Beiträge von Illusion

    Interessante Rezension wampy, ich habe die Informationen aus dem Medienbereich lustigerweise nicht als Entschädigung, sondern als Belastung empfunden.:lol: Hier meine Rezi ohne Wiederholung des Klappentextes:


    Form und Stil:


    Das Buch ist aus der Sicht von Anthony Horowitz als Ich-Erzähler verfasst. Obwohl es wirkt, als würde eine reale Geschichte erzählt, handelt es sich um reine Fiktion. Wahr sind dagegen wohl die Fakten über die Person des Anthony Horowitz. Das Buch ist in viele einzelne Kapitel mit teilweise sehr amüsanten Überschriften gegliedert. Die Geschichte lässt sich leicht weglesen auch wenn man - wie so oft bei Krimis - besonders auf die Kleinigkeiten achten muss.


    Eigene Meinung:


    Ich persönlich finde, dass das Buch leider ein bisschen zu viel Selbstbeweihräucherung des Herrn Horowitz ist. Leider werden an vielen Stellen völlig unnötig und immer wieder seine ganzen Errungenschaften und bisherigen Erfolge aufgezählt. Immer wieder werden die ganzen Berühmtheiten aufgezählt, die man - insbesondere bei britischen Prominenten - teilweise überhaupt nicht kennt. Dieser Aspekt hat leider meinen Lesefluss doch deutlich gestört. Ich habe innerlich mit den Augen gerollt und gehofft, dass der gute Mann nicht wirklich ständig darüber nachdenkt, wie ach so wichtig und toll er doch ist. Das ist furchtbar schade, weil mir die Atmosphäre im Buch ansonsten wirklich gut gefallen hat. Ein paar Konfrontationen mit seiner Berühmtheit waren auch gut und witzig gemacht. Es war für mich nur leider zu viel.


    Die Idee selbst finde ich toll, die Vermischung von Realität und Fiktion wahnsinnig spannend (wie oft habe ich gegooglet, ob etwas real ist oder nicht). Auch der kriminalistische Hintergrund ist gut gewählt, fesselnd und hat einige Wendungen parat. Im Gegensatz zu vielen anderen Krimis habe ich den Täter auch nicht gleich erraten. Es gelingt dem Autor also auch wunderbar Finten zu legen.


    Fazit:


    Wenn ich von dem einen Kritikpunkt absehe, war es ein tolles und auch spannendes Buch, das mich einige Male zum Schmunzeln gebracht und gut unterhalten hat.

    Wirklich schade..


    Form und Stil:

    Die Geschichte wird in mehreren Kapiteln aus der Sicht der Protagonistin Eve Legrand und aus der Perspektive der Gründer – einer Instanz die Askit geschaffen hat und überwachen soll - erzählt. Dieser Perspektivenwechsel ist in weiten Teilen sehr gelungen, sodass man selbst nicht weiß, ob Eve gerade auf dem richtigen Weg ist oder wer oder was sie in eine Falle lockt.

    Mit dem Schreibstil des Autors bin ich leider von Anfang an nicht warm geworden. Er ist mir zu distanziert, zu überfrachtet mit Fakten und an vielen Stellen dann wiederum schlicht zu knapp. Ich konnte der Geschichte oft kaum folgen, wusste in Dialogen auch nach mehrfacher Lektüre nicht, wer was gesagt hat und bekam dafür eine Menge – nicht notwendiger – Informationen, die im Wesentlichen philosophischer und gesellschaftskritischer Natur waren und nur am Rande zur Handlung beigetragen haben. Der Erzählstil ist einfach unglaublich sperrig. Man beginnt einen neuen Abschnitt auf einer neuen Seite und fragt sich, ob man eine Seite überblättert hat, weil es einfach nicht hintereinander passen will – aber leider soll das so. Plötzlich sind Menschen an ganz anderen Orten und haben dort auch plötzlich schon mit jemandem gesprochen oder etwas erledigt.


