Beziehung zwischen Chess und Terrible entwickelt sich dagegen sehr langsam. Bei Terrible kann man zwar im ersten Band schon ahnen, das er sich in Chess verliebt hat, aber mehr gibt es in der Beziehung (noch) nicht.


    Ein bisschen schwierig ist der spezielle Slang, den die Bewohner in Downside sprechen. Aber zumindest mich hat das wahnsinnige Tempo so mitgenommen, das ich gar keine Zeit mehr hatte darüber nachzudenken.


    Fazit: Geniale Urban Fantasy!

  • Meine Meinung
    Da ich sehr gerne Romane über Geister und Co. lese, sprach mich dieses Buch direkt an.
    Und seit ich das Genre Urban Fantasy für mich entdeckt habe, ist sowieso kein
    Buch aus diesem Bereich mehr vor mir sicher. Dafür, dass „Geisterflut“ zu den
    ersten Büchern, welche ich aus diesem Genre gelesen habe, gehört, hat es mir so
    gut gefallen, dass ich mir gleich auch den 2. Teil bestellt habe. Die Reihe
    will ich nämlich unbedingt weiter lesen.


    Zuerst: Titel wie Cover passen total gut zum Inhalt. Besonders Chess ist „gut
    getroffen“, wie ich finde, denn während des Lesens hatte ich ständig das Gefühl,
    dass Chess genauso aussieht, wie die Frau auf dem Cover. Das habe ich nicht oft
    und somit war dies wirklich ein toller Nebeneffekt beim Lesen. Sehr coole
    Sache!


    Chess Putnam selber ist Geisterjägerin von Beruf. Sie lebt im Jahre 2020 und hat mit
    vielen Geisterbannungen zutun, seitdem die Geister vor über 20 Jahren auf die
    Erde zurückgekehrt sind. Sie arbeitet für eine Kirche, welche sich zur Aufgabe
    gemacht hat, die Erde wieder friedlicher zu gestalten. Und so kommt es, dass
    Chess einiges zutun hat, denn von überall gibt es Aufträge von Menschen, welche
    behaupten, bei ihnen zuhause spukt es. Somit ist es Chess Aufgabe,
    herauszufinden, ob dies wirklich stimmt und wenn ja, ihnen eine
    Entschädigungssumme zu zahlen.

    Eines Tages erhält sie allerdings einen Auftrag, der ihr gar nicht so sauber vorkommt
    und so durchkämpft sie sich zusammen mit zwei mehr oder weniger attraktiven
    Männern durch die Geisterwelt.


    Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen, das Buch lässt sich schnell und
    locker lesen. Anfangs habe ich immer Zweifel, ob es mir leicht fallen wird,
    mich in der neuen und unbekannten Fantasywelt zurechtzufinden. Diese Bedenken
    hatte ich hier in keinem Fall, denn der Autorin ist es gelungen, mich sehr gut
    in die Welt von Chess einzuführen. Ich hatte keinerlei Verständnisprobleme und
    habe mich auch nie verirrt beim Lesen.

    Chess war mir von Anfang an ein sympathischer Charakter. Man weiß ja vorher nie so genau,
    wie die Charaktere sein werden, und besonders bei Urban Fantasy Romanen hat man
    oft viel Kitsch dabei. Dies war hier nicht der Fall. Chess ist tough und stark,
    mit Schwächen und Macken. Sie wirkt echt und nahbar und ist kein kleines
    quengeliges Mädchen. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich habe bei dieser
    Beschreibung des Buches auch nichts anderes erwartet.

    Auch die zwei Erotikszenen haben mich keinesfalls gestört. Ich weiß, dass Erotik in
    diesem Fantasygenre eine große Rolle spielt und es war absolut nicht störend.
    Es hat gepasst und es war weder schnulzig noch zu penetrant.


    Ich kann „Geisterflut“ nur jedem Urban Fantasy Fan ans Leserherz legen und auch allen, die einmal das
    Genre ausprobieren wollen.

    In meinem Buchregal wartet schon der 2. Teil namens „Seelenzorn“ auf mich. Ich freu mich
    drauf!

  • Auch ich war vom ersten Teil der Geschichte um Cesaria Putnam sehr begeistert und werde mir in jedem Fall die folgenden Teile der Reihe bestellen.
    Als etwas gewöhnungsbedürftig empfand ich Chess's Drogensucht, der ihre größte Aufmerksamkeit gilt. Daneben wird ihr Job, die Geisterjagd, für sie häufig fast zur Nebensache. In der Realität ist dies zwar nicht anders aber Chess wird dadurch zu einer ungewöhnlichen Hauptfigur. Drogensucht ist eben nicht das, was man von einer "Heldin" so erwartet. Doch gerade dies macht Chess irgendwie sympathisch und interessant. Auch Buchhelden sind manchmal nicht unfehlbar :wink:
    Die Kirche, Chess' Arbeitgeber, hat sich seit der "Nacht der Geister", in der 2/3 der Menschheit umkamen, neu positioniert und nennt sich nun Kirche der Wahrheit. Es gibt keinen Gott in dieser Welt, keinen Platz für den eigenen Glauben oder Religionsfreiheit. Das einzige, an das die Menschen dort glauben dürfen, ist die Kirche und ihre Aufgabe: die Menschheit vor der Bedrohung durch die gewaltbereiten Geister zu schützen. Dies macht die Welt, die Stacia Kane erschaffen hat, zu einem dunkleren und traurigeren Ort denn je, da den Menschen jede Hoffnung auf ein friedliches Leben nach dem Tod genommen wurde. Alles in Allem ein richtig gutes Buch, das mich teilweise auch zum Nachdenken angeregt hat.

    Sometimes life ist going to hit you in the head with a brick. Don't lose faith.


    Steve Jobs

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