Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von Dark Mousy

    Inhalt
    Nach dem Tod ihrer Eltern zieht Adella zusammen mit ihren Großeltern nach Norwegen. Das wunderschöne Land hält viele Erinnerungen an vergangene Ausflüge bereit, hilft aber auch den Verlust etwas erträglicher zu machen. Bei der Besichtigung einer Eishöhle geschieht aber etwas Unglaubliches. Adella wird von zwei Wesen angegriffen, die scheinbar die Perle an ihrer Kette wollen. Im Kampf um das letzte Geschenk ihrer Eltern, glaubt Adella ihrem Tod ins Auge zu sehen, als sie ins eiskalte Wasser geschleudert wird. Doch wie durch ein Wunder überlebt sie und wird zu einer Meerjungfrau. Aber wie kann das sein und gibt es einen Weg um wieder ein Mensch zu werden? Gezwungen Antworten zu finden, beginnt Adellas Reise durch die Tiefen der Meere.
    Meine Meinung
    Ehrlich gesagt bin ich zwiegespalten von dieser Geschichte. Mir gefällt die Idee, aber die Umsetzung konnte mich nicht wirklich überzeugen. Da dies aber erst der erste Band ist, besteht noch die Hoffnung, dass in den Folgebänden eine Steigerung stattfindet.

    Die Handlung dreht sich um die 16 jährige Adella. Gerade in Norwegen angekommen, wird sie im Kampf um eine Perle in eine Meerjungfrau verwandelt. Gefangen unter der Wasseroberfläche, gebunden an einen neuen Körper und vollkommen ahnungslos, muss das Mädchen einen Ausweg finden. Zum Glück begegnet sie Saniya, einer anderen Meerjungfrau, die sich aber als Media bezeichnet. Sie hilft ihr bei den ersten Schritten in der Wasserwelt und erklärt ihr, dass es vielleicht jemanden gibt, der ihr helfen könnte. Zusammen ziehen sie daher zum Königreich des Nordpolarmeeres, um dort nach Antworten zu suchen. Saniya bleibt aber nicht die einzige Begegnung, die Adellas Reise prägt. Schon bald sieht sie sich mit vielen verschiedenen Charakteren konfrontiert, doch nicht alle haben ihr Bestes im Sinn.


    Es klingt an sich nicht übel, wenn man die Rahmenhandlung sie liest, aber leider entscheiden die Details und diese sprechen eher gegen die Geschichte. Adella findet sich plötzlich in der Unterwasserwelt wieder, viel Zeit für Panik verschwendet sie aber nicht. Sie hinterfragt auch nicht viel, denn es scheint wichtiger vor anderen geheim zu halten, dass sie ein Mensch war. Aber auch dieses Geheimnis bleibt nicht lange geheim.
    Wie nicht anders zu erwarten, wird sie als Meerjungfrau wunderschön. Ihre Schuppen haben ganz besondere Farben, weshalb sie die Aufmerksamkeit aller auf sich zieht. Natürlich bekommt sie auch ganz besondere Fähigkeiten, die sonst niemand hat und die noch mehr Aufmerksamkeit erregen.


    Angekommen im Königreich des Nordpolarmeeres wird Adella zum Augenmerk gleich mehrerer Männer. Es scheint jedoch, dass die Männer eigene Pläne verfolgen, während Adella in ihrer Naivität sich irgendwie zu allen hingezogen fühlt. Sie vertraut so schnell, hinterfragt aber so wenig. Traurigerweise glaubt sie, dass alle ihre Geheimnisse für sich behalten werden nur, um hinterher enttäuscht zu werden, weil dem ja nicht so ist.


    Es ist aber nicht bloß der Charakter von Adella, der schwach ausgeprägt war. Es gab auch einige Ungereimtheiten in der Handlung. Zu Beginn wird bereits gesagt, dass die Meerjungfrauen Säugetiere sind. Dies passt aber nicht zudem, was danach kommt. Säugetiere haben Lungen und müssen daher immer an die Oberfläche zum Atmen, die Meerjungfrauen haben aber Kiemen. Adella beweist ja zudem, dass sie ander Luft nicht atmen kann. Zwischendurch bekommt man das Gefühl, dass die Autorin vergisst, dass alles unter der Wasseroberfläche stattfindet. Alles ist so menschlich gestaltet, mit Betten, Tischen und Stühlen. Außerdem gibt es eine Media, die Wasser zu Kochen bringen kann, um damit Essen zuzubereiten. Versteht mich nicht falsch, spricht ja nicht dagegen, aber mir ist nicht klar, wie das gehen soll. Haben sie auch noch Töpfe, in denen sie das Wasser dann gezielt erhitzen kann?


    Auch wenn vieles an der Geschichte schwach ausgearbeitet wurde, gab es doch auch Punkte, die positiv waren. Die Idee an sich hat viel Potenzial, was hoffentlich in den weiteren Bänden stärker zum Vorschein kommt. Die Spannung und das Geheimnis um die Perle, die Adella gestohlen wurde, besteht nach wie vor, denn noch immer ist nicht klar, was es damit auf sich hat. Auch Adellas Verwandlung blieb bis zum Ende ungeklärt. Daher gibt es noch einige offene Fragen, die die Neugier aufrechterhalten.

    Fazit
    Eine nette Geschichte um das Mädchen Adelle, das zur Meerjungfrau wird und nach einem Ausweg suchen muss. Gefangen in einer fremden Welt, gerät sie in einige Schwierigkeiten und weiß nicht, wem sie ihr Vertrauen schenken soll. Mit ihrem leichten und einfachen Schreibstil kann Valentina Fast überzeugen, mit der Handlung allerdings weniger. Es wurden einfach zu viele Klischees bedient, weshalb einzig die Hoffnung auf Besserung die Neugier auf die weiteren Bände bestehen lässt.

    :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Die Hochzeit von Maya und Cameron steht bevor und Vanessa freut sich schon riesig darauf und auf die Auszeit vom Job, wo ihr Chef sie in den Wahnsinn treibt. Doch bei ihrer Auszeit verbringt sie auch viel Zeit mit Darren, Camerons Bruder. Der sexy Feuerwehrmann weckt ihr Verlangen und bringt sie stark in Versuchung, doch leider weiß sie auch, dass er als Frauenheld bekannt ist. Er sucht seinen Spaß, lässt aber keine Gefühle zu. Darren hat noch nie jemanden getroffen, der sein Interesse stark genug geweckt hätte, bis er Vanessa kennengelernt hat. Mayas beste Freundin hat etwas an sich, was ihn berührt und in ihm den Wunsch weckt, sie festzuhalten. Doch hat ihre Beziehung überhaupt eine Chance?

    Meine Meinung
    Die Geschichte der Bridge Geschwister geht weiter. Nachdem Cameron seine Liebe fand, versucht nun Darren sein Glück, denn er erkennt, dass es sich lohnt die Richtige zu finden.

    Maya und Cameron sind endlich glücklich und feiern ihre Liebe. In einer großen Hochzeit wollen sie nun vollkommen zusammen finden. Zu ihrem ganz besonderen Tag laden sie auf eine wunderschöne Insel ein, wobei Vanessa und Darren die Rollen der Trauzeugen übernehmen.

    Vanessa Hawkins ist Mayas beste Freundin. Sie kennt ihre Geschichte und steht ihr immer zur Seite. In ihrem Job ist sie immer ausgelastet und macht oft mehr als nötig. Ihr Chef, David Reilly, ist knallhart und verlangt viel, weshalb sie froh ist endlich Urlaub haben zu können. Wie Maya, feiert sie gerne, geht aus und flirtet, doch mit der Liebe hat es bisher nicht geklappt. Wenn sie ehrlich ist, hat sie eine Schwäche für Darren Bridge, doch leider kennt sie auch seinen Ruf und hat ihn schon in Aktion gesehen. Ihr ist klar, dass er ihr nur das Herz brechen würde, doch die Versuchung ist sehr groß.

