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Bernd Roßbach - Das Jesus-Experiment

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    Das Jesus-Experiment

    von

    2.7|3)

    Verlag: FeuerWerke Verlag

    Bindung: E-Book Download

    Seitenzahl: 454


    eISBN: 9783945362327


    Termin: Januar 2018

    • Bernd Roßbach - Das Jesus-Experiment

      Guten Tag, meine Lieben, ich habe heute für euch eine Rezension zu einem Buch, was mich stark an die Bücher von Dan Brown erinnert hat. "Das Jesus-Experiment" von Bernd Roßbach ist heute im Feuerwerke Verlag erschienen, ich habe es vorab gelesen und verrate euch meine persönliche Meinung dazu. :)

      Inhalt: Quelle: amazon.de

      Eine Erfindung, die vererbte Erinnerungen sichtbar macht. Ein Ahnenforscher, der auf die einzige noch lebende Nachfahrin von Pontius Pilatus stößt. Und eine unbarmherzige Macht, die ihr letztes Geheimnis schützen will – um jeden Preis …
      Der Hirnforscher Tom Jennings ist auf dem Höhepunkt seines Erfolges angelangt. Ein von ihm erfundenes Verfahren macht vererbte Erinnerungen sichtbar und stellt so die Welt, wie wir sie kennen, auf den Kopf.
      Als Jennings im Zuge seiner Forschungen auf die Autistin Giulia trifft, verändert dies alles. Denn sie ist die direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus, der IHN mit eigenen Augen gesehen hat. Nach Jahrtausenden wird die Welt somit erstmals Bilder von Jesus Christus zu sehen bekommen.
      Als dadurch jedoch Zweifel an der Auferstehung des Messias wach werden, wendet sich die älteste Macht der Welt gegen Jennings, und eine Treibjagd durch Rom, Verona und die Katakomben von Paris beginnt ...

      Meine Meinung:

      Das Cover fand ich durchaus ansprechend, aber der Klappentext war es, der mich überzeugt hat, dieses Buch lesen zu wollen.
      Ich bin am Anfang gut in die Geschichte rein gekommen und fand den Schreibstil flüssig zu lesen.
      An sich ist die Grundidee der Geschichte auch ganz spannend, ich fand nur die Umsetzung nicht gut genug. Die Charaktere waren flach und besaßen mir zu wenig Persönlichkeit. Man bekommt nicht genug Einblick in die Gedanken von Jennings, und das als Hauptcharakter. Das machte mir seine Handlungen oft nur schwer nachvollziehbar. Desweiteren fand ich ihn naiv und dumm, was Frauen angeht. Ich meine, einmal kann man ja mal einen Fehler machen, aber nochmal, ohne auch nur ein zweites Mal darüber nachzudenken? Ich denke nicht. Ich gehe da jetzt nicht weiter ins Detail, denn ich will ja nicht unnötig spoilern. Auch der Tod seines besten Freundes findet in seinen Gedanken überhaupt nicht statt.
      Ich bin ja ein Fan von diesen ganzen wissenschaftlichen Details. Die waren mir hier nicht genug ausgeprägt, so dass ich wenig tatsächlich kapiert habe. Aber vielleicht lag das auch an mir, wer weiß... ;) Die ganzen religiösen Fakten waren durchaus faszinierend, trug dann aber auch nicht mehr dazu bei, die Geschichte wirklich zu retten.

      Ich vergebe nur ⭐⭐⭐, für ein Buch, was wie eines von Dan Brown sein will, es aber wirklich nicht ist. Die Parallelen sind vorhanden, aber Dan hat das alles besser gemacht. Meiner Meinung nach.
      "It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities." - Albus Dumbledore
    • Der Hirnforscher Tom Jennings hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: Er kann Gedanken, Träume und Erinnerungen in bewegten Bildern darstellen. Besonders interessiert ist er an Epigenetik, der Vererbung über Generationen, zumindest im Tierversuch konnten tatsächlich bereits vererbte Erinnerungen nachgewiesen werden. Jennings Forschung konzentriert sich darauf, solche auch beim Menschen nachzuweisen – nicht ahnend, dass daran eine ganze Reihe Organisationen Interesse haben könnten.

      Wissenschaft und Kirche – schon der Titel verspricht viel und macht mich sehr neugierig. Leider verzettelt sich der Autor sehr schnell in zu vielen Handlungssträngen, die Probleme,mit denen der Wissenschaftler zu kämpfen hat, überschlagen sich fast, Eheprobleme, Patentstreitigkeiten, eine Fernsehshow, die wirtschaftliche Verwertung des Verfahrens, eine autistische Versuchsperson, Geheimdienste, Assassinen, Europol Morde und Entführungen, und am Ende schafft es der Autor nicht, alle diese Stränge zu Ende zu führen, manche enden blind und das ist für den Leser sehr ärgerlich. Meiner Meinung nach fehlte hier ein gescheites Lektorat, das einige dieser Handlungsstränge, die teilweise sowieso unnötig sind und die Geschichte nur verkomplizieren, von Anfang an gekappt hätte.

      Am interessantesten finde ich den Roman immer dann, wenn es wissenschaftlich wird, hier ist der Autor scheinbar in seinem Element. Interessant auch die Storyline um die Erinnerungen des Pontius Pilatus und seiner Begegnung mit Jesus, die aber in all dem anderen Wust ziemlich untergeht, besser wäre es gewesen, die Forschung Jennings' in den Mittelpunkt zu stellen. So reist dieser oft ziemlich unmotiviert durch Europa, sogar dann, wenn ein Anruf deutlich sinnvoller gewesen wäre und wahrscheinlich Leben gerettet hätte.

      Das größte Manko des Romans sind die Charaktere, es gibt nicht einen, der mein Herz berührt, noch nicht einmal der Autistin Giulia ist das gelungen. Ihre Krankheit ist in meinen Augen sowieso überflüssig und hätte gut weggelassen werden können. Tom Jennings' Schicksal ist mir im Grunde egal, mit ihm bangen und hoffen kann ich nicht, dafür ist er einfach viel zu oberflächlich, und in meinen Augen auch widersprüchlich, gezeichnet. Gut, es gibt wohl Wissenschaftler, die etwas weltfremd sind, aber bei diesem merkt man seinen Intellekt in keiner Situation, auf mich wirkt er naiv, dumm und schwach. Er lässt sich auf Situationen ein, die er vorher selbst noch kritisiert hat (Fernsehshow) oder die bei jedem anderen die Alarmglocken hätten läuten lassen. Frauen gegenüber ist er blind und unprofessionell. Dass er ein brillanter Forscher sein soll, kann ich kaum glauben.

      Die Antagonisten sind fast noch schlimmer, allen voran die Assassinen einer kirchlichen Vereinigung. Fanatisch ist schon fast zu harmlos für sie, auf mich wirken sie einfach nur lächerlich. Ich hätte gerne gehabt, dass der Vatikan sich einschaltet oder zu Wort meldet, aber die „aufsehenerregenden“ Entdeckungen, die drohen, sind letztlich gar nicht so aufsehenerregend.

      Die Geschichte springt, oft zusammenhanglos, von einer Szene zur nächsten, viele langatmige Abschnitte, abstruse Geschehnisse, unnötige und schlechte Dialoge sowie eigenartige Formulierungen machen das Lesen zur Qual, und irgendwann las ich nur noch quer, bis wieder etwas mein Interesse weckte. Am Ende gibt es – natürlich – einen „spannenden“ Showdown, aber da war ich von der Geschichte und ihren Charakteren schon viel zu genervt. Nein, auch damit konnte mich der Autor nicht (mehr) überzeugen, die Geschichte wird hier eher noch abstruser.

