Judith Pinnow - Rendezvous in zehn Jahren

  • Kurzmeinung

    Steffi
    Eine nette Geschichte für einen kurzweiligen Lesenachmittag.
  • Kurzmeinung

    Bookdragon
    Einfach nur schön,ich kann das Buch nur empfehlen

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  • Das Buch "Rendezvous in zehn Jahren" ist eines, wo schon der Titel und das Cover des sich küssenden Paares Programm sind.

    Es handelt von Valerie und Ted, zwei Menschen, die einander in einem Cafe in Amsterdam "zufällig" begegnen, einander von ihren Träumen und Sehnsüchten erzählen und vereinbaren, sich genau in zehn Jahren am selben Ort und zur selben Zeit wieder zu sehen und einander zu berichten, was aus ihren Wünschen geworden ist.

    Eigentlich eine gute Idee. Aber nur eigentlich, denn recht schnell stellen beide fest, das sie einander gerne so schnell wie möglich wieder sehen wollen, was aber schwierig ist, da sie von der_m anderen jeweils nur den Vornamen und den Wohnort (Amsterdam und München) kennen.

    So machen sich nun beide unabhängig von einander auf die Suche nach der_m anderen und müssen dabei viele Wirrnisse ertragen. Werden sie einander finden und dann noch so fühlen wie zu Beginn?

    Die Geschichte wird mit viel Humor und Herzschmerz erzählt und hat auch ein lesbisches Freundinnenpärchen von Valerie zu bieten, manchmal erscheint mir die Geschichte dann doch aber sehr konstruiert. Das Buch war leicht und spannend lesbar und konnte in einem Rutsch genossen werden.

  • Valerie ist dreißig Jahre und frisch geschieden als sie mit ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester einen Wochenendtrip nach Amsterdam unternimmt, der für sie zu einem Schnitt zwischen altem und neuem Leben werden soll. Beim Warten auf ihre Schwester gönnt sie sich einer kleinen Bäckerei mit dem netten Namen „Bake my day“ eine Leckerei – Platz zu deren Verzehr findet sie nur noch am Tisch von Ted. Und wie das manchmal so ist in solchen Momenten mit völlig Unbekannten führen die Beiden ein Gespräch, das einerseits vorsichtig unverbindlich bleibt, andererseits aber auch in die Tiefe geht. So offenbaren sie sich z. B. ihre Sehnsuchtsorte und treffen aus ihrer derzeitigen melancholisch-sympathischen Stimmung heraus eine ungewöhnliche Verabredung – in genau zehn Jahren, gleicher Ort, gleiche Zeit, wollen sie sich wieder treffen.


    Wie zu vermuten, kommen Beide relativ rasch zu der Einsicht, keine zehn Jahre warten zu wollen und versuchen den jeweils anderen irgendwie zu finden. Keine leichte Aufgabe, denn Valerie wohnt in München, Ted in Amsterdam und viel mehr wissen sie nicht voneinander – ein Date ohne Sicherheitsnetz sollte es werden, ohne Austausch von Kontaktdaten. Ihre Bemühungen führen sie mehr als einmal aneinander vorbei, manchmal nur ganz knapp. Die Vernunft und, in Valeries Fall ihre Schwester Anne, bei Ted sein Kumpel Roman, sagen ihnen, dass sie ihr Leben leben müssen, doch so wirklich vergessen können sie einander nicht…


