Beiträge von Katis-Buecherwelt

    Klappentext:

    Einmal Königin sein oder wenigstens den Royalen etwas näher kommen – Hand aufs Herz: Da steht man als bekennender Demokrat vor Buckingham Palace, schaut gebannt auf Pomp und Circumstance der Wachablösung und hofft insgeheim, dass die Queen aus dem Fenster spickt. Aber was fasziniert uns eigentlich so an den Royals? Das Geheimnisvolle ihrer Existenz, meint der deutsche Journalist Bernhard Heimrich. Er hat es das »Ritual der Entrückung« genannt. Mit dem neuen Baedeker London lässt sich die Distanz dennoch spürbar verringern …

    Keine Lust auf eine klassische Bootstour auf der Themse? Wer das Adrenalin in den Adern pulsieren lassen will, wählt einen Trip auf dem grellorangenen Speedboat von Thames Rockets, das beim London Eye startet. Sobald der Captain unter der Tower Bridge hindurch ist und den Motor auf Touren bringt, heißt es festhalten: Sie düsen vorbei an Canary Wharf, der »Cutty Sark«, dem Greenwich Observatory und der O2 Arena bis zur Thames Barrier – ein Riesenspaß!

    Nicht unbedingt augenscheinliche, vielmehr magische Momente stehen beim neuen Baedeker im Fokus. Ein Picknick im Hyde Park könnte ein solcher Moment sein: Spätestens zwischen Dutzenden Sorten italienischer Salami, französischen Käses und englischer Biskuits in Harrods Food Hall wird jeder schwach und greift zum Portemonnaie. Ist es nicht herrlich, mit einer wohlgefüllten Tüte in der Hand zum Picknick in den nahen Hyde Park zu gehen und das Museumsprogramm sausen zu lassen?


    Zum Buch:

    Der "Baedecker Reiseführer: London" besteht aus einer hochwertigen Klappbroschüre und ist verschließbar mit einem Gummiband. Gut gefällt mir das strapazierfähige und griffige Papier, was, ein guter Reisebegleiter haben sollte, um die Abnutzungserscheinungen hinauszuzögern.


    Erster Satz:

    "So etwas wie London, gibt es nirgends. Überhaupt nicht, egal wo."


    Meine Meinung:

    Der "Baedecker Reiseführer: London" ist mir als Liebhaber der britischen Hauptstadt direkt ins Auge gefallen.


    Die Innengestaltung der Klappbroschüre konnte von Anfang an einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Im vorderen Bereich der Faltung fand ich eine Stadtkarte mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Im hinteren Abschnitt eine Karte des U-Bahn-Netzes und einen Stadtplan, der in einer durchsichtigen Hülle verpackt ist, zum Herausnehmen und auseinanderfalten.


    Der Reiseführer ist unterteilt in verschiedenen Kategorien, wie z. B.: Die Top 19 Sehenswürdigkeiten, das ist London, Touren, Erleben und Genießen, sowie vielen interessanten Hintergrundinformationen.

    Durch die zahlreichen Illustrationen und Bildern fühlte ich mich London nahe und es machte mir Freude, die Stadt, die Menschen und Eigenarten Großbritanniens etwas näher kennenzulernen. Mit diesem Reiseführer ist man bestens für eine Reise nach London gewappnet und eignet sich herausragend, zum Vorausplanen von Touren.



    Fazit:

    Mit dem "Baedecker London Reiseführer" entdeckt man Land und Leute Londons und ermöglicht eine leichte Tourenplanung, dank der zahlreichen Karten und Tourenvorschläge. ~ hochwertige Verarbeitung ~ interessante Tipps und Hintergrundinformationen ~ der ultimative Reisebegleiter!


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Das erste Interview in diesem Jahr ist online mit der Schriftstellerin Kerstin Engel. Viele von Euch kennen sie durch ihr erstes Buch „Ameisen küssen nicht“. Kerstin Engel schreibt aber nicht nur Romane, sondern auch Drehbücher, wie z. B. für “Hafenkante” (ZDF) und “Das Geheimnis meines Vaters” (ARD).


    Schaut doch mal vorbei und gewinnt mit ein wenig Glück, eins von drei Taschenbüchern!



    Außerdem gibt es 3 x 1 Taschenbuch zu gewinnen.




    Zum Interview mit Gewinnspiel:


    https://katisbuecherwelt.de/20…erstin-engel-gewinnspiel/




    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 31.01.2019




    Viel Glück!

    Ich begrüße Euch zum heutigen Interview mit der Schriftstellerin Stina Lund, die Euch bereits durch “Preiselbeertage” bekannt sein dürfte. Stina Lund hält sich lieber im Hintergrund auf und daher, kann ich Euch kein Autorenbild zeigen. Das Augenmerk sollen aber ihre Bücher sein.


    Außerdem gibt es 3 x 1 Hardcover zu gewinnen.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/2018/11/10/interview-im-interview-mit-lina-stund-gewinnspiel/


    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2qCLj9I


    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 22.11.2018


    Viel Glück!

    Heute reisen wir zusammen in eine fantastische Welt und lernen Niani, den Schneekrieger und die Erschafferin Ivana Nikolov, die sich diese Welt und die Charaktere einfallen lassen hat.


    Außerdem gibt es 1 x Taschenbuch zu gewinnen.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/2018/11/03/interview-im-interview-mit-ivana-nikolov-gewinnspiel/


    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2SGYlQu


    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 15.11.2018


    Viel Glück!

    Zum Buch:

    Das Cover verrät auf den ersten Blick, dass es sich um ein literarisches Werk handeln wird. Das Bild ist in Schwarz/Weiß gehalten und der Gesichtsausdruck des jungen Mannes wirkt bedrückt und trauernd. Fliegende Tauben schwirren vor dem Mann in den Himmel. Dadurch das die Tauben verschwommen aufgenommen wurden, erscheint es, als würden sie losfliegen. Ich finde die Gestaltung ansprechend auf dem zweiten Blick. Mir wäre es im Handel nicht direkt aufgefallen.


    Erster Satz:

    Am späten Nachmittag kamen wir aus den Ferien zurück.


