Rhys Bowen - Die Verschwörung von Fairview / Away in a Manger

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  • Inhalt:

    Molly Murphy freut sich auf die bevorstehenden Feiertage im verschneiten New York, denn sie hat jetzt eine eigene Familie: Sie und Daniel haben einen kleinen Sohn und die zwölfjährige Bridie lebt als Mündel bei ihnen. Als Molly und die Kinder den Sternsingern am Broadway lauschen, fällt ihnen ein kleines Straßenmädchen auf, das den Eindruck erweckt, Hilfe zu brauchen. Sie und ihr Bruder leben bei ihrer Tante, seitdem ihre Mutter verschwunden ist. Doch die beiden stammen gar nicht aus armen Verhältnissen und haben einen vornehmen englischen Akzent. Wer sind sie und wo ist ihre Mutter? Während Molly nach einem Weg sucht, den Kindern zu helfen und Antworten auf die Fragen zu finden, wird sie in einen Fall hineingezogen, der sie bis in die höchsten Ebenen der New Yorker Gesellschaft führt …


    Rezi: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Eine hinreißende Geschichte, die nicht wegzulegen ist


    Obwohl „Die Verschwörung von Fairview“ schon der 3 Band der 3. Staffel von und mit Molly Murphy ist, habe ich bisher noch nichts über die taffe Detektivin gelesen. Hin und wieder wird Bezug auf vorangegangene Ereignisse genommen. Doch nie in dem Ausmaß, dass das Leseverständnis gestört wäre. Wenn es notwendig ist, gibt es auch eine kurze Erklärung was damals passiert ist.


    In diesem Band nimmt sich Molly um das Schicksal zweier Bettelkinder an. Die Geschichte startet 1905 in New York. Sie ist eine selbstbewusste, sympathische, junge Mutter und Ehefrau eines hochrangigen Polizisten. Rhys Bowen bringt deutlich zum Ausdruck, dass zu dieser Zeit eine Frau noch lange nicht tun und lassen konnte, was sie für richtig hielt. Auch wenn ihr Mann zu ihr steht. Die Gesellschaft, hier in Form der Schwiegermutter, sieht die allererste Aufgabe einer Frau darin, Haushalt, Kind und Mann nach außen hin würdevoll zu vertreten und nach innen ein ordentliches Heim zu bieten.


    Es gefällt mir gut, wie die Autorin ebendies so selbstverständlich in die Geschichte einbringt. Ihre Beschreibungen von Kleidung, Lebensstil und Gepflogenheiten sind anschaulich dargestellt. Der Schreibstil ist fließend zu lesen, sowohl die Spannung bleibt über die Geschichte hinweg hoch, wie auch das Tempo der Ereignisse schnell. Als Leser hatte ich das Gefühl neben Molly zu stehen und mit ihren Augen zu sehen.


    Für mich gibt es für dieses hinreißende, spannende Buch eine volle Leseempfehlung. Wenngleich auch die Kerngeschichte der Bettelkinder, keine fröhliche ist, so war es für mich ein Genuss diese Geschichte zu lesen.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Rhys Bowen - Die Verschwörung von Fairview“ zu „Rhys Bowen - Die Verschwörung von Fairview / Away in a Manger“ geändert.

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