Beiträge von frl_smilla

    Inhaltsangabe (aus www.miralobe.at)
    Die Sache mit dem Heinrich ist sehr kompliziert. Denn als Julia zufällig entdeckt, dass ihr Mitschüler Heinrich zwei blutunterlaufene dunkle Flecken zwischen den Schultern und eine blutverkrustete Wunde am Hinterkopf hat, vermutet sie, dass er zu Hause geprügelt wird. Sie will ihm helfen und stößt überall auf Ablehnung: Heinrich verweigert jeden Kontakt, die Lehrerin und der Rektor fürchten Komplikationen, weil man dies den Eltern Heinrichs nicht nachweisen könne. Und was am Schlimmsten ist: Auch Julias Eltern, die sie stets zu Mitgefühl und Hilfsbereitschaft erzogen haben, raten ihr ab, sich in diesem Fall zu engagieren. Trotz aller Enttäuschung gibt Julia nicht auf. Sie findet Prügel unmenschlich und will Heinrich helfen. Die Schwierigkeiten, auf die sie als Kind trifft, sind enorm ...


    Über die Autorin:
    Mira Lobe wurde 1913 in Görlitz, Schlesien geboren. Dass sie Talent zum Schreiben hatte, zeigte sich schon an ihren Schulaufsätzen. Sie wollte studieren und Journalistin werden, was ihr als Jüdin im faschistischen Deutschland verwehrt wurde. Daher lernte sie Maschinenstrickerin an der Berliner Modeschule. 1936 flüchtete sie nach Palästina. Dort heiratete sie den Schauspieler Friedrich Lobe, mit dem sie zwei Kinder hatte. Ab 1950 lebte sie in Wien, wo sie 1995 starb. Mira Lobe hat fast 100 Kinder- und Jugendbücher geschrieben, für viele von ihnen hat sie Preise und Auszeichnungen erhalten.


    Meine Bemerkungen dazu:
    Als ich unlängst in der Bücherei auf der Suche nach "Die Omama im Apfelbaum" war, bin ich auf dieses Buch gestoßen. Ich kann mich erinnern, dass es in meiner Kindheit eine Büchersendung im ORF gab (ich glaube sie hieß "Fortsetzung folgt nicht"), in der dieses Buch mal besprochen wurde. Schon damals fand ich das Thema sehr fesselnd, aber irgendwie kam ich nicht zum Lesen. Das habe ich nun als Erwachsene nun nachgeholt. Für meine Tochter ist das Buch definitiv noch nichts - laut Angabe ist das Buch für Kinder ab ca 11 Jahre.


    Was mich von Anfang an sehr berührt hat, war das Engagement von Julia, die Heinrich ja gar nicht wirklich kannte, aber nicht verstehen konnte, wie man so mit einem Kind umgehen kann und die auch nicht verstanden hat, warum es niemanden interessiert. Die Mitschüler die riefen "Der hat halt wieder mal seine Prügel gekriegt" und ihre Eltern, die sie dringend ermahnen, nichts zu unternehmen. Auch die Lehrerin, die sich zwar auch ihre Gedanken macht, aber nicht weiter kommt. Und trotzdem bemüht sich Julia weiter um eine Veränderung.



    Zwei bewegende Sätze möchte ich noch loswerden:
    "Was willst du da ändern? Kinder gehören ihren Eltern. Und die können mit ihnen machen, was sie wollen"


    und (auch wenn ich vielleicht damit etwas vom Ende verrate, aber der Satz ist auf so viele Vorkommnisse in unserer Welt zutreffend):
    "Überall im Haus waren Türen aufgegangen, die Leute standen aufgeregt flüsternd beieinander. "So weit hat es kommen müssen.." und "Da hätte schon längst einmal die Polizei hergehört..." Julia vernahm es wie aus der Ferne und wunderte sich über so viel Scheinheiligkeit: Warum war denn keiner von denen, die sich jetzt so aufregten, bereit gewesen, den Onkel anzuzeigen?"


    Ein wunderbares Buch, das Mut und Courage unter Kindern zeigt und (leider) immer noch aktuell ist :(

    Ich bin erst durch ein Kinomagazin und die darin erwähnte Verfilmung auf das Buch gestoßen. Nun, nachdem ich Teil 1 gelesen habe, könnte ich mir gut vorstellen, dass Carl und Assad meine neuen Lieblingsermittler werden könnten.


    Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem Carl, anfangs als beleidigte Leberwurst im Keller sitzend, später (mit Assad an seiner Seite) merkt man, dass er ein wirklich guter Ermittler ist. Dazu immer wieder versetzt die Geschichte von Merete. Ich habe übrigens bis zur Auflösung nicht erahnt, warum Merete gefangen gehalten wird und dachte eher an verschmähte Liebe.


    Das Ende war sehr fesselnd und die Geschichte ist, für meinen Geschmack, richtig gut beendet worden.

