Beiträge von Katis-Buecherwelt

    Klappentext:

    Angelique ist jung, ungestüm und Jungfrau wider Willen. Ihr Vater ist das Oberhaupt der Pariser Unterwelt und verlangt von ihr, dass sie unberührt vor den Altar tritt - und zwar mit dem Meistbietenden.

    Einer der Ehekandidaten ist Salvador, ein junger Mann, für den sie schon als kleines Mädchen geschwärmt hat. Er will sie unbedingt, aber ihr Vater versteigert sie ausgerechnet an den Erzfeind von Salvadors Familie.

    Doch Salvador ist nicht bereit, Angelique kampflos aufzugeben. Er entführt sie und setzt damit Dinge in Gang, mit denen er nie gerechnet hätte. Denn nicht nur Angeliques Vater hat ein Interesse daran, sie zurück zu bekommen ...


    Stolen ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.


    Zum Buch:

    Das dunkle Cover wirkte bedrohlich und sinnlich zugleich auf mich. Das männliche Model entsprach nicht meiner gedanklichen Vorstellung zum Protagonisten, im Bezug auf das Äußere. Die Waffe in seiner Hand ließ erahnen, dass es spannend werden würde. Die junge Frau schaut verführerisch und es entstand der Eindruck, als würde sie mich direkt ansehen. Gut gefallen hat mir der Schriftzug des Titels und die hellen Lichtpunkte im unteren Coverbereich.


    Erster Satz:

    "Als zweitjüngste von fünf Schwestern hatte man es oft nicht leicht."


    Meine Meinung:

    "Stolen" stammt aus der Feder der Schriftstellerin Hannah Siebern, die in diesem Genre unter dem Pseudonym C.J. Crown erotische Liebesgeschichten schreibt. Bereits mit "Schneezauber" hat mich die Autorin begeistern können, doch mit ihrer neuen Geschichte hat sie mich umgehauen.


    Angelique ist eine der fünf Töchter von Antoine Pelletier, das Oberhaupt der Pariser Unterwelt. Antoine wird das Geld knapp und er sieht sich gezwungen, seine Tochter Angelique an den meistbietenden Milliardär zu verkaufen. Sie hatte schließlich genügend Aufschub. Damit der Preis höher ausfällt, muss Angelique unberührt in die Ehe, was sie vehement versucht, aufs Spiel zu setzen, in der Hoffnung, dass kein Mann sie mehr heiraten möchte.

    An dem Abend, als ihr die Auswahl an Männer präsentiert wird, stößt sie ausgerechnet auf ihren Schwarm aus Kindertagen. Doch das Angebot von Salvators Onkel ist inakzeptable und so lehnt Antoine das Angebot ab.

    Das lässt sich Salvatore nicht gefallen und entführt Angelique auf eine einsame Insel. Dort will er sich für seinen Onkel rechen. Was dann geschieht, hätte er nicht für möglich gehalten und es gibt noch Andere, die auf Rache aus sind.


    Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich fand mich schnell ins Geschehen ein und nach dem anfänglichen Kennenlernen mit den Protagonisten baute sich die Spannung zunehmend auf. Es folgten prickelnde und actionreiche Auftritte. Ich hatte an einigen Stellen das Gefühl, dass mein Herz stehen blieb und ich vergaß zu atmen, vor lauter Aufregung.


    Hannah Siebern alias C.J. Crown hat einen flüssigen und lebhaften Schreibstil. In meinem Kopf entstanden Bilder, wie in einem Film und der Text flog vor meinen Augen davon. Geschrieben wurde aus den Sichtweisen von Angelique und Salvator im Wechsel und in kurzen Kapiteln. Diese Form des Schreibens mag ich sehr gern und gab mir einen tiefen Einblick in die Gedankengänge der Protas.

    Die erotischen Szenen wurden prickend und explizit ausgeschmückt. Gerne hätte ich die ein oder andere Erotikszene gelesen - einfach, weil sie sexy formuliert waren.


    Die Kulisse in Mexico, auf der einsamen Insel, hat mir besonders gut gefallen und dieser kleine Fleck im Meer, hat mir Fernweh bereitet. Die Vorstellung, die ich durch diesen Ort erhalten habe, brachten mich zum Träumen und zu gern hätte ich den Platz mit den Papageien real gesehen.


    Die Charaktere wurden gut beschrieben und ihr handeln und denken war nachvollziehbar. Besonders Angelique ging mir nahe und ich hätte ihr zu gern geholfen bei ihrer Entscheidung zwischen der Liebe oder der Familie.

    Das Knistern zwischen Angelique und Chava (Salvator) konnte ich am eigenen Leib spüren und ich fieberte auf ein Happy End.

    Die Schwestern kamen mir ein wenig zu kurz und ich hätte sie gerne näher kennengelernt. Vielleicht gibt es einen weiteren Band zu einer der Schwestern? Ich würde es mir wünschen.


    Der Spannungsbogen zog sich durch die komplette Story und lieferte zwei actionreiche Kämpfe, in denen ich dachte: Jetzt ist es aus!

    Zum Glück war es nicht so. Hannah Siebern spielte mit meinen Emotionen und ließ es nicht zu, dass meine Spekulationen auf die Auflösung, Erfolg brachten.


    Fazit:

    "Stolen - Die Braut des Milliardärs" von Hannah Siebern alias C.J. Crown ist ein spannungsgeladener Liebesroman mit erotischen Szenen, der mich ab der ersten Seite begeistern konnte. Eine Story über üble Machenschaften der Pariser Unterwelt, der Liebe und einem ausgeprägten Familienzusammenhalt. ~ explizite erotische Szenen ~ actionreich ~ tolle Charaktere. Ein Pageturner zum Abtauchen!


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:

    Perlinchen wäre so gern wie alle anderen Marienkäferkinder in ihrer Klasse. Ihre pinken Flügelchen versteckt sie daher lieber unter einem roten Umhang mit schwarzen Punkten. Doch dann plumpst ihr bester Freund Jimi in den Froschteich. Und auf einmal ist es Perlinchen schnurzpiepegal, was alle denken. Sie saust los und rettet Jimi. Perlinchen ist die Heldin des Tages und strahlt voller Stolz mit ihren knallpinken Flügeln um die Wette.


    Zum Buch:

    Das Kinderbuch trifft genau meinen Geschmack. Frische Farbtöne in hellblau, apricot und pink lassen die Illustrationen erstrahlen. Das kleine Marienkäfermädchen Perlinchen hebt sich im Mittelpunkt durch eine Folierung glänzend hervor. Der Einband ist fest kartoniert und die Seiten aus griffigem Papier.


    Erster Satz:

    "Ist auf deiner Haut auch schon mal so ein schöner Marienkäfer mit schwarzen Punkten herumgekrabbelt?"


    Meine Meinung:

    Die Autorin Natascha Ochsenknecht ist mir durch die Medien und zu guter Letzt aus dem Dschungelcamp 2018 bekannt. Als ich erfahren habe, dass sie ein Kinderbuch herausbringt, war ich brennend interessiert und wollte es unbedingt lesen.


    Perlinchen ist ein Marienkäfermädchen aus Käferhausen. Sie unterscheidet sich mit ihren pinken Flügeln von den anderen Käferkindern, die sie unter einem roten Umhang mit schwarzen Punkten versteckt. Sie befürchtet nicht akzeptiert zu werden, wenn ihre Andersartigkeit herauskommen sollte wie bei Jimi Blaupunkt. Denn Jimi ist ebenfalls anders und schon bald der beste Käferfreund von Perlinchen. Wie lange kann das Käfermädchen ihre pinken Flügel verbergen?


    Die Geschichte um Perlinchen hat mein Herz erweichen lassen. Es zeigt, das Andersartig zu sein, nichts Schlimmes ist. Jeder Mensch ist Besonderes, auch wenn er nicht dem Standard entspricht. Das Äußere ist nur eine Hülle, durch die man hindurchschauen muss, um den Glanz dahinter zu entdecken.


    Das Buch lädt zum Vor- und Lesen ein. Die Illustrationen haben mich verzaubert und es gibt auf jeder Seite etwas zu entdecken.

    Perlinchen ist total niedlich, und ich finde, dass sie einen leichten Steampunk-Style besitzt durch ihrer Fliegerbrille.


    Die Story ist direkt und kurzlebig, allerdings mit einer nachhaltigen Botschaft. Ich hätte mir ein wenig mehr Abenteuer gewünscht, um mehr Spannung und Abwechslung ins Geschehen zu bekommen.


    Fazit:

    In "Perlinchen" erzählt Natascha Ochsenknecht in kindgerechter Sprache, das jeder einzigartig ist, egal wie er aussieht. Kinder, die sich ausgegrenzt fühlen, lernen sich wieder zu lieben oder so zu akzeptieren, wie man ist. ~ wundervolle Illustrationen ~ ab einem Alter von 4 - 6 Jahren ~ nachhaltige Botschaft inklusive.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:
    Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …


    Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ...


    Zum Buch:
    Das Buchcover ist traumhaft schön. Ich habe es immer wieder während des Lesens betrachtet. Die Gestaltung versetzte mich in Winterstimmung und ich kuschelte mich in meine warme Kuscheldecke. Auf der Vorderseite und am Buchrücken glänzt der Schriftzug goldfarben. Kleine Weihnachtskugeln setzen die Kapitelzahlen in Szene.


    Erster Satz:
    "Kommt Kinder, beeilt euch."


    Meine Meinung:
    Bereits mit „Liebesschmarrn und Erdbeerblues“ konnte mich die Autorin Angelika Schwarzhuber begeistert. Doch mit „Der Weihnachtswald“ übertraf sie sich und verzauberte mich erneut mit ihrem Wintermärchen.


    Eva, eine alleinstehende Anwältin, reist wie jedes Jahr zu Weihnachten zu ihrer Großmutter Anna. Sie besitzt ein stattliches Anwesen, umringt von einem selbst angelegten Wald aus früheren Weihnachtsbäumen. Was Eva nicht weiß, ist, dass das Gut in Gefahr schwebt. Die Bank will es für viel Geld verkaufen, wenn ihre Oma den offenen Kredit nicht schnellstmöglich bezahlt.
    Des Weiteren trifft Eva auf ihren Jugendfreund Philipp und dem Waisenmädchen Antonie, der sie vehement versucht, aus dem Weg zu gehen. Das kleine Mädchen spürt, dass sie von Eva nicht akzeptiert wird und flüchtet Richtung Waisenhaus - in die Kälte. Draußen stürmt es und Eva und Philipp machen sich auf die Suche. Als Eva stürzt und ihr schwarz vor Augen wird geschiet etwas. Plötzlich beruhigt sich das Wetter und sie finden sich in der Vergangenheit wieder.
    Kann Eva es schaffen, das Haus und die Erinnerungen daran retten und in die Gegenwart zurückzufinden?


    Ich bin froh, dass ich das Buch direkt nach dem Kauf gelesen und es nicht aufgeschoben habe. Nach nur wenigen Seiten tauchte ich in das Wintermärchen ein und konnte es kaum aus der Hand legen. Jede freie Minute dachte ich an die Geschichte und las darin.


    Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Die Kulissen sind bildhaft beschrieben und der weihnachtliche Zauber erreichte mich schlagartig. Obwohl die Schriftstellerin detailreich beschreibt, wirkt es nicht überladen, sondern hat mich um so mehr begeistert.


    Die Charaktere sind realistisch dargestellt und entwickeln sich im Laufe der Erzählung weiter. So habe ich Eva als zielstrebige Karrierefrau kennengelernt, die mit der Last ihrer Vergangenheut zu kämpfen hat, und sich mit der Zeit immer mehr öffnete. Philipp und die Großmutter Anne mochte ich auf Anhieb, ebenso die kleine Antonie, die mir oftmals leid tat. Am liebsten hätte ich sie fest in den Arm genommen, als sie Probleme mit den anderen Kindern in der Vergangenheit bekommt.


    Der Verlauf der Story ist spannend zu lesen. Hier und da gab es vorhersehbare Handlungen, die mich nicht weiter störten. Denn die Autorin überraschte mich mit einigen Wendungen. Das Ende war toll, aber stimmte mich wehmütig, weil ich mich von lieb gewonnenen Protagonisten und einer wunderbaren Atmosphäre trennen musste.


    Fazit:
    "Der Weihnachtswald" von Angelika Schwarzhuber handelt von einer Reise durch die Vergangenheit, in der die Familie, die Reise nach sich selbst und die Liebe eine wichtige Rolle spielen. Ein bezauberndes Weihnachts-/Wintermärchen, was man gelesen haben sollte. Eine magische Leseempfehlung! ~ Zeitreise ~ gefühlvoll ~ fesselt bis zur letzten Seite


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:
    Ava fühlt sich überrumpelt, als die Aktionäre verlangen, ihre mit Herzblut aufgebaute Firma einem anderen anzuvertrauen. Um den Kopf frei zu bekommen, zieht sie mit ihrer besten Freundin los und landet bei der Open Mic Night in einer abgelegenen Bar – und zwei Tage später mit dem anziehenden Barkeeper und Musiker Ian im Bett.


    Auf der Suche nach einem geeigneten Geschäftsführer stößt Ava an ihre Grenzen. Immer öfter führt ihr Weg zu Ian, der ein besonderes Gespür für ihre Bedürfnisse zu haben scheint. Bald schon muss Ava erkennen, dass hinter ihrem geheimnisvollen Toy Boy mehr steckt, als nur ein sexy Körper und ein attraktives Gesicht. Doch Ian hat ein Geheimnis, das ein Für-immer zwischen ihnen unmöglich erscheinen lässt ...


    Zum Buch:
    Die Buchgestaltung finde ich richtig toll und erscheint frisch durch die hellen, sanften Farben. Das Paar strahlt tiefe Zuneigung und Romantik aus, wobei ich mir Ian, anders vorgestellt habe. Dieser wirkt softer, trotz Dreitagebart und passt nicht zu dem Bild, was ich mir gedanklich von Ian ausgemalt habe. Der Schriftzug ist modern und spricht mich optisch an. Die Libelle am unteren Rand des Covers scheint ein Markenzeichen der Autorin zu sein, denn einen anderen Zusammenhang konnte ich nicht finden.
    Die Kapitel sind lang und wurden in mehrere Abschnitte durch grafische Herzen unterteilt.


    Erster Satz:
    "Ich hasse es."


    Meine Meinung:
    "Your Song - Ava & Ian" ist der Auftakt einer neuen romantischen Romanreihe des Pseudonyms Lou River, in dem jeder Band über eine abgeschlossene Geschichte zweier Protagonisten erzählt. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und schlussendlich wurde ich gut unterhalten.


    Ava ist CEO in ihrer eigenen Firma "ClipBoost". Doch dass soll sich bald ändern. Lewis ihr Ex-Ehemann, versucht Mithilfe der Aktionäre, die Firma an sich zu reißen und für Ava spitzt sich die Lage immer enger zu. Sie sucht händeringend nach Lösungen, um ihre Mitarbeiter und das Unternehmen zu retten.
    In einem Studenten-Pub trifft sie auf den Barkeeper und Musiker Ian, der ihr ein verlockendes Angebot macht. Auf Anraten ihrer Freundin Marny soll sie das Angebot des gutaussehenden Sängers annehmen, um sich von den Sorgen zu entspannen. Womit Ava nicht gerechnet hat, ist, dass Ian schon bald mehr für sie sein wird, als nur ein Abenteuer.


    Ich wurde direkt in eine brenzlige Szene geworfen und fand mich schnell im Geschehen zurecht. Lou River hat einen flüssigen Schreibstil, der mich durch seine Leichtigkeit durch die Seiten rasen lies. Dadurch das es abwechselnd aus den Sichten der Hauptprotagonisten Ava & Ian geschrieben ist, fühlte ich mich ihnen verbunden.


    Die Charaktere sind sympathisch und authentisch beschrieben, doch ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, um dem ganzen mehr Dramatik einzuhauchen.
    Marny mochte ich als beste Freundin und hätte sie gern im zweiten Band als Hauptperson wiedergesehen. Skylar konnte ich nur am Rande kennenlernen, was ich schade fand, denn sie scheint einiges auf dem Kasten zuhaben.
    Ian war mir an manchen Stellen zu verweichlicht. Als Musiker habe ich ihn mir als einen richtigen Bad Boy vorgestellt, was er im Endeffekt nicht war.
    Lewis ist ein abgedroschener Geschäftsmann, der über Leichen geht und ich fand ihn gerade deshalb als Charakter sehr interessant.


    Die Aufgabe "ClipBoost" zu retten durchzog sich durchs Buch, allerdings fehlten mir am Ende Fakten zum Ausgang. Es blieben Fragen offen und obwohl es das Herz der Story war, gab es für mich zuwenig Informationen zur Firma.


    Die Liebesgeschichte zwischen Ava & Ian hat mir gut gefallen. Die erotischen Szenen sind abwechslungsreich und hinterließen ein Prickeln. Mein Herz hat zwischendurch gewummert, aber das richtige Herzklopfen und mitfiebern habe ich vermisst.


    Das Ende kam rasant und die Problematik von Ians Familie wurde mir zu oberflächig aufgelöst. Ich hoffe im nächsten Band erfahre ich mehr zu Ava & Ian, die in "Your Heart - Skylar & Faine" bestimmt als Nebencharaktere einen Auftritt bekommen. Band 2 erscheint im Juni 2018.


    Fazit:
    "Your Song - Ava & Ian" ist der Auftakt einer neuen Romanreihe von Lou River und erzählt über eine Karrierefrau, die sich in ein Abenteuer stürzt und die Liebe findet. Eine tolle Story für romantische Leseabende. ~ leidenschaftlich ~ sinnliche Erotik ~ romantisch.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:
    »verliebt, versohlt, versklavt« beschreibt die Erlebnisse von Yvonne, einer jungen Arzthelferin. Ihre Chefin, Frau Dr. Helga Harte, wird von ihren Patienten geschätzt und ist beliebt wegen ihrer Freundlichkeit. Aber sie ist auch eine dämonische Frau, besitzergreifend, herrschsüchtig — zuweilen sogar grausam. Das bekommt Yvonne zu spüren: Sie erfährt liebevolle Zuwendung und erlebt nie gekannte sexuelle Ekstasen. Sie wird aber auch erniedrigt, bevormundet und hart gezüchtigt. Unfähig, sich zu widersetzen, ist sie mehr und mehr den rasenden Wünschen ihrer Herrin ausgeliefert...


    Zum Buch:
    Die Buchgestaltung ist eindeutig und macht auf dem ersten Blick klar, dass es sich um ein SM-Erotikbuch handelt. Das Cover ist düster, was zur Story und der Szene passt. Die Models sind nett anzusehen, aber entsprechen nicht dem Bild der Charaktere.
    Am Ende des Buches gibt es einen Gutschein-Code für eine Kurzgeschichte, die auf der Verlagsseite zum Download bereitsteht.


    Erster Satz:
    "Ich lernte Yvonne Schubert in einem Club namens Deep Devotion anlässlich eines Vortrags- und Diskussionsabends kennen."


    Meine Meinung:
    In "Verliebt, Versohlt, Versklavt" schreibt die Schriftstellerin Corinne du Prè über ihre eigenen Phantasien und erzählt über Begegnungen durch Dritte. Schon sehr früh entdeckt sie ihre Affinität zu BDSM und lebt sie eher passiv aus.


    Yvonne ist Arzthelferin und bewirbt sich bei Frau Dr. Helga Harte. Sie bekommt die Stelle, doch ihre Chefin erfährt, dass sie ihren Lebenslauf manipuliert hat. Das Lügengerüst bleibt nicht unbestraft. Yvonne zieht bei Helga ein und wird ihre Sklavin, die sie züchtigt bis aufs Äußerste, und mit Zuneigungen belohnt.
    Yvonne wird kontrolliert, gedemütigt und erniedrigt. Als sie erneut zu lügen beginnt und ihre Freundin anstiftet sie zu decken, verändert sich schlagartig alles.


    Ich war erstaunt, als ich las, dass die Autorin über ihre eigenen Phantasien und von Erzählungen Dritter berichtet. Das finde ich bemerkenswert und gewagt. Selten bekommt man als Leser die Information, dass der Verfasser des Buches seine Neigungen und Vorlieben öffentlich preisgibt und diese auslebt.


    Corinne du Prè schreibt den Leser direkt an und berichtet, wie sie zu der Geschichte gekommen ist. Danach gehts in der dritten Person weiter, was mich vom Geschehen stark distanziert hat. Ich konnte mich nicht in die Story einfühlen und einen tieferen Einblick bekommen.
    Die Dialoge klingen abgehackt und ähneln einer elektronischen Vorlesestimme, ohne Emotionen. Das waren die Szenen, die ich nicht gern las und den Lesefluss ins Stocken brachten.


    Die SM-Praktiken werden unverblümt beschrieben und vollzogen, wobei überwiegend Züchtigungsfolterungen durch Spanking und Kliniksex-Methoden zum Einsatz kommen.
    Ich war neugierig auf die verschiedenen Rollenspiele und Züchtigungen, trotzdem langweilten sie mich mit der Zeit, weil nichts Neues passierte. Es folgten immer wieder dieselben Spanking Handhabungen. Etwas mehr Abwechslung wäre toll gewesen.


    Fazit:
    In "Verliebt, Versohlt, Versklavt" berichtet die Autorin Corinne du Pré von ihren eigenen SM-Phantasien und erzählt von Begegnungen dritter Personen. Ein hemmungsloser Roman über Züchtigung und Zuneigung, der mich, nach der Hälfte des Buches durch wiederkehrenden ähnlichen Szenen, langweilte. ~ zu wenig Abwechslung ~ distanzierter Schreibstil ~ nette SM-Story für zwischendurch.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:
    Diamanten sind für die Ewigkeit. Und die Liebe?
    Sebastian Benett kann in fünf Sekunden sagen, was eine Frau von ihm will: seine Kreditkarte oder den Eintritt in die bessere Gesellschaft. Als CEO des führenden Schmuckherstellers in den Vereinigten Staaten gehört er zu den begehrenswertesten Junggesellen San Franciscos. Doch dann begegnet er Ava Lindt. Sie ist unverschämt attraktiv, charmant, intelligent – und ihr Lächeln ist unbezahlbar. Alles könnte so einfach sein, wäre sie nicht als neue Marketingreferentin für die nächste Schmuckkollektion verantwortlich und damit off limits. Doch Sebastian will sie, um jeden Preis.
    Zum Buch:
    Das Cover ist ein absoluter Blickfang mit den rosè-goldenen und funkelnden Buchstaben, die durch den schwarzen Hintergrund im Vordergrund stehen. Oftmals habe ich mir den Buchdeckel verträumt angesehen und mit dem Licht gespielt, weil es so elegant glitzert. Im Inneren fand ich die Blumen von der Außengestaltung an den Kapitelanfängen wieder. Eine gelungene Gestaltung, die mir unglaublich gut gefallen hat.


    Erster Satz:
    "Das ist eine geniale Idee, meint Logan, während ich den Kaufvertrag unterzeichne."


    Meine Meinung:
    Mit "Diamonds for Love - Voller Hingabe" katapultierte sich die Schriftstellerin Layla Hagen in mein Herz. Nach wenigen gelesenen Seiten war ich der Geschichte verfallen und sehnte mich nach mehr!


    Bisher hatte Sebastian der CEO der Schmuckfabrik Bennett Enterprises kein großes Glück bei Frauen. Sie alle wollten nur sein Bankkonto oder den Ruhm.
    Für die neue Schmuckkollektion heuert Sebastian die Marketingreferentin Ava an. Sie soll im Team für frischen Wind sorgen und die bevorstehende Präsentation planen. Womit er nicht gerechnet hatte, ist, dass Ava seinen Alltag gewaltig auf den Kopf stellen würde. Ein Workaholic lernt, wieder zu leben und zu fühlen ...


    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und es fiel mir leicht in die Geschichte einzutauchen. Den Charakteren kam ich sehr nahe, dadurch, dass es in der Ich-Perspektive im Wechsel zwischen Ava und Sebastian geschrieben wurde. Ich fühlte ihre Sehnsüchte und Ängste.


    Zu Beginn fand ich es eigenartig, dass die Charaktere trotz des Chefs & Angestellten Verhältnisses direkt vertraut miteinander umgingen, anstatt distanziert und geschäftlich. Mit der Zeit verstand ich,weshalb es so war, und es störte nicht mehr.
    Mit jeder weiteren Szene verliebte ich mich immer weiter in die Geschichte und den verschiedenen Charakteren. Die Bennetts Familie ist groß und voller Zusammenhalt, was mich beeindruckt hat.
    Sebastian und Ava sind mir beide vertraut gewesen und ich fühlte mit ihnen bis zur letzten Seite mit. Ava suchte immer die Schuld bei sich und durch ihre Unsicherheit geriet sie in verzwickte Situationen, die mich zum Schmunzeln brachten. Sebastian kann ein harter Geschäftsmann sein, aber ebenso warmherzig und sexy. Ein Traummann, wie er im Buche steht.


    Der Verlauf der Story ist gradlinig und ohne große Dramen, die ich auch nicht vermisst habe. Die erotischen Szenen empfand ich prickelnd und stilvoll beschrieben. Die Romantik kam dabei nicht zu kurz und so entlockte mir die Autorin Layla Hagen oftmals ein Lächeln und Räuspern.
    Zwischendurch blieb mein Herz an einigen Stellen stehen, wo ich dachte: "Jetzt ist alles aus", nur um anschließend wieder wild zu schlagen.


    Schweren Herzens, aber glücklich musste ich mich am Ende verabschieden. Zu gern hätte ich mich weiterhin stundenlang mit ihnen beschäftigt. Am 01.03.2018 gehts weiter im 2. Band "Verlockene Nähe" mit den Nebencharakteren Logan und Nadine.


    Fazit:
    In "Diamonds for Love - Voller Hingabe" erzählt Layla Hagen eine erotische Liebesgeschichte über zwei Menschen, die an die wahre Liebe kaum noch glauben. Eine Story,die mich im Sturm eroberte! ~ romantisch & sexy ~ gefühlvoll ~ Herzklopfen garantiert!


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:
    EIN SS-OFFIZIER RETTET JÜDISCHES MÄDCHEN: Renée ist 6 oder 7, ganz genau weiß sie es nicht. Als elternloses jüdisches Mädchen wird sie im letzten Kriegswinter vor den Deutschen versteckt – bei den Nonnen, dem Pfarrer, den Bauern in den Ardennen. Bis sie dem SS-Offizier Matthias in die Hände fällt. Er verschwindet mit ihr im Wald, um sie zu erschießen, aber plötzlich nimmt alles einen ganz anderen Lauf. Dieses Mädchen mit den dunklen Augen wird Matthias Leben für immer verändern.


    Zum Buch:
    Der Schutzumschlag ist glänzend und fällt durch den leuchtend roten Schriftzug des Titels direkt auf. Das kleine Mädchen zeigt sich nur zum Teil und hat wunderschöne Augen, aber mit einem traurigen und ängstlichen Blick. Eine ansprechende Gestaltung, die erahnen lässt, dass sich hier eine dramatische Geschichte hinter den Buchdeckeln versteckt.
    Das Papier ist fest und hochwertig, und die Schrift ist groß, was ich angenehm beim Lesen finde .


    Erster Satz:
    "Das geschmierte Brot blieb dem Vater an den Lippen hängen."


    Meine Meinung:
    "Heute leben wir" ist der Debütroman der Schriftstellerin Emmanuelle Pirotte. Ich erhielt dieses Buch als Buchflüsterer von buecher.de. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, dass dies nicht unbedingt eine Geschichte ist, die ich mir im Buchhandel ausgesucht hätte. Mein Bauchgefühl sollte Recht behalten.


    Es ist Winter im Jahre 1944 – es herrscht Krieg. Renée, ein jüdisches kleines Mädchen, wird in einem Dorf der bergischen Ardennen von Bauern versteckt bis die amerikanischen Truppen die Ortschaft belagern. Renée wird vom Dorfpfarrer in einen Jeep der Amerikaner gesetzt. Dachte er – doch der Wagen gehörte den SS Soldaten und Renèe trifft dabei auf Matthias. Er wiedersetzt sich seiner Pflicht sie zu töten und erschießt seinen Kameraden, um dem Mädchen das Leben zu retten. Getarnt begibt sich Matthias mit Renèe auf die Flucht.


    Der Schreibstil von Emmanuelle Pirotte ist gewöhnungsbedürftig und keine leichte Kost. Der Text las sich holprig durch zu kurze Sätze. Die Autorin wollte damit ausdruckstark rüberkommen, was für mich stumpf und unlesbar wirkte.
    Die Schriftstellerin nutzte viele altertümliche Begriffe, die man heute im normalen Sprachgebrauch nicht verwendet und die der Geschichte in keinster Weise vorangetrieben haben.


    Der geschichtliche Hintergrund ist präsent und es gibt Rückblenden und historische Berichterstattungen. Mich haben diese Erzählungen und die Tatsache, dass diese Story mitten im Krieg spielt, abgeschreckt.
    Ich quälte mich durch die Seiten und fand zu den Charakteren keinen Bezug. Ich las die Zeilen, war aber mit dem Verstand und Herzen nie im Geschehen. Geschrieben wurde abwechselnd in den Sichtweisen von Renèe und Matthias, was mir sonst immer gefallen hat. Aber hier hat es den gewünschten Effekt, der Charaktertiefe oder dem Drama nahe zu sein, für mich verfehlt.


    Ich habe bei der Hälfte aufgegeben und das Buch abgebrochen, weil es mir keinen Spaß gemacht hat.


    Fazit:
    "Heute leben wir" von Emmanuelle Pirotte erzählt von einer Kriegsgeschichte im Jahre 1944 über ein jüdisches Mädchen und einem SS Soldaten. Mich konnte die Geschichte und der Schreibstil nicht begeistern. ~ Kriegsdrama mit historischem Hintergrund ~ anspruchsvoller Text ~ kein Lesegenuss, sondern ein Zeilenquäler


    Meine Wertung: :bewertung1von5:

    Klappentext:
    Ein Weihnachtsabenteuer von Sabine Städing, der Autorin der Bücher rund um Petronella Apfelmus.


    Jonas und seine kleine Schwester Mila hätten nie gedacht, dass sie einmal ein richtiges Weihnachtsabenteuer erleben. Doch genau das geschieht, als sie eines Abends Geräusche aus dem Adventskalenderhören und neugierig hinter das größte Türchen gucken. Schwupps - landen sie im Weihnachtsdorf, wo sie nicht nur die Weihnachtsmann-WG kennenlernen, sondern auch den grimmigen Knecht Ruprecht und jede Menge weiterer weihnachtlicher Figuren treffen. Seit Väterchen Frost verschwunden ist, ist die Stimmung im Dorf gedrückt. Wer soll sich jetzt um die kranken Rentiere kümmern? Alle sind in großer Sorge, denn Weihnachten darf nicht ausfallen! Und so beginnt ein aufregendes Abenteuer, in dem Jonas und Mila in die Fänge dreizehn fieser Trolle geraten, dabei mithelfen, Väterchen Frost zu befreien und so dafür sorgen, dass das Weihnachtsfest doch noch stattfinden kann.


    Zum Buch:
    Das Hardcover mit Lesebändchen ist liebevoll gestaltet und lädt zum Lesen ein. Die äußere Gestaltung zeigt einen ersten Eindruck über die Illustrationen von Barbara Scholz. Ich bin absolut verliebt in diese Zeichnungen. Sie wirken lebendig und niedlich zugleich. Auf der Innen- und Rückseite des Covers ist jeweils ein Wichtel und ein knuffiger Engel auf einer Schaukel zu sehen. Die Zahlen der Kapitel sind durch kleine Wichtel immer wieder neu in Szene gesetzt und die Schrift ist groß und leserlich abgedruckt. Eine sehr ansprechende Buchgestaltung für Jung und Alt.


    Erster Satz:
    "Die Generalprobe für das Krippenspiel war ein toller Erfolg."


    Meine Meinung:
    Die Autorin Sabine Städing hat bereits einige erfolgreiche Kinderbücher veröffentlicht und ich war gespannt auf ihr neues Buch für Kinder zwischen 8 und 10 Jahren. Für mich war es der erste Titel der Autorin.


    Jonas gibt sich keine so große Mühe beim Schreiben seines Wunschzettels an den Weihnachtsmann - seine Schwester Mila dagegen sehr. Ob es regnet oder die Sonne scheint, Mila ist in Weihnachtsstimmung und trällert ein Weihnachtslied nach dem anderen. Für Jonas unbegreiflich.
    Als die beiden Geschwister eines Abends zusammen in Jonas' Bett liegen, entdecken sie, wie ein kleiner Wichtel aus dem 24. Türchen seines Adventskalenders herauskrabbelt und darin wieder verschwindet. Sie schauen sich das Türchen genauer an und nur wenige Sekunden später finden sie sich in einem alten Zug wieder. Draußen tobt der Schnee. Wo sind sie nur gelandet und wie kommen sie wieder nach Hause?


    Die Geschichte wurde in 24. kurzen Kapiteln aufgeteilt und eignet sich hervorragend als literarischer Adventskalender. Die Kinder können jeden Abend zusammen einen Abschnitt lesen oder sich daraus vorlesen lassen.
    Hierbei dreht es sich um zwei Geschwister, die durch einen Adventskalender rutschen und sich im Weihnachtsdorf wiederfinden. Dort erfahren sie, dass die Rentiere erkrankt sind und nach einem heilenden Moos gesucht wird. Dabei kommen ihnen die frechen Trolle in die Quere und das Weihnachtsfest steht auf der Kippe.


    Die Verbindung zwischen Text und den zahlreichen Illustrationen machte dieses Buch zu etwas ganz Besonderen. Ich war verzaubert von den kleinen Wesen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
    Ich fieberte mit den beiden Protagonisten, die Rudolf und den anderen Rentieren helfen wollten. Die Trolle waren freche, zottelige Gesellen, die nur Schabernack im Kopf hatten. Es gab einige schmunzelnde und liebenswürdige Momente, an die ich gerne zurückdenke.


    Fazit:
    Die "13 Weihnachtstrolle machen Ärger" von Sabine Städing und Barbara Scholz stimmen mit viel Charme und putzigen Kreaturen in die Vorweihnachtszeit ein. Eine abenteuerliche Geschichte mit Humor für Jung und Alt! ~ literarischer Adventskalender für Kinder ~ liebenswert ~ wunderschön Illustriert


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Zum Buch:
    Das Cover ist einfach genial und cool aufgemacht. Das Model habe ich bereits einige Male auf Büchern entdeckt, doch dieses Bild von ihr, kannte ich bisher nicht. Das Model passt perfekt zur Protagonistin Sarah und spiegelt ihren Charakter bildlich wieder. Der Hintergrund zeigt eine Wand mit bunten Graffitis und die Schriftart, sowie die Farben stechen besonders heraus und sind mit einer glänzenden Prägung hervorgehoben.
    Unter dem Schutzumschlag erwartete mich eine Überraschung, denn das Coverdesign ist ebenfalls auf dem Buchdeckel aufgedruckt.
    Gewöhnungsbedürftig war die kleine Druckschrift, die mich im Lesefluss durch die kleinen Buchstaben stocken ließ.


    Erster Satz:
    "Der Straubmann hatte mich beim Dealen erwischt."


    Meine Meinung:
    "Immer diese Herzscheiße" von Nana Rademacher habe ich im Rahmen einer Leserunde mit Autorenbegleitung gelesen, was mir viel Spaß machte. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch - vielleicht sogar zu hohe.


    Sarah ist 15 Jahre und kommt aus dem Stuttgarter Hallschlag, einer Gegend, in der keiner leben möchte. Als Sarah von ihrem Lehrer Hr. Straubmann beim dealen erwischt wird, stellt er sie vor die Wahl: Entweder kontaktiert er ihre Großeltern, oder aber, sie nimmt an einem Theaterprojekt teil. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als den Vorschlag anzunehmen, und daraufhin ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie beginnt gefallen an der Gruppe und an Paul zu finden, was ihren alten Freunden überhaupt nicht passt. Schafft Sarah den Absprung in ein besseres Dasein mit Zukunft oder versinkt sie im kriminellen Sumpf?


    Diese Geschichte wollte ich unbedingt lesen und konnte es kaum erwarten, bis ich anfangen durfte. Nach einiger Zeit merkte ich, dass es mir zwar gut gefällt, aber etwas Entscheidendes fehlte, um mich zu begeistern.
    Der Schreibstil von Nana Rademacher ist gut zu lesen, und beinhaltet viele Dialogie zwischen den Charakteren im jugendlichen Slang. Diese waren teilweise etwas holprig und lasen sich wie in einem Drehbuch.
    Im Text fand ich Wörter, Sätze oder Dialoge, die mit großen und fettgedruckten Buchstaben geschrieben waren. Bis zum Ende des Buches war mir nicht ganz klar, weshalb die Buchstaben an den besagten Stellen so gedruckt wurden.


    Die Protagonistin Sarah ist rebellisch und ignorierte Anweisungen von Erwachsenen. Sie lässt sich durch ihre Freundin Dixi zu kriminellen Handlungen mitreißen und findet nur schwer aus diesem Sumpf heraus. Es war interessant zu verfolgen, wie sich Sarah im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt und andere Charaktere auf der Strecke bleiben.
    Ihre familiäre Situation wurde angedeutet, was mir zu wenig war. Ich hätte mir in diesem Punkt etwas mehr Tiefe gewünscht, um Sarahs Gedankenwelt besser verstehen zu können.
    Die Großeltern waren liebevoll beschrieben und sie taten mir oftmals leid, wie sie von ihrer Enkelin behandelt wurden.


    Interessant fand ich das Theaterprojekt, wovon ich einige Male im privaten Umfeld etwas hörte, und wie Nana Rademacher es in die Story einbaute. Es zeigt, wie Teenager aus schwierigen Lebenssituationen durch solche Gruppenteam-Aktionen herausgeholt werden können. Es war eine Chance die hier, Prota Sarah ergriffen hat, auch wenn sie sich erst dagegen sträubte.


    Vermisst habe ich die Liebesgeschichte, die ich anhand des Klappentextes erwartet habe. Eine zarte Schwärmerei und winzige Funken sprühten, aber die Emotionen erreichten mich nicht. Genauso war es mit der Spannung, die ich nicht greifen konnte, und die Handlungen vorhersehbar waren. Der besondere Kick hat mir gefehlt.


    Das Ende war für mich zufriedenstellend und in einem Punkt berührte mich Sarah, als sie von ihrer Mutter sprach. An dieser Stelle tat sie mir unendlich leid. Schade das einige Fragen offen blieben und nicht klar hervorgeht, was aus den anderen Charakteren geworden ist.


    Fazit:
    In "Immer diese Herzscheiße" von Nana Rademacher geht es um den Teenager Sarah, die in falsche Kreise geraten ist, und ihren Tag mit Diebstählen und Dealen verbringt. Ein soziales Theaterprojekt, versucht sie, auf den richtigen Weg zu leiten. Ein interessantes und aktuelles Thema, was zu Diskussionen einlädt. ~ jugendlicher Schreibstil ~ humorvoll ~ vorhersehbar und kaum Tiefe in der Familiengeschichte ~


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:
    Katies Chef Leonard Frost macht seinem Namen alle Ehre. Er ist kalt wie Eis, hart wie Stahl und lässt jede Fröhlichkeit um sich herum erstarren. Als seine persönliche Assistentin ist Katie seinen Launen gnadenlos ausgeliefert und hat kaum Zeit für ihre kleine Tochter. Nach einer Auseinandersetzung muss Katie um ihren Job bangen, doch kurz darauf taucht ein Mann in ihrem Garten auf, der behauptet, ihr Boss zu sein. Allerdings besteht er nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Schnee! Angeblich wurde er verwandelt, weil in seinem Herzen keine Wärme ist und Katie soll ihm dabei helfen, das zu ändern. Doch wie erwärmt man das Herz eines Schneemanns, ohne ihn damit zum Schmelzen zu bringen? Ein modernes Wintermärchen


    Zum Buch:
    Das Cover gefällt mir richtig gut, angefangen von den Farben bishin zu den Silhouetten des Pärchens, die küssend in einer Schneekugel stehen. Drumherum zeigen sich kleine Schneeflocken und verschiedene Äste, die um die Kugel angeordnet sind. Im Hintergrund sitzt ein Schneemann. Der Schriftzug des Titels setzt sich gut in Szene und es ist mal etwas anderes. Insgesamt eine gelungene Darstellung, die außerdem den Inhalt des Buches gut wiederspiegelt.


    Erster Satz:
    "Hätte ich vor drei Jahren gewusst, was für ein Arschloch mein Chef Mister Frost war, dann hätte ich mir ganz sicher einen anderen Job gesucht."


    Meine Meinung:
    Hannah Siebern war mir als Selfpublisherin durch ihre Medienpräsenz bekannt für ihre tollen Stories und ich freute mich sehr, dass ich "Schneezauber" vor dem Veröffentlichungstermin testlesen durfte. Für mich war nach dem Beenden der Erzählung klar, von Hannah Siebern muss ich unbedingt mehr lesen.


    Katie hat ihrer Tochter Phoebe versprochen bei ihrer Präsentation in der Schule dabei zu sein, doch ihr Chef Leonard Frost hat was anderes mit ihr vor. Leonard zeigt sich gefühlskalt und beauftragt Katie mit weiteren Aufgaben, sodass sie zu spät zu der Ausstellung ihrer Tochter kommt. Enttäuscht über den verpatzten Termin beschließt Katie, am nächsten Tag die Veranstaltung mit Phoebe zu besuchen. Doch ihr Chef versucht erneut sich in ihre freie Zeit einzuschleichen, und stellt ihr ein Ultimatum: ihre Tochter oder ihr Job.
    Sie entscheidet sich für ihr Kind und wird kurzerhand gekündigt. Als wäre die Kündigung nicht schon schlimm genug, steht plötzlich ein Wesen aus Schnee in ihrem Garten, der sich als Mister Frost entpuppt.


    Die Schriftstellerin Hannah Siebern verzauberte mich mit ihrem modernen Märchen in Sekunden. Der flüssige und bildhafte Schreibstil ließ mich schnell in die Geschichte eintauchen und ich verliebte mich in Plot und Charaktere.
    Vom Grundgerüst her, erinnerte mich der Hergang in kleinen Teilen an "Die Weihnachtsgeschichte", in der es ebenfalls einen kaltherzigen Mann gab, der die Wärme in seinem Herzen wiederfinden musste. Trotzdem schaffte die Autorin etwas Neuartiges, was mich so fesselte, dass ich die Kurzgeschichte in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich war in der Story so gefangen, dass ich Raum und Zeit vergaß.


    Die Charaktere waren liebvoll ausgearbeitet und zeigten trotz der kurzen Präsenz, tiefe Einblicke. Katie und Phoebe wuchsen mir schnell ans Herz und obwohl Leonard ein Mistkerl war, spürte ich etwas herzliches in ihm.
    Phoebe ist eine kleine Zuckerschnute und ihre Skulptur hätte ich zu gern real betrachtet, doch diese wurde so ausdruckstark beschrieben, als würde ich wirklich davorstehen. Kopfkino pur!


    Der Verlauf der Story war zeitweise vorhersehbar, doch gab es einen mysteriösen Teil, den ich so nicht erwartet hätte und mir einen magischen Moment bescherte. Als das Ende nahte war ich traurig, dass es schon vorbei war. Gerne hätte ich noch etwas Zeit in der Geschichte verbracht.


    Fazit:
    "Schneezauber - Küss den Schneemann" von Hannah Siebern verzauberte mich mit einer magischen Geschichte voller Gefühl. Sie erzählt über ein eingefrorenes Herz, was es zu erwärmen gilt, von Familie, Freundschaft und der Liebe. ~ modernes Märchen - wunderbarer Schreibstil ~ romantisch ~ Ein schöner Schmöker zur Winterzeit!


    Meine Wertung: 5 von 5 Blumen

    Zum Buch:
    Die gebundene Ausgabe hat ein unscheinbares, aber bedeutendes Cover. Beim näheren betrachten des Buchumschlages und nach dem Lesen kam mir ein Gedanke: Wenn alles um mich herum schwarz und dunkel erscheint, gibt es irgendwo ein Licht und eine offene Tür mit neuen Perspektiven, die auf mich wartet. Vielleicht will mir das Cover genau das sagen.


    Erster Satz:
    "Beim Schreiben dieser Zeilen merke ich, dass das Vorwort zu diesem Buch eher ein Nachwort ist."


    Meine Meinung:
    Die Geschichte "Bevor ich jetzt gehe" von Paul Kalanithi wurde in den Medien hoch gelobt, wodurch ich neugierig wurde. Ich wollte wissen, was sich zwischen den zwei Buchdeckeln verbirgt. Doch schnell merkte ich, dass meine Erwartungen daran, nicht erfüllt werden konnten.


    Es fällt mir schwer, diese Bewertung abzugeben, weil Paul Kalanithi nicht mehr lebt und es seine Geschichte ist, die er als Vermächtnis an seine Tochter geschrieben hat. Er kann meine Meinung niemals lesen, weshalb ich so über sein Buch denke. Trotzdem möchte ich als außenstehende Leserin erklären, warum mir seine Erzählung nicht gefallen hat.


    Paul Kalanithi berichtet wie er Arzt wurde und über seine Patienten, die er behandelt hat. Und dies mehr als ausführlich und selbstlobend. Immer wieder erzählt er, was er Gutes vollbracht hat. Wenn etwas schief gelaufen ist, war das einfach so, und nicht der Rede wert. Er stellte den Beruf des Neurochirurgen auf die höchste Stufe der Karriereleiter und das ihm "sogesehen" alle Türen für die besten Jobs offenstanden. Mit der Zeit wurde er durch seinen ständigen Eigenlob unsympathisch, was mir gleichzeitig leidtat.


    Ab der Hälfte des Buches ging es etwas mehr um seine Erkrankung und der Krankenhausaufenthalte. Hier dachte ich, lerne ich endlich den Paul kennen, was er fühlt, denkt und wie er mit der Situation umgeht. Aber auch das wurde nur leicht angeschnitten, und es war mir unmöglich, den Schriftsteller kennenzulernen, außer das ich wusste, dass er ein hervorragender Chirurg war.


    Erst das Nachwort seiner Frau Lucy Kalanithi, und dem Vorwort von Abraham Verghese, verhalfen mir, Paul, näher kennenzulernen. Lucy und Abraham lobten ihn ebenfalls in hohen Tönen - Paul erschien mir einfach fehlerlos. Gerne hätte ich gelesen, was er nicht gut konnte, worin er gescheitert ist, was ihn viel authentischer und sympathischer hätte wirken lassen.
    Als Vermächtnis an seine Familie finde ich das Buch passend, doch für eine weltweite Veröffentlichung, ist es aus meiner Sicht nicht geeignet.


    Fazit:
    In "Bevor ich jetzt gehe" von Paul Kalanithi erzählt der Schriftsteller über seinen Beruf als Neurochirurg und über seine Krebserkrankung, wobei seine Arbeit als Arzt und seine Patienten im Vordergrund stehen. ~ emotionslos ~ langwierige Berichterstattung von Behandlungen an Patienten ~ kein Tiefgang ~ als privates Vermächtnis besser aufgehoben.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Zum Buch:
    Auf dem Cover entdeckte ich die Autorin selbst in einer zum Titel und Inhalt passenden Stellung. Im Buchinneren fand ich einige ansprechend gemalte Karikaturen von Alina Salzmann, Abdrucke des Schriftverkehrs vom Gericht, WhattsApp Screenshots und viele hochwertige Fotos von Pamela Fuchs. Schade fand ich, dass die Fotografien nicht beschrieben sind. Wegen der Masse an Bildern bekam ich einen faden Beigeschmack der Schleichwerbung für ihre Modelkarriere.


    Erster Satz:
    "Über mich und mein Leben zu erzählen, fällt mir nicht immer leicht."


    Meine Meinung:
    "Todesdomina" wurde mir vom Verlag ans Herz gelegt und ich war sofort daran interessiert. Wahre Geschichten lese ich gerne und ich war gespannt zu erfahren, was damals passierte und wie der Werdegang des gerichtlichen Verfahrens ablief.


    Pamela F. geriet in die Schlagzeilen, als einer ihrer Kunden darauf bestand, seine Lust mit Atemreduktion hervorrufen zu wollen und anschließend dabei verstarb.
    Die Autorin berichtet darüber, wie sie in das Milieu gerutscht ist und beschreibt genau, die Vorlieben ihrer Kunden. Ich schüttelte in vielen Fällen den Kopf, weil es für mich unbegreiflich war, was für Fantasien manche Männer haben und auf was für Ideen diese kommen, um ihre Lust zu befriedigen. Manche Handlungen fand ich extrem ekelhaft und kaum vorstellbar. Trotz alledem war es interessant zu lesen, was hinter den Köpfen der Männer vorgeht.


    Geärgert habe ich mich einige Male über Pamela Fuchs, wie sie erzählte, dass sie keine Menschen mag die Lügen. Und nur wenige Seiten später berichtet sie von einem Erlebnis, wie sie ihre Kundschaft selbst belügt und das nicht nur einmal. Das widerspricht sich! Ich kann doch nicht sagen, dass ich Lügner nicht leiden kann, wenn ich selbst Lügengeschichten erfinde!


    Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig und umgangssprachlich geschrieben, was den Lesefluss an vielen Stellen stockte. Viele wirre Sätze verleiteten mich immer wieder, diese mehrfach zu lesen, um den Sinn darin zu verstehen. Gleichwohl zog das Buch meine Aufmerksamkeit an und ich habe es fast in einem durchgelesen. Ich wollte unbedingt wissen, ob nicht doch mehr Informationen preisgegeben werden.


    Das Verfahren, um den Unfalltod des Freiers, wurde nur vage angeschnitten und kaum der Rede wert, was ich schade fand. Denn genau diese Thematik fand ich an der ganzen Story interessant und hatte erwartet, dass mehr als nur Kopien der Staatsanwaltschaft zu lesen sind. Von dem Opfer gibt es sogar ein abgebildetes Foto aus der Rückenansicht mit dem Strick um den Hals. Das fand ich grenzwertig und weiß nicht, ob es nicht gegen die Würde des Toten spricht und Respektlos gegenüber seiner Familie ist. Ich fand es geschmacklos!


    Am Ende des Buches sind viele Bilder von Pamela Fuchs auf hochwertigen Papier bedruckt, wo mir die Beschreibungen gefehlt haben. Zwar gibt es Unterteilungen von "Das Kind", "Das Mädchen", "Die Lässige", "Die Lady", "Die Domina", "Die Freizügige" und "Die Venus", aber in welchem Zusammenhang die Fotos entstanden, oder wer die anderen Personen sind, wurde nicht angegeben. Ich fand die vielen Bilder nicht schlecht, doch fand ich die Verbindung zum Buch überhaupt nicht. Ich hatte das Empfinden, dass die Modelbilder zur reinen Werbemaßnahme gedacht waren.


    Fazit:
    In "Todesdomina" von Pamela Fuchs erzählt die Autorin über ihr eigenes Schicksal, in dem ein Kunde bei einer Atemreduktion zur Steigerung seiner Lust verstarb. Widersprüchliche Aussagen ~ stockender Lesefluss ~ viele erotische Modelbilder ~ kaum Einblicke in das gerichtliche Verfahren


    Meine Wertung: :bewertung1von5:

    Klappentext:
    Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht – von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen.


    Zum Buch:
    Die gebundene Ausgabe ist wunderschön anzusehen und kommt in der digitalen Version kaum zur Geltung, im Gegensatz zum Printexemplar. Farblich harmoniert es zu den rosègoldenen Blättern, die einen metallischen Effekt besitzen und im Licht glänzen. Der Schriftzug und der Mond sind hervorgehoben durch eine Prägung und das Cover fühlt sich samtig an, obwohl die Oberfläche glatt ist.
    Im Buchinneren setzt sich das Design fort. Die Kapitelzahlen sind von einem Blatt untermalt und kleine Halbmonde unterteilen einige Abschnitte. Ich finde den ersten Gesamteindruck überaus gelungen und freue mich, das Buch in meinem Buchregal in Szene setzen zu können.


    Erster Satz:
    "Ansteckendes Frauengelächter hallte durch den warmen gemütlichen Bau."


    Meine Meinung:
    Die neue Buchserie "Moon Chosen" von P.C. Cast ist ein neues Meisterwerk der Autorin, was mich schnell in seinen Bann sog. Ich lernte mit dem ersten Band die Schreibe der Schriftstellerin kennen und verlor mich in ihren Zeilen.


    Eine zerstörte Welt voller gefährlicher Kreaturen, Krankheiten und Naturgewalten stehen den Menschen bevor. Dabei kämpfen drei Clans um Macht und ums Überleben.
    Mari, die Tochter der Mondfrau des Weberclans ist anders als ihre Clansleute. Sie soll in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und die Erdwanderer vor dem Nachtfieber heilen. Doch was passiert, wenn die Mitglieder hinter ihr wahres Geheimnis kommen?
    Nik, der Sohn des Sonnenpriesters, wartet immer noch sehnsüchtig darauf, von einem hohen Hund als Gefährte gewählt zu werden. Doch seine Zeit läuft ab, als sein potentieller Welpe plötzlich verschwindet. Wird er ihn finden und von ihm auserwählt?
    Und dann gibt es noch die Hautdiebe, die brutal morden und ihre Opfer häuten um zu überleben.


    Die Autorin P.C. Cast überwältigte mich mit ihrem flüssigen und lebendigen Schreibstil. Ich wurde von Anfang an von der Geschichte gefangen genommen und fühlte mich ihr nahe, als wäre ich selbst ein Teil von ihr geworden. Ich nahm während des Lesens um mich herum überhaupt nichts mehr wahr. Ich war in der neu erschafften Welt der Schriftstellerin gefangen, konnte mich kaum losreißen und nutzte jede freie Minute um weiterzulesen.
    Die Welt wurde ausgiebig und detailreich beschrieben, was ich sonst in der Form eher langweilig finde, so war es hier ein absolutes Highlight. Ich hätte gerne noch mehr der Ausschmückungen gelesen, ohne diese als störend zu empfinden.


    Der Plot ist komplex und wirkt dadurch anfangs etwas verwirrend. Mit der Zeit klären sich einige Punkte und es ist wichtig, sich einfach darauf ein- und fallenzulassen. Ich habe auf etliche Antworten gehofft, z.B. wie die Welt, die einen dystopischen Touch hat, entstanden ist, was genau das Nachtfieber ist und warum die Clans befeindet sind. Diese Fragen und noch einige mehr wurden nicht beantwortet. Ich denke, da es sich um eine Reihe handelt, werden sich die passenden Antworten nach und nach finden. Mich stören die ungeklärten Sachverhalte nicht, im Gegenteil - es macht mich wissensdurstig.


    Die Protagonisten wurden aussagekräftig und gut ausgebaut beschrieben. Schritt für Schritt lernte ich die Charaktere kennen und habe jetzt noch das Gefühl, dass ich noch einiges über sie in Erfahrung bringen werde. Es tun sich immer wieder frische Erkenntnisse auf und aus einem unsympathischen Prota wurde im Handumdrehen ein Sympathieträger oder umgekehrt. Nik und Sora waren dabei zwei Kandidaten, die mir zu Beginn nicht ganz geheuer waren und sich immer weiter in mein Innerstes einschlichen. Mari und ihre Mutter Leda hatte ich sofort in mein Herz geschlossen und ich fieberte mit den Beiden mit.


    Die Dialoge zwischen den Personen war an manchen Stellen etwas plump, was aber an der Übersetzung gelegen haben kann. Mich hat es nicht gestört.
    Die Emotionen hielten mich dauerhaft auf Trab. Ich konnte mich in die Charaktere einfühlen und litt in riskanten Szenen. Oftmals hatte ich enormes Herzklopfen vor Trauer & Rührung oder purer Nervenkitzel brachte mich um den Verstand in brenzligen Situationen. Ich überschlug mich mit Spekulationen. Es war kaum auszuhalten das Buch beiseitezulegen und nicht darin zu lesen.


    Der Spannungsfaktor brach zu keiner Zeit ab, sondern baute sich stetig auf, wie ein kleiner Funke, der zu einem Großbrand mutierte. Es verging kaum Zeit zum Verschnaufen und es passierte immer etwas Neues auf nur wenigen Seiten.


    Die Geschichte wird ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen, was ich als viel zu früh empfinde. Das Buch beinhaltet einige brutale und grausame Szenen, in denen ich mich am liebsten unter meiner Bettdecke versteckt hätte und Angst hatte, davon zu träumen. Betroffen waren die Kampfszenen der Hautdiebe und eine Vergewaltigung einer Protagonistin. Ich empfehle die Story daher nur an Jugendliche, die mit solchen Handlungen zurecht kommen oder ab 16 Jahre.


    Das Ende blieb wie erwartet offen und es gibt eine neue Offenbarung, die mich total neugierig gemacht hat. Leider gibt es keine Informationen zum zweiten Band der Reihe. Ich hoffe, dass P.C. Cast mich nicht lange darauf Warten lässt.


    Fazit:
    "Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" von P.C. Cast entführte mich in eine faszinierende Welt voller Gefahren und der Magie des Mondes. Interessante Charaktere und eine spannende Handlung ließen mich mit Begeisterung mitfiebern. ~ dystopische Fantasywelt ~ bildgewaltiges Abenteuer ~ Pageturner ~ Eine absolute Leseempfehlung mit Suchtpotenzial auf allen Ebenen


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:
    Das neue Schuljahr beginnt und Jess versucht Cayden zu vergessen, nach allem, was er ihr angetan hat. Aber Zeus und seine Götter haben scheinbar andere Pläne, und schon am ersten Schultag steht Cayden plötzlich vor ihr. Schwebt Jess etwa in Gefahr? Ist Agrios ihr womöglich nach Monterey gefolgt? Jess möchte nicht in den Kampf der
    Götter hineingeraten, sondern wünscht sich ein ganz normales Leben – aber was ist schon normal, wenn man die Welt der Götter sehen und betreten kann? Und vor allem: Wie lange kann sie Cayden wirklich hassen?


    Zum Buch:
    Der Schutzumschlag hat dasselbe Design wie der Band zuvor, nur hast das Mädchen diesmal Augen geschlossen. Mit dem ausgewählten Mädchen, war ich von Anfang an nicht begeistert, doch hier, mit ihren geschlossenen Augen, finde ich sie nicht mehr so unsympathisch. Allerdings passt der Gesichtsausdruck nicht zum Inhalt. Was ich besonders an dem Cover mag, ist der perlmuttfarbene Schimmer und die Farbgestaltung, die hier mehr ins türkisfarbene geht.
    Unter dem Umschlag fand ich auch hier ein Highlight: Auf der Vorder- und Rückseite des Buchdeckels wird das Design mit den Ornamenten weitergeführt. Darauf sind kleine Götter und Lichtpunkte auf einem rosafarbigen Hintergrund zu finden. Sehr schön fand ich, im Innenteil die aufgemalte Karte von dem Ort Monterey, die Schriftrolle mit den Regeln des Wettstreits, ein Rezept und den Stammbaum der Götter. Gestört haben mich am Ende die seitenlangen Leseproben, die noch vor dem Glossar, der Karte und dem Nachwort der Autorin kommen. Die Reihenfolge fand ich nicht gut gewählt und gaukelt dem Leser vor, dass die Geschichte gleich 40 Seiten mehr hat, was nicht der Fall ist.


    Erster Satz:
    "Ich finde, du könntest dem Jungen so langsam seinen Willen lassen."


    Meine Meinung:
    Nachdem ich "Götterfunke - Liebe mich nicht" von Marah Woolf gelesen habe, musste ich unbedingt erfahren, wie es mit Jess und den Göttern weitergehen wird. Ich hatte das Glück, die Fortsetzung vorablesen zu dürfen und bin jetzt schon auf das Finale gespannt.


    Nachdem Jess eine schockierende Beobachtung zwischen ihrer besten Freundin Robyn und Cayden machen musste, herrscht zwischen den Freundinnen Eiszeit. Zurück aus dem Camp geht der Schulalltag wieder los und Jess bemerkt, das ihre Mitschüler böse über sie reden. Doch das ist nicht alles, denn die Götter haben sich mit in ihre Schule eingeschleust. Was geht dort vor? Ist Jess immer noch in Gefahr, oder was ist der Grund, weshalb sie dort sind?


    Der Geschichte knüpft nahtlos an den ersten Teil an und gibt kleinere Gedankenstützen, die es mir ermöglichten, mich ohne große Rückblenden sofort wieder an die Geschehnisse zu erinnern. Mir fiel das Eintauchen in die Story dadurch leicht und der flüssige Schreibstil von Marah Woolf tat sein übriges, so das die Seiten nur so an mir vorbeiflogen.


    Die Protagonisten gaben mir einen weitreichenden Einblick in ihr Wesen, wobei ich bei Jess begeistert war, dass sie sich weiterentwickelte und ihre Familienverhältnisse tiefgründiger erzählt wurden. Cayden ließ mich immer noch nicht weiter hinter seine Fassade schauen, und Robyn, die mich im ersten Band bereits genervt hat, hat hier den Bogen endgültig überspannt. Sie ist schlimmer als jeder Feind und machte Jess und ihrer Familie das Leben schwer. Sie erzählte üble Lügengeschichten und plauderte intime Angelegenheiten an ihre Mitschüler weiter, die Jess in ein schlechtes Licht rückten. Ich empfand sie als abartig böse und es fiel mir schwer, sie nicht während des Lesens anzuschreien und wachzurütteln. Sie brachte mich wirklich zur Weißglut!


    Ich habe mir im zweiten Teil mehr romantische Szenen mit Cayden gewünscht. Diese kamen zwar vor, doch leider erreichten sie mein Herz nicht. Die Szenen waren schön beschrieben, erreichten mich aber nicht, was ich schade fand, denn das Herzklopfen hat hier definitiv gefehlt. Ich finde, dass die Beiden immer auf derselben Stelle stehen bleiben und es kein Weiterkommen gibt. Ich mag das typische hin & her, was aufregend ist, doch zwischen Jess & Cayden fühlte ich kein Knistern.


    Zwei Punkte im Buch empfand ich logisch nicht gut erzählt. Zum einen gab es eine Szene, in dem Jess ihr Fahrrad bei ihrem Chef in die Garage stellt und am nächsten Tag ist es wie aus Zauberhand zurück in ihrem Schuppen. Hä? Oder: Jess hinterlässt im Restaurant ihre Jacke samt Handy in der Tasche und kurz danach schreibt sie Nachrichten mit ihrer Freundin Leah. Hier haben mir definitiv die Beschreibungen gefehlt: Wie kamen Jacke, Handy und Fahrrad wieder an Ort und Stelle zurück?


    Die Spannung baute sich nur langsam auf und obwohl immer etwas passierte, blieb es vorhersehbar und konnte mich nicht überraschen. Trotzdem habe ich es gerne gelesen und bin nach dem fiesen Cliffhänger auf den finalen Band gespannt. Das Kribbeln, was ich beim Ende des Buches empfunden habe, hätte ich gerne immer mal wieder zwischendurch gespürt.


    Die Leseprobe zu Band 3 am Ende habe ich bewusst nicht gelesen und wurde nicht mit in die Bewertung genommen. Der Finalteil erscheint im März 2018.


    Fazit:
    Es geht weiter mit Jess & Cayden in "Götterfunken - hasse mich nicht" von Marah Woolf, in dem die Götter das Böse Ankämpfen, um die Menschheit zu retten. Dabei spielen Macht, Intrigen, Eifersucht und die Liebe eine wichtige Rolle. Ein gelungener zweiter Teil, dem noch das gewisse Herzklopfen und der Nervenkitzel fehlt. ~ vorhersehbare Abschnitte ~ eine göttliche Story ~ unglaubliche Atmosphäre


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Zum Buch:
    Die Klappbroschüre ist wunderschön und ich schaute es gerne an. Im Mittelpunkt steht der Titel, der in Schreibschrift auf einem pinkfarbenen Kreis geschrieben steht. Der Kreis sieht aus, als sei er mit Wasserfarbe gemalt worden, was mir gut gefällt und dem Bild einen einzigartigen Schliff gibt. Wildblumen und farbige Silhouetten fliegender Möwen sind um den Buchtitel herum angelegt und auch diese, finde ich ansprechend.
    Im Inneren der Klappfalte fand ich einige Bilder zu Cornwall, die den fiktiven Ortschaften im Buch als Vorlage dienten.


    Erster Satz:
    "Zoe rannte den schmalen gewundenen Pfad entlang über die grünbewachsenen Hügel und blieb erst stehen, als sie die Ruine des Steinturms am Rand der Klippen erreicht hatte."


    Meine Meinung:
    Kathryn Taylor, die durch mehrere Reihen bekannt ist, hat sich mit "Wildblumensommer" in mein Herz geschrieben, was im übrigen mein erstes Buch ist, was ich von ihr gelesen habe. Ich bin so begeistert von der Schriftstellerin, dass ich am liebsten jedes ihrer bereits erschienenen Bücher hintereinander weglesen möchte. Und das soll was heißen.


    Bei Zoe wird ein Aneurysma diagnostiziert und es steht eine riskante OP an, die ihr Leben retten soll. Bevor sie diese Maßnahme in Angriff nimmt, fährt sie zu dem Ort zurück, an dem vor vierzehn Jahren ein bedeutungsvolles Unglück passiert ist - um Antworten zu finden. Dabei trifft sie auf ihre große Liebe Jack und altbekannte Gefühle kommen wieder ans Tageslicht. Findet Zoe ihre Antworten oder zu ihrer Liebe zurück?


    Kathryn Taylor schreibt großartig, anders kann ich es nicht sagen. Nachdem ich die ersten Seiten las, lief mir bereits ein Schauer über den Rücken, vor Schreck und Trauer zugleich. Der lockere und flüssige Schreibstil erreichte mich Mitten ins Herz - aber auch die Bildhaftigkeit zwischen den Zeilen und der Kulisse Cornwalls.


    Ich fühlte mich den Protagonisten Zoe und Rose sehr nahe und konnte mich in Beide hineindenken. Es fühlte sich an, als wäre ich eine stille Beobachterin, die aber auch aktiv im Geschehen mitmischt.
    Die Charaktere waren allesamt lebendig und jeder hatte einen gut ausgebauten Charakter, den ich ohne den Namen zu wissen, beim Lesen erkennen konnte. Sie hatten ihre alltäglichen Probleme zu bewältigen, aber auch alle eins gemeinsam - die schmerzhafte Vergangenheit, die sie verbindet.
    Nur schwer konnte ich mich von den liebgewonnenen Personen trennen.


    Die Emotionen waren in jeder Gefühlslage spürbar. Ich litt mit den Menschen in der Story, hoffte, freute und weinte mit ihnen. Es gab Abschnitte, in denen ich eine Atempause einlegen musste, um das gelesene zu verdauen und um mich vorzubereiten, auf das, was mir mein Bauchgefühl zugeflüstert hatte.


    Der Verlauf der Erzählung, war früh zu erahnen, wie es z. B. zu dem Unglück kam. Trotzdem blieb es spannend, ob es sich wirklich so zugetragen hatte.
    Zum Schluss überraschte mich ein Happy-End, was nicht ganz so war, wie ich es erhofft hatte. Es war stimmig, machte mich dennoch traurig und regte zum Nachdenken an.


    Fazit:
    "Wildblumensommer" von Kathryn Taylor erzählt von einem tragischen Unfall, der das Leben vieler Menschen beeinflusst - über Missverständnisse & Nichtakzeptanz, aber auch von der großen Liebe. ~ Familie & Freundschaft ~ Romantik ~ ein Gefühlskribbeln für die Seele


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Zum Buch:
    Auf dem Cover ziert ein wunderschönes Bild vom Bodensee, der von einem höher gelegenem Weg aus betrachtet werden kann. Die Frau auf dem Weg, mit ihrem Fahrrad, passt perfekt ins Bild und zum Inhalt der Geschichte. Eine ansprechende Gestaltung, die mir direkt ins Auge gefallen ist.


    Erster Satz:
    "Endlich war sie wieder am See."


    Meine Meinung:
    Die Autorin Brigitte Riebe war mir bereits ein Begriff durch viele ihrer erfolgreichen Veröffentlichungen. "Marlenes Geheimnis" ist mein erstes Buch, was ich von der Schriftstellerin gelesen habe und ich kann mit Garantie sagen, es werden noch weitere folgen.


    Als Nane informiert wird, dass ihre Großmutter Eva verstorben ist, reist sie an den Bodensee, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Dort angekommen, wird ihr das Tagebuch von Eva ausgehändigt und Nane beginnt in ihren Aufzeichnungen zu lesen.
    Dabei lernt sie Eva von einer anderen Seite kennen und erfährt Dinge, die sonst keiner wusste. Neben der Reise in die Vergangenheit gibt es Streitigkeiten zwischen ihrer Mutter Vicky und ihrer Tante Marlene, und Nane fängt an sich Gedanken um ihr Leben zu machen. Sie fällt eine Entscheidung und hat schlussendlich die Aufgabe, das Geheimnis von Marlene ans Tageslicht zu bringen. Was ist damals passiert und wie wird Nane`s Zukunft aussehen?


    Brigitte Riebe hat mich mit ihrem flüssigzulesenden Schreibstil gefangen genommen. Mit viel Einfühlungsvermögen führte sie mich an die Geschichte heran und verlor dabei zu keiner Zeit den Faden, der mich mit Hingabe und Spannung erfüllte.
    Der Roman lief dabei wie in einem Film vor meinem inneren Auge ab, was mir unglaublich gefallen hat.


    Geschrieben ist die Erzählung in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus den Sichten von Nane und Eva. Dabei befand ich mich kurz vor dem Zweiten Weltkrieg bis einige Zeit danach. Ich lernte Eva kennen, die von ihrer Flucht aus ihrer Heimat dem Sudetenland, ihrer großen Liebe und ihrem Neuanfang am Bodensee erzählt.
    Anfänglich fühlte ich mich in der Gegenwart bei Nane am Wohlsten, doch schon bald wendete sich das Blatt und ich konnte es kaum erwarten, mehr von Eva zu erfahren. Die Zeit von 1938 bis 1952 waren aufregend und vorbildlich recherchiert. Ich zog jedes Detail aus der Zeit in mir auf, wie ein ausgetrockneter Schwamm. Und das, obwohl ich normalerweise kaum Bücher lese, die mir zu ausgiebig ins Geschichtliche gehen. Doch hier, habe ich Gefallen daran gefunden.


    Die Protagonisten habe ich alle gemocht und sie zeigten sich facettenreich. Sogar Hermann Bentele, der mir zu Beginn nicht gerade sympathisch war, stimmte mich nachdenklich. Er schaffte es meine anfängliche Abneigung ablegte.


    Die Story durchlebte ich mit vielen verschiedenen Emotion, die mich beim Lesen begleiteten. Es gab Szenen, in denen mein Herz vor Schreck erstarrte und ich kurz Innehalten musste, um danach gebannt weiterzulesen. Ich freute mich mit den Charakteren, oder bekam vor Rührung oder Trauer eine Gänsehaut und einen dicken Kloß im Hals. Es war alles dabei und dafür danke ich Brigitte Riebe.


    Am Ende zogen sich alle Erzählstränge schlüssig zusammen und das langgehütete Geheimnis, was der Leser bereits kennt, wird gelüftet. Die Aufklärung, verlief meiner Meinung nach, etwas zu ruhig und kurz ab. Trotzdem bin ich mit dem Schluss zufrieden und trennte mich nur ungern von der Geschichte, die ich in nur kurzer Zeit lieben gelernt habe.
    Fazit:


    "Marlenes Geheimnis" erzählt eine packende Familiengeschichte in der heutigen Zeit und zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Ein absoluter Lesegenuss mit Höhen und Tiefen, den man einfach gelesen haben muss. ~ facettenreiche Charaktere ~ mitfiebern bis zur letzten Seite ~ ein historischer Roman mit Herz und Leidenschaft geschrieben.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Zum Buch:
    Die Broschüre zeigt ein junges Paar, was sich verträumt anschaut. Sie wirken glücklich und vertraut. Die Farbgestaltung des Covers ist frisch und es wirkt ein wenig wie durch einen Schleier gesehen. Sehr oft habe ich beim Lesen das Paar auf dem Bild angesehen und träumte vor mich hin.


    Erster Satz:
    "Was es wohl für ein Geräusch machen würde, wenn ich ihm einfach mein Glas an den Kopf werfen würde?"


    Meine Meinung:
    Colleen Hoover schrieb sich mit "Nächstes Jahr am selben Tag" in mein Leserherz und bescherte mir eine lange Lesenacht voller Romantik und Gefühlen.
    Colleen Hover: Bitte höre niemals auf solche Geschichten zu schreiben.


    Fallon sitzt mit ihrem Vater in einem Lokal, der mal wieder nur Vorwürfe für sie übrig hat, als sich auf einmal ein Junge neben sie setzt und sich als ihr Freund ausgibt.
    Ben beobachtet Fallon und hört das Gespräch zwischen Vater und Tochter. Er eilt ihr zur Hilfe und die Dinge nehmen ihren Lauf. Fallon reist jedoch am Abend aus Los Angeles ab, um sich in New York ein neues Leben aufzubauen. Doch Ben sieht mehr in ihrem Zusammentreffen und sie beschließen, sich jedes Jahr an genau demselben Tag wiederzusehen.


    Colleen Hoover hat mich mit ihrem Schreibstil verzaubert. Sie warf mich in das Buch und ich griff nach ihrem Anker, der mich rettete bis zur letzten Seite.
    Ihre frische und flüssige Art zu Schreiben versetzte mich in einen Sog voller Gefühle und bildhaften Szenen. Ich las bis spät in die Nacht hinein, weil ich es nicht übers Herz brachte die Charaktere zu verlassen.


    Das Buch ist unterteilt in den jeweiligen Jahren des 9. Novembers, worin ausschließlich über diesen einen Tag und der Vergangenheit berichtet wird. Geschrieben ist die Erzählung aus der Sicht von Fallon und Ben, was mir sehr gut gefallen hat.


    Die Charaktere wurden authentisch und tiefgründig beschrieben. Fallon und Ben haben einiges hinter sich gebracht, und kämpfen mit den Narben der Vergangenheit.
    Ich konnte die Gefühle der Protagonisten am eigenem Leib erleben und es gab einige Szenen, in denen ich mit den Tränen kämpfte oder ich sie einfach fließen ließ.
    Ich durchlebte ein Auf und Ab der Emotionen. In dem einen Moment klopfte mir das Herz bis zum Hals, um anschließend in einem Herzstillstand zu erstarren oder ich zerfloss nur so vor Romantik.


    Die Geschichte blieb permanent spannend bis zur letzten Seite, was ich so nicht erwartet hätte. Teilweise gab es vorausschaubare Handlungen, die mich jedoch in keinster Weise gestört haben, weil es einfach so toll geschrieben war und mein Innerstes dadurch umsomehr Achterbahn fuhr.


    Fazit:
    Mit "Nächstes Jahr am selben Tag" schreibt Colleen Hoover eine romantische Gefühlsexplosion mit authentischen Charakteren. Eine Geschichte die mich Tag und Nacht begleitet hat. Solche Storys brauche ich wie die Luft zum Atmen. ~ romantisch ~ eine Achterbahnfahrt der Gefühle ~ tragisch


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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