    Meine Meinung:

    Auf Jean-Philippe Blondels Buch "Ein Winter in Paris" bin ich durch eine Leserunde aufmerksam geworden. Ich muss gestehen, dass es mir vom Erscheinungsbild her im Buchhandel nicht aufgefallen wäre. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, weil ich selbst mit der Thematik ein Erlebnis zu verarbeiten hatte. Blondels Umsetzung hat mir dann allerdings nicht gefallen.


    Mathieu ist ein unscheinbarer junger Mann, der durch sein Studium in Paris lebt. Er würde gerne als Person gesehen werden und wünscht sich Anschluss, doch erst durch einen tragischen Unfall wendet sich das Blatt. Als Viktor, ein Studienkollege, mit dem er immer wieder mal eine in der Pause geraucht hat, sich plötzlich, in den tot wirft, wird Mathieu sichtbar. Seine Mitstudenten sehen ihn, als den Freund von Viktor und stellen ihm Fragen - wollen Antworten, auf die er keine weiß. Ihm gefällt der Wandel, er merkt, dass sich etwas in ihm verändert und sein Leben durch diesen Unfall eine neue Richtung eingenommen hat. Aber ist dieser neue Weg der Richtige?


    Jean-Philippe Blondel hat einen einfühlsamen Schreibstil, der mich beeindruckt hat und ich fand tolle Sätze in diesem Buch. Einen greifbaren Handlungsstrang konnte ich nicht erkennen und ich wusste nicht, was mir der Autor damit vermitteln wollte. Der tödliche Unfall von Viktor war grausam und schmerzhaft beschrieben. Ich konnte die Emotionen der Protagonisten mitfühlen und die aufkeimenden Fragen gut nachvollziehen. Ich habe an dieser Stelle gehofft, für mich selbst Antworten zu finden, doch die Story nahm auf einmal eine andere Richtung ein.

    Die Geschichte wurde aus der Sicht von Mathieu geschrieben, was mich dem Charakter nahe brachte. Es war interessant mit anzusehen, was für eine Entwicklung er im Verlaufe er Erzählung gemacht hatte.


    Es wurde über das französische Schulsystem gesprochen und es war erschreckend, wie die Lehrer Abstand von dem Unfall genommen haben und die Studenten nicht unterstützten. Der Fall wurde totgeschwiegen und unter den Teppich gekehrt. Es wurde dort weitergemacht, wo sie stehen geblieben sind. Das hat mich wütend und sprachlos gemacht.


    Die erste Hälfte des Buches hat mir gut gefallen, dann verstrickte sich der Autor in zwischenmenschlichen Gesprächen und ich fand keinen roten Faden, der mich durch die Geschichte führte. Es begann mich zu langweilen und die Seiten zogen sich. Zwischendurch gab es Passagen, die mich zum Nachdenken anregten, aber im Großen und Ganzen fühlte ich mich der Story nicht mehr verbunden und ich gestehe, dass ich froh war, als ich das Buch beendet hatte.


    Fazit:

    "Ein Winter in Paris" von Jean-Philippe Blondel erzählt über einen tragischen Suizid und was dieses Handeln bei Hinterbliebenen auslöst. Eine Geschichte über Trauer und der Gesellschaft. Die Thematik hat mich angesprochen, die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen, trotz einigen Denkanstößen.

    ~ toller Start in das Buch, anschließend langatmig ~ einfühlsamer Schreibstil ~ am Thema vorbeigeschrieben ~


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5:

    In 8 Wochen ist Weihnachten. Die schönste Jahreszeit des Jahres, wie ich finde, und die Autorin Sanne Jellings hat sich dieser Jahreszeit gewidmet. Sie schrieb ein Weihnachtsbuch, was im Alten Land spielt und erst vor wenigen Tagen im Handel erschienen ist.

    Ich möchte Euch heute gerne das Buch und die Schriftstellerin vorstellen.


    Außerdem gibt es 3 x 1 Hardcover zu gewinnen.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/2018/10/27/interview-im-interview-mit-sanne-jellings-gewinnspiel/


    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2JlRGa7


    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 08.11.2018


    Viel Glück!

    Klappentext:

    Als seine Frau Hélène mit nur dreiunddreißig Jahren stirbt, ist Julien Azoulay, ein Autor von Liebeskomödien, am Boden zerstört. Doch Hélène hat ihrem Mann ein Versprechen abgenommen: Julien soll ihr nach ihrem Tod dreiunddreißig Briefe schreiben – für jedes gelebte Lebensjahr einen. Verwundert stellt Julien fest, dass ihn das Schreiben der Briefe auf seltsame Weise tröstet. Er berichtet Hélène von dem Leben, das er jetzt ohne sie führen muss. Von seiner Liebe, die keine Antworten mehr bekommt. Von ihrem Sohn Arthur, der keinen traurigen Papa möchte. Von Cathérine, die ihn so gern trösten will, aber selbst zu unglücklich ist über den Tod ihrer Freundin. Hélène liegt auf dem Friedhof am Montmartre begraben, und dort, in ein Geheimfach am Grabstein, legt Julien seine Korrespondenz. Doch eines Tages sind alle Briefe verschwunden. Statt ihrer entdeckt Julien ein kleines Herz aus Stein. Julien ist fassungslos. Er hat keinem Menschen von den geheimen Briefen erzählt. Und noch seltsamer: Auf jeden Brief, den er nun schreibt, erfolgt eine »Antwort«: ein Gedicht von Prévert, Kinokarten für Orphée, ein Vergiss-mein-nicht-Sträußchen ... Was Julien nicht ahnt, ist, dass jemand ihn beobachtet. Jemand, der seine Briefe liest und den mit seinem Schicksal hadernden Mann mit sanfter Hand in die Welt der Lebenden zurücklenken will. Jemand, der sich in ihn verliebt hat …


    Zum Buch:

    Die Bücher von Nicolas Barreau erkennt man bereits an der Covergestaltung. Paris als Hintergrund und eine junge Frau zieren diese schöne Gestaltung und ich träumte mich immer wieder während des Lesens in dieses Bild. Ich habe es gerne betrachtet und finde es wunderschön.


