Lina Hansson - Mittsommerliebe

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  • Inhalt:



    Wie jedes Jahr feiert Jule mit ihren Freunden die Walpurgisnacht.



    Aber sie fällt aus allen Wolken, als ausgerechnet Lasse auf der Party
    auftaucht - der Typ, den sie nach einem One-Night-Stand eigentlich
    nie wiedersehen wollte. In einer Kurzschlussreaktion stellt sie ihm
    Björn, den sie gerade erst kennengelernt hat, als ihren festen
    Freund vor. Obwohl sich ihre Freunde darüber wundern, spielen sie
    mit. Jule will Lasse in Zukunft aus dem Weg gehen, doch natürlich
    kommt es anders: Er ist plötzlich überall.



    Und je mehr Zeit sie in seiner Nähe verbringt, desto stärker fühlt sie
    sich zu ihm hingezogen ...



    Meinung:



    Es gab wieder einen tollen Einstieg in die Geschichte und ich konnte sofort an den ersten Teil anknüpfen.

    Das Wiedersehen mit Malin und Jule war erfreulich . Auch in diesem Band war das Gefühl sofort wieder da alle schon lange zu kennen. Die bekannten sowie die neuen Charaktere waren mir durchaus sympathisch.

    Die Freundschaft zwischen den Charakteren war erfreulich und vorallem Jules Beziehung zu Björn und ihrem Bruder war sehr aufschlußreich.


    Neben Malin und Swen hat mir besonders Björn gut gefallen auch Lasse ist nett und liebenswert und hat mir gut gefallen.

    Die Geschichte hatte Charme und nimmt uns auf eine tolle Reise nach Schweden mit wobei Landschaft und Traditionen fantastisch beschrieben wurden.




    Fazit:



    Eine gelungene Geschichte, die mir eine tolle Lesezeit beschert hat und
    die ich mit Vergnügen weiterempfehle :D

  • Nach ihrem Roman "Winterküsse in Schweden" legt Lina Hansson die Fortsetzung "Mittsommerliebe" vor, der ihre Leser in den schwedischen Frühling mitnimmt.

    Wie jedes Jahr feiert Jule mit ihren Freunden die Walpurgisnacht. Aber sie fällt aus allen Wolken, als ausgerechnet Lasse auf der Party auftaucht - der Typ, den sie nach einem One-Night-Stand eigentlich nie wiedersehen wollte. In einer Kurzschlussreaktion stellt sie ihm Björn, den sie gerade erst kennengelernt hat, als ihren festen Freund vor. Obwohl sich ihre Freunde darüber wundern, spielen sie mit. Jule will Lasse in Zukunft aus dem Weg gehen, doch natürlich kommt es anders: Er ist plötzlich überall. Und je mehr Zeit sie in seiner Nähe verbringt, desto stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen ...

    Das hübsche Cover mit einem verliebten jungen Paar verbreitet eine heitere gelöste Stimmung. Es lässt sich durchaus in Schweden verorten. Denn im Hintergrund kann man ein typisch skandinavisches Holzhäuschen ausmachen, das in dem klassischen Farbton „Falu Rödfärg" gestrichen ist.

    Auch wenn es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt, ist mir der Einstieg nicht schwergefallen. Meiner Ansicht nach richtet sich dieser Roman in erster Linie an eine junge (oder junggebliebene) Zielgruppe. Die Protagonisten sind lebenslustige Menschen, welches das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben dürften. Die sorglose Lebenseinstellung spiegelt sich in den ausgelassenen Partys, die von Alkohol, Drogen und Sex geprägt sind und hin und wieder aus dem Ruder laufen. Es liegt halt an ihrem Alter. ;-)

    Dennoch sind mir alle Protagonisten recht sympathisch in Erinnerung geblieben. Jule setzt auf unverbindliche sexuelle Kontakte und neigt zu spontanen Überreaktionen, während ihre beste Freundin längst in festen Händen ist und einen wesentlich reiferen Eindruck macht. Auf das unvermutete Wiedersehen mit Lasse, einem One Night Stand, reagiert sie mit Panik und verstrickt sich in ein Netz von Lügen, das sich immer enger um sie zusammenzieht.

    Natürlich dürfen wir uns auf ein schönes Happy-End für Jule und Lasse freuen. Nachdem alle peinlichen Missverständnisse aufgeklärt worden sind, steht einer "echten" Beziehung nichts mehr im Wege. Alles in allem ist Lina Hansson eine leichte Lektüre für zwischendurch gelungen, die vor allem Schweden-Fans wegen der schönen (Natur-) Beschreibungen begeistern wird.

  • *** Kurzweiliger Wohlfühlroman mit Schweden-Feeling ***


    Lina Hanssons Wohlfühlroman "Mittsommerliebe" schließt inhaltlich an ihr vorheriges Werk an ("Winterküsse in Schweden"), hat aber eine in sich geschlossene Handlung und lässt sich auch ohne jegliche Vorkenntnis wunderbar genießen. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ruck, zuck war ich mittendrin im Geschehen rund um die sympathische Jule und ihre Freundesclique. Der angenehme, lockere Schreibstil voller Humor und realistischer Dialoge ließ die Seiten nur so dahinfliegen!


    Im Vergleich zu ihrer Freundin Malin, die stets Langzeitbeziehungen hat und inzwischen mit Sven ihre große Liebe gefunden zu haben scheint, bevorzugt Jule im Hinblick auf amouröse Bekanntschaften flüchtige Abenteuer. Sie genießt ihre Freiheit und kann sich nur schwer vorstellen, eines Tages eine dauerhafte Beziehung zu führen. Im Grunde kann sie nicht klagen – die familieneigene Gärtnerei floriert, im wahrsten Sinne des Wortes, sie hat ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern und Geschwistern (auch wenn ihr Bruder Ruben sie gerne neckt) und ihre beste Freundin hat sich von dem einstigen schweren Unfall, der sie beinahe das Leben gekostet hätte, komplett erholt. Nur Malins Schulter ist noch nicht wieder fit genug, um sich damit an Kletterwänden entlangzuhangeln, aber diesbezüglich soll ein Fitnesscenter-Abo Abhilfe schaffen und Jule erklärt sich bereit, sie in Sachen Training nach besten Kräften zu unterstützen. Ihr Entschluss gerät allerdings schnell ins Wanken – denn der Personal Trainer ist ausgerechnet jener One-Night-Stand, dem Jule nach einem peinlichen Date nie wieder begegnen wollte. Und es kommt noch schlimmer: Lasse ist Svens bester Freund – und somit fortan mit von der Partie. In ihrer Panik und beflügelt vom Alkohol des Walpurgisnachtsfestes, erfindet Jule spontan eine Fake-Beziehung mit dem bereitwillig mitspielenden Studenten Björn, damit Lasse gar nicht erst auf den Gedanken kommt, ihr neuerliche Avancen zu machen. Dumm nur, dass dieser sich sogar relativ desinteressiert und abweisend Jule gegenüber verhält, was dann doch irgendwie an ihrem Stolz kratzt. Überhaupt wird sie nicht schlau aus diesem Typen. Ihr Lügenkonstrukt erweist sich als Schuss in den Ofen, denn plötzlich entpuppt sich der vermeintlich arrogante Lasse als äußerst charmant…


    Die Figuren, vor allem Jule (aus deren Perspektive erzählt wird), sind unheimlich liebenswert und glaubwürdig ausgearbeitet worden. Ihr Verhalten wirkte auf mich authentisch, ihre Emotionen und Gedanken durch und durch nachvollziehbar. Jule ist eine richtig coole Socke, sehr loyal und hilfsbereit, witzig und spontan. Mit ihr wäre ich im echten Leben gerne befreundet.


    Man spürt die Schweden-Liebe der Autorin; mit detailgetreuen, stimmungsvollen Beschreibungen lässt sie uns an interessanten nationalen Bräuchen teilhaben. Insbesondere die gleich zu Beginn der Handlung stattfindende Walpurgisnacht, in der es zum unverhofften, schicksalhaften Wiedersehen zwischen Jule und Lasse kommt, würde ich sehr gerne selbst einmal miterleben. Auch die Schönheit der schwedischen Natur wird gekonnt in der Story eingefangen. Toll fand ich außerdem, dass Jule und Malin das Klettern zum Hobby haben, was in ähnlichen Romanen dieses Genres eher ungewöhnlich ist. Dabei ist es solch ein faszinierender Sport!


    Fazit: Ich habe mich prächtig unterhalten gefühlt mit dieser Feel-Good-Story, die wie gemacht ist für entspannte sommerliche Lesestunden.

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