    Offensichtlich gehöre ich zu den wenigen, denen das Buch nicht wirklich gefallen hat. Ich habe einiges von David Safier gelesen, aber Muh! war überhaupt nicht mein Fall. Auch wenn ich mir noch so oft vor Augen halte, dass es eine Fantasiegeschichte pur ist...


    Vielleicht liegt es daran, dass ich aus einer Bauernfamilie komme und mich schon mal die ganzen Umstände gestört haben wie zB jungfräuliche Kühe, die Milch geben? ?( Kühe, die ständig kotzen? Und so nebenbei: Kühe, die einfach so in den Frachtraum eines Flugzeuges spazieren? Old Dog, der immer und überall auftaucht (fast wäre es mir lieber gewesen, er wäre nur eine Einbildung von Lotte gewesen - das hätte ich noch irgendwie "verzeihen" können). Die Kühe am Times Square und keinen Menschen kümmert es?


    Was mir auch viel Spannung genommen hat ist das Umschlagbild auf der Innenseite, anhand dessen man ja schon sieht, wie die Reise verlaufen wird :(


    Die Grundidee war sehr gelungen, der Zusammenhalt der kleinen Herde, mit Lotte als Führerin, war sehr schön gemacht. Der italienische Kater hatte für mich aber noch die witzigsten Auftritte. Originell fand ich auch die ganzen musikalischen Kuh-Texte, die waren wirklich gelungen.


    Von mir daher gutgemeinte 3 Sterne

    Inhaltsangabe:
    Andi ist traurig, weil ausgerechnet er keine Omama hat; und dann sind es plötzlich zwei: eine, die sein Versteck im Apfelbaum kennt, ein himmelblaues Auto fährt und auf einem Tiger in Indien reitet - und die zweite, die für Andi sorgen kann.


    Über die Autorin:
    Mira Lobe wurde 1913 in Görlitz in Schlesien geboren. Dass sie Talent zum Schreiben hatte, zeigte sich schon an ihren Schulaufsätzen. Sie wollte studieren und Journalistin werden, was ihr als Jüdin im nationalsozialistischen Deutschland verwehrt wurde. Daher lernte sie Maschinenstrickerin an der Berliner Modeschule. 1936 flüchtete sie nach Palästina. Dort heiratete sie den Schauspieler Friedrich Lobe, mit dem sie zwei Kinder hatte. Ab 1950 lebte sie in Wien, wo sie am 6.2.1995 starb. Mira Lobe hat fast 100 Kinder- und Jugendbücher geschrieben, für viele von ihnen hat sie Preise und Auszeichnungen erhalten.


    Meine Bemerkungen dazu:


    Unlängst bin ich in der Bücherei auf das Buch gestoßen und nachdem es mir als Kind schon sehr gut gefallen hat, habe ich es für meine 6-jährige Tochter ausgeborgt. Eigentlich wider Erwarten war sie begeistert vom Buch und wir müssen es nun ein zweites mal lesen. Die Erzählung selbst ist wirklich sehr schön. Andi, der tieftraurig ist, weil er keine Oma hat, andere Kinder aber sogar zwei, stößt im Apfelbaum auf eine - wie man heute wohl sagen würde - "richtig coole Oma": sie erlaubt alles, weiß alles und in ihrem blumenbestickten Beutel finden sich manch interessante Dinge.
    Und dann taucht noch im Nachbarhaus eine zweite Oma auf. Hier würde ich aber sagen, das die Inhaltsangabe nicht richtig ist, denn eigentlich hilft Andi ihr mehr als sie ihm.


    Den besondern Charme des Buches macht aber nicht nur die Erzählung aus, sondern schon beinahe vergessene Wörter wie "Ringelspiel fahren" oder "Bröserl" oder "Leiberl" und "tummeln".


    Besonders erwähnen möchte ich auch die wirklich schönen Zeichnungen im Buch von Susi Weigel.


    Fazit: ein Evergreen von dem ich hoffe, dass ihn auch noch meine Tochter ihren Kindern vorlesen kann (und wird).


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    'Felipolis ist der 7. Band der Felidae-Reihe


    Inhalt (laut Amazon):


    Der Tod kommt auf vier Pfoten – ein neuer Fall für Kater Francis Jung, hübsch und reich – Francis glaubt es kaum, als er die schöne Katzendame Domino trifft. Doch Domino ist in Gefahr: Seit sie ein enormes Vermögen von ihrem Frauchen geerbt hat, trachten ihr Katzen und Menschen nach dem Leben. Nur allzu gerne springt Francis als Beschützer ein und kommt einer unglaublichen Geschichte auf die Spur, an deren Ende Felipolis steht. Ein geheimer Katzenstaat …Ein Katzenparadies auf einer Südseeinsel – Francis ist begeistert, als er erfährt, wofür das unglaubliche Erbe der Katzendame Domino eingesetzt werden soll. Doch schon bald erkennt der Detektiv im Pelzmantel, dass dieses edle Vorhaben nur zur Tarnung dient. Die Wahrheit will allerdings niemand hören: Zu verführerisch ist der Gedanke an einen eigenen Staat, für den so manche Katze töten würde. Kein Opfer scheint zu groß für Felipolis und wehe dem, der das nicht einsehen will …




    Vorweg: Ich habe überlegt, ob ich dieses Buch nicht eher im Reich Fantasy einordnen sollte, blieb nun doch bei der Krimi/Thriller Auswahl, weil ich auch die anderen Felidae Bücher bisher hier rezensiert habe.


