Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von Hirilvorgul

    Es wird mal wieder Zeit für ein bisschen Historie...


    :musik: Rebecca Gablé - Teufelskrone


    2020 beendete Reihen:

    • Robin Hobb - Das Kind des Weitsehers (und damit auch die komplette Weitseher-Reihe)

    Bis Abschnittsende (Esther und Ephraim II)

    Das muss ich jetzt mal einen Moment sacken lassen. Unglaublich, was Tyrell in diese beiden Abschnitte hineingepackt hat. Es waren bisher die beiden mit Abstand intensivsten Kapitel, mit der größten Bandbreite an Emotionen.


    Wir erfahren in ersten Andeutungen, dass Ephraim einige sehr dunkle Geheimnisse haben muss, wenn sich in seinen Alpträumen "die dunklen Augen seiner Mutter in die schreckgeweiteten von SS-Offizieren gewandelt" haben. Aber Esther tut ihm gut und es scheint ein wahrer Glücksfall zu sein, dass er Rabi Moshe gekenngelernt hat, der einer Eingebung folgend hier zwei Menschen zusammengebracht hat, die beide vom Schicksal gebeutelt sind. Aber leider rächt sich diese gute Tat nun ganz furchtbar. Und wie immer ist es die Verkettung von vielen kleinen Dingen, die zur großen Tragödie führen.


    Im ersten Moment war ich über Thomas' Handlung schockiert, aber bei näherem Nachdenken, war es irgendwie zu erwarten, dass er der Grund sein wird, dass die ohnehin verfahrene Situation für Karl zum absoluten Desaster wird. Ein Überfall allein wäre schon schlimm genug gewesen, aber ein Mord wird ihn für sehr lange Zeit ins Gefängnis bringen. Denn natürlich wird er die Tat auf sich nehmen, um Thomas zu beschützen und es war ja schließlich auch seine Waffe, also wird man ihm auch glauben.

    Die Darstellung der verschiedenen Charaktere hat mir hier auch wieder sehr gut gefallen. Der tumbe Udo, der nur auf Krawall gebürstet ist. Der etwas gerissenere Gottfried, der nur auf seine Anerkennung in der Kameradschaft fixiert ist und eben Karl, der verzweifelt, weil wieder alles aus dem Ruder läuft.

    Und da ist dann noch Ephraim, der unglaublich kaltblütig agiert, obwohl er doch von Angst um Esther erfüllt ist. Da schimmert eine langjährige Erfahrung durch. Zum Glück wird er aber nicht als der in dieser Situation komplett überlegene Supermann dargestellt, sondern sein Alter darf sich schon bemerkbar machen. Es ist einfach die geistige Überlegenheit und wohl auch Erfahrung im Umgang mit solchen Situation, die ihn die Angreifer überwinden lässt. Die Brutalität hat mich ein bisschen geschockt, passt aber natürlich aber ganz genau in die Szene. Gewalt führt zu neuer Gewalt - diese ewige Spirale setzt sich hier gerade wieder in Gang.


    Ich bin sehr gespannt, wie sich dieser neuerliche Verlust jetzt auf Ephraim auswirken wird und wie er (hoffentlich) einen Weg aus der Spirale herausfindet. Ich glaube, dass der Rabbi hier vielleicht noch eine wichtige Rolle spielen könnte. Im Moment bin ich auf jeden Fall noch sehr geschockt, dass die Handlung hier eine so extreme Wendung nehmen muss und Ephraim so gewaltsam aus seinem langsamen "Vergebungsprozess" herausgerissen wird.

    Bis Seite 109 (Karl II und Marie II)

    Zuerst und instinktiv reagiert er kalt, brutal und berechnend auf die bedrohliche Situation mit den vier jungen Türken und als er Zeit bekommt, nachzudenken, mitzufühlen fragt er sich selber "Was tue ich da" und rettet sogar einem Angreifer das Leben. Später stellt er sich in der Versammlung sogar gegen seinen Chefeinheizer und tritt als Beschützer von Thomas auf, sogar auf Kosten, selber für schwach gehalten zu werden, eine Eigenschaft, die in seinen Kreisen ein absolutes Ausschlusskriterium ist.

