Beiträge von julibito

    Ich habe heute auch diesen Roman zu Ende gelesen. So schlecht wie bei einigen hier, kommt er bei mi4 nicht weg.


    Ich kann die Gedanken im Buch doch schon nachvollziehen. Vielleicht bin ich da einfacher gestrickt oder ich habe in den letzten Monaten so schwere Kost gelesen, dass etwas seichteres jetzt willkommen war.
    Auch das Sexverlangen der Protagonistin ist ja nicht so abwegig. Auch die Häufigkeit ist angebracht, zumal es ja nicht unwesentlich für die Story ist.
    Die Schreibe hat mir auch gut gefallen, klar und einfach.


    Interessant auch der Cliffhanger vor dem letzten Kapitel. Dadurch dass die Sichtweise immer wieder zwischen Sarah und Angus pendelt, musste ich erst noch ein paar Absätze lesen, bis ich Klarheit hatte, aus welcher Sicht denn jetzt weitergeschrieben wird. Ein durchaus interessantes Stilmittel.


    Von mir bekommt das Buch :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: . Den halben Stern Abzug, weil die Spannung durchaus etwas mehr hätte sein dürfen.

    Jetzt bin auch ich fertig mit djiesem Buch.


    Auf Inhalt und Autor muss ich nicht mehr eingehen, das haben meine Vorgänger schon getan.


    Mir ging es ähnlich wie @Sunclaudi, am Anfang fand ich das Buch ziemlich zäh und auch etwas konstruiert. Aber so ab ca. Seite 200 nahm das Buch Fahrt auf. Es ist interessant, wie sich fie einzelnen Charaktere entwickeln und wie sich ihr Verhalten ändert. Der Schreibstil entwickelte sich sehr gut und am Schluss fand ich es Schade, das das Buch bereits zu Ende war.


    Ich freue mich schin auf das nächste buch von Donna Tartt, der "Distelfink", welcher schon auf meinem SuB liegt.
    Von mir bekommt "Die geheime Geschichte " :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: .
    Der halbe Stern wurde abgezogen wegen den ersten 200 spröden Seiten.

    Verlagstext:
    Der erste Fehler: sie zu ermorden. Der zweite Fehler: ihn entkommen zu lassen.


    John Puller ist der beste Ermittler der Militärpolizei. Sein neuer Fall trifft ihn persönlich: Seine geliebte Tante deutet in einem Brief dubiose Machenschaften in ihrem Heimatort an. Sofort macht sich Puller auf den Weg zu ihr nach Paradise, Florida - und findet sie leblos auf, ertrunken. Anders als die Polizei vor Ort mag Puller nicht an einen Unfall glauben. Und tatsächlich häufen sich bald die Hinweise auf ein Verbrechen von gigantischen Ausmaßen.


    Die kompliziertesten Fälle vertraut das US-Militär stets seinem profiliertesten Spezialermittler an, John Puller. Doch diesmal ist Puller persönlich betroff en: Seine Tante, die im bilderbuchschönen Paradise, Florida, lebt, schreibt in einem Brief, dass hinter der blitzblanken Fassade ihres Heimatortes Schreckliches geschieht. Puller reist sofort an, um Näheres zu erfahren - und findet seine Tante tot auf. Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus, Puller aber ist überzeugt davon, dass seine Tante gewaltsam zum Schweigen gebracht wurde. Er beginnt in Paradise zu ermitteln und findet bald Hinweise auf ein gewaltiges Verbrechen.


    Immer wieder kreuzen sich seine Wege dabei mit denen eines hünenhaften Mannes, der offensichtlich auch in die Machenschaften verstrickt ist. Hält er den Schlüssel zu dem grauenhaften Geheimnis in der Hand?


    Zum Autor:
    David Baldacci, geboren 1960 in Virginia, arbeitete lange Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sämtliche Thriller von ihm landeten auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit über 100 Millionen verkauften Büchern in 80 Ländern zählt er zu den weltweit beliebtesten Autoren. In seiner neuen Serie um Spezialermittler John Puller sind bereits erschienen: "Zero Day" und "Am Limit".


