Susanne Bodensteiner - Feierabendfood vegetarisch

  • Klappentext

    Der perfekte Feierabend? Ist einer, der genau zur Stimmung passt! Mal ganz relaxt. Mal voller Action. Und immer: total unkompliziert! Genau so muss auch Feierabendfood sein: Ganz schnell fertig. So easy, dass man richtig Lust bekommt, den Herd anzudrehen. So grün, dass keiner Fleisch oder Fisch vermisst. Und so passgenau, dass es wettmacht, was tagsüber so passiert ist. Feierabendfood vegetarisch hat für jede Kochlaune und Hungersituation etwas zum Runterkommen parat: rund 70 Yummy-Veggie-Rezepte - mal leicht und gesund, mal echtes Seelentröster-Soulfood und ratzfatz gemacht. Gute Laune garantiert!

    Meinung

    Alt und Neu

    In diesem Kochbuch sind mir bekannte Rezepte und Neue gemischt.

    Ich würde es aber nicht nur zum Feierabend benutzen sondern bei jeder Gelegenheit wo die Zeit knapp ist, oder es mal wieder so richtig stressig ist und nicht viel Zeit zum Kochen bleibt. Denn die Rezepte sind schnell und ohne großen Aufwand nach zukochen.

    Die Bilder machen Appetit und wecken die Lust zum Kochen.

    Nudeln, Reis, Cous Cous oder ähnliches lassen sich gut bevorraten. Alles andere sind Zutaten, wie Gemüse, die man in jedem Lebensmittelgeschäft ohne Mühe einkaufen kann.

  • Mario oder Squirrel oder Mara Könnt ihr bitte den Kopf der Rezi korrigieren? wiechmann8052 hat das Einfügen der ISBN vergessen.


    Klappentext:


    Der perfekte Feierabend? Ist einer, der genau zur Stimmung passt! Mal ganz relaxt. Mal voller Action. Und immer: total unkompliziert! Genau so muss auch Feierabendfood sein: Ganz schnell fertig. So easy, dass man richtig Lust bekommt, den Herd anzudrehen. So grün, dass keiner Fleisch oder Fisch vermisst. Und so passgenau, dass es wettmacht, was tagsüber so passiert ist. Feierabendfood vegetarisch hat für jede Kochlaune und Hungersituation etwas zum Runterkommen parat: rund 70 Yummy-Veggie-Rezepte – mal leicht und gesund, mal echtes Seelentröster-Soulfood und ratzfatz gemacht. Gute Laune garantiert!

    Quelle: amazon.de



    Meine Meinung:

    Ich freue mich über jedes gute vegetarische Kochbuch, das auf den Markt kommt. Auch dieses hat mir insgesamt recht gut gefallen, auch wenn ich einige Abstriche machen muss.


    Die Rezepte finde ich teils sehr ansprechend, lecker und unkompliziert, teils jedoch zu dosenlastig. Die Reihenfolge erscheint mir beliebig. Viele Rezepte haben mich direkt angelächelt, sodass ich sie bestimmt bald einmal nachkochen werde. Die Tipps zu möglichem Ersatz, wenn etwas nicht da ist (bzw. dem Mut zur Lücke), zu veganen Varianten sowie zur Resteverwertung in anderen Rezepten finde ich hilfreich.

    Bei den Zubereitungszeiten sind meist Werte um die 30min angegeben (was ich nicht immer für realistisch halte), auch bei sog. „Ratzfatz-Soulfood“ – es handelt sich also um ganz normale Vorbereitungszeiten, nicht um besonders schnell zuzubereitende Gerichte, wie der Titel „Feierabendfood“ m.E. ein Stück weit suggeriert.


    Die an den Anfang gestellten grundsätzlichen Hinweise zur Vorratshaltung bieten nicht viel Neues, aber gut daran finde ich die Hinweise auf Nährstoffe und Regionalität, auch wenn z.T. „exotische“ Lebensmittel wie Quinoa, Süßkartoffeln oder Couscous vorgestellt werden. Als nervig empfunden habe ich jedoch die ständigen Versuche, cool und „trendig“ (eins der Lieblingsadjektive) zu klingen: „Lazy Cooking“, „Quickies aus dem Vorrat“, „Upgrade für Dosenlinsen“? :-k Wer ist denn die Zielgruppe des Buches? Zwanziger, ich meine Twens :lol: , die noch nie zuvor selbst gekocht haben? Dazu passt auch die ständig suggerierte Vorstellung, dass die aufgeführten Gerichte nach Feierabend besonders schnell zuzubereiten wären. Reis braucht allerdings auch tagsüber seine 20min, rote Linsen gehen in jeder Lebenslage schnell; es entsteht also schon der Eindruck, dass hier anderweitig bereits bewährte Rezepte nur neu vermarktet werden sollen.


    In diese Richtung schlagen auch die wiederholten und meist ziemlich banalen Hinweise zur Entschleunigung (Kochen als Achtsamkeitsübung, aha, oder der wirklich unerhörte Tipp, dabei zur Entspannung Musik zu hören) sowie die oft an den Haaren herbeigezogenen Verknüpfungen mit dem Berufsleben, wenn Rezepte oder Kapitel zwanghaft auf die Arbeit und den Feierabend bezogen werden, dies aber komplett beliebig bleibt: „Linsen-Dal: Gewürzpower gegen Feierabendblues“, „Kleine Beeren-Pancakes versüßen dir den Feierabend“, „Die Besprechung war problematisch und hat sich hingezogen, sodass du es nicht mehr in den Supermarkt geschafft hast? Im Vorratsschrank findet sich bestimmt noch…“ und ähnliche austauschbare Phrasen. Ich schaffe es auch ohne problematische Besprechungen manchmal nicht in den Supermarkt. :lol: „Heiße Phase bei deinem Projekt? Hitzige Diskussionen im Team? Dann bleibt der Herd am besten mal kalt“ oder so ähnlich steht es im Rezeptteil für die Salate. Braucht man wirklich Hilfestellung bei der Frage, wann es Salat geben könnte? Gut, hier mag die Wahrnehmung unterschiedlich sein; ich persönlich fühle mich von solchen Floskeln eher verschaukelt. Auch die Tipps zur Entspannung am Abend haben mich überrascht – was machen sie in einem Kochbuch? Oder wenn sie schon auftauchen, warum dann so knapp und oberflächlich? In der gegebenen Kürze sind die Hinweise aus meiner Sicht nicht sonderlich hilfreich; aber vielleicht nehmen andere LeserInnen das anders wahr und verfolgen die Tipps dann genauer. Mir haben sie in dieser Knappheit überhaupt nichts gebracht.


    Wie immer bei GU-Kochbüchern sind die Gerichte ansprechend fotografiert, sodass ich mich trotz der Kritikpunkte gern durch dieses Buch geblättert habe und mich darauf freue, einige der Rezepte bald auszuprobieren.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study: I. L. Callis - Doch das Messer sieht man nicht

    :study: Nadia Murad - Ich bin eure Stimme

    :musik: Asako Yuzuki - Butter (Re-???)

    :montag: Deb Olin Unferth - Happy Green Family (Reread)





  • wiechmann8052 hat das Einfügen der ISBN vergessen.

    Nein, die ISBN war da. Wir kümmern uns drum was da passiert ist :wink:

    viele Grüße vom Squirrel



    :study: Kai Seyfarth - Entscheidung in Aleppo: Walter Rößler, Helfer der verfolgten Armenier