    Vielleicht hat der Aufenthalt im Gefängnis verändert, vielleicht ist er aber neben dem GEdankengut, dass der Großvater im eingepflanzt hat, doch auch offen für andere Einflüsse von außen. Wahrscheinlich ist er aber einfach ein intelligenter junger Mann, der über den Tellerrand der braunen Suppe hinausschaut (ob ihm das bewusst ist, ist eine andere Frage, denn er zweifelt ja auch immer wieder an sich.)

    Ich mag Karl immer mehr, nur als den interessantesten Charakter versteht sich, nicht ideologisch.

    Oh ja - er war mir von Anfang an sympathisch und ich wiederhole meinen Wunsch für ein gutes Ende, dass er die Kurve kriegen möge und sich von den Radikalen in seiner Szene distanzieren kann. Auch wenn ich mir nur schwer vorstellen kann, wie ihm das gelingen kann. Ich glaube, in der Szene geht nur ganz oder gar nicht.

    Die Szene im Park zeigt aber auch, dass Hans immer nur in Extremen handelt kann.

    Das mit dem "Hans" hast du ja schon erklärt. Ich dachte mir schon, dass das ein "Arbeitsname" war.

    Ich hab das mit den Extremen gar nicht so empfunden bisher. In dieser speziellen Situation natürlich schon - von der Überlegung, die Angreifer zu erschießen bis zum Leben retten war es ein verdammter kurzer Schritt. Aber seine Reaktion passt zum Bild, dass du uns von ihm vermittelst. Hätte er geschossen, wäre ich sehr enttäuscht gewesen.

    ich frage mich wieviel "Macht" die Männer tatsächlich haben und ob sie da wirklich etwas tun könnten wenn Frau Seligmann die Polizei einschalten würde. Die sollten die Kinder doch eigentlich schützen können. Verfahrene Situation, aber generell halte ich eigentlich immer wenig davon sich von Verbrechern erpressen zu lassen und die Polizei außen vor zu lassen.

    Angst ist etwas, das an unseren ureigensten Instinkten rührt. Und Angst um Angehörige macht uns das klare Denken manchmal fast unmöglich. Da ist immer der Zweifel, ob die Drohung wahr wird, wenn die Polizei eingeschaltet wird. Natürlich ist es rational gedacht eine Unmöglichkeit, sich von Verbrechern erpressen zu lassen, aber in dem Moment denkt man wohl nicht rational. Aber mal sehen, wie sie mit ein bisschen Abstand reagiert.

    Sorry, Karl hieß in meiner Originalfassung Hans. Da ich aber Hans sehr oft im Genetiv verwendet habe, schlug das Lektorat vor, ihn umzurennen, deshalb nun Karl.

    Auf was ein Lektorat nicht so alles achtet. Aber für den Lesefluss wahrscheinlich ein guter Einwand.

    bis Seite 81

    Wenn er das Gefühl hat übergangen zu sein kann, er sich beschweren aber Einmischung geht nicht

    Ich glaube eher, dass er so einen "klitzekleinen" Minderwertigkeitskomplex hat, den er durch sein Macho-Gehabe überspielen muss und sich selbst immer wieder beweisen, wie toll er ist. Oder wir begegnen hier wieder dem Phänomen aus dem Prolog: gib ihnen ein klein bisschen Macht... Aber ja - einmischen geht gar nicht.

    bis Seite 81

    Aber als junge Frau hat sie es weit in ihrem Job gebracht und soll jetzt Karls Bewährungshelferin sein.Sie Jüdin,er Nazi. Das Gespräch zwischen den beiden lief nicht gut.Murats Auftritt war jetzt auch keine Hilfe.

    Murat war mal so was von keine Hilfe... Glaubt er wirklich, dass er einen Kerl wie Karl damit beeindruckt?

    Marie könnte eine der tragischen Figuren in dieser Geschichte werden. Die Konstellation Jüdin als Bewährungshelferin für einen Neo-Nazi birgt doch viel Brisanz. Das tragische ist vor allem, dass die beiden eigentlich voneinander beeindruckt sind (Karl vielleicht ein wenig mehr von Marie als sie von ihm), aber das Gespräch endet, bevor dieser Umstand irgendwie zum Tragen kommt. Ich nähre das kleine Pflänzchen Hoffnung, dass Karl vielleicht die Kurve kriegt und sich von der ganz radikalen Linie entfernt.