    Ok, es ist kein Buch, das lange in mir nachhallen wird, doch ich fand es zauberhaft und wunderschön zu lesen. Die Figuren, liebenswert und sympathisch, gerade mit ihren Unsicherheiten und Schwächen, haben mir gut gefallen. Sehr genossen habe ich die Erzählweise, die mich von Anfang an für diese Geschichte eingenommen hat. Lockerleicht, aber nicht ohne eine gewisse einfühlsame Tiefe und Lebensklugheit. Und ganz besonders mochte ich, wie die Autorin die emotionalen Momente eingefangen hat. Ohne große Worte und Pathos, und gerade deshalb herzerwärmend, berührend, atmosphärisch – einfach schön :love:.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Ich liebe es, dicke Wälzer zu lesen. Schmöker, in denen ich tagelang versinken kann und die mir die Chance geben, mich in den Leben der Charaktere zu verlieren. "Rendezvous in zehn Jahren" hat mir gezeigt, dass ich auch dünneren Büchern eine Chance geben sollte. Denn irgendwie ist es fast schon die höhere Kunst, auf weniger Seiten mit seinen Charakteren und der Handlung zu überzeugen. Und das hat Judith Pinnow geschafft. Sie hat die Figuren und deren Schicksale so anschaulich und intensiv gezeichnet, dass es dafür gar nicht mehr Raum brauchte. In wenigen Sätzen hat sie so viel gesagt, dass ich mich für das Leben der Charaktere interessiert habe und letztlich auch begeistern konnte. "Rendezvous in zehn Jahren" liest sich leicht und angenehm, hat aber gleichzeitig auch viel Tiefe. Es steckt ganz viel in diesen 250 Seiten und es geht um so viel mehr als das Treffen zwischen Valerie und Ted. Ich mag, wie sich am Ende nicht nur ein Kreis schließt, sondern gleich mehrere. Dass das Buch mich nicht nur berührt, sondern auch zum Lachen gebracht hat. Dass ich mich als Meerliebhaberin verstanden gefühlt habe und als Amsterdam-Fan auf meine Kosten kam. Nicht jeden Handlungsverlauf hätte ich mir so gewünscht und vielleicht fand ich es hier und da etwas zu nervenaufreibend, wie knapp Ted und Valerie sich verpasst haben. Aber am Ende habe ich das Buch mit einem zufriedenen Lächeln zugeklappt und ich bedanke mich bei der Autorin für die Wohlfühlstunden, die sie mir damit geschenkt hat.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond


    http://www.lektorat-sprachgefuehl.de

  • Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir „Rendezvous in zehn Jahren“ gefallen hat. Es hat seine kleine schwächen, aber ich konnte auch mit den Charakteren mitfiebern und verfolgte gespannt den Verlauf der Geschichte.


    Diese beginnt in Amsterdam mit einem zufälligen Treffen zwischen Ted und Valerie. Sie vereinbaren, sich in zehn Jahren an der gleichen Stelle wiederzusehen. Kontaktdaten tauschen sie keine aus. Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Denn zehn Jahre können lang sein, sehr lang.


    Was dann geschah ließ mich mitfiebern. Ich wollte am liebsten in die Handlung eingreifen. Es war zum Haare raufen. Hier konnte mich die Autorin richtig packen.

    Jedoch sammelte sie bei mir auch Minuspunkte. Ich weiß nicht, wie ich es genau in Worte fassen soll. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass auf Handlungen bzw. Entscheidungen näher eingegangen wird statt einfach einen Handlungssprung zu machen und die Konsequenzen darzulegen. Auch fehlte mir am Ende, dass mindestens auf einen Punkt nicht näher eingegangen wurde.


    Ebenfalls gestört hat mich die Beurteilung eines bestimmten rechtlichen Aspekts. Als Leser könnte man hier, wenn man es nicht besser weiß, einen falschen Eindruck bekommen.


    Zu Valerie und Ted kann ich sagen, dass sie mir sympathisch waren. Es war spürbar, dass zwischen ihnen etwas Besonderes ist. Von den Nebencharakteren hat mir Elli am besten gefallen. Mit Franka hingegen wurde ich nicht warm.


    „Rendezvous in zehn Jahren“ ließ sich leicht und flüssig lesen. Hauptsächlich wird aus Sicht von Valerie und Ted erzählt, wobei vereinzelt auch aus Sicht einzelner anderer Charaktere erzählt wird. Die einzelnen Kapitel haben Überschriften, die zum jeweiligen Kapitel passen.


    FAZIT: Ich bin positiv überrascht von „Rendezvous in zehn Jahren“, was ich nicht erwartet hatte. Von mir gibt es hier vier gute Sterne.

  • Sommer 2011:

    Valerie freut sich auf das Wochenende mit Anne,ihrer Schwester.Sie wollen ein paar Tage in Amsterdam verbringen. Dort trifft sie in einem Café Ted.Nach einem langen Gespräch machen sie aus,dass sie sich in zehn Jahren wieder treffen wollen.Am 24.06.2021 /14 Uhr 13... im selben Café...

    Ted merkt leider zu spät, dass er sich in Valerie verliebt hat.Er begibt sich auf die Suche nach ihr.Dass sie in München wohnt, hat Valerie ihm ja gesagt, wird er sie finden, oder muss er doch zehn Jahre lang warten?

    Das ist eine richtig schöne Liebesgeschichte! Ich war von der ersten Seite an hin und weg.

    Und als dann auch noch Valerie anfing Ted zu suchen, wurde es so richtig romantisch.Über Monate und Jahre erfährt man,wie es Valerie ergeht,was Ted so alles macht und immer mal wieder hatte ich das Gefühl,jetzt treffen sie sich gleich wieder.Und weil es dann doch wieder nicht klappt, liest man automatisch weiter.Die Spannung nimmt leicht an Fahrt auf und wird irgendwann immer schneller.Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die letzten Seiten sind so geschrieben,dass man wieder im hier und jetzt landet.Besonders hat mir auch Amsterdam gefallen,wie es beschrieben wird mit seinen ganzen Touristen.

    Fazit: Der Schreibstil ist leicht und unkompliziert.Beim lesen kommt immer wieder die Frage hoch,wann sich Ted und Valerie wieder treffen. Das macht die ganze Story spannend.

    Das Cover sieht aus,als ob es Herbst wäre mit den goldenen Buchstaben und den Blüten. Es spiegelt die Jahreszeiten wieder.Die Story ist modern, sie passt perfekt in unsere Zeit. Diese Liebesgeschichte ist romantisch, zum Schluss hin wird es dann spannend und auch etwas hektisch,aber da ist man selbst mitten im Geschehen und kann nicht mehr so schnell aufhören mit lesen.Ein wunderbares Buch über eine Liebe die Jahre überdauert. :study:

  • Ein kleines Café in Amsterdam im Jahr 2011: Die 30-jährige Valerie aus München begegnet zufällig dem gleichaltrigen Holländer Ted. Er lädt sie zu sich an seinen Tisch ein. Sie sind sich auf Anhieb sympathisch und tauschen sich über ihre Sehnsüchte aus. Dabei entsteht spontan die Idee, sich in zehn Jahren, also am 24. Juni 2021, am selben Ort wieder zu treffen. Ob sich ihre Träume bis dahin erfüllt haben? Doch beide merken nach einiger Zeit, dass sie sich jeweils in den anderen verliebt haben. Ted will nicht mehr lange warten und beginnt, nach Valerie zu suchen. Nur wie soll er bloß eine Person finden, von der er nur den Vornamen und den Wohnort kennt?


    „Rendezvous in zehn Jahren“ ist ein Roman von Judith Pinnow.


    Meine Meinung:

    Der Roman besteht aus 18 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Die Handlung erstreckt sich über die Jahre 2011 bis 2021 und spielt an unterschiedlichen Schauplätzen. Erzählt wird vorwiegend abwechselnd aus der Sicht von Valerie und von Ted, allerdings auch aus der weiterer Personen. Der Aufbau funktioniert ganz gut.


    Der Schreibstil ist schnörkellos, schlicht und unspektakulär, aber dank viel wörtlicher Rede lebhaft. Der Einstieg in die Geschichte fällt nicht schwer.


    Valerie und Ted sind die beiden Protagonisten. Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr gut deutlich. Sie kommen sowohl sympathisch als auch authentisch rüber. Zudem tauchen mehrere interessante Nebenfiguren auf.


    Die Grundidee der Geschichte ist zwar nicht sonderlich originell, hat mich aber dennoch sofort angesprochen. Inhaltlich spielen Liebe und Freundschaft eine große Rolle. Dabei ist die Geschichte sehr gefühlvoll, jedoch auch etwas nah am Kitschigen. Der Humor kommt nicht zu kurz.


    Die Handlung wirkt an einigen Stellen reichlich überzogen und arg konstruiert. Allerdings kommt aufgrund von etlichen Wendungen beim Lesen der rund 260 Seiten keine Langeweile auf.


    Das genretypische Cover gefällt mir sehr gut, auch wenn es ein wenig uninspiriert erscheint. Der Titel passt zum Inhalt und ist aussagekräftig.


