Eva Gold - Die ewige Geliebte

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  • Inhalt:

    Die junge Finanzberaterin Annett ist Single und lebt in Köln. Nachdem sie einige unschöne Affären in der Partystadt hinter sich gelassen hat, beschließt sie, einen Job bei einem Escortservice anzunehmen. In der kleinen, aber feinen Escortagentur wird sie schnell zum Liebling der Kunden.

    Aber es ist nicht nur der Sex, der sie an diesem Geschäft reizt. Vielmehr versteht sie mit jedem Gast ein wenig mehr, welche Bedürfnisse ein Mann hat und was die Durchschnittsfrau falsch macht. Die gute Bezahlung, das Ambiente der besten Hotels der Stadt und die knisternde Spannung eines geheimen Doppellebens erfüllen ihre verborgensten Wünsche. Doch bald stellt sich die Frage, wie lang sie dieses Traumleben im Geheimen noch führen kann …



    Rezi:

    Erfahrung und Ansicht einer Escortdame :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Die Protagonistin in „Die ewige Geliebte“ ist eine Kunstfigur. So bezeichnet sie sich zumindest selbst während ihrer Tätigkeit als Escort. Falscher Name, falsche Identität. Auch wenn die Halbwahrheiten, die sie ihren Kunden erzählt, der Realität angelehnt sind, verrät sie keine wirklich wichtigen Details. Das ist ihr Schutz ihr Doppelleben geheimzuhalten.



    Im Aufbau ist das Buch kein Roman, eher ein Lebensbericht. Der Leser erhält vermeintlich Einblick in ihr Leben als Escort, aber auch privat. Vermeintlich deswegen, denn einerseits kann es gut sein, da die Autorin Eva Gold selbst Erfahrung in diesem Job hat, andererseits ein Autor auch Freiheiten nützt, die ein Leser nicht von der Realität unterscheiden kann.



    Auffällig ist, dass bei diesem Buch relativ wenige Sexszenen beschrieben werden. Dafür wiederholt sich die Autorin in manchen Bereichen. Auch ist mir die Selbstgefälligkeit der Protagonistin gegen Ende des Buches unangenehm geworden. Doch das sind die einzigen Aspekte für einen Punkteabzug.



    Die verschiedenen Kapitel erfassen oft je einen Kunden oder erzählen aus dem privaten Umfeld der Protagonistin. Schreibstil und Lesefluss haben mir zugesagt. Ich konnte längere Zeit im Buch lesen, oder auch nur ein paar Seiten. Hier ist beides möglich, ohne den Anschluss zu verlieren.



    Das Cover ist, für den Verlag typisch, edel gehalten. Mit seinen 168 Seiten ist das Buch überschaubar und bequem in fast jeder Handtasche zu verstauen. So gibt es keine lästigen Wartezeiten, die man sich nicht erfreulich gestalten kann.

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