Constanze von Kitzing – „Ich hab ein großes Aua", sagt der kleine Dachs

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  • Der kleine Dachs liebt es zu Klettern. Leider fällt er plötzlich herunter und hat eine Schramme. Da weint er ganz fürchterlich, aber seine Freunde kümmern sich schnell um ihn. Sie trösten, streicheln, pusten und lenken ihn ab. Als Papa ein Pflaster draufklebt, ist längs alles vergessen und abends berichtet der Dachs seiner Mutter stolz, dass es gar nicht weh getan habe.



    Ein liebevolles Trostbuch ist immer gut, denn kleine Kinder sind nun einmal wild und können dadurch leicht die eine oder andere Schramme davontragen. Die Geschichte um den Dachs ist richtig herzerwärmend, vor allem weil seine Freunde so hilfsbereit sind und den kleinen Dachs trösten möchten. Auch die Zeichnungen passen hervorragend dazu. Meistens sind die Tiere sehr groß abgebildet und es gibt fast keine Nebenschauplätze, so dass sich das Kind ganz auf die tierischen Figuren konzentrieren kann, denen man die Sorge und Liebe förmlich aus den Gesichtern ablesen kann.



    Außerdem lädt der Text stets zum „Mitmachen“ ein. So pustet das Eichhörnchen und im Text wird gefragt, ob das Kind auch einmal pusten könne. Beim Pusten und Streicheln klappt das ziemlich gut. Beim Dachs festhalten oder ihm ein Pflaster aufkleben ist die Umsetzung schon etwas schwieriger. Gerade das mit dem Pflaster finde ich etwas schade, denn es gibt keine Schiebevorrichtung oder einen wieder verwendbaren Aufkleber dafür. Diese Aufforderung ist also nicht wirklich umsetzbar. Ich werde sie somit beim Vorlesen einfach weglassen.



    Fazit: Ein schönes Trostbuch bei dem Kinder aktiv mitmachen können.


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