    Darren Bridge ist Camerons Bruder und ein wahrer Frauenheld. Er feiert gerne und flirtet wie wild. Mit vielen Frauen hatte er schon die ein oder andere erotische Begegnung, doch Gefühle waren dabei noch nie im Spiel. Seinen Job nimmt er aber unheimlich ernst, denn als Feuerwehrmann trägt er viel Verantwortung. Wann immer es sich ergibt, hilft er Camerons Fitnessclub aus, an dem er auch Anteile hat. Durch Maya lernt er Vanessa kennen und fühlt sich zu ihr hingezogen. Doch von seinen Gewohnheiten abzuweichen ist nicht leicht, weshalb Darren noch viel lernen muss.

    Kann ein Mann sein ganzes Leben für eine Frau ändern? Diese Frage muss sich Vanessa stellen, wenn sie eine Chance mit Darren haben will. Während der Hochzeit von Maya und Cameron kommen sie sich näher, doch sie muss sich fragen, ob zurück im Alltag daraus tatsächlich eine Beziehung herauswachsen kann. Darrens Ruf und seine Einstellung zu Frauen sind bekannt, daher hat sie so ihre Zweifel. Er weiß es auch nur all gut, doch für sie will er zu einem besseren Menschen werden. Er will beweisen, dass diese Beziehung es wert ist um sie zu kämpfen.

    Meredith Wild schreibt hier über eine Liebe, die sich einigen Schwierigkeiten stellen muss um aufblühen zu können. Dabei kämpft das Paar nicht nur mit seinen Ängsten und Zweifeln, es kommen auch Faktoren von außen hinzu, die auf sie einwirken. So gibt Vanessas Boss seinen Einfluss auf die Beziehung, denn da ist etwas, was er von seiner Angestellten erwartet und bei ihr sucht.

    Es wird eine wunderbare Atmosphäre aufgebaut, die die Gefühle der Protagonisten auffängt. Obwohl ihre Beziehung viele erotische und romantische Momente mit sich bringt, wirkt sie nicht übereilt und getrieben. Sie gibt den Charakteren Zeit sich zu entwickeln und aus ihren Fehlern zu lernen. Die Nebenhandlungen bringen zusätzliche Spannung und halten den Nervenkitzel aufrecht. Etwas schade ist nur, dass die Entwicklung der des ersten Bandes ähnelt. Schön hingegen ist, dass viele der Charaktere, denen man bereits begegnet war, auch hier auftauchen.

    Fazit
    Im zweiten Band um die Bridge Geschwister versuchen Vanessa und Darren zueinander zu finden. Leider steht ihnen sein Ruf im Weg, doch er ist bereit sich für sie zu verändern. Mit vielen Störfaktoren von Außen, wird ihre Entwicklung nicht gerade leicht. Schön geschrieben, bietet Meredith Wild hier eine romantische und berührende Geschichte, die trotz ihres erotischen Anteils, niemals übertrieben wirkt.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Das Unternehmen der Bridge Brüder soll vergrößert werden, weshalb sie mit dem Investor und Bauunternehmer Will Donovan zusammen arbeiten. Da ihre Schwester Olivia bei den Bauplänen geholfen hat, sieht sie gerne vor Ort nach, ob ihre Ideen auch umgesetzt werden. So begegnet sie schließlich Will, dessen Interesse sofort geweckt ist. Er hat eine Schwäche dafür unschuldige reiche Mädchen zu verführen und zu verderben und Olivia passt genau in sein Beuteschema, weshalb er ihr ein unglaubliches Angebot macht. Dass auch sein Freund Ian Teil des Angebots wird, hätte Olivia nie erwartet, doch irgendwie fühlt sie sich zu beiden Männern hingezogen. Doch kann eine Dreierbeziehung tatsächlich geführt werden ohne gegenseitige Eifersucht?

    Meine Meinung
    Im dritten und abschließenden Band um die Bridge Geschwister, steht nun Olivia im Mittelpunkt. Sie hat gesehen, wie ihre Brüder die Liebe fanden, findet sich selbst aber plötzlich zwischen zwei Männern wieder. Doch zu entscheiden welchem von ihnen sie ihr Herz schenken soll, ist schwieriger als gedacht.

    Olivia Bridge ist die brave Tochter, die alles tut um ihren Eltern zu gefallen. Anders als ihre Brüder, hat sie nie rebelliert oder etwas gegen deren Willen getan. Doch nun lebt sie bei Cameron in New York und will endlich ausbrechen. Als Will sie einlädt ihre Sexualität zu entdecken und mit ihm im Bett Neues zu erfahren, zögert sie, doch ihre Neugier überwindet die Angst. Schon bald lernt sie ihren Körper dem Genuss hinzugeben und zu nehmen, was sie will. Doch es ist nicht nur Sex, den sie auf neue Weise erlebt, auch Gefühle schleichen sich ein. Problematisch ist nur, dass sie sich gleich zu zwei Männern hingezogen fühlt, was sicherlich kaum akzeptiert werden dürfte. Soll sie sich gegen diese Gefühle wehren oder akzeptieren, dass Liebe niemals einfach ist?

    Will Donovan ist ein Investor und Bauunternehmer, der Cameron dabei hilft zu expandieren. So lernt er auch Olivia kennen. Schöne Frauen interessieren ihn nun mal und wenn sie auch noch unschuldig sind und er mit ihnen spielen kann umso mehr. Bei ihr mischen sich aber auch Gefühle ein und schon bald wird ihm klar, dass er keine andere Frau mehr will. Er ist aber auch der Sohn seines Vaters, der mit David Reilly Geschäfte gemacht hatte und nun in Schwierigkeiten steckt. So bittet man Will um Hilfe, doch die Entscheidung zu treffen ist nicht leicht, da auch sein Unternehmen darunter leiden könnte.

    Ian Savo ist ein Arbeitskollege von Darren und Wills bester Freund. Sie teilen sich sogar eine Wohnung und manchmal auch die Frauen. Das Vertrauen zwischen den Männern ist groß, auch wenn sie finanziell gesehen nicht auch gleicher Stufe stehen. Ian fühlt sich ebenfalls zu Olivia hingezogen, weshalb er erstmal eifersüchtig reagiert, doch dann wird klar, dass sein Interesse durchaus erwidert wird. Allerdings muss er sich fragen, ob er die Frau, die er liebt, auch mit jemanden teilen kann.

    Sexuelle und erotische Abenteuer, Szenen der Eifersucht und natürlich einige Anfeindungen bietet der finale Band um die Geschwister. Hier stellt sich nun Olivia gegen die Vorstellungen ihrer Eltern. Sie hat es satt sich immer wieder als perfekt zu beweisen und versucht nun etwas völlig Neues. Dass sie aber gleich mit zwei Männern eine Beziehung eingeht, wirkt etwas übertrieben.

    Meredith Wilds Schreibstil bleibt bis zuletzt aufregend und fesselnd, allerdings finde ich es schade, dass sie hier alles auf die Spitze treiben musste. Mit der Zunahmen der Sexszenen wurde auch die Dramatik gesteigert. Olivia schläft mit zwei Männern, dass da Eifersucht vorprogrammiert ist, dürfte jawohl klar sein. Trotz allem wird sie dann als Opfer dargestellt. Des Weiteren muss ich eingestehen, dass ich von Anfang an ein Problem mit Olivia hatte. Sie hatte sich gegen die Beziehungen ihrer Brüder ausgesprochen, erwartet von ihnen aber Verständnis. Dann ist da noch dieser plötzlicher Wandel von “ich mag Maya und Vanessa nicht” zu “sie sind meine besten Freundinnen”. Woher der Sinneswandel?