    Erster Satz:

    Am Montmartre, diesem berühmten Hügel im Nordn von Paris, wo Touristen sich auf der Place du Tertre um Straßenmaler drängen, die Bilder von zweifelhafter Qualität auf die Leinwand bannen, wo im Frühling Liebespaare Hand in Hand durch die belebten Gassen streifen und sich, vielleicht ein wenig außer Atem, schließlich auf den Stufen von Sacrè-Coer niederlassen, um staunend über diese Stadt zu schauen, die in einem letzten zarten Rosa aufschimmert, bevor die Nacht hereinbricht – dort liegt auch ein Friedhof.



    Meine Meinung:

    "Die Liebesbriefe von Montmartre" von Nicolas Barreau ist das zweite Buch, was ich von dem Schriftsteller gelesen habe und er schaffte es Wiedermals, mich zu berühren. Diese Geschichte habe ich zusammen mit anderen Lesern in einer Leserunde gelesen.


    Julien verliert seine gerade mal dreiunddreißig jährige geliebte Frau Hélène und Mutter seines Sohnes Arthur. Bevor seine Frau stirbt nimmt sie ihm das Versprechen ab, dass Julien ihr für jedes ihrer Lebensjahre einen Brief schreibt. Erst fällt es ihm schwer, auch nur einen Brief an sie zu verfassen. Mit der Zeit merkt er, dass ihm das Schreiben gut tut, und fühlt sich Hélène dadurch wieder nahe. Als plötzlich seine Briefe am Grab verschwinden und er materielle Botschaften, als Antwort auf sein geschriebenes findet, begibt er sich auf die Suche, nach der Person, der sein Gedankengut stiehlt. Dabei findet Julien nicht nur seinen Frieden.


    Nicolas Barreau hat mich mit seiner neuen Geschichte schnell in seinen Bann gezogen. Bei Seite 30 habe ich meiner Freundin bereits erzählt, wie toll ich das Buch finde und keine 7 Seiten später, weinte ich wie ein Schlosshund. Und das sollte nicht das letzte Mal sein, dass meine Gefühle mich dermaßen überwältigten und mich zu Tränen rührte.

    Der Schreibstil ist einfühlsam, berührend und lebendig und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.


    Die Pariser-Kulisse konnte der Schriftsteller bildhaft darstellen, ohne überladen zu wirken. Manchmal habe ich mir etwas mehr an Umschreibungen gewünscht, weil Nicolas Barreau die besondere Gabe hat, den französischen Flair durch einfache Sätze, leben einzuhauen. Als wäre man leibhaftig vor Ort.


    Die Charaktere zeigten Tiefgang und viele Emotionen. Ich lernte Julien als einen gebrochenen Mann kennen, in seiner Trauer um Hélène gefangen. Er funktionierte nur noch und seine Liebe zu seinem Sohn hielt ihn am Leben. Erst seine Briefe an seine verstorbene Frau zogen ihn Stück für Stück ins Leben zurück.

    Julien steht am Anfang seiner neuen Lebensreise und ich fand es grandios, ein Teil davon geworden zu sein. Ich durfte in sein innerstes blicken, mitfühlen und seine Entwicklung aus der Trauer mitverfolgen.


    Besonders die Briefe, die Julien an Hélène geschrieben hatte, haben mich oftmals zu Tränen gerührt. Manchmal so stark, dass ich eine Lesepause einlegen musste, weil es mich einfach umgehauen hat - von der Wucht der beschriebenen Emotionen und der Schmerz zwischen den Zeilen. Es fühlte sich vertraut und real an.


    Der Verlauf der Story war abzusehen, dennoch fand ich es spannend, den Weg der Protagonisten zu verfolgen. Der Abschlussbrief an Hélène war ein perfekter Abschluss und zeigte, was für ein toller Mann Julien war. Ein Happy End mit einem lachenden und weinendem Auge.


    Fazit:

    "Die Liebesbriefe von Montmartre" von Nicolas Barreau erzählen über einen trauernden Ehemann, der Mithilfe seiner verstorbenen Frau, durch das Schreiben von Briefen, wieder zu leben lernt. Eine Geschichte, die mich noch lange beschäftigen wird.

    ~ Trauerbewältigung ~ fesselnd ~ emotional und zu Tränen rührend.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Halloween steht vor der Tür und was ist Halloween ohne eine gruselige Party? Im neuen Thriller von Jonas Winner geht es um eine solche Party. Doch diese Party entpuppt sich als ein mörderisches Spiel.

    Lernt mit mir den Schriftsteller Jonas Winner etwas näher kennen und gewinnt mit etwas Glück ein Exemplar seines neuen Buches.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/20…jonas-winner-gewinnspiel/

    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2S6LFST



    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 01.11.2018

    Viel Glück!

    Klappentext:

    Schatten der Zeit


    Als Sophie in einer Winternacht Ferdinand von Sternberg das Leben rettet, hat er eine verzweifelte Bitte: Sie soll seinen Sohn Leonhard überreden, nach Schloss Silberwald zurückzukehren und sich mit ihm auszusöhnen. Doch Leo ist so sexy wie stur. Um ihr Versprechen zu halten, riskiert Sophie alles, sogar ihr Herz …


    Schimmer der Sehnsucht


    Seit Lucy von Schloss Silberwald geflohen ist, ersetzen die Schweizer Berge ihr das Paradies, das sie einst verloren hat. Bis Max auftaucht. Mit ihm lebt nicht nur die Tragödie ihrer Jugend wieder auf, sondern auch das Prickeln ihrer Liebe. Doch wie damals scheint ein tiefer Abgrund sie zu trennen …


    Das Licht der Berge


    Nie wird Sarah vergessen, wie sehr sich Ferdinand von Sternberg die Rückkehr seines jüngsten Sohnes wünschte. Jetzt erfährt sie zufällig, wo Luis all die Jahre gelebt hat: in der Abgeschiedenheit der Bayerischen Alpen. Dass Luis sie in seine einsame Hütte lässt, ist schon ein Wunder, aber öffnet er ihr auch sein Herz?


    Zum Buch:

    Das Cover hat mir von Anfang an gefallen, allerdings hinterlässt es den Eindruck, dass es sich um eine historische Geschichte handelt, was nicht der Fall ist. Das Anwesen im Hintergrund ist gigantisch – zu imposant, als wie in der Story beschrieben. Das Model wirkt sinnlich und strahlt eine romantische Atmosphäre aus. Doch auch sie, passt optisch nicht ganz zum Inhalt des Buches.


