Beiträge von Studentine

    Ich finde da was Dickens schreibt echt teilweise schwer zu verstehen und diese Schachtelsätze.... :roll: Besser kann ich der wörtlichen Rede folgen.

    Das geht mir stellenweise auch so, vor allem, wenn es um die allgemeine Beschreibung der Umgebung, Stadt und Menschen geht. Da bin ich immer froh, dass sich das hier in der MLR dann immer ganz gut auflöst.

    Ich hoffe es schafft niemand ihr ihr liebes Wesen auszutreiben.

    Oh ja, das hoffe ich auch. Obwohl Cili ja einen sehr zarten Eindruck macht, abgesehen von ihrem festen Glauben an die Rückkehr ihres Vaters und ihren gesunden Lebensansichten. :lol:

    Das sieht dann beispielsweise so aus:

    "S-sähr erfreut, s-solche Reden z-zu hören, S-squire ..."

    Ist ja witzig, was es für Unterschiede in den Übersetzungen gibt.


    In meiner Ausgabe hört sich Mr. Sleary so an:

    Zitat

    Tleary, dat it mein Name, Tquire. Ich täme mich teiner nicht. It in ganz England bekannt und klingt überall tehr gut.


    Zu Kap. 11 & Kap. 12

    Stephen will Rat wegen seiner verzwickten Situation.

    Puh, ich weiß ja nicht, ob er da nicht schlecht beraten wurde. Ich kann verstehen, dass er als einzige Anlaufstelle seinen Arbeitgeber Bounderby kennt, aber ich bin da ganz skeptisch, ob er ihm jetzt wirklich die einzige Lösung genannt hat. :scratch: Und es war einfach grässlich, wie er ihm über den Mund fährt und wie anmaßend er es findet:wuetend:, dass Stephen das gleiche Recht möchte, wie die gehobenen Klassen.


    Darüber war ich auch gestolpert, dass Steffen so ohne weiteres zu seinem Arbeitgeber gegangen war um Rat einzuholen und sogar noch problemlos eingelassen wurde.

    Jaaaa, aber er wurde ja nur vorgelassen, weil er Bounderby noch niemals mit irgendwelchen Forderungen belästigt hat. :twisted:


    Ich hätte noch eine Spekulation zu Bounderby und seinem Wissen über das Scheidungsprozedere: was, wenn er sogar noch verheiratet ist, sich damals eine Scheidung nicht leisten konnte und nur deswegen so gut darüber Bescheid weiß

    Auch kein schlechter Gedanke. :idea::thumleft: Ich bin sehr gespannt, wie Dickens das auflösen wird.

    In Kapitel 10 und 11 spricht Stephen wiederholt von "Hokuspokus" und meint damit nicht nur seine schwierige Situation, sondern vor allem die Tatsache, dass es keine Lösung dafür gibt.

    Ich hatte das Hokuspokus teilweise als Resignation verstanden, dass die Welt der Schönen und Reichen auch nur voller Blender und Schnacker sind, die keine Lösung für seine Probleme haben. Wie ein Zaubertrick, eine Illusion, die für ihn geplatzt ist.


    Ist die Baeuerin, die Stephen trifft, vielleicht die Mutter von Bradbury?

    Diese Vermutung habe ich auch - so besorgt und stolz sie gleichermaßen auf den Fabrikanten klingt. Allerdings macht sie mit ihrer offenen Art und ihrem einfachen, aber gepflegten Äußeren einen ganz anderen Eindruck, als Bounderby sie immer beschreibt. :twisted:


    Das mit Rahel und ihm finde ich auch reichlich ominös. Vielleicht hat er sich da auch bloß ein Fantasiegebilde in den Kopf gesetzt?