    Mein Eindruck:
    Ich bin auf das Buch durch einen Beitrag in einer Bücherzeitschrift aufmerksam geworden, in dem das Buch außerordentlich gelobt wurde. Nachdem es in meiner Onleihe verfügbar war, musste ich natürlich zulangen.
    Leider konnte das Buch meinen Erwartungshaltungen nicht ganz erfüllen. Die Story selbst ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, Aber Puller, der Haupt-Protagonist dieses Romans ist meines Erachtens so sehr konstruiert, dass ich mich schwer tue, einen Zugang zu ihm zu finden. Auch dem zweiten Protagonisten, genannt Mecho, werden Fähigkeiten und Eigenschaften zugeschrieben, die an dem Haaren herbeigezogen sind. Die Story selbst wäre schon realistisch gewesen, das Vorgehensweisen wirkt aber für mich viel zu martialisch. Wie einschlechter amerikanischer Aktionfilm.
    Allerdings ist das Buch außerordenlich gut und flüssig zu lesen. Ich hatte keine Stelle, die langatmig oder gar langweilig war. Ich bin am überlegen, ob ich Teil 1 der Puller-Serie lesen soll, auf die auch in desem Band immer wieder hingewiesen wird. Sollte ich Puller noch eine Chance geben?. Ich bin mir nicht sicher. "Am Limit" funktioniert aber auch ohne dass man "Zero Day"gelesen hat.


    Ich gebe dem Buch insgesamt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Aus den Verlagsseiten zur Autorin:


    Nina Ohlandt wurde in Wuppertal geboren, wuchs in Karlsruhe auf und machte in Paris eine Ausbildung zur Sprachlehrerin, daneben schrieb sie ihr erstes Kinderbuch. Später arbeitete sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Marktforscherin, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben im Land zwischen den Meeren, dem Land ihrer Vorfahren.


    Zum Buch aus den Verlagsseiten:


    Herbst auf der Nordseeinsel Amrum. In einer stürmischen Nacht stirbt ein alter Mann, kopfüber aufgehängt am Quermarkenfeuer, dem kleinen Inselleuchtturm. Auch seine Frau wird brutal ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen übernimmt Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo. Benthien hat in seiner Dienstzeit schon viele grausame Fälle bearbeitet, doch dieser übertrifft alle. Wer steckt hinter dem Doppelmord? War es ein Racheakt? Der Kommissar und sein Team tappen im Dunkeln – bis sie auf zwei Ereignisse stoßen, die weit in der Vergangenheit liegen.


    Meine Meinung zum Buch:


    Als ich die ersten Seiten des Buches las, war ich zuerst verwirrt. Zuerst eine verwirrende, krausige Szene in der Dunkelheit, dann das sukzessive Auftauchen der Protagonisten, zeitlich nicht immer chronologisch. Da ich das Werk durch Zufall in der Onleihe gefunden und ausgeliehen habe und vorher auch nichts von der Autorin kannte, geschweige etwas über das Buch gelesen habe, war ich zu Beginn gewillt, dieses Buch zur Seite zu legen und zu denken, dass ich wieder so einen Schund erwischt habe, von dem keiner weiß, warum er erschienen ist.
    Gott sei Dank habe ich es nicht getan!
    Der Plot entwickelt sich sehr intensiv weiter, es gibt immer wieder Wendungen, nach denen dann die Geschichte sich in eine ganz andere Richtung entwickelt. Auf etwa Seite 300 war ich mir sicher, den Möder identifiziert zu haben und dass es alles klar wäre. Na ja, da sind aber noch rund 100 Seiten. Und tatsächlich, wieder neue Erkenntnisse und Sachlagen.
    Immer von Neuem kommen Motive, Erklärungen, Möglichkeiten hinzu, klar strukturiert und nie verwirrend.
    Der Beginn des Buches ist dramatisch. aber die Geschichte, die hinter den Morden steckt, übertrifft alles.
    Überraschend auch der Täter bzw. die Täterin. Auf die Person wäre ich als letztes gekommen. Und selbst als dieses schon bekannt war und ich mir selbst sagte "ja, klar!", war ich mir immer noch nicht sicher, ab's das tasächlich war. Eine kurzfristige Wendung hätte mich dann nicht mehr überrascht.