    Erster Satz:

    Love me like you do, lala-love me like you do - touch me like you do, tata-touch me like you do!


    Meine Meinung:

    "Das Erbe von Schloss Silberwald" von Luca Winter habe ich zusammen mit anderen Lesern in einer Leserunde gelesen und hatte mich auf einen historischen Roman eingestellt. Schnell bemerkte ich, dass es sich nicht um eine historische Story handelte und im Jahr 2015/2016 angekommen war.


    Sophie lernt den todkranken Ferdinand von Sternberg kennen, der ihr seine Lebensgeschichte anvertraut und sie um Hilfe bittet. Sie soll seine Familie wieder zueinanderbringen, die seit dem Tod seiner Frau auseinandergebrochen ist. Sophie empfindet großes Mitgefühl und bändelt mit seinem Sohn Leo, einem Kinderarzt, an und versucht ihn nach Hause zu holen, damit sein Vater sich mit ihm aussöhnen kann.

    Seine Tochter Lucy trauert noch immer ihrer Jugendliebe hinterher. Ferdinand ist schuld an der Trennung und bittet Max um Mithilfe, seine Tochter aufzufinden und wieder nach Hause zu bringen. Ob ihm das gelingt?

    Der verloren geglaubte Sohn Luis hat sich in den Bergen eine neue Heimat aufgebaut. Der Verlust der Mutter ging ihm nahe und die Vergangenheit riss ihn in ein tiefes Loch. Dann tritt Sarah in sein Leben und er beginnt wieder Gefühle zuzulassen. Das Sarah nicht ohne Grund dort ist, weiß er nicht - noch nicht.


    Der Schreibstil von Luca Winter ist flüssig, dennoch vorhersehbar und ohne spannende Dramen oder Wendungen. Ich konnte mir nach wenigen Seiten gedanklich ausmalen, wie die Geschichte seinen Lauf nehmen wird. Die Hoffnung blieb allerdings bis zum Ende, dass ich doch noch überrascht werden würde. Dies traf nicht ein.

    Im Text fand ich Fehler, wie z. B. doppelte oder fehlende Wörter, wirre und unverständliche Sätze, die den Lesefluss störten.


    Die Charaktere waren nett, aber ohne Tiefgang. Es gab viele Gedankengänge der Protagonisten, die sich immerzu wiederholten, was langatmig und langweilig wurde. Ich hatte immer das Gefühl, ich würde das gleiche lesen. Es gab Stellen, in denen ich mit den Augen rollte und mich alles nervte. Der Autor hat sich an vielen Klischees bedient und mit Kitsch um sich geworfen.


    Das Buch beinhaltet gleich drei Geschichten, die aus anderen Sichtweisen von Charakteren handelt, die man im Verlaufe der Erzählung kennengelernt hatte. Diese Idee fand ich gut, doch wäre mir lieber gewesen, das Buch hätte sich in Form einer Trilogie entwickelt und nicht als ein gesamtes Projekt. Jede Geschichte entwickelt sich schleppend, und am Ende findet der Abschluss auf wenigen Seiten statt. Es fühlte sich an, als müsse der Schriftsteller rasant zum Schluss kommen und haut das Ende raus. Das konnte mich in keiner Weise begeistern.


    Am besten hat mir die zweite Geschichte gefallen. Bei der letzten Story quälte ich mich durch die Seiten. In dieser Erzählung fand ich keinen Draht zu den Personen und war nur noch genervt von allem und jedem.



    Fazit:

    "Das Erbe von Schloss Silberwald" von Luca Winter beinhaltet drei Geschichten, die über eine Familie mit einem tragischen Verlust und dem Verzeihen erzählt. Diese Story hätte mit mehr Dramen und Wendungen ein unterhaltsamer Roman werden können.

    ~ klischeehaft ~ kitschige Handlungen ~ langatmig ~ fehlerhafter Text


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich durfte dieses Mal die Schriftstellerin und Moderatorin Amelie Fried interviewen und ich freue mich sehr, dass sie die Zeit dazu gefunden hat. Erhascht einen kleinen Blick in das Privatleben von Amelie und schaut Euch das neue Buch “Paradies” etwas näher an. Das Buch könnt Ihr am Ende des Interviews gewinnen.

    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…amelie-fried-gewinnspiel/

    Gewinnspiel auf Facebook:
    http://bit.ly/2pS1Lmc

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 25.10.2018
    Viel Glück!

    Heute habe ich die Schriftstellerin Nadine Kapp zu Gast. Nadine lässt uns tief in ihren Schreiballtag und ihrem Privatleben blicken. Wusstet Ihr, dass Nadine total tollpatschig ist und eigentlich in der Logistik gearbeitet hat?

    Zusammen mit Freya Miles hat sie bereits zahlreiche Romane geschrieben und gestaltet Cover. Ich wünsche Euch viel Vergnügen mit dem Interview mit Nadine. Am Samstag könnt Ihr Freya Miles kennenlernen und weitere Lose für das Buchreihen-Paket sammeln.

    Gewinnt die komplette Underground Fights Serie in Printversion!

    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…-nadine-kapp-gewinnspiel/

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    http://bit.ly/2OP3FyS

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 11.10.2018
    Viel Glück!

    Klappentext:

    Emojis sind aus der digitalen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Aber wie setzt man die kleinen lustigen Symbole, Gesichter oder Zeichen richtig ein und was bedeuten sie genau? Wir präsentieren Ihnen nun den ersten Sprachführer: How to speak Emoji. Über 450 alltägliche und nicht-alltägliche Sätze, Phrasen, Ausdrücke, Sprichworte, Song- und Filmtitel übersetzt in Emojis vom Autor der heute schon legendären Emoji-Übersetzung von Moby Dick: Emoji Dick. Heute noch ein Spiel, bald vielleicht eine neue, universale Sprache: Let s talk Emoji. Der erste Sprachführer. Deutsch eingerichtet von Claudia Kaiser und Martin Lickleder.


    Zum Buch:

    Das Buch ist in einem festen Einband und gibt den Inhalt durch die Emojis gut wieder. Die Illustrationen sind durch eine glänzende Beschichtung hervorgehoben. Der Klappentext ist originell und nach dem Prinzip des Inhaltes gestaltet.


    Erster Satz:

    Emojis stammen aus Japan und sind eng mit der Kultur des Landes verwoben.


    Meine Meinung:

    "how to speak emoji" von Fred Benenson war mir, bis ich es in meinen Händen hielt, total unbekannt. Ich hatte nicht mit einer solchen Art Buch gerechnet und war, im ersten Moment neugierig auf das, was mich erwartete.


    Dieses Buch ist ein Emoji-Ratgeber, wenn man es so nennen kann. Ein Sprachführer der etwas anderen Art.

    Zu Beginn des Buches fand ich eine kleine Einleitung, in der beschrieben wurde, woher die Emojis stammen. Anschließend wurde jede einzelne Bedeutung der zahlreichen Emojis, die ich bisher nur aus meinem Messenger vom Handy und PC kannte, erklärt.

    Ich entdeckte witzige Sätze und Sprüche, wie z.B. "In der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot" und darunter zeigten sich die Emojis, die genau diesen Satz übersetzen. Bei einigen Emoji-Sätzen begann ich zu grübeln, denn ohne den Sprachführer hätte ich den Zeichen in vielen Fällen eine ganz andere Bedeutung gegeben.

    Das Buch wurde in verschiedenen Kategorien und Lebensphasen eingeteilt, wie z. B.: lockere Sprüche, berühmte Zitate, Nightlife, Notfälle aller Art, Beziehungen, Grobheiten und viele weitere. Für fast jede Gelegenheit wurde ich hier fündig.


    Einige der Emoji-Formulierungen habe ich in meinem Messenger mit Freunden ausprobiert und mein Chatfreund hatte Probleme, diese zu entschlüsseln. Es kamen dabei die komischsten Erklärungen und teilweise Missverständnisse heraus. Es ist daher mit Vorsicht zu genießen, mit wem man diese ausprobiert.


    Das Buch ist komplett illustriert und beinhaltet ausschließlich Emojis und deren Bedeutungen.


    Fazit:

    "how to speak emoji" von Fred Benenson ist ein humorvoller Emoji-Sprachführer der mit Freunden viel Spaß machen kann. Mit der Zeit verblasst die gute Unterhaltung und allein durchgeblättert kann es schnell langweilig werden. Ein nettes Buch für zwischendurch.

    ~ komplett illustriert ~ kurzlebige Unterhaltung ~ witzige Übersetzungen der Emoji Sprache ~


    Meiner Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Der Schriftsteller Marc Späni ist heute mein Gast und er hat mir viele Fragen im Interview beantwortet. Lernt Marc kennen und sein neues Buch “Trümmlig” was im Gmeiner Verlag vor wenigen Tagen erschienen ist.

    Außerdem gibt es 2 x Printexemplare zu gewinnen.

    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…-marc-spaeni-gewinnspiel/

    Gewinnspiel auf Facebook:
    http://bit.ly/2MYIwRh

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 04.10.2018



    Viel Glück!

    Klappentext:

    Lord Rennison, Marquess of Marlborough, ist ein Mann, der zu seinem Wort steht. Er hat einem Kameraden auf dem Sterbebett sein Versprechen gegeben, sich um dessen kleine Tochter zu kümmern, sollte er heil aus dem Krieg heimkehren. Also lässt er alles für das Mädchen vorbereiten: Eine Schaukel im Park anbringen, ein Zimmer einrichten, Personal einstellen. Es wird an nichts mangeln, und er selbst wird das Geschöpf kaum zu Gesicht bekommen, dafür hat er gesorgt. Doch – anstelle eines Kindes entsteigt eine junge Frau der Kutsche. Statt der Nanny wird eine Zofe gebraucht, statt des Spielplatzes ist ein Bräutigam gefragt, denn die junge Dame soll schnellstmöglich verheiratet werden und das Haus verlassen. Doch unter all den Männern, die um die hübsche Alice werben, ist kein einziger, der den Ansprüchen des gestrengen Vormunds genügt, und der Marquess findet immer neue Gründe, die Herren hinauszukomplimentieren. Schließlich muss sich der Lord die Frage stellen, ob sich die temperamentvolle, lebensfrohe Alice in sein eigenes Herz geschlichen hat. Lassen Sie sich von Laura Gambrinus in die Zeit des Regency entführen und begleiten Sie Alice bei ihren berührenden Erlebnissen in Langton Abbey – ein Lesespaß voller Dramatik und Humor.


    Zum Buch:

    Die Covergestaltung fängt genau das gedankliche Bild ein, was ich mir während des Lesens gemacht habe. Dir hellen Farben geben dem Bild einen sommerlichen und frühlingshaften Touch und strahlt dadurch Wohlbefinden aus. Das Anwesen im Hintergrund schaut imposant aus und ich sah es mir gerne immer wieder an, um mich hineinzuträumen. Der Titel ist verspielt und in zwei verschiedenen Schriftarten in Szene gesetzt. Leider kann man den Autorennamen nur schwer im Gesamtbild lesen.


    Erster Satz:

    Alice Bingham mochte erst nicht glauben, was ihr Mr. und Mrs. Enfield erzählten.


    Meine Meinung:

    "Das Waisenmädchen und der Lord" von Laura Gambrinus ist nicht nur das erste Buch von der Schriftstellerin, sondern auch mein erstes Buch aus dem Genre Regency Romance. Bisher habe ich mich nur an Filmen oder Serien, die in der Epoche in der Geschichte des vereinigten Königreiches Großbritannien spielten, herangetraut. Das Gefühl, was ich beim ansehen empfunden habe, fand ich in dieser Geschichte ebenso und war davon begeistert.