    Der Beginn der Geschichte lässt nicht lange auf sich warten: Francis liegt alt (wie alt ist er nun eigentlich?), faul und nachdenklich (Beziehungskrise!) herum, als ihn sein alter Freund Blaubart anstachelt, doch wieder mal was für seine Artgenossen zu tun. Er erzählt eine haarsträubende Gesichte von einer Katendame, die viel Geld (Milliarden) vererbt bekommen hat und nun von allen Seiten belagert wird. Und, welch Zufall, die Villa der verblichenen alten Dame, die hier so generös vererbt hat, ist nicht weit von Francis zu Hause. Also macht er sich auf den Weg und stößt schon bald auf die Villa und die ersten anderen Katzen verschiedenster Art, Rasse und Herkunft.


    Da setzt nun mein erstes kleines Manko am Buch ein: Herzl, ein weitgereister Professor, mit dem geschriebenen Dialekt, empfand ich als irrsinnig schwer zu lesen (Mischung Österreichisch/Jiddisch). Manche Sätze konnte ich nur sinnergreifend wahrnehmen, einzelne Wörter erkannte ich nicht. Wie das jemand liest, der vielleicht nicht Deutscher/Österreicher ist, frage ich mich.


    Francis sitzt binnen Null Komma Nichts mitten im Geschehen, beobachtet einen schrecklichen Unfall (war es denn einer?), lernt Domino, die reiche Katzenerbin, kennen, verliebt sich unsterblich und wird kurz darauf fast getötet und später gleich nochmals, damit uns Lesern nicht langweilig wird.


    Was es mit den Unfällen auf sich hatte, da muss ich Francis ja schon wirklich Altersschwäche vorwerfen - hier war es nicht wirklich schwer herauszufinden, was da passiert ist. Wo der Schuldige zu finden ist, offenbart sich dem Leser viel zu schnell, das Warum bleibt länger ein Geheimnis. Der teilweise zum Buch gehörige Handlungsstrang rund um das Programm "Galileo" war mir etwas zu abgehoben bzw. habe ich das nicht wirklich verstanden. Aber ok, ein Bus bzw. ein Flugzeug, dass ohne Mensch fährt bzw. fliegt, nur von einem Programm geleitet. Nehmen wir es mal so hin, sonst käme Francis ja nie ans Ziel.


    Und ob er zurückkommt? Wer weiß.... :-,


    Die Geschichte ist schon etwas utopisch, aber Francis finde ich nach wie vor cool. Daher :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Nach fast 10 Jahren habe ich das Buch nun wieder gelesen (animiert durch meinen Sohn, der es immer wieder (wohl wegen dem gruseligen Cover) aus dem Bücherregal gezogen hat :wink: )


    Interessanterweise, und ich finde das sagt doch auch etwas über das Buch aus, ist mir der Großteil der Handlung in Erinnerung geblieben - was sicher auch an der Grundidee liegt. Der Spannungsbogen bleibt für mich die ganze Zeit erhalten, das ständige auf und ab, Steven und Judith stets einen kleine Schritt voraus. all die im Buch getroffenen Überlegungen von Kaun oder auch dem dubiosen Scarfaro, wie die Kirche oder die Menschheit auf das Video reagieren würde, fand ich irgendwo schlüssig (von beiden Seiten).



    für mich nach wie vor volles Lesevergnügen

    Nachdem ich gerade wieder meine ganzen Kerstin Gier Bücher nach Jahren aus der Versenkung geholt habe, kam ich nun auch in den Genuss dieses Buches.


    Vorweg, es ist eintypischer Kerstin Gier-Humor im Buch vorhanden, aber eigentlich habe ich mir etwas anderes erwartet. Oder etwas mehr? Zum einen ist das Buch nicht sonderlich dick. Dadurch, dass es recht leichtes Lesevergnügen ist, ist es umso schneller ausgelesen (leider).
    Ich habe eigentlich erhofft oder erwartet, dass Kati mehr zwischen Felix und Mathias schwankt, aber viel zu schnell war klar, wie es enden wird.


    Die eingestreuten Zitate waren sehr gelungen und amüsant und doch auch mal was anderes.