    Mein Fazit:

    „Rendezvous in zehn Jahren“ von Judith Pinnow ist ein Roman, der vor allem denjenigen Freude bereitet, die sich gerne auch Liebeskomödien anzuschauen. Eine kurzweilige Geschichte, die für unterhaltsame Lesestunden sorgt.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Über die Autorin (Amazon)

    Judith Pinnow, geboren 1973 in Tübingen, besuchte die Schauspielschule in Ulm und studierte am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Als Schauspielerin war sie in Fernsehserien und in Filmen zu sehen. Bekannt wurde sie als Fernsehmoderatorin. Mit ihrem Ehemann und Kollegen Stefan Pinnow und ihren drei Kindern lebt die Autorin in der Nähe von Köln. Bei FISCHER erschienen ihre Romane ›Läuft da was?‹ und ›Versprich mir, dass es großartig wird‹.


    Produktinformation (Anmazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 2261 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 257 Seiten

    ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3548062598

    Verlag: Ullstein eBooks; Auflage: 1. (30. März 2020)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B07ZTPWR52


    Eine schöne Geschichte

    Es war in einem kleinen Café in Amsterdam, wo Valerie Ted kennen lernte. Sie erzählten sich von ihren Träumen: Ted, der Holländer träumt von den Bergen, Valerie, die in München Wohn, hingegen liebt das Meer. Da kam ihnen eine verrückte Idee: In zehn Jahren, zur gleichen Zeit und am gleichen Ort wollen sie sich wieder treffen um zu erfahren, was aus ihren Träumen geworden ist. Ein Rendezvous in zehn Jahren also. Valerie findet das zunächst amüsant, doch Ted begreift, das er sich in sie verliebt hat. Doch es ist zu spät, Valerie ist weg, und er weiß nur ihren Vornamen und dass sie in München wohnt. Trotzdem fängt er an, sie zu suchen. Er will keine zehn Jahre auf seine große Liebe warten. Doch lässt sich die Zeit überlisten?


    Meine Meinung

    Das Buch ließ sich sehr gut lesen, es gab keine Unklarheiten im Text. Ich fand es amüsant, dass sie beiden ein Rendezvous in zehn Jahren ausgemacht hatten. Doch zehn Jahre ist eine lange Zeit, zhu lange wenn man sich verliebt hat. Ich war in der Geschichte schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Tec, der Valerie in München suchte, auf dem Oktoberfest, und auch in Valerie, die auch erst hinterher gemerkt hatte, dass Ted ihr etwas bedeutete, und die in Amsterdam nach Ted Ausschau hielt. Doch die Zeit verging und erst nach Jahren begegneten die beiden sich wieder. Doch es scheint zu spät zu sein, oder? Was bis zu diesem Zeitpunkt alles geschieht, was die beiden alles unternommen haben um sich zu finden, das soll der geneigte Leser herausfinden indem er das Buch selbst liest. Es war spannend, liebenswert und amüsant. Ich musste des Öfteren lächeln. Von mir für dieses Verwirrspiel in Buchform eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Rendezvous in 10 Jahren ist eine bittersüße, herzergreifende und herrlich dramatische Geschichte über die ganz große Liebe, die schicksalhafte Verbindung zweier Seelen und den richtigen Moment.


    Als Ted und Valerie sich in der kleinen Amsterdamer Bäckerei das Versprechen geben, einander in 10 Jahren wiederzubegegnen um zu erfahren, ob ihre Träume von Bergen und Meer wahrgeworden sind, wissen sie noch nicht, dass sie genau dieses Date bereuen werden. Genau eine Stunde später, in dem Augenblick, in dem ihnen klar wird - das wärs gewesen. Verzweifelt suchen sie einanander zwischen den Seiten der Zeit und ich habe Kapitel für Kapitel mit den beiden, deren Sichtweise abwechselnd beschrieben wird, mitgefiebert und gelitten, ob ihre bittersüße, unerreichbare Liebe zueinander erfüllt werden wird.


    Uns erwarten ergreifende Schicksalswenden, lustige Zufälle und das ganz große Gefühl. Am Ende war ich so unglaublich bewegt von all dem, was sich entwickelte und muss wirklich sagen: Nie hätte ich auf so ein paar Seiten eine solche Reise erwartet!


    Fazit: Wer das große Gefühl, schicksalhafte Liebe und sanfte Romantik sucht, wird hier gleich fündig!