    Ich fand die beiden eigentlich sehr angenehm zusammen und auf mich wirkte es eher so, dass sie sich eigentlich auch eine gemeinsame Zukunft mit Stephen vorstellen könnte, und nur wegen der Umstände in seinem Leben etwas zurückhaltend ist. Und weil sie selbst vom Wesen her bescheidener ist. Auf mich wirkten die beiden wie ein nicht mehr ganz so junges und über alle Maßen verknalltes Paar, die schon das ein oder andere im Leben einstecken mussten und den Wert des jeweils anderen erkannt haben. Also sehr respektvoll und auch voller Wärme füreinander. Rachaels Distanz würde ich auch eher ihrem Versuch, ihren guten Ruf zu wahren, zuschreiben.:-k

    Er steigert sich da richtiggehend aus einer Fantasie in eine Obsession

    hinein. In Kap. 13 wird es dann noch viel schlimmer..............

    Wobei, wenn ich diese Bemerkung zu Stephen lese, sollte ich mich wohl schnell mal an Kap. 13 ranmachen. :lechz:

    Und wie zynisch 8) Ich finde auch dieses Buch das zynischste, düsterste, böseste Buch, dass wir bisher überhaupt von Dickens gelesen haben. Wie seht Ihr das?

    Ja, das ist es. Mich erinnert dieser Roman in seiner bitterbösen Ausrichtung an die

    sogenannten dunklen Schriften des Mark Twain, die er in seinen späten Jahren

    verfasste.

    Wobei ich "Eine Geschichte von zwei Städten" auch schon ziemlich düster fand. :scratch: Und "David Copperfield" war auch kein "Sonntagsspaziergang". Dickens zeigt die Zustände seiner Zeit sehr gut auf, egal ob sie schön sind oder nicht.

    Der Name Stone Lodge (wie lautet eigentlich dafür die Übersetzung?) ist absolut passend gewählt.

    In meiner Ausgabe wurde in Kap. 3, als der Name das erste Mal im Text auftauchte, in Klammern der Name "Steinhaus" aufgeführt, aber zum Glück wird es im weiteren Verlauf nicht übersetzt - mir reichen schon die immer wieder auftauchenden Knixe #-o](*,)von Cili. :lol:

    In einer Welt voller mathematischer Berechnungen, physikalischer Aufschlüsselungen und reiner, allumfassender Wisschenschaft möchte ich nicht leben. (Wobei wir uns heute wohl mehr denn je in einem solchen "Zeitalter" befinden.)

    Obwohl wir heutzutage ja zum Glück die Wahl haben, uns mit Kunst, Kreativität, Phantasie, Emotionen usw. zu befassen, sie zu lernen, sie zu konsumieren und zu (er-)leben. Das scheint in der Welt im Buch ja eher nicht möglich oder ziemlich verpönt zu sein.


    Am Ende von Kapitel 9 auch wieder. Aber ich halte sie auch immer noch nicht für einfältig, eher auf eine unangenehme Art gerissen.

    Dazu würden auch ihre Krankheitsattacken passen - ich denke, das ist ein Mittel, um Aufmerksamkeit zu erhalten und eine bequeme Ausrede, um sich vor allem Unbequemen zu drücken.

    Das tut sie sicherlich heute auch noch zu einem großen Teil, aber damals gab es doch nur einen Weg runter aus seiner Klasse, aber keinen rauf

    Und da würde ja eigentlich Bounderbys angeblicher Aufstieg aus dem tiefsten Graben auch nicht so recht passen. :twisted:


    Auch in dieser Szene in Kapitel 10 machte er mir einen sehr egoistischen Eindruck: seine Schwester musste auf Teufel komm raus sofort mit ihm mitkommen, damit er von Bounderby zum Dinner eingeladen wird. Dabei weiß er wie sehr Louisa Bounderby verabscheut. Alles problematische Charakterzüge.

    In der Szene hat sich das erste Mal Toms wahrer Charakter so richtig gezeigt, so gefühlskalt und egoistisch. Und seine Schwester lässt es (noch?) zu.

    Ich halte Louisa für den Charakter der Gradgrind-Familie, der noch am ehesten und frühesten in der Geschichte seinen eigenen Gedanken und Überlegungen folgt und die vorgegebenen Pfade der Fakten-Erziehung verlässt.