    Alles in allem ein nettes Buch, aber kein "Hocker-Reisser"

    Nachdem ich 2008 die erste Rezension zu dem Buch geschrieben habe, habe ich nun - angeregt durch die Verfilmung - wieder zum Buch gegriffen. Interessanterweise ist es immer noch ungetrübtes Lesevergnügen. Wenn jemand weiß wo die Insektensiedlung zu Hause ist: ich will auch dorthin ziehen :wink:

    Inhalt (laut Amazon):
    Das Aktionsbuch: großstadttauglich & baumhausgeprüft


    Natur verschwindet mehr und mehr aus dem Leben unserer Kinder. Straßen, Zweckbauten und trostlose Agrarsteppen schränken den kindlichen Aktionsraum immer stärker ein, Schulpflichten und dicht getaktete Freizeittermine lassen kaum noch Zeit für wirklich freies Spielen.
    Der preisgekrönte Journalist, Biologe und Philosoph Andreas Weber zeigt zusammen mit seinen Kindern Max (13) und Emma (10), wie Kinder wieder wild und ungebunden draußen spielen können. Die Vorschläge reichen von verschwörerischen Hinweisen, wie der eigene Garten zur Abenteuerzone wird, bis zum Aufruf, Schulhöfe und Stadtstraßen in naturnahe Wildnisflächen umzubauen.
    Eine Anleitung zur Lebendigkeit: Reichhaltig illustrierte Ideen helfen Kindern bis 12, selber zu gestalten, etwa selbst angelegte kleine Wasserläufe, eigene Natur-Spielplätze und versteckte Baumhäuser. Weg mit lieblosen, sterilen Grünanlagen, hin zu kreativem, echtem Naturerleben!


    Über den Autor:
    Dr. phil. Andreas Weber, geb. 1967, Buchautor, Journalist und Politikberater, studierte Biologie und Philosophie. Für seinen Artikel »Lasst uns raus« in der Zeitschrift GEO gewann der Naturphilosoph den Deutschen Reporterpreis 2010. Sein Buch »Mehr Matsch! Kinder brauchen Natur« erzielte anhaltende Resonanz. Andreas Weber lebt mit seinen zwei Kindern Max und Emma in Berlin und in Varese, Ligurien.


    Meine Bemerkungen zum Buch:


    Das Buch teilt sich in 3 Empfehlungen auf: geschrieben vom Erwachsenen für Erwachsene, geschrieben vom Erwachsenen für Kinder und geschrieben aus Sicht der Kinder (die Kinder des Autors) - grundsätzlich schon mal eine ganz interessante Idee.


    Ich habe mir aber unter dem Titel "Quatsch-Matsch Buch" wohl etwas ganz anderes vorgestellt, als ich letztlich bekommen habe, daher bin ich vielleicht wohl etwas enttäuscht und skeptisch. Im Wesentlichen dreht sich alles darum, die Kinder "rauszulassen", "eigenen Raum erkämpfen zu lassen" und "ein Baumhaus zu bauen" . Und damit beginnt es schon: ich bin wirklich keine sogenannte Helicopter-Mutter, die ihr Kind nicht aus den Augen lässt und ständig im Visier hat, aber ich habe schon ein Problem damit, wenn es da auf das Kind gerichtet heisst "geht raus, zieht los, egal wohin". Und wohlgemerkt, das Buch ist laut Angabe für Kinder bis 12 Jahre gedacht.


    Zurückkommend auf das Baumhaus - denn um das dreht es sich in erster Linie: offenbar hat man keine wirkliche Kindheit gehabt, ohne ein Baumhaus gebaut zu haben (oder eine Erdhöhle, ein Bretterfort oder ein Tippi). Der Matsch ist nur nebensächlich, zwar enthält das Buch auch hier Anregungen, wie man zu einer großen Wasserstelle kommen kann ("Hydrant anzapfen" zB), aber sonst scheint dazu wenig auf. Allgemeine Ratschläge was man unbedingt braucht oder haben sollte, dazu (an die Erwachsenen gerichtet) viel Psychologisches und Statistisches, für Kinder Anregungen wie man "gratis" zu Baumaterial fürs - ihr werdet es erraten...: - Baumhaus kommt ("einfach suchen und nehmen...") oder Anleitung zum Feuermachen (auch so ein Thema...).


    Ein paar gute Momente gibt es trotzdem - so hat mir folgender Auszug gut gefallen:
    ..."Eltern haften für ihre Kinder". (Dabei passiert das nie. Voll Müll. Hat hier irgendjemand einen Vater, den er ab und zu im Gefängnis besucht, weil er seiner Tochter erlaubt hat, den Rohbau des Altersheimes gegenüber zu betreten und da vielleicht eine Rolle Dachpappe zu klauen? In Wahrheit haften Kinder für ihre Eltern. Und zwar lebenslang. Für all das, was wir Eltern verbieten, weil wir selbst so viel Angst haben, ...."



    Vielleicht sehe ich manches in ein paar Jahren anders. Meine Große ist 6 Jahre alt, natürlich kann man sie noch nicht alleine losziehen lassen. Und ob ich mich das traue, wenn sie mal 10 Jahre ist, weiß ich wirklich noch nicht. Im Buch sind viele gute Anregungen drinnen und ich gebe zu, ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass so was genau im Sinne der Kinder wäre.


    Wir sind dank Praternähe (für alle Nicht-Österreicher: Österreich - Wien - Prater) mit Bäumen und Freiraum gesegnet, wir haben ganz tolle Spielpätze, auch einen wirklich großen mit genau so einer Matschkuhle, wie sie im Buch mal beschrieben wird, mit viel Wasser und Sand und Möglichkeiten unendliche Gräben und Löcher zu buddeln. Ich merke selbst, dass sich meine Tochter auf einem "wilden" Spielplatz viel wohler fühlt und viel mehr Möglichkeiten und Spielideen findet, als auf einem noch so bunten herkömmlichen Spielplatz mit Schaukel, Rutsche und Sandkiste.


    Der Gedanke den Kindern eine große unberührte Fläche zu geben mit altem Sperrholz und ein paar Rohren etc und dann einfach nichts mehr zu machen - tja, irgendwie hat der dann doch was. Insofern, vielleicht doch kein so schlechtes Buch :wink:


    und

    Ich habe das Buch in für mich unglaublichen 5 Tagen ausgelesen (unglaublich für mich deshalb, weil ich nebenbei noch arbeiten bin und 2 kleine Kinder habe und Haushalt schupfe und und :wink: )


    Das Grundthema war unglaublich spannend und erschütternd gleichzeitig. Ich muss mal, wenn ich Zeit habe, ein bißchen recherchieren wie es mit der Strafverfolgung von Opfern in Österreich ausschaut. Bei manchen Geschichten dachte ich schon, dass es maßlos übertrieben sein muss, andererseits denke ich, dass Eschbach doch gut recherchiert haben wird. Auch die Diskussion wie es so weit kommt fand ich sehr interessant: ist es die Familie die uns zu dem macht, was wir sind? Ich hasse es übrigens in Zeitungen quasi als Rechtfertigung zu lesen "mein Vater/Stiefvater/wer auch immer hat mich geschlagen/missbraucht, deswegen bin ich auch so geworden". Pfui Teufel drauf. Da stimme ich ganz Ingo zu bzw. seinem Studiogast Schwittol "Man hat immer eine Wahl" :thumleft:



    Das Ende fand ich traurig, bin aber froh, dass es fast kein Hollywood-Happy End wurde




    Ich vergebe hier volle Punktezahl :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Kurzbeschreibung (laut Amazon)


    Caros Vater ist Arzt. Wenn sie eine Spritze bekommen soll, malt er mit rotem, desinfizierendem Zeugs eine Zielscheibe auf ihren Oberarm und wirft die Spritze. Werfen tut nämlich viel weniger weh als die Ankündigung "Das wird jetzt ein bisschen pieksen". Gut, ihr Arztpapa ist ein besonderer, ein anstrengender und manchmal auch besonders anstrengender Mensch. Aber dank ihm hat sie gelernt, die Arschbacken zusammenzukneifen. Vor allem dann, wenn er versuchte, ein Zäpfchen hineinzuschieben. Ja, Caro ist hart im Nehmen. Und das erweist sich als hilfreich, als es ihrem Vater einmal selbst bedrohlich schlecht geht ...


    Über die Autorin (aus ihrer Homepage www.aerztekind.de):


    Carolin Wittmann, Jahrgang 1983, lebt in Speyer. Statt Medizin zu studieren, wie es ihr in die Wiege und von väterlicher Seite durchaus auch ans Herz gelegt wurde, hat sie sich den Kulturwissenschaften gewidmet. Heute verdient sie sich zum Entsetzen ihres Vaters mit Textarbeit ihr Leben.


    Meine Bemerkungen zum Buch:


    Die Inhaltsangabe klang recht amüsant, die ersten Kapitel erfüllten die Hoffnung auf kurzweiliges Lesevergnügen voll und ganz. Schon der Inhaltsaufbau: Anamnese - Diagnose - Therapie ist ja schon richtig "fachspezifisch" :wink: Carolin Wittmann erzählt über ihre Kindheit und Jugend als Ärztekind. Ich kann nur hoffen, dass die Berichte überzogen dargestellt sind, sonst zweifle ich an der Menschheit und vor allem den Ärzten :lol: Dr Wittmann - halt UUUUPPPPS - er ist ja gar kein Doktor, weil er seine Doktorarbeit nie geschrieben hat - wird zwar als sehr leidenschaftlicher Arzt beschrieben, doch seine 3 Töchter müssen sehr unter ihm leiden, sitzen zB stundenlang im Auto und warten darauf, dass es in den Urlaub geht, während er ganz darauf vergessen hat, weil er einen Patienten behandeln muss.


    Wie gesagt, die ersten Episoden waren wirkilch amüsant. Nicht zum Buch passend empfand ich dann aber das letzte Kapitel, in dem es darum geht, dass der Vater Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff Dienst verrichtet und dann in Shanghai in einem Krankenhaus landet mit einer Lungenembolie nach einer Thrombose. Für mich passte das ganze nicht mehr wirklich zu der anderen Geschichte und auch der Humor kam hier etwas zu kurz.


    Für die Geschichte vergebe ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:



    Nachsatz: Homepage gibt es auch - und Ärztekinder sind eingelanden ihre Berichte zum Leben als Arztkind zu veröffentlichen :wink:http://aerztekind.wordpress.com/

    Inhaltsangabe:

    Was kostet mich ein Schritt zurück und was bekomme ich dafür? Ist mein verklärter Blick auf das einfache Leben meiner Kindheit nur ein Trugbild, oder ist der Schritt zurück der erste nach vorn, um Anlauf zu nehmen und den großen Graben der verheißungen zu überspringen? Roland Düringer erzählt von seinem Selbstversuch, ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen.


    "Wir hatten kein Auto und waren trotzdem mobil. Wir hatten keinen Fernseher, und trotzdem war mir nicht langweilig. Wir hatten keinen Supermark in unserer Straße und trotzdem hatten wir gut und ausreichend zu essen. Wir machten keine Schulden. Wir kauften nur, was wir brauchen und nicht was wir wollten. Wir hatten nur ein Vierteltelefon. Daheim waren wir erreichbar, sonst nicht. Die Gespräche waren kurz und zweckmäßig. Geplaudert haben wir von Angesicht zu Angesicht"


    Über den Autor und weiteren Mitwirkenden:
    Roland Düringer wurde für den Film Hinterholz 8 mit dem österreichischen Filmpreis Goldene Romy als bester österreichischer Schauspieler ausgezeichnet. Seine weiteren Erfolge waren die Filme Muttertag und Poppitz. Neben seinen Auftritten als Kabarettist führt Düringer seit Januar 2013 ein Videotagebuch, in dem er seinen Ausstieg aus den Systemen und die dadurch verursachten Veränderungen dokumentiert.


    Clemens G. Arvay studierte Biologie und Angewandte Pflanzenwissenschaften in Wien und Graz. Als Agrarbiologe und freischaffender Sachbuchautor beschäftigt er sich mit nachhaltigen und sozial verträglichen Formen des Landbaus und der Lebensmittelproduktion. Er unterrichtet ökologische Landwirtschaft an der Fachhochschule Joanneum in Graz. Bisher erschienen von ihm unter anderem die Sachbücher Der große Bio-Schmäh und Friss oder stirb.



    Meine Rezension dazu:


    Es ist ein schwieriges aber auch interessantes Thema, mit dem sich das Buch befasst. Roland Düringer, den wir alle (zumindest die Österreicher sehr gut) als Kabarettisten kennen, berichtet von seinem Ausstieg aus der "modernen Welt" - ein Leben ohne Bankomatkarte, ohne Auto, ohne Handy und Internet bzw. e-mailadresse.


    Ich habe die Videotagebücher nicht verfolgt bzw. noch nicht gesehen, denn ich möchte dies - wenn möglich - nachholen. Vieles hat nämlich das Buch für mich persönlich offen gelassen und manches nur angerissen, wobei ich mir vorstellen kann, dass Düringer da in seinem Videotagebuch mehr darauf eingeht.


    Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich mir etwas mehr Humor erwartet hätte. Das Buch ist wirklich SEHR philosophisch angehaucht, wirkt leider auch oft etwas trocken auf mich. Natürlich ist das Thema kein Leichtes, trotzdem könnte man doch einfach etwas "Schmäh" einfließen lassen. Grundsätzlich war ich aber sehr angetan und sehr viele Zeilen haben mich nachdenklich gemacht. Brauchen wir wirklich alles was wir haben? Und zu welchem Preis? Ist die Schnelligkeit in unserem Leben wirklich so nötig? Was mir auch irgendwie gefehlt hat, war ein Bericht, wie es seiner Familie mit dem Ausstieg gegangen ist? Seiner Frau? Seiner 12jährigen Tochter (hat sie ein Handy? verzichtet sie darauf?)


    Dieses Buch wäre wie geschaffen für eine große Diskussionrunde.


    Weil es mir schwerfällt mehr über das Buch zu schreiben, lasse ich es selbst zu Wort kommen und zitiere einige Ausschnitte, die mich persönlich oft sehr berührt haben:



    "Wer von uns hätte denn ohne Fremdversorgung noch Überlebenschancen? In den früh industrialisierten Ländern sind es sicher sehr wenige."


    "Ich hatte im Laufe meines Lebens so viele Autos, dass ich heute gar nicht mehr weiß, welche das waren. Das ist verrückt, oder? Jedenfalls hatte ich immer EIN Alltagsauto und dieses diente dann, wie bei vielen andern auch, meiner Mobilität. Man steigt ins Auto ein und ist plötzlich mobil. Und dabei verwandelt man sich auch selbst, denn wenn man im Auto sitzt, ist man automatisch ein Autofahrer. Im Auto ist man gewissermaßen kein Mensch mehr, sondern funktioniert ganz anders: Kein Fußgänger würde zum Beispiel einem anderen auf dem Gehweg am Hintern kleben und sagen "Mach weiter, geh schneller." Auf der Autobahn passiert das."


    Zum Thema Handy: "Der kritische Punkt ist, zu erkennen, bis zu welchem Punkt das Gerät uns noch dienst und ab wann wir dem Gerät dienen, das uns zu bestimmten Verhaltensweisen zwingt. Wenn es erst so weit ist, dass du aus dem Haus gehst und auf dem Weg zum Auto merkt "Verdammt, ich habe das Handy vergessen" und dann zurückläufst, um es zu holen, dann weißt du, dass das Handy gewonnen hat. Die meisten Menschen haben ihr Mobiltelefon einfach immer dabei und werden nervös, wenn sie es vergessen haben. Dabei haben wir früher sehr gut ohne dieses Ding gelebt, haben aber im Nachhinein das Gefühl, als würde ohne solche technische Errungenschaften nichts mehr gehen"


    und


    "Es kommt außerdem kaum mehr vor, dass jemand verspätet auftaucht, wenn wir einen Zeit- und Treffpunkt vereinbart haben. Wenn man sich mit jemanden trifft, der mobil nicht erreichbar ist, muss man sich an die Vereinbarungen halten. Man kann nicht eine Viertelstunde davor anrufen "Ich bin gerade noch hier oder dort, ich erledige noch schnell dieses oder jenes". Heutzutage fallen durch das Mobiltelefon auch die Verbindlichkeiten weg. Man weiß ja, dass man jederzeit von unterwegs anrufen kann, wenn man sich verspätet. Es gibt kaum mehr die Notwendigkeit, punktlich zu sein."



    "Weil ich keine e-mai-Adresse mehr besitze, und das auch alle wissen, erhalte ich wieder mehr Briefe. Diese sind teilweise handgeschrieben. Es kommt immer wieder vor, dass sich die Verfasser für ihre Handschrift vorausschauend entschuldigen. .... Wenn du einen handgeschriebenen Brief erhältst, dann siehst du schon, wenn du den Brief vor dir liegen hast, welche Persönlichkeit ihn geschrieben haben könnte."



    "Vielleicht liege ich ganz falsch, aber ich glaube, dass wir in unserer Klimazone - wenn das Schlaraffenland vorbei ist - Tiere essen werden müssen, um zu üerleben. Nur muss man auch den Mut haben, Tiere zu töten. Ich denke, dass der Mensch ein Recht hat, Tiere zu töten, um zu überleben. Aber wir haben kein Recht auf Massentierhaltung oder gar für Tierversuche. Vegan zu leben ist wohl auch eine Form von Luxus. Alle, die heute vegan leben, sind fremdversorgt und sind darauf angewiesen, dass sie im Winter von irgendwoher Lebensmittel bekommen".



    Abschließend würde ich :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne geben

    Ich kann mich den begeisterten Beiträgen hier nur anschließen: Ich bin restlos überzeugt von dem Buch und habe es auf einem Schwung ausgelesen bzw. auslesen müssen.


    Von Anfang an habe ich mitgeraten, wer als Täter in Frage kommt oder mittendrinnen steckt: die Frau, der Freund, die Psychologen? Bis zum Ende war der Spannungsbogen voll da und hat nichts übrig gelassen. Bei den beschriebenen Folterungen musste ich teilweise etwas schlucken, was wohl daran liegt, dass ich auch Kinder habe - dann liest man solche Thriller etwas anders. Die Auflösung war wirklich gut und einfach "mal was anderes".



    Phänomenales Buch! :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Nach nunmehr fast 10 Jahren (!) habe ich das Buch wieder in die Hand genommen und gelesen. Ich bin immer noch großer Fan von Jeffery Deaver und finde die Sachs/Rhyme-Reihe einfach am Besten. Zwar ist der Ablauf in der Reihe meist der Gleiche, doch von der Grundidee und der Ermittlertätigkeit kann es (finde ich) kaum jemand mit den beiden Ermittlern aufnehmen. #


    Buch selbst hat, obwohl ich es ja schon kannte, nichts von seiner Spannung verloren. Und das reicht als Bewertung - denn wieviele Bücher können so was schon behaupten :wink:

    Inhaltsangabe laut Amazon:



    Die siebzehnjährige Lissy ist das wohl schlagfertigste Mädchen ihrer Klasse und nimmt auch in den kritischsten Situationen kein Blatt vor den Mund. So hart ihre Schale aber auch sein mag, so weich ist doch
    der Kern. Denn eigentlich wünscht sie sich nichts anderes als die übrigen Mädchen: die Freundin von Ilian Balaur zu werden, dem bestaussehendsten Typen der ganzen Schule. Eigentlich ein Ding der
    Unmöglichkeit. Dachte sie zumindest immer. Bis sie einsehen muss, dass alles, was ihr bislang vollkommen unmöglich erschien, durchaus existieren kann. Und das gilt nicht nur für die Zuneigung von Ilian
    Balaur …


    Über die Autorin:


    Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal ins eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.



    Meine Bemerkungen zum Buch:


    Ich fange jetzt ganz untypisch für eine Buchbeschreibung mit meiner Bewertung an und begründe dann ausführlich: 2 Sterne für den Inhalt, 5 Sterne für den Sprachwitz und die Idee - ergibt 3,5 im Durchschnitt.


    Ich hab das e-book geschenkt bekommen und mich auf kurzweiliges Lesevergnügen eingestellt. Und kurzweilig ist es allemal :totlach: . Gleich am Anfang hat man das Gefühl, man ist in einem deutschen Verschnitt von Twighlight gelandet - und irgendwie trifft es auch zu, nur sind die Protagonisten im Buch nicht so prüde wie die Amerikaner sondern frech und lasterhaft. Und als nächstes dachte ich, das Buch wurde von einer ca 15jährigen "ich wünschte es wäre so wie im Buch"-Teenagerin geschrieben, da die Autorin aber doch erwachsen ist und verheiratet, bewundere ich sie für ihr Engagement.


    Da haben wir also Elisabeth, die von allen Lizzy genannt werden möchte, 17 Jahre alt und Schülerin. Unsterblich verliebt in Ilian Baldaur der - oh Wunder - gleiches für sie empfindet. Und dann gehts los, der gute Bursche hat ein Geheimnis. :-, Was in Twighlight 4 Bände und eine Hochzeit brauchte, passiert hier nach einigen Tagen. Lizzies obercooler Vater ruft ihr nur nach "Nimm Kondome mit" oder fragt am Küchentisch "Fackelt ihr das Bett wieder ab, wenn ihr das nächste mal poppt?". Gespickt von Jugendsprache "Hey Alter, voll cool" und vielen teilweise sehr alten Facebook-Witzen "ich wollte putzen, aber auf dem Weg ins Bad wurde ich geblitzt, jetzt ist der Lappen weg" und einigem "Scheisse" verfolgen wir die Geschichte mit reichlich Witz, einigen sehr guten Passagen aber auch viel Drumherumgerede (sehr spannend, wenn die zwei die Wohnung putzen :sleep: ) .


    Die immer wieder vorkommende "Teufel-Lizzy" erinnerte mich übrigens stark an die "innere Göttin" aus Shades of Grey :wink:


    Und was mich noch wundert: eine 17jährige die "I'm blue" von Eifel 65 kennt? :-k



    Wie gesagt, :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sternchen dafür

    Zitat von »frl_smilla«




    Übrigens habe ich in einem Amazon-Rezension gelesen, dass Dunk ein Vorfahre von Brienne de Tarth ist - was mich dann doch zum Schmunzeln brachte.
    Na das würde mich ja mal interessieren, woher der Rezensent das weiß...

    Ich hab es nicht überprüft, aber er erwähnte, dass sie entweder das gleiche oder fast das gleiche Wappen haben. Und Dunks außergewöhnliche Größe wäre ja ein Indiz :wink:

    Ich hab den Sammelband nun gelesen, ohne zu wissen, dass es offenbar in der "Urform" 3 einzelne Geschichten sind. Ich dachte es mir allerdings, weil ja immer wieder kleine Zusammenfassungen zur Vorgeschichte gab. Die Übersetzung der Namen finde ich fast schon fragwürdig. Die einzelnen Namen der Ritter sind ja noch ein Thema, aber der Knappe "Ei" (Aegon - im englischen daher wohl Egg (behaupte ich jetzt mal, ohne die englische Version gelesen zu haben)) ist wirklich schwach. Aber das bemängeln ja auch viele an der ganzen Lied von Eis und Feuer-Reihe.


    Übrigens habe ich in einem Amazon-Rezension gelesen, dass Dunk ein Vorfahre von Brienne de Tarth ist - was mich dann doch zum Schmunzeln brachte.


    Die drei Geschichten waren sehr interessant, wobei Teil 1 Urteil der Sieben und Teil 2 Verschworene Schwerter wirklich fesselnd waren. Teil 3 fand ich hingegen sehr kompliziert und mit all den Namen rund um die Verschwörer nur verwirrend (wer zu wem, wer warum weshalb etc.)

    Nach über 6 Jahren musste ich das Buch wieder einmal hervorholen und lesen. Zwar wusste ich nach einigen Seiten die Grundzüge des Buches, doch viele Inhalte oder Querverweise waren in den unendlichen Weiten meines Gedächnisses verschwunden. Nichts desto trotz bleibt es ein außergewöhlich fesselnder (und leider auch teilweise sehr brutaler) Thriller. Vor allem die "Nebengeschichte" hat mich besonders getroffen, was vermutlich daran liegt, dass ich jetzt Kinder habe und alles was auch nur ansatzweise mit Kinder und Gewalt zu tun hat, nun ganz anders empfinde.


    Der Flug der Störche ist für mich ein Buch, das ich sicher wieder lesen werde.


    PS: Ich hab nun zufällig gesehen, dass es auf SKY eine Verfilmung gibt. Vielleicht ergibt es sich ja mal, die anzuschauen.