Beiträge von Jisbon(:

    "Das Versprechen" hat mich ganz gut unterhalten. Die Geschichte ist teilweise kitschig und vorhersehbar und gerade gegen Ende löst sich vielleicht alles etwas zu glatt auf, doch das Buch lässt sich sehr gut lesen und die Beschreibungen der Landschaft und des neuen Lebens der Kinder sind Baldacci wirklich gelungen. Man spürt, dass es für die Protagonisten eine Umstellung ist, sie sich aber langsam an die neue Situation gewöhnen und lernen, mit dem Trauma, das sie erlitten haben, umzugehen; es gibt sowohl positive als auch negative Seiten, was mir realistisch und authentisch vorkam, selbst wenn es in den letzten Kapiteln ein paar glückliche Fügungen zu viel gab. Obwohl nach den Ereignissen am Anfang zunächst nicht gerade viel passiert, konnte die Handlung mich weitgehend fesseln und die meisten Charaktere waren recht gut ausgearbeitet; Lou und Oz wirkten manchmal etwas zu erwachsen, doch das kann auf ihre Umstände geschoben werden und hat mich nicht gestört. Ich fand allerdings vor allem Louisa toll und mochte die kleinen Einblicke in ihr Denken und Fühlen.


    Natürlich gab es auch Probleme und Personen, die unlautere Motive hatten, aber ich muss sagen, dass mir in Bezug auf die Konflikte ein wenig die Spannung gefehlt hat, da die Gegenspieler vergleichsweise eindimensional waren und ich nicht daran gezweifelt habe, wie alles ausgehen würde. Dennoch wurden die einzelnen Situationen angemessen behandelt, das Schicksal der Figuren war mir keineswegs gleichgültig und es gab einige emotionale Momente, die mich bewegen konnten. Man kann sich definitiv in die Kinder hineinversetzen und mit ihnen fühlen, da ihre schwierige Lage eindringlich dargestellt wurde. Zudem mochte ich die Botschaft hinter der Geschichte, auch wenn sie nicht gerade subtil verpackt war. Deshalb gibt es von mir trotz aller Kritik :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:.

    Inhalt: (Verlagsseite)

    Wenn die erste große Liebe auf einmal wieder vor einem steht ...

    Einen Neuanfang - das ist es, was Abigail Janson sich wünscht, als sie in ihre Heimatstadt Glenwood Falls zurückkehrt. Nach einer schmerzhaften Trennung hat sie die Nase gestrichen voll von Männern. Doch sie hat nicht mit Jackson Westmore gerechnet, dem Mann, mit dem sie schon früher immer aneinander geraten ist und der ihr Herz jetzt gefährlich schneller schlagen lässt ...


    Die Autorin: (Verlagsseite)

    Jennifer Snow lebt in Edmonton, Alberta, zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn. Sie schreibt warmherzige und sexy Liebesromane und ist Mitglied der RWA, der Canadian Authors Association und der Film and Visual Arts Association in Edmonton. Sie hat bereits mehr als zehn Romane und Novellen veröffentlicht, und es werden noch jede Menge folgen.


    Aufbau:

    23 Kapitel

    Danksagung

    Leseprobe: Maybe this Love - Und plötzlich ist es für immer

    Leseprobe: Maybe this Kiss - Und mit einem Mal doch


    Meinung:

    "Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders" erzählt die Geschichte von Abigail, die sich vor kurzem von ihrem langjährigen Partner - einem professionellen Eishockey-Spieler - getrennt hat, und Jackson, dem besten Freund ihres Exmannes. Die beiden kennen sich schon seit einigen Jahren, doch als Freunde kann man sie dennoch nicht bezeichnen, da Jackson ihr immer aus dem Weg gegangen ist, was sie nie verstanden hat. Nach ihrer Rückkehr in ihre frühere Heimatstadt entstehen nun allerdings einige Verbindungspunkte zwischen ihnen, angefangen damit, dass Abigails Tochter Eishockey spielen möchte und er ihr Coach ist, wodurch sie oft miteinander zu tun haben. Und plötzlich ist, wie der Titel schon sagt, alles anders und die beiden kommen sich langsam, aber sicher näher... obwohl sie nicht sicher sind, ob sie sich wirklich aufeinander einlassen wollen.