    Das denke ich auch, dazu würde ja auch ihr heimlicher Ausflug zum Zirkus am Anfang des Buches passen. Sie zeigt eine gewisse Neugier auf das Leben und die Umstände außerhalb des Elternhauses, ich bin nur gespannt, wohin sie das Schicksal führen wird.

    kleines Off-topic für Studentine Ich hab gestern passend beim Lesen die Tasse eingeweiht

    :drunken: Das freut mich. :friends: Das macht das Lesen doch gleich noch gemütlicher. :montag: :lol:


    edit: rumble-bee - auch von mir noch herzliche Glückwünsche und alles Liebe zum Geburtstag. :birthday::anstossen:

    Dieses Buch ist mein erstes Jahreshighlight :love::drunken::pray: und ordne ich dem Motto Zukunft zu. Einfach nur große Klasse, was die Autorin da für eine bilderreiche, andersartige und vielfältige Welt erschaffen hat und die Figuren muss man einfach nur toll finden. :love::love::love: Ein Buch, das mich überrascht, begeistert, wundervolles und lebendiges Kopfkino geschaffen, mich zum Lachen gebracht und zu Tränen gerührt hat - ganz, ganz großartig. :applause::pray:

    Aber da ich nach einem kurzen Spaziergang im Winterwonderland jetzt im Wochenende angekommen bin

    Schneeeee :lechz::lechz::lechz: - das sieht ja traumhaft aus. :drunken: Wenn es so aussieht draußen, macht sogar der trübe Januar Spaß.


    zu Kap. 7 und Kap. 8

    Zumindest erhofft er sich ausgerechnet bei Bounderby ein besseres Leben.

    Ich habe es so rausgelesen, dass Tom seinen Aufenthalt bei Bounderby nicht wirklich möchte, aber er diesen als einzige Möglichkeit sieht, seinem ungeliebten Zuhause zu entkommen.

    Luise liebt das Feuer, und mit diesem Motiv komme ich noch nicht so klar. Auch in den folgenden Kapiteln blickt sie immer wieder ins Feuer und beobachtet die verglühenden Kohlestücke.

    Vielleicht liebt sie es, weil es so unbeständig, ständig in Bewegung, sich niemals wiederholend und fernab jeglicher Fakten und Tatsachen ist? :-k

    Jetzt kenn ich auch Mrs Sparsit :lol::lol: Wer außer mir denkt noch, dass sie auf Bounderby herabblickt?

    Mrs. Sparsit konnte ich überhaupt nicht einschätzen, daher fand ich die Ausführungen von drawe sehr hilfreich, um sie etwas besser einordnen zu können.

    Mir gefällt diese Figur (na ja, eigentlich gefallen sie mir alle bisher). Wie sie ihre Arroganz und Überheblichkeit mit einer gewissen Unterwürfigkeit tarnt, die aber nicht ihrer Überzeugung entspricht!

    Die zwei passen wunderbar zusammen. Sie adelt ihn, er finanziert sie.

    Ich hatte mich nach dem nachfolgenden Satz gefragt, ob sie evtl. eifersüchtig auf Luise sein könnte? :scratch:

    Zitat


    "Sie sind wirklich ein zweiter Vater zu Luise." Mrs. Sparsit schlürfte wieder etwas Tee und hatte, als sie die abermals zusammengezogenen Augenbrauen über die dampfende Tasse beugte, das Aussehen, als ob ihr klassisches Antlitz die Götter der Hölle anriefe.


    Was bin ich froh, dass ich als Frau in unserer Zeit lebe!

    Aber wirklich, geht mir ganz genau so.

    Sehr nett finde ich übrigens, dass immer wieder Reime, Sprichwörter oder Lieder eingestreut werden. Damit ergibt sich ein schönes Gegengewicht zu den "facts, facts, facts".

    Stimmt, danke für´s Aufmerksam-machen. :thumleft: So nebenbei wahrgenommen habe ich die Reime, ihnen aber nicht so sehr Bedeutung beigemessen.

    Du meinst also, seine Geschichten aus der "Gosse" und bezüglich seiner Mutter sind nur erfunden? :-k Wäre möglich, das ganze klingt schon sehr unglaubwürdig und eher "prahlerisch", beziehungsweise unauthentisch.

    Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass er ganz behütet, verwöhnt und verhätschelt aufgewachsen ist und er noch nie Not und Elend erleben musste. Und sein Posen und Protzen nur eine Masche von ihm ist. :-k

    Ich hatte beim Lesen von Kapitel 4 auch den Eindruck, dass Gradgrind gar keine andere Frau haben kann. Eine normalere Frau mit etwas mehr Selbstbewusstsein würde ihn doch gar nicht ertragen, oder?

    :twisted::totlach: Der war gut. :totlach:


    Kapitel 6 bringt ja einige Wendungen und Überraschungen mit sich. :shock: Der Vater von Cili Jupe hat die Schauspieltruppe und sein Kind verlassen :cry:, weil er körperlich nicht mehr so kann, wie er möchte und die Schande nicht ertragen kann, vom Publikum ausgezischt zu werden. Das arme Mädchen tat mir sehr leid, vor allem weil sie sehr an ihrem Vater hängt. :cry: Wir lernen hier einige Mitglieder der Schauspieltruppe/Zirkusleute kennen und die haben mir sehr, sehr gut gefallen. :loool::applause: Angefangen bei Mr. Childers und Master Kidderminster, die den großtuerischen Mr. Bounderby so richtig schön abkanzeln. :twisted: Die lassen sich nicht von ihm einschüchtern und es war herrlich zu lesen, wie sie auf Bounderbys Ergüsse reagieren (z. B. als er von seiner weggelaufenen Mutter erzählt und Childers anmerkt, dass er darüber nicht erstaunt wäre :totlach:). Ebenso gefiel mir die bunte Zirkustruppe, die bei aller Armut und fehlenden Bildung so eine Wärme, Zuneigung, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit ausstrahlt. Und auch der Anführer der Schauspieltruppe, Mr. Sleary ist eine Marke sich :loool:, wobei er trotz seines ulkigen Sprachfehlers viel Lebensweisheit und Würde ausstrahlt. So hat mich sein Angebot an Cili, bei ihm in die Lehre zu gehen, sehr positiv überrascht - es ist nicht so, dass sie von "ihren" Leuten nicht gewollt wird. Aber sie erkennen, dass sie bei Mr. Gradgrind die viel größeren Chancen haben wird. Gradgrind selbst hat mich auch überrascht, als er nach Mr. Slearys Angebot fast schon um Cili geworben hat. Ich bin zuversichtlich, dass die arme kleine Maus dem Gradgrindschen Haushalt etwas Leben einhauchen wird.

    Zu Kap. 1 - Kap. 5

    Hallo zusammen :huhu:,

    da bin ich nun auch und habe auch schon bis Kap. 5 lesen können. Bisher gefällt es mir ganz gut, wobei ich mich immer noch an der Rechtschreibung störe, v. a. wenn Cili Jupe knixt #-o oder einen Knix macht ](*,) - ich hoffe, meine Printausgabe vom Inselverlag kommt bald.

    Thomas Gradgrind (was für ein Name), um den es hier erstmal geht, ist ja wirklich ein sehr sympatischer Mensch.

    Oh ja, Mr. Gradgrind ist wirklich ein Fall für sich - fängt schon im ersten Absatz an, wo er die Bildung des Geistes vernunftbegabter Tiere mit der Bildung des menschlichen Geistes gleichsetzt. #-o Allerdings habe ich nach einigen Seiten eher das Gefühl, dass er gar nicht bösartig ist, sondern die Funktionen der linken Gehirnhälfte (Logig, Mathematik, Analyse usw.) bei ihm übermäßig ausgeprägt sind, während Phantasie, Kreativität, Emotionen usw. ziemlich zu kurz kommen und er das auch bei seinen Schutzbefohlenen austreiben möchte. Er ist aber nicht grundsätzlich böse. Sehr abwertend und unsympathisch fand ich allerdings, dass er Cecilie Jupe mit "Mädchen Nummer Zwanzig" anspricht, während er von den Jungen (Bitzer) den Namen kennt :thumbdown:, was aber vermutlich zur damaligen Zeit üblich war.

