Bücherwichteln im BücherTreff

Beiträge von Katis-Buecherwelt

    Klappentext:

    Schatten der Zeit


    Als Sophie in einer Winternacht Ferdinand von Sternberg das Leben rettet, hat er eine verzweifelte Bitte: Sie soll seinen Sohn Leonhard überreden, nach Schloss Silberwald zurückzukehren und sich mit ihm auszusöhnen. Doch Leo ist so sexy wie stur. Um ihr Versprechen zu halten, riskiert Sophie alles, sogar ihr Herz …


    Schimmer der Sehnsucht


    Seit Lucy von Schloss Silberwald geflohen ist, ersetzen die Schweizer Berge ihr das Paradies, das sie einst verloren hat. Bis Max auftaucht. Mit ihm lebt nicht nur die Tragödie ihrer Jugend wieder auf, sondern auch das Prickeln ihrer Liebe. Doch wie damals scheint ein tiefer Abgrund sie zu trennen …


    Das Licht der Berge


    Nie wird Sarah vergessen, wie sehr sich Ferdinand von Sternberg die Rückkehr seines jüngsten Sohnes wünschte. Jetzt erfährt sie zufällig, wo Luis all die Jahre gelebt hat: in der Abgeschiedenheit der Bayerischen Alpen. Dass Luis sie in seine einsame Hütte lässt, ist schon ein Wunder, aber öffnet er ihr auch sein Herz?


    Zum Buch:

    Das Cover hat mir von Anfang an gefallen, allerdings hinterlässt es den Eindruck, dass es sich um eine historische Geschichte handelt, was nicht der Fall ist. Das Anwesen im Hintergrund ist gigantisch – zu imposant, als wie in der Story beschrieben. Das Model wirkt sinnlich und strahlt eine romantische Atmosphäre aus. Doch auch sie, passt optisch nicht ganz zum Inhalt des Buches.


    Erster Satz:

    Love me like you do, lala-love me like you do - touch me like you do, tata-touch me like you do!


    Meine Meinung:

    "Das Erbe von Schloss Silberwald" von Luca Winter habe ich zusammen mit anderen Lesern in einer Leserunde gelesen und hatte mich auf einen historischen Roman eingestellt. Schnell bemerkte ich, dass es sich nicht um eine historische Story handelte und im Jahr 2015/2016 angekommen war.


    Sophie lernt den todkranken Ferdinand von Sternberg kennen, der ihr seine Lebensgeschichte anvertraut und sie um Hilfe bittet. Sie soll seine Familie wieder zueinanderbringen, die seit dem Tod seiner Frau auseinandergebrochen ist. Sophie empfindet großes Mitgefühl und bändelt mit seinem Sohn Leo, einem Kinderarzt, an und versucht ihn nach Hause zu holen, damit sein Vater sich mit ihm aussöhnen kann.

    Seine Tochter Lucy trauert noch immer ihrer Jugendliebe hinterher. Ferdinand ist schuld an der Trennung und bittet Max um Mithilfe, seine Tochter aufzufinden und wieder nach Hause zu bringen. Ob ihm das gelingt?

    Der verloren geglaubte Sohn Luis hat sich in den Bergen eine neue Heimat aufgebaut. Der Verlust der Mutter ging ihm nahe und die Vergangenheit riss ihn in ein tiefes Loch. Dann tritt Sarah in sein Leben und er beginnt wieder Gefühle zuzulassen. Das Sarah nicht ohne Grund dort ist, weiß er nicht - noch nicht.


    Der Schreibstil von Luca Winter ist flüssig, dennoch vorhersehbar und ohne spannende Dramen oder Wendungen. Ich konnte mir nach wenigen Seiten gedanklich ausmalen, wie die Geschichte seinen Lauf nehmen wird. Die Hoffnung blieb allerdings bis zum Ende, dass ich doch noch überrascht werden würde. Dies traf nicht ein.

    Im Text fand ich Fehler, wie z. B. doppelte oder fehlende Wörter, wirre und unverständliche Sätze, die den Lesefluss störten.


    Die Charaktere waren nett, aber ohne Tiefgang. Es gab viele Gedankengänge der Protagonisten, die sich immerzu wiederholten, was langatmig und langweilig wurde. Ich hatte immer das Gefühl, ich würde das gleiche lesen. Es gab Stellen, in denen ich mit den Augen rollte und mich alles nervte. Der Autor hat sich an vielen Klischees bedient und mit Kitsch um sich geworfen.


    Das Buch beinhaltet gleich drei Geschichten, die aus anderen Sichtweisen von Charakteren handelt, die man im Verlaufe der Erzählung kennengelernt hatte. Diese Idee fand ich gut, doch wäre mir lieber gewesen, das Buch hätte sich in Form einer Trilogie entwickelt und nicht als ein gesamtes Projekt. Jede Geschichte entwickelt sich schleppend, und am Ende findet der Abschluss auf wenigen Seiten statt. Es fühlte sich an, als müsse der Schriftsteller rasant zum Schluss kommen und haut das Ende raus. Das konnte mich in keiner Weise begeistern.


    Am besten hat mir die zweite Geschichte gefallen. Bei der letzten Story quälte ich mich durch die Seiten. In dieser Erzählung fand ich keinen Draht zu den Personen und war nur noch genervt von allem und jedem.



    Fazit:

    "Das Erbe von Schloss Silberwald" von Luca Winter beinhaltet drei Geschichten, die über eine Familie mit einem tragischen Verlust und dem Verzeihen erzählt. Diese Story hätte mit mehr Dramen und Wendungen ein unterhaltsamer Roman werden können.

    ~ klischeehaft ~ kitschige Handlungen ~ langatmig ~ fehlerhafter Text


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich durfte dieses Mal die Schriftstellerin und Moderatorin Amelie Fried interviewen und ich freue mich sehr, dass sie die Zeit dazu gefunden hat. Erhascht einen kleinen Blick in das Privatleben von Amelie und schaut Euch das neue Buch “Paradies” etwas näher an. Das Buch könnt Ihr am Ende des Interviews gewinnen.