    Eigene Meinung:

    Wie es die Überschrift schon sagt, ist es einfach nur Schade um eine wirklich gute Idee. Die Frage nach der Ethik und moralischer Vertretbarkeit einer Auslese vor dem Hintergrund von knappen Ressourcen. Eine Ki, die möglicherweise eine Art Bewusstsein erlangt hat und wie und in welchem Umfang das gestaltet sein könnte. Welche Werte, Moral, Ethik muss eine Ki kennen? Wie wird sich die heutige Gesellschaft entwickeln? Gibt es die Möglichkeiten menschlichen Charakter durch künstliche Intelligenz zu kontrollieren und ist das moralisch vertretbar oder sogar sinnvoll? Das sind alles wirklich spannende Ansatzpunkte. Leider reicht das jedoch für ein gutes Buch nicht aus.

    Die dystopische Welt, die der Autor erschaffen hat, ist wirklich phantasievoll gestaltet. Man merkt, dass sich der Auto viele Gedanken gemacht hat, um eine realistische Eskalation des Ist-Zustandes darzustellen. Leider gelingt es ihm jedoch nicht, diese wirklich bildhaft darzustellen, da er sich unglaublich oft im Fakten runterrasseln verliert. Es wirkt oft eher wie eine Lehrstunde und nicht wie ein Roman.


    Irgendwie ähnlich geht es mir mit den vielen Charakteren. Es sind ZU viele. Ich konnte sie mir anfangs nicht alle merken, viele tauchen viel zu kurz auf. Ich konnte keine Beziehung zu Ihnen aufbauen und was ich am bedauerlichsten finde: Die meisten treten auf der Stelle. Einzig Eve Legrand macht eine Art Entwicklung durch; auch wenn ich selbst das zweifelhaft und zu wenig fand. Alle anderen bleiben in Ihrer Rolle. Ein Reinster bleibt von den Gedanken in diesem Muster, ein Angepasster in einem anderen, die Kolonisten und Gründer wiederum in anderen. Wer vorher schon Zweifel hat, behält sie die ganze Zeit. Wer auf Askit vertraut, tut es weiter. Jeder behält sein Feindbild. Nur Eve stellt Dinge in Frage. Und ein winziges bisschen spannend ist noch ihre Mutter Tessa. Klar, so hat man die eindeutige Moral, klarere Lager usw. Aber für den Leser ist es enttäuschend, wenn alles in diesen Mustern bleibt. Immerhin gelingt es dem Autor in weiten Teilen gut klare Philosophien und Rollenbilder zu vermitteln: Egoisten und Weltzerstörer, Altruisten, Menschen die gerettet werden müssen usw. in einem spannenden Zusammenspiel. Wer wird am Ende überleben und wer hat ein Recht darauf? Das Thema macht nachdenklich.


    Bedauerlicherweise wurde die Moralkeule ganz am Ende dann doch zu groß. In den ersten Teilen des Buches ist es ein leises Mahnen, dass beim Leser tatsächliches Unbehagen auslöst. Am Ende jedoch hatte ich das Gefühl, dass ALLES in der heutigen Welt schlecht ist und man eigentlich eh nur noch auf das Ende des Planeten warten kann bzw. am besten gleich alle Menschen aus dem Weg räumen sollte.:roll:


    Was mein Lesevergnügen jedoch am meisten getrübt hat, ist die „schlampige“ Arbeit. Ich kann damit leben, wenn die Namen einzelner Protagonisten falsch geschrieben werden („Thyrion“) und ich kann auch mit offensichtlichen Tippfehlern leben, auch wenn diese bei häufigerem Auftreten durchaus bedauerlich sind. Wenn die Sätze jedoch keinen Sinn mehr ergeben, weil der Kasus falsch gesetzt wird oder das Verb einfach nicht zu dem restlichen Satz passt oder einfach fehlt, dann mag ich nicht mehr. Und es gibt übrigens keinen 31. September – nur mal so am Rande. Es gab auch keinen Sinn für die Geschichte, eine Änderung des Kalenders etc. was ja eine witzige Idee sein könnte. Ich verstehe nicht, wie das überhaupt passieren kann. Zwischendurch habe ich wirklich überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll. Normalerweise lese ich nicht Wort für Wort. Ich bin Schnellleserin. Leider war mir das aufgrund des Stils und der ganzen Fehler aber nicht möglich. So fiel es mir wirklich schwer in die Geschichte abzutauchen.


    Fazit:

    Leider überwiegen für mich bei diesem Buch die Mängel die wenigen positiven Aspekte sodass ich lediglich auf die Bewertung von :bewertung1von5::bewertung1von5: komme.

    ...und spätestens dann würden wir gerne Beispiele sehen. Ich kann mir nämlich so gar nichts darunter vorstellen.

    Ich kann schon mal meine ersten beiden 'kleinen' Testbilder zeigen. Die habe ich nämlich schon fotografiert.:| Für die anderen ist das Licht hier nach der Arbeit einfach nicht mehr ausreichend. Am Wochenende schaffe ich es vielleicht. Ich dachte das gehört hier eigentlich nicht hin, deswegen hab ich die Bilder hier bislang nicht gezeigt. :wink:


    Emili Dankeschön. Ich hoffe, dass es deinem Bruder auch gefällt. :)

    Hat das hier auch schon jemand?

    Ich glaube das haben hier einige. Ich habe so vor 10 Seiten oder mehr des Threads die ersten drei Seiten coloriert eingestellt. Ich meine aber schon vorher auch von anderen hier die ersten Seiten ausgemalt gesehen zu haben. :-k


    Das Buch ist auf jeden Fall wunderschön und ich kann es nur empfehlen. Der Zaubergarten und Ivy sind meine beiden Favoriten von Frau Basford. :)


    Von mir gibt es in den nächsten Tagen noch ein Herbstbild zu sehen. Ansonsten bin ich leider den Malbüchern fremd gegangen und habe ich im fluid painting (dabei wird eine Mischung aus Acrylfarbe, Bastelkleber und Silikonöl über das Bild gegossen) versucht. Das macht mir auch wahnsinnig viel Spaß und man hat so schnell so unerwartete Ergebnisse. :drunken:Vermutlich werde ich einige Weihnachtsgeschenke damit gestalten. :lechz:

    Huhu Michael, deine Bücherwunsche sind ja schon sehr detailliert.:-k Für deinen Vater könnte das Buch vielleicht etwas sein. Ist allerdings schon vor längerer Zeit erschienen, sodass das Risiko besteht, dass er es schon gelesen hat. :(

    Illusion

    Und aus welchem Büchlein ist deins? Das ist die erste Karte, die mir von der Vorlage her am besten gefällt.

    Die Karte ist aus 'fröhliche Weihnachtsgrüße'. Ich bin sehr glücklich mit den Karten. Das einzige was mir nicht gefällt ist, dass einzelne Karten teilweise vorcoloriert sind.


    Dein Bild ist auf jeden Fall wunderschön geworden. :love:Mir fehlt für so große Projekte momentan die Motivation. Ich quäle mich dann meistens ab einem gewissen Punkt damit und dann vergeht meine Mallust erstmal komplett. :(

    Ich liebe Malbücher. Ich wollte mir Mal eins der Harry Potter Malbücher zu legen. Bin mir aber noch nicht sicher, ob es etwas ist.. Hat jemand Erfahrungen mit dem hier: https://amzn.to/2ORroCP?

    Also ich habe mir das Buch vor ich schätze mal ca. 2 Jahren mal bestellt gehabt. Allerdings habe ich es zurück geschickt, weil es nicht mein Geschmack war.:uups: Es waren einige schöne Bilder dabei zum Beispiel die Wappen der vier Häuser und einige Szenen aus den Filmen. Viele Bilder waren für mich aber lediglich Füllseiten. Das mag ich generell schon nicht bei Malbüchern, mich sollte schon sagen wir mal 75% der Bilder auch ansprechen. Bei Harry Potter gibt es aber genug Motive, dass es einfach nicht notwendig ist, solche Füllseiten zu gestalten. Das sieht man ja auch daran, dass es dann noch 3 weitere Bücher gab. Das und einige blöd abgeschnittene Motive haben mich bewogen es zurück zu geben. Das Papier war recht gut, soweit ich das sagen kann ohne es bemalt zu haben. Definitiv kein schlechtes Buch. Nur für mich nicht das richtige. :wink: Ich glaube, ich war auch nicht die einzige, die es hat hier im thread, aber genau weiß ich das leider nicht mehr.