    Als Alice Bingham erfährt, dass ihr Vater an der Front ums Leben gekommen ist, zerbricht ihre Welt, was danach kommt, hätte sie nicht für möglich gehalten. Ihr verstorbener Vater hat sich um ihr Wohlergehen gesorgt und am Sterbebett Lord Rennison gebeten, er solle sich um seine Tochter kümmern. Der Marquess of Marlborough steht zu seinem Wort und erwartet ein kleines Mädchen, sein Mündel und lässt alles dafür von seinem Personal herrichten. Plötzlich steht eine junge attraktive Frau vor ihm. Damit hat er nicht gerechnet und seine neue Aufgabe, einen Mann für sie zu finden, gestaltet sich schwieriger als erhofft. Dabei wollte er so wenig mit dem Kind zu tun haben, wie nur eben möglich. Auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten muss Rennison feststellen, dass für ihn keiner in Frage kommt. Findet er den richtigen Mann für Alice und sichert ihr somit ihren Lebensweg?


    Der bildhafte Schreibstil von Laura Gambrinus hat mich schnell in die Erzählung eintauchen lassen und ich genoss es in der Zeit um 1815 zu schwelgen. Die gesellschaftlichen Dinners, Bälle und Teezusammenkünfte zauberten eine schöne Atmosphäre, in der ich mich wohlgefühlt habe und mich immer wieder zu Tagträumen animierten.


    Die Charaktere haben mir von Anfang an sehr gut gefallen und besonders Alice und Rennison waren mir sympathisch und ich hätte gerne noch tiefer in ihre Seele geblickt. Ihr Wesen wurden nur leicht angekratzt und trotz einigen Einblicken in ihrem Denken, waren sie mir noch etwas fremd.

    Die Nebencharaktere und das Personal vom Marquess of Marlborough haben einen guten Eindruck hinterlassen. Manchmal hätte ich mir gewünscht, ein paar mehr Szenen mit diesen Persönlichkeiten zu erleben.


    Emotional konnte mich die Geschichte erst gegen Ende packen, als ein kleiner Funken mein Herz zum Klopfen brachte. Dieses Gefühl habe ich vermisst und war froh, als ich es dann spüren konnte.


    Der Verlauf der Story ist ruhig und gradlinig ohne große Dramen oder einem durchziehenden Spannungsfaden, was aber nicht schlimm war. Die Erzählung entwickelte einen zunehmenden Charme, so dass die Elemente nicht zwingend vorhanden hätten sein müssen. Dennoch hätte ich mir einige Intrigen oder Wendungen gewünscht, damit das Ende nicht so vorhersehbar gewesen wäre.

    Die Auflösung des Romans ging dann sehr schnell, für mich sogar etwas zu schnell, wenn ich den langen Vorlauf der Story betrachte. Der Epilog lies mich dann wohlgestimmt zurück und es war toll, zu lesen, was aus den Charakteren geworden ist.


    Fazit:

    "Das Waisenmädchen und der Lord" von Laura Gambrinus ist ein unterhaltsamer Regency Roman mit Wohlfühlfaktor für einen schönen Leseabend. ~ ein Buch zum Träumen und entspannen ~ wunderbare Sprache ~ humorvolle Anekdoten.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:

    Victor führt ein Doppelleben, als Hotelfachmann und Einbrecher. Als er wegen eines Bruchs im Gefängnis landet und von Frau und Tochter verstoßen wird, will er nach der Haft nur noch eines: Ein eigenes Restaurant eröffnen, um seine Familie zurückzugewinnen. Auch Georg hat zwei Identitäten, als Künstler einerseits und Erbe eines milliardenschweren Schlachtkonzerns andererseits. Doch Georg rührt seinen Erbteil nicht an, hasst die barbarischen Produktions- und Arbeitsbedingungen nicht nur in der familieneigenen Firma genauso, wie er den Kunstbetrieb verachtet: Er will die Gesellschaft mit radikalen Kunstaktionen aufrütteln – mit Aktionen, die wehtun. Als Victor zufällig bei Georg unterkommt, treffen sie eine Abmachung: Victor bringt Georg das Einbrechen bei. Dafür erhält er von Georg das Kapital für sein ersehntes Restaurant. Der Plan scheint aufzugehen, bis Georgs Aktionen außer Kontrolle geraten … Virtuos und mit bösartiger Komik erzählt Lilian Loke von einem riskanten Deal in einer erbarmungslosen Welt.


    Zum Buch:

    Die Buchgestaltung gefällt mir sehr gut. Ich mag das auffallende Pink und die Kombination mit dem orangefarbenen Herz. Das Organ ist hervorgehoben und glänzend vom Hintergrund abgesetzt, welcher sich matt anfühlt. Der Schriftzug des Titels ist modern und fügt sich in das Gesamtbild perfekt ein. Unter dem Schutzumschlag fand ich einen weißen Einband und die ersten Seiten sind schwarz, ebenso die Titelbeschriftung am Buchrücken.


    Erster Satz:

    Ein Murmeln aus Dutzenden Mündern erfüllt das Callcenter, während Georg auf seinem Merkblatt herumkritzelt, stets lächeln beim Sprechen, Verständnis zeigen, Essverbot am Platz, Georg zeichnet Herzkranzgefäße, Aorta, Muskelgewebe mit schnellem, fließendem Strich quer über die schnörkellose Computerschrift.



    Meine Meinung:

    "Auster und Klinge" habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen und ich freute mich auf eine unterhaltsame und humorbespickte Gaunerstory. Was ich dann vorfand, war alles andere als eine witzige und leichte Kost. Ich musste mich zeitweise durch den Lesestoff quälen.


    Victor ist Hotelfachmann und sein Zweitjob Einbrecher. Als er wegen eines Einbruchs inhaftiert wird, verliert er seine Frau und seine 4-jährige Tochter. Nach seiner Entlassung plant er, ein eigenes Restaurant zu eröffnen und seine Familie zurückzugewinnen.

    Georg, ein wohlhabender Künstler provoziert die Gesellschaft durch radikalen Kunstaktionen und versucht sie somit aufzurütteln. Beide führen ein Doppelleben und als sie aufeinandertreffen, schmieden die Männer einen Plan. Victor soll Georg das Einbrechen beibringen und im Gegenzug erhält Victor von Georg die finanzielle Unterstützung für seinen Traum. Das dabei nicht alles wie geplant abläuft, ist vorprogrammiert.


