Joy Chant - Roter Mond und schwarzer Berg / Red Moon and Black Mountain

  • Kurzmeinung

    2cvpeter
    fantasivolle Geschichte - Mischung aus Narnia und HDR - aber deutlich kürzer
  • Kurzmeinung

    Jean van der Vlugt
    Erst verwirrend parallel erzählt, dann erstaunlich themenlos außer der reinen Heldenreise.

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  • Die Autorin (Q: Wikipedia): Die britische Schriftstellerin Joy Chant wurde am 13. Janur 1945 in London als Eileen Joyce "Joy" Rutter geboren. Sie ist die Tochter des Zeichners John Maxwell Chant. Sie studierte Bibliothekswissenschaften am College of Librarianship Wales. Seit 1966 arbeitete sie als Bibliothekarin in Havering, London. 1970 erschien ihr erster Roman Red Moon and Black Mountain, eine klassische Fantasy-Geschichte um das House of Kendreth, der mit „The Grey Mane of Morning“ (1977) und „When Voiha Wakes“ (1983) fortgesetzt wurde. 1983 veröffentlichte Chant „The High Kings“, eine Sammlung von Nacherzählungen keltischer Legenden aus dem Bereich der Matière de Bretagne und Artuslegende.


    Klappentext (Q: Klett-Cotta): Unvermutet stolpern die Freunde durch ein Zeittor - und finden sich in einer Welt, in der Fabelnächte sich bekriegen. In einem dramatischen, gespenstischen Kampf der Weißen Adler mit den Schwarzen Adlern kulminiert diese dichte Abenteuererzählung. Eindringlicher hätte es selbst Tolkien nicht schreiben können.


    Der Roman erschien 1970 im englischen Original als „Red Moon and Black Mountain. The End of the House of Kendreth“ bei George Allen & Unwin in London (276 Seiten) sowie bei Ballantine Books in New York (244 Seiten).

    Die deutsche Übersetzung besorgte Hans J. Schütz. Sie erschien 1978 als „Roter Mond und schwarzer Berg“ in der Hobbit Presse“ bei Klett-Cotta in Stuttgart. Im Jahr 1979 kam es zu einer Taschenbuchausgabe bei dtv in München. 1984 kam es zu einer hartgebundenen Lizenzausgabe bei der „Büchergilde Gutenberg“ in Frankfurt am Main, Olten & Wien. 1996 und 2001 gab es Neuauflagen in der „Hobbit Presse“.


    Für diesen ersten Teil der Vandarei-Trilogie rund um das „House of Kendreth“ wurde Joy Chant 1972 mit dem Prix Mythopoeic der amerikanischen Mythopoeic Society ausgezeichent.


    Der allseits beliebte 1970er-High-Fantasy-Klassiker hat mich erstaunlich oft gelangweilt. Joy Chants Erstling ist ohne Frage ein Jugendbuch, in dem drei Kinder durch eine Art Portal in eine Fantasywelt versetzt und in den Kampf Gut gegen Böse verwickelt werden. Es gibt großartige erzählte Passagen (der Kampf der Weißen und der Schwarzen Adler und die finalen Schlachten gegen Fendarl) und schön bildstarke Beschreibungen, aber auch viel Leerlauf. Erst verwirrend (und vielleicht unnötig) parallel erzählt, dann erstaunlich themenlos, wenn man von der reinen Heldenreise absieht. Eine Vielzahl an Namen und Figuren ohne Vertiefung. Manche nur kurz angespielte Nebenfiguren wirken attraktiver als die (etwas generisch wirkenden) Hauptfiguren, z.B. die Erdhexe und der Wanderer. Vielleicht hat der Zahn der Zeit dem Roman in den letzten 50 Jahren etwas Originalität weggeknabbert? :-k Recht enttäuschte :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne.

    1. (Ø)

      Verlag: Frankfurt am Main , Olten , Wien : Büchergilde Gutenberg,


    Roberta Ann McAvoy "Raphael" (83/252)

    Tove Jansson "Eine drollige Gesellschaft" (54/194)


    Jahresbeste: Drury (2021), Jansson (2020), Lieberman (2019), Ferris (2018), Cather (2017), Tomine (2016), Raymond (2015), Agee (2014), Kesey (2013), Nisbet & Ford (2012) :king:

    Gelesen: 61 (2021), 161 (2020), 127 (2019), 145 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
    Letzter Buchkauf: Grady Hendrix "Paperbacks from Hell" (24.4.)

  • Der Roman erschien 1970 im englischen Original als „Red Moon and Black Mountain. The End of the House of Kendreth“ bei George Allen & Unwin in London (276 Seiten) sowie bei Ballantine Books in New York (244 Seiten).

    Roberta Ann McAvoy "Raphael" (83/252)

    Tove Jansson "Eine drollige Gesellschaft" (54/194)


    Jahresbeste: Drury (2021), Jansson (2020), Lieberman (2019), Ferris (2018), Cather (2017), Tomine (2016), Raymond (2015), Agee (2014), Kesey (2013), Nisbet & Ford (2012) :king:

    Gelesen: 61 (2021), 161 (2020), 127 (2019), 145 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
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  • Mario

    Hat den Titel des Themas von „Joy Chant - Roter Mond und schwarzer Berg / Red Moon and Black Mountain. The End of the House of Kendreth“ zu „Joy Chant - Roter Mond und schwarzer Berg / Red Moon and Black Mountain“ geändert.
  • Der allseits beliebte 1970er-High-Fantasy-Klassiker hat mich erstaunlich oft gelangweilt. Joy Chants Erstling ist ohne Frage ein Jugendbuch,
    Vielleicht hat der Zahn der Zeit dem Roman in den letzten 50 Jahren etwas Originalität weggeknabbert?

    Ich denke es ist beides Jugendbuch und Zeit, wir haben es seit 1982 und meine damals 8jährige Tochter war begeistert, ob sie das heute auch noch wäre???
    Es sind seither jede Menge Ähnliche Fantasy erschienen und viele haben irgendwoher ihre Ideen und deshalb kommt uns dann das Original so bekannt vor. :wink:

    :study: Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :totlach:

  • Der allseits beliebte 1970er-High-Fantasy-Klassiker hat mich erstaunlich oft gelangweilt. Joy Chants Erstling ist ohne Frage ein Jugendbuch,
    Vielleicht hat der Zahn der Zeit dem Roman in den letzten 50 Jahren etwas Originalität weggeknabbert?

    Ich denke es ist beides Jugendbuch und Zeit, wir haben es seit 1982 und meine damals 8jährige Tochter war begeistert, ob sie das heute auch noch wäre???
    Es sind seither jede Menge Ähnliche Fantasy erschienen und viele haben irgendwoher ihre Ideen und deshalb kommt uns dann das Original so bekannt vor. :wink:

    Ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass Du damit richtig liegst. :thumleft: Oftmals wird das "Original" von den Epigonen oder einfach späteren Werken so sehr überholt, dass es plötzlich abgegriffen wirkt. Vielleicht sollte ich das Buch mal in die Vorleseliste für meinen Sohn aufnehmen (er wird ja bald acht), mal sehen, wie er es findet (und dann vielleicht meine eigene Bewertung wieder etwas verändern)! :winken:

    Roberta Ann McAvoy "Raphael" (83/252)

    Tove Jansson "Eine drollige Gesellschaft" (54/194)


    Jahresbeste: Drury (2021), Jansson (2020), Lieberman (2019), Ferris (2018), Cather (2017), Tomine (2016), Raymond (2015), Agee (2014), Kesey (2013), Nisbet & Ford (2012) :king:

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  • Vielleicht sollte ich das Buch mal in die Vorleseliste für meinen Sohn aufnehmen,

    Kommt darauf an wie alt dein Sohn ist. :lol: Ich bin da nicht mehr so up to date, meine Kinder sind 46 und 45 Jahre alt und meine Enkel bestehen aus einem Nichtleser (15) und einem erst Lesenlerner (6). :lol:

    :study: Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :totlach:

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