    Fandorina

    Dir einen hoffentlich sehr ruhigen Arbeitstag dann morgen. :friends:

    Fandorina

    Ich habe bislang keines ihrer Bücher. Mir persönlich ist die Bestellung über saltagrodan einfach zu teuer. 8-[


    Ich habe mir gerade ein Video angeschaut, die Motive gefallen mir eigentlich sehr gut. Erinnert mich vom Stil sehr an Frau Karlzon. Ist das Buch den was ganz anderes als der Vorgänger? Ansonsten könnte man auch warten ob das Buch vielleicht auch irgendwann bei Amazon erhältlich ist oder vielleicht ein neuer Band. Ansonsten sollte das Buch dich für den Preis auf jeden Fall total umhauen, finde ich. :wink:

    Momentan läuft es bei mir wie am Schnürchen. Ich habe schon wieder gewonnen! Dieses Mal 'sowas kann auch nur mir passieren'. :lechz:


    Bald habe ich tatsächlich genug Punkte, um mir ein Wunschbuch zu reservieren. :shock:

    Meine Buchlieferung von Arvelle ist heute endlich angekommen. :tanzensolo::tanzensolo:


    Und die Bücher sind alle in einem super tollen Zustand. Die Sachen von Johanna Basford sind wie neu, auch ohne Stempel. Zwei weitere ebenso, sogar noch eingeschweißt. Der Rest hat halt den Stempel, aber nur 2 Bücher haben echte 'Mängel' mit einem angestoßenen Schnitt bzw einem leichten Knick im Cover. Glück gehabt. Jetzt muss ich mich nur entscheiden, womit ich anfangen will. :lechz::lechz:

    Vielen Dank für eure Komplimente. Man selbst weiß halt immer ganz genau, wo etwas nicht ganz perfekt ist. Im Gesamtbild ist es dann gar nicht so auffällig, wie ich denke.


    Mit Geomorphia bin ich mir noch unsicher. Ich warte erstmal mein Arvelle Paket ab. Damit komme ich dann schon in Richtung der 30 Malbücher. :uups::uups: Ich glaube, dann sortiere ich erst aus oder muss eins fertig stellen.

    und ein Buch aus der "Kreativwerkstatt Aldi" :)

    Hui, da warst du aber fleißig. :pray:

    Aber wirklich. :shock::applause:

    Fandorina Ist Geomorphia bei dir angekommen? Bin auf deine Meinung gespannt.


    Hier ein noch ein Bild aus einem Malbuch von Millie Marotta, das ich vor Ewigkeiten angefangen und in den letzten Tagen fertig gestellt hatte. Gemalt mit den Albrecht Dürern. Normalerweise hätte ich es nicht gezeigt, weil es recht 'schlampig' gemalt ist, da das Motiv sehr fitzelig für Aquarellstifte ist bzw ich nicht so filigran mit Pinseln arbeiten kann. Außerdem finde ich es im Nachhinein zu bunt. :pale:Aber hier waren in letzter Zeit so selten Bilder, deswegen zeige ich es euch doch. :)

    Klappentext:

    Nervig, nerviger, Helikopter-Eltern. Sie blockieren die Notaufnahme mit Lappalien, diktieren den Speiseplan der Schul-Mensa oder fordern vorgewärmte Klobrillen für ihre süßen Schätzchen in der Kita: Helikopter-Eltern gehen ihrer Umwelt gehörig auf die Nerven. Rund um die Uhr, völlig unreflektiert.


    Eigene Meinung:

    Ich muss leider gleich zu Beginn sagen, dass ich mir von dem Buch ein bisschen mehr erwartet habe. Das Buch besteht zu 90 % aus Zitaten und Anekdoten, die von den Autorinnen gesammelt wurden. Der restliche Text sind im Grunde nur die Ankündigungen und Zusammenfassungen genau dieser Anekdoten; gespickt mit einigen sarkastischen Kommentaren. Lediglich ganz, ganz am Ende erfolgt über sehr wenige Seiten im Ansatz eine kritische Auseinandersetzung mit den Folgen bzw. den Hintergründen. Das finde ich ein bisschen schade und ehrlich gesagt, finde ich auch, dass es sich die Autorinnen damit ein bisschen zu leicht gemacht haben.