    Einzig den Zufall, dass sich drei der Hauptprotagonisten rein zufällig und ohne Absprache auf die Insel Amrum begeben, ist ein bißchen weit hergeholt. Das gbt ein leichtes Minus.


    Mit den Figuren selbst habe ich mich etwas schwergetan. Insbesondere die Ermittler-Crew. Das waren so viele, dass ich mir bald kein Bild mehr machen konnte, insbesondere von den Sidekicks.
    Ich könnte mir vorstellen, dass die Autorin hier eine Serie schaffen möchte, was ich gerne sähe, Dann hat sie aber noch genügend Potential, Ihren Figuren noch feiner zu modellieren, bis hier hin sind sie nur sehr grob gezeichnet. Ich habe bisher noch ein bißchen Distanz zu ihnen.


    Insgesamt vergebe ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: . Ich habe geade gemerkt, dass die Autorin wohl vor kurzem ein neues Buchdieser Reihe herausgebracht hat. Wenn mein SUB nicht schon so groß wäre, hätte ich es bereits bestellt.

    Was ist denn ein NAS???


    NAS = Network Attached Storage
    Ist ein Gerät mit einem oder mehrern Festplatten, welches sich in deinem Heimnetzwerk (auch WLAN) integrieren lässt und deinem Notebook, Tablet etc. zusätzliche Festplatten zur Verfügung stellt, meist als Laufwerk E:, F: o. ä. bezeichnet.
    Auf dieses NAS kann dann meist von mehreren Geräten aus zugegriffen werden. Ahnlich Dropbox, aber die Daten sind dann innerhalb deiner eigene 4 Wände.


    Solltest du weitere Fragen haben, dann nicht wie zu...


    Grüße
    Thomas

    Über den Autor (Verlagstext):


    Rainer Schmidt ist ausgewiesener Tee-Experte mit mehr als fünf Jahrzehnten Erfahrung. Nach seiner Ausbildung im ältesten Hamburger Tee-Import-Haus erweiterte er seine Fachkenntnisse als Tea-Taster und studierte Anbau und Herstellung auf zahlreichen Reisen zu Teeplantagen rund um den Erdball. Er hat Fachbücher veröffentlicht, hält Seminare und organisiert Teeverkostungen. Rainer Schmidt lebt in Stexwig in Schleswig-Holstein.



    Über das Buch (Verlagstext)


    Tee – ein Getränk, das auf der ganzen Welt getrunken wird und in seiner geschmacklichen Vielfalt nicht zu überbieten ist. In diesem umfangreichen Kompendium erfahren Sie alles Wissenswerte zum Thema Tee.


    Das Angebot an Tee ist enorm: In jedem Supermarktregal locken uns heute bereits Dutzende Varianten. Und dabei gibt es noch so viel mehr feine, kostbare und seltene Sorten zu genießen! Schwarzer, grüner, weißer oder roter Tee – Tee-Experte Rainer Schmidt lotst Sie dank jahrzehnte langer Erfahrung sicher zu den besten Sorten. Er erklärt, wie erlesene Tees richtig zubereitet werden und was es in puncto Wasserqualität zu beachten gilt. Ausführliche theoretische Hintergrundinformationen zu Herkunftsgebieten, Anbau und Verarbeitung, eine umfassende Warenkunde und Spannendes aus der Geschichte ergänzen das reich bebilderte Standardwerk. Ob Anfänger oder Profi – tauchen Sie in die faszinierende Welt des Tees!

