K. T. Meadows – Whitefeather

  • Kurzmeinung

    Cordi
    Eine schöner Jugend-Fantasy-Roman, der teils etwas langatmig ist, aber trotzdem gut unterhält.
  • Kurzbeschreibung:


    **Wenn zwischen schwarz und weiß noch so viel mehr liegt**

    Die 18-jährige Liz steht kurz davor, ihre lang ersehnten Engelsflügel zu erhalten. Diese muss sie sich jedoch mit einem Sprung von der heiligen Klippe verdienen – der einzige Weg, um in eine der zwei Himmelsstädte aufzusteigen. Wird sie weiße Schwingen tragen, gehört sie zu den anführenden Whitefeather, die kämpferischen Blackfeather besitzen schwarze Flügel. Liz sehnt den Tag des Rituals in gleichem Maße herbei, wie sie ihn fürchtet. Denn obwohl die helle Farbe ihre Bestimmung zu sein scheint, gehört ihr Herz jemandem, dessen Sprung ihn zu einem Blackfeather machen wird ...


    Engel-Fantasy mit Suchtfaktor

    Eine magische Himmelswelt, zwei Jugendliche, die sich entgegen jeder Vernunft zueinander hingezogen fühlen, und eine folgenschwere Entscheidung. Spannend und romantisch bis zur letzten Seite.


    //Dies ist der erste Band der himmlisch-dramatischen Buchserie »Legende der Schwingen«. Alle Romane der Fantasy-Liebesgeschichte:

    -- Whitefeather (Legende der Schwingen 1)

    -- Blackfeather (Legende der Schwingen 2) (erscheint im Juli 2020)//(„Quelle: Amazon.de“)


    Aufbau des Buches

    Das Buch ist in 29 Kapitel unterteilt und umfasst insgesamt 469 Seiten als E-Book.


    Gestaltung

    Das Cover ist in Schwarz, Weiß und Gold gehalten. Ein weißer Flügel ist im oberen Teil zu sehen und im unteren Teil ein weiblicher Engel mit Flügeln in Gold. Einfach nur wunderschön. Volle Punktzahl.


    Autorin

    K. T. Meadows wurde 1979 in Niedersachsen, genauer im Herzen Ostfrieslands, geboren. Bereits in ihrer Kindheit begann sie zu schreiben, doch erst mit 31 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman. Seither lässt die Welt zwischen den Zeilen sie nicht mehr los. Dabei fühlt sie sich vor allem im Romantic-Fantasy Genre zu Hause. Heute lebt die erfolgreiche Autorin mit ihrem Mann und ihren Kindern in Baden-Württemberg am südlichen Oberrhein. („Quelle: E-Book“)


    Inhalt:

    Liz, Lijan und Fab sind nur drei von etlichen Jugendliche die in einer Engelssiedlung leben und kurz davor stehen in eine der zwei Himmelsstädte aufzusteigen. Beim Absprung von der heiligen Klippe, werden sie ihre Flügel erhalten und treten ihren Dienst der jeweiligen Himmelsstadt an. Es findet immer eine Zeremonie beim Absprung statt, Liz und die anderen warten gebannt auf ihren eigenen Absprung. Als Lijan seinen Absprung hat, geht etwas schief, keiner weiß, aber genau was. Denn nicht alle Jugendlichen sind für die Himmelsstädte geboren, manche sind nur Menschen. Aber ist das bei Lijan wirklich der Fall? Seine Bestimmung war immer die eines Whitefeathers. Genauso wie bei Liz. Bei Fab ist schon sehr lange klar, dass er ein Blackfeather sein wird. Was Liz alles passiert, ob sie Fab jemals wieder sieht und was aus Lijan geworden ist, müsst ihr selbst lesen. Ist die Welt wirklich nur schwarz und weiß? Lasst euch einfach in diese wunderbare Geschichte fallen und genießt es.


    Fazit:

    Wow, was für eine großartige Geschichte. Ich kann nur schwärmen und sehnlichst auf Band 2 warten. Die Seetings in dieser Geschichte sowie die Charaktere, sind so gut ausgearbeitet. Ich finde Liz macht so eine Entwicklung durch, die nicht aufgesetzt ist sondern ehrlich und realistisch. Ich habe mit ihr gelacht, geweint, war verzweifelt, dankbar und noch so vieles Mehr. Ich möchte wirklich gerne mehr über die Geschichte berichten, aber ich würde jedem Leser etwas vorweg nehmen. Ganz großes Lob an die Autorin, ich hätte nie und nimmer mit derartigen Wendungen der Ereignisse gerechnet. Einfach nur Klasse. Ab diesem Buch, gehört die Autorin, für mich, ganz weit oben im Fantasy Bereich und braucht sich nicht hinter anderen großen Autoren in diesem Genre verstecken. Ich wünsche allen Lesern sehr viel Spaß mit der Geschichte und sitze jetzt hier und warte, dass es Juli wird und Teil 2 erscheint. :)


    Das Buch bekommt von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sterne, da ich mir für den 2. Band den halben Punkt aufspare, da ich weiß, dass die Geschichte noch sehr viel Potenzial hat.