    Ich brauchte zwei Anläufe dieses Buch zu lesen und spielte mehrfach mit dem Gedanken es abzubrechen, weil ich sowohl mit dem Schreibstil nicht zurechtkam und etwas völlig anderes erwartet habe.

    Lilian Lokes Schreibstil ist anspruchsvoll und mühsam zu lesen. Ich brauchte eine lange Zeit, um mich daran zu gewöhnen, und fand leider nicht in die Erzählung. Es folgten einige Erzählstränge und Umschreibungen, die langatmig waren und mich ermüdeten. Die Autorin nutzte immer wieder viele Aufzählungen von Begriffen, wie z.B. über das Essen, in anderen Worten formuliert, die teilweise bis zu einer Seite umfassten. Ich verstand den Hintergrund, was sie mir damit vermitteln wollte, doch das war mir zuviel des Guten und langweilte mich. Ich konnte während des Lesens keinen richtigen roten Faden finden, der mich durch die Geschichte führte.


    Die Charaktere waren speziell und ich konnte mich mit beiden nicht anfreunden. Georg wurde mir im Verlaufe des Buches immer unsympathischer durch sein Verhalten und seinen Aktivitäten. Eine Szene blieb mir dabei stark im Gedächtnis und schockierte mich über so viel Grausamkeit. Nach diesem Abschnitt konnte ich eine lange Zeit kein Schweinefleisch mehr essen. So furchtbar diese Handlung war, so sieht leider nicht Realität aus. Die Schriftstellerin ist schonungslos und ehrlich auf diese Aktivität eingegangen und das fand ich gut.

    Victor dagegen war mir eher gesonnen, auch wenn ich ihn nicht immer einschätzen und verstehen konnte. Er hatte einen Fehler begangen und wollte daraus lernen. Seine Entwicklung hab ich gerne verfolgt.


    Es dauert lange bis sich die Geschichte zu dem entfaltet, was der Klappentext verrät. Erst im letzten Drittel des Buches kommt es zu dem besagten Deal, auf was ich lange gewartet habe. Im Endeffekt hätte mir das Ende allein schon gereicht und der Umschlagtext beschreibt den gesamten Inhalt.

    Der Schluss hat mich überrascht, wie sich die Rollen der Protagonisten getauscht haben und einer der Charaktere sich von der Auster in die Klinge gestürzt hatte.


    Fazit:

    "Auster und Klinge" von Lilian Loke konnte mich nicht begeistern und ich quälte mich durch den Lesestoff. Erwartet habe ich eine Gaunerstory mit einer humorvollen Ader, wovon dieses Buch weit entfernt war. Hier hat die Chemie zwischen dem Buch und mir von Anfang an nicht gepasst. ~ anstrengender und langweiliger Schreibstil ~ Klappentext verrät die komplette Handlung ~ für Kunstliebhaber interessant.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Heute erwartet Euch ein unterhaltsames und umfangreiches Interview zweier Autorinnen, die unter dem Pseudonym Cleo Leuchtenberg schreiben. Blickt hinter die Kulisse des Jugendbuches “i love you heisst noch lange nicht ich liebe dich” und in das Privatleben der Schriftstellerinnen.


    Außerdem gibt es 1 xPrintexemplar zu gewinnen.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/20…leuchtenberg-gewinnspiel/


    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2xoTCtK


    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 01.10.2018


    Viel Glück!

    Klappentext:

    Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht: Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe stirbt, und zerbricht beinahe daran. Das will die junge Gorgone nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem.


    Erster Satz:

    Du zeichnest, als hinge dein Leben davon ab.


    Zum Buch:

    Das Cover ist ein Traum und ich habe mich auf den ersten Blick darin verliebt. Verschiedene Elemente wurden hier zu einem fantastischen Bild zusammengefügt. Die Silhouette des Models verschmilzt mit dem Meer. Ein Sonnenuntergang im unteren Abschnitt zeigt eine Unterwasserwelt, in der ein Mädchen untergeht. Der Titel geht ein wenig durch die Grafiken unter, ist dennoch gut lesbar. Die Innengestaltung sollte nicht außer Acht gelassen werden. Denn dort gibt es einiges zu entdecken.


    Meine Meinung:

    Emily Thomsen kannte ich bereits, doch mit "Medusas Fluch" las ich das erste Buch der Schriftstellerin. Das Cover hat mich angezogen und der Klappentext klang vielversprechend. Leider hat mich die Story letzten Endes enttäuscht.


    Medusa verliert ihre große Liebe durch einen Fluch, der ihn zu Stein erstarren lies. Sie kehrt daraufhin der Götterwelt den Rücken zu und flüchtet in die Menschenwelt. Als Marie lebt sie dort weiter, ohne ihre Kräfte, die ihre Mutter Gaia ihr entzogen hat. Sie baut sich ein neues Leben auf, doch die Sehnsucht nach ihrer verlorenen Liebe nagt an ihr. Mit ihrer Freundin Tessa unternimmt sie eine Kreuzfahrt und stößt dabei auf Jendrik, der ihn ihr Gefühle weckt. Marie darf keine Empfindungen zulassen, zu gefährlich sind die Konsequenzen.


    Auf diese Geschichte habe ich mich gefreut, denn der Klappentext klang verheißungsvoll. Nach nur wenigen Seiten verschwand meine Vorfreude und im Verlaufe der Story wurde es nicht besser.


    Der Schreibstil von Emily Thomsen ist leicht zu lesen, der Funke sprang jedoch nicht über. Vereinzelte Szenen wurden bildhaft beschrieben und ihre plakative Schreibe lies es nicht zu, dass ich in die Erzählung eintauchen konnte.

    Es ist schwierig, auf wenigen Seiten einen umfangreichen Plot zu verwirklichen, und das merkte ich hier gewaltig.

    Mit enormen Tempo und ohne großen Umschreibungen und Erklärungen prasselten die Ereignisse auf mich ein. Dadurch wirkte alles abgehackt und überstürzt und es kam kein richtiger Lesegenuss auf.


    Die griechische Mythologie wurde nur zart angekratzt und ich fand es schade, dass dies zu kurz kam. Für Leser, die sich auf dem Gebiet nicht auskennen, wird es schwer sein, manche Umstände nachzuvollziehen oder die Götter zu identifizieren.

