Christine Millmann - Dämonenkuss - Gefährliches Verlangen

  • Klappentext:
    Schreckliche Visionen plagen Doreé, wann immer sie versucht, mit einem Mann intim zu werden. Deshalb hat sie Dates eigentlich abgeschworen, bis sie beim Joggen über den mysteriösen David stolpert. Entgegen aller Vernunft lässt sie sich auf eine Verabredung ein, nicht ahnend, dass David in Wahrheit ihr Feind ist. Denn bei ihrer Geburt wurde Doreé einem mächtigen Dämon versprochen, der sich an ihrem 21. Geburtstag mit ihr verbinden will. David hingegen ist ein Dämonenjäger und hat den Auftrag, die Verbindung mit allen Mitteln zu verhindern.
    Womit David jedoch nicht gerechnet hat, ist Doreés Unwissenheit und die Gefühle, die er für sie entwickelt, und die seine Loyalität gegenüber den anderen Jägern auf eine harte Probe stellen.


    Inhalt:
    In einem perfekten Glashaus wächst Doreé unter der Obhut ihrer 'Baba' auf. Von ihrer Mutter kennt sie lediglich das gleichgültige, kühle Wesen, ihr Vater scheint verschwunden, ihr Zwillingsbruder tot. Sie selber kann dem Verhalten ihrer Mutter nichts abgewinnen und rebelliert, so gut sie kann. Nur zu gerne würde sie einen Freund haben, der nicht den Kriterien ihrer Mutter standhalten kann, nur leider bekommt sie bei jedem jungen Mann, der ihr näher kommt, unerklärliche Panikattacken, sodass es keiner lange mit ihr aushält.
    Bereits seit längerer Zeit quälen Doreè des Nachts Albträume, in denen ein geflügelter Hengst mit seiner ihn umgebenden Dunkelheit ihre Angst begünstigt. Und je näher sie ihrem einundzwanzigsten Geburtstag kommt, desto schlimmer werden sie.
    Als ihre Mutter eines Nachts nicht mehr auftaucht, wird Doreè von Ereignissen überrannt, derer sie nicht Herr werden kann, denn übernatürliche Mächte haben ihre Finger im Spiel und alle wollen nur eines: sie, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. In David glaubt sie jemanden gefunden zu haben, der ihr helfen kann, doch nur zu schnell stellt sich heraus, dass er Teil eines Komplotts sein sollte, an dessen Ende ihre Vernichtung steht. Ihr Vertrauen zu ihm wird getrübt und trotzdem muss sie sich seiner Obhut anvertrauen, da sie sonst niemanden mehr hat, der ihr helfen könnte.


    Stil:
    Der Schreibstil der Autorin ist äußerst flüssig und mitreißend. Es fiel mir schwer, das Buch auch mal beiseite zu packen. Schnell hat sie es geschafft, mich in die Geschichte zu ziehen und hielt mich so lange im Bann, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Sie ließ vor meinen Augen Bilder entstehen und mich an der Geschichte teilhaben.
    Ein Wort, welches sie des öfteren verwendet hatte, irritierte mich etwas, weil ich das noch nie gehört hatte (schnicksen - gibt es das überhaupt?). Jedenfalls wurde im Textzusammenhang wurde klar, was gemeint ist.


    Personen:
    Die Personen sind allesamt für mich schnell plastisch geworden. Die Beweggründe, warum sie wie gehandelt haben, erschienen mir einleuchtend und nachvollziehbar - die guten wie die bösen.


    Fazit:
    Auch wenn es mir schwerfällt, ein Buch gerade dann zu loben, wenn es mit meinem eigenen (erheblich kürzeren) um die ersten Plätze konkurriert ... Ein gut zu lesendes Buch, das einen aus der realen Welt in die fantastische von Himmel und Hölle verfrachtet. Es ist beinahe fehlerfrei, hervorragend geschrieben und man bekommt viel für sein Geld. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sterne.

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • schnicksen

    bei uns in Hessen heißt das - oder hieß es zumindest früher mal - "mit den Fingern schnipsen" - ist das hier auch gemeint?

    viele Grüße vom Squirrel



    :study: Kai Seyfarth - Entscheidung in Aleppo: Walter Rößler, Helfer der verfolgten Armenier


  • Nein, sie schnickst etwas weg - mal mit der Hand, mal mit dem Fuß. Ich kenne das allerdings als wegschnipsen und kicken.

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein