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Ursula Poznanski

  • * 30.10.1968 (50)
  • Wien
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941
Serien
5

Ursula Poznanski Bücher

Hier findest Du Bücher von Ursula Poznanski und vielleicht sogar welche, die Du bisher nicht kanntest. In den Regalen unserer Mitglieder stehen 3.071 mal die Bücher von Ursula Poznanski sowie 941 mal in den Wunschlisten.

 

Neue Bücher von Ursula Poznanski

Termin Buch
August 2019 Erebos 2
Juli 2019 Buchstabendschungel
Juni 2019 Erebos

Was ist das beste Buch von Ursula Poznanski?

Das beste Buch von Ursula Poznanski ist Die Verschworenen. Es wird mit durchschnittlich 4,6 von 5 Sternen bewertet. Das entspricht einer Zufriedenheit von 91,7 Prozent.

Zufriedenheit Buch
91,7% Die Verschworenen
90,5% Anonym
90,4% Erebos
90,1% Die Vernichteten
89,8% Die Verratenen
87,5% Schatten
86,7% Fünf
86,6% Saeculum
84,4% Blinde Vögel
84,3% Stimmen

Eleria Bücher 3 Bücher

  1. Die Verratenen (Rezension)
  2. Die Verschworenen (Rezension)
  3. Die Vernichteten (Rezension)
  4. Komplette Eleria Reihe anzeigen

Erebos Bücher 2 Bücher

Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger Bücher 4 Bücher

Kommissare Daniel Buchholz und Nina Salomon Bücher 2 Bücher

Redaktion Tintenklex Bücher 2 Bücher

  1. Das Geheimnis der 67 Erpresserbriefe
  2. Das geheimnisvolle Grab
  3. Komplette Redaktion Tintenklex Reihe anzeigen

Weitere Bücher von Ursula Poznanski

  1. Lipgloss: Spanier küssen anders
  2. Layers (Rezension)
  3. Fremd (Rezension)
  4. Zu den Büchern

Themenlisten mit Ursula Poznanski Büchern

Rezensionen zu den Büchern von Ursula Poznanski

  1. Über die Autorin (Amazon) Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien…

    Rezension von Lerchie zu "Thalamus"
    Über die Autorin (Amazon) Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher "Erebos" und "Saeculum" landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller "Fünf" auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten "Blinde Vögel", "Stimmen" und "Schatten"; gemeinsam mit Arno Strobel "Fremd" und "Anonym". Inzwischen widmet sich Ursula Poznanski ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von…
  2. (Zitat von €nigma) Das hat mich auch gestört. Es war teilweise…

    Rezension von Kapo zu "Fremd"
    (Zitat von €nigma) Das hat mich auch gestört. Es war teilweise sehr schwülstig und dieses andauernde Wechselbad der Gefühle hat mir nicht gefallen. Dazu noch Phrasen wie "Er trank ihren Atem"... das war teilweise echt zum Fremdschämen. #-o Die Geschichte an sich war größtenteils sehr spannend, vor allem in den ersten beiden Dritteln. Strobel und Poznanski haben es wirklich geschafft, das Buch zu einem Pageturner werden zu lassen. Allerdings wurde es genau dann wieder etwas fader, wo der…
  3. Kurzbeschreibung (Quelle:Amazon): Nun kennt Ria das…

    Rezension von Scalymausi zu "Die Vernichteten"
    Kurzbeschreibung (Quelle:Amazon): Nun kennt Ria das schrecklicheGeheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte.Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohendeKatastrophe zu verhindern und das Leben von Clans undSphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas,womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass esfast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher anVerschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem…
  4. KlappentextAmazon: Inder Stadt unter der Stadt finden Ria und…

    Rezension von Scalymausi zu "Die Verschworenen"
    KlappentextAmazon: Inder Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, dochbald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist.Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, suchtRia nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zurGänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieserZeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mitdem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmtund dessen Zuneigung ihr…

Beantwortete Fragen

  1. Bevor wir auf Ihre Tätigkeit als Autorin und Ihr neuestes Werk zu sprechen kommen, vorab eine persönliche Frage: Wie würden Sie sich selbst in drei Worten beschreiben?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Drei Worte? Kann. Ich. Nicht. Mit drei Worten komme ich nämlich nicht einmal bei meinen nebensächlichsten Nebenfiguren aus.
  2. Wir wollen auch garnicht nachhacken, denn eine ausführliche Beschreibung würde hier leider den Rahmen sprengen. Aber wie können wir uns denn den Weg von der zwanzigjährigen Ursula Poznanski bis zur heutigen Autorin vorstellen? War dies ein sehr gradliniger Weg?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Ja und nein. Ja, weil ich immer schon gern geschrieben habe. Nein, weil in meiner Familie die Idee, einen künstlerischen Beruf zu ergreifen gleichbedeutend war mit dem Plan, stilvoll zu verhungern. Außerdem habe ich lange gedacht, mir würde die Ausdauer zum Bücherschreiben fehlen; was zum Glück ein Irrtum war. Die zwanzigjährige Ursula Poznanski war im Grunde genommen noch ziemlich orientierungslos und wusste nicht wirklich, was sie wollte. (Die heutige Version weiß zumindest, was sie NICHT will.)
  3. Als Sie sich entschieden hatten ein eigenes Buch zu wagen: Wie verlief der Weg von der Idee zum Inhalt bis letztendlich hin zum fertigen, ersten Buch? Was können Sie berichten?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Mein allererstes Buch war ein naiver Schuss ins Blaue. Da war eine Idee, die ich für gut hielt, und ich schrieb eine Geschichte drumrum, die schickte ich an fünf Verlage, von denen einer innerhalb von zehn Tagen zugriff. Ich hatte wirklich sehr viel Glück. Danach war es nicht immer so reibungslos, aber alles in allem darf ich mich überhaupt nicht beschweren.
  4. Hat sich inzwischen nach mehreren Büchern so etwas wie Routine eingestellt? Wie würden Sie dies beschreiben?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Nein, Routine halte ich beim Bücherschreiben für fatal. Mir ist bei jedem Buch die zentrale Idee wichtig, und die sollte immer eine andere sein. Schon deshalb werde ich sehr misstrauisch, sobald sich etwas besonders einfach oder routiniert anfühlt. Im Grunde ist es doch eines der großen Privilegien des Schreibens, dass man sich immer wieder neue Schauplätze, Figuren und Rätsel suchen und der Routine die kalte Schulter zeigen kann.
  5. Nun ist mit "Erebos" nach vielen veröffentlichten Kinderbüchern Ihr erster Thriller erschienen. Muss man sich als Autorin solche neuen Herausforderungen setzen oder wie kam Ihre Entscheidung zum Genrewechsel?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Also, eigentlich wollte ich immer schon möglichst vielseitig schreiben. Dass das erste Buch für ältere Leser ein Thriller geworden ist, hat mich selbst ein wenig überrascht – ich hatte einen fertigen Fantasyroman in petto und die Idee zu "Erebos" im Gepäck. "Erebos" ist es dann geworden, worüber ich heute sehr froh bin.
  6. Als Handlungsort Ihres Thrillers haben Sie London gewählt – warum nicht Wien, Ihren Heimatort?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    London hat sich von Anfang an richtig angefühlt. Es gibt noch einen weiteren Grund, der mit der Geschichte selbst zu tun hat, doch der stand zu Beginn gar nicht im Vordergrund. Ich hatte, sobald ich mich vor den Computer setzte und plottete oder schrieb, sofort Bilder von London im Kopf. Ich liebe diese Stadt wirklich sehr, deshalb habe ich mich auch nicht dagegen gewehrt.
  7. Ihr Buch thematisiert die Problematik der Manipulationsmöglichkeiten in virtuellen Welten. Können Sie dem noch unwissenden Leser kurz erklären, um welche Aspekte es genau geht? Wie intensiv haben Sie sich zudem vor dem Schreiben mit diesem Thema auseinandergesetzt?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Ich würde sagen, es geht um Manipulation an sich, die im Grunde immer gleich funktioniert, nämlich mit Versprechen, Belohnungen, Drohungen und meistens auch Gruppendruck. Hier wird Manipulation durch ein Computerspiel ausgeübt, was für mich sehr reizvoll zu schreiben war, weil ich ein Faible für Parallelwelten habe. Anstöße von außen gab es dafür einige. Ich habe mir beispielsweise eines dieser Browserspiele angesehen, in denen eigentlich nichts passiert. Es gibt Kämpfe zwischen den Spielern, die sieht man aber nicht, man erfährt nur im Anschluss, wer gewonnen oder verloren hat. Das Gleiche gilt für Quests. Nicht sehr spannend eigentlich, trotzdem gibt es Spieler, die darin völlig aufgehen und um jeden Platz in der Rangliste kämpfen. Die richtiges, echtes Geld in eine virtuelle Spielwährung investieren, mit der sie virtuelle Ausrüstungsgegenstände für ihren virtuellen Charakter kaufen können. Um das Geld könnte man auch etwas ganz Echtes kaufen, für sich selbst. Ich dachte damals: Wenn schon ein Spiel, das eigentlich nichts anbietet außer einer Rangliste und hübscher Ausrüstungsgegenstände, Menschen dazu bringt, reales Geld hineinzustecken – was würden sie alles in ein Spiel investieren, das viel, viel mehr anbietet? Hinzu kommen noch eine Reihe anderer Faktoren: das Abtauchen in ein Abenteuer, das Neue, das Gefühl, einer auserwählten Gemeinschaft anzugehören und sich in eine Elite hocharbeiten zu können.
  8. Die Einbringung dieses Wissens verschafft dem Buch einen besonderen Reiz. War dies auch Ihr Ziel oder wollten Sie insgeheim doch warnen und aufrütteln?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Warnen vor Computerspielen? Nein. Gut gemachte Computerspiele machen Spaß und haben auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung. Bedenklich wird es erst, wenn nichts anderes mehr Spaß macht, wenn man nicht mehr liest, keine Freunde mehr trifft, sich abschottet, alles andere vernachlässigt. In "Erebos" ist das Spiel aber Mittel zum Zweck, und wenn ich überhaupt vor etwas warnen wollte, dann wäre es das: Sich für etwas einspannen zu lassen, das man nicht durchschaut und das man sich nicht von allen Seiten betrachtet hat. Davor, Dinge zu tun, die einem selbst nicht geheuer sind, nur weil jemand – oder etwas – sie von einem verlangt.
  9. Es gibt bereits eine Hörbuchfassung von "Erebos", gelesen von Jens Wawrczeck. Wie kam es zu dieser Auswahl und wie zufrieden sind Sie mit der Umsetzung? Konnten Sie hier überhaupt Einfluss nehmen?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Die Auswahl wurde vom Hörbuchverlag getroffen, und meiner Meinung nach hätte sie nicht besser sein können. Jens Wawrczeck liest so toll, dass der Text auch für mich nochmal ganz neue Nuancen bekommen hat. Ich habe vor der Aufnahme das gekürzte Manuskript noch durchgesehen und finde, dass die Redaktion mit unglaublich viel Gefühl gekürzt hat, das hätte ich selbst nie so gut hinbekommen.
  10. Würden Sie vielleicht gerne einmal selbst einem Werk Ihre Stimme leihen?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Ein ganzes Werk? Eher nicht. Wenn überhaupt, dann eine kleine Rolle in einem Hörspiel, obwohl ich fürchte, dass ich damit dem Hörspiel keinen besonders guten Dienst erweisen würde.
  11. Den guten Dienst haben Sie jedoch schon an anderer Stelle bewiesen und wurden in der Vergangenheit sogar mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien ausgezeichnet. Was war es für ein Gefühl, diesen Preis entgegen zu nehmen?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Ein großartiges, vor allem, weil ich niemals damit gerechnet hätte. Ein Teil von mir dachte die ganze Zeit "Wirklich? Ich? Seid ihr sicher?"
  12. Wie wichtig ist Ihnen in diesem Zusammenhang der persönliche Kontakt zu den Lesern?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Sehr wichtig, weil dadurch "die Leser" für mich erst real werden. Ich finde die Vorstellung, dass das, was ich allein an meinem Küchentisch ausgebrütet habe, bei anderen Menschen landet, unglaublich spannend. Bei Lesungen und Signierstunden begegne ich diesen Menschen wirklich, und das genieße ich sehr – überhaupt dann, wenn Fragen gestellt werden, wenn sich Gespräche und Diskussionen entwickeln.
  13. Auch im Internet halten Sie Ihre Leser durch eine eigene Homepage stets auf dem Laufenden. Werden Sie diese vielleicht bald erneut mit einem Werk aus einem Ihnen bislang unbekannten Genre überraschen?

    Ursula Poznanski 06.04.2010

    Möglich ist das – aber nicht beim nächsten Buch, das wird wieder ein Thriller.
Update: | Alle Angaben zu den Büchern von Ursula Poznanski ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Fehler vorbehalten.