Peer Onneken - Das Gitter der Macht

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  • Kurzbeschreibung (Amazon):
    In einem indischen Palmblattarchiv, das fünftausend Jahre alte Schriften verwahrt, erfährt Jonathan Hain sein Todesdatum und wird ausgeschickt, eine sagenhafte Konstruktion zu suchen, die Einblick in frühere Leben ermöglichen soll. Dieses 'Gitter der Macht' steht, gut versteckt, irgendwo auf unserem Planeten. Mit spärlichen Hinweisen ausgestattet macht Jonathan sich auf die Suche und gerät in einen Strudel der Ereignisse, der ihn an exotische Schauplätze führt und mit höchst außergewöhnlichen Menschen zusammenbringt, die ihm bei seiner Suche helfen. Schon bald stellt sich heraus, dass die Suchenden einen mächtigen Gegenspieler haben. Einen New Yorker Schwarzmagier, der das Gitter für seine eigenen, dunklen Zwecke nutzen möchte und der sowohl sein Milliardenvermögen, als auch seine skrupellosen Helfershelfer in die Waagschale wirft, um das Gitter als Erster zu finden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Hindernisse stellen sich in den Weg und für jeden Beteiligten ergibt sich irgendwann, dass die Suche nach dem Gitter auch die Suche nach sich selbst sein wird. Ein heiterer Abenteuerroman über den Sinn des Lebens und die Möglichkeit, schon einmal gelebt zu haben.


    Meine Meinung:
    Der Roman ist zur Kurzweil ganz amüsant, wirkt aber oftmal ziemlich abstrus. Das liegt vor allem an der außerordentlichen Ausreizung des Themas Liebe auf den ersten Blick und das mehr als herbeigezwungene Happy End (was einfach nicht passt).
    Den Schreibstil fand ich auch nicht gerade berauschend, wirkte oftmals wie Anfängergeschreibsel. Manchmal ganz lustig, meistens aber eher störend.
    Meiner Meinung nach ist Das Gitter der Macht nur dann angenehm zu lesen, wenn man einfach nur pure Unterhaltung will, bei der man nicht viel nachdenken muss, weil auf den ersten Seiten (nämlich in dem Kapitel mit dem Palmblattarchiv) alles gesagt wird, was noch so grob passiert.

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