Beiträge von Buchfresser

    Die Szenen der Jagd haben mir richtig gut gefallen, spannend. Und Nell hat endlich ihre Höllenhunde gefunden. Ob der "Hund" sie erkannt hat? War es der, der ihre Eltern getötet hat? Es gab diesen kleinen Moment des Zögerns, die Zeit blieb stehen, das Wesen wirkte unschlüssig. Oder ist Nell anders? Etwas, das das Wesen erkannt hat?

    Schönen guten Morgen!


    Ja, darüber denke auch ich immer noch nach, und ich könnte mir vorstellen, dass das im Folgeband eine Rolle spielen könnte.

    Ich denke (hoffe) aber, dass das zwischen den beiden noch eine Freundschaft wird. Ich finde beide auf ihre eigene Art klasse.

    Das empfinde ich ganz genauso. Sie sind zwei starke Frauen, aber jede auf ihre eigene Art. Beide wissen, was sie wollen, sind zielstrebig und kämpefrisch und lassen sich nicht unterkriegen. Diana kommt auf diplomatische Art zum Ziel, Nell setzt sich körperlch durch.

    Süß die zwei :love:

    Und wie! Ich fand, diese Szenen haben dem Buch Herzenswärme und Humor verliehen, aber einen anderen Humor, als er im verbalen Schlagabtausch zwischen Nell und Victor zum Ausdruck kommt. Ich hoffe sehr, dass die Beiden zusammen kommen. Also Glenn und seine Verehrerin, nicht Nell und Victor.

    Glenn redet zuviel vor Craven und gerät deswegen mit Cole aneinander.

    Die Stellen, in denen er zu viel redet und Cole meist vergeblich versucht, ihn zu zügeln, fand ich amüsant zu lesen.

    besonders nach so einschneidenden Ereignissen wie am Ende des Buches.

    Da bin ich auch sehr gespannt, wie ihn diese Erlebnisse verändert haben werden. Sie sind ja im wahrsten Sinne des Wortes "einschneidend".

    Was Diana und Cole angeht: Ich finde es ja gut, dass Cole sich wie ein Gentleman verhält wenn es um sowas wie Kaffee für Diana geht. Aber trotzdem scheint sie für ihn auch "nur" eine Frau zu sein. Zwar hilft sie ihm bei den Ermittlungen, aber dass sie selbst einiges auf dem Kasten hat, das scheint er teilweise auszublenden. Ansonsten würde er nicht so über ihre Wünsche in Bezug auf die Ermittlungen hinweg gehen. Das finde ich echt nicht gut und sie ja auch nicht.

    Das habe ich beim Lesen genauso empfunden. Gentleman sein hin und her ist ja toll, aber dass er ihre Wünsche missachtet, obwohl sie diese wieder und wieder zum Ausdruck bringt, finde ich nicht gut. Er scheint sehr auf seine eigene Art der Ermittlung fixiert zu sein. Vieleicht ist ihm aber auch gar nicht klar, wie wichtig es für Diana ist, ihren egenen Beitrag zu den Ermittlungen zu leisten.

    Ich habe dieses Buch für eine Leserunde gewonnen, herzlichen Dank an die Autorin!


    Die mittellose Nell schließt sich, auf der Suche nach dem Mörder ihrer Eltern, dem Ermitter Cole Miller-Shepard und der Rechtsmedizinerin Diana Flanagan auf der Reise nach Fenhole an, wo "riesige Hunde" offanbar Jagd auf Menschen machen. Bald stellt sich heraus, dass im Moor ein tödliches Geheimnis begraben wird, und die Drei werden mitten in eine komplexe übernatürliche Welt hineingezogen.


    Der Dark Fantasy-Roman ist der erste Teil einer Trilogie.


    Er ist lebendig geschrieben und entführt in eine gut durchdachte, in sich logische Welt, in der nicht alles und jeder das ist, was es oder er zu sein scheint. Es gibt wirklich düstere, teilweise richtig ekelige Momente, aber in den Dialogen und Gedanken der Charakteren blitzt ein wundervoller Humor durch, der mir sehr gefallen hat. Je weiter das Buch voranschreitet, um so straffer wird der Spannungsbogen.