    Es handelt sich um den ersten Band der Legende der Schwingen Reihe.


    Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag über netgalley.de als Challenge-Buch zur Verfügung gestellt. Danke an dieser Stelle an Impress, ein Imprint des Carlsen Verlags.





    Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
    W. Somerset Maugham


  • Inhalt:


    Liz kann es kaum erwarten, ihre langersehnten weißen Engelsflügel zu bekommen. Der einzige Weg diese Flügel zu bekommen, ist über eine Klippe zu springen. Hier entscheidet sich, ob man mit weißen Flügeln zu den Whitefeathers gehört und in die entsprechende Himmelstadt aufsteigt, oder mit schwarzen zu den Blackfeathers. Normalerweise kreuzen sich die Wege der beiden Arten kaum bis gar nicht. Doch Liz hat wohl ihr Herz an einen Blackfeather verloren, was zu einigen Schwierigkeiten führt.


    Meinung:


    Der Klappentext ist kurz und bündig, macht neugierig auf das Buch, ist aber nur ein Bruchteil vom Inhalt des Buches. Es geht um soviel mehr. Dieses Buch habe ich wieder in sehr kurzer Zeit durchgelesen, da es absolut spannend, mitreißend, aber auch gefühlvoll war.


    Liz ist sowieso ein Charakter, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie ist liebevoll und hilfsbereit, am Anfang des Buches vielleicht noch ein bisschen naiv und glaubt, was man ihr sagt. Das ändert sich dann mit der Zeit und sie wird zu einer starken, selbstdenkenden jungen Frau bzw Engel. Sie hat ihr Herz auf jeden Fall auf dem rechten Fleck und als ein Freund Hilfe braucht, will sie ihm diese zukommen lassen, egal welche Schwierigkeiten auf sie zukommen könnten.


    Auch bei Fab - ihrem schwarzflügeligen Freund - ist das Herz am rechten Fleck. Man versteht zwar am Anfang nicht, warum er sich ständig in Schwierigkeiten bringt, aber das wird im Laufe des Buches erklärt und hat einen guten Grund. Egal, was Liz wichtig ist, ihm ist es auch wichtig. Das war einfach schön zu lesen.


    Die Liebesgeschichte ist sehr schön. Sie entsteht sehr langsam, bzw zumindest Liz wird erst langsam klar, was sie eigentlich fühlt.


    Natürlich erfahren wir auch, wie es in den zwei Himmelsstädten zugeht. Und vielleicht auch, dass man sich manchmal etwas schöner und besser vorstellt, als es dann in Wirklichkeit ist. Auch gibt es den einen oder anderen Verräter.


    Die Geschichte wird vor allem aus der Sicht von Liz erzählt. Ab und zu werden auch Kapitel von Fab dazwischen gestreut.


    Fazit:


    Das Buch wird also zu keinem Zeitpunkt langweilig. Hier kommen Fans von romantischer und spannender Fantasy voll auf ihre Kosten.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Rezension | „Whitefeather“ von K.T. Meadows.

    Whitefeather von K.T. Meadows ist der erste Band der Reihe Legende der Schwingen und bisher hatte ich von der Autorin noch kein Buch gelesen, auch war mir ihr Name unbekannt.

    Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, welches ich durch die #NetGalleyDEChallenge2020 erhalten habe. Ich danke NetGalley und dem Impress Verlag für die Bereitstellung.


    Meinung


    Cover

    Das Cover zu Whitefeather von K.T. Meadows war ausschlaggebend dafür, dass ich mir dieses Buch aus den möglichen ReziEx der NetGallay Challenge, ausgesucht habe. Ich fand es faszinierend schön. Die farbliche Gestaltung hat mich auf eine interessante Fantasygeschichte hoffen lassen.


    Zum Inhalt

    Liz und ihre beiden Freunde Lijan und Fab sind angehende Engel, auch Anwärter genannt, doch noch ist nicht klar, ob sie Whitefeather oder Blackfeather werden.

    Für sie und Lijan fest steht, dass ihre Schwingen weiß sein werden und sie in die Himmelstadt Thirithan einziehen werden, während Fab sich seiner Bestimmung als Sohn Sorothez‘ mit schwarzen Schwingen sicher ist.

    Bis es endlich zum ersehnten Absprung kommt, bei denen die AnwärterInnen ihre Schwingen (schwarz oder weiß) erhalten, vergehen endlos viele Seiten voller unnützer Informationen und Handlungen. Natürlich musste bei diesem Absprung etwas schiefgehen, was nun alles in eine Waagschale wirft.