    Seit ihr mit Esther alle durch? Wenn ja, würde ich gerne Eure Meinung dazu wissen. Für mich war das wie eine eigene Kurzgeschichte. Alles andere dann, wenn ihr durch seit.

    Am besten die Seitenzahlen drüber schreiben, dann weiß man sofort, ob man das schon gelesen hat oder nicht.

    Du meinst jetzt aber nicht, dass ich dich gespoilert habe ? Ich habe ja nichts geschrieben, was nicht wiechmann8052 nicht schon geschrieben hat.

    Mich nervt dieses elende Rumgespoilere ja auch, sieh meinen Post weiter oben

    Nein, dich meinte ich nicht. :friends: Du hast ja erwähnt, dass wir diese Info eigentlich noch nicht hatten.

    Wo ist das denn ein Spoiler?

    Die habe ich sicherlich gelesen, aber mir war eine wichtige Information daraus nicht mehr präsent, die - wenn ich sie mir im Buch erlesen hätte - sicherlich überraschend gekommen wäre.

    Ja, genauso geht es mir auch.


    Aber jetzt wirklich genug davon. Lasst uns beim Buch bleiben. Ich musste meinen Unmut mal kurz kund tun, aber möchte eigentlich auch lieber über das Buch reden .:)

    Bis Seite 81

    Dabei stellt ich Euch gerne mal die Frage, was wäre ein gutes Ende? Wie müsste das Buch in diesem Fall ausgehen Eurer Meinung nach?

    Danke für den Spoiler :wuetend:Für solche Ausssagen, die die Handlung vorwegnehmen, für die, die noch nicht so weit sind, gibt es eben jene Spoilerfunktion. Ach Menno - das nervt.

    Ja, eben, Und mit dieser Info geht mir jetzt ein Großteil der Spannung in der Entwicklung der Geschichte verloren.



    Seligmann (S. 46-59)

    Gestolpert bin ich über einen Satz, der für mich irgendwie stilistisch aus dem Buch herausfällt. Ich habe den Satz jetzt mehrfach gelesen und werde den Eindruck nicht los, dass der Vergleich mehr als hinkt:

    Zitat

    Der Kampf gegen Arbeitslosigkeit und die Bemühungen, die Gemeinde als Industriestandort attraktiver zu machen, waren in etwa vergleichbar mit dem Bestreben einer Prostituierten, Jungfrau zu bleiben.

    Sehr gut gefallen hat mir hingegen die Erzählung des Geschehens an der Schranke zu der Tiefgarage, das letztlich nur ein Ablenkungsmanöver ist, um Seligmann und Götze zu überfallen und zu entführen. Beruht diese Entführung auch auf realen Ereignissen?

    Ich hab mich über den genannten Satz köstlich amüsiert. Der Vergleich passt vermutlich wie die Faust aufs Auge, wenn es sich um ein verschlafenes Provinznest abseits jeglicher Infrastruktur handelt. Aber was mir in dem Abschnitt aufgefallen ist: sobald die Politikerin ins Spiel kam, hat sich der Tonfall verändert. Für mich war die Sprache irgendwie sachlicher als in den vorangegangenen Kapiteln.

    Dabei stellt ich Euch gerne mal die Frage, was wäre ein gutes Ende? Wie müsste das Buch in diesem Fall ausgehen Eurer Meinung nach?

    Zum jetzigen sehr frühen Zeitpunkt, an dem ich vermutlich noch nicht mal alle handelnden Personen kenne, würde es mir reichen, wenn Ephraim und Esther auch am Ende ein zufriedenes Paar sind. Zu Karl und Thomas bin ich mir nicht sicher, ob ihre Freundschaft sie beide ein bisschen zum Guten lenken kann. Hier fürchte ich eher das Gegenteil.

