Beiträge von Hirilvorgul

    Es ist doch immer wieder schön, wenn mehrere Hobbys zusammenfinden. Durch diese Holzskulpturen am Hexentanzplatz in Thale bin ich auf "Im Schatten der Hexen" aufmerksam geworden, die ich mir doch gleich mal im Schuber mit passender Musik CD bestellen musste. Und über einen Einleger in diesem Schuber bin ich auf die nächsten Bände der Reihe aufmerksam geworden und auf die dazu gehörigen mystischen Orte und Wanderwege. Der längere Harz-Urlaub nimmt so langsam Formen an Failadiel :wink:

    224. Ein Roman, dessen Schauplatz eine Insel ist

    Immer noch eins meiner absoluten Lieblingsbücher.


    Irland, 1788: Edward ist auf der Flucht vor den Engländern. Unterschlupf findet er im Haus des Whiskeybrenners Hugh. An langen Kaminabenden erzählt dieser Edward die Abenteuer des großen Iren O'Carolan, der hin- und hergerissen war zwischen der stolzen Bridget und der geheimnisvollen Mary und dessen berühmte Harfe aus dem Feenreich stammen soll. Geschichte für Geschichte (und Whiskey für Whiskey) lernt Edward, was es heißt, ein echter Ire zu sein ...

    Neuer Monat, neue Leseliste :wink:


    :study: Jan Caeyers -Beethoven. Der einsame Revolutionär

    :bewertung1von5: Kai Meyer - Faustus

    :bewertung1von5: Alexandra Bauer - Niflheim

    :study: Bjørn Andreas Bull-Hansen - Viking

    :study: Andrzej Sapkowski - Das Erbe der Elfen

    :arrow: Elmar Bereuter - Hexenhammer

    :arrow: Andreas Winkelmann - Blinder Instinkt


    :musik:Stephen King - In einer kleinen Stadt

    :bewertung1von5: Ulf Schiewe - Die Kinder von Nebra

    Solange im Haus noch Platz ist, bleiben die Bücher bei mir.

    Und genau aus diesem Grund muss ich mich mittlerweile doch von so einigen trennen.

    Bücher, die mir nicht gefallen haben, dürfen neue Besitzer finden. Ebenso Krimis, bei denen ein zweites Mal lesen eher nicht so spannend sein dürfte. Und auch so manchen Flohmarkt-Kauf, bei dem ich nicht mehr weiß, warum der sein musste, gebe ich dann schon mal her. Alles andere versuche ich zu behalten. Aussortierte Bücher kommen ins Bücherhäusle oder werden verkauft, so man noch einen Erlös dafür erzielen kann.

    Was ich noch nicht gelesen habe, habe ich im Normalfall im Fach unter einem Beistelltisch gestapelt, im Moment, weil dank meines letzten Kaufrausches nicht mehr alle darunter passen, liegen zwanzig weitere auf meinem Wohnzimmertisch und warten darauf, gelesen zu werden. Bis ich den Stapel nicht bis auf maximal fünf Bücher reduziert habe, kaufe ich keine neuen Bücher mehr.

    Dann dürfte ich in den nächsten 4-5 Jahren (oder noch ein bisschen länger) keine neuen Bücher mehr kaufen. :shock:

    Wie macht ihr das hier im virtuellen Regal? Ich habe inzwischen eine Kategorie namens "Aussortiert", wobei ich jedes Mal am Überlegen bin, die Bücher ganz aus dem Regal zu entfernen. Denn "besitzen" tue ich die ja nicht mehr. Löscht ihr die raus oder habt ihr ebenso eine eigene Kategorie dafür?

    Bei mir kommt so etwas (ebenso wie ausgeliehene Bücher) in die Kategorie "irgendwann gelesen". Was ich ungelesen aussortiere, wird gelöscht.

    Besser spät als nie :wink: Mein Juli war wieder richtig gut. "Dank" Kurzarbeit konnte ich mir einfach die Zeit zum intensiven Lesen mal wieder nehmen.


    :study: T.S. Freytag - Goodbye Ruby Tuesday :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study: Heinrich Heine - Die Harzreise :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: Stephen King - Das Institut :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :thumleft:

    :study: Bernhard Hennen - Der träumende Krieger :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:



    :musik: Markus Heitz - Der Triumph der Zwerge :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :musik: Martina André - Schamanenfeuer :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :musik: Ulf Schiewe - Die Kinder von Nebra :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Zitat

    "Durch ihren Glauben an sich widersprechende Religionen beginnen die Menschen eines Tages die Jagd auf ihresgleichen. Dann verwüsten, zerreißen und fressen sie einander bei lebendigem Leib, wie die unkontrollierbaren Biester der Unterwelt."

    - Das Buch des Verräters -

    S. 591


    So wahr...

    Das schlimme ist ja, dass sich die Religionen eigentlich gar nicht widersprechen, sondern das den Menschen nur eingeredet wird.

    Die beiden Faustus-Bücher von Oliver Pötzsch sind als Romanfassung von Goethes Faust angekündigt gewesen. Somit sind Handlung und Figuren nah an das originale Vorbild angepasst. Das sollte man natürlich wissen, bevor man zu diesen Büchern greift. Denn das kann kein "normaler" historischer Roman werden. :wink:

    Danke für die Info, das wusste ich gar nicht. Ich bin gerade am querlesen der letzten Seiten des 1. Bandes. Hat mir auch nicht gefallen, den 2. Band werde ich auch nicht lesen. Wir hatten zwar den "Faust" in der Schule, aber das war 1978 oder 79 und auch nur Auszüge davon. ich hab die Handlung da nur noch bruchstückweise im Kopf. Parallelen zu dem Buch hab ich nicht entdecken können, ist bei mir wohl schon zu lange her.

    Naja ... Pötzsch erzählt die Geschichte des Faust, wie sie gewesen sein könnte. Es ist keine "Nacherzählung" von Goethes Faust, sondern seine Version um die Figur des Johann Faustus, mit der der Autor sich sehr eingehend beschäftigt hat. Somit tauchen natürlich die Eckpunkte der Geschichte auf: seine angeblich magischen Fähigkeiten und der Pakt mit dem Teufel. Klar lässt er auch die von Goethe bekannten Gretchen und Fausts Adlatus Wagner auftauchen. Ansonsten hat Pötzsch einen historischen Roman über die Zeit, in der Faust angeblich lebte, geschrieben.

    206. Ein Buch von einer Autorin, deren Nachname mit G beginnt

    Eins aus der Kategorie DDR-Literatur Biografiefan . Es geht um eine junge Mutter und ihr Kind, das an Phenylketonurie erkrankt ist und darum eine spezielle Diät einhalten muss. Wird es nicht entsprechend ernährt, kommt es zu geistiger und körperlicher Behinderung. Während heute glutenfreie Ernährung schon manchmal wie ein Trend daher kommt, war das in der DDR der 60er und 70er eine schier unlösbare Aufgabe. Das Buch über den beinahe aussichtlosen Kampf der Mutter erzählt eine wahre Geschichte (ich glaube, sie hat sogar autobiografische Züge) und hat mich sehr berührt.