Rosie Walsh - Ohne ein einziges Wort / The Man Who Didn't Call / Ghosted

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Ohne ein einziges Wort

4.3|26)

Verlag: Goldmann Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 528

ISBN: 9783442487387

Termin: Mai 2018

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  • "Ohne ein einziges Wort" von Rosie Walsh,


    Ist ein wirklich sehr ergreifender Roman. Die Autorin nimmt uns mit in zwei Leben, welche durch einen einzigen Unfall und später durch ein einziges Treffen, zweimal aus den Fugen geraten. Durch die Geschichte ziehen sich deutlich sichtbar mehrere rote Fäden, was mir sehr gut gefallen hat. Ich muss sagen, dass ich zwar Zeitweise etwas irritiert war, allerdings war es am Ende sehr gut, das die Autorin einige wichtige Infos zurückgehalten und so die Spannung und die "AH" Momente bis weit auf das letzte Viertel gezogen hat. Das Buch hat sich sehr locker und leicht, vor allem aber fließend lesen lassen. Ebenfalls passend, waren immer wieder kleine Briefe an die verlorene Person und auch die Auflösung um den wahren Bedeutungswert der Briefe. Das man außerdem aus verschiedenen Sichten bestimmte Zeitspannen sehr gefühlvoll dargestellt bekommt, hat dem Buch einen ganz besonderen Charm verliehen.


    Für mich ist es ein besonderes Buch und ich kann es für jeden nur empfehlen, einfach ein Muss für den Sommer.




    Zum Inhalt:


    Da begegnet Sarah gerade genau dem einen Mann, doch dann soll sich von jetzt auf gleich alles verändern. Eddie will verreisen und verspricht sich zu melden, doch das soll nicht passieren. Bis zu ihrem wiedersehen, muss Sarah so manches Geheimnis lüften und muss auch erfahren das sie der Grund für sein Verschwinden ist.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Rosie Walsh - Ohne ein einziges Wort“ zu „Rosie Walsh - Ohne ein einziges Wort / The Man Who Didn't Call“ geändert.
  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Rosie Walsh - Ohne ein einziges Wort / The Man Who Didn't Call“ zu „Rosie Walsh - Ohne ein einziges Wort / The Man Who Didn't Call / Ghosted“ geändert.
  • Inhaltsangabe (Quelle: Amazon):


    Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.


    Meine Meinung:


    Was für ein wunderschönes Buch - sowohl vom Inhalt her, als auch von der Cover- und Innengestaltung und vom Schreibstil :thumleft:


    Zum Inhalt kann und möchte ich nicht mehr sagen als das, was der Klappentext hergibt. Man spinnt während des Lesens definitiv so einige Theorien, warum Eddie sich nicht mehr bei Sarah meldet und plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist, aber den wahren Grund erfährt man erst recht spät im Buch, und ich muss sagen, dass ich darauf vorher nicht gekommen wäre. Auf einige wird Sarahs Verhalten womöglich übertrieben oder gar verrückt wirken, aber ich konnte sie so gut verstehen. Und später gibt es ja auch noch eine weitere Erklärung für ihr teilweise irrationales Verhalten.


    Ich mochte fast alle Charaktere in dem Buch sehr gern, besonders Eddie hat es mir angetan :uups: Nicht nur Sarah und er, sondern auch Jo, Tommy und Jenni (Sarahs beste Freunde) sind super ausgearbeitet und man kann ihre Denkweisen verstehen und nachvollziehen.


    Es ist ein wunderschönes Buch über Liebe, Freundschaft, Vergebung und Selbstverwirklichung. Für mich ein absoluter Pageturner, der erst sehr spät und erst nach und nach die wahren Gründe für Eddies Verschwinden preisgibt, wodurch es die ganze Zeit spannend bleibt. Gleichzeitig sind die beschriebenen sieben Tage zwischen den beiden wunderbar romantisch beschrieben.

    Von mir gibt's :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :love:


  • Kombination von Liebe und Tragödie

    Der Schreibstil im Buch ist flüssig und gut zu lesen - so fliegt man nur durch die Seiten. Die Protagonisten finde ich toll skizziert und gut gelungen - man kann sich wirklich gut in Sarah hineinversetzen. Dass im Laufe des Buches, abwechselnd aus der Sicht von Sarah und Eddie erzählt wird, macht das ganze für mich besonders interessant. Toller Erzählstil.



    In diesem Buch gibt es eine Kombination aus Liebe, Romantik und Tragödie. Dadurch wurde beim Lesen das Buch für mich zu einer wunderbaren Unterhaltung - man wird direkt in diese interessante Geschichte hineingezogen. Ich dann dieses Buch absolut weiterempfehlen.

  • Sarah Evelyn Mackey geht mit großen Schritten auf die 40 zu. Sie ist frisch getrennt und bald geschieden, als sie bei einem Besuch in ihrem Heimatort Gloucestershire einen Mann kennenlernt und sich in ihn verliebt. Mit Eddie David verbringt sie sieben wundervolle Tage. Auch für ihn scheint es die große Liebe zu sein. Dann muss er verreisen, aber verspricht Sarah, er meldet sich bei ihr. Allerdings ruft er nicht an. Und auf Sarahs Kontaktversuche reagiert er nicht. Ihre Freunde raten dir, ihn zu vergessen. Aber Sarah will nicht aufgeben. Sie ist überzeugt: Es muss etwas passiert sein, er verschwindet nicht einfach so…

    „Ohne ein einziges Wort“ ist der gelungene Debütroman von Rosie Walsh.

    Meine Meinung:
    Der Roman besteht aus drei Teilen und ist zusätzlich in 51 Kapitel untergliedert. Die Handlung wird nicht chronologisch erzählt. Es gibt mehrere Zeitsprünge, was die Geschichte spannend macht. Erzählt wird vorwiegend in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Sarah, später aber auch aus der von Eddie. Eingefügt sind außerdem mehrere Briefe und Nachrichten. Der Aufbau des Romans ist gut durchdacht und überzeugend.

    Der Schreibstil ist gefühlvoll und äußerst lebhaft. Viele Details und eine teilweise fast poetische Sprache machen es leicht, in die Geschichte einzutauchen.

    Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und wirken authentisch. Hauptprotagonistin Sarah war mir schnell sympathisch. Obwohl ihre Gedanken und Gefühle sehr anschaulich geschildert werden, fiel es mir zunächst schwer zu verstehen, wieso sie so sehr an Eddie hängt. Doch im Laufe der Geschichte wird auch dies deutlich.

    Ein großer Pluspunkt des Romans ist es, dass es sich nicht um eine typische Liebesgeschichte dreht, die langweilig und vorhersehbar ist. Das Buch unterscheidet sich deutlich von anderen seines Genres. Mehrere Wendungen und einige Überraschungen machen die Handlung spannend, so dass man als Leser bis zum Schluss rätseln kann, was tatsächlich passiert ist.

    Darüber hinaus ist der Roman emotional und bewegend. Das liegt nicht nur an der Liebesgeschichte. Auch ernste Themen wie Depression und Verlust haben mich nachdenklich gemacht. Sie geben der Lektüre Tiefgang.

    Das Buch ist sehr hübsch gestaltet. Das Cover gefällt mir gut. Der deutsche Titel weicht stark vom englischen Original („The Man Who Didn’t Call“) ab, ist aber durchaus passend gewählt.

    Mein Fazit:
    „Ohne ein einziges Wort“ von Rosie Walsh ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die man noch nicht in ähnlicher Form gelesen hat. Mich konnte der bewegende Roman begeistern und fesseln. Ich kann die unterhaltsame Lektüre absolut empfehlen.


    Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

  • Bei dem Buch "Ohne ein einziges Wort" wusste ich sofort, als ich nur die Buchbeschreibung gelesen habe, dass ich es unbedingt lesen muss. Und mein erster Eindruck hat sich nun, nachdem ich das Buch ausgelesen habe, nur bestätigt.


    In dem Buch geht es um Sarah und Eddie. Die beiden lernen sich zufällig kennen, verbringen eine wundervolle Woche zusammen, in der sie sich, wie Sarah denkt, ineinander verlieben. Doch dann fährt Eddie in den Urlaub und Sarah hört nichts mehr von ihm. Sie sieht, dass er ihre Nachrichten zwar gelesen hat, antwortet aber nicht. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf..


    Zu Beginn des Buches denkt man, dass es wirklich "nur" darum geht, dass sich Sarah die gegenseitigen Gefühle nur einbildet. Aber die Story selbst geht dann noch sehr in die Tiefe, womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte...


    Ich fand das Buch einfach total toll und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen, ich bin ganz begeistert!

  • Enttäuschendes Leseerlebnis


    Gleich vorneweg: Nachdem ich durch den Klappentext unglaublich neugierig auf dieses Buch war, hat es mich letztlich doch sehr enttäuscht. Nicht nur, dass Sarah sich in den ersten zwei Dritteln mit beinahe 40 Jahren wie ein Teenager aufführt, der das erste Mal Liebeskummer hat, sondern auch die generell zum Teil für mich unrealistischen und nicht nachvollziehbaren Entwicklungen der Geschichte haben dazu geführt, dass sich das Buch für mich sehr gezogen hat. Wenn man zum zwanzigsten Mal liest, wie furchtbar Sarah sich fühlt, weil Eddie nicht angerufen hat (Klischee-Alarm), dann kann einem das wirklich zu viel werden. Mir ging es mit „Ohne ein einziges Wort“ jedenfalls so.


    Positive Aspekte sind die überraschenden Wendungen, die ab der Hälfte und im letzten Drittel immer mal wieder eingestreut werden. Die konnten mich allerdings auch nicht für die übertrieben klischeebelastete Handlung entschädigen. Rosie Walsh hat zwar einen angenehmen, schönen Schreibstil, verliert sich aber an manchen Stellen in Details, was wiederum dazu beiträgt, dass die Geschichte sich gefühlt zieht.


    Von mir erhält „Ohne ein einziges Wort“ daher leider nur zwei von fünf möglichen Sternen.

  • Sarah lernt Eddie im Urlaub, den sie jährlich in ihrem Heimatort Gloucestershire verbringt, kennen. Schnell wird den beiden klar das sie beide mehr für einander empfinden als nur ein Urlaubsflirt. Für Sarah ist es die große Liebe. Sie verbringen eine traumhafte Woche zusammen. Doch dann tritt Eddie seinen lang geplanten Urlaub an, verspricht aber sich vom Flughafen bei ihr zu melden. Aber er ruft nicht an....
    Sarahs Freunde raten ihr ihn zu vergessen, doch dass kann sie nicht. Was steckt hinter der Funkstille? Ist Eddie womöglich was passiert?


    Dieses wunderschöne Cover hat mir bereits auf den ersten Blick sehr gut gefallen. Die Farben und die Aufmachung sind sehr schön und passend.
    Rosie Walsh hat sich in ihrer Geschichte für die „Ich-Perspektive“ entschieden, in der wir größtenteils Sarah in zwei Zeitebenen begleiten.
    Einmal befinden wir uns in der Gegenwart und in der anderen springen wir in die Vergangenheit.
    Diese Perspektive in Verbindung mit dem Schreibstil haben mir außerordentlich gut gefallen. Denn Sarahs Gefühle und ihre Persönlichkeit wurden mir dadurch so nachvollziehbar und authentisch nahe gebracht, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, Sarah live mitzuverfolgen. Die Autorin hat all ihren Charakteren sehr viel Leben, Leidenschaft und Herz eingehaucht, sodass es eine Freude war sie zu begleiten. Auch die Nebencharaktere sind nicht zu kurz gekommen.


    Da ich ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin, habe ich nach den ersten Seiten gedacht, dass es sich um eine leichte und schnulzig schöne Liebesgeschichte handelt. Aber Pustekuchen! Ab der Hälfte des Buches war mir klar, dass viel mehr in diesem Buch steckt. Denn hierbei handelt es sich auf keinen Fall um eine oberflächliche und leichte Liebeslektüre. Es herrscht eine gewisse Spannung, da man sehr lange am miträtselt ist, was denn mit Eddie geschehen ist und warum er sich nicht meldet. Aber an erster Stelle haben mich die Emotionen und die Tiefgründigkeit die in diesem Buch stecken beeindruckt und positiv überrascht. Ein sehr schönes und berührendes Lesevergnügen, dass mir so einige Tränen in die Augen getrieben hat, mich Sarah aber auch lange nicht vergessen lassen wird.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    SuB Anfang 2019/aktuell: 833/831
    gelesene Bücher/Seiten 2019:
    43/ 9 352 (Pkt.: 68,52)
    :study: Aubruch in ein neues Leben (152/400)


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