    Mein Problem hier ist, ich bin eine Schnellleserin und bin weit voraus

    Das kann man umgehen, indem man sich selbst Zwangspausen verordnet und ein anderes Buch parallel liest. :wink: So habe ich das bei anderen Leserunden schon gemacht. Im Moment hab ich aber eher das Problem, dass ich zu wenig Zeit zum Lesen finde.

    immer noch bis Seite 45

    Auch der 13jährige Neonazi ist NICHT erfunden, ebensowenig wie der "gelbe Zettel" den ich wortwörtlich übernommen habe und den tatsächlich Nachbarn aufgehängt haben um den 13jährigen Jungen zu isolieren.

    Das wollte ich auch gar nicht unterstellen. Ich fand es nicht befremdlich, dass es in der Story vorkommt, sondern dass die Nachbarn es getan haben.

    musste ich dafür einen Charakter erschaffen, der verdeutlicht wie radikal auch die "andere" Seite sein kann. Immerhin sollte man doch bei einem 13jährigen noch Hoffnungen haben können. Integrieren statt isolieren wäre evtlö. angebrachter gewesen.

    Oh ja - auch die sogenannten oder selbsternannten "Guten" können sehr radikal sein. Ich glaube, das ist auch die Grundkrankheit der Menschheit - diese doch so geringe Fähigkeit zur Toleranz und Bereitschaft, auf andere zuzugehen. Natürlich kann man nicht alles und jeden tolerieren, aber wie du schon schreibst, wäre gerade bei Kindern und Jugendlichen eine weniger radikale Haltung angebracht.

    Den Turm gibt es, er steht im Münchner Osten

    Interessant. In meinen Gedanken war die Metropole Berlin - warum auch immer.

    Hier wie versprochen, sehr frühe Entwürfe des Covers.

    Der erste gefällt mir gut.

    Denn nix ist so schrecklich, wenn gespoilert wird. :-# Ich will es definitiv nicht hoffen.

    Oh ja...

    Karl betrachtet sich als Ersatzvater, aber sein Umgang mit Thomas ist weder liebevoll noch gewaltfrei.

    Findest du? "Liebevoll" ist vielleicht nicht der ganz treffende Ausdruck, aber Karl bringt Thomas doch sehr viel Zuneigung entgegen. Vielleicht ist das auch alles an Liebe, das er empfinden kann. Und seine Gewalt ist in dem Fall aus der Sorge heraus geboren. Falscher Ansatz, aber irgendwie auch ein Zeichen für die Zuneigung, denn um einen Menschen, der einem egal ist, sorgt man sich nicht. Nun ist das allerdings auch erst die erste Szene, in der wir die beiden erleben. Mal sehen, wie sich das Verhältnis weiter entwickelt.

    Bis Seite 45

    Was ich schon zu diesem frühen Zeitpunkt sagen kann: ich mag es sehr, dass die Charaktere alles andere als Schwarz-Weiß sind. Da haben wir zum einen Ephraim, der seine Vergangenheit nicht hinter sich lassen kann, der von Schuldgefühlen zerissen wird, die meiner Meinung nach unbegründet aber dennoch nachvollziehbar sind. Sein Hass ist tief verwurzelt. Dass er sich entschlossen hat, den Tätern zu vergeben, finde ich eine große Geste, fürchte aber, dass er scheitern wird. Auf der anderen Seite lernen wir ihn aber als liebevollen Partner kennen (wenn er seiner Frau aber wohl auch nicht alles über sich erzählt hat). Ein sehr gespaltener Charakter, den ich aber schon jetzt irgendwie ins Herz geschlossen habe. Ich hab die Befürchtung, das wird mir das Lesen des Buches nicht unbedingt erleichtern.


    Und dann ist da Karl, der die Nazi-Ideologie von seinem Großvater eingetrichtert bekam. Ich finde es ja immer wieder erschreckend und fasznierend zugleich, wie die Leute so den Blick vor der Realität verschließen können. Es kann nicht sein, was nicht sein darf... Aber ja - wenn man als kleines Kind von seinem Vorbild oder einem geliebten Menschen Dinge erzählt bekommt, nimmt man diese natürlich erst mal als Wahrheit an. Erschreckend ist es nur, dass man sich nicht davon abbringen lässt. Krass auch die Art und Weise, wie er mit seinem Kumpel den Einstieg in die Szene geplant hat. Offensichtlich ist der gelungen.