    Ein Personenregister oder verwobene Erklärungen im Text hätten der Erzählung gutgetan.


    Die Charaktere sind allesamt flach und ohne Tiefgang beschrieben. Ich fand zu keinen der Personen einen Zugang. Nur mit Tessa konnte ich mich ein wenig durch ihre flippige Art anfreunden.

    Die Verbindung zwischen Marie und Jendrik war mir ebenfalls nicht nachvollziehbar. Erst weint Medusa ihrer versteinerten Liebe hinterher und kurzum schmachtet sie den nächsten an, obwohl sie ihn abstoßend findet.


    Der erste Band hat mich nicht überzeugt, trotzdem werde ich die Fortsetzung lesen, um herauszufinden, inwieweit sich die Plotausarbeitung verbessert hat.



    Fazit:

    Der Reihenauftakt "Medusas Fluch" von Emily Thompsen handelt über die Götter- und Menschenwelt, um Hass, Liebe und Freundschaft. Ein interessanter Plot der vielversprechend klang, aber in der Umsetzung ausbaufähig ist. ~ flache Charaktere ~ nicht nachvollziehbare Handlungen ~ überstürzte und temporeiche Szenen. Diese Story hätte was ganz wunderbares werden können.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Dieses Interview mit Laurence Horn hat mir sehr viel Spaß bereitet. Laurence ist ein sympathischer, humorvoller und interessanter Schriftsteller und ich freue mich, ihn Euch heute etwas näher vorstellen zu dürfen.


    Außerdem gibt es 1 x E-Book zu gewinnen.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/20…aurence-horn-gewinnspiel/


    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2xkpWx1


    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 27.09.2018


    Viel Glück!

    Das neue Buch "Seaside Affair- Unerwartet Liebe" von Marleen Reichenberg hat mir viele schöne Lesestunden beschert.

    Heute möchte ich Euch die Schriftstellerin vorstellen und Marleen berichtet nicht nur über ihr neues Buch, sondern lässt uns tief in ihr Privatleben schauen.

    Außerdem gibt es 1 x signiertes Printexemplar zu gewinnen.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/20…-reichenberg-gewinnspiel/


    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2NcmVJU


    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 24.09.2018


    Viel Glück!

    Klappentext:

    Willkommen in der Valerie Lane – der romantischsten Straße der Welt!


    Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan …


    Zum Buch:

    Die Buchgestaltung ist wunderschön anzusehen und beim Anblick darauf, durchströmte mich eine Glückswelle. Der Titel schimmert metallfarben wie der Anstrich der Hausfassade des Teeladens. Das Bild des kleinen Ladens hat sich so in meinem Gedächtnis gebrannt, dass ich mich während des Lesens immer wieder selbst davor stehen sah. Im Inneren zieren kleine Teekannen die Kapitelzahlen. Man merkt, dass in der Buchgestaltung viel Liebe hineingeflossen ist.

    Am Ende des Buches fand ich leckere Teerezepte, die ich gerne ausprobieren möchte und eine Leseprobe des 2. Bandes.


    Erster Satz:

    "Vor mehr als einhundert Jahren lebte in Oxford, England, eine Frau mit dem Namen Valerie Bonham, bei allen nur bekannt als "die gute Valerie".


    Meine Meinung:

    Die Schriftstellerin Manuela Inusa kannte ich bereits als Selfpublisherin und freute mich daher sehr, als ich hörte, dass sie eine Reihe geschrieben hat. Mit der "Valerie Lane" ist ihr etwas ganz Besonderes gelungen.


    Die Valerie Lane ist eine kleine Einkaufsstraße mit Charme, in der die Ladenbesitzer Hand in Hand arbeiten. Laurie ist die Besitzerin des Tea Corners und schwärmt seit Monaten für ihren Teelieferanten Barry, der ihr jeden Dienstag die Ware vorbeibringt. Wie soll sie ihm ihre Gefühle offenbaren? Laurie ist nicht gut in solchen Dingen und aus diesem Grund helfen ihr ihre Freunde aus der Valerie Lane. Das Glück scheint nahe zu sein ...


    Manuela Inusa hat mich mit ihrem kleinen Teeladen der Valerie Lane in ihren Bann gezogen. Sie schaffte es, dass ich in wenigen Minuten in die Geschichte eingetaucht bin. Die geschaffene Atmosphäre der Einkaufstraße war zauberhaft zu lesen und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Das Umfeld wurde bildhaft und voller Leben beschrieben und ich hatte das Gefühl ein Teil der Valerie Lane geworden zu sein.


    Die Charaktere sind mir allesamt ans Herz gewachsen. Laurie steckte mich mit ihrer Teeleidenschaft an und ich trank während des Lesens mehrere Liter Tee. Einige Rezepte fand ich am Ende des Buches wieder. Sie ist ein gefühlvoller und leidenschaftlicher Mensch und musste schlechte Erfahrungen in der letzten Beziehungen machen. Es war toll mitzuerleben, wie sie versuchte ihr neues Glück zu finden. Teilweise habe ich mich köstlich über die Tollpatschigkeit von Laurie amüsiert. Was sie umso sympathischer wirken, lies.

    Die Mittwochabende waren die Krönung, wenn alle Ladenbesitzer und Kunden zusammen im Tea Corner gesessen und Geschichten erzählt haben. Solche Geschäfte vermisse ich in der realen Welt.


    Obwohl hier keine große Spannung oder Dramen aufeinanderprallen, hat die Geschichte so einen Charme, dass ich einfach nicht mehr aus der Welt der kleinen Gasse heraustreten wollte. Ich fieberte mit den Charakteren mit und wünschte mir, die Buchreihe würde nicht nach fünf Bänden enden.

    Die vier Bände sind alle in sich abgeschlossene Geschichten, die unabhängig voneinander gelesen werden können. Ich empfehle allerdings, alle nacheinander zu lesen, um die Atmosphäre von Anfang an genießen zu können.


    Fazit:

    In "Der kleine Teeladen zum Glück" von Manuela Inusa geht es um Freundschaften, Beziehungen und Nächstenliebe. Eine Story die nicht lebendiger hätte sein können. ~ grandioses Setting ~ gefühlvoll ~ romantisch ~


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: