Clare Pooley - Montags bei Monica / The Authenticity Project

  • Buchdetails

    Titel: Montags bei Monica


    Verlag: Goldmann

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 432

    ISBN: 9783442206285

    Termin: Neuerscheinung August 2021

  • Bewertung

    4.2 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

    83,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Montags bei Monica"

    Ein bezaubernder Wohlfühlroman, der Nähe, Wärme und das Zusammensein feiert! »Eine Art ›Tatsächlich ... Liebe‹ in Romanform und ein wahres Wundermittel gegen das Gefühl der Einsamkeit in unserer Welt.« Globe and Mail Julian ist es leid, seine Einsamkeit vor anderen zu verstecken. Der exzentrische alte Herr schreibt sich seine wahren Gefühle von der Seele und lässt das Notizheft in einem kleinen Café liegen. Dort findet es Monica, die Besitzerin. Gerührt von Julians Geschichte, beschließt sie, ihn aufzuspüren, um ihm zu helfen. Und sie hält ihre eigenen Sorgen und Wünsche in dem Büchlein fest, ohne zu ahnen, welch heilende Kraft in diesen kleinen Geständnissen liegt: Als das Notizbuch weiterwandert, wird aus den sechs Findern ein Kreis von Freunden. Monicas Café wird dabei ihr zweites Zuhause, und auf Monica selbst wartet dort das ganz große Glück …
    Weiterlesen
  • Bestellen

  • Aktion

Anzeige

  • Monica findet in ihrem Café ein kleines Notizbuch. Ein älterer Mann berichtet dort von seiner Einsamkeit und darüber wie wenig jemand seine Mitmenschen kennt. Darüber das sich jeder und auch anderen ein anderes Bild von sich zu vermitteln versucht. Monica ist beeindruckt von diesem Projekt Aufrichtigkeit und beschreibt in diesem Heft ehrlich ihre eigene Situation. Das Heft wandert weiter. Das Projekt entwickelt ein Eigenleben, auf einmal trifft man sich bei Monica z. B.: zu einem Kunstkurs. Die Menschen lernen sich kennen, wir Leser sie auch. In den einzelnen Einträgen erfahren wir die Gründe für die andere Außendarstellung und wie es in Wirklichkeit in und bei ihnen aussieht.

    Einerseits sind es kurze Einblicke in das Leben der einzelnen Figuren. Gleichzeitig lesen wir wie sie zusammen Spaß haben, sich streiten und gegenseitig unterstützen.

    Die Figuren sind sehr fein gezeichnet. Julian der Maler, es entsteht das Bild eines alternden Bohémes, Monica die Café Besitzerin sehr ordentlich und strukturiert. Riley der australische Surferboy um nur einige Beispiele zu nennen.

    Das Miteinander möchte ich gern selber mal erleben. Ein ehrliches Lächeln oder Kopfschütteln ist schön, wenn man weiß das der/die andere sich genauso über dieses Zeichen an Anteilnahme freuen würde wie ich.

    Das Buch hat mich sehr berührt, ich musste oft lächeln, manchmal denken das habe ich auch erlebt, mal war ich auch traurig. Die Personen haben alle ihre Macken trotzdem sind sie liebenswert auf ihre eigene Art und Weise, sie ändern sich, entwickeln sich weiter. Mit jeder gelesenen Seite dieses Wohlfühlbuchs geht es mir gut. Das Buch hat eine besondere Atmosphäre geschaffen. Wie eine wärmende Decke, eine gute Tasse Tee oder ein leckeres Stück Schokolade.

    Das Buch hat von mir eine absolute Leseempfehlung.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Clare Pooley - Montags bei Monica“ zu „Clare Pooley - Montags bei Monica / The Authenticity Project“ geändert.
  • Projekt Aufrichtigkeit

    Montags bei Monica, Roman von Clare Pooley, 430 Seiten, erschienen im Goldmann Verlag.
    In Monicas Café treffen sich sechs Fremde und werden zu Freunden.


    Julian ist ein in die Jahre gekommener Bohemien, die Einsamkeit die er nach dem Verlust seiner Frau durchlebt, macht ihm ganz schön zu schaffen. Eines Tages schreibt er in ein Notizbuch all seine Gefühle und Gedanken und lässt dann das Notizbuch in Monicas Café liegen. Die Besitzerin Monica ist zutiefst berührt von der Einsamkeit des alten Mannes, sie will ihm helfen und engagiert ihn als Kunstlehrer für einen wöchentlichen Malkurs in ihrem Café. Sie selbst schreibt ihre geheimsten Wünsche und Sorgen ebenfalls in die Kladde und lässt das Büchlein in einer Bar liegen. Als das Notizbüchlein weiterwandert wird aus den Findern ein Kreis von Freunden, die in Monicas Café ihr zweites zuhause finden.


    Die einzelnen Kapitel sind aus der Sicht der jeweiligen Figur beschrieben, die als Titel über dem Kapitel steht. Die Einträge ins Notizbüchlein, Briefe, Plakate, fremdsprachliche Ausdrücke und Gedanken sind kursiv hervorgehoben, somit deutlich gekennzeichnet.
    Schöne Worte, Weisheiten, betroffen machend und auch tröstend, immer wieder musste ich das Buch sinken lassen um über das Gelesene nachzudenken. Leider hat mich im Verlauf der Geschichte der Plot nicht mehr so gut gefallen, einige Figuren waren unehrlich oder verletzend. Es gibt keine klassischen Spannungsmomente, aber eine Geschichte die es wert ist erzählt zu werden. Ein Wohlfühlbuch allemal. Immer wieder gab es auch lustige Stellen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.
    Zuerst möchte ich das Ende vorwegnehmen, das hätte ich mir tröstlicher gewünscht, auch die Geschichte von Max und Alice war m. E. nicht befriedigend zu Ende erzählt. Die Idee für diesen Roman finde ich genial, was für ein schöner Gedanke. Leider war ich mit der Umsetzung der Geschichte nicht immer einverstanden.
    Die Figuren handeln nicht immer authentisch, besonders Julian und Hazard, ihre Handlungen konnte ich nicht verstehen. Monica ist eine angenehme Figur sie agiert besonnen und sie konnte ich gut leiden. Riley ist mir von allen Charakteren richtig fremd geblieben.
    Am ehesten konnte ich mich jedoch mit Alice identifizieren, die Überforderung einer jungen Mutter, die Haushalt und Kind unter einen Hut bringen soll, ihre Übermüdung und Verzweiflung kenne ich noch, aus eigener Erfahrung. Die Zeilen auf S. 309 habe ich mir früher im Umgang mit meinem neugeborenen Sohn auch immer gedacht: Wie hatte man sie nur mit einem echten Baby aus dem Krankenhaus spazieren lassen können, ohne ihr ein Handbuch oder wenigstens eine Bedienungsanleitung mitzugeben? Wie verantwortungslos war das denn bitteschön?
    Geeignet für Leser, die Wohlfühlbücher ohne tiefgründige Verwicklungen genießen wollen.
    Von mir 3 Sterne, lt. Klappentext und Pressestimmen in der hinteren Klappe, habe ich etwas mehr erwartet. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    :study::musik::montag:


    Und wenn mir alle Königskronen für meine Bücher und meine Freude am Lesen angeboten wären: Ich würde sie ausschlagen.
    François Fénelon

Anzeige