    Die Dreiecksbeziehung funktioniert in meinen Augen nicht vollkommen ausgeglichen, denn Will ist um einiges dominanter als Ian. Ja, die Männer teilen, doch Will ist der Bestimmende, während Ian sich eher zurückzieht. Ihnen wird nicht die gleiche Macht zugestanden, daher kann es nicht wirklich funktionieren, auch wenn die Autorin es so darstellen will. Es entstand auch der Eindruck, als würde Will nur besitzen wollen, während Ians Gefühle tatsächlich greifbar waren. Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu verklemmt, aber dieses Buch konnte mich von dieser Art von Liebe nicht überzeugen.

    Fazit
    Schon lange will Olivia nicht mehr die brave Tochter spielen und als gleich zwei unheimlich attraktive Männer in ihr Leben treten, gibt sie dem Verlangen nach. Im großen Finale um die Bridge Geschwister treibt es Meredith Wild nochmal auf die Spitze und lässt kaum eine sexuelle Fantasie um Sex mit zwei Partnern aus. Auch wenn die Geschichte erotisch, dramatisch und fesselnd ist, vollkommen zu überzeugen gelingt ihr nicht.


    :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Nach der unschönen Beziehung mit Markus, schwört sich Maja in ihrem Auslandssemester allen Männern aus dem Weg zu gehen. Dieser Plan gerät aber stark ins Wanken, als sie ausgerechnet in die Arme des Footballspielers Mike läuft. Der attraktive Sportler zeigt deutlich sein Interesse an ihr, doch da ist auch noch der Clubbesitzer Logan, der Maja gerne für sich beanspruchen würde. Maja ist nicht sicher, wen von ihnen sie eine Chance geben soll, denn in ihren Träumen sieht sie ja bereits jemand ganz besonderes.

    Meine Meinung
    Typisch für Skorpione gelten die Eigenschaften der Ausdauer, der Entschlossenheit und Analyse. Doch gleichzeitig sind sie recht eifersüchtig, manipulierend, jähzornig und rechthaberisch. Zudem wird insbesondere den Skorpion Männern nachgesagt, sie seien besitzergreifend. Genau diesen Aspekt nimmt die Autorin hier verstärkt auf.

    Bärbel Muschiols Geschichte dreht sich hauptsächlich um Maja, Mike und Logan, die rechtlichen Personen bleiben daher hintergründig. Maja ist eine deutsche Studentin, die in Miami ein Auslandssemester macht. Mike ist ein bekannter und begehrter Footballspieler der Miami Dolphins, der von vielen Frauen umschwärmt wird. Und Logan ist ein reicher Clubbesitzer, der sich zumeist nimmt, was er will, aber auch die Jagd zu genießen weiß.

    Maja trifft auf die beiden Männer, die ihr zeigen, dass sie Interesse an ihr haben. Obwohl sie recht unterschiedlich sind, sind beide Männer sehr dominant und entschlossen. Sie gehen auf sie zu, doch nur einen von ihnen ist sie bereit anzunehmen, der Andere kann ihr Nein jedoch nicht wirklich akzeptieren.

    Eine schüchterne und noch jungfräuliche Frau, die sich plötzlich zwischen zwei heißen Männern findet. Nicht unbedingt etwas Neues, denn Geschichten von unschuldigen Mädchen, die auf einmal die Aufmerksamkeit aller auf sich ziehen, gibt es zu hauf. Maja genießt und versteht die Aufmerksamkeit aber nicht, teilweise fühlt sie sich davon sogar bedrängt. Sie geht nicht in diesem Rampenlicht auf, viel mehr wünscht sie sich ihre Ruhe zurück.

    Die erotische Energie der Geschichte kommt aber erst zum Schluss auf. Bis dahin macht die Autorin es recht spannend. Zudem wird ein kleines übersinnliches Element eingebaut, das am Ende aber nicht wirklich aufgelöst wird. Da hätte ich mir eine Erklärung gewünscht. Trotzdem ist die Handlung wunderbar aufgebaut. Es ist interessant zu lesen, wie Maja sich da durchkämpft und doch nur das annimmt, was ihr wichtig ist. Nervig hingegen war, dass immer wieder erwähnt werden musste, dass es um den Skorpion ging. Es wäre ja in Ordnung gewesen, wenn es ein oder zweimal gewesen wäre, aber hier es einfach zu oft.

    Fazit
    Eine junge Frau zwischen zwei Männern, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Das erotische Abenteuer des Skorpions zeigt deutlich die Eigenschaften des Sternzeichens auf und unterhält mit einer fesselnden, wenn auch unperfekten Geschichte.


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    Inhalt
    Obwohl Laura in der Textilbranche arbeitet, gilt sie als graue Büromaus. Sie glaubt, dass ihr Mann sie sogar wegen ihrer Schlichtheit betrogen hat. Ihre einzigen Fluchtpunkte sind ihre Tagträume, in denen Carlo van der Veen die Hauptrolle spielt. Der überaus attraktive Zulieferer ihrer Firma bringt die Herzen aller Frauen dazu schneller zu schlagen. Als eines Abends ein gemeinsames Abendessen stattfindet, macht er ihr ein unglaubliches Angebot, das ihre Träume real werden lassen könnte, wenn sie sich nur traut.

    Meine Meinung
    Das Sternzeichen Waage soll die typischen Eigenschaften von Charme, Ausgewogenheit, Ehrlichkeit und Harmoniebedürfnis mit sich bringen, doch die Menschen, die unter diesem Sternzeichen geboren wurden sollen auch arrogant, eitel und oberflächlich sein.

    In dieser Geschichte ist Carlo van der Veen der Waage Mann. Der heiße Zulieferer von Seidendrucken ist charmant, ehrlich, aber auch eitel und irgendwie arrogant. Obwohl er verheiratet ist, flirtet er gerne mit anderen Frauen und ist bereit weiter zu gehen. Er bezeichnet es als sein Harmoniebedürfnis. Wenn er etwas sieht was ihm gefällt, scheut er sich nicht danach zu greifen.

    Laura ist 32 und sieh sich selbst als graue Maus. Sie liebt es sich einfach zu kleiden, während ihr Mann sich lieber schick macht. Er geht gerne auch, sie dagegen bleibt lieber daheim, weshalb ihr Leben langsam auseinander gleitet. Daher hat es sie nicht überrascht, dass er sie betrogen hat. In ihren Tagträumen spielt er längst nicht mehr die Hauptrolle, denn diese gehört nun Carlo van der Veen. Mit ihm hat sie wilden Sex, wenn auch nur in ihren Gedanken. Jedenfalls bis er ihr ein unwiderstehliches Angebot macht.

    Eine graue Maus, die sich hübsch macht und so den Mann ihrer Träume verführt. So lässt sich die Geschichte jedenfalls zusammenfassen. Denn bei einem Geschäftsessen kommt Laura Carlo ziemlich nahe. Auf Anraten ihres Mattes hat sie ein schönes Kleid angezogen und sich hübsch gemacht, was natürlich auffällt. Doch es ist erst das Gespräch unter vier Augen, das einen neuen Blick auf das Leben gewährt und Lust auf Neues schafft.

    Die erotische Begegnung ist überaus anregend gestaltet. Es geht ziemlich heiß her, was schön beschrieben wurde, ohne pornös zu sein. Nina Martens schafft es hier zwischen zwei Fremden eine unglaubliche Leidenschaft aufzubauen, die dieser Begegnung den passenden Rahmen gibt. Allerdings bleibt der schale Nachgeschmack nicht aus, denn eigentlich betrügen hier beide Charaktere ihre Ehepartner.

    Die Kurzgeschichte umfasst zwar nur wenige Seiten, doch sie fesselt und hat eine gewisse Spannung. Hier ist das Ende so offen gelassen worden, dass man sich wünscht, die Geschichte wäre länger, denn trotz allem würde man nur all zu gerne wissen, was aus den Paaren geworden ist.

    Fazit
    Manchmal sind Tagträume schöner als die Realität und manchmal können sie sogar zur Realität werden. Dies muss auch Laura erkennen, die dafür eine unglaubliche Nacht erhält. Eine wahrlich sexy Geschichte um das Sternzeichen Waage.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt

    Allegra und Jen wollen sich ein schönes Wochenende am Gardasee gönnen, dass daraus ein unglaubliches Abenteuer wird, hätte sie nicht gedacht. Bei ihren Erkundungen lernen sie sehr unterschiedliche junge Männer kennen, die ein großes Interesse an Allegra zu haben scheinen. Alessandro Capulet und Luca Montague gehören zu zwei verfeindeten Familien, die ein uralter Fluch miteinander verbindet. Was einst mit Romeo und Julia begann, hält bis heute an und lässt die Familien leiden. Ohne es zu wollen, findet sich Allegra in diesem Zwist wieder und hat eine Rolle zu erfüllen, doch um der Liebe willen ist sie bereit sich der Macht der Götter zu stellen.


    Meine Meinung

    Die Namen Capulet und Montague, aber vor allem Romeo und Julia, so wie deren Geschichte, dürften den Meisten zumindest im Groben bekannt sein. Daher ist die Neugier auf Stefanie Hasses Interpretation und Verarbeitung der dramatischen Liebesgeschichte recht groß.


    An sich beginnt alles mit einem harmlosen Wochenendurlaub in Italien. Die Freundinnen Allegra und Jen haben sich in einem schönen Hotel in Lemone einquartiert und planen auch einen Besuch in Malcesine. Im Hotel lernen sie Alessandro Capulet kennen, den Sohn der Besitzer, mit dem sie sich anfreunden. Bereits da beginnt Allegra seltsame Schwingungen zu empfangen. Irgendwie fühlt sie eine Verbindung zu Alessandro, während er den Drang hat sie zu beschützen. In Malcesine begegnet sie schließlich auch Luca Montague, zu dem auch eine Verbindung entsteht. Obwohl es eine wirklich seltsame Situation ist, versteht Allegra nicht, weshalb Luca sie für sich beansprucht. Doch mit dieser Begegnung nimmt sie ihre Rolle in einem uralten Familienzwist ein und stellt sich einem Schicksal, das einst mit Romeo und Julia begann.


    Dieses Schicksal, das von Romeo und Julia ausging, wird zurückgeführt auf die alten römisch/griechischen Götter, die einen Fluch aussprachen, unter dem die Familien nun leiden. Hier hat sich die Autorin wahrlich was einfallen lassen, denn diese Verbindung wurde wunderbar aufgebaut und erklärt. Dadurch wird klar, weshalb sich die Montagues und Capulets hassen. An so was hatte Shakespeare sicherlich nicht gedacht.

    Die Idee des Fluches und seiner Funktion ist gut erklärt, was manche Punkte der Geschichte, dass auch in ein anderes Licht stellt. Stefanie Hasse muss sich hierbei viele Gedanken gemacht haben um dieses Konstrukt erstellen zu können.


    Gut dargestellt wurden auch die Charaktere selbst. Manche sind auf den ersten Blick unsympathisch, verschlossen und aggressiv, doch mit der Zeit offenbaren sie ganz andere Seiten an sich. Plötzlich wird ihr Verhalten von zuvor erklärbar und verständlich. So entdeckt man an Alessandro, aber auch an Luca und dessen Cousins, ganz neue Seiten. Auch Allegra wächst über sich hinaus und entdeckt ihre kämpferische Seite. Obwohl sie in diese Familienfehde nur zufällig hinein stolpert, verschließt sie sich nicht vor der Situation. Sie nimmt alles an und versucht es zu verarbeiten. Manches ist einfach, anderes nagt an ihr. Etwas zwielichtig wurde dagegen der Charakter des Padre aufgestellt. An sich steht er zwischen den Familien, aber manchmal deutete einiges darauf hin, dass er sehr viel mehr weiß und tut. Was genau seine Rolle ist und welche Macht er besitzt, ist bisher unklar.


    Macht und Fähigkeiten sind starke Punkte, die schließlich zentrale Rollen einnehmen. Zu Beginn der Geschichte war alles eher mysteriös und verborgen hinter Schleiern. Es hat Spaß gemacht das Mysterium zu erkunden und mehr über die Familien und ihre Schicksale zu lernen. Dann allerdings, hat Stefanie Hasse die Magie in die Handlung eingebunden. Plötzlich hatten alle Fähigkeiten, die sie gegeneinander einsetzen können oder vor einander verbergen. Zum Ende hin spielte die Magie immer größere Rollen, was irgendwie schade ist. Dadurch verschwand nämlich die wunderbar mysteriöse Atmosphäre, die zu Beginn herrschte. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass die Autorin den mystischen Pfad beibehalten hätte, statt stärker auf das Fantastische zu setzen. Meiner Meinung nach hätte die Handlung dadurch weniger an Spannung verloren und auch das geheimnisvolle stärker beibehalten.


    Fazit

    Ein uralter Fluch, der den Nachfahren von Romeo und Julia die Möglichkeit auf ein glückliches Leben nimmt. Spannend und emotional erzählt, hat Stefanie Hasse die alte Geschichte mit neuen Ideen kombiniert und in die heutige Zeit gebracht. So dürfen an Stelle des legendären Paares nun andere nach dem Glück greifen, auch wenn das Schicksal gegen sie spielt.


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    Inhalt

    Als Dokumentarfilmer ist Slater Carson viel unterwegs, doch das ausgerechnet seine Rückkehr nach Mustang Creek sein ganzes Leben verändern wird, hätte er nicht gedacht. Denn hier begegnet er der Hotelmanagerin Grace und ihrem Stiefsohn Ryder. Slater fühlt sich sofort von der attraktiven Frau angezogen, doch sie zeigt ihm die kalte Schulter, was sich aber schon bald ändert. Nicht nur kümmert sich Slater um Ryder und hilft ihm Schwierigkeiten fernzubleiben, er steht auch ihr bei und möchte mit seiner Arbeit dem Hotel zum Aufschwung verhelfen. Doch gerade als er und Grace beginnen sich näherzukommen, kündigt Ryders Vater seine Rückkehr an und jemand beginnt sie zu sabotieren.


    Meine Meinung

    Mustang Creek ist eine eher kleine Stadt in Wyoming und die Heimat der Carson Brüder. Zu dritt haben sie ein gut laufendes Unternehmen aufgebaut, das mehrere Zweige umspannt. In diesem ersten Band erzählt Linda Lael Miller die Geschichte des ältesten Bruders.


    Slater Carson arbeitet mit seinen Brüdern Drake und Mace im Familienunternehmen, doch hauptsächlich widmet er sich Dokumentarfilmen. Mit einem guten Auge für Perspektiven und Details ist er sehr erfolgreich in seinem Job. In der Liebe hingegen war das Glück noch nicht auf seiner Seite. Zwar hat er eine Tochter und ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter, doch zwischen ihnen ist keine Liebe mehr. Dann begegnet er Grace und fühlt sich zu ihr hingezogen. Die schöne und temperamentvolle Frau weckt sein Interesse und ihre Art macht sie überaus verführerisches. Er findet es toll, wie sie sich um Ryder kümmert, auch wenn er gar nicht ihn Sohn ist. Slater hört ihr gerne zu und widmet sich auch ihren Ideen, er erkennt an, dass sie nicht nur schön und klug, sondern auch unabhängig ist. Allerdings wäre er kein Cowboy, wenn er nicht auch einen Beschützerinstinkt hätte und sich daher um Grace und Ryder sorgt, als es zu seltsamen Vorfällen kommt.