  • :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Ted und Valerie verlieben sich auf den ersten Blick, aber da sie das selbst kaum glauben können, tauschen sie keine Telefonnummern aus sondern verabreden sich stattdessen für ein Date in genau zehn Jahren. Fast wie bei "Before Sunrise", nur dass sich Ted und Valeria gerade mal zwei Stunden unterhalten haben statt einen ganzen Tag miteinander verbracht. Dennoch können sie beide den jeweils anderen nicht vergessen, und versuchen fortan, das Date in zehn Jahren vorzuverlegen.


    "Rendezvous in zehn Jahren" ist eine schöne Geschichte über die Suche nach der Liebe, die abwechselnd aus Teds und Valeries Sicht erzählt wird (aber immer von einer 3. Person!). Obwohl sie mit 256 ziemlich kurz ist, hatte ich überhaupt nicht das Gefühl dass irgendetwas fehlt. Die Figuren waren echte Charaktere, es gab ein paar verpasste Chancen - und nebenbei erfüllen sich die zwei auch noch ihre großen Träume vom Meer und den Bergen.

    Ich habe mich sowohl in Gegenwart von Valerie als auch Ted wohl gefühlt, was mir in solchen Büchern auch nicht immer passiert. Dass das Buch teilweise in Amsterdam spielt ist ein zusätzliches Goodie. Dort wäre ich ohne Corona auch gerade gewesen. Hach ja...

  • Valerie und Ted sind die Hauptpersonen dieses kurzweiligen und unterhaltsamen Romans. Daneben lernen wir ihre Schwester Anne sowie ihre beiden Freundinnen Elli und Lena und auch seinen besten Freund Roman kennen. Diese und weitere Nebenrollen haben auch jeweils ihre eigene Geschichte, die den Roman bereichert. Von der ersten Begegnung der Protagonisten bis zum Happy End sind es 19 Kapitel, in denen auf amüsante Weise und aus unterschiedlichen Blickwinkeln Momentaufnahmen ihres Alltags beschrieben werden mit allem was dazugehört: Freundschaften, Partnerschaften, Beruf und Veränderungen, die das Leben so mit sich bringt.

    Eine Begegnung in Amsterdam mit dem Gesprächsthema Sehnsuchtsorte ist der Beginn dieser Liebesgeschichte. Im Gegensatz zu Ted, der bereits nach 45 Minuten merkt, dass er sich verliebt hat, braucht sie zwei Monate dafür. Es gibt zwar von beiden Seiten redliche Bemühungen und auch ein paar Beinahebegegnungen, aber erst als sie schwanger ist und er am nächsten Tag heiratet stellen sie fest „wie einfach es hätte sein können“.

    Ich habe die Geschichte der beiden sehr gerne gelesen. Auch wenn ein Happy End absehbar war, habe ich die Lektüre als kurzweilig sowie durch die Wechsel der Erzählperspektiven als abwechslungsreich und spannend empfunden. Die bildhafte Sprache, kurze Kapitelüberschriften und die Länge der Kapitel haben bei mir zusätzlich für ein angenehmes Leseerlebnis gesorgt. Meine Erwartungen aufgrund des Buchrückens und Klappentextes wurden voll erfüllt.

  • Bewegende Liebesgeschichte


    Valerie fährt für ein paar Tage nach Amsterdam zu ihrer Schwester, um die Trennung von ihrem Mann zu verarbeiten. In einem Cafe lernt sie Ted kennen. Sie unterhalten sich angeregt und fühlen sich gleich verbunden. Am Ende des Gesprächs beschließen sie, sich in zehn Jahren wieder zu treffen, um herauszufinden, was jeder in der Zwischenzeit gemacht hat. Aber Ted hat sich in Valerie verliebt und möchte sie eher wieder treffen. Er macht sich auf die Suche nach ihr.


    Der Schreibstil der Autorin war sehr einfach zu lesen. Im Text wechselte abwechselnd die Perspektive von Valerie und Ted. Das hat mir sehr gefallen. Man fiebert mit ihnen mit, ob und wann sie sich wieder treffen und leidet mit, wenn sie sich wieder verpasst haben. Die Charektere Valerie und Ted sind sehr authentisch und sympathisch dargestellt. Das Buch ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Ich habe es in einem Rutsch fertig gelesen und war traurig, als ich am Ende angekommen war.


    Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen. Empfehlenswert für Romantiker!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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