    Meine Meinung:


    Das Buch fand ich vor kurzem in unserer Bücherei und als begeisteter Teetrinker habe ich mir es sofort ausgeliehen.
    Ich bin zwar nicht mehr ganz Anfänger aber auch weit weg von einem Profi, also laut Klappentext genau das richtige Buch für mich. Dachte ich zumindest.


    Laut Inhaltsangabe wird zunächst allgemeines Teewissen wie Pflanzenarten, Ernte, Verarbeitung etc. behandelt. Im Anschluß erfährt man mehr über die Anbaugebiete mit deren Teesorten und Spezifika. Zu guter letzt geht es dann um die Zubereitung,
    Insgesamt ein sehr umfängliches Anliegen auf rund 150 Seiten dargestellt.
    Und das ist meines Erachtens auch schon das Problem.Nahzu alles was das Thema Tee betrifft wird angeschnitten. Die Betonung liegt auf angeschnitten, denn ich habe keine Stelle im Buch gefunden, die näher auf das jeweilige Thema eingeht. Jedes Stichwort wird auf max einer Seite abgehandelt, illustriert mit Bildern und Grafiken. Diese lockern das Buch zwar schön auf und verdeutlichen das Geschriebene. Letztendlich bleibt aber dadurch tatsächlich noch weniger Platz für tiefergehende Informationen oder einfach nur Geschichten. Apropos, die Tee-Geschichte (~2000 Jahre) wird auf ~4 Seiten abgehandelt. Die Unterscheide in der östlichen und westlichen Zubereitung wird nahezu nebensätzlich erwähnt. Der Abschnitt "Tee in China" besteht wird auf den Seitem 112 bis 117 abgehandelt.

    Und damit ist China, immerhin derzeit größter Teeproduzent, mit seinem Tee abgehandelt!


    Positiv hervorzuheben ist, dass der Autor dem biologischem Anbau des Tees ein Unterkapitel gegönnt hat. Immerhin wird hier auf die Problematik von Kunstdüngern, direkt oder auch indirekt eingesetzt, hingewiesen. Leider für meine Begriffe aber viel zu dezent, so dass jemandem, der sich als Anfänger mit Tee beschäftigt, diese Problematik nicht bewusst wird.
    Ich kann mich auch nicht erinnern, in dem Buch über die Nuklearkatastrophe in Fukushima und deren etwaige Folgen für den Tee gelesen zu haben. Obwohl das Buch erst 2013 erschienen ist, als rund 2 Jahre nach dem Reaktor-Unfall.


    Selbst auf ein Stichwortverzeichnis wurde verzichtet, so dass das Buch nur bedingt als Nachschlage werk geeignet ist. Positiv zu erwähnen wäre allerdings das Vorhandenseins eines Glossars.


    Insgesamt hat das Buch meine Erwartungshaltung nicht erfüllt. Der Anfänger erhält wohl einen sehr groben Überblick zum Thema Tee, aber allein eine oberflächliche Beschäftigung in Wikipedia gibt m. E. mehr her. Schade.
    Von mir gebt's deshalb höchstens :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: .

    Autor, Buchinhalt etc. wurden ja in vorhergehenden Beiträgen bereits ausführlich beschrieben. Deshalb hier direkt zu meinen Eindrücken. Und diese sind noch recht frisch. Ich habe erst gestern Abend das Buch zu Ende gelesen. Und ich bin mental noch ganz gefesselt.


    Im zweiten Teil der Trilogie wurde spannt sich der Bogen von der Machtübernahme Hitlers bis zur Berliner Luftbrücke. Auch diesmal sind die Familien aus Rußland, Deutschland, England/Wales und den Vereinigten Staaten die Protagonisten des Romans, hier sind es die Kinder der Familien aus "Sturz der Titanen".


    Das Buch ließt sich äußerst flüssig. Der Handlung konnte ich trotz der vielen auftretenden Figuren sehr gut folgen. Einzig bei LLoyd, Lenny, Billy und Tommy mußte ich immer wieder überlegen. Und auch gegen Ende des Buches, als Daisy immer wieder über ihre Vergangenheit nachdenkt, enstand bei mir im Kopf so ein "Ah ja, da war was", da ja Daisy aus Amerika in den britischen Strang eintritt.


