Beiträge von Jisbon(:

    Inhalt: (Verlagsseite)

    Liebe ist, wenn es nach Kuchen duftet

    Samantha hat immer von der großen weiten Welt geträumt. Das Landleben auf dem Hof ihrer Eltern nahe des Lake Michigan erschien ihr eintönig und beschwerlich. Doch ihr aktueller Job in einer angesagten Patisserie in New York ist nicht so toll, wie sie es erhofft hatte. »Chef Dimple«, wie sich ihr Boss nennen lässt, ist ein eitler Choleriker und aufgeblasener Angeber, der seine Mitarbeiter ausbeutet und keinen Respekt vor Sams Backkünsten hat. Ihm ist es egal, wie die Kuchen seines Ladens schmecken, Hauptsache er sieht im Fernsehen gut damit aus. Als ein Streit mit ihm eskaliert, wirft Sam das Nudelholz für immer hin und fährt nach Hause - sehr zum Bedauern des netten Lieferanten Angelo Morelli.

    Sams Familie ist froh über den unerwarteten Besuch. Alle sind schon aufgeregt, denn das 100-jährige Jubiläum des Obsthofs steht bevor, das mit dem 75. Geburtstag von Sams Großmutter zusammenfällt und groß gefeiert werden soll. Sam hilft überall mit, backt mit Mutter und Großmutter Cider-Donuts, Kirschkuchen und Apfeltaschen für den Hofladen und versucht sich über ihre Zukunft klarzuwerden. Das wird nicht leichter, als sowohl Angelo als auch ein neues New Yorker Jobangebot in Michigan eintreffen. Ist sie eigentlich damals vor etwas davon gelaufen, als sie in die Großstadt zog? Wo fühlt sie sich wirklich zu Hause?

    Während des Sommers, in dem sie mit den Frauen ihrer Familie zusammenarbeitet, erfährt sie viel über die Generationen vor ihr und findet Trost in den überlieferten alten Rezepten. Mit dreizehn hatte sie genau wie ihre Mutter und ihre Großmutter ein Holzkästchen für die besten geheimen Familienrezepte und den Schlüssel dazu geschenkt bekommen. Wird dieser Schlüssel ihr am Ende Glück bringen?


    Die Autorin: (Verlagsseite)

    Viola Shipman arbeitet regelmäßig für People.com, Entertainment Weekly und Coastal Living sowie öffentliche Rundfunkprogramme. Ihre Romane »Für immer in deinem Herzen« und »So groß wie deine Träume« waren beide sofort SPIEGEL-Bestseller. Viola Shipman schreibt im Sommer in einem Ferienort, inspiriert von der grandiosen Kulisse des Michigansees.


    Aufbau:

    Prolog

    11 Teile mit insgesamt 36 Kapiteln

    Epilog

    Anmerkung

    Dank


    Meinung:

    "Für immer in deinem Herzen" von Viola Shipman ist ein Buch, das mir sehr gut gefallen hatte. Die Geschichte war bewegend, hoffnungsvoll und insgesamt einfach mitreißend, weshalb ich hohe Erwartungen an "Weil es dir Glück bringt" hatte - und sie wurden nicht enttäuscht.


    In diesem Buch geht es um Sam, deren Familie eine Obstplantage besitzt und seit Generationen eigene Rezepte weitervererbt. Es ist ein eher ruhiges, beschauliches Leben - und Sam ist sich nicht sicher, ob es für sie genug sein kann. Obwohl ihr 'Traumjob' nicht war, was sie erhofft hatte, möchte sie wieder in die große weite Welt hinausziehen, ihren Horizont erweitern und unabhängig sein, doch zugleich verbringt sie gerne Zeit mit ihrer Familie, vor allem, wenn sie gemeinsam backen. Dieser Zwiespalt war gut dargestellt und es war nachvollziehbar, wieso die Protagonistin nicht wusste, ob dieses Leben sie auf Dauer glücklich machen könnte. Obwohl ich ihre recht festgefahrenen Meinungen und ihre Zerrissenheit nicht immer hundertprozentig verstehen konnte, ergab es für ihren Charakter Sinn, so zu denken und zu handeln. Da die Autorin ihre Gefühlslage so gut ausgearbeitet hat, konnte ich problemlos mit ihr mitfiebern und hoffen, dass sie herausfinden wird, was sie glücklich macht. Der Weg dahin war nicht unbedingt leicht, aber die Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen und im Laufe der Handlung baut man wirklich eine Beziehung zu den unterschiedlichen Figuren auf, weshalb das Ende ganz besonders schön war.