    Grace Emery ist als ehemalige Polizistin und derzeitige Hotelmanagerin eigentlich schon genug ausgelastet, da braucht sie nicht noch einen Mann. Es reicht ja schon, dass sie sich um Ryler, den Sohn ihres Exmannes kümmern muss, der lieber als Soldat unterwegs ist statt sich um sein Kind zu kümmern. Doch ihr ist auch klar, dass Slater dem Hotel mit seiner Arbeit helfen könnte. Der Versuch ihre Beziehung auf professioneller Ebene zu halten scheitert aber recht schnell, denn der charmante Filmemacher schleicht sich in ihr Herz und macht sich zu einer starken Bezugsperson für Ryler. So muss Grace auch anerkennen, dass Slater vielleicht dich der Richtige sein könnte und sie ihn mehr braucht, als sie zugeben will.


    Während als Grace und Slater versuchen ihre Gefühle zu ordnen und sich langsam annähern, werden ihnen Steine in den Weg gelegt. Nicht nur taucht der Exmann von Grace wieder bei ihr auf und muss bei ihr und Ryder unterkommen, er gibt auch noch jemanden, der versucht ihre Arbeit zu ruinieren. Es geht sogar so weit, dass sie auch persönliche Angriffe erleiden muss. Zwar gibt es einen Verdächtigen, doch ihm alles nachzuweisen ist beinahe unmöglich.


    Diese Angriffe und Spannungen steigern die Aufmerksamkeit auf die Handlung und fesseln an die Seiten. Um das Ganze aufzulockern, setzt die Autorin die Familie von Slater ein. So haben seine Brüder dauernd Wetten darüber laufen, wie weit er und Grace kommen und seine Mutter geht sogar so weit schon eine Hochzeit zu planen ohne das Grace überhaupt gefragt wurde. Zudem flirten Drake und Mace gerne mit Grace, was ihren Bruder natürlich auf die Palme bringt. Dadurch kommt es zu vielen komischen Situationen, die einfach zum Lachen einladen.


    Diese Abwechslung zwischen Spannung und Leichtigkeit, gepaart mit den wunderbaren und liebenswerten Charakteren, macht die Handlung zu einem tollen Leseerlebnis. Zudem hat Linda Lael Miller diesen ganz und gar einfühlsamen und leichten Schreibstil, der es erlaubt durch die Seiten zu fliegen. Ihre Beschreibungen entführen nach Mustang Creek und machen die Geschichte lebendig. Es macht Spaß den Carsons beizuwohnen, daher ist es toll zu wissen, dass es weitere Bände im Zusammenhang mit den Brüdern geben wird.


    Fazit

    Eine leichte und süße Liebesgeschichte, die mit Humor und Spannung überzeugen kann. Slater und Grace geben ein gutes Paar ab und ihr Weg zu ihrer Beziehung ist durchaus lesenswert. Die perfekte Lektüre für einen schönen und gemütlichen Abend.


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    Inhalt

    Vor fünf Jahren entdeckte ein ungewöhnliches Team einen Übergang in ein Paralleluniversum. Ohne es zu ahnen, verändern sie die Geschichte der Welt und finden Hinweise darauf, dass ihr Eingreifen erneut nötig sein wird. Tom Stafford, der damals noch ein Jugendlicher war, ist inzwischen ein MI6 Agent, der darauf vorbereitet wurde, erneut die andere Welt zu betreten. Ein Zwischenfall sorgt dafür, dass das neue Team vorzeitig nach Old Sarum des 13. Jahrhunderts reisen muss. Hier finden sie Hinweise darauf, dass es noch jemanden gibt, der in das Geschehen dieser Welt eingreift. Zu allem Übel hat ihr Gegenspieler bereits eine entscheidende Position eingenommen und gefährdet die ganze Mission.


    Meine Meinung

    Am Ende des ersten Bandes gab es bereits Hinweise darauf, was hier kommen könnte, doch das Ergebnis selbst überrascht, denn mit dem hier aufgebautem Gegner hätte man nun wirklich nicht rechnen können.


    Es ist fast fünf Jahre her, dass Tom durch einen Zufall in eine Parallelwelt fiel und in Old Sarum seine tot geglaubten Eltern fand. Zusammen entkamen sie dem aufkeimendem Konflikt, ließen aber auch Freunde zurück. Da es Hinweise darauf gibt, dass Tom noch einmal eine wichtige Rolle in der anderen Zeit spielen wird, schlug er die Ausbildung beim MI6 ein. Der Zeitpunkt seiner Mission kommt immer näher und die Vorfreude steigt. Dann gibt es allerdings einen Vorfall, der den sofortigen Eingriff benötigt. Zusammen mit Commander Sonderborg und einem neuen Team, macht er die Reise durch den Bruch und findet sich in der vertrauten Umgebung von Old Sarum wieder. Im Kloster erfahren sie von Agent Folder, der dort als Bruder Bardo lebt, dass sich einiges verändert hat. Etwas Seltsames geht vor. Jemand greift in die Ereignisse ein und bringt die Ordnung durcheinander, doch dieser jemand gehört nicht zu ihnen.


    Vor diese Situation gestellt, versucht Tom mehr zu erfahren. Doch je mehr er in Erfahrung bringt, desto merkwürdiger wird es. Es gibt jemanden in dieser Welt, der ihr Vorhaben verhindern will und zu allem Übel weiß dieser Feind auch nur all zu genau wer sie sind. Insbesondere Tom ist von der Entwicklung betroffen, denn sein Gegenspieler hat ihm etwas überaus wichtiges gestohlen. Dies motiviert ihn aber auch noch härter und intensiver an der Vervollständigung des Plans zu arbeiten.


    Auch der zweite Band um das Multiversum spielt wieder in zwei Welten. Die Einführung und das Ende, an sich eher recht kurze Stränge, finden in unserer Gegenwart statt, während die Haupthandlung in der Parallelwelt abspielt. Fünf Jahre sind inzwischen vergangen, doch zusammen mit Tom trifft man trotzdem auf bereits bekannte Charaktere aus dem Vorgängerband. Auch sie haben ihre Entwicklungen durchgemacht und sich verändert. Dabei hat Petra Mattfeldt wirklich gut gearbeitet und ihnen ihre Geschichten auch gegeben.


    Wirklich interessant aufgebaut wurde auch der Gegenspieler von Tom und seinem Team. Es dauert etwas, bis ans Licht kommt, um wem es sich dabei handelt. Wer es am Ende ist, ist wirklich eine Überraschung. Doch damit wird dann erst richtig klar, weshalb die Buchreihe “Multiversum” heißt. Hierbei heizt die Stimmung richtig ein und das Interesse wächst. Leider schöpft die Autorin diesen Aspekt nicht vollständig aus. Er bleibt vorerst nur ein Randphänomen. Es ist schade, das daraus nicht mehr gemacht wurde.


    Gut gemacht wurde hingegen das Spiel mit den Geheimnissen. Tom findet sich in einer Situation wieder, in der er nicht weiß, wem er vertrauen kann. Wer gehört zu ihm? Wer ist unabhängig? Wer gehört zum Feind und arbeitet gegen ihn? Es ist sein Glück, dass man ihn zum Agenten gemacht hat und dadurch einiges an Erfahrung für solche Situationen sammeln konnte. Die Frage ist jedoch, ob sein Wissen und Instinkt ausreichen und gegen seinen Feind zu bestehen.


    Das Ende selbst ist von der Autorin aber überaus grausam gestaltet worden. Obwohl die Handlung einen gewissen Abschluss findet, bleiben doch viele Fragen offen. Zwar ist es an sich kein wirklicher Cliffhanger, doch der Leser wird irgendwie hängen gelassen. Allerdings gibt es erneut eine Anspielung darauf, dass es einen weiteren Band geben wird.