    Pferdebilder aufhängen ist nicht gestattet, Teppiche - mit Blumen verziert - auslegen, ebenso wenig. Das Tatsächliche soll nicht abgegildet werden.

    Das war schon ziemlich heftig, dieses regelrechte Ausmerzen-Wollen jeglicher Phantasie, Träume, Farben oder Kunst. :shock:

    Gradgrinds Kinder Luise und Thomas wagen es, den Zirkus zu beobachten und werden sogleich nach Hause geschleift. Luise scheint eine gewisse Einbildungskraft oder gar Fantasie? zu besitzen, was ihrem Vater natürlich nicht in den Kram passt.

    Die armen Kinder, von klein auf wurden sie "geschulhofmeistert" - kein Wunder, dass sich irgendwann die kindliche Neugier und Natur Bahn bricht. Obwohl ich bei Luise durchaus auch jugendliches (oder pubertäres) Aufbegehren gegen die elterlichen Prinzipien herauslese.:twisted: Die immerkranke dämliche Mutter ist ja wohl auch der Hammer#-o - von dieser Person ist keinerlei Unterstützung zu erwarten und da kann man eigentlich noch fast froh sein, wie aufgeweckt Luise und Thomas eigentlich wirken.

    Mr. Bounderby.

    Und ich finde diesen Freund sogar noch schlimmer.

    Bah, der ist ja so widerlich. :puker: Zum einen sein ständiges Herumprahlen - was hört der Kerl sich gerne selbst reden und stellt sich als den Aufsteiger aus der tiefsten Gosse dar. Ich bin gespannt, wie er wirklich aufgewachsten ist. Zum anderen finde ich aber viel schlimmer sein abartiges, lüsternes Interesse an Luise und sein Fordern eines Kusses von ihr - der Kerl ist so ekelhaft :puker:und ich hoffe inständig, dass Luise ihm irgendwie entkommen kann. Auch dass Bounderby einfach über das Schicksal der kleinen Cili Jupe bestimmen und sie aus der Schule werfen lassen will, ist so widerwärtig. Dickens hat da einen ziemlichen Bösewicht und Widerling gezeichnet und bin gespannt, was dieser noch anrichten wird.

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    1. Dreamworx - 7
    2. Nimrod Kelev-rah, Tanni, mixtapemaedchen - 6
    3. Gonozal, bugsy52 - 5
    4. Divina, Sunniva1 - 4
    5. Chattys Bücherblog, Emili, tom leo, Skippycat, buechereule, Studentine - 3
    6. Buchcafe24, Melanie512, E-Krimi, Minnie007, cbee, Affenkaelte, K-F, LaRelieuse - 2
    7. Svanvithe, *Bücherwürmchen*, countrymel, Bast, rhapsody2, Thomson, freddoho,Trulla93, Fridoline, xxmarie91xx, Gaymax, lio - 1

    Dieses Buch ordne ich dem Motto "Emotionen" zu, denn es ist voll davon und sehr nah am Leben mit seinen ganzen Unfeinheiten, Bürden, Erinnerungen, Enttäuschungen, verpassten Chancen, geplatzten Träumen und Illusionen. Sehr ungeschminkt, direkt und nichts beschönigend. Definitiv kein Wohlfühlbuch - aber irgend etwas hat es in mir berührt. :-k Von mir gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:


    Mein Lese-Dezember war deutlich besser als der Vormonat. :lol:


    Cornelia Wusowski - Katharina von Medici :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Romanbiographie über eine intelligente, scharfsichtige und eigentlich auch tolerante Frau, die sonst vor allem mit dem Massaker an den Protestanten in der Bartholomäus-Nacht in Verbindung gebracht wird. Ebenso ein Zeitportrait, das die religiöse Spaltung und Zerrissenheit mit den gegensätzlichen Glaubensauffassungen und Religionskriegen sehr gut rüberbringt. Einige Längen, aber dennoch informativ.


