Geoffrey Sleight - Deadly Island Retreat

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Deadly Island Retreat (English Edition)

4|1)

Bindung: E-Book

Seitenzahl: 139

ASIN: B071G963GQ

Termin: Juni 2017

  • Autor - Titel:
    Geoffrey Sleight - Deadly Island Retreat


    Sprache: englisch
    Schlagworte: Horror, Mystery, Thriller, Insel, Geister, altes Anwesen
    Verlag:
    ISBN: B071G963GQ
    Bindung: E-Book
    Seiten: 86 (mein Reader)


    Inhalt:
    When Alex Preston is invited to spend a short holiday on a private island owned by a friend, he looks forward to a restful break. But the only break on offer is his breaking point, stranded with ghosts, killers and a series of horrific secrets buried on the cursed island that threaten to stop him ever leaving alive.
    (Q Amazon)


    Meinung:
    Alex wird von seinem ehemaligen Studienfreund Lawrence auf eine Insel vor der schottischen Küste eingeladen. Lawrence hatte schon immer ein goldenes Händchen und nun scheint er es geschafft zu haben, immerhin ist er nun Besitzer einer kleinen Insel, welche er zu einem Rückzugsort für Geschäftsleute umbauen will. Die Insel und das alte Herrenhaus machen auf Alex keinen gastfreundlichen Eindruck und das Bedienstetenehepaar, welches Lawrence durch den Kauf der Insel mit vom Vorbesitzer übernommen hat, ist auch etwas merkwürdig. Eines Morgen ist Lawrence verschwunden, zu einem geschäftlichen Termin auf dem Festland, und Alex muss wohl bis zu seiner Rückkehr allein mit dem Haus und den Bediensteten klarkommen. Bald schon findet sich Alex in einem Strudel aus Gewalt, Mord, krummen Geschäften und einigen gespenstischen Ereignissen wieder. Er muss sich durch die Dunkelheit und den heraufziehenden Sturm kämpfen und wird am Ende die wahre Geschichte hinter Lawrence und dem ehemaligen Lord des Anwesens finden.


    Die Geschichte um Alex und die kleine Insel macht erstmal alles richtig was man bei der Vorschau auf eine Geistergeschichte erwartet. Das Haus, die Insel, die Einsamkeit, alles Dinge die für eine annehmbare Geistergeschichte sprechen. Deshalb habe ich sie natürlich ausgesucht. Leider aber war es keine wirkliche Geistergeschichte. Es ist viel mehr ein Thriller. Es gibt zwar geisterhafte Erscheinungen im Laufe der Geschichte, aber diese sind nicht so bedrohlich wie ich es gern gesehen hätte. Dennoch bin ich am Ende mit der Geschichte recht zufrieden. Das Setting passt. Die Hintergründe der Ereignisse werden erst nach und nach offen gelegt, so gibt es ab und an schon mal einen kleinen Erschrecker. Der wirklich große Knall bleibt aber aus.


    Ein paar Kleinigkeiten im Laufe der Geschichte haben mir auch nicht wirklich gefallen: (Ich werde diese nur kurz anreißen um keine Spoiler zurückzulassen)
    Das Verhalten Davids am Ende kommt mir doch sehr merkwürdig vor. David hat zwar seinen Hintergrund, aber seine Motivation zu diesem Handeln ist mir ein Rätsel. Er hat eigentlich gar keinen Antrieb dies zu tun.
    Die Sache mit dem Cherub/Engel hat mir nicht ganz eingeleuchtet. Es schien doch eine Schlüsselfigur zu sein und durch sein 'Handeln‘ auch recht auffällig. Allerdings blieb ein Bezug auf die Geschehnisse im Haus aus. Es wurde zwar zu diesem Thema am Ende etwas gesagt, aber mit dieser vagen Aussage war ich nicht ganz zufrieden.
    Die Bediensteten des Hauses (Laura und Andrew) haben mich mit ihrem Verhalten gegenüber Alex auch reichlich verwundert. Im späteren Verlauf der Geschichte fand ich ihre Bitte an Alex etwas fehl am Platz.
    Alex selbst hat mir auch etwas Kopfzerbrechen bereitet. Natürlich ist er der Träger der Handlung und wenn er sich direkt zu Beginn im Kämmerchen verkrochen hätte, wäre die Geschichte schnell langweilig geworden. Er war dieser typische Horror-Thriller-Charakter, dem man zuruft 'Tu's nicht!' und er macht es trotzdem, obwohl ihm schon der Hintern auf Grundeis geht. Ab und an war er mir zu ängstlich, dann aber wiederum auch viel zu taff für die Ereignisse.


    Trotz meiner kleinen Mängel muss ich sagen, dass mich die Geschichte gut unterhalten hat. Es ist eine kurzweilige Geschichte, die einen zwar ab und an am Protagonisten zweifeln lässt, aber dennoch durch das Setting und die Grundstimmung, zwar das Rad nicht neu erfindet, aber durchaus einen klassischen Horrorcharme hat, wenn es sich auch am Ende nicht als Geisterhorror/-grusel entpuppt und definitiv ein handfester Thriller mit seitlichem Mysteryeinschlag wird.


    Fazit:
    Wer hier eine erschreckenden Geistergeschichte erwartet, wird enttäuscht. Die Geschichte kann aber mit Umgebung und ihrem Verlauf gut punkten und für ihre Kürze ist sie recht unterhaltsam. Immerhin war ich am Ende nicht ganz enttäuscht von der Erzählung, immerhin habe ich eine wesentlich stärker mit Geistern durchsetzte Geschichte erwartet.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
    Samuel Goldwyn


    Da gibt es dieses Zitat [....] es besagt, dass Moral das ist, was man tut, wenn niemand hinsieht.
    (Wrath James White - Der Totenerwecker)

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