    Die Geschichte von Sams Familie spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und ich fand es interessant, in Rückblicken und Erzählungen mehr über die verschiedenen Generationen und die Hintergründe einiger Rezepte zu erfahren. Generell mochte ich sehr, dass das Backen durchgängig von großer Bedeutung war und man gespürt hat, wie sehr es die Figuren miteinander verbindet. Die Liebe, die sie füreinander und für ihr Handwerk haben, war definitiv präsent und es gab dabei anrührende, emotionale Momente, sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Der Autorin ist es gelungen, die Familiengeschichte lebendig werden zu lassen und zu zeigen, wie vielfältig das Vermächtnis ist, das darin steckt. Dass die Rezepte im Buch enthalten sind, ist ein netter Bonus und bei einigen Beschreibungen kann man durchaus Lust bekommen, selbst zu backen.


    "Weil es dir Glück bringt" bekommt von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:. Die Geschichte hat zwar ein paar kleinere Schwächen und ich konnte die Protagonistin nicht immer verstehen, aber alle Figuren sind sehr liebevoll ausgearbeitet und das Buch ist auf jeden Fall bewegend.

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    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

    Die Reihe hört sich sehr interessant an. :thumleft: Leider ist diese wohl bisher nur auf englisch erschienen ?

    Ich muss mir mal die Leseprobe runterladen, wollte sowieso mein Englisch mal wieder etwas auffrischen.

    Soweit ich weiß, gibt es die Reihe bisher nur auf Englisch, ja. Die Bücher lassen sich aber sehr gut lesen :D

    147. Ein Cover, auf dem zwei Frauen abgebildet sind

    Ich fand es schwerer als erwartet, ein Buch zu finden... Dieses hier habe ich noch nicht gelesen:

    In "Schwestern für einen Sommer" geht es um Julie und Cassie, zwei Halbschwestern, die sich in ihrer Jugend sehr nahe standen, nun aber seit Jahren keinen Kontakt zu einander hatten. Nach dem Tod ihrer Großmutter müssen die beiden dank einer Verordnung in ihrem Testament gemeinsam Zeit in den Hamptons verbringen... und aufgrund der Vorkommnisse in ihrer Vergangenheit sind beide nicht unbedingt begeistert davon.


    Die Beziehung der beiden Schwestern zueinander ist sehr komplex. Sie haben glückliche Erinnerungen und gerade Julie macht deutlich, dass sie Cassie immer noch liebt, aber zwischen ihnen stehen Jahre voller Schmerz, Leid und Vorwürfen und das Verhältnis der beiden ist sehr angespannt. Als Leser weiß man zuerst nicht, was zwischen ihnen vorgefallen ist, sodass man sich fragt, wieso die beiden so heftig aufeinander reagieren, doch die Autorin hat die ganzen Gefühle der Schwestern sehr überzeugend dargestellt und mir hat gefallen, wie vielschichtig die Figuren dargestellt waren. Ich fand zwar Julie lange sympathischer, doch man kann die Perspektive und das Verhalten von beiden nachvollziehen. Besonders toll fand ich dabei, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht beider Protagonistinnen erzählt wurden und die Erzählstimmen ganz anders klangen, sodass man ohne Probleme unterscheiden konnte, wer gerade an der Reihe war. Es war auch interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Realität wahrgenommen oder dass manche Ereignisse ganz anders bewertet wurden. Das hat Lyra wirklich gut geschrieben; die Schwestern sind sehr verschieden und das merkt man in jeder Hinsicht.


