Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von Farast

    Ich bin oft sehr vorsichtig, was die späte Fortsetzung eines grandiosen Buches angeht, aber hier war keine Vorsicht nötig.

    Das war ich bis gestern noch, aber jetzt bin ich restlos überzeugt. Und nun durfte ich es mir bei unserer örtlichen Buchhandlung bestellen und werde es als Ostergeschenk zusammen mit einem anderen Buch von meinem Mann bekommen. Ein Lichtblick in dieser Zeit :dance:

    90. Welcher Charakter (m/w) war dir diesen Monat am sympathischsten?

    Bei mir wäre es Lutie Johnson, eine junge schwarze Frau, die sich als alleinerziehende Mutter im New York der 1940er Jahre versucht über Wasser zu halten um für ihren Sohn und sich eine bessere Zukunft zu erreichen.


    Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt - Antje Blinda, Stephan Orth :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Merkwürdige Durchsagen, Piloten ohne Orientierung, Beängstigende Wahrheiten aus dem Cockpit

    Das Buch besitzt mein Sohn, das ist so lustig! Da muss ich schon kichern, wenn ich nur an die eine oder andere Geschichte denke, die er uns mal daraus vorgelesen hatte.

    Ich kann mich auch schon für den März eintragen mit einer recht übersichtlichen Liste:


    Rehe am Meer - Ralf Rothmann   :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Mir haben die Erzählungen richtig gut gefallen. Sprachlich ausgefeilt, aber typisch Rothmann bodenständig. Keine schrägen Geschichten, aber irgendwie haben sie mich manchmal schon an ein wenig an Saunders erinnert.


    Das Jahr des Gärtners - Carel Capek   :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: + :flower:

    Wunderbar wie humorvoll Capek über die Spezie Hobbygärtner im Laufe des Gartenjahres schreibt.



    Abgebrochen habe ich "Die Zimtläden" von Bruno Schulz. Mir war die Schreibweise zu überladen mit Adjektiven.


    Drei Bücher nehme ich mit in den nächsten Monat, zum einen "Wittgensteins Mätresse" von Markson, unsere MLR ruht erst einmal. Dann lese ich noch "Behalt das Leben lieb" von Jaap Ter Haar. Die erste Schullektüre meines Sohnes gefällt auch mir gut.

    Begeistert bin ich bis jetzt von "Die Straße" von Ann Petry. Das könnte ein Jahreshighlight von mir werden.

    von daher bleibe ich "daheim" und lade pralaya und Farast auf ein Käffchen ein. Alle anderen sind auch willkommen, jetzt wo wir nicht das Haus verlassen dürfen, ist doch virtuelles Treffen mehr als angesagt. Kekse gibt es auch. :winken:

    Ein virtuelles Treffen :shock: Ist ja klasse! Wer mag, ich habe hier noch ein paar andere Leckereien mitgebracht, ein paar Schnittchen und Salat. Greift zu :koch: *flitzt rum, verteilt Teller, Besteck, Schüsseln, Gläser und Tassen, schüttelt Kissen auf und dekoriert den Thread mit Teelichter usw *




    Mein SUB ist immer noch bei 0 und ich kaufe / leihe immer nur, was ich auch sofort lese bzw. höre. Klappt bisher sehr gut, auch wenn ich noch einige Gutscheine daheim habe. Bisher habe ich es aber geschafft, die immer nur nach und nach einzulösen.

    Finde ich richtig gut, wie du das durchziehst! :pray:


    Eine sehr nette Idee liebe Emili :kiss: . Hach, das sieht auch sehr gemütlich hier aus, dann setz ich mich auch sehr gerne dazu und steuere einen frisch gebackenen Zitronenkuchen :koch: dazu. :montag::winken:

    Zitronenkuchen :love: Lecker! Dankeschön :kiss:

    Enttäuscht war ich nur vom "Narnia"-Auftakt, den fand ich über weite Strecken recht langweilig.

    Der erste Teil war wirklich langweilig, die anderen haben mir da besser gefallen. Die Bücher über Narnia waren die letzte Vorlesebücher in unserer Familie gewesen. Deshalb sind sie mir noch recht lebhaft in Erinnerung geblieben. Mal gab es Bände die mir besser gefallen hatten, mal welche die mein Sohn lieber mochte.



    Wirst du die Reihe weiterverfolgen oder hast du erst mal genug davon?

    Ergänzend zu den beiden schönen Rezensionen mag ich nur noch kurz anmerken, dass ich mit allergrößtem Vergnügen dieses Büchlein über den Hobbygärtner gelesen habe. Es hatte mich zum schmunzeln und kichern gebracht. Wie der Hobbygärtner beschrieben wird, das trifft den Nagel auf den Kopf und bleibt wunderbar liebenswert. Es steckt voller Humor und gleichzeitig tiefem Verständnis für die Probleme des Hobbygärtners. Wie da die Kataloge gewälzt, die Pflanzen gehegt und gepflegt werden, wie mit Gartenschläuchen und sonstigen gekämpft wird. Einfach herrlich!

    Auch von mir eine absolute Empfehlung!

    89. Ein Buch, in dem ein Brief bzw. Briefe eine wichtige Rolle spielen

    Inhalt lt. Amazon:

    Seit einigen Jahren liegen uns die Briefe vor, die der Widerstandskämpfer und Theologe Dietrich Bonhoeffer aus der Haft mit seiner 18 Jahre jüngeren Braut Maria von Wedemeyer wechselte. Die ungewöhnliche Verlobungszeit, die erst in der Haft beginnt, endet mit der Hinrichtung Bonhoeffers auf persönlichen Befehl Hitlers noch am 9. April 1945. Die Briefe zeigen, wie sich über die räumliche Trennung hinweg, trotz Briefzensur, Unterschied von Alter und Herkunft, eine Liebe von verwandelnder Intensität entwickelte.

    Eines der großen Zeugnisse aus dem deutschen Widerstand.

    Da ich immer noch im Erdrich-Fieber bin und heute sehr zufrieden die "Singenden Metzger" zugeklappt habe, wollte ich mir den Roman "Liebeszauber" trotz des schröcklichen Titels gerade bei meiner Buchhändlerin bestellen und habe bei amazon mal nach dem Preis geklickt. Da steht bei der TB-Ausgabe doch tatsächlich: "Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 35 Jahren". 8-[ Jetzt will ich das Buch erst recht lesen!!! :lol:

    Ab 35 Jahren ! :lol: Herrlich! Das Buch habe ich als eBook günstig erhaschen können. Da bin ich doch gespannt drauf!

    86. Ein Buch eines Autors (m/w), dessen Vorname nicht sofort auf das tatsächliche Geschlecht schließen lässt

    Es ist 8:35 Uhr und meine ersten Ideen sind komplett weg, wenn nicht sogar schon doppelt und dreifach genannt :lol: Okay, gehe ich noch mal auf die Suche und finde Kazuo Ishiguro, von dem ich anfänglich meinte, dass es sich um einen Frau handeln würde. Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren.

    85. Der erste Teil einer Reihe mit mehr als drei Bänden


    Die Lincoln Rhyme und Amelia Sachs Reihe mit mittlerweile 14 Bände, wobei ich die letzten sechs oder sieben Bände nicht mehr kenne. Ich mag keine Thriller mehr lesen, aber an diese Reihe habe ich trotzdem immer noch sehr gute Erinnerungen, weil spannende Unterhaltung.

    Da sich ja einige Fans der Autorin hier tummeln, bei arte wurde eine Dokumentation über Margaret Atwood gezeigt. Hier kann man sie sich noch bis zum 30.06.2020 anschauen.


    Inhaltsangabe lt. arte:

    Die Bücher der Kanadierin Margaret Atwood entfalten durch ihre bildreiche Sprache einen magischen Sog. Internationalen Ruhm erlangte die Schriftstellerin 1985 mit ihrem Bestseller "Der Report der Magd". Die Filmemacher Nancy Lang und Peter Raymont haben sie ein Jahr lang begleitet, Weggefährten und Freunde interviewt und so ein intimes und amüsantes Filmporträt geschaffen.
    Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood ist eine begnadete Erzählerin, deren Bücher durch ihre bildreiche Sprache einen magischen Sog entfalten. Internationalen Ruhm erlangte die Autorin 1985 mit ihrem Bestseller "Der Report der Magd", einem düsteren Zukunftsszenario, in dem eine elitäre Sekte die letzten fruchtbaren Frauen in einer verseuchten Welt als Gebärmaschinen versklavt. Für ihren 2019 erschienenen Fortsetzungsroman "Die Zeuginnen" wurde sie mit dem wichtigsten britischen Literaturpreis, dem Booker Prize, ausgezeichnet. Der Roman schaffte es sofort weltweit auf die Bestsellerlisten. Die 1939 in Ottawa geborene Margaret Atwood scheut sich nicht, unbequeme Wahrheiten aufzugreifen: sei es das Erstarken radikaler politischer Strömungen oder die Zerstörung der Umwelt. Dabei erweist sie sich als präzise Beobachterin mit hintersinnigem Humor. Ihre Kindheit war in vieler Hinsicht ungewöhnlich: Als Tochter eines Insektenforschers lebte sie in der Wildnis Ostkanadas. Das erklärt ihr Wissen um ökologische Zusammenhänge, das sie immer wieder in ihre Zukunftsromane einfließen lässt, und auch, warum sie sich in ihren Romanen immer wieder mit der Emanzipation der Frau beschäftigt. Die Filmemacher Nancy Lang und Peter Raymont haben Margaret Atwood und ihren kurz nach den Dreharbeiten verstorbenen Mann, den Schriftsteller Graeme Gibson, ein Jahr lang begleitet. Ergänzt wird die Dokumentation von den Erinnerungen ihrer Verwandten und engsten Freunde, etwa Phoebe Larmore, die seit über 50 Jahren Margaret Atwoods Literaturagentin ist.