    Fazit

    Tom Staffords zweites Abenteuer bringt ihn wieder zurück in die Parallelwelt und nach Old Sarum. Eigentlich ist er gekommen, um eine Mission zu erfüllen, doch es scheint, als würde jemand aktiv gegen ihn arbeiten. Gezwungen zu agieren, kämpft er um die Erfüllung seiner Mission und die Rettung seiner Vertrauten. Spannend erzählt, macht dieser zweite Band noch neugieriger auf das Multiversum und die möglichen Verbindungen darin.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:



    Inhalt
    Nach den schrecklichen Ereignissen an ihrer Highschool, wird Paige zu ihrem Vater nach Wyoming geschickt. In der Ruhe der scheinbar unendlichen Weiten und dem Ranchleben, soll sie alles verarbeiten, was sie in letzter Zeit zu tragen hatte. Hier begegnet sie wieder Jack, einem Jungen, den sie noch aus ihrer Kindheit kannte und aus dem ein unglaublich attraktiver Cowboy geworden ist. Die Ausflüge mit ihm und die Krankheit ihres Vaters wirken stark auf Paige und langsam beginnt sie zu vertrauen. Um sich die Last von der Seele zu nehmen, fängt sie an ein Tagebuch zu schreiben und mit jedem neuen Wort, lässt sie die Schuld und den Schmerz aus sich herausfließen.


    Meine Meinung
    Zuerst sollte wohl gesagt werden, dass man sich nicht von dem Cover auf die falsche Fährte locken lassen sollte. Ja, das Buch beinhaltet eine schöne Liebesgeschichte zwischen einem Mädchen und einem Cowboy, die auch noch auf einer Ranch spielt. Aber sie ist viel düsterer, als man glauben würde. Denn die Autorin thematisiert hier auch eine ungesunde, wenn auch vergangene Beziehung, Leistungsdruck und Suizid, sowie die Angst geliebte Menschen zu verlieren.


    Die Geschichte startet damit, dass Paige gerade die Highschool abgeschlossen hat. Es ist viel passiert, weshalb ihr Zustand nicht der Beste ist. Nur noch aus Haut und Knochen bestehend und als Schatten ihrer Selbst, wird sie von ihrer Mutter nach Wyoming auf die Ranch ihres Vaters geschickt. Dort soll sie Abstand zu Kalifornien und den schmerzlichen Erinnerungen gewinnen und ihrer Seele und Körper Zeit zum Heilen geben. Doch Paige hat ihren Vater schon seit Jahren nicht mehr gesehen, weshalb es sie schockiert zu erkennen, dass der Mann, an den sie sich erinnert, so nicht mehr existiert. Ihr Vater ist schwer krank, und sich dem zu stellen, macht es ihr noch schwerer sich zu öffnen.


    Auf der Ranch trifft sie aber auch auf den attraktiven Jack. Er lebt und arbeitet dort und Paige erkennt, dass sie ihm vor langer Zeit schon einmal begegnet war. Seine offene, freundliche und ehrliche Art macht ihn unglaublich sympathisch. Er strahlt etwas überaus beruhigendes aus, was Paiges verletzter Seele hilft, denn er vermittelt den Eindruck, als könnte man sich jederzeit auf ihn verlassen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass zwischen ihm und Paige eine Anziehungskraft herrscht, die mit der Zeit immer stärker wird. Das Schöne ist aber, dass dieser entstehenden Beziehung Zeit gelassen wurde. Die Autorin hat das Tempo so gestaltet, dass Paige sich nicht bedrängt fühlt. Sie kann sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, während sie langsam mehr Nähe zu Jack zulässt.


    Als Ich-Erzählerin gibt Paige ihre Geschichte auf zwei Zeitebenen wieder. So gibt es die Gegenwart, in der sie auf der Ranch ist und ihre Tage mit ihrem Vater und Jack verbringt. Es gibt aber auch die Vergangenheit, die sie durch Tagebucheinträge wiedergibt. Darin erzählt sie von Schülern an ihrer Schule, die sich das Leben nahmen und von der verbotenen Beziehung zu ihrem Stiefbruder Ty, die als Nervenkitzel begann und als Alptraum endete.


    Paiges Rückblick zeigt viel Dramatik auf, die aber doch realistisch erscheint. Sie erzählt von Schülern, die unter enormen Leistungsdruck stehen und ihre Versagensängste vor Augen haben, die dem nicht mehr standhalten können, weshalb sie keinen anderen Ausweg als den Suizid sehen. Vielleicht können dies nicht alle verstehen, denn nicht alle leben mit dem Druck erfolgreich sein zu müssen. Doch es gibt Familien, wo Kindern mit dem Glauben aufgezogen werden, nur etwas wert zu sein, wenn bestimmte Ziele erreicht werden. Gelingt dies nicht, fühlen sie sich als Versager und entkommen dem nur durch den Tod.


    Dann ist da noch die ungesunde Beziehung, die Paige eingeht und am Ende bereuen muss. Es beginnt als etwas Verbotenes, was viel Aufregung mit sich bringt, doch schon bald kann sie dem nicht mehr entrinnen, denn die Suche nach Nähe und das Verlangen bringen sie in unmögliche Situationen. Vor allem fordert diese Beziehung mehr, als sie geben kann und will, was sie zu Entscheidungen drängt, die sie unmöglich treffen kann.


    Die Autorin schafft durch das Vergangene eine unglaubliche Schwere, die sie aber durch Jacks gegenwärtige Leichtigkeit und Zuversicht ausgleicht. Er schenkt einem das Gefühl von Wärme und Geborgenheit, ohne ein absolut perfekter und fehlerfreier Charakter zu sein. Zum Ende hin überrascht die Autorin aber auch durch einen weiteren Schicksalsschlag, der den Protagonisten zusätzliche Kraft abverlangt und viel Schmerz mit sich bringt. Doch die Realität kann nun mal unglaublich grausam sein, man darf nur nicht an ihr zerbrechen.


    Fazit
    Man würde niemals vermuten, dass dieser Roman so viele schwere, traurige und überaus emotionale Komponenten besitzt, die sich am Ende in der Geschichtet tatsächlich wieder finden. Der Eindruck einer leichten Lovestory bereitet keinesfalls auf die eindringliche und realistische Hand vor, die einem Saures gibt und zu Tränen rührt. Heidi R. Kling gelingt es dem Leser das Herz zu zerschlagen, ihn aber auch hoffnungsvoll zu entlassen. Es ist keine leichte Lektüre für zwischendurch, sondern ein Buch, das zerstört und wieder aufbaut.


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    Inhalt
    Als alleinerziehende Mutter hat Maeve es nicht leicht, denn obwohl sie sich wie wild als Krankenschwester durchkämpft, reicht das Geld an allen Enden nicht. Nun, da Weihnachten vor der Tür steht, ist es besonders schlimm, denn es scheint, als könnte sie nicht mal ein Geschenk für Luka, ihren Sohn, kaufen. Doch dann wird Cal Peyton eingeliefert und stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf. Der bekannte Footballspieler der Miami Rangers treibt sie in den Wahnsinn, doch dank seines Beinbruchs braucht er eine private Krankenschwester und bietet ihr den Job an. Aus finanziellen Gründen nimmt sie das Angebot an und kommt Cal damit näher als erwartet.


    Meine Meinung
    Ein Leben als alleinerziehede Mutter mit Geldsorgen ist alles andere als leicht. Dies weiß die Krankenschwester Maeve Montana nur all zu gut. Obwohl sie bereits Extraschichten übernimmt, kann sie ihrem Sohn nicht das bieten, was sie gerne würde. Vor allem aber schmerzt es, dass Luka sich ihrer Situation bewusst ist. Ihn davor zu beschützen, gelingt ihr nicht wirklich.