    Die Anekdoten selbst sind eine bunte Mischung. Bei manchen kann man wirklich nur den Kopf schütteln und an der Zukunft für die zugehörigen Kinder zweifeln. Andere haben mich tatsächlich eher schmunzeln lassen. Es gab aber auch einige Anekdoten, die ich gar nicht so schrecklich empfand, sondern mir eher einige Konstellationen vorstellen konnte, wo ich sogar Verständnis für die Eltern gehabt hätte. Der überwiegende Teil der Anekdoten hat mich jedoch wirklich genervt und wütend gemacht. Auch das finde ich ein bisschen schade, weil so der Unterhaltungswert des Buches für mich begrenzt war. Da das Buch auch fast nur aus den Erzählungen besteht, musste ich meine Lektüre immer wieder unterbrechen und habe für das recht kurze Buch fast 5 Tage Lesedauer benötigt.


    Fazit:

    Viele meiner Kritikpunkte sind meiner Meinung nach Geschmackssache und vermutlich ist das Buch für andere Menschen - insbesondere auch mit mehr direktem Kontakt mit solchen Eltern - wahnsinnig tröstlich und/oder auch unterhaltsam und komisch. Ich werde das Buch daher an meine Schwiegermutter weiterverschenken, die eine OGS leitet. Ich glaube, ihr wird es sicherlich gefallen. Meinen Geschmack hat es leider nicht ganz getroffen, aber ein paar Stunden Unterhaltung hat es trotzdem geliefert.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich habe das erste Mal eine Geschichte von Jessica Winter gelesen. Im Nachhinein habe ich dann festgestellt, dass es bereits 3 Bände der Autorin über Julia, die beste Freundin von Grace und ihren Partner Jeremy gibt. Für Fans der Reihe ist es sicherlich sehr schön gewesen, dass die beiden in diesem Buch ihre Geschichte mit der Hochzeit weiterführen konnten. Für mich war es ohne vorherigen Hinweis ein bisschen schade, da das Buch die Vorgeschichte vollständig spoilert. Ansonsten hätte ich wohl die anderen Bände auch noch oder sogar zuerst gelesen. Dies nur als Hinweis vorab.



    Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Mir sind Grace und Eric im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen und ihr zueinander finden wurde sehr liebevoll und behutsam erzählt. Beide Charaktere waren für mich sehr glaubwürdig dargestellt. Auch die Nebencharaktere, besonders Erics Familie haben für mich sehr viel Tiefgang gehabt. Zu Beginn hatte ich jedoch ein paar Schwierigkeiten mich in das Buch und die vielen Personen der Clique einzufinden. Es mag an der fehlenden Lektüre der Vorbände gelegen haben, aber einige Personen kamen mir zuerst auch ein wenig überzeichnet vor. Die Geschichte selbst ist von Schicksalsschlägen allerorten gezeichnet. Ab einem gewissen Punkt empfand ich das ein bisschen anstrengend. Denn von schlimmen Krankheiten und posttraumatischer Belastungsstörung über Kindesmisshandlung und Missbrauch bis zu Stalking und Verrat war wirklich alles dabei. Da habe ich wirklich schon ordentlich schlucken müssen an einigen Stellen. Der 'nebenbei' erzählte Aspekt des Glaubens von Eric war mir persönlich zu viel. Es war natürlich ganz 'praktisch' dass er mit dem Sex warten will, aber mir kam das irgendwie zu plötzlich und zu platt daher. Da hätte ich mir zumindest ein bisschen mehr Erläuterung und ggf. auch vorher schon eine Einbindung dieses Glaubens gewünscht.


    Fazit: Bezaubernde Liebesgeschichte mit erschütternden Schicksalsschlägen, die sehr unterhaltsames Lesevergnügen bietet. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Bei mir ist heute mein neuster Gewinn eingezogen. :lechz:Der Inselverlag hat auch ein richtig nettes Schreiben und ein Lesezeichen beigelegt. :dance:

    Illusion Du hast das Malbuch von Colin Thompson aussortiert??? :scratch: Bei dem Buch überlege ich noch immer, ob ich es mir nicht anschaffen soll. Dagegen spricht leider vor allem die Bindung.

    Aus meinem Warenkorb aussortiert meinte ich. Ich finde die Bilder wirklich wunderschön und einige reizen mich auch sehr, sie zu bebunteln. Allerdings sind greyscale Bücher nicht so meins und bei vielen Motiven habe ich das Gefühl, dass sie schon fertig und perfekt sind ohne Farbe. Ich glaube, das Buch würde bei mir letztendlich nur im Regal stehen. Deswegen habe ich mich schweren Herzens dagegen entschieden.