    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…amelie-fried-gewinnspiel/

    Gewinnspiel auf Facebook:
    http://bit.ly/2pS1Lmc

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 25.10.2018
    Viel Glück!

    Heute habe ich die Schriftstellerin Nadine Kapp zu Gast. Nadine lässt uns tief in ihren Schreiballtag und ihrem Privatleben blicken. Wusstet Ihr, dass Nadine total tollpatschig ist und eigentlich in der Logistik gearbeitet hat?

    Zusammen mit Freya Miles hat sie bereits zahlreiche Romane geschrieben und gestaltet Cover. Ich wünsche Euch viel Vergnügen mit dem Interview mit Nadine. Am Samstag könnt Ihr Freya Miles kennenlernen und weitere Lose für das Buchreihen-Paket sammeln.

    Gewinnt die komplette Underground Fights Serie in Printversion!

    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…-nadine-kapp-gewinnspiel/

    Gewinnspiel auf Facebook:
    http://bit.ly/2OP3FyS

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 11.10.2018
    Viel Glück!

    Klappentext:

    Emojis sind aus der digitalen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Aber wie setzt man die kleinen lustigen Symbole, Gesichter oder Zeichen richtig ein und was bedeuten sie genau? Wir präsentieren Ihnen nun den ersten Sprachführer: How to speak Emoji. Über 450 alltägliche und nicht-alltägliche Sätze, Phrasen, Ausdrücke, Sprichworte, Song- und Filmtitel übersetzt in Emojis vom Autor der heute schon legendären Emoji-Übersetzung von Moby Dick: Emoji Dick. Heute noch ein Spiel, bald vielleicht eine neue, universale Sprache: Let s talk Emoji. Der erste Sprachführer. Deutsch eingerichtet von Claudia Kaiser und Martin Lickleder.


    Zum Buch:

    Das Buch ist in einem festen Einband und gibt den Inhalt durch die Emojis gut wieder. Die Illustrationen sind durch eine glänzende Beschichtung hervorgehoben. Der Klappentext ist originell und nach dem Prinzip des Inhaltes gestaltet.


    Erster Satz:

    Emojis stammen aus Japan und sind eng mit der Kultur des Landes verwoben.


    Meine Meinung:

    "how to speak emoji" von Fred Benenson war mir, bis ich es in meinen Händen hielt, total unbekannt. Ich hatte nicht mit einer solchen Art Buch gerechnet und war, im ersten Moment neugierig auf das, was mich erwartete.


    Dieses Buch ist ein Emoji-Ratgeber, wenn man es so nennen kann. Ein Sprachführer der etwas anderen Art.

    Zu Beginn des Buches fand ich eine kleine Einleitung, in der beschrieben wurde, woher die Emojis stammen. Anschließend wurde jede einzelne Bedeutung der zahlreichen Emojis, die ich bisher nur aus meinem Messenger vom Handy und PC kannte, erklärt.

    Ich entdeckte witzige Sätze und Sprüche, wie z.B. "In der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot" und darunter zeigten sich die Emojis, die genau diesen Satz übersetzen. Bei einigen Emoji-Sätzen begann ich zu grübeln, denn ohne den Sprachführer hätte ich den Zeichen in vielen Fällen eine ganz andere Bedeutung gegeben.

    Das Buch wurde in verschiedenen Kategorien und Lebensphasen eingeteilt, wie z. B.: lockere Sprüche, berühmte Zitate, Nightlife, Notfälle aller Art, Beziehungen, Grobheiten und viele weitere. Für fast jede Gelegenheit wurde ich hier fündig.


    Einige der Emoji-Formulierungen habe ich in meinem Messenger mit Freunden ausprobiert und mein Chatfreund hatte Probleme, diese zu entschlüsseln. Es kamen dabei die komischsten Erklärungen und teilweise Missverständnisse heraus. Es ist daher mit Vorsicht zu genießen, mit wem man diese ausprobiert.


    Das Buch ist komplett illustriert und beinhaltet ausschließlich Emojis und deren Bedeutungen.


    Fazit:

    "how to speak emoji" von Fred Benenson ist ein humorvoller Emoji-Sprachführer der mit Freunden viel Spaß machen kann. Mit der Zeit verblasst die gute Unterhaltung und allein durchgeblättert kann es schnell langweilig werden. Ein nettes Buch für zwischendurch.

    ~ komplett illustriert ~ kurzlebige Unterhaltung ~ witzige Übersetzungen der Emoji Sprache ~


    Meiner Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Der Schriftsteller Marc Späni ist heute mein Gast und er hat mir viele Fragen im Interview beantwortet. Lernt Marc kennen und sein neues Buch “Trümmlig” was im Gmeiner Verlag vor wenigen Tagen erschienen ist.

    Außerdem gibt es 2 x Printexemplare zu gewinnen.

    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…-marc-spaeni-gewinnspiel/

    Gewinnspiel auf Facebook:
    http://bit.ly/2MYIwRh

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 04.10.2018



    Viel Glück!