    Maeve ist großartig in ihrem Job, übernimmt alle Schichten, die sie bekommt, und geht auf die Patienten ein. Sie hilft, wo sie kann, auch wenn es ihr viel Kraft abverlangt, denn dadurch kann sie weniger Zeit mit ihrem Sohn verbringen. Luka ist ihr größter Schatz und sie liebt ihn über alles. Um ihm etwas bieten zu können, geht sie sogar auf das Angebot an als private Krankenschwester zu arbeiten, auch wenn ihr Patient sie in den Wahnsinn treibt.


    Cal Peyton ist Footballer der Maimi Rangers und daran gewöhnt, dass man ihn kennt. Es überrascht ihn daher, dass Maeve keine Ahnung hat, wer er ist und es ihr schließlich auch egal ist. Ihre erfrischend ehrliche Art gefällt ihm, denn niemand sonst spricht so mit ihm. Daher will er auch unbedingt sie als seine private Krankenschwester. Ihre Nähe und auch die ihres Sohnes tun ihm gut und bringen viel Freude mit sich. Cal lernt viel über sich selbst und muss sich dabei auch den eigenen Unsicherheiten stellen.


    Krankenschwester trifft auf Sportler oder auch arm trifft auf reich. Die Protagonisten dieser Geschichte kommen aus gegensätzlichen Welten, doch ein Vorfall bringt sie zusammen. Im Krankenhaus begegnen sich die unterschiedlichsten Menschen, dass zwei von ihnen Gefühle für einander entwickeln, ist also gar nicht so unmöglich.


    Violet Thomas bzw. Ann-Kathrin Karschnick schreibt über unterschiedliche Menschen und doch gelingt es ihr sehr gut ihre Problematiken darzustellen. Ob es nun Maeve mit ihrem Stress und ihren Sorgen ist oder Cal mit seiner Selbstsicherheit und den Ängsten, ihre Leben sind verschieden und weit voneinander entfernt, doch Umschreibung lässt zu, dass man sich in beide einfühlt.


    Die Beziehung zwischen Maeve und Cal wird zart gezeichnet. Die Autorin lässt ihnen Zeit einander kennenzulernen. Sie gibt auch Cal die Zeit Luka ins Herz zu schließen. Es wird nichts überstürzt oder voran gedrängt. Ihnen wird auch der Raum gegeben Fehler zu machen. Das Schöne ist, dass hier keine Perfektion angetrieben wird, was der Handlung ein Gefühl von Realität verleiht.


    Obwohl die Geschichte nur wenige Seiten umfasst, ist die Handlung gut aufgebaut und wirkt zu keinem Zeitpunkt gedrängt. Natürlich weiß man schon zu Beginn wie es enden wird, allerdings nimmt dieses Wissen nicht die Spannung raus. Auch die Konzentration auf die Protagonisten und der dadurch verursachte Mangel an Nebencharakteren ist nicht schädlich, denn trotz ihres kurzen Auftretens, sind sie keinesfalls blass und unscheinbar.


    Fazit
    Eine süße Geschichte über eine gestresste Krankenschwester und ihre Chance auf die Liebe. Obwohl die Handlung an sich recht simpel ist, wird sie lebensnah und berührend erzählt. Eine leichte und kurze Lektüre für einen schönen Abend.


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    Inhalt
    Mia kann es kaum glauben, ihre geliebte Emma, ihre heißgeliebte Oldtimer-Ente, wurde grausam von einem anderen Auto in Mitleidenschaft gezogen. Der Fahrer ist ausgerechnet der bekannte Fernseh-Astrologe Samuel Baumann, von dem ihre Mitbewohnerin und beste Freundin absolut begeistert ist. Sam will seinen Fehler natürlich wiedergutmachen und sorgt dafür, dass Emma die beste Behandlung bekommt, während er sich die Zeit nimmt, sich um Mia zu kümmern.


    Meine Meinung
    Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Samuel Baumann, der ein Schütze ist. Diese gelten als aktiv, aufrichtig, freiheitsliebend, überzeugend und zielstrebig. Sie sind aber auch egoistisch, eigensinnig, maßlos und reizbar.


    Samuel oder Sam ist bekannt und begehrt, denn als Fernseh-Astrologe ist er jeden Morgen präsent. Seine Vorhersagen sind zudem sehr zutreffend, weshalb viele auf ihn vertrauen. Auch Mias beste Freundin Laila-Luna, die sich selbst gerne mit Astrologie beschäftigt, ist ein großer Fan von ihm.
    Sams Gegenstück ist in dieser Geschichte Mia Rausch. Sie hat den Laden ihrer Eltern übernommen und hat Spaß an ihrem Job als Weinhändlerin. Zudem hat sie eine Schwäche für Oldtimer, die sie durch ihre geliebte Emma ausdrückt.


    Ein Unfall führt die zwei zusammen und Sam findet großes Interesse an der Frau, die für ihr Auto Tränen vergießt. Er setzt alles daran sie näher kennenzulernen. Mia ist von seiner Annäherung überrascht, lässt sich darauf aber ein, denn der attraktive Mann gibt ihr die Chance sich freier und wilder zu fühlen als je zuvor.


    Da es sich hierbei um erotische Kurzgeschichten handelt, dürfte klar sein, dass zwischen Mia und Sam was laufen wird. Diese Begegnungen sind wirklich gut dargestellt. Kaila Kerr schafft es diese erotischen Begegnungen mit etwas Romantik auszufüllen und daraus mehr als nur Sex zu machen. Das Schöne ist, dass es mehr gibt als nur ihre körperlichen Interaktionen. Sie haben auch ganz normale Treffen und kommen sich näher.


    Die Geschichte fängt an sich gut an. Zwei Menschen lernen sich durch einen Zufall kennen und kommen sich näher. Zwischen ihnen wächst eine Art Beziehung heran. Sie verbringen Zeit miteinander, alles läuft super. Tja, und dann kommt das Ende. In meinen Augen hat es das Ganze irgendwie versaut. Ich weiß ja, es sollen nur erotische Abenteuer sein, aber ein anderes Ende wäre so viel passender gewesen. Mich hat es echt geärgert, dass es so eine Wendung geben musste. OK, ja, es ist die Romantikerin in mir, die sich einen anderen Ausgang gewünscht hätte.


    Neben dem Ende, gab es noch einen anderen Punkt, der mich an dieser Handlung gestört hat. Ja, diese Kurzgeschichten drehen sich um die Sternzeichen, aber leider hatte ich hier oft das Gefühl, dass die Autorin zu stark versucht hat die Eigenschaften des Schützen zu betonen. Etwas weniger wäre besser gewesen.


    Fazit
    Eine schöne, romantische und erotische Kurzgeschichte rund um das Sternzeichen Schütze. Mia und Sam geben ein interessantes Paar ab. Die Beziehung, die zwischen ihnen entsteht, wird wunderbar aufgebaut, bis eine Wendung alles verändert. Mit einem anderen Ausgang, wäre die Handlung mehr nach meinem Geschmack. Trotzdem ist dies eine echt lesenswerte Geschichte.


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    Inhalt
    Liva ist fest davon überzeugt, dass ihr perfekter Partner nur ein Wassermann sein kann. Diesen zu finden ist allerdings nicht gerade einfach. Nachdem Onlinedating sich als Reinfall erwiesen hat, rät ihre Freundin ihr, es mit Speed-Dating zu versuchen. Hier kann sie die Männer schließlich persönlich begutachten und befragen, auch wenn sie nur das Sternzeichen interessiert. Obwohl alles erst auf einen weiteren Reinfall hindeutet, taucht ein Mann auf, der Liva beeindruckt. Doch kann er tatsächlich ihre Kriterien erfüllen?
    Meine Meinung
    Die typischen Eigenschaften des Fische Sternzeichens sind Einfühlsamkeit, Geselligkeit, Hilfsbereitschaft, Romantik und Verträumtheit. Als negativ werden ihre Beeinflussbarkeit, Labilität, Unzuverlässigkeit und Sentimentalität angesehen.