    Jan Weiler - Maria, ihm schmeckt's nicht :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Zum Schmunzeln bringende italienische Lebensart aus der Sicht eines eingeheirateten Deutschen. Angenehm zu lesen und sehr unterhaltsam.


    Michelle Marly - White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Eine wirklich zauberhafte, berührende, aber kein bisschen kitschige Geschichte über Familie, Heimat, Vergebung, Liebe und die Entstehung eines der bekanntesten Weihnachtslieder. So ein richtig schönes Wohlfühlbuch, das in dem Moment genau das Richtige für mich war. :love:


    Ulrike Herwig - Schiefer die Socken nie hingen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ganz nette Familien- und Weihnachtsgeschichte ohne großen Anspruch, die mich aber gut unterhalten hat. :lol:


    Phillip P. Peterson - Flug 39 :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Sehr spannende und rasante Zeitreisegeschichte, die mir gut gefallen hat.

    8. Das letzte Buch, über das du dich mit einer Person aus deinem "Real Life" intensiv ausgetauscht hast

    So viele intensive Buchgespräche habe ich leider im Real Life nicht, weil niemand so gerne und viel liest wie ich. Aber ein Familienmitglied hört dafür gerne Hörbücher und über das angehängte haben wir uns in einem längeren Gespräch sehr angeregt ausgetauscht. :thumleft:

    Das erste Buch für die Challenge ist geschafft, ich ordne es zum Motto "Farbenfroh" ein. Wobei nur das Cover farbenfroh ist, der Inhalt ist teilweise echt ganz schön krass. :shock: Die Auflösung ist ja wohl mal der Hammer. :shock::pale:

    Ich lese die Jahresrückblicke hier immer sehr gerne und möchte dieses Mal auch mein 2020 Revue passieren lassen. :lol:


    Ich persönlich habe in 2020 das Homeoffice für mich entdeckt und möchte es - ehrlich gesagt - gar nicht mehr missen. :uups: Jeden Tag eine halbe Stunde später aufstehen, weil man sich nicht so "bürohübsch":queen: machen muss:lol:, konzentrierter arbeiten, weil nicht alle 15 Minuten jemand an die Bürotür klopft und etwas von einem will:roll:, meine beiden Piepser:love::love:, die mir bei Telefonaten lautstark Gesellschaft leisten:-,, die Tastatur blockieren:computer: oder mich zwischendurch mit Rasselbällen bewerfen :totlach:und Zuwendung einfordern :drunken:,; und wenn ich mal Sehnsucht nach den Kollegen verspüre, fahre ich in der Firma vorbei und hole mir den nächsten Schwung Unterlagen und Post und noch mehr und noch mehr Arbeit usw. :loool::lol:


    Ansonsten bin ich einfach nur froh, dass alle Menschen, die mir am Herzen liegen, gesund geblieben sind und wünsche mir einfach nur, dass sie es auch bleiben. Alles andere wird sich über kurz oder lang schon ergeben - Hauptsache, man verliert nicht seinen Humor und Optimismus.:lol:


    Lesetechnisch habe ich mit 43 Büchern in 2020 weniger geschafft als in den Vorjahren - wobei ich gerade mit einem Blick in meine Vorvorjahresstatistiken feststellen musste, dass ich vor 2019 auch noch viel mehr gelesen habe:shock: - aber ich wüsste ganz ehrlich nicht, wo ich die Lesezeit noch hätte hernehmen sollen. :scratch::lol:


    Mein stärkster Lesemonat mit 6 Büchern war der Mai - da machte sich der erste Lockdown doch bemerkbar, weil ich in dem Monat eigentlich normalerweise immer familiengeburtstags- und feiertagsbedingt mehr weg als zu Hause bin. Der schwächste Monat war in diesem Jahr mit nur einem Buch der November, wo zum einen ein berufliches Großprojekt einen Großteil meiner Zeit in Anspruch genommen hat und natürlich zum anderen unser alljährliches BT-Wichteln wieder stattgefunden hat :santa:, was ich gar nicht mehr missen möchte und mir die Vorweihnachtszeit immer so wunderschön versüßt :love:


