Karla Schneider - Die Reise in den Norden

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  • Inhalt
    Mit einem mysteriösen Auftrag des Königs fängt für Isak Zettervall alles an. Eigentlich wollte er bloß in den Norden reisen, um die dortige Tier- und Pflanzenwelt zu erforschen, sein Fachgebiet, doch dann dient die Reise plötzlich einem ganz anderen Zweck.
    Ursprünglich wollte er die Reise auch allein machen, doch plötzlich hat er eine vierzehnjährige Begleiterin. Für ihn, den Einzelgänger ohne Familie, ein großes Ärgernis, denn er hatte nicht vor, das Kindermädchen für ein pubertierenden Teenager zu spielen.
    Und dann wird alles auch noch viel gefährlicher als gedacht, denn plötzlich interessieren sich obskure Gestalten für die beiden Reisegefährten, deren Verhalten äußerst skrupellos ist und nicht nur den Auftrag, sondern auch Isak und seine junge Begleiterin in Lebensgefahr bringen.


    Meine Meinung
    Ich habe dieses Buch oft gelesen und es gefällt mir immer wieder. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern zugleich auch witzig und interessant. Die Personen sind so glaubwürdig beschrieben, dass man sie fast vor sich zu sehen meint, wie die Gesichter Zorn, Schüchterheit oder Trotz widerspiegeln.
    Hinter der Oberfläche des großen Abenteuers verbergen sich dann noch, von der Autorin meisterhaft verpackt, Überlegungen zu Toleranz, Liebe und Wissensdurst, ohne dass das Buch den moralischen Zeigefinger erhebt oder gar lehrreich sein will. Die Geschichte steht immer im Vordergrund.

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