    Die Orts-und Umgebungsbeschreibungen sind ausführlich, haben meiner Phantasie jedoch den Freiraum gelassen, den ich mir immer in Bücher erhoffe zu finden.


    Das Buch besticht durch starke Frauenfiguren und eine Handlung, die nie vorhersehbar ist und sich meist komplett anders entwickelt hat, als ich vermutet hatte. Diese Unvorhersehbarbeit hat dem Buch Spannung verliehen.


    Die Sprache ist flüssig und modern, immer dicht dran an den Figuren, so dass ich mich gut in alle Charaktere hineinversetzen konnte. Die Dialoge sind einfach herrlich: bissig, ironisch und pointiert.


    Fazit: Ein wirklich tolles Buch, das von mir fünf Sterne bekommen hat. Das Ende ist zwar offen, aber der fiese Cliffhanger hat meine Neugier auf die beiden Nachfolger entfacht.


    Insgesamt ist das Buch sehr dynamisch und aus meiner Sicht sowohl handlungs-als auch charakterorientiert, eine ausgewogene Mischung. Mich hat der Roman mitgerissen und begeistert.

    Bis Ende


    Was für ein fieser (und guter) Cliffhanger! Er lässt erahnen, dass die Welt, wie sie in dieser Trilogie entwickelt wurde, noch weitaus komplexer ist und führt zwei neue Figuren ein, von denen der Eine namenlos bleibt.


    Am Ende sind noch viele Fragen offen, dennoch ist es vom Gefühl her für mich ein gutes Ende (allerdings alles andere als ein Happy End). Nell und Diana leben, doch Nell ist noch immer weit von den Antworten auf ihre Fragen entfernt.


    Klasse finde ich, dass der Panzer zum Einsatz kommt. Die letzten rund sechzig Seiten haben noch mal ein paar wirklich ekelige Sznen bereit gehalten, doch auch der Humor kommt in den Dialogen zwischen Nell und Reece nicht zu kurz.


    Die Frauen sind in diesem Buch eindeutig das starke Geschlecht: Bea, die bis zu ihrer Fahrt auf den Friedhof von Old Fenhole noch kaum etwas von der übernatürlichen Welt wusste, stellt sich ihr mit Tatkraft, Pragmatismus und Neugier, und auch Nell und Diana handeln beherzt.


    Ich bin gespannt, wie die Trilogie weiter geht.

    Bis Seite 574


    In diesen Szenen funkelt trotz der zunehmenden Düsternis auch immer wieder Humor durch, und vieles entwickelt sich anders als gedacht. Endlich taucht auch Emily auf. Sie ist mir sehr sympathisch, man merkt ihr an, dass sie noch jung und als Hexe unerfahren ist, aber sie gibt ihr Bestes. Die Krypta in Old Fenhole ist toll beschrieben - ich liebe ja ausführliche Orts-und Umgebungsbeschreibungen, die meiner Fantasie dennoch Raum lassen. Das ist hier der Fall.


    Faszinierend finde ich das Gespräch zwischen Kellan und Reece - zwei Verblendete, die sich gegenseitig davob zu überzeugen versuchen, dass der andere verblendet ist. Reece hinterfragt sein eigenes Handeln und wird mir dadurch sympathischer. Vorher konnte ich ihn nicht so richtig einschätzen.


    Auf den letzten Seiten ist mir auch klar geworden, was es mit dem Titel des Buches auf sich hat. Ich hoffe, das die Sache für Laura, Paul und Kellan gut ausgeht und bin jetzt sehr auf das Ende gespannt.

    Reece scheint mir ein Charakter zu sein, der sehr gut zu Nell passen würde.

    Das Gefühl habe ich auch.