    Leider ist Liva absolut nicht an anderen Sternzeichen interessiert. Für sie steht fest, dass es nur eine perfekte Beziehung mit einem Wassermann geben kann. Sie erfüllen alles, was sie sich wünscht und zudem hat eine Wahrsagerin ihr so etwas vorhergesagt. Daher geht sie allen Männern aus dem Weg, die nicht ihr Wunschprofil erfüllen. Sie versucht es mit Onlinedating und später sogar mit Spped-Dating. Irgendwo muss es doch den passenden Kandidaten geben. Bei einer dieser Speed-Dating Veranstaltungen trifft sie tatsächlich auf den gesuchten Wassermann. Er ist charmant, romantisch und einfach nur verführerisch heiß. Beinahe schon ein zu perfekter Mann.


    Ben ist eigentlich Fische, doch da Liva sich unbedingt einen Wassermann wünscht, gibt er vor einer zu sein. Sie hat nämlich sein Interesse geweckt und wenn diese kleine Lüge ihm hilft sie kennenzulernen, warum nicht? Und so kann er die verbissene Frau langsam für sich gewinnen und ihr zeigen, dass nicht alles mit den Sternzeichen zu tun hat.


    Wie nicht anders zu erwarten, entsteht zwischen Live und Ben eine erotische Beziehung, bei der aber auch Gefühle ins Spiel kommen. Ben verführt sie, treibt Spielchen mit ihr und bringt sie zu ungewohnten Höhepunkten. Er lässt ihr aber auch Freiraum und zeigt ihr, dass er nicht nur Sex von ihr will. Ihm liegt viel an Liva, was er auch zu beweisen versucht.


    In ihrer Kurzgeschichte gibt Aimee Laurent ihren Protagonisten Zeit, weshalb nicht alles gehetzt erscheint. Trotz weniger Seiten, können Liva und Ben sich kennenlernen und eine Beziehung aufbauen, eher Erotik ins Spiel kommt. Es ist schön, dass ihnen diese Kennenlernphase zugestanden wurde. So können sie zu einem interessanten und irgendwie schönes Paar heranwachsen.


    Nervig hingegen war Levis Besessenheit von dem Sternzeichen Wassermann. Ihr war der Mensch selber irgendwie weniger wichtig als sein Geburtsdatum. Wie eine Verrückte hat sie nach diesem Merkmal gesucht und dabei alle Männer links liegen lassen, die nicht ihre Kriterium erfüllten. Sie hat nicht mal versucht sie kennenzulernen. Auch an Ben hat sie die Eigenheiten des Sternzeichens gesucht und versucht zu beweisen, dass es Zusammenhänge mit dem Wassermann gibt.
    Diese absolute Besessenheit hat sogar die tollen Szenen der Verführung überschattet, dabei hat die Autorin diese wirklich gut ausgestaltet.

    Fazit
    Die Liebe hat nichts mit dem Sternzeichen zu tun. Genau dies versucht Ben Liva zu beweisen, die sich darauf versteift hat, dass nur ein Wassermann für sie perfekt sein kann. Ein an sich schönes erotisches Abenteuer mit einer nervigen Protagonistin, die immer ihren Kopf durchsetzen muss.

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    Inhalt
    Emma kann es kaum fassen, in ihrem Zimmer sitzt der Mädchenschwarm der Schule, Justus Brandner. Doch es ist nicht so, wie es aussieht, denn scheinbar haben ihre Mutter und sein Vater heimlich eine Beziehung geführt und nun beschlossen zusammen zu ziehen. Gezwungen ihn nun täglich zu sehen, verursacht bei Emma Schmetterlinge im Bauch. Fest davon überzeugt nicht verliebt zu sein, will sie es durch ein Date mit Justus beweisen. Blöd nur, dass dieser sie abweist und dazu auch noch eine Lüge benutzt. Doch zwischen ihnen herrscht eine Spannung, die so manche Glühbirne zum Explodieren bringt und mehr zu bedeuten scheint, als sie zugeben wollen.
    Meine Meinung
    Den Ausdruck “Schmetterlinge im Bauch” kennt vermutlich jeder, was die Autorin hier aber mit “Schmetterlinge im Dunkeln” gemeint hat, galt es herauszufinden.

    Die Geschichte dreht sich um Emma Seidel, die sich absolut betrogen fühlt. Da kommt sie nichts ahnend von der Schule Heim und findet ihren Erzfeind, den Mädchenschwarm Justus Brandner, in ihrem Zimmer vor. Alle ihre Sachen wurden in eine kleine Kammer geschafft und ihre Mutter erklärt, dass sie sich nicht anstellen soll. Heimlich hat sie nämlich beschlossen mit ihrem Freund zusammenzuziehen, der zufällig der Vater von Justus ist.


    Mit dem Mädchenschwarm und Herzensbrecher konfrontiert, weiß Emma nicht recht, was sie machen soll. Zu allem Übel nistet sich in ihrem Buch ein Schmetterling ein, den sie liebevoll Tiberius nennt und der immer auf Justus zu reagieren scheint. Ihre Freundin Lulu schlussfolgert, dass sie verleibt ist, doch Emma will nichts davon wissen. Nie und nimmer ist sie in ihn verliebt! Ein Date soll dies beweisen, allerdings meint Justus, dass er aus persönlichen Gründen derzeit zu keinem Date bereit ist. Als Emma jedoch erfährt, dass er für die Absage gelogen hat, ist sie außer sich und stellt ihn zur Rede.


    Daher gibt es viel Stress zwischen den Beiden, immer wieder bricht Streit aus, denn beide haben Vorurteile dem Anderen gegenüber. Emma würde ihm am liebsten aus dem Weg gehen, nur haben ihre Eltern da einen ganz eigenen Plan. So sollen Emma und Justus mehr Zeit miteinander verbringen um als Familien zusammenzuwachsen. Das Universum scheint aber etwas dagegen zu haben, dass sie sich näher kommen, denn bei jeder Annäherung passiert etwas Ungewöhnliches.


    Es ist faszinierend zu lesen, wie Emma und Justus sich zanken. Sie reden oft aneinander vorbei, während sie einander eigentlich näher kommen wollen. Kerstin Ruhkieck zeichnet diese sanften Momente, in denen die wahren Gefühle aufblitzen, mit viel Zartheit und Sehnsucht. Dem Leser ist sofort klar, was sie empfinden, während sie noch nach Antworten suchen.


    Um es spannend zu machen, werden einzelne Vorfälle eingebaut, die immer dann passieren, wenn es zwischen den Protagonisten gerade etwas intensiver zugeht. Dank ihnen ergibt der Titel dann auch einen Sinn. Man versteht jedenfalls, wieso die Autorin es so ausgewählt hat. Übrigens finde ich es absolut genial, dass Emma ihrem Schmetterling im Bauch einen Namen gegeben hat. Ihm am Ende aber auch die Freiheit schenken konnte.

    Fazit
    Eine süße Kurzgeschichte um zwei ungleiche Protagonisten, die plötzlich gezwungen sind mehr Zeit miteinander zu verbringen und dabei die eignen Gefühle erkennen. Witzig und emotional geschrieben, überrascht die Handlung immer wieder mit schönen Wendungen. So macht es Spaß Emma und ihren Tiberius zu beobachten und ihren Weg zu Justus zu verfolgen. Leicht verrückt und chaotisch, aber sehr lesenswert.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Drake Carson ist ein wahrer Cowboy, der seine Ranch und das Landleben liebt. In letzter Zeit sind allerdings einige Probleme aufgetreten, die ihm Kopfschmerzen bereiten. Eins davon ist ein wilder Hengst, der seine Stuten weglockt. Ein anderes ist eine attraktive Tierforscherin, die eben diesen Hengst beobachten und studieren will. Lucinda Hale untersucht die Auswirkung von Wildpferden auf Farmtieren und wurde dafür von Drakes Mutter dazu eