Beiträge von frl_smilla

    Endlich wieder ein Buch, das mich dazu gebracht hat, in der U-Bahn lauthals zu lachen :)
    Die Erzählungen von Bennie-Mama sind wirklich großteils aus dem Leben gegriffen. Natürlich werden gewisse Charaktäre etwas überzeichnet dargestellt, aber im Prinzip ist alles vertreten, was man in einem normalen Kindergarten findet.


    Die Autorin trifft aber auch manchmal "wunde Punkte" (wie ich finde): zB Luzie-Papa, der "arme" alleinerziehende Vater, der von allen bemitleidet wird und schon Lob erhält, wenn er einen fertigen Kuchen zum Fest bringt, während die alleinerziehende Mama nicht genug leisten kann.


    Absoluter Lesehöhepunkt war für mich das Laternen/Martinsfest. Ich war damit der Hingucker in der U-Bahn!

    mein Bruder hat mir alle 8 Bände (ich wusste ja gar nicht, dass es nach Band VII - Der Turm noch einen weiteren gab?) als E-Book zum Geburtstag geschenkt und nun lese ich seit Mitte Oktober die komplette Saga, bisher mir nur einer Buchunterbrechung, weil ich dringend mal was witziges zwischendurch brauchte. Momentan bin ich bei der Hälfte von Wolfsmond, was vor Jahren auch mein letztes Buch aus der Reihe war.


    Ich bin so frei und mache hier wieder eine Kurzabhandlung, weil ich ja ursprünglich vor über 11 Jahren (! - wahnsinn so lange bin ich hier schon im Forum?) mit dem Beitrag hier begonnen habe :study:


    Schwarz
    Ich wusste, er ist wirklich langweilig und ganz kurz dachte ich, ich lasse ihn ganz aus. Aber dann fiel mir ein, dass Jake darin vorkommt und er doch eine wesentliche Rolle in dem Buch spielt und sich seine Rolle über die nächsten Bände hinzieht. Also gut, dann ran an Schwarz. Ich finde das Buch irgendwie untypisch für Stephen King und ich hab mich wieder durchgequält. Es passiert so wenig spannendes und im Verhältnis wenig was später von wirklicher Bedeutung ist. Zäh trifft die Erzählung am ehesten.


    Drei
    Es kommt Leben in die Geschichte. Die Art und Weise wie Roland zu seinen beiden Gefährten kommt und die Handlungsstränge in "unserer" Zeit fand ich sehr spannend. Amüsant ist etwas, was mir beim Lesen aufgefallen und wieder eingefallen ist: Es gab tatsächlich eine Zeit, in der Rauchen im Flugzeug erlaubt war :wink:


    Tot
    Das Ka*tet wird nun vollständig. Mitglied Nr 5, Oy, hatte ich doch tatsächlich vergessen :uups: Grandioser Abschlus des Buches: Das Rätselraten im Zug!


    Glas
    Aus meiner Sicht fast schon kein Fantasyroman mehr sondern eine tragische Liebesgeschichte. Aber eine wunderschöne tragische Liebesgeschichte. Der junge Roland mit seinen Freunden ist ausgesprochen sympathisch. Und Susan, ach Susan. Was für eine Erzählung. Ich kann momentan nicht sagen, ob die Gesichte in ihrer Ausführlichkeit wirklich wichtig für die gesamte Geschichte ist, aber sie ist wundervoll. Und ja, auch diesesmal hat es mich wieder erwischt :cry:


    Wolfmond
    Ich bin gerade mittendrin und hoffe, dass es bald spannender wird. Tatsächlich habe ich Wolfsmond als sehr gut und interessant in Erinnerung. Aber offensichtlich habe ich die langatmig erzählte Geschichte von Callahan komplett verdrängt. Was dessen Geschichte hier bringt, ist mir (noch) nicht klar. Was ich noch gut in Erinnerung habe sind Stephen Kings "Seitenhiebe" auf den populären Harry Potter. Man denke an die fliegenden Kugeln mit der Bezeichnung "Schnaatz"
    Ich hoffe die eigentliche Geschichte kommt nun bald :wink:

    Ich bin gerade dabei alle Karin Slaughter Bücher zu lesen, und zwar durcheinander, was einerseits oft etwas schwierig ist, wenn etwas Bedeutsames in einem Band davor passiert, andererseits ist es aber auch interessant und gibt neue Einblicke auf die wichtigsten Personen in den Büchern.


    Bittere Wundern hat mir ausgesprochen gut gefallen, hier sind alle für mich herausragenden Personen vereint: Faith und Will, Sara (wobei ich ihre Rolle in beinahe allen Büchern als überbewertet halte) und vor allem Amanda. Wir erfahren als Leser viel über Wills Geschichte und Verbindung zu Amanda. Und besonders interessant sind in diesem Buch die Einblicke in die Polizeiwelt der 70er, wobei ich mir schwer tat, die Rolle der Frau bzw. einer Polizistin in dieser Zeit (sooo lange ist es nun wieder auch nicht zurückliegend) zu glauben. Durch die ganzen unterschiedlichen Rückblenden, mal Amanda, mal Lucy, dann wieder Gegenwart mit Will und wieder Amanda ist viel Spannung da. Ich habe mir, wie wohl die Meisten, versucht einen Reim auf die Geschichte zu machen. Es gibt sicher ein, zwei Sachen, die Klärungsbedürftig wären, aber nichts desto trotz war es eine wirklich gute Geschichte.


    Ich mag an den Büchern generell den langsamen Aufbau der Beziehungen. Zwar ist nun nach zwei oder drei Büchern, in denen ständig Wills Handicap breitgetreten wird, etwas zäh, aber ich verstehe natürlich, dass das wohl für die Leser gemacht wird, die neu einsteigen.


    Der Prolog des Buches kam mir irgendwie bekannt vor, aber spätestens aber der Tatortbeschreibung wusste ich, dass ich das Buch vor mehreren Jahren schon mal gelesen habe. Leider verwechsle ich öfter Thriller, vor allem da alle irgendwie immer ähnlich klingende Titel haben (oder scheint es mir nur so?).
    Obwohl ich nun daher schon ein wages Gefühl hatte, in welche Richtung der Täter zu suchen ist, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Will Trent und seine Störung, dazu noch Faith mit Diabetis - das war mir irgendwie fast schon zu viel Handicap und sind mir etwas zu oft ins Buch eingeflossen.


    Die Handlung selbst ist sehr spannend. Die entführten Frauen, allen voran natürlich Pauline, sind mal eine ganz andere Art von Opfer, irgendwie viel es schwer, sie zu mögen oder Mitleid zu haben.


    Was mir nicht besonders gefallen hat war das großspurige "Sara Linton ist zurück" am Cover. Der Einsatz von Sara ist bescheiden und ich fand auch die Rückblicke in ihr altes Leben nur mäßig interessant, es schienen Lückenbüsser zu sein. Und natürlich, ich lieeeebe das: Jung, schön, schlank, sportlich - aber absolut null Selbstwertgefühl? Gibts das wirklich?


    Und noch etwas hat mich sehr gestört: Der Polizeijargon untereinander. Da schimpft der eine "Die Schwanzlutscher sind da", die anderen verschlampen absichtlich Akte usw usw. Ich hoffe inständig, dass dies nur Fiktion ist und bitte bitte nicht so in der Realität passiert.


    Inhaltsangabe laut Amazon:
    Elisabeth Caspersen, steinreiche Erbin eines dänischen Industrieimperiums, findet im Tresor ihres verstorbenen Vaters einen Film, der eine grauenvolle Menschenjagd zeigt. Einer der im Film zu sehenden Jäger hat unverkennbare Ähnlichkeit mit Elisabeths Vater. Um der Sache nachzugehen, heuert sie Michael Sander an, einen exklusiven Privatdetektiv, der auf brisante Fälle spezialisiert ist. Als Sander sich auf die Suche nach der Identität der Opfer macht, stößt er auf eine perfide Welt aus Gewalt und Größenwahn, in der er bald selbst zum Gejagten wird.



    Über den Autor:
    Steffen Jacobsen, 1956 geboren, ist Chirurg und Autor. Seine Bücher sind unter anderem in den USA, England und Italien erschienen. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder und lebt in Kopenhagen.



    Meine Bemerkungen zu dem Buch:
    Schon ab der ersten Seite des Prologes war ich im Buch buchststäblich gefangen. Die Inhaltsangabe erinnert etwas an den bekannten Film "8 mm" mit Nicolas Cage. Aber hier geht es sicht um Pornographie sondern Menschenjagd. Michael Sander, ein sehr exklusiver Detektiv, der nur schwer gefunden wird und für besondere Fälle herangezogen wird und über den man nur weniges im Buch erfährt, nimmt den Auftrag an und schon bald findet er die ersten Spuren. Fast zeitgleich ermittelt die Polizistin Lene in einem vermeindlichen Selbstmord eines ehemaligen Soldaten, der sich am Morgen nach seiner Hochzeit im Garten aufgehängt hat. Der aufmerksame Leser weiß was kommt: die beiden Fälle hängen zusammen ;-)


    Inhaltlich tun sich manche menschliche Gräultaten auf, das Buch lebt nicht nur von psychologischer Spannung sondern beinhaltet auch einiges an Brutalität. Es gibt inhaltlich einige kleinere Schwächen (zB die firmeninternen Verhältnsse rund um die Auftraggeberin Caspersen), aber der Autor lässt die beiden Protagonisten, Michael und Lene, diese mit Geschick übertauchen. Der Epilog hat mich dann auch sehr überrascht, er wäre aus meiner Sicht gar nicht notwendig gewesen, macht aber dann doch auch nachdenklich.


    Ich war vom Buch vollauf gefesselt. Von mir gibt es für die gute Beschreibung der Protagonisten und die spannende Handlung volle Sterne.


    Was mir irgendwie nicht ganz klar war - vielleicht kann mir jemand einen Anstoß geben, der das Buch ebenfalls gelesen hat:


    PS: Die Lieder "We will rock you" und vor allem auch "Im on fire" - werde ich nun nach dem Buch übrigens mit anderen Ohren hören :-,

    Ich schließe mich Marie an: man kann die Bücher in der Reihenfolge lesen, muss aber nicht. Das einzige das sich weiterentwickelt ist die Beziehung zwischen Sachs und Rhyme. Die Geschichten selbst sind normalerweise abgeschlossen (einzige Ausnahme: Der Uhrmacher - und das ist auch keine Tragödie).

    ich habe nun ebenfalls das Buch gelesen und kann mich den bisher eigentlich nur lobenden Worten meiner VorgängerInnen anschließen. Ich habe das Buch praktisch in einem Rutsch durchgelesen.


    Da es schon mehrere ausführliche Beschreibungen gibt, erspare ich das nun mir und euch.


    Vivians Geschichte, die offenbart wird, war sehr berührend. Mehr als einmal hatte ich Tränen in den Augen. Die Vorstellung, dass ein kleines Kind (!) mutterseelenallein in einen Zug mit zig anderen Kindern gesetzt wird und man den Mädchen dann auch noch meist über die Dauer der Reise ein Baby zur Verantwortung überlies (das sie dann wieder irgendwann abgeben mussten) ist einfach unvorstellbar für mich. All die einzelnen Schicksale der Kinder sind sehr ergreifend.


    Molly war mir ehrlicherweise etwas zu "brav" - 50 Sozialstunden für ein gestohlenes altes Buch aus einer Bücherei? Aber natürlich war das Buch ein Klassiker, und sie ist sehr belesen und Vegetarierin. All die "Abgrenzungen" zur aktuellen Pflegefamilie waren mir schon etwas zu viel aufgetragen.


    Was mich auch etwas gestört hat, war die unterschhiedliche Erzählweise: Vivian in Ich-Form und Molly in Erzählform. Schöner hätte ich es gefunden, wenn auch Mollys Part in Ich-Form gehalten worden wäre. So war es fast ein Hin-und-Her-Schalten in der Geschichte.


    Auch das Ende (in beiden Geschichten) war schon fast etwas zu dick aufgetragen. Die 92jährige, die die Welt mit Internet und Facebook erobert und auf Familienforschung geht? Und auch bei Molly "Friede Freude Eierkuchen"? Aber ok, ich hab mir natürlich ein Happy End gewünscht - nach so einem Buch tut man das wohl automatisch.


    Von mir 4,5 Sterne

    Ich hatte so meine Probleme mit dem Buch.


    Grundsätzlich fand ich das Thema sehr spannend, also weniger diese Vorhersehungen sondern das was wirklich passiert und warum es passiert. Durch Frank Schätzings Der Schwarm waren mir manche der aufgezeigten Themen und Probleme die sich daraus ergeben, bekannt.


    Die Therapeutin Gabrielle fand ich als Charakter gut gelungen, vor allem auch durch den Umstand, dass sie selbst gehandicapt ist. Es hätte zwar wenig Unterschied gemacht, ob sie nun im Rollstuhl sitzt oder nicht, aber es war "halt mal was anderes". Warum so sehr auf ihre persönliche Situation eingegangen wurde und aus dem "Endzeit" Thriller auch stellenweise eine Liebesgeschichte gemacht werden mußte, habe ich mich allerdings auch gefragt. Oft wirken diese ständigen Selbstzweifel der Therapeutin als Lückenfüller im Buch. Bethany, klein, dürr, schwarze Haare und oben schon mit Lisbeth Sander verglichen - naja, auch wahr. Kommt aber vermutlich besser beim Leser an, als ein strohdummer blonder und übergewichtiger Teenager :wink:


    Auch das Ende war so "ich weiß nicht recht"-mäßig.



    Während dem ganzen Lesen hat mir immer irgendetwas gefehlt, ich kann nicht sagen, was. Trotzdem war es ein interessantes Buch, mit einer Thematik, die wir nicht aus den Augen lassen sollten.

    Ich fand "ein unmoralisches Sonderangebot" sehr unterhaltsam. Zwar sind die Charaktäre (wie üblich) stark überzeichnet, aber das soll wohl auch so sein. Vom Tausch an habe ich mich gefragt, wie das ganze wohl enden mag.


    Olivia kam sehr symatisch rüber. Die veränderten Rollen in der Familie fand ich auch sehr nachvollziehbar. Das Happy End hat sich bald abgezeichnet (finde ich zumindest).


    Die Episode mit dem

    fand ich im Prinzip unnötig, weder hatte es für die Geschichte eine große Bedeutung noch hat sich irgendwas damit verändert.


    Alles in allem ein schnelles vergnügliches Buch. 4 Sterne von mir

    Auch dieses Buch haben wir daheim und ist eines der Favoriten beim abendlichen Geschichte Vorlesen. Im Krankenhaus, in dem wir nun leider 3 Wochen waren, haben wir auch eine andere Mama mit diesen Geschichten angesteckt.


    Im Buch sind 19 Kapitel enthalten, fast alle gefallen mir ausgesprochen gut. Mit 1-2 Kapiteln habe ich (ählich wie beim anderen Buch von Ich und meine Schwester Klara) ein kleines Problem, weil Klara als ältere Schwester doch oft etwas beleidigend und "gemein" zum kleinen Bruder ist. Das ist übrigens auch ein kleiner Kritikpunkt - die Zeichnungen sind allesamt wirklich herzig gemacht, aber passen leider nicht zu den Protagonisten: so geht Klara ja bereits zur Schule und lernt lesen und schreiben (ein wirklich schönes Kapitel dazu ist "Mein erster Brief"), der Bruder ist 2 Jahre jünger. Auf den Zeichnungen wirken sie wie 4/5 Jahre, was dann oft auch zu den Streichen nicht dazu passt.


    Nichts desto trotz finden wir die Geschichten sehr witzig :)

    Inhaltsangabe laut Amazon:
    Das Beste von Klara und ihrem Bruder Klara und ihr kleiner Bruder haben die verrücktesten Einfälle: Sie dressieren Flöhe oder versuchen, in der Badewanne schwimmen zu lernen. Sie naschen so lange von der Torte, bis die Mama sie nicht mehr anbieten mag und die beiden den Kuchen ganz allein aufessen dürfen. Und als sie eines Tages etwas Gutes tun wollen, verschenken sie lauter schöne Sachen von ihren Eltern. Denn warum sollen arme Leute nur alte Kleidung tragen?



    Über den Autor:
    Der Bulgare Dimiter Inkiow (1932-2006) arbeitete zunächst als Ingenieur, später folgte er seiner eigentlichen Passion, dem Schreiben. Er studierte an der "Akademie für Schauspielkunst und Theaterwissenschaften" in Sofia und verfasste etliche Theaterstücke, die ihn bald als Autor bekannt machten. 1965 erregte Dimiter Inkiow mit einer Komödie das Missfallen seiner Regierung. Er flüchtete nach Deutschland, wo er politische Satiren für das Radio verfasste. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Kinderbücher, u. a. bereitete er das Alte und das Neue Testament sowie die griechische Mythologie für junge Leser auf. Erst 1992 reiste Dimiter Inkiow wieder in seine Heimat, wo ihm 1997 in Sofia die Ehrendoktorwürde der "Hochschule für Film, Theater und Schauspielkunst" verliehen wurde.



    Meine Bemerkungen zum Buch:
    Über Empfehlung einer Freundin habe ich "Ich und meine Schwester Klara" auf gut Glück eingekauft - und wurde nicht enttäuscht. Die Kapitelgröße ist ideal zum Vorlesen am Abend (bei uns dürfen oder MÜSSEN es aber durchaus 2-3 Kapitel sein), mit netten kleinen Zeichnungen wird das Buch aufgelockert.


    Ich bin nahezu verliebt in Klara und ihren Bruder. Bei manchen Streichen und Erlebnissen, an denen wir Leser teilhaben dürfen, wurde ich oft nahezu wehmütig über diese doch unbeschwerte Kindheit. Manche vergleichen die Geschichten mit "wir Kinder von Bullerbü", in diesem Fall sind es nur 2 Kinder, aber der Vergleich passt schon manchmal.


    Meine Lieblingskapitel sind unter anderem "Wie wir Tante Flora aufgeklärt haben" (woher kommen die Babys? Na klar: aus dem Kaufhaus, und wenn nicht aus dem Kaufhaus, dann bringt sie der Storch. Oder wachsen sie doch wie Kohlköpfe im Gaten?) und "Unser Hund Schnuffi" (der Dackel, der zweifärbig wurde). Aber genau genommen gefallen mir alle Kapitel - oder fast alle. Ich muss zugeben, es gibt schon 1-2 Geschichten, die ich weniger lustig fand, aber bei einem so tollen Buch kann das durchaus verziehen werden.


    Wer eine Gute Nacht Lektüre für seine Kinder braucht ist mit "Ich und meine Schwester Klara" gut bedient - meine Große (7 Jahre) liebt es, für den Zwerg (3 Jahre) ist es noch etwas zu früh.

    Inhaltsangabe laut Amazon:
    »Ich habe den Tod gesehen!«

    Dies sind die letzten Worte eines mittelalterlich gekleideten Mannes, der während einer historischen Stadtführung aus einer Kapelle stürmt und tot zusammenbricht. Herkunft und Identität des Toten bleiben schleierhaft. Als noch mysteriöser stellt sich die Todesursache heraus: Der Unbekannte starb an der Pest.
    Während Gesundheitsamt und Polizei über die seltsamen Umstände rätseln, werden weitere grausam hingerichtete Leichen an historischen Plätzen gefunden. Der einzige Hinweis ist die Beschreibung einiger Zeugen, die eine seltsame Gestalt gesehen haben wollen. Mit Hilfe eines pensionierten Geschichtsprofessors entschlüsselt Kommissar Chris Bertram die versteckten Botschaften hinter den Morden - und kommt einem beispiellosen Kreuzzug auf die Spur, der gerade erst begonnen hat ...


    Über den Autor:
    Michael Hübners Faszination für das Böse wurde geweckt, als er die Bücher von Stephen King für sich entdeckte. Und mit dieser Leidenschaft entstand auch gleichzeitig der Wunsch, selbst einmal Autor werden zu wollen. Bislang hat er drei Bücher im Goldmann Verlag veröffentlicht: "Stigma", "Sterbestunde" und "Todesdrang". Sein neuer Thriller "Todespakt" ist nun als Selfpublisher-Titel erschienen. Michael Hübner ist verheiratet und hat drei Töchter.


    Meine Bemerkungen zum Buch:
    Ich kann kaum glauben, dass dieses Buch aus der Feder (darf/kann man das eigentlich noch im Zeitalter von PC und Schreibprogramm sagen :wink: ) des gleichen Autors stammt, der auch "Stigma" geschrieben hat.


    Zum einen fand ich die Hauptcharaktäre des Buches sehr einseitig und lieblos dargestellt. Keine Beschreibung ging in die Tiefe, weder zum Hauptermittler Bertram konnte ich irgendeine Verbindung aufbauen, noch zu seiner (neuen) Freundin Rebeca (musste dieser zwischenmenschliche Faktor überhaupt sein?). Manche Personen waren für mich stark überzeichnet, zB der hilfreiche Professor für das Mittelalter in seiner irrsinnigen Überheblichkeit. Ich für meinen Teil dachte mir immer, die gleiche Information finde ich auch im Internet und wirklich hilfreich war nicht wirklich etwas, was er von sich gegeben hat, außer Grundsatzdiskussionen über die Rechtsmeinung und Strafverfolgung im Mittelalter. Der involvierte "gute" Reporter Bondek, der eigentlich erstklassige Arbeit liefert aber dann bewußt einen völlig überzogenen Artikel in der Zeitung veröffentlicht um die Täter zu provozieren. Ja eh klar, Klischee lässt grüßen :-,


    Zum anderen fand ich die Geschichte selbst einfach nur fad. Blutrünstig: ja. Grausam: ja. Und trotzdem hat sie mich absolut nicht gefesselt. All die spektakulär arrangierten Toten - und dann DIESE Auflösung? Schon vom Klappentext ausgehend dachte ich es geht um die Verbreitung der Pest oder ein ähnlicher Hintergrund. Aber nein, in jedem 2. Kapitel werden dem Leser neue gefolterte und grausamst getötete Menschen präsentiert. Ich bin wirklich Thrillererprobt, aber das war sogar mir zu - Verzeihung - blöd.



    Ich vergebe für dieses Buch :bewertung1von5::bewertung1von5: - mehr geht echt nicht...

    Seit über 15 Jahren habe und kenne ich dieses Buch. Es gab eine Zeit, da las ich es einmal pro Jahr. Nun habe ich es, nachdem ich es sicher 5 Jahre nicht mehr in der Hand hatte, wieder aus dem Regal geholt und gelesen.


    Zum Glück hat sich an meinem Gefüh für das Buch nichts geändert, für mich ist es durch die ungewöhnliche Erzählung aus Sicht von Smilla, kühl und trotzdem immer wieder persönlich durchblickend, nach wie vor eines der besten Bücher meines Lebens. Manche einzelne Szenen hatte ich schon kurz vergessen, den Einstiegssatz konnte ich immer noch auswendig. ich weiß, ich konnte früher negative Kritiken zum Buch nicht verstehen, mittlerweile weiß ich aber, dass diese Art der Erzählung nicht jedermanns Sache ist.


    Ich liebe Smilla nach wie vor - ihre ruppige Art, ihre Hartherzigkeit, aber auch ihre liebevollen Erzählungen und Erinnerungen an ihre Kindheit als Mitglied einer Inuitsippe. Eine zurückgezogene Frau, die aber gleichzeitig voll darin aufgeht den "Unfall" aufzuklären und dies mit allen möglichen Mitteln tut. Unvergessen war zB die Dorschleber mit Rohypnol und dem eingeschläferten Wachhund.


    Und zwei sehr interessante Sätze habe ich auch im Buch gefunden, der in die heutige Zeit besser passen denn je:


    "Senitmentalität ist die erste Revolte des Menschen gegen den Fortschritt"
    "Mn braucht den dritten Weltkrieg nicht fürchten. Die Menschheit braucht einen neuen Krieg um zur Vernunft zu kommen".



    Für mich gibt es nach wie vor die volle Punktenzahl für das Buch!


    PS: Seit diesem Buch schwärme ich übrigens für Grönland und ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, es vielleicht doch einmal in Natur zu erleben.

    Todesschiff ist für mich eines der besten Bücher der Autorin. Der Handlungsstrang am Schiff war für mich wirklich teilweise schrecklich zu lesen. Die Geschehnisse an Bord, die wieder etwas unheimliches an sich hatten, verstärken sich Runde um Runde, vor allem durch die Familie und insbesondere die Zwillinge, die sich an Bord befinden, hat es mich sehr berührt. Zum Ende möchte ich gar nichts sagen :(


    Dora ihrerseits ermittelt ebenfalls. Mit und rund um Bella gibt es einige amüsante Geschehnisse, wenngleich ich mir (als "biedere" Anwaltsangestellte im realen Leben) einfach nicht vorstellen kann, warum man so eine Mitarbeiterin so viele Jahre immer noch "mitträgt".


    Die Krimis von Yrsa Sigurdardottier sind allesamt eher tiefgehend, nicht blutrünstig und reisserisch. Für mich ist es eine willkommende Abwechslung zu den gängigen amerikanischen Thrillern.

    Die eisblaue Spur hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Einerseits natürlich wegen Grönland, seit Frl Smillas Gespür für Schnee habe ich einen großen Faible für das Land. Andererseits war ich sehr gefesselt von der Andeutung des Mystischen, wo es dann doch zu einer ganz plausiblen und fast unspektakulären Aufklärung der Fälle kommt. Und gerade das hat mir ausgesprochen gut gefallen.


    Bella kam in diesem Buch eigentlich gut weg. Ich lese die Bücher gerade in umgedrehter Reihenfolge und in "Feuernacht" war sie ja nicht wirklich eine Unterstützung im Büro. Immerhin ist sie mitgereist und hat sogar 1-2x was passendes gesagt :lol:


    Die Art und Weise wie die Autorin auch immer wieder Dora und Matthias bzw. die familiäre Situation ins Spiel bringt, gefällt mir ebenfalls sehr gut - nie stehen sie überragend im Vordergrund und trotzdem sind sie immer wieder präsent.



    Aus meiner Sicht wieder eine volle Punktezahl von mir :)

    Nach über 7 oder 8 Jahren habe ich nun Cupido nochmals gelesen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat - nicht umsonst durfte es so lange in meinem Bücherregal stehen bleiben, während andere "schlechtere" Bücher, nach gewisser Zeit gehen müssen. Und wie ich sehe, habe ich es seinerzeit mit 5 Sternen bewertet.


    Doch nun, bei neuerlichem Lesen, hat mir das Buch überhaupt nicht mehr gefallen. Ich könnte jetzt nicht mal auf Anhieb sagen, ob es etwas an der Geschichte gab, das ich spannend fand. Vielleicht sind es die Massen an Thriller, die ich seither gelesen habe (gute, fesselnde Thriller und Krimis), sodass ich bei Cupido "dahingedöselt" bin.


    Absolut gar nicht mehr vereinbar und vertretbar war für mich die Art und Handlungsweise von C.J.



    Interessant für mich selbst ist, wie sich ein Lesegeschmack verändern kann.

    Ich bin durch einen Glückstreffer auf das Buch gestoßen und nun steht fest, Yrsa Sigurdardottir wird meine neue Lieblingsautorin. Alle anderen Bücher sind auch gleich 1:1 auf meine Wunschliste gelandet und morgen hole ich mir aus der Bücherei gleich den nächsten Fall.


    Die Handlung war unglaublich spannend. Die einzelnen Charakter in der Geschichte hatten alle viel Potential. Josteinns Rolle in den ganzen Geschehnissen war überhaupt etwas besonderes. Der Hauch von Mystik hat das ganze dann noch abgerundet. Einzig, woran ich mich gewöhnen muss, sind all die für uns sehr komisch klingenden Namen :wink:

    Der Feind im Schatten ist für mich persönlich aus kriminalistischer Sicht eines der schwächsten Bücher aus der Wallander-Reihe, wenn nicht überhaupt das langweiligste. Bis, ja bis auf die persönlichen Darstellungen von Wallander. Zum einen sein Verhältnis zu Linda und der Enkelin, seine Stellung in der Polizei, die hier nur unwesentlich eine Rolle spielt. Aus der alten Ermittlergruppe sind nur mehr zwei "Bekannte" geblieben, Martinson und Nyberg. Und natürlich Wallanders gesundheitlicher Zustand, der Wesentlich im Buch ist. Das ganze Buch ist ein einziges großes Abschiednehmen, so schien es mir. Da ist die Szene mit

    schon fast prosaisch.


    Ich habe mir gerade die anderen Rezensionen zum Buch hier durchgelesen, vor allem die Diskussion zum Ende. Hier bin ich der Meinung, dass der gewählte Schluss wesentlich besser zu Wallander und der ganzen Krimiserie passt.


    Es fällt mir schwer eine Bewertung abzugeben. Wie gesagt, von der Handlung her (U-Boote, Spionage) fand ich es äußerst zäh und langweilig. Aber Wallanders persönlicher "Verfall" und Abschluss war damit gut gemacht.

    Ich muss sagen ich fand den letzten Teil nicht ganz so gut wie die ersten beiden. Die Handlung war häufig sehr sprunghaft und mir fehlte irgendwie ein richtiger Spannungsaufbau: Es passiert eine ganze Zeit lang nichts, dann überschlagen sich die Ereignisse, dann passiert wieder nichts, dann kommt Spannung auf, wird aber auch wieder gleich abgeschwächt. So ein richtriger Spannungsbogen war für mich irgendwie nicht zu erkennen.


    Genauso ging es mir auch: lange Zeit tut sich überhaupt nichts, dann kurz volle Action. Danach wieder lange Zeit nichts, dann wieder kurz volle Action usw usw usw. Katniss hat in Teil 3 meiner Meinung nach sehr als führender Protagonist nachgelassen. Zwar erfüllt sie ihre Rolle als Spotttölpel , aber eine besonderen Einfluss hat sie nicht auf die Geschichte und auch nicht auf die Geschehnisse.


    Was mich an Band 3 am meisten gestört hat, waren die teilweise wirklich brutalen und blutigen Beschreibungen. Ich sah und sehe Tribute von Panem, nicht zuletzt da Band 1 mit einem JUGENDPreis ausgezeichnet wurde, als Jugendbuch. Natürlich sind "wir" schon vieles gewohnt, aber grad die vielen Folterszene bzw. -beschreibungen, da lässt das Kopfkino grüßen. Und was meiner Meinung nach gar nicht ging waren



    So was will ich nicht mal in einem Erwachsenenbuch lesen :(



    Mit dieser Szene habe ich mir auch schwer getan. Ich glaube all die Geschehnisse und die unzähligen Opfer auf ihrer Seite haben sie dazu gebracht, ähnlich zu denken und zu handeln wie Gale (der ja auch "Mitleidswaffen" gebaut hat). Wenn die beschriebene Szene für den Hass Katniss' stehen soll, dann hätte man es zumindest mit ein paar Sätzen beschreiben können, zB dass sie diese Spiele im Fernsehprogramm sieht (auch wenn es voyeuristisch ist).


    Das Ende war auch nicht so mein Ding. Ich bin zwar irgendwie froh, dass es kein Hollywood-Happy-End gegeben hat, aber in dieser Form war ich dann auch nicht wirklich zufrieden. Vor allem gab es mir zu viele Tote auf der "guten" Seite.


    Band 3 erschien mir irgendwie, dass die Autorin nicht so recht wußte, wie sie die Geschichte zu Ende bringen sollte. Alles in allem vergebe ich 3 Sterne.