Ella Danz - Kochwut

  • Buchdetails

    Titel: Kochwut


    Band 4 der

    Verlag: Gmeiner-Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 326

    ISBN: 9783899777970

    Termin: Februar 2009

  • Bewertung

    3.8 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

    76,7% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Kochwut"

    Ein entsetzlicher Fund auf Gut Güldenbrook: In einer Vorratskammer liegt Christian von Güldenbrook - eiskalt und tot. Auf dem ansehnlichen Herrensitz im Hinterland der Lübecker Bucht lebt und arbeitet der berühmte Meisterkoch Pierre Lebouton, Star der beliebten Kochsendung „Voilà Lebouton!“. Bei seinen Ermittlungen stößt Kommissar Georg Angermüller auf Konkurrenz und Feindschaft unter den Mitarbeitern der Kochsendung, den Show-Kandidaten und den Bewohnern des Gutes. Auch Lebouton rückt in den Fokus der Ermittlungen, zumal er kein überzeugendes Alibi hat. Bis plötzlich jede Spur von ihm fehlt.
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  • Lebouton ist nicht nur ein Starkoch sondern auch die unumstrittene Hauptperson seiner täglichen Kochshow. Gedreht wird die Show auf Gut Güldenbrook in Holstein. Alles läuft eigentlich gut, bis eines Morgens ein Toter mit einem Messer in der Brust im Kühlraum des Gutes gefunden wird. Zeit für Hauptkommissar Angermüller die Bühne zu betreten. Angermüller, der Oberfranke den die Ehe nach Lübeck verschlagen hat, seines Zeichens auch Hobbykoch, muss all sein Können aufbieten um diesen Fall zu lösen. Aber es ist nicht nur dieser Mordfall der ihn beschäftigt, auch seine Ehefrau uns seine beiden Kinder sind sehr unzufrieden mit ihm, denn immer wieder leidet das Familienleben an seinem dienstlichen Engagement. Und da kann es dann schon mal vorkommen, dass sich auch andere Männer für Astrid, seine Ehefrau, interessieren – oder redet sich Angermüller da nur etwas ein? Aber dann nehmen ein Giftanschlag und das Verschwinden des Starkochs seine gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch. Steht alles mit allem in einem Zusammenhang? 326 Seiten Zeit hat Georg Angermüller um diesen Fall zu lösen.


    Auch in seinem vierten Fall verliert Angermüller nichts von seiner Faszination. Ella Danz ist auch in diesem neuen Angermüller-Krimi ihrem bewährten Rezept treu geblieben. Ein spannende Story gemischt mit menschlichem Verhalten und menschlichem Fehlverhalten, dazu Personen wie aus dem richtigen Leben. Nichts wirkt aufgesetzt. Ella Danz verliert nie die Realität aus den Augen. Ihre Geschichte ist glaubhaft und Klischees scheinen ihr fremd zu sein. Nebenbei karikiert sich auch noch ein wenig den Hype um die unsäglichen Kochshows im Fernsehen. Aber auch hier verliert sie nie das notwendige Augenmaß. Hervorzuheben ist noch der Anhang des Buches mit einigen Rezepten aus Pierre Leboutons Küche.


    Gesamtfazit: Gute Krimiunterhaltung.

  • Ich bin leider etwas enttäuscht, in meinen Augen reicht dieser Band nicht mehr an die Vorgänger heran. Es ist schon eine Weile her, dass ich die anderen gelesen habe, aber ich erinnere mich an die Wohlfühlatmosphäre, die ich dabei gespürt habe. Die hat mir hier leider gefehlt. Auch schien mir die Auflösung in diesem Band etwas holprig zu sein. Zwischenzeitlich habe ich einige Seiten sogar nur quer gelesen, weil ich mich einfach gelangweilt habe. Sehr schade, aber ich werde die Reihe nicht weiterlesen.