    Bis Seite 492


    Die letzten Seiten sind für mich eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle gwesen. Nichts hat sich so entwickelt, wie ich erwartet hatte, was mir sehr gut gefällt. Es gibt einige wirklich brutale, düstere Szenen, bei denen ich stellenweise wirklich schlucken musste. Unsere Helden sind in einer wirklich schlimmen Lage, und eine der Figuren hatte ich völlig falsch eingeschätzt. Es ist momentan nicht absehbar, wer am Ende noch leben wird und ob sich das Böse noch abwenden lässt. Gerade die letzten rund 100 Seiten empfinde ich als hoch spannend, und ich liebe es, als Leserin getäuscht und aufs Glatteis geführt zu werden.

    Bis Seite 398


    Die Bibliothek von Fenhole ist ein Traum! Und so liebevoll beschrieben, dass ich am liebsten dort einziehen würde. Mr. Woods, der Bibliothekar ist ken Mensch, was irgendwie zu dieser märchenhaften Bibliothek passt.

    Mittlerweile glaube ich, das die böse Hexe Mrs. Jones ist. Craven ist ihr Werkzeug.

    Das glaube ich auch. Andeutungen in die Richtung gibt es ja, als Cole beinah unter ihren Einfluss gerät.


    Stella glaubt, dass die Sidhe "edel" sind und einen triftigen Grund für ihr böses Tun haben müssen. Ob es da auch zwei Parteien gibt? Und auf welcher Seite steht Mr. Woods?

    Bis Seite 375


    O je, das sieht gar nicht gut aus für das Team! Glenn ist suspendiert, und Diana hat das Gefühl, Cole nicht mehr weder zu sehen. Und Reece ist verletzt. Nell hat vor, zu verschwinden. Ich hoffe, dass Cole das Ganze dennoch überlebt. Faszinierend finde ich Hutch's Waffensammlung, und finde es schön, Teile von desssen Familie kennen zu lernen. Ich frage mich, wie Hutch seiner Mutter klar machen kann, dass Gefahr droht. Der Steinkreis ist teilweise zerstört, das, was Reece befürchtet, der Bruch des Bannes, scheint nicht mehr aufzuhalten. Wobei ich mich natürlich frage, was gebannt werden soll. Die Familie von Hutch lebt schon seit 5 Generationen in Fenhole, ob seine Mutter wohl einen klaren Moment haben wird und etwas über die Geschehnisse weiß? Momentan ist die Spannungskurve für mein Empfinden auf dem bisherigen Höhepunkt. Mich beschäftigt, was Reece zum Hexenjäger gemacht hat. Aneutungen gibt es ja nun schon, aber das genaue Geschehen liegt noch im Dunkeln. Wie Nell hat er nur das bei sich, was ihm am Wertvollsten ist, und das ist nicht viel. Da beide sehr ähnliche Voraussetzungen haben, bin ich gespannt, ob sich zwischen den Beiden in fernerer Zukunft ewas entwickeln wird. Oder Nelll misstraut Reece gerade deshalb umso mehr. Ich bin gespannt.

    Bis Seite 326


    In OLd Fenhole scheint etwas Fürchterliches gefangen zu sein. Glenn und Cole werden jetzt von Reece kontakttiert, und Cole ist zwar nicht begeistert von Reece, nach einigen Anläufen von Reece' Seite aber durchaus bereit, Übernatürliches in Betracht zu ziehen. Die Beiden reiben sich aneinander, alllerdings -noch - nicht so heftig, wie von mir erwartet. Als neue Figur taucht Stella auf, die Tochter von Nancy. Durch ihren Blickwinkel wird klar, dass es in Fenhole wiederstreitende Kräfte gibt: Gute gegen eine böse Hexe. Die Geschichte selbst wird immer "magischer", das gefällt mir. Diana misstraut Victor, aber sie sucht das Gespräch mit ihm.


    Fenhole wird in meiner Vorstellung immer klarer. Ich vermute, dass die geheimnisvollen Linien, die Cole nicht einordnnen kann, Ley-Linien sind. Da in Fenhole so starke magische Kräfte wirken und Old Fenhole in einem riesigen Steinkreis liegt, könnte ich mir das gut vorstellen. Es würde auch zu den anderen eingezeichneten Orten passen.