    Denn von nun an kann alles passieren. Aber was kommt? Langweilige Seiten über das Leben in der Himmelsstadt Thirithan, nachdem sich Liz endlich wieder gefangen und den Absprung gewagt hat. Selbst der kleine aufmüpfige Engel Mila konnte mich hier nicht aus der Lethargie reißen.

    Erst als Liz ihren ersten Auftrag erhält, zur Erde hinabzusteigen und auf Fab, jetzt ein Blackfeather, trifft, kommt endlich etwas Spannung und Nervenkitzel um die Ecke. Doch leider verliert die Autorin schnell den Faden, indem sie immer wieder aufgesetzte und nichtssagende Dialoge einwirft. Dass sich die beiden in etwas verstricken, was nicht gut für sie sein könnte, war bei einem YA-Fanatsyroman anzusehen.

    Für mich waren von allen 29 Kapiteln, nur die letzten 9-10 Kapitel ausschlaggebend und interessant. Wobei ich bereits bei Kapitel 10 abbrechen wollte. Und rückwirkend wäre das wahrscheinlich auch besser gewesen.


    Schreibstil

    An sich ist der Schreibstil recht flüssig, aber die leider zu vielen Rechtschreibfehler zollen ihren Tribut. Die schon erwähnten aufgesetzten Dialoge waren mir ein Graus. Diese Trennung der Engel zieht sich durch das gesamte Buch. Nicht nur, dass entweder alles und jeder etweder Gut oder Böse ist, nein gleich zu Anfang gibt es auch die typische Rollenverteilung der Gender. Was mich ordentlich die Augen rollen ließ. Wieso muss eine Autorin auf solchen Dingen rumreiten? Zumal es für die gesamte Entwicklung des Buches schlussendlich völlig unwichtig ist.

    Aufgestoßen sind mir ebenfalls die erzwungenen englischen Bezeichnungen (Whitefeather, Blackfeather, Greyfeather, Salvation etc.). Ich bin ein Fan der englischen Sprache, aber ist es wirklich zwingend notwendig, dass sich deutsche AutorInnen für viele Eigennamen in ihren Büchern immer wieder in Anglizismen verrennen? Mir war es einfach etwas too much. 😉


    Charakere/Setting

    Die Beschreibungen der einzelnen Orte, ob auf Erden oder in den Himmelsstädten waren gut, ich konnte mir viel wirklich bildlich vorstellen.

    Doch leider drücken die Charaktere hier ordentlich alles runter.

    Liz und Lijan wirken blass und anfangs richtig gähnend langweilig. Bei Liz stellt sich im weiteren Verlauf soviel „naives Dummerchen“ heraus, dass ich sie ernsthaft schütteln und ihr „Wach auf!“ zurufen wollten.

    Und leider wurden 90 % des Buches aus Sicht von Liz erzählt, wobei ich mir mehr Kapitel aus der Sicht von Fab gewünscht hätte. Denn er und sein schwarz-gefiederter Kumpane Oz waren die einzigen Figuren, die dem ganzen Buch etwas Pepp verliehen haben und mir ab und an ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern konnten.


    ⭐⭐ Bewertung: 2 von 5.


    Fazit

    Whitefeather von K.T. Meadows konnte mich trotz einer unerwarteten Wendung ganz zum Schluss nicht überzeugen. Es hat bis weit über die Hälfte des Buches gedauert, bis ansatzweise etwas Spannung, und dank Oz und Fab, auch etwas Witz in die Geschichte kamen.

    Ich kann hier einfach keine Leseempfehlung bekunden, da ich nicht möchte, dass sie andere LeserInnen ebenso über die Hälfte des Buches langweilen. Den zweiten Stern verdient diese Buch nur aufgrund der Handlung der letzten 2-3 Kapitel.

    Zwar ist der Cliffhanger im positiven Sinn mies, aber ich bezweifele, dass er mich bis zum zweiten Band trägt.

    :study: "Flammen und Finsternis" by Sarah J. Maas

    :study: "Herkunft" by Saša Stanišić



    The Art of Reading


    Januar 2020: 4 Bücher | 1.840 Seiten

    Februar 2020: 6 Bücher | 2.933 Seiten

    März 2020: Bücher | 502 Seiten

    April 2020: 7 Bücher | 1.822 Seiten

    Mai 2020: 10 Bücher | 1489 Seiten | 35h47min

    Juni 2020: 9 Bücher | 2498 Seiten | 17h42min

    Juli 2020: 4 Bücher | 524 Seiten |6h54min



    Jahr 2020: 44 Bücher | 11.608 Seiten | 60h23min

    Zitat von George R.R. Martin

    “A reader lives a thousand lives before he dies . . . The man who never reads lives only one.”