    Und dieser gewaltbereite Nazi (sonst wäre er wohl nicht im Knast gewesen) sorgt sich um seinen Freund Thomas, der wohl mehr wie ein Sohn für ihn ist. Die beiden fühlen sich tief verbunden und sorgen sich umeinander. Ich bin sehr gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird.


    Was ich etwas befremdlich fand, war der Zettel, den Thomas dabei hatte. Ein 13-jähriger wird von Nachbarn als bekennender Neo-Nazi bezeichnet. In dem Alter sind die Jungs und Mädels für mich noch Kinder.. Aber so wie wir ihn hier erleben, scheint er schon viel weiter zu sein. Erschreckend.


    Gibt es diesen Turm oder ist er erfunden?

    Das würde mich auch interessieren.

    Prolog

    Damit hast du nun natürlich schon ein bisschen dafür gesorgt, dass wir deinen Bildern folgen. :wink:


    Ich freue mich auch auf morgen, wenn ich endlich mit dem Lesen beginnen kann. Bin sehr gespannt!

    Ja, das war ungeschickt. Mein Zamir ist aber vollbärtig mit wilden, fülligen Haaren. Meine Vorstellungen von den restlichen 50 Charakteren halte ich dann lieber zurück!!! :)

    Alles gut - auch mit Lauterbach im Hinterkopf sieht mein Zamir ganz anders aus. Nur die Statur passt.


    Der Prolog beginnt ja schonmal mehr als beklemmend. Dann sofort eine unsympathische Person mit Namen Wolfgang Danner, wahrscheinlich hätte er auch ganz anders heißen können, denn zu der Zeit gab es genug Menschen, die mit einem kleinen bisschen zu viel Macht und Befugnissen äußerst unmenschliche Züge an den Tag legten um ihre eigene Haut zu retten.

    Nicht nur, um die eigene Haut zu retten. Man merkt ja schon in der ersten Szene, wie er es genießt, die Leute zu kontrollieren und die Macht zu haben, sie abzuweisen. Macht korrumpiert.

    aber wer sitzt schon gerne in der U-Bahn mit einem Buchcover in der Hand, auf dem ein Nazisymbol zu sehen ist??? Ich jedenfalls nicht. Schließlich kam dann der nun vorliegende Entwurf und hat mich schwer begeistert, weil er Spielraum lässt zur Interpretation und trotzdem dem Buch eine gewisse Richtung gibt.

    Das ist ein sehr guter Einwand. Das Cover gefällt mir gut, ich glaube, es sagt schon sehr genau aus, um was es in dem Buch geht.

    und manchmal kommt auch DER TURM als Kapitelname vor. Warum? Der TURM ist nicht nur ein Gebäude, er ist der Hauptdarsteller des Buches mit guten Seiten und Schattenseiten. Auch dazu später mehr.

    Man kann ja schon aus dem Titel entnehmen, dass der Turm eine zentrale Rolle spielt.


    Ich habe wirklich erst ein paar Seiten gelesen, aber der Einstieg war richtig gut. Die Sprache passt zur Situation und gefällt mir gut. Manchmal muss man sich ja erst ein wenig an die Wortwahl und die Atmosphäre gewöhnen, das war hier aber nicht der Fall. Leider konnte ich jetzt in meiner MIttagspause nur den Prolog lesen. Mehr dann heute Abend.

    Hier meine Auswahl an Schauspielern, die ich schon beim Schreiben von TURMSCHATTEN immer vor Augen hatte.

    Damit hast du nun natürlich schon ein bisschen dafür gesorgt, dass wir deinen Bildern folgen. :wink:


    Ich freue mich auch auf morgen, wenn ich endlich mit dem Lesen beginnen kann. Bin sehr gespannt!

    Ahh, ich möchte beide Teile gerne lesen und habe mit dem ersten bereits begonnen.
    Wie doof ist das denn, wenn die Hauptperson unsympathisch ist, da lege ich das Buch bestimmt bald zur Seite, oder?
    Marie , du hast beide Teile trotzdem gelesen?

    Lass dich nicht verunsichern. Die Meinungen gehen bei diesen Büchern auch sehr auseinander. Immerhin ist der erste Band auf Platz 3 bei unseren Leserlieblingen gelandet.