Adam Rutherford - Eine kurze Geschichte von jedem, der jemals geleb... (ab 14.04.2020)

  • Buchdetails

    Titel: Eine kurze Geschichte von jedem, der jem...


    Verlag: Rowohlt Taschenbuch

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 464

    ISBN: 9783499632761

    Termin: Neuerscheinung Mai 2018

  • Bewertung

    4.5 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Eine kurze Geschichte von jedem, der jem..."

    Wußten Sie, dass jeder von uns Karl den Großen zu seinen Vorfahren zählen kann? Dass Neandertaler mitnichten eine eigene Spezies sind, genetisch so etwas wie Rasse gar nicht existiert und die Rothaarigen allen Unkenrufen zum Trotz nicht aussterben werden? Wo kommen wir her? Was ist der Mensch? Seit das Genom, der komplette Erbgut-Satz eines Menschen, hunderttausendfach entschlüsselt («sequenziert») worden ist, erobert die Genforschung immer weitere Felder. Das Neueste: Weil unserem Genom auch die Evolution unserer Spezies eingeschrieben ist, schreiben Genforscher jetzt an der Seite von Archäologen und Historikern auch Menschheitsgeschichte.Sie haben dabei überraschende Erkewnntnisse gewonnen. Und manches Wissen von gestern erweist sich als Mythos, zumal inzwischen auch das Genmaterial sehr alter Knochenfunde «zum Sprechen» gebracht werden kann. Ein Science-Schmöker für jedermann, der sich für dieses neue Wissensfeld interessiert, zugleich gibt der Autor eine beiläufige Einführung für jedermann in die Vererbungslehre. 150 Jahre nach Darwin gibt Rutherford einen ausgezeichneten Überblick darüber, was wir inzwischen wissen können und auch darüber, was wir eben nicht wissen.
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  • Kurzmeinung

    Gaymax
    Sehr interessant und leicht verständliche Menschheitsgeschichte
  • Kurzmeinung

    Squirrel
    Lesenswert: mit viel Humor erklärte Menschheitsgeschichte und Einführung in die Genetik& Genomik
  • Eine kurze Geschichte von jedem, der jemals gelebt hat - Anfang bis Ende - Seiten 1-464

    Hinweis: Bitte gebt euren Beiträgen eine Überschrift mit den Abschnitten/Seitenzahlen, auf die ihr euch bezieht. Schreibt diese einfach in die erste Zeile eures Beitrags und formatiert sie anschließend mit dem H-Button als "Überschrift 1".

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • :huhu:


    Seid Ihr alle da? Wer von Euch hat denn schon mal einen Blick ins Buch geworfen und sich evtl. über das machbare Pensum Gedanken gemacht?


    Aus meinen MLR mit den Padova-Büchern hab ich die Erfahrung gemacht, dass ein Rhythmus von 1 Tag lesen - 1 Tag posten bei Sachbüchern ganz gut läuft. Natürlich auch mit Posten wann immer einem danach ist. Aber so als Richtschnur hat sich das bewährt, da ja jeder zum einen noch Alltag (wie auch immer zur Zeit) um sich rum hat und zum anderen lesen sich Sachbücher doch anders als ein Roman. Da muss man nachlesen, neu lesen, Notizen machen - oder auch Fragen direkt raushauen, damit einem die anderen weiterhelfen können. :-,


    Mein Vorschlag:

    Beginnen mit Vorwort und Einleitung und dann umfasst das erste Kapitel (ohne Einleitung) ja bereits 80 Seiten. Wie wäre es, wenn wir das auf 2 Etappen aufteilen, das wären 40 Seiten Sachbuch für zwei Tage. Dann hätten wir in der ersten Woche einen Überblick, ob das ein gutes Pensum ist oder doch zuviel oder zuwenig. Was denkt Ihr? :)

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Hallo Squirrel,


    jetzt hätte ich den Anfang der Leserunde fast verschwitzt. Also lesen wir heute das Vorwort und die Einleitung und schreiben morgen etwas dazu, um dann ab morgen bis Freitag jeweils 20 Seiten weiter zu lesen. Ja, ich denke, für ein Sachbuch ist das das richtige Pensum. Wir können es dann ja immer noch vergrößern.

  • jetzt hätte ich den Anfang der Leserunde fast verschwitzt.

    hey, da bist du ja :D Ich war mir nicht sicher, wie bei Dir zur Zeit die Lage ist und ob Du den Kopf frei hast für die Leserunde. Schön, dass es klappt.

    Also lesen wir heute das Vorwort und die Einleitung und schreiben morgen etwas dazu, um dann ab morgen bis Freitag jeweils 20 Seiten weiter zu lesen.

    Ich hatte allerdings an Vorwort/Einleitung morgen gedacht, und dann Mittwoch bis Samstag die jeweils 20 Seiten :lol: Das spielt sich ein. Mal sehen was die anderen sagen.

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Ist für mich in Ordnung.

    Edit: Irgendwie geht sich das bis Sa nicht aus. :scratch: Di lesen, Mi posten, Do lesen, Fr posten, Sa lesen, So posten, oder?

    Squirrel Wäre es möglich, daß Dir der Feiertag die Zeitrechnung verhagelt hat? :-,

    :study: Michael J. Sullivan: Der Aufstieg Nyphrons

    :montag: Leonhard Horowski: Das Europa der Könige


    Man sollte Gott nicht nach dieser Welt beurteilen, das war nur ein Versuch, der nicht gelungen ist, aber es muß ein Meister sein, der solche Schnitzer macht (Van Gogh, zitiert von Harald Lesch)

    Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut! (Karl Valentin)

  • Ist für mich in Ordnung.

    Edit: Irgendwie geht sich das bis Sa nicht aus. :scratch: Di lesen, Mi posten, Do lesen, Fr posten, Sa lesen, So posten.

    Squirrel Wäre es möglich, daß Dir der Feiertag die Zeitrechnung verhagelt hat? :-,

    das ist schon möglich :lol: Feiertage und Homeoffice bringen einen da schon aus dem Tritt.

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • das ist schon möglich :lol: Feiertage und Homeoffice bringen einen da schon aus dem Tritt.

    Man lebt fast schon in einer Zeitblase. Bloß gut, daß ich ab morgen 2 Tage "Stallwache" :lol: und damit wieder die Wochentage im Blick habe.

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    :montag: Leonhard Horowski: Das Europa der Könige


    Man sollte Gott nicht nach dieser Welt beurteilen, das war nur ein Versuch, der nicht gelungen ist, aber es muß ein Meister sein, der solche Schnitzer macht (Van Gogh, zitiert von Harald Lesch)

    Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut! (Karl Valentin)

  • Bloß gut, daß ich ab morgen 2 Tage "Stallwache" :lol: und damit wieder die Wochentage im Blick habe.

    Das hilft :)


    Beginnen wir morgen mal, dann trudeln die anderen bestimmt auch hier ein. Und dann stellt sich auch schnell ein Rhythmus ein. Es kommt ja auch drauf an, wie gut sich das Buch lesen lässt. :)

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Es geht los. :D Endlich Wochenende und endlich eine neue Sachbuch - Leserunde. Ich werde zumindest anfangen zu lesen und dann gucken wo es dann heute Abend endet, aber da ich noch eine weitere Leserunde habe, werde ich wohl das genauso machen wie es beschrieben wurde. Lesen, posten, lesen, posten und viele Fragen stellen. :pray:

    :study: Von dieser Welt (James Baldwin) 96 / 318 Seiten

    :study: Harry Potter und der Feuerkelch (J.K. Rowling) 188 / 704 Seiten

    :study: Der Giftzeichner (Jeffery Deaver) 124 / 573 Seiten


    SUB: 679

  • Ich wollte mir das Buch ja eigentlich aus der Bibliothek holen, was aber wegen Corona nicht möglich ist. Das E-Book ist erst ab 16.4. verfügbar, ich habe mir das Buch aber jetzt auch bestellt, wenn ich Glück habe, kommt es morgen. Ich werde dann also in ein bis zwei Tagen dazu stoßen.:)

  • So, nachdem morgen bei mir ziemlich verplant ist und ich nicht weiß wann ich zum Posten komme, schreibe ich meine Eindrücke einfach schon heute. Ich hoffe, dass das für euch ok ist ?!


    Zu Vorwort / Einleitung und Cover

    Zuerst habe ich mich mit dem Cover gar nicht weiter befasst. Dann ist mir beim Aufschlagen des Buches aber aufgefallen, wie faszinierend es eigentlich ist: wie ein Stammbaum mit all seinen Verästelungen oder Synapsen mit ihren Verbindungen. Und als ich genauer hinsah, habe ich gesehen, dass die Knotenpunkte schimmern oder funkeln. Wie ein Geschmeide; so, als ob die Bedeutung jedes Einzelnen herausgestellt werden soll. Und wenn man mit den Fingern darüber streicht, spürt man, dass sowohl die Punkte als auch die Verbindungslinien erhaben sind. Wenn man ihnen dann folgt, findet man auf der Rückseite "abgehängte" Verbindungen, die einzeln nur im Zweierverbund stehen. Da habe ich mich gefragt, warum dass so ist und bin gespannt, ob ich im Buch eine Erklärung finde. Insgesamt kann ich zum Cover nur sagen: Toll gemacht!


    Zur Einleitung: sehr anschaulich finde ich auf Seite 13 den Vergleich zum Zeitraum, den der moderne Mensch existiert. Es ist eines, wenn man weiß, dass Homo Sapiens seit ca. 200000 Jahren existiert. Wenn man aber den Vergleich "Länge dieses Teilsatzes" hat, begreift man doch viel deutlicher, was dieses eigentlich bedeutet.


    Die erste Erklärung, die sich mir bzgl. meiner Frage zu den vereinzelten Punkten auf dem Cover stellte, habe ich auf Seite 23 gefunden: "... gibt Leute in Ihrer Familie, von denen Sie überhaupt keine Gene geerbt haben ... genetisch kaum mit Ihnen verwandt sind, obwohl Sie im genealogischen Sinne ... von Ihnen abstammen".


    Die Einleitung hat mein Interesse weiter angefacht und ich bin gespannt, was man so alles lernen wird! Geht es euch auch so?

  • Jetzt hätte ich die Leserunde hier fast verschwitzt...:shock:


    Zum Glück fiel es mir vorhin wieder ein, dass da ja was war und das Buch liegt hier auch schon bereit. Ich bin gespannt, denn normalerweise sind Sachbücher eher nicht so ganz mein Genre. Aber mit euch macht es sicher Spaß. Und ich denke, mit dem Pensum sollte das auch funktionieren.:-k


    Dann werde ich mich gleich auch Mal an das Vorwort und die Einleitung setzen und mit Lesen anfangen.:montag:

      /l、
    ゙(゚、 。 7
     l、゙ ~ヽ
     じしf_, )ノ  *mau*

  • So, nachdem morgen bei mir ziemlich verplant ist und ich nicht weiß wann ich zum Posten komme, schreibe ich meine Eindrücke einfach schon heute. Ich hoffe, dass das für euch ok ist ?!

    Für mich ist das völlig in Ordnung - das meinte ich ja auch als ich sagte, dass wir alle nebenher ja noch unseren Alltag haben :wink:



    Wenn man ihnen dann folgt, findet man auf der Rückseite "abgehängte" Verbindungen, die einzeln nur im Zweierverbund stehen. Da habe ich mich gefragt, warum dass so ist und bin gespannt, ob ich im Buch eine Erklärung finde.

    So genau hatte ich mir das noch gar nicht angesehen, bin Dir jetzt aber mal "gefolgt". Ein sehr schönes und sprechendes Cover, passend zum Inhalt und ich gehe fest davon aus, dass die Erklärung kommen wird.

    Die Einleitung hat mein Interesse weiter angefacht und ich bin gespannt, was man so alles lernen wird! Geht es euch auch so?

    Ich hab die Einleitung auch gerade gelesen und bin begeistert :) Zum einen einfach von der Tatsache, dass Rutherford gut schreiben kann. Er nimmt mich als Leser mit, schreibt spannend und fesselnd und verfällt (zumindest bisher) nicht in Fachsprache. Das habe ich auch an Padova sehr genossen.

    Und er weckt meine Neugier mit seiner Art, gleich mal darzulegen, dass die Genetiker bis heute mit jeder neuen Antwort vor vielen weiteren neuen Fragen stehen und die Entwicklung einfach ungemein dynamisch ist. Und als Geschichts-Freak freue ich mich auf die Ausflüge in die Vergangenheit, die er uns im ersten Teil des Buches versprochen hat. :uups:


    Auch das Glossar ist für Euch bestimmt hilfreich - lest schon mal rein, damit Ihr manche Begriffe einfach schon mal gehört habt. Es ist ziemlich übersichtlich was mich hoffen lässt, dass Rutherford es auch weiterhin schafft, verständlich in guter Sprache zu erzählen und zu erklären.

    Jetzt hätte ich die Leserunde hier fast verschwitzt... :shock:

    Ich hätte Dich schon gerufen :friends: so wie jetzt unsere Tiniii :ergeben:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Ich wollte nur Geschichten erzählen

    :study: Irène Némirovsky - Meistererzählungen


  • Ich hätte Dich schon gerufen :friends: so wie jetzt unsere Tiniii :ergeben:

    :cry: Oh nein, diese Runde habe ich total vergessen.

    Und das schlimmste, ich wollte das Buch aus der Bücherei ausleihen und das geht jetzt nicht mehr. So ein Mist.

    Und in den Onleihen ist es leider auch nicht verfügbar.


    Ach mensch, das ärgert mich nun. Aber dann bin ich wohl raus bei dieser Runde. :cry:

    SuB: 23 Print / 10 Ebooks (Start 2020: 51/59)


    2020

    :study: 30/ 9873 (+ 2 abgebr.)

    :musik:21/ 11972 (+ 1 abgebr.)



    2019: 55 / 16541 (abgebr. 2)

    2018: 38 / 13265 (abgebr. 5)

    2017: 16 / 7571 (abgebr. 2)
    2016: 29 / 7832
    2015: 40 / 8916 (abgebr. 1)

  • Zu Vorwort und Einleitung

    Zum Cover kann ich als Tolinomio-Leserin leider nichts beitragen. Sprachlich war es ein Vergnügen die Vorbemerkung und die Einleitung zu lesen. Hier wird Wissen vermittelt, ohne daß man sich durch ein Labyrinth von Fachbegriffen kämpfen muß.

    Nun zu den Punkten, die mir aufgefallen sind. In der Vorbemerkung wurde ich bei der Bemerkung, die Genomik würde unter anderem in die Disziplin Psychologie eingeführt, schon etwas skeptisch. Das Fachgebiet der psychischen Erkrankungen ja, aber Psychologie ganz allgemein ?

    Und in der Einleitung fand ich den Hinweis interessant, das genetische Verwandschaft und reale, familiengeschichtliche Verwandschaft nicht deckungsgleich sind. Unter Umständen habe ich keine Gene eines Vorfahren oder einer Vorfahrin, die in der Familiegeschichte wichtig waren, sondern von den schwarzen Schafen und Taugenichtsen. :lol:

    :study: Michael J. Sullivan: Der Aufstieg Nyphrons

    :montag: Leonhard Horowski: Das Europa der Könige


    Man sollte Gott nicht nach dieser Welt beurteilen, das war nur ein Versuch, der nicht gelungen ist, aber es muß ein Meister sein, der solche Schnitzer macht (Van Gogh, zitiert von Harald Lesch)

    Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut! (Karl Valentin)

  • Cover, Vorwort und Einleitung

    Ich habe mir inzwischen auch ein paar Gedanken gemacht. Das Buch liest sich für ein Sachbuch bisher ganz gut, auch wenn ich noch immer skeptisch bin und nicht weiß, ob ich wirklich mit euch mithalten kann. Gestern Abend wollte ich ja eigentlich damit anfangen, aber ich war dann leider zu müde, sodass ich die meisten Sätze doppelt und dreifach lesen musste und sie dann immer noch nicht ganz erfasst hatte. Deswegen werde ich das Buch nur zur Hand nehmen, wenn ich mich geistig dazu in der Lage fühle, also zum Beispiel nicht vor oder nach der Arbeit, wenn ich müde bin und mit den Gedanken sowieso woanders.

    Ich hoffe, das ist okay...8-[


    Es liest sich halt doch anders als ein Roman und man muss seine Gedanken schon ganz schön zusammennehmen, um den Inhalt zu erfassen.


    Übrigens fand ich die Widmung vor dem Vorwort auch sehr gelungen. Ich finde, dieser kurze Text, in dem der Autor erklärt, wieso er das Buch seinem Mentor widmet, zeigt, dass die Wissenschaftler sich untereinander großen Respekt zollen. Das fand ich irgendwie rührend.

    Zur Einleitung: sehr anschaulich finde ich auf Seite 13 den Vergleich zum Zeitraum, den der moderne Mensch existiert. Es ist eines, wenn man weiß, dass Homo Sapiens seit ca. 200000 Jahren existiert. Wenn man aber den Vergleich "Länge dieses Teilsatzes" hat, begreift man doch viel deutlicher, was dieses eigentlich bedeutet.

    Ja, das fand ich auch extrem faszinierend, wenn man bedenkt, wie dick das Buch ist. Und irgendwie fällt es mir dennoch schwer, diese Dimension zu erfassen. Das ist so ähnlich, wie wenn die Entstehung des Universums und der Erde vom Urknall bis heute auf einer Jahres-Uhr dargestellt wird. Das sind einfach so unvorstellbare Dimensionen...:shock:

    Die erste Erklärung, die sich mir bzgl. meiner Frage zu den vereinzelten Punkten auf dem Cover stellte, habe ich auf Seite 23 gefunden: "... gibt Leute in Ihrer Familie, von denen Sie überhaupt keine Gene geerbt haben ... genetisch kaum mit Ihnen verwandt sind, obwohl Sie im genealogischen Sinne ... von Ihnen abstammen".

    Ich fand eigentlich sogar schon die Aussage von Seite 12 irgendwie passend zum Cover: "Vielleicht ist Ihr Familienstammbaum einfach und übersichtlich, oder er ist wie bei mir recht unordentlich mit Ranken, die sich wie alte Drähte in einer Schublade ineinander verheddern."

    Das ist zwar keine wirkliche Erklärung, veranschaulicht die Komplexität des Themas aber sehr gut, wie ich finde. Und steht auch in einem ganz guten Einklang mit dem Cover.:lol:

    Auch das Glossar ist für Euch bestimmt hilfreich - lest schon mal rein, damit Ihr manche Begriffe einfach schon mal gehört habt. Es ist ziemlich übersichtlich was mich hoffen lässt, dass Rutherford es auch weiterhin schafft, verständlich in guter Sprache zu erzählen und zu erklären.

    Ich will versuchen, das Glossar so wenig wie möglich zu nutzen. Meine Schulzeit ist zwar schon etwas her und ich habe seitdem mit Genetik nicht mehr wirklich was zu tun gehabt, aber vielleicht sind doch ein paar Sachen hängen geblieben, die ich noch weiß.8)

    Und bisher scheint er wirklich noch nicht zu sehr in die Fachsprache zu verfallen.

    Nun zu den Punkten, die mir aufgefallen sind. In der Vorbemerkung wurde ich bei der Bemerkung, die Genomik würde unter anderem in die Disziplin Psychologie eingeführt, schon etwas skeptisch. Das Fachgebiet der psychischen Erkrankungen ja, aber Psychologie ganz allgemein ?

    Naja, ich würde sagen, prinzipiell sind die psychischen Erkrankungen ein Teilgebiet der Psychologie. Vielleicht meinte der Autor damit aber auch einfach, dass man auch bestimmte Verhaltensweisen, Gewohnheiten und Eigenarten über die Genomik erforscht und versucht sie zu ergründen, womit wir ja irgendwie schon die Psychologie als solche streifen würden.


    Erstmal habe ich dabei auch gestutzt und mich gefragt, was Genetik mit Psychologie zu tun hat. Aber dann erschien es mir irgendwie doch logisch. :-k



    Übrigens fand ich das Zitat von Charles Darwin am Anfang auch schon sehr faszinierend. Ich habe mich mit seinem Werk "Über die Entstehung der Arten" bisher noch nicht näher befasst, aber allein dieses Zitat lässt ja bereits erahnen, was für einen Weitblick dieser Mann zu damaligen Zeit schon hatte.


    Es hat mir auch gefallen, wie der Autor die Unvorstellbarkeit dieser Thematik versucht, dem Leser näher zu bringen. Interessant fand ich dabei die Aussage, dass die meisten Menschen "von einer Handvoll Personen abstammt, etwa der Bevölkerung eines Dorfes entsprechend." (S.12) Das bedeutet ja, dass der heutige Genpool von 7-8 Milliarden Menschen von wenigen hundert bis tausend Menschen in der Vergangenheit gemischt wurde und quasi durch diese wenigen Kombinationen zu der heutigen Masse an Formen und Farben und dieser Individualität geführt hat...


    Und etwas später, auf S. 17, als der Autor darauf eingeht, wie das mit der Vererbung von unseren Eltern auf uns funktioniert, musste ich an meinen ehemaligen Bio-Lehrer denken, der mal gesagt hat: "Ob wir wollen oder nicht, früher oder später werden wir wie unsere Eltern". :lol:

      /l、
    ゙(゚、 。 7
     l、゙ ~ヽ
     じしf_, )ノ  *mau*

  • Vielleicht meinte der Autor damit aber auch einfach, dass man auch bestimmte Verhaltensweisen, Gewohnheiten und Eigenarten über die Genomik erforscht und versucht sie zu ergründen, womit wir ja irgendwie schon die Psychologie als solche streifen würden.

    Darum war ich ja so skeptisch. Verhaltensweisen, Gewohnheiten usw. auf unsere Gene zurückzuführen ist ein höchst umstrittener Ansatz in der Wissenschaft. Die Vererblichkeit zumindest einer Anlage zu bestimmten psychischen Erkrankungen ist weit weniger umstritten.

    :study: Michael J. Sullivan: Der Aufstieg Nyphrons

    :montag: Leonhard Horowski: Das Europa der Könige


    Man sollte Gott nicht nach dieser Welt beurteilen, das war nur ein Versuch, der nicht gelungen ist, aber es muß ein Meister sein, der solche Schnitzer macht (Van Gogh, zitiert von Harald Lesch)

    Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut! (Karl Valentin)