    Auch in diesem Band habe ich wieder sehr viel über die Weltgeschichte aus dem letzten Jahundert gelernt. Und was für mich noch wichtiger ist, mir erscheint auch die Sichtweise der Russen klarer. Die war mir bisher ein bißchen fremder. Ich bin ja auch im Westen aufgewachsen und erzogen worden.


    Insgesamt erscheint mir der zweite Teil etwas oberflächlicher und viel mehr auf Zufälle aufgebaut als der erste Band. Wie sich manche Protagonisten zufällig treffen, begegnen, wiedersehen ist schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Wie wenig die beiden Peschkov-Halbbrüder übereinander wissen wollen obwohl sie beide beim Geheimdienst arbeiten bzw. Verbindungen dazu haben. Oder auch warum bei Wolodoja der Gedanke in den Westen zu gehen, eigentlich nur gestreift wird. Das erscheint mir irgentwie zu einfach. Natürlich würden ein in die Tiefe gehen, den Roman noch mehr aufblähen, der ja mit rund 1000 Seiten schon sehr umfangreich ist. Aber irgendwie sind diese Dinge für mich unbefriedigend.


    Ach ja, sollte sich jemand fragen, ob man den ersten Band zuerst gelesen haben muß? Nicht unbedingt, aber für mich war dadurch einiges klarer und ich konnte die Handlungsweise mancher Personen besser nachvollziehen. Sollte es sich einrichten lassen, dann würde ich empfehlen, "Sturz der Titanen" vorher zu lesen.


    Nichtsdestotrotz ein großartiger Roman, der mich gefesselt hat und ich bin wahnsinnig gespannt auf den dritten Band, der ja vor zwei Monaten erschienen ist. Leider bisher nur als HC und als teueres Ebook. Wenn es Band eins und zwei folgt, muß ich jetzt noch 2 Jahre Warten, bis das TB mit einer günstigeren ebook-Ausgabe folgt. Ich bin echt gespannt, ob ich es bis dahin aushalte. Band 1 habe ich ja erst letzten Monat beendet. Und jetzt soll ich zwei Jahre warten? :lechz:


    Noch eins, da ich beide Bände so toll fand, habe ich jetzt meine Frau dazu überredet, mal in Band 1 die ersten 200 Seiten zu lesen, obwohl sie ja meint, solche Bücher würde ihr ja überhaupt nicht gefallen. Bin ja mal gespannt, was sie dazu meint.
    Und wenn's ihr genau so gut gefällt, vielleicht gibt's ja dann "Kinder der Freiheit" früher :-,


    Von mir gibt's für "Winter der Welt" trotz der Kritikpunkte :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: .

    Wie sind da eure Erfarhungen? Nutz ihr einen Schutz und wenn ja, welchen?


    Auf alle Fälle. Ich habe einen Sony, schon der zweite. Der erste hatte nach einem halben Jahr einen defelt am Display. Wurde aber ansatndslos ausgetauscht.
    Ich nehme meinen Reader eigentlich überall hin mit. Machmal in der Aktentasche, manchmal in der Jackentasche, usw.
    Da ich aber auch andere Gegenstände dabe transprtiere, beispielsweise Stifte, Schlüssel etc., will ich diesem meinem Reader nicht zumuten. Dazu benutze ich den hier. Ist schön weich, ich kann meinen Stift dazu noch unterbringen und wenn ich ihn umfalte, dann lässt er sich gut halten und die offene Seite flattern nich so rum.

    Buschbeschreibung (Quelle KNO):
    Wiegt ein Leben ein anderes auf? Was macht einen Täter zum Täter? Ferdinand von Schirach beschäftigt sich in seinen glänzenden Essays mit den großen Themen unserer Zeit ebenso wie mit ganz persönlichen Gedanken über die Literatur oder das Rauchen. Bestechend, klar und einsichtsvoll.
    Oft ist es nur der Zufall, der den Einzelnen zum Täter oder Opfer macht. Schuld ist das, was einem Menschen persönlich vorgeworfen werden kann. - Nicht zuletzt seine so überzeugend formulierten Gedanken über Gut und Böse, über die moralischen und ethischen Fragestellungen in unserer Gesellschaft haben seine Stories und Romane zu Welterfolgen gemacht. In seinen Essays widmet sich Ferdinand von Schirach brisanten Themen wie den Schauprozessen gegen Prominente, der Sicherheitsverwahrung oder der Folterandrohung gegen Kindermörder. Daneben geht er aber auch der Frage nach, wie es in Zeiten des iPads um unser Lesen bestellt ist oder was der Zwang zu schreiben für einen Schriftsteller wirklich bedeutet. Ferdinand von Schirach ist einer der klügsten und originellsten Köpfe unserer Zeit. "Die Würde ist antastbar" versammelt erstmals alle von ihm im "Spiegel" veröffentlichten Essays in einem Band.


    Der Autor (lt. Amazon):
    Ferdinand von Schirach, geboren 1964, arbeitet als Strafverteidiger und Schriftsteller in Berlin. Seine Storybände »Verbrechen« und »Schuld« wurden, genau wie sein erster Roman »Der Fall Collini«, zu internationalen Bestsellern. In mehr als dreißig Ländern erschienen Übersetzungen. Schirach wurde mit dem Kleist-Preis und anderen - auch internationalen - Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt veröffentlichte er im September 2013 seinen Roman »Tabu«. In seinen Essays und Reden äußert er sich regelmäßig zu großen gesellschaftspolitischen Themen.



    Zuallererst, ganz wichtig: Wie bereits in der Buchbeschreibung erwähnt, dieses Buch ist kein Krimi! Dieses Buch beinhaltet Essays, die zwischen 2010 und 2013 im Spiegel erschienen sind und allgemeine weltpolitische als auch sehr persönliche Themen von Schirachs aufgreifen.


    In der Printausgabe hat das Werk gerade einmal 144 Seiten, kostet allerdings stolze EUR 16,99. Für einen Reprint meiner Meinung nach ganz schön happig. Wenn man dazu bedenkt, dass diese Essay auch bis dato noch online verfügbar sind. Wikipedia hilft dabei. Obwohl ich ja eigentlich begeisteter Ebook-Leser bin, kaufe ich mir solch Bücher doch gerne in der Print-Ausgabe. Mit dem p-book in der Hand sind diese Abhandlungen für mich einfacher zu lesen, besser gesagt ist es einfacher für mich mir darüber Gedanken zu machen. Ich habe das Buch in meiner kleinen Buchhandlung meines Vertrauens entdeckt und mich gleich in den ersten Artikel eingelesen. Schon allein der hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Obwohl nicht fertig gelesen, ging mir das Buch nicht aus dem Kopf und ich bin Tage später nochmals hingegangen und hab's gekauft - und nicht bereut.


    Gleich im ersten Artikel fallen Sätze wie

    Zitat

    Unser Grundgesetz beginnt mit dem Satz: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Das ist natürlich falsch, denn die Würde wird dauernd angetastet.

    Und von Schirach belegt dies auch anhand von Beispielen die von heutiger Zeit bis ins 19. Jahrhundert reichen. Und natürlich setzt er sich mit dem Thema überwiegend so aus einander, dass man merkt, dass ein Jurist am Werke ist. Aber für mich durachaus interessant meine Meinung, die medial geprägt ist, einmal aus dieser Perspektive zu hinterfragen.


    In seinem Essay "Du bist, wer du bist" nimmt von Schirach dazu Stellung, warum er keine Fragen zu seinem Großvater machen kann. Dieser wurde als Reichsjugendführer in den Nürnberger Prozessen zu 20 Jahren Haft wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Von Schirach erzählt in dem Artikel, wie er seinen Großvater erlebte und wie in der Familie und im Bekanntenkreis damit umgegangen wurde. Natürlich nimmt er auch sehr persönlich Stellung zu den taten seines Großvaters. Es ist allerdings das erste und wird auch das letzte Mal bleiben, dass er über seinen Großvater schreibt. Sehr beeindruckend.


    In Summer werde in diesem Buch 13 seiner Essays nochmals veröffentlicht, die es wert sind gelesen zu werden. Ob mann überall seine Meinung teilen muss, sei dahingestellt. Diesen Anspruch erhebt allerdings auch Ferdinand von Schirach nicht.


    Insgesamt bin ich froh, mit dieses Büchlein gekauft zu haben, denn ich liebe es, tiefgründige Artikel zu lesen und Gedanken zu verfolgen. Diese Ausgabe hat sich gelohnt.


    Ich gebe dem Buch :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Amazon-Kurzbeschreibung
    Eine abgelegene Insel. Eine verschworene Gemeinschaft. Eine gemeinsame Vergangenheit, die sie verbindet.



    Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrt Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endet in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kommt Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wird schwer verletzt und leidet seither an Amnesie.



    Vier Monate nach dem Unfall reist Lea gegen den ausdrücklichen Rat ihrer Ärztin erneut nach Poel. Sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an diese Zeit auf Poel nicht erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …



    Biografische Notiz:
    Seit Jahren zählt Eric Berg zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. Mit Das Nebelhaus verwirklicht er einen langgehegten schriftstellerischen Traum: das Schreiben eines Kriminalromans. Vor der stimmungsvollen Kulisse der sturmumtosten Ostseeinsel Hiddensee entfaltet Eric Berg eine spannungsgeladene Geschichte, die den Leser mitten hinein führt in die Abgründe menschlichen Handelns. Seit Jahren zählt Eric Berg zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. Mit Das Nebelhaus verwirklicht er einen langgehegten schriftstellerischen Traum: das Schreiben eines Kriminalromans. Vor der stimmungsvollen Kulisse der sturmumtosten Ostseeinsel Hiddensee entfaltet Eric Berg eine spannungsgeladene Geschichte, die den Leser mitten hinein führt in die Abgründe menschlichen Handelns.


    Mein Eindruck:
    Die Story spielt im Jahr 2013. Es werden abwechselnd die Geschehnisse im Mai und September geschildert. Im Mai mit Fokus auf Sabina, im September mit Fokus auf Lea, Sabrinas Schwester. Im Mai 2013 werden Lea und Sabina Opfer eines Verkehrsunfalls, bei dem Sabina ihr Leben verliert und Lea schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wird. Sie leidet unter einer Teilamnesie und nach Ihrer Entlassung geht sie auf die Ostsee-Insel Poel zurück, auf der der Unfall stattfand. Sie will ihre Erinnerung zurückbekommen und trifft dort ihre alte Clique aus der Kindheit und Jugendzeit wieder.
    Auf den sage und schreibe ersten 300 Seiten (!!!) (von insgesamt rund 400) werden die Charaktere der Protagonisten und deren z. T. gemeinsam erlebten Momente geschildert. Das Ganze ergibt ein rundes Bild und beschreibt eingehend, wie sich die Freunde in den Jahre nach der Wende entwickelt haben.
    Interessant wird diese Darstellung dadurch, dass Eindrücke jeweils aus der Sicht von Lea und von Sabina geschildert werden, die selbst von Grund auf völlig verschieden sind. Diese ersten 300 Seiten sind schon sehr flüssig geschrieben und ich bin nicht auf die Idee gekommen, das Buch wieder wegzulegen, aber richtig Fahrt nimmt das Buch erst im letzten Vietel auf. Man ist sich bis buchstäblich zur letzten Seite nicht sicher, wie die Geschichte enden wird. Ihr wißt ja, es ist wie bei einem Menü, die letzetn Eindrücke entscheiden das Gesamturteil. Wenn das Desert gut war, wahr das ganze Menü gut.


    Sicher wird der eine oder die andere den Vergleich zum Nebelhaus wissen wollen. Meiner Meinung nach ist im Nebelhaus, soweit ich mich erinnere, die Spannung deutlich länger vorhanden, insbesondere weil man nie weiß, was es denn nun mit dieser Gartenhütte der Asiatin auf sich hat. Den Schluß selbst finde ich allerdings im Küstengrab überraschender.


    Ingesamt gebe ich dem Buch :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: .

    Ich war am Samstag zufällig bei Osiander in Tübingen und bin auf diese Neuerscheinung gestoßen.


    Amazon-Kurzbeschreibung:
    Eine abgelegene Insel. Eine verschworene Gemeinschaft. Eine gemeinsame Vergangenheit, die sie verbindet.Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrt Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endet in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kommt Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wird schwer verletzt und leidet seither an Amnesie. Vier Monate nach dem Unfall reist Lea gegen den ausdrücklichen Rat ihrer Ärztin erneut nach Poel. Sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an diese Zeit auf Poel nicht erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …


    Überrascht war ich, als ich dann zuhause feststellte, dass das Buch eigentlich erst heute erscheinen sollte. Ich hab keine Ahnung, ob es üblich ist, dass Bücher vorher bereits verkauft werden.


    Bisher habe ich rund die Hälfte des Buches gelesen. Wenn ich nicht wüsste, dass es eigentlich ein Krimi ist, deutet bisher eigentlich wenig bis gar nichts darauf hin. Außer dass irgendwo darauf hingewiesen wird, dass wohl noch 5 Personen sterben werden.
    Trotzdem liest sich das Buch nicht schlecht, Spannung kommt allerdings bisher nicht auf. Interessant macht das Ganze etwas die Beschreibung der unterschiedlichen Charaktere und wie sich die Freunde seit ihrer Jugend entwickelt haben.


    Ich kann mich zwar nur noch dunkel an das Nebelhaus erinnern, meine aber, es war deutlich spannender und hatte mehr mysteriöse Momente. Ich werde aber trotzdem weiterlesen. Langweilig ist es ja nun auch nicht.

    Bildet lesen?
    Ich habe erst gestern diesen Thread gesehen und habe mir auch die ersten 4 -5 Seiten durchgelesen. Instinktiv habe ich die Frage mit ja beantwortet - natürlich bildet lesen.
    Dann habe ich ein bißchen mehr darüber nachgedacht.


    Was ist denn eigentlich Bildung? Dass ich weiß, wie hoch der Eiffelturm ist? Dass ich weiß, wer Tony Buddenbrook war? Dass ich fehlerfrei einen Satz schreiben kann, eventuell mit Nebensatz? Und vielleicht noch grammatikalisch richtig? Oder ist das "Wissen"?


    Für mich hat jemand Bildung, wenn er (und immer auch sie) andere Eigenschaften hat. Wenn er andere Menschen, Meinungen, Glauben, Kunst, etc. etc. achtet und akzeptiert, wenn er sich mit diesen Dingen respektvoll auseinandersetzt, wenn er Toleranz zeigt.
    Ich habe in meinem Leben schon Menschen (Gott sei Dank aber auch nur einen) kennengelernt mit nahezu überhaupt keinem Sozialverhalten. Kann sich jemand vorstellen, wie das ist?


    Das was ich Bildung nenne, kann sich jemand mit Büchern aber auch ohne aneignen. Vor allen Dingen kommt es darauf an, wie er seine Umwelt "studiert" und sich mit ihr auseinandersetzt. Ob er eine gewisse Empathie aufbringt. Dies kann allerdings durch Bücher stark unterstützt werden. Denn durch die Zeichnung unterschiedlicherer Charactere und die Beschreibung derer Handlungsweisen und -gründen kann man auch in fiktiven Personen Dinge finden, aus denen man seine Schlüsse ziehen kann.


    Auf alle Fälle gilt das Zitat aus meiner Signatur: „Dümmer wird man durchs Bücherlesen jedenfalls nicht“ Christine Nöstlinger