    Als Highlight kann ich definitv Dörte Hansen mit "Altes Land":applause: und Paul Auster mit "4-3-2-1" :pray:nennen, die mich total geflasht haben. :lechz: Diese Autoren habe ich neu für mich entdeckt und will von ihnen definitiv mehr lesen. Die meisten Flops (von denen es zum Glück nicht allzu viele gab) habe ich schon wieder vergessen - außer "Die Manufaktur der Düfte" von Sabine Weigand, das sich mir ziemlich negativ eingeprägt hat, weil ich sonst eigentlich von der Autorin nur 4,5 - 5-Sterne Bücher gewohnt bin. Aber jede(r) kann mal ein nicht so tolles Buch schreiben und so gebe ich Frau Weigand nach wie vor eine Chance und freue mich auf ihre anderen Werke. :lol:


    Genretechnisch war ich viel im Bereicht historisch und Romane unterwegs. Ich habe für mich selbst festgestellt, dass mich mittlerweile zu schmusig-schmachtende Handlungen in Büchern eher nerven - es darf von meiner Seite aus gern mehr Inhalt und weniger Herz-Schmerz-Schmus sein. :ergeben::loool:


    Ich habe in 2020 erfolgreich an der Monats-Challenge und an der Buch-Challenge teilgenommen, die mir beide sehr viel Spaß gemacht und das ein oder andere nicht so beachtete Buch vom Sub befreit haben. An diesen beiden werde ich aus liebgewonnener Tradition auch in 2021 wieder teilnehmen. Mich würde eigentlich auch die Klassiker- oder Weltreise-Challenge sehr interessieren, aber dafür ist meine Lesezeit derzeit zu knapp und es würde mich wahrscheinlich stressen, wenn ich bei zu vielen Challenges nur so halb teilnehmen könnte.

    BTler persönlich außerhalb des Forums habe ich noch nicht getroffen, aber was nicht ist, kann ja noch werden (in zwanzig plus Jahren darf ich offiziell in Rente gehen und dann holen wir das alles nach :totlach:). Dafür habe ich im und auch außerhalb des Forums immer wieder sehr schöne, unkomplizierte und einfach nur total herzliche virtuelle Kontakte zu etlichen BTlern, die ich nicht mehr missen möchte. :friends: Und auch in den einzelnen Threads finde ich den Austausch immer unheimlich bereichernd und vor allem auch so entspannt, respektvoll, offen und dennoch harmonisch. :applause:


    Ich habe in diesem Jahr vor allem in einer kleinen Buchhandlung in meiner Nähe versucht, die meisten meiner Bücher zu kaufen. Die haben auch eine Online-Plattform und lieber bestelle ich dort, als im weltweiten Web. :wink: (Total süß fand ich in der Vorweihnachtszeit, als die Mitarbeiterinnen den draußen in der Schlange wartenden Kunden einen Schokonikolaus "zum Wartezeit versüßen" ausgegeben haben - das fand ich total schön, persönlich und wirklich warmherzig :love:)

    Ich nehme mir für das neue Jahr nichts vor, denn das würde mich zu sehr stressen - ich habe genügend berufliche to-do´s, da brauche ich nicht noch private:ergeben:. Ich nehme das neue Jahr wie es kommt, versuche mir genügend Auszeiten zum Entspannen zu verschaffen, freue mich auf viele und hoffentlich gute Bücher:study:, viele Leseanregungen und natürlich auf einen schönen, warmherzigen, inspirierenden und bereichernden Austausch hier mit euch im BT. :friends:

    Der Übersetzer ist Paul Heichen. Ich bin gespannt für welches Buch du dich entscheiden wirst.

    Vielen lieben Dank für´s Nachschauen. :friends: Ich habe mich gerade für die Print-Version vom Insel-Verlag entschieden und diese bei meiner Buchhandlung um die Ecke bestellt. Lieferzeit wohl 3-8 Werktage, zur Not fange ich erst einmal mit der "Knix"-Version :pale:an, wenn es nicht rechtzeitig kommen sollte. Oder ich versuche es vielleicht sogar mal mit der englischen e-book-Variante, wobei ich da befürchte, dass mir einige sprachliche Feinheiten durchrutschen könnten. :-k

    Ich hab jetzt mal die ersten Sätze des ersten Kapitels gelesen und würde die Finger von dieser Übersetzung lassen - das ist nicht mal wörtlich übersetzt. :pale: Für Dich zum Vergleich hier das Original:

    :shock: Ich habe mir gerade mal den Spaß gemacht und mir die deutsche Übersetzung dazu angesehen und die ist ja wirklich so dermaßen daneben. :thumbdown: Der von dir aufgeführte Absatz beginnt dort mit...


    Das liest sich so, als wenn ein ganz schlechtes Übersetzungsprogramm drübergebügelt wurde. #-o Wie so eine fernöstliche Bedienungsanleitung :-# :totlach:

    Ich habe mein erstes Challenge-Buch in diesem Jahr geschafft. Zuerst war es etwas undurchsichtig mit den vielen Namen. Dann nahm das Geschehen seinen Lauf :twisted: und ich war gespannt auf den Showdown, der sich zwar Seite um Seite andeutete, aber irgendwie dann doch ausblieb. ?( Es war ganz nett, allerdings gegen Ende mit zu vielen Wiederholungen und es passierte dann doch nicht so sehr viel. Der Schluss war aber wirklich echt gut. :totlach::totlach::totlach: Von mir gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Ich dachte, dass man die Liste einfach deshalb als Spoiler setzt, weil man sonst ewig scrollen muss, da die Liste immer länger wird.

    Das ist auch ein weiterer Grund. :thumleft: Und wie HotSummer :winken: schon treffend gesagt hat, so hat jeder noch einmal eine Übersicht über seine gelesenen Bücher, aber es ist auch nicht zwingend, sich eintragen zu müssen. Und wenn das Eintragen mal nicht funktionieren sollte, macht das gerne auch ein anderer Challenge-Teilnehmer für einen mit, wenn man hier um Hilfe ruft. :lol::friends:


    Liste nach schwarz

    :huhu: zusammen,


    ich bräuchte bitte mal eure Hilfe wegen des Buchexemplars. Ich würde das Buch gern als ebook lesen, weil ich dann immer gleich meine Anmerkungen zum entsprechenden Text ins Tablet tickern kann. Ich habe mir nun einige Leseproben runtergeladen und bin etwas am Verzweifeln wegen der Sprache: In etlichen Leseproben (die scheinbar alle auf der Übersetzung von Carl Kolb basieren) heißt es in Kapitel 2 (ungefähr nach 2 Seiten):

    Zitat

    "Cili Jupe, mein Herr, setzte Nummer Zwanzig errötend, sich erhebend und knixend, auseinander".

    Mal ganz ehrlich, bei dem Wort knixend zucke ich innerlich regelrecht zusammen und es überläuft mich einfach nur kalt. #-o Ja, wir haben eine (oder mehrere :scratch:) neue Rechtschreibung(en), aber so eine Verhunzung des Verbs knicksen muss doch nun wirklich nicht sein. :wuetend:Mir tut das schon fast körperlich weh. :ergeben::mrgreen:


    In der angehängten ebook-Version wird der Satz zwar ganz anders übersetzt:

    Zitat

    "Ceci Jupe, Sir", antwortete Mädchen Nummer Zwanzig, wurde rot, erhob sich von ihrem Sitz und verbeugte sich."

    Allerdings wirkt der restliche Text sehr sperrig, als hätte man wortwörtlich vom Englischen ins Deutsche übertragen und es liest sich nicht wirklich flüssig.


    Wie wird dieser Satz in euren Print-Versionen geschrieben, auch mit dem Verb knixend (etwas später wird dann auch noch ein Knix gemacht#-o) oder doch etwas schöner? Könnte einer von euch vielleicht mal nachsehen? O:-) Im Zweifelsfalls würde ich sonst nämlich versuchen, mir noch ein Print-Exemplar zu besorgen.