    Mir hat gut gefallen, dass das Gefühlschaos der Charaktere und ihre jeweilige Motivation realistisch geschildert wurden. Es war nachvollziehbar, dass Abigail nicht wusste, ob sie so kurz nach ihrer Trennung eine neue Beziehung beginnen wollte und auch die Überlegung, ob Jackson die beste Wahl wäre, war verständlich, vor allem, da die Scheidung schmerzhaft war und er zu Beginn das Verhalten seines Freundes zu unterstützen schien. Zudem will sie nie wieder einen Eishockey-Spieler daten, während er davon träumt, eine professionelle Karriere zu beginnen, was ebenfalls gegen eine Romanze spricht. Trotz aller dieser Hindernisse und den scheinbar logischen Gründen, wieso sie kein Paar werden sollten, können sie jedoch nicht gegen ihre Gefühle ankommen und Snow hat sehr schön dargestellt, wie ihr Verhältnis zueinander sich mit der Zeit verändert hat. Dabei erfährt man, dass in der Vergangenheit nicht alles so gelaufen ist, wie gerade die Protagonistin zu wissen glaubte und die kleinen Einblicke in die Jugendjahre der beiden waren interessant.


    Es gibt ein paar Klischees, doch die Entwicklung der Liebesgeschichte war definitiv überzeugend und es wird deutlich, dass zwar auf den ersten Blick viel gegen eine Beziehung zwischen den Charakteren spricht, sie aber gut zusammen passen würden. Ich fand die beiden sehr sympathisch, muss allerdings sagen, dass ich ihr Verhalten manchmal ein bisschen frustrierend fand, beispielsweise, wenn sie sich ihre eigenen Gefühle nicht eingestehen wollten - selbst wenn ich aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen verstehen konnte, wieso gerade Abigail unsicher war und Angst hatte, erneut verletzt zu werden. Umso schöner war es zu sehen, dass sie sich nach und nach mehr geöffnet und ein neues Liebesglück in Betracht gezogen hat. Die verschiedenen Probleme, die ihnen im Weg stehen, wurden ebenfalls angemessen thematisiert und ich mochte das Ende sehr, auch wenn ich gerne noch weiter gelesen hätte. Ich bin nun sehr gespannt auf die anderen Bände, deren Protagonisten man in diesem Buch schon kennen gelernt hat.

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    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

    Ich hatte einen sehr guten Lesemonat :D


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    01. Oliver Pötzsch - Der Spielmann | Meinung

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    02. Sarah Morgan - Verliebt für eine Weihnachtsnacht | Rezension

    03. Brittainy C. Cherry - Wie das Feuer zwischen uns | Meinung

    04. Rick Riordan - Der verschwundene Halbgott | Meinung

    05. Rick Riordan - Der Sohn des Neptun | Meinung

    06. Rick Riordan - Das Haus des Hades | Meinung

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    07. Raywen White - Gestohlene Gefühle | Rezension

    08. Emma Scott - All In: Tausend Augenblicke | Rezension

    09. Jonas Jonasson - Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand | Re-Read | Meinung

    10. J. Bengtsson - CAKE: Die Liebe von Casey und Jake | Meinung

    11. Marissa Meyer - Wie Blut so rot | Meinung

    12. Kelly Oram - Cinder & Ella | Meinung

    13. Anyta Sunday - Pisces Hooks Taurus | Rezension

    14. Rick Riordan - Das Zeichen der Athene | Meinung

    15. Rick Riordan - Das Blut des Olymp | Meinung

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    16. Jonas Jonasson - Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten | Rezension

    17. Lisa Torberg - Ein Diamant macht noch keine Liebe | Meinung

    18. Chris McGeorge - Escape Room: Nur drei Stunden | Meinung

    19. Brittainy C. Cherry - Wie die Luft zum Atmen | Meinung

    20. Audrey Carlan - Dream Maker: Lust | Kurzmeinung

    21. Elizabeth Tammi - Outrun the Wind | Rezension folgt (Rezensionssperre)

    + 1 Buch mit 416 Seiten

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    22. Sophie Lang - Schmetterlingseffekt | Kurzmeinung


    Begonnen:

    01. David Baldacci - Das Versprechen :study:


    Insgesamt 10.101 Seiten und durchschnittlich 3,9 (4) Sterne.

    Im Oktober fand ich die eine Aufgabe wieder leichter als die andere :loool:

    Oktober: Tiere / Natur vs. Menschen

    Tiere/Natur:

    01. Sarah Morgan - Verliebt für eine Weihnachtsnacht | Rezension | 4,5 Sterne

    » Die Protagonistin ist Hundesitterin.

    02. Elizabeth Tammi - Outrun the Wind :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    » Der Kalydonische Eber spielt zu Beginn eine wichtige Rolle und durch ihn wird quasi die Handlung des ganzen Buches angeregt. Zudem sind die Protagonistinnen beide gerne in der Natur.

    03. Sophie Lang - Schmetterlingseffekt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich fand die Geschichte ziemlich gut und da alles sehr geheimnisvoll war, wollte ich auch herausfinden, was da vor sich geht und in was die Protagonistin hineingeraten ist... aber sie kam mir unglaublich naiv und leichtgläubig vor. Es war nachvollziehbar, dass sie sich zugehörig fühlen wollte, allerdings gab es so offensichtliche Warnsignale, dass ich überhaupt nicht verstehen konnte, wieso sie nichts hinterfragt hat. Das hat mir den Lesespaß ein wenig verdorben, doch die Handlung an sich war interessant und das Ende macht neugierig auf Band 2.

    04. David Baldacci - Das Versprechen :study:

    » Lou und Oz müssen nach dem Tod ihres Vaters auf einer Farm leben, die recht abgeschieden ist.


    Menschen:

    01. Jonas Jonasson - Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten | Rezension | 3,5 Sterne

    02. Lisa Torberg - Ein Diamant macht noch keine Liebe | Rezension | 3,5 Sterne

    03. Emma Scott - All In: Tausend Augenblicke | Rezension | 4 Sterne

    04. Kelly Oram - Cinder & Ella | Meinung | 4 Sterne

    05. Audrey Carlan - Dream Maker: Lust :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Zwei der drei Geschichten haben mir gut gefallen - ich fand die Aufträge interessant, Parkers Beziehung zu Skyler wurde ausgiebig thematisiert und die Konflikte zwischen ihnen waren glaubwürdig. Zudem mochte ich, dass die Freunde des Protagonisten eine größere Rolle gespielt und man mehr über sie erfahren hat. Die dritte Geschichte konnte mich nicht ganz überzeugen. Die Auseinandersetzung wurde meiner Meinung nach in die Länge gezogen und ich fand Parkers Verhalten ein wenig frustrierend - er hätte das Problem mit nur einem Gespräch klären können.

    Jahresaufgabe: Zahlen vs. Farben

    Zahlen

    06. Jonas Jonasson - Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand | Meinung | 4 Sterne

    07. Chris McGeorge - Escape Room: Nur drei Stunden | Meinung | 3,5 Sterne


    Gesamtliste:

    "Das Blut des Olymp" war alles in allem ein guter Abschluss der Reihe. Die einzelnen Handlungsstränge waren spannend, es war toll zu sehen, wie sehr die Halbgötter sich seit dem ersten Band weiter entwickelt haben und ich fand es schön, dass auch Kapitel aus der Sicht von Reyna und Nico erzählt wurden, da beide faszinierende Charaktere sind und man so mehr über sie erfahren hat.


    Es war ein bisschen schade, dass Annabeth und Percy in diesem Band eine vergleichsweise geringe Rolle gespielt haben, aber der größere Fokus auf den anderen Figuren hat mich nicht wirklich gestört, da diese ihre Stärken gut ausspielen konnten. Zudem waren alle für die Entscheidungsschlacht relevant, es wurde deutlich, dass nur ihr Zusammenhalt sowie die Kombination ihrer Fähigkeiten sie so weit gebracht haben und ihre jeweiligen Erlebnisse waren interessant. Allerdings muss ich sagen, dass mir eine gewisse Dringlichkeit gefehlt hat. Der Konflikt gegen Gaia, die unglaublich große Macht besitzt und viele Verbündete hat, rückt rasch immer näher, allerdings hätte man das zwischendurch beinahe vergessen können. Zum einen lag dies daran, dass noch so viel anderes passiert ist, zum anderen wurde meiner Meinung nach nicht ausreichend dargestellt, was für eine große Belastung es für die Protagonisten sein muss. Natürlich gibt es Momente, in denen der Kampf thematisiert wird und man spürt, dass die Halbgötter sich Sorgen machen, doch dieser Aspekt hätte ruhig noch mehr in den Mittelpunkt rücken können.


    Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der große Konflikt sich am Ende fast schon zu schnell aufgeklärt hat. Er wurde über fünf Bücher hinweg vorbereitet und als Leser habe ich darauf hingefiebert zu sehen, wie die Charaktere es schaffen würden, diese große Bedrohung aufzuhalten, aber obwohl die entscheidende Schlacht gut geschrieben war, ging mir alles etwas zu schnell und trotz aller Hindernisse, die überwunden und Opfern, die gebracht wurden, fast schon zu leicht - vielleicht, weil ich einfach mehr von dieser Konfrontation erwartet hatte. Davon abgesehen hat mich das Buch jedoch gut unterhalten. Es war packend und weitgehend spannend, die verschiedenen Handlungsstränge wurden zufriedenstellend zusammengeführt und auch das Ende hat mir gefallen. Obwohl noch einiges offen bleibt, ist es ein weitgehend runder Abschluss.

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