      Leider hat mich dieser Roman von vorne bis hinten enttäuscht, ich vergebe einen Stern für die Idee und das in meinen Augen ansprechende Cover, zu mehr kann ich mich nicht durchringen; empfehlen kann ich den Roman nicht.
    • Giulias Erinnerungen

      Das Jesus Experiment, Mystery-Thriller von Bernd Roßbach, 400 Seiten, erschienen im FeuerWerke Verlag.
      Können die Erinnerungen einer Nachfahrin von Pontius Pilatus verwendet werden, um das wahre Antlitz von Jesus Christus bildlich darzustellen?
      Der Hirnforscher Tom Jennings hat eine bahnbrechende Erfindung gemacht. Mit einem von ihm entwickelten Verfahren können vererbte Erinnerungen sichtbar gemacht werden. Durch einen Ahnenforscher findet er eine lebende Nachfahrin von Pontius Pilatus. Endlich kann die Menschheit IHM von Angesicht zu Angesicht begegnen. Das bringt verschieden Gruppen, besonders die älteste Macht der Welt auf den Plan, bald befindet sich Jennings als Gejagter quer durch ganz Europa.
      Das Buch ist in neun Kapitel aufgeteilt, die mit Überschriften, sehr passend Bezug nehmend auf den Inhalt, betitelt sind. Diese sind in einzelne Abschnitte gegliedert und zur besseren Orientierung, mit Datum und Ortsangaben versehen. Das hat mir sehr geholfen, mich bei der spannenden Jagd durch verschiedene Städte, zu orientieren. Am Ende ist ein Bibelzitat (2.Petrus 1,16) eingefügt. Nach dem Epilog schließen sich noch einige Seiten Quellenangaben, Tabellen über diverse Bibelstellen, die Synoptiker, apokryphe Evangelien, die Herkunft Jesus und weitere Informationsquellen, an. Sehr oft habe ich im Anhang nachgeschlagen oder verglichen.
      Aus religiöser Sicht finde ich das Buch schön, ich als Christin finde mich in meiner Religiosität in keinster Weise angegriffen, ganz im Gegenteil, das sehr versöhnliche Ende, lässt den Glauben an die Erlösung und Auferstehung ohne Weiteres zu, das gefällt mir. Roßbach hat es geschafft, auch Anders- oder Ungläubige, durch die Geschichte und das von ihm erdachte Ende, zufrieden zu stellen. Die Erklärung am Ende ist so genial verfasst, dass es jedem Leser erlaubt ist, nach seiner „Fasson“ selig zu werden. Der Autor hat m.E. perfekt recherchiert, was er über Hirnforschung und religiöse Themen raushaut, zeugt von Kompetenz und Können, ohne Frage. Die komplizierten Fakten der Transgenerationalen Epigenetik und der bereits existierenden Technologie wurden für mich verständlich erklärt.
      Leider konnte ich mich mit dem Protagonisten nicht anfreunden, ein genialer Wissenschaftler aber im wirklichen Leben naiv und gutgläubig, z.B. sein Verhältnis mit der Anwältin Kim Blanchet , die Szene in Notre Dame, oder bei seinem Rechtsstreit um das Patentrecht. Alle Figuren handelten zwar für mich nachvollziehbar in ihren Handlungen, sind mir aber trotzdem „fremd“ geblieben. Ihre Beweggründe zu den Handlungen hätten mich durchaus interessiert. Einzig sympatischer Charakter im Geschehen fand ich die Autistin Giulia, eine faszinierende Figur im vorliegenden Thriller. Gestört haben mich, zu viele begonnene Stränge die im Nichts enden z.B. die CIA-Episode und die Patentgeschichte waren m.E. nicht nötig. Einige nicht ganz schlüssige Sequenzen störten mich außerdem. Trotzdem finde diesen Thriller sehr spannend und lesenswert. Eine klare Leseempfehlung für die Liebhaber von Mystery-Thrillern. Dazu von mir verdiente 4 Sterne. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: :musik: :montag:

      Und wenn mir alle Königskronen für meine Bücher und meine Freude am Lesen angeboten wären: Ich würde sie ausschlagen.
      François Fénelon
    • Mysterium Jesus neu aufgerollt
      Das Cover ist jetzt nicht so spannend, dass man es als einladend bezeichnen würde. Der Titel ist hier schon interessanter um das Werk in die Hand zu nehmen. Der Klappentext tut dann sein eigens dazu.
      Kurz zum Inhalt:

      Tom Jennings seines Zeichens Hirnforscher hat mit seinem von ihm erfunden Verfahren sehr viel Aufsehen erregt. Das Verfahren macht vererbte Erinnerungen sichtbar. Im Zuge seiner Forschungen trifft er auf die Autistin Giulia, das Mädchen ist eine direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus. Aber, dass dies nicht so ohne weiteres von der ältesten Macht der Welt hingenommen wird ist selbsterklärend. Es folgt eine dramatische, abenteuerliche Jagd die mit einem Showdown endet.

      Mein Fazit:
      Ich bin etwas hin und hergerissen, zwischen dem Autor Bernd Roßbach und Dan Brown. Wobei die beiden nicht zu vergleichen sind. Für Bernd Roßbach aber sicher schon ein Erfolg, wen sein Name im gleichen Atemzug mit dem Erfolgsautor Dan Brown genannt wird.
      Beim Lesen hatte ich immer wieder den fiktiven Professor Robert Langdon vor Augen, in der Gestalt von Tom Hanks. Obwohl man die beiden Geschichten nicht vergleichen sollte. Aber sobald die Kirche beteiligt ist kann man davon ausgehen, dass die geschriebenen Seiten blutdurchtränkt sind.

      Die Geschichte von Bernd Roßbach ist spannend und der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Es gibt zwar einige Stellen die meiner Meinung zu langatmig und viel zu detailliert sind, die mit der Geschichte so gar nichts zu tun haben und einfach nur Seitenfüller sind. Muss daher auch gestehen, dass ich diese teilweise überblättert habe.
      Die letzten Kapitel, wo es ums nackte Überleben geht, waren sehr spannend. Die Aufklärung, der Morde und der dazugehörigen Motive war sehr überzeugend.

      Das Quellen und Erläuterungen sind sehr aufschlussreich und da man mit dem E-Book gleich darauf zugreifen kann, hat man gleich die Erklärung parat.

      Ich kann eine Leseempfehlung vergeben und gebe aber den Hinweis, nicht mit Robert Langdon vergleichen.
      :lol: :totlach: Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde (chinesisches Sprichwort)
    • Neu

      Von anyways






      Nach jahrelanger Forschungsarbeit am limbischen System, dem sogenannte Reptiliengehirn, das verantwortlich ist für die Verarbeitung von Emotionen und Erinnerungen, ist es dem Hirnforscher Tom Jennings
      gelungen auch ererbte Erinnerungen sichtbar zu machen und sie wie einen Film darzustellen. So ist es ihm sogar gelungen Jack the Ripper zu identifizieren. Jetzt steht er allerdings vor zwei großen Problemen.
      Wegen eines schwebenden Patenrechtsstreits sieht sich die Universität als sein Arbeitgeber gezwungen, seine Forschungen auf Eis zu legen, auf der anderen Seite bedrängt ihn eine nationale Größe im Showbusiness
      genau diese Forschung weiterzuführen, dafür muss er nur seine Rechte an der Forschung an jenen etwas zwielichtigen Zeitgenossen abtreten und das wo ihm gerade offenbart wurde, das eine direkte Nachfahrin des Pontius
      Pilatus lebt. Könnte man sogar Erinnerungen an den Messias erhalten?

      Bernd Roßbach entwickelt in seinem Mysterythriller ein paar wirklich sehr interessante Thesen. Was wäre wenn man Erinnerung bildlich darstellen könnte um mit ihnen vielleicht auf Ahnenforschung zu gehen
      oder ungeklärte Mordfälle zu lösen? Für die Wirtschaft sicher interessanter ist allerdings die Möglichkeit den Konsumenten allein durch seine Wunschvorstellung mit der entsprechenden Ware zu beliefern.
      Dieser Punkt hat für mich einen kleinen Haken, wie will der potenzielle Käufer seine Wünsche finanzieren?

      Bis auf den Prolog, ist das erste Drittel des Buches relativ ruhig gehalten, hier legt der Autor viel Wert darauf den Leser seine doch ganz enorme Rechercheleistung zu demonstrieren ohne das es wirklich
      langweilig wird. Ein ganz geschickter und lebendiger Sprachstil tragen dazu bei. Nach diesem ersten Teil in dem sehr anschaulich die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung präsentiert und die Abgründe des
      Showgeschäfts sehr deutlich werden, nimmt der Thriller deutlich an Fahrt auf. Immer mehr Gegenspieler betreten die Bühne und der Protagonist wird durch halb Europa gejagt. Zum Ende hin hätte ich mir persönlich von
      dem Autor ein klein wenig mehr Mut gewünscht. Das liegt aber rein subjektiv an meiner Einstellung zur Religion.


      Fazit: Ein unglaublich spannender und zum Ende hin temporeicher Thriller, dessen Seiten man förmlich verschlingt.
    • Neu

      RECALL ZU PONTIUS PILATUS
      „Das Jesus-Experiment“ beginnt mit einem dramatischen Prolog und endet versöhnlich mit dem sicheren Verschluss der brisanten Artefakte in den unendlichen Tiefen des Vatikans. Dazwischen läßt Bernd Roßbach seinen Protagonisten Tom Jennings durch Europa hetzen in ständiger Lebensgefahr und nie zur Ruhe kommend.

      Alles beginnt damit, dass der Hirnforscher Tom Jennings seine Erkenntnisse zum Thema eines Verfahrens Gedanken in bewegte Bilder umzusetzen präsentiert, sowie seine Weiterentwicklung, Erinnerungen vergangener Leben zum Vorschein zu bringen. Das heißt, dass Erinnerungen vererbt werden können. Es ist eine besondere Zeitreise in die Vergangenheit möglich.
      Ich war nach kurzer Zeit gefangen von der Thematik. Mir gefiel zunächst die Darstellung von Tom Jennings als versponnenen, recht naiven Wissenschaftler. Ehe er mal mitbekommt, was seine Entdeckung bedeutet, was er da in Gang gesetzt hat! Im weiteren Verlauf wirkte das nicht mehr glaubhaft. Mit seinem neu entwickelten Verfahren, Recall-Technik genannt, wird er eine autistische Nachfahrin von Pontius Pilatus zurückführen bis zur Kreuzigung Jesus und seiner Auferstehung. Das ist der Auslöser für Vertreter der ältesten Macht der Welt, das unbedingt verhindern zu wollen. Jennings setzt mit dem Erfolg seiner Erfindung eine Maschinerie in Gang, in deren Verlauf viele Menschen den Tod finden werden.

      Ein außergewöhnlich bemerkenswertes Thema mit einer genialen Entdeckung, die in dem Thriller die Grundfesten des christlichen Glaubens bedrohte. Was hätte man daraus noch machen können? Auf 396 Textseiten und in neun Kapiteln mit aussagekräftigen Überschriften erlebte ich stattdessen eine verwirrende Jagd durch verschiedene Städte mit minimalistischem Ergebnis, aber mit äußerst blutiger Spur. Bernd Roßbach wäre m. M. nach besser beraten gewesen, der Geschichte mehr Raum zu geben. Das heißt, nicht mehr Seiten in einem Buch, sondern evtl. einen oder zwei Bände mehr zu schreiben. Das wäre auch seiner immensen, umfangreichen Recherchearbeit (Anhänge im Buch) dienlich gewesen.Vieles blieb so auf der Strecke, wurde nur so nebenbei erwähnt (bspw. Jennings und sein Deal mit der CIA), und läuft Gefahr überlesen zu werden. Die Figuren bleiben leider weitgehend zu farblos. Der Hirnforscher Jennings kommt mir vor wie ein introvertierter, egozentrischer Einzelkämpfer, stolpert bereitwillig in jede der bereitgelegten Fallen (Notre Dame) und hat dabei ein unfaßbares Glück immer wieder davonzukommen. Viel zu viele Handlungsstränge, Themen und Fakten (Patentrechtsstreit mit Hoogstraat, Recall-Show, Supershow um das wirkliche Antlitz Jesu u. s. w.), Orte, Personen, wie aufgesetzt wirkende Dialoge schaden dem Gesamteindruck des Werkes.

      Fazit:
      Mit dem Satz auf S. 355 läutet der Autor ein tolerantes Ende ein, um den christlichen Frieden zu wahren.

      „Seine Botschaft ist das Wichtigste, nicht die Umstände seines Todes.“

      Die Geheimnisse der Jahrhunderte werden im Vatikan weiter gehütet.

      Ich bewerte „Das Jesus-Experiment“ mit drei von fünf Sternen und vergebe eine Leseempfehlung für Sci-Fi-Fans. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
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