    Die Geschichte selbst lässt sich gut lesen und nachdem die Charaktere vorgestellt worden waren, war sie weitgehend fesselnd, aber in der Mitte hatte ich das Gefühl, dass sie ein wenig zu sehr in die Länge gezogen wurde. Die Handlung ging nicht wirklich voran und das fand ich schade, da so das ganze Drama am Ende ein wenig konstruiert wirkte und etwas zu viel auf einmal kam. Hier hätte die Gewichtung anders gelegt werden können. Insgesamt wurde die komplizierte Lage aber sehr gut dargestellt, ich fand die Entwicklung der Beziehung der Schwestern realistisch und obwohl das Ende ziemlich kitschig war, hat es mir doch gefallen und es passte gut zur Geschichte. Ich mochte vor allem, dass zwar das Verhältnis von Julie und Cassie die zentrale Rolle gespielt hat, es aber auch wichtig war, dass beide zu sich selbst finden und etwas neues über sich lernen mussten.


    "Schwestern für einen Sommer" bekommt von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, allerdings fand ich es zwischendurch etwas zäh und gegen Ende gab es dann zu viel Drama.

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    Herzlichen Dank an den Verlag und Lovelybooks für den Gewinn.

    Inhalt: (Verlagsseite)

    Der Journalist Luca Santangelo recherchiert in einem Kloster mitten in Palermo. Einst war es berühmt, jetzt leben hier nur noch drei betagte Nonnen. Als eine von ihnen zusammenbricht, wird Luca misstrauisch – sie scheint keines natürlichen Todes gestorben zu sein. Will jemand die Schwestern beseitigen, um an die wertvollen Schätze des Klosters zu kommen? Geht es um etwas Persönliches? Während Luca noch das wahre Motiv sucht, ereignet sich ein weiterer Mord. Lucas Freundin Ada stößt währenddessen in der Bibliothek des Klosters auf ein altes Tagebuch, dem eine junge Nonne die Geschichte um eine große Liebe anvertraut hat, um falsche Versprechen und bittere Rache …


    Autorin: (Verlagsseite)

    Ann Baiano, Jahrgang 1973, war Anfang der neunziger Jahre zum ersten Mal auf Sizilien, hat vier Jahre in Palermo gelebt und ist der Insel bis heute eng verbunden. Sie hat Romane sizilianischer Autoren ins Deutsche übersetzt und in verschiedenen Buchverlagen gearbeitet.


    Aufbau:

    31 Kapitel


    Meinung:

    "Sizilianisches Verderben" ist der dritte Band um Luca Santangelo, einen Journalisten, der schon in den ersten Bänden in Mordermittlungen involviert wurde. Dieses Mal ist er Zeuge, als eine Nonne plötzlich tot zusammenbricht. Obwohl sie schon sehr alt war, gibt es Zweifel daran, ob sie wirklich eines natürlichen Todes gestorben ist, weshalb Santangelo erneut eigene Recherchen anstellt und nach Hinweisen sucht. Dabei fand ich glaubwürdig, dass er selbst durchaus skeptisch war, aber trotzdem herausfinden wollte, ob nicht mehr dahinter steckt - vor allem, als die unglücklichen Vorkommnisse sich zu häufen scheinen.


    Der Fall selbst war gut aufgebaut. Da immer etwas Neues passiert, bleibt die Geschichte spannend und fesselnd; die Suche nach neuen Hinweisen verlief recht realistisch, auch wenn es meiner Meinung nach ein paar Zufälle zu viel gab, und obwohl die Auflösung für mich keine Überraschung war, gab es überzeugende falsche Fährten. Mir hat besonders gefallen, dabei mehr über die Geschichte des Klosters und allgemein die Religiosität in Italien zu erfahren. Es gibt Tagebucheinträge aus dem 19. Jahrhundert, die dabei besonders interessante Einblicke liefern, und die Autorin hat diesen Handlungsstrang gut mit der Gegenwart verknüpft. Man fragt sich als Leser, welche Zusammenhänge zwischen den beiden Zeitebenen bestehen, und ich fand die Parallelen, die entstanden, gelungen.


    Ein zentrales Thema der Geschichte ist, dass Liebe zu unglücklichen Entscheidungen führen kann, und obwohl es mir sehr schwer gefallen ist, die Motivation hinter diesem Handeln nachzuvollziehen und mit den Personen mitzufühlen, wenn sich für sie negative Konsequenzen ergaben, waren ihre Emotionen doch greifbar und echt dargestellt; außerdem wirkten die Charaktere dadurch, dass sie Stärken und klare Schwächen hatten, realistischer und lebendiger. Leider fand ich das Ende durch diese Entwicklungen irgendwie ernüchternd und ich hätte gerne weiter gelesen, um zu sehen, wie es für den Protagonisten weiter gehen wird.


    Weil es in den Ermittlungen ein paar Zufälle zu viel gab und ich Probleme damit hatte, mich richtig in ein paar Figuren einzufühlen, habe ich bei der Bewertung einen halben Stern abgezogen, aber "Sizilianisches Verderben" ist trotzdem ein guter Krimi, der mir angenehme Lesestunden beschert hat.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:
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    Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.

    Es ist mir schwer gefallen, "Vicious Love" zu bewerten. Dies lag vor allem an Vicious, dem Protagonisten. Er ist ein sehr komplexer Charakter, der zweifellos seine guten Seiten hat, aber insgesamt egoistisch, oft fast schon grausam und alles andere als ein sympathischer Zeitgenosse ist. Mir hat gefallen, dass dies nicht beschönigt wurde und er selbst offen zugibt, nicht umgänglich oder freundlich zu sein. Er hat den Drang, andere zu verletzen, zu zerstören, doch zugleich gibt es Momente, in denen er zeigt, dass er neben Hass und Wut noch andere Emotionen empfinden kann und ihm nicht alles gleichgültig ist.


    All diese Aspekte machen ihn zu einem interessanten Charakter, aber mir ist es deshalb sehr schwer gefallen, ihn sympathisch zu finden, obwohl ich auch nicht sagen kann, dass ich ihn gehasst habe oder wollte, dass er am Ende unglücklich ist. Es gab allerdings einige Szenen, in denen ich ihn in Gedanken beschimpft habe, vor allem, was seinen Umgang mit Emilia betrifft. Gleichzeitig hat die Autorin jedoch gezeigt, dass er ihr gegenüber auf seine Art sanft und verletzlich sein kann, und diesen Gegensatz fand ich faszinierend. Zwar ist sein Verhalten immer noch nicht zu entschuldigen, doch da er selbst nicht versucht, sich zu rechtfertigen oder so zu tun, als wäre er jemand anderes, konnte ich damit umgehen.


    Die Liebesgeschichte selbst fand ich überzeugend. Mir hat gefallen, dass Emilia sich zwar sehr zu Vicious hingezogen fühlte und er oft seinen Willen bekam, sie aber nicht immer klein beigegeben hat und keineswegs eine passive Person war, die sich alles hat bieten lassen. Sie ist selbst charakterstark und die beiden ergänzen sich in vielen Aspekten gut. Natürlich knistert es gewaltig und die Chemie zwischen ihnen stimmt von Anfang an, doch Shen hat auch die komplizierten, widersprüchlichen Gefühle, die beide haben, sehr gut und echt dargestellt, sodass die ganze Bandbreite von Hass zu Liebe glaubwürdig war. Der Leser selbst ist ebenfalls hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, dass die beiden einander endlich näher kommen, und der Wut auf das immer mal wieder unglaubliche Verhalten des Protagonisten, sodass man nachvollziehen kann, was in Emilia vor sich geht und wieso sie manchmal unverständlich agiert.


    Ich hatte wie bereits erwähnt ein paar Probleme damit, wie Vicious handelte und mit den Menschen umging, die ihm nahe standen, doch trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Die Figuren waren vielschichtig und ihre Beziehung zueinander komplex, was mir gefallen hat, und ich fand gut, dass die Geschichte selbst deutlich macht, dass das Verhalten des Protagonisten nicht gerechtfertigt ist. Deshalb habe ich letztlich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: vergeben.

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    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

    Hinweis - Bitte immer mitkopieren - UND AUCH LESEN!!!

    Beim Weiterführen der Liste darauf achten, dass die Listenfunktion beibehalten wird! Dafür bitte die Editoren-Ansicht benutzen (NICHT die Quelltextansicht)! Listenziffern werden automatisch eingefügt, wenn sie beim kopieren nicht markiert werden! Dass die Liste richtig übernommen wurde, erkennt man daran, dass die korrekte Liste ein wenig nach rechts eingerückt ist, während die falsche Liste, die nicht automatisch nummeriert ist, einfach bündig am linken Rand erscheint.

    Bei den Leuten, welche noch Probleme haben, hier weiterlesen:

    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (sodass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!

    Und nehmt BITTE immer den letzten Post und nicht euren eigenen!


    1. Gonozal - 117
    2. Emili - 100
    3. Ruhrpottmaedchen - 94
    4. Jisbon(: - 86
    5. Rincewind66 - 60
    6. Divina - 54
    7. talisha - 53
    8. Buchcafe24 - 51
    9. Svanvithe - 50
    10. JessLittrell - 47
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    16. Frawina, tom leo - 38
    17. Madl10, buechereule - 35
    18. Yurmala - 33
    19. Pasghetti - 31
    20. Kermit - 29
    21. Leen - 27
    22. Tanni, keksi2203, liesma - 26
    23. MissNooki - 25
    24. countrymel, *sophie, flohmaus - 24
    25. Yvonne80, Thomson, Affenkaelte - 23
    26. Canach, Bast , bücherwurm71, ChaosAngel - 21
    27. Studentine, Gaymax - 20
    28. Susannah - 19
    29. Bücherlady - 17
    30. Day, cocodrilla - 16
    31. dieVielleserin, Yvonne, Lio, E-Krimi - 15
    32. xsandria, Sympathie-Dixer, pinucchia - 14
    33. Anni2412 - 12
    34. Tiniii - 11
    35. Carojenny, Strauberl, Valrike - 10
    36. Break Free, Clary-Jocelyn, Janine2610 - 9
    37. Heidi08, Nessy1800 - 8
    38. Susannah1986 - 7
    39. Jean van der Vlugt, Struppi, Outback, Pöppe, xxmarie91xx, Kittelbiene - 6
    40. bianka411, Yurmala, DarkMaron, dramelia - 5
    41. Bookowl, Break Free, Soulprayer, Motte - 4
    42. pescador - 3
    43. aleXi.s - 2

    Inhalt: (Verlagsseite)

    Schlafende Hunde soll man nicht wecken

    Juliana Kallberger ist froh, in das gemütliche Dörfchen Zwirnbach gezogen zu sein. Hier, in der Heimat ihres Mannes, kann sie in Ruhe ihrem Lieblingshobby nachgehen: Der Ahnenforschung. Doch als sie einen Eintrag in ihrem Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie über einen Skandal. 1902 wurde ein Urahne ihres Mannes erhängt in Zwirnbach aufgefunden, kurz nachdem auch seine Frau gestorben ist. War das ein Selbstmord? Juliana kommt der Eintrag ungewöhnlich vor und sie beginnt zu recherchieren, was damals vorgefallen sein könnte. Doch schlafende Hunde soll man nicht wecken und die Stimmung im Dorf kippt, als Juliana beginnt herumzuschnüffeln. Dann wird auch sie selbst bedroht …


    Autorin: (Verlagsseite)

    Julia Wallner ist das Pseudonym einer in Wien lebenden Autorin. Seit dem Ende ihres Wirtschaftsstudiums arbeitet sie in einer Bank. Nachdem sie im Jahr 2014 zufällig über ein Stammbaumprogramm stolperte, begann sie mit der Erforschung ihrer Vorfahren - ein Hobby, das mittlerweile zur Passion geworden ist. Seit 2017 ist sie auch Autorin des Genealogieblogs "Julies Schatzkiste", in dem neben praktischen Ahnenforschungstipps auch ihre Ahnen vorgestellt werden. Julia Wallner ist verheiratet und Mutter zweier Kinder.


    Aufbau:

    17 Kapitel

    Anhang

    Leseprobe: Nebelhorn


    Meinung:

    In "Mordsg'schicht" stößt Juliana Kallberger, die sich in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne mit Ahnenforschung beschäftigt, auf einen Eintrag, der sie neugierig macht. Dem Sterbebuch zufolge ist Joseph Mayerhofer 1902 nur wenige Tage nach dem Tod seiner Frau erhängt aufgefunden worden; da ein Selbstmord damals ein Skandal gewesen wäre, möchte sie mehr darüber herausfinde, doch bei ihren Recherchen kommen ihr Zweifel daran, dass es sich wirklich so zugetragen hat, und sie sucht weiter nach Anhaltspunkten. Dabei fand ich sehr interessant, dass diese 'Ermittlungen' als eine Art Ahnenforschung aufgezogen wurden; die Protagonistin versucht, mehr über die Familie Mayerhofer und ihre Nachfahren herauszufinden, um diese dann zu befragen und es war faszinierend, welcher Quellen und Datenbanken sie sich bedienen konnte, um an diese Daten heranzukommen


    In der Geschichte selbst wird ihr mehrfach die Frage gestellt, ob sie wirklich glaubt, einen Vorfall, der vor so langer Zeit passierte, aufklären zu können, und es scheint tatsächlich schwer vorstellbar. Die Autorin hat es aber meiner Meinung nach recht realistisch dargestellt und ich fand es toll, welche Methoden eingesetzt wurden, um an Informationen zu kommen. Es gibt zwar ein paar Zufälle und glückliche Fügungen und ich habe mich manchmal gewundert, dass fast alle so gesprächsbereit zu sein schienen, doch das lässt sich damit erklären, dass die Angehörigen gerne mehr über ihre Vorfahren wissen wollten und deshalb hat es mich nicht gestört.


    Durch die Nachforschungen der Protagonistin entsteht mit der Zeit ein immer klareres Bild von der Familie und ich fand es toll, nach und nach mehr über die verschiedenen Zweige des Stammbaums und ein paar der lange gehüteten Geheimnisse zu erfahren. Im Laufe der Handlung fallen sehr viele verschiedene Namen, da Juliana ja unter anderem versucht, einen vollständigen Stammbaum zu erstellen, doch der Autorin ist es gelungen, dies übersichtlich darzustellen. Die Einblicke in das Leben der Vorfahren und die geschichtlichen Hintergründe haben mir ebenfalls gefallen, obwohl diese eher am Rande eine Rolle spielen, und die Spekulationen darüber, wer ein Motiv gehabt haben könnte, waren interessant. Ein bisschen schade fand ich aber, dass Juliana so sehr in diesem Hobby und ihren Nachforschungen aufgeht, dass die anderen Aspekte ihres Lebens fast vollständig dahinter zurücktraten, da ich gerne mehr darüber gelesen hätte. Trotzdem war sie mir sympathisch und ich könnte mir vorstellen, weitere Bücher über sie zu lesen, obwohl es da natürlich darauf ankommt, ob glaubwürdig gemacht werden kann, wieso sie erneut ermittelt.


    "Mordsg'schicht" ist ein insgesamt eher ruhiger Krimi, der den Fokus klar auf die Recherchen um die Todesumstände von Mayerhofer und die daraus entstehenden Erkenntnisse und Spuren legt, doch das Buch konnte mich definitiv fesseln. Zudem kann man durchaus neugierig darauf werden, seine eigene Familiengeschichte genauer zu untersuchen, und dazu gibt es hilfreiche Informationen im Anhang. Das hat mir sehr gefallen.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

    In "Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eiffelturms" geht es um Anouk, die ein Antiquitätengeschäft betreibt und sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentriert, die sie aufrichtig liebt. Für eine romantische Beziehung bleibt da nicht viel Platz... doch da ihr Exfreund sie ausgenutzt und betrogen hat, ist sie in Bezug auf Männer unglaublich vorsichtig geworden und nicht bereit, wieder jemandem so zu vertrauen und sich zu verlieben.


    Anouk ist eine sympathische Protagonistin, allerdings war es manchmal schwer zu lesen, wie sehr sie sich selbst im Weg stand. Sie ist eindeutig ein gebranntes Kind und es ist offensichtlich, dass sie verletzt wurde und Angst hat, dass dies wieder passieren könnte, vor allem, da ihr Exfreund nach wie vor versucht, ihr Leben zu sabotieren. Deshalb ist sie skeptisch und abweisend, als sie Tristan kennen lernt, der offen Interesse an ihr zeigt, jedoch Geheimnisse zu haben scheint. Ihr innerer Zwiespalt war sehr gut dargestellt und ich konnte verstehen, wieso sie immer gleich das schlechteste dachte und nicht riskieren wollte, dass ihr das Herz wieder gebrochen wird, gerade, weil Tristan sich lange bedeckt hält und nicht unbedingt öffnet. Zugleich war ich aber ganz der Meinung ihrer Familie und Freunde, die ihr geraten haben, in die Zukunft zu blicken. Ich habe definitiv mit ihr mitgefiebert und auf ein glückliches Ende für sie gehofft und die Liebesgeschichte hat mir dann auch gut gefallen.


    Besonders interessant fand ich jedoch die Arbeit mit den Antiquitäten und die verschiedenen Geschichten, die hinter all den Gegenständen stecken. Es war faszinierend zu sehen, wie Anouk versucht hat, für jedes Objekt einen neuen Besitzer zu finden, der es auch tatsächlich wertschätzen kann, und ihre Leidenschaft für diesen Beruf war offensichtlich und fast schon ansteckend. Zudem gibt es hier noch einen recht spannenden Handlungsstrang um rätselhafte Vorkommnisse, der zwar etwas vorhersehbar, aber gut mit der Romanze verknüpft war und zu ein paar Spekulationen angeregt hat.


    Von mir bekommt das Buch :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:. Es hat mich gut unterhalten, ich mochte die Protagonistin sehr und die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls überzeugen.

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    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

    "Das Grab unter Zedern" ist der vierte Band der Reihe um Leon Ritter, einen Rechtsmediziner. Dieses Mal arbeitet er an einem alten Fall, weil der zuvor als Täter verurteilte Mann vom Berufungsgericht freigesprochen wurde und deshalb eine neue Untersuchung eingeleitet wird, um zu erfahren, was damals passiert ist. Allerdings gibt es nach wie vor viele Menschen, die von der Schuld des Mannes überzeugt sind, und dadurch entsteht eine angespannte, aufgeladene Situation. Der Autor hat dies sehr gut dargestellt und ich fand es faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Charaktere die Lage bewertet haben und wie sie damit umgegangen sind. Nicht alle waren dabei sachlich oder begeistert davon, andere Ansätze bearbeiten zu müssen, doch diese Dynamik hat die Ermittlungen für mich gerade interessanter gemacht, denn als Leser fragt man sich dabei selbst, wie die Tat sich nun wirklich zugetragen hat.


    Im Laufe der Handlung stößt Ritter darauf, dass es noch weitere Verbrechen geben könnte, doch kaum jemand will ihm glauben. Natürlich ist es logisch, dass die Polizei nicht nur aufgrund eines vagen Verdachtes oder einer Ahnung großräumige Ermittlungen einleiten kann, aber dass er die ganze Zeit in Frage gestellt wurde, war nach einer Weile ein wenig frustrierend - gerade, da er in den letzten Bänden schon gezeigt hat, dass seine Intuition und seine Erkenntnisse meistens bedeutsam sind. Trotzdem waren die eigenen Nachforschungen, die der Protagonist angestellt hat, gut dargestellt und verliefen realistisch, ohne dass die Polizei dabei inkompetent gewirkt hätte. Das hat mir gut gefallen.


    Insgesamt ist "Das Grab unter Zedern" ein eher ruhiger, unaufgeregter Krimi, aber gerade gegen Ende gibt es ein paar spannende Momente und man muss um die Figuren bangen. Auch davon abgesehen ist die Geschichte definitiv durchgängig fesselnd; der Fall ist, wie bereits erwähnt, interessant und gut aufgebaut, obwohl er teilweise ein wenig konstruiert wirkt, und ich fand die Mischung aus Arbeit und Privatleben wie in den Vorgängern gelungen.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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    Herzlichen Dank an den Verlag und Vorablesen für den Gewinn.

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