    Klappentext:

    Lord Rennison, Marquess of Marlborough, ist ein Mann, der zu seinem Wort steht. Er hat einem Kameraden auf dem Sterbebett sein Versprechen gegeben, sich um dessen kleine Tochter zu kümmern, sollte er heil aus dem Krieg heimkehren. Also lässt er alles für das Mädchen vorbereiten: Eine Schaukel im Park anbringen, ein Zimmer einrichten, Personal einstellen. Es wird an nichts mangeln, und er selbst wird das Geschöpf kaum zu Gesicht bekommen, dafür hat er gesorgt. Doch – anstelle eines Kindes entsteigt eine junge Frau der Kutsche. Statt der Nanny wird eine Zofe gebraucht, statt des Spielplatzes ist ein Bräutigam gefragt, denn die junge Dame soll schnellstmöglich verheiratet werden und das Haus verlassen. Doch unter all den Männern, die um die hübsche Alice werben, ist kein einziger, der den Ansprüchen des gestrengen Vormunds genügt, und der Marquess findet immer neue Gründe, die Herren hinauszukomplimentieren. Schließlich muss sich der Lord die Frage stellen, ob sich die temperamentvolle, lebensfrohe Alice in sein eigenes Herz geschlichen hat. Lassen Sie sich von Laura Gambrinus in die Zeit des Regency entführen und begleiten Sie Alice bei ihren berührenden Erlebnissen in Langton Abbey – ein Lesespaß voller Dramatik und Humor.


    Zum Buch:

    Die Covergestaltung fängt genau das gedankliche Bild ein, was ich mir während des Lesens gemacht habe. Dir hellen Farben geben dem Bild einen sommerlichen und frühlingshaften Touch und strahlt dadurch Wohlbefinden aus. Das Anwesen im Hintergrund schaut imposant aus und ich sah es mir gerne immer wieder an, um mich hineinzuträumen. Der Titel ist verspielt und in zwei verschiedenen Schriftarten in Szene gesetzt. Leider kann man den Autorennamen nur schwer im Gesamtbild lesen.


    Erster Satz:

    Alice Bingham mochte erst nicht glauben, was ihr Mr. und Mrs. Enfield erzählten.


    Meine Meinung:

    "Das Waisenmädchen und der Lord" von Laura Gambrinus ist nicht nur das erste Buch von der Schriftstellerin, sondern auch mein erstes Buch aus dem Genre Regency Romance. Bisher habe ich mich nur an Filmen oder Serien, die in der Epoche in der Geschichte des vereinigten Königreiches Großbritannien spielten, herangetraut. Das Gefühl, was ich beim ansehen empfunden habe, fand ich in dieser Geschichte ebenso und war davon begeistert.


    Als Alice Bingham erfährt, dass ihr Vater an der Front ums Leben gekommen ist, zerbricht ihre Welt, was danach kommt, hätte sie nicht für möglich gehalten. Ihr verstorbener Vater hat sich um ihr Wohlergehen gesorgt und am Sterbebett Lord Rennison gebeten, er solle sich um seine Tochter kümmern. Der Marquess of Marlborough steht zu seinem Wort und erwartet ein kleines Mädchen, sein Mündel und lässt alles dafür von seinem Personal herrichten. Plötzlich steht eine junge attraktive Frau vor ihm. Damit hat er nicht gerechnet und seine neue Aufgabe, einen Mann für sie zu finden, gestaltet sich schwieriger als erhofft. Dabei wollte er so wenig mit dem Kind zu tun haben, wie nur eben möglich. Auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten muss Rennison feststellen, dass für ihn keiner in Frage kommt. Findet er den richtigen Mann für Alice und sichert ihr somit ihren Lebensweg?


    Der bildhafte Schreibstil von Laura Gambrinus hat mich schnell in die Erzählung eintauchen lassen und ich genoss es in der Zeit um 1815 zu schwelgen. Die gesellschaftlichen Dinners, Bälle und Teezusammenkünfte zauberten eine schöne Atmosphäre, in der ich mich wohlgefühlt habe und mich immer wieder zu Tagträumen animierten.


    Die Charaktere haben mir von Anfang an sehr gut gefallen und besonders Alice und Rennison waren mir sympathisch und ich hätte gerne noch tiefer in ihre Seele geblickt. Ihr Wesen wurden nur leicht angekratzt und trotz einigen Einblicken in ihrem Denken, waren sie mir noch etwas fremd.

    Die Nebencharaktere und das Personal vom Marquess of Marlborough haben einen guten Eindruck hinterlassen. Manchmal hätte ich mir gewünscht, ein paar mehr Szenen mit diesen Persönlichkeiten zu erleben.


    Emotional konnte mich die Geschichte erst gegen Ende packen, als ein kleiner Funken mein Herz zum Klopfen brachte. Dieses Gefühl habe ich vermisst und war froh, als ich es dann spüren konnte.


    Der Verlauf der Story ist ruhig und gradlinig ohne große Dramen oder einem durchziehenden Spannungsfaden, was aber nicht schlimm war. Die Erzählung entwickelte einen zunehmenden Charme, so dass die Elemente nicht zwingend vorhanden hätten sein müssen. Dennoch hätte ich mir einige Intrigen oder Wendungen gewünscht, damit das Ende nicht so vorhersehbar gewesen wäre.

    Die Auflösung des Romans ging dann sehr schnell, für mich sogar etwas zu schnell, wenn ich den langen Vorlauf der Story betrachte. Der Epilog lies mich dann wohlgestimmt zurück und es war toll, zu lesen, was aus den Charakteren geworden ist.


    Fazit:

    "Das Waisenmädchen und der Lord" von Laura Gambrinus ist ein unterhaltsamer Regency Roman mit Wohlfühlfaktor für einen schönen Leseabend. ~ ein Buch zum Träumen und entspannen ~ wunderbare Sprache ~ humorvolle Anekdoten.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:

    Victor führt ein Doppelleben, als Hotelfachmann und Einbrecher. Als er wegen eines Bruchs im Gefängnis landet und von Frau und Tochter verstoßen wird, will er nach der Haft nur noch eines: Ein eigenes Restaurant eröffnen, um seine Familie zurückzugewinnen. Auch Georg hat zwei Identitäten, als Künstler einerseits und Erbe eines milliardenschweren Schlachtkonzerns andererseits. Doch Georg rührt seinen Erbteil nicht an, hasst die barbarischen Produktions- und Arbeitsbedingungen nicht nur in der familieneigenen Firma genauso, wie er den Kunstbetrieb verachtet: Er will die Gesellschaft mit radikalen Kunstaktionen aufrütteln – mit Aktionen, die wehtun. Als Victor zufällig bei Georg unterkommt, treffen sie eine Abmachung: Victor bringt Georg das Einbrechen bei. Dafür erhält er von Georg das Kapital für sein ersehntes Restaurant. Der Plan scheint aufzugehen, bis Georgs Aktionen außer Kontrolle geraten … Virtuos und mit bösartiger Komik erzählt Lilian Loke von einem riskanten Deal in einer erbarmungslosen Welt.


    Zum Buch:

    Die Buchgestaltung gefällt mir sehr gut. Ich mag das auffallende Pink und die Kombination mit dem orangefarbenen Herz. Das Organ ist hervorgehoben und glänzend vom Hintergrund abgesetzt, welcher sich matt anfühlt. Der Schriftzug des Titels ist modern und fügt sich in das Gesamtbild perfekt ein. Unter dem Schutzumschlag fand ich einen weißen Einband und die ersten Seiten sind schwarz, ebenso die Titelbeschriftung am Buchrücken.


    Erster Satz:

    Ein Murmeln aus Dutzenden Mündern erfüllt das Callcenter, während Georg auf seinem Merkblatt herumkritzelt, stets lächeln beim Sprechen, Verständnis zeigen, Essverbot am Platz, Georg zeichnet Herzkranzgefäße, Aorta, Muskelgewebe mit schnellem, fließendem Strich quer über die schnörkellose Computerschrift.



    Meine Meinung:

    "Auster und Klinge" habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen und ich freute mich auf eine unterhaltsame und humorbespickte Gaunerstory. Was ich dann vorfand, war alles andere als eine witzige und leichte Kost. Ich musste mich zeitweise durch den Lesestoff quälen.


    Victor ist Hotelfachmann und sein Zweitjob Einbrecher. Als er wegen eines Einbruchs inhaftiert wird, verliert er seine Frau und seine 4-jährige Tochter. Nach seiner Entlassung plant er, ein eigenes Restaurant zu eröffnen und seine Familie zurückzugewinnen.

    Georg, ein wohlhabender Künstler provoziert die Gesellschaft durch radikalen Kunstaktionen und versucht sie somit aufzurütteln. Beide führen ein Doppelleben und als sie aufeinandertreffen, schmieden die Männer einen Plan. Victor soll Georg das Einbrechen beibringen und im Gegenzug erhält Victor von Georg die finanzielle Unterstützung für seinen Traum. Das dabei nicht alles wie geplant abläuft, ist vorprogrammiert.


    Ich brauchte zwei Anläufe dieses Buch zu lesen und spielte mehrfach mit dem Gedanken es abzubrechen, weil ich sowohl mit dem Schreibstil nicht zurechtkam und etwas völlig anderes erwartet habe.

    Lilian Lokes Schreibstil ist anspruchsvoll und mühsam zu lesen. Ich brauchte eine lange Zeit, um mich daran zu gewöhnen, und fand leider nicht in die Erzählung. Es folgten einige Erzählstränge und Umschreibungen, die langatmig waren und mich ermüdeten. Die Autorin nutzte immer wieder viele Aufzählungen von Begriffen, wie z.B. über das Essen, in anderen Worten formuliert, die teilweise bis zu einer Seite umfassten. Ich verstand den Hintergrund, was sie mir damit vermitteln wollte, doch das war mir zuviel des Guten und langweilte mich. Ich konnte während des Lesens keinen richtigen roten Faden finden, der mich durch die Geschichte führte.


    Die Charaktere waren speziell und ich konnte mich mit beiden nicht anfreunden. Georg wurde mir im Verlaufe des Buches immer unsympathischer durch sein Verhalten und seinen Aktivitäten. Eine Szene blieb mir dabei stark im Gedächtnis und schockierte mich über so viel Grausamkeit. Nach diesem Abschnitt konnte ich eine lange Zeit kein Schweinefleisch mehr essen. So furchtbar diese Handlung war, so sieht leider nicht Realität aus. Die Schriftstellerin ist schonungslos und ehrlich auf diese Aktivität eingegangen und das fand ich gut.

    Victor dagegen war mir eher gesonnen, auch wenn ich ihn nicht immer einschätzen und verstehen konnte. Er hatte einen Fehler begangen und wollte daraus lernen. Seine Entwicklung hab ich gerne verfolgt.


    Es dauert lange bis sich die Geschichte zu dem entfaltet, was der Klappentext verrät. Erst im letzten Drittel des Buches kommt es zu dem besagten Deal, auf was ich lange gewartet habe. Im Endeffekt hätte mir das Ende allein schon gereicht und der Umschlagtext beschreibt den gesamten Inhalt.

    Der Schluss hat mich überrascht, wie sich die Rollen der Protagonisten getauscht haben und einer der Charaktere sich von der Auster in die Klinge gestürzt hatte.


    Fazit:

    "Auster und Klinge" von Lilian Loke konnte mich nicht begeistern und ich quälte mich durch den Lesestoff. Erwartet habe ich eine Gaunerstory mit einer humorvollen Ader, wovon dieses Buch weit entfernt war. Hier hat die Chemie zwischen dem Buch und mir von Anfang an nicht gepasst. ~ anstrengender und langweiliger Schreibstil ~ Klappentext verrät die komplette Handlung ~ für Kunstliebhaber interessant.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Heute erwartet Euch ein unterhaltsames und umfangreiches Interview zweier Autorinnen, die unter dem Pseudonym Cleo Leuchtenberg schreiben. Blickt hinter die Kulisse des Jugendbuches “i love you heisst noch lange nicht ich liebe dich” und in das Privatleben der Schriftstellerinnen.


    Außerdem gibt es 1 xPrintexemplar zu gewinnen.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/20…leuchtenberg-gewinnspiel/


    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2xoTCtK


    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 01.10.2018


    Viel Glück!

    Klappentext:

    Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht: Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe stirbt, und zerbricht beinahe daran. Das will die junge Gorgone nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem.


    Erster Satz:

    Du zeichnest, als hinge dein Leben davon ab.


    Zum Buch:

    Das Cover ist ein Traum und ich habe mich auf den ersten Blick darin verliebt. Verschiedene Elemente wurden hier zu einem fantastischen Bild zusammengefügt. Die Silhouette des Models verschmilzt mit dem Meer. Ein Sonnenuntergang im unteren Abschnitt zeigt eine Unterwasserwelt, in der ein Mädchen untergeht. Der Titel geht ein wenig durch die Grafiken unter, ist dennoch gut lesbar. Die Innengestaltung sollte nicht außer Acht gelassen werden. Denn dort gibt es einiges zu entdecken.


    Meine Meinung:

    Emily Thomsen kannte ich bereits, doch mit "Medusas Fluch" las ich das erste Buch der Schriftstellerin. Das Cover hat mich angezogen und der Klappentext klang vielversprechend. Leider hat mich die Story letzten Endes enttäuscht.


    Medusa verliert ihre große Liebe durch einen Fluch, der ihn zu Stein erstarren lies. Sie kehrt daraufhin der Götterwelt den Rücken zu und flüchtet in die Menschenwelt. Als Marie lebt sie dort weiter, ohne ihre Kräfte, die ihre Mutter Gaia ihr entzogen hat. Sie baut sich ein neues Leben auf, doch die Sehnsucht nach ihrer verlorenen Liebe nagt an ihr. Mit ihrer Freundin Tessa unternimmt sie eine Kreuzfahrt und stößt dabei auf Jendrik, der ihn ihr Gefühle weckt. Marie darf keine Empfindungen zulassen, zu gefährlich sind die Konsequenzen.


    Auf diese Geschichte habe ich mich gefreut, denn der Klappentext klang verheißungsvoll. Nach nur wenigen Seiten verschwand meine Vorfreude und im Verlaufe der Story wurde es nicht besser.


    Der Schreibstil von Emily Thomsen ist leicht zu lesen, der Funke sprang jedoch nicht über. Vereinzelte Szenen wurden bildhaft beschrieben und ihre plakative Schreibe lies es nicht zu, dass ich in die Erzählung eintauchen konnte.

    Es ist schwierig, auf wenigen Seiten einen umfangreichen Plot zu verwirklichen, und das merkte ich hier gewaltig.

    Mit enormen Tempo und ohne großen Umschreibungen und Erklärungen prasselten die Ereignisse auf mich ein. Dadurch wirkte alles abgehackt und überstürzt und es kam kein richtiger Lesegenuss auf.


    Die griechische Mythologie wurde nur zart angekratzt und ich fand es schade, dass dies zu kurz kam. Für Leser, die sich auf dem Gebiet nicht auskennen, wird es schwer sein, manche Umstände nachzuvollziehen oder die Götter zu identifizieren.

    Ein Personenregister oder verwobene Erklärungen im Text hätten der Erzählung gutgetan.


    Die Charaktere sind allesamt flach und ohne Tiefgang beschrieben. Ich fand zu keinen der Personen einen Zugang. Nur mit Tessa konnte ich mich ein wenig durch ihre flippige Art anfreunden.

    Die Verbindung zwischen Marie und Jendrik war mir ebenfalls nicht nachvollziehbar. Erst weint Medusa ihrer versteinerten Liebe hinterher und kurzum schmachtet sie den nächsten an, obwohl sie ihn abstoßend findet.


    Der erste Band hat mich nicht überzeugt, trotzdem werde ich die Fortsetzung lesen, um herauszufinden, inwieweit sich die Plotausarbeitung verbessert hat.



    Fazit:

    Der Reihenauftakt "Medusas Fluch" von Emily Thompsen handelt über die Götter- und Menschenwelt, um Hass, Liebe und Freundschaft. Ein interessanter Plot der vielversprechend klang, aber in der Umsetzung ausbaufähig ist. ~ flache Charaktere ~ nicht nachvollziehbare Handlungen ~ überstürzte und temporeiche Szenen. Diese Story hätte was ganz wunderbares werden können.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Dieses Interview mit Laurence Horn hat mir sehr viel Spaß bereitet. Laurence ist ein sympathischer, humorvoller und interessanter Schriftsteller und ich freue mich, ihn Euch heute etwas näher vorstellen zu dürfen.


    Außerdem gibt es 1 x E-Book zu gewinnen.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/20…aurence-horn-gewinnspiel/


    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2xkpWx1


    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 27.09.2018


    Viel Glück!

    Das neue Buch "Seaside Affair- Unerwartet Liebe" von Marleen Reichenberg hat mir viele schöne Lesestunden beschert.

    Heute möchte ich Euch die Schriftstellerin vorstellen und Marleen berichtet nicht nur über ihr neues Buch, sondern lässt uns tief in ihr Privatleben schauen.

    Außerdem gibt es 1 x signiertes Printexemplar zu gewinnen.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:

    https://katisbuecherwelt.de/20…-reichenberg-gewinnspiel/


    Gewinnspiel auf Facebook:

    http://bit.ly/2NcmVJU


    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 24.09.2018


    Viel Glück!

    Klappentext:

    Willkommen in der Valerie Lane – der romantischsten Straße der Welt!


    Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan …


    Zum Buch:

    Die Buchgestaltung ist wunderschön anzusehen und beim Anblick darauf, durchströmte mich eine Glückswelle. Der Titel schimmert metallfarben wie der Anstrich der Hausfassade des Teeladens. Das Bild des kleinen Ladens hat sich so in meinem Gedächtnis gebrannt, dass ich mich während des Lesens immer wieder selbst davor stehen sah. Im Inneren zieren kleine Teekannen die Kapitelzahlen. Man merkt, dass in der Buchgestaltung viel Liebe hineingeflossen ist.

    Am Ende des Buches fand ich leckere Teerezepte, die ich gerne ausprobieren möchte und eine Leseprobe des 2. Bandes.


    Erster Satz:

    "Vor mehr als einhundert Jahren lebte in Oxford, England, eine Frau mit dem Namen Valerie Bonham, bei allen nur bekannt als "die gute Valerie".


    Meine Meinung:

    Die Schriftstellerin Manuela Inusa kannte ich bereits als Selfpublisherin und freute mich daher sehr, als ich hörte, dass sie eine Reihe geschrieben hat. Mit der "Valerie Lane" ist ihr etwas ganz Besonderes gelungen.


    Die Valerie Lane ist eine kleine Einkaufsstraße mit Charme, in der die Ladenbesitzer Hand in Hand arbeiten. Laurie ist die Besitzerin des Tea Corners und schwärmt seit Monaten für ihren Teelieferanten Barry, der ihr jeden Dienstag die Ware vorbeibringt. Wie soll sie ihm ihre Gefühle offenbaren? Laurie ist nicht gut in solchen Dingen und aus diesem Grund helfen ihr ihre Freunde aus der Valerie Lane. Das Glück scheint nahe zu sein ...


    Manuela Inusa hat mich mit ihrem kleinen Teeladen der Valerie Lane in ihren Bann gezogen. Sie schaffte es, dass ich in wenigen Minuten in die Geschichte eingetaucht bin. Die geschaffene Atmosphäre der Einkaufstraße war zauberhaft zu lesen und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Das Umfeld wurde bildhaft und voller Leben beschrieben und ich hatte das Gefühl ein Teil der Valerie Lane geworden zu sein.


    Die Charaktere sind mir allesamt ans Herz gewachsen. Laurie steckte mich mit ihrer Teeleidenschaft an und ich trank während des Lesens mehrere Liter Tee. Einige Rezepte fand ich am Ende des Buches wieder. Sie ist ein gefühlvoller und leidenschaftlicher Mensch und musste schlechte Erfahrungen in der letzten Beziehungen machen. Es war toll mitzuerleben, wie sie versuchte ihr neues Glück zu finden. Teilweise habe ich mich köstlich über die Tollpatschigkeit von Laurie amüsiert. Was sie umso sympathischer wirken, lies.

    Die Mittwochabende waren die Krönung, wenn alle Ladenbesitzer und Kunden zusammen im Tea Corner gesessen und Geschichten erzählt haben. Solche Geschäfte vermisse ich in der realen Welt.


    Obwohl hier keine große Spannung oder Dramen aufeinanderprallen, hat die Geschichte so einen Charme, dass ich einfach nicht mehr aus der Welt der kleinen Gasse heraustreten wollte. Ich fieberte mit den Charakteren mit und wünschte mir, die Buchreihe würde nicht nach fünf Bänden enden.

    Die vier Bände sind alle in sich abgeschlossene Geschichten, die unabhängig voneinander gelesen werden können. Ich empfehle allerdings, alle nacheinander zu lesen, um die Atmosphäre von Anfang an genießen zu können.


    Fazit:

    In "Der kleine Teeladen zum Glück" von Manuela Inusa geht es um Freundschaften, Beziehungen und Nächstenliebe. Eine Story die nicht lebendiger hätte sein können. ~ grandioses Setting ~ gefühlvoll ~ romantisch ~


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:

    Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist …


    Zum Buch:

    Die Umschlaggestaltung ist nett anzusehen und passt farblich gut zueinander. Die Qualität des Umschlages dagegen hat mich enttäuscht. Das Papier ist zwar kräftig, aber rissanfällig und ich musste aufpassen, das der Schutzumschlag beim Entfernen nicht einriss. Die goldfarbenen Punkte, die über das gesamte Bild verteilt sind, sehen an manchen Stellen wie Glitterpunkte aus, nur das diese nicht schimmern. Das fand ich schade und es hätte die Gestaltung um einiges mehr zum Glänzen gebracht.


    Erster Satz:

    "Das Wunder ereignete sich an der West 74th Street, in dem Haus, in dem Mutter arbeitete."


    Meine Meinung:

    Jodi Picoult war mir durch die Buchverfilmung "Beim Leben meiner Schwester" und durch ihre Medienpräsenz bekannt. Gelesen habe ich von ihr bis dato noch kein Buch und war daher neugierig auf ihren Schreibstil und wollte nachvollziehen, warum viele meiner Freunde von der Autorin so begeistert sind. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich die Schwärmerei verstehen und teile die neu gefundene Begeisterung.


    Ruth Jefferson ist Hebamme seit über 20 Jahren im Mercy-West Haven Bezirkskrankenhaus und kümmert sich liebevoll um die Paare und ihren Babys. Als sie bei der Schichtübergabe die Familie Bauer übernimmt und den kleinen Davis versorgen will, wird ihr von den Eltern verboten, sich dem Kind zu nähern. Der einzige Grund dafür ist - Ruth ist eine Afroamerikanerin und die Eltern sind Rechtsextremisten.

    Ruth gerät während einer Doppelschicht in einen Gewissenskonflikt, als sie bemerkt, dass der kleine Davis Probleme mit der Atmung hat. Darf sie ihm helfen, obwohl sie die Anweisung hat, das Kind nicht anzufassen?

    Letztendlich verstirbt der Junge und Ruth findet sich auf der Anklagebank wegen Mordes. Der Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit beginnt ...


    Diese Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und die ersten Szenen waren schockierend und Fassungslosigkeit machte sich in mir breit. Mir fehlten die Worte, um auszudrücken, was ich in dem Moment fühlte, als Ruth Jefferson verboten wurde, das Kind weiterhin zu betreuen. Und als Davis anschließend verstarb, seine Eltern die Hebamme dafür verantwortlich machen. Alles was danach passierte, stimmte mich nachdenklich und es fiel mir schwer, das Buch zur Seite zu legen - besonders nachdem der Prozess begonnen hatte. Von da an, saß ich nägelkauend in meinem Sessel und schlotterte vor Angst vor dem bevorstehenden Urteil.


    Jodi Picoult entführte mich in eine hervorragend recherchierte Story, die nicht lebendiger hätte geschrieben werden können.

    Aus verschiedenen Blickwinkeln wurden die Charaktere Ruth, Kennedy und Turk in der Ich-Perspektive geschrieben, und ich erhielt dadurch einen tief schürfenden Einblick der Protagonisten. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und mitfühlen. Ruth verzauberte mich mit ihrer liebevollen Art und ihrer Leidenschaft zu ihrem Beruf als Hebamme. Mit vollem Körpereinsatz und Liebe erzählt sie aus ihrem Alltag und der Vergangenheit, oder beschrieb ihr Leben als Schwarze - was wahrlich nicht ganz einfach war und mir nahegegangen ist. Turk und Brittany sind Rechtsextremisten und berichteten über ihre brutalen Aktionen gegen die Schwarzen, Asiaten und Schwulen, die mich schockierten. Beide sind aufgrund ihrer Vergangenheit auf die rassistische Schiene gerutscht, aus der es schwer zu entkommen war, was keine Entschuldigung für ihr Tun sein soll. Eine erschütternde Tat jagte die Nächste und einige Male hielt ich während des Lesens inne, weil ich es nicht begreifen konnte, wie viel Hass in einem Menschen heranreifen kann, der zu solchen Übeltaten fähig ist.


    Im Mittelteil des Buches zog es sich kurzzeitig etwas, was aber nicht uninteressant war. Zum Prozessbeginn stieg die Spannung atemberaubend an und erreichte seinen Höhepunkt. Ich dachte, schlimmer kann es nicht mehr werden, doch die Ereignisse überschlugen sich und Jodi Picoult schaffte einen grandiosen Abschluss, denn ich so nicht erwartet hätte.


    Dieses Buch wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und ich danke Jodi Picoult für diese Story, die mir den Atem geraubt hat, mich zu Tränen berührte und mir zahlreiche Denkanstöße bescherte.

    "Kleine große Schritte" wird übrigens verfilmt mit den Schauspielern Julia Roberts und Viola Davis.


    Ich möchte noch betonen, dass der Ausdruck "Schwarze" Teil des Buches ist und ich deshalb diesen Wortlaut verwendet habe. Für mich gibt es keine Unterschiede, ob ein Mensch nun hell, dunkel, gelb oder mischfarbig ist. Für mich ist jeder Mensch besonders und einzigartig, egal welche Hautfarbe oder Herkunft er hat.


    Fazit:

    "Kleine große Schritte" von Jodi Picoult erzählt über Rassendiskriminierung, Gerechtigkeit und über Veränderungen. Eine bewegende und spannende Geschichte über ein aktuelles Thema, was mich fassungslos aber auch nachdenklich stimmte. ~ berührend ~ fesselnde und authentische Story ~ hervorragend recherchiert ~ Eine absolute Leseempfehlung!


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Elisabeth Büchle, auch bekannt als Noa C. Walker, stellt sich heute im Interview vor. Ihr könnt spannende Hintergrundinformationen zu ihrem neuen Buch in Erfahrung bringen und einen kleinen Einblick in ihr Privatleben erhaschen.

    Außerdem gibt es 4 x Printexemplare zu gewinnen.

    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…noa-c-walker-gewinnspiel/

    Gewinnspiel auf Facebook:
    http://bit.ly/2wJwJ3O

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 17.09.2018
    Viel Glück!

    Ich freue mich Euch heute das Interview mit Matthias Gereon und seiner Lektorin Petra Förster zeigen zu dürfen. Ich finde es sehr interessant, was Matthias Gereon über sein Debütroman “Die Eisbärin” berichtet.Das Buch könnt gewinnen.

    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…thias-gereon-gewinnspiel/

    Gewinnspiel auf Facebook:
    https://www.facebook.com/Katis…ft/posts/1845164735537066

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 13.09.2018
    Viel Glück!

    Zu Besuch ist diesen Samstag die Schriftstellerin Micaela Jary auf meinem Blog im Interview. Und gewinnen könnt Ihr auch etwas:
    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…micaela-jary-gewinnspiel/

    Zum Gewinnspiel auf Facebook: https://www.facebook.com/KatisLeidenschaft/posts/1837413972978809?__xts__[0]=68.ARCMJG7nNZhjnoD2UPEy5EZJ3M3l5jRZ86VpqVqdI9Op6cg0iZtj2lV4Durl8NUBpqIQY6K5VLvfZ6bozHHZS2iOK7AMwVooUpjyVsBiBgS2biGwbGIkxCHmY333bROG8ldaECg&__tn__=-R

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 06.09.2018 um 10 Uhr.
    Viel Glück!

    Klappentext:

    Ein einsamer Landgasthof. Ein Moor, das alles verschluckt. Ein Ermittlerduo wider Willen.


    Ausgerechnet in einem einsamen Hotel im Moor führt die Düsseldorfer Kriminalpolizei einen Profilingworkshop durch. Da muss ja was passieren, glaubt Hobby-Krimiautorin Cosma Pongs und mietet sich in das Hotel ein. Sehr zum Unmut ihrer Tochter, Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs. Und tatsächlich: Während Paula mit dem smarten Gerichtsmediziner Doc Fischgrät einen lauschigen Abend in der Hotelbar verbringt, stürzt der arrogante Star-Profiler vom Balkon seines Hotelzimmers und landet direkt vor Cosmas Füßen. Ein Mord, das steht für Cosma außer Frage.


    Zum Buch:

    Die Buchgestaltung hat mir gut gefallen und es passt hervorragend zum Inhalt der Story. Der Kater spielt ebenfalls eine Rolle im Buch und entspricht genau meiner Vorstellung, die ich mir beim Lesen gemacht habe. Lediglich der rote Button, in dem "Cosma Pongs ermittelt" steht, finde ich störend und ich dachte anfangs, es wäre ein Sticker, den man entfernen kann. Die Handschellen auf dem Cover fand ich im Buch zwischen den Kapiteln wieder. Solche kleinen Elemente im Inneren mag ich sehr gerne.


    Erster Satz:

    Stellen Sie sich doch nur mal vor: Wir entdecken eine Moorleiche!


    Meine Meinung:

    "Tot im Winkel" ist der zweite Fall von Cosma Pongs und war für mich das erste Buch der Autorin Ella Dälken. Sie hat mich gut unterhalten und auf den ersten Fall neugierig gemacht.


    Cosma und ihre WG sind auf dem Weg zum Nettetal, um dort in einem abgelegenen Landhotel am Moor ein Kriminalschreibwochenende einzulegen. Aber nicht ohne einen Hintergedanken. Ihre Tochter Paula Pongs, Kriminalkommissarin bei der Düsseldorfer Mordkommission, hat im selben Hotel ein Profilingworkshop. Cosma versucht sich, in den Workshop einzuschleusen, zum Leidwesen ihrer Tochter, um für ihre Kriminalromane neues Futter zu bekommen. Sie wittert einen neuen Fall, der zu lösen ist. Auf ihre Kriminalnase ist Verlass, denn kurze Zeit später fällt ihr eine Leiche zu Füßen. Die Ermittlungen können beginnen, wäre da nicht Paula, die vehement versucht, ihre Mutter aus der Sache herauszuhalten. Cosma und ihr Team, lassen sich nicht abschütteln. Sie wollen und werden den Täter finden ...


    Die Geschichte startete mit der Anreise von Cosma und der WG und ich befand mich direkt Mitten im Geschehen. Zunehmend lernte ich die Charaktere kennen und das gesamte Team der Polizei. Diesen Storyaufbau fand ich angenehm und der Schreibstil von Ella Dälken las sich klar und flüssig. Sie hielt sich nicht lange mit Umschreibungen auf, und trotzdem sah ich alles vor meinem inneren Auge. Geschrieben wurde aus den Sichtweisen von Paula und Cosma und es war toll, zu lesen, wie die beiden dachten und an ihre Falllösungen feilten.


    Die Charaktere hinterließen einen bleibenden Eindruck. Jeder war einzigartig und sie haben allesamt einen Wiedererkennungswert. Am besten gefallen haben mir Cosma und Paula. Ihr Zusammenspiel war köstlich und humorvoll. Ich habe einige Male laut gelacht und konnte mir die Gesichter der Protagonisten bildhaft vorstellen. Cosma ist eine Hobbyermittlerin durch und durch und Paula mag es gar nicht, dass sich ihre Mutter immer wieder in ihre Fälle einmischt.

    Dem WG Mitglied Eddie hätte ich stundenlang zuhören können mit seinem Dialekt. Sowas lese ich gerne in Geschichten. Sie geben dem Buch und der Person einen besonderen Charme.

    Dann gibt es noch den Ermittlerkater Alfred, der mich an meinen eigenen Kater erinnerte, und das erste Aufeinandertreffen mit der Hoteliers-Katze Loretta, war ruppig und lustig. Hier habe ich Tränen gelacht.


    Ich verfolgte interessiert den Fallverlauf und die Ermittlungen und versuchte mich selbst daran, diese zu lösen. Ich hatte keine Chance auch nur eine kleine Spekulation zum Erfolg zu bringen. Es fiel mir schwer, mich gedanklich an einem Lösungsversuch zu festigen. Die Sachverhalte änderten sich rasant immer wieder in eine andere Richtung. Das war zwar aufregend zu lesen, aber hinterließ bei mir Frust, weil ich keine Möglichkeit gesehen habe, selbst an den Ermittlungen zu arbeiten.


    Das Ende war plausible und einfach gestrickt, aber nicht vorhersehbar durch die vielen Irreführungen und neuen Verdächtigungen von Paula und Cosma. Allein ein Gedankengang, bezüglich Alfred und Loretta hat sich bestätigt und das hat mich gefreut.


    "Tot im Winkel" ist der zweite Fall für Cosma Pongs und ich konnte diesen unabhängig vom ersten Teil lesen. Aber Vorsicht: Man will nach diesem Buch mehr und ich bin gespannt auf den vorherigen Teil und hoffe, dass Paula und Cosma weitere Fälle lösen werden.


    Fazit:

    Mit "Tot im Winkel" von Ella Dälken habe ich unterhaltsame und humorvolle Lesestunden verbracht. Hier konnte ich Abschalten, einzigartige Charaktere kennenlernen und mich daran versuchen einen Mordfall zu lösen. Ich freue mich auf weitere Bände mit den liebgewonnenen Ermittlern und mit Kater Alfred.

    ~ ein etwas anderer Kriminalroman ~ humorvoll ~ nicht vorhersehbar durch Irreführungen.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Heute stelle ich Euch die Autorin Andrea Ulmer im Interview vor. Andrea hilft neben dem Schreiben im örtlichen Tierheim aus und war sogar für ihr neues Buch “Solange wir uns haben” in Brasilien unterwegs. Mehr erfahrt Ihr über Andrea im Interview.


    Zum Interview mit Gewinnspiel:
    https://katisbuecherwelt.de/20…andrea-ulmer-gewinnspiel/

    Zum Gewinnspiel auf Facebook: https://www.facebook.com/Katis…826203700766503?__tn__=-R

    Teilnehmen könnt Ihr bis zum 30.08.2018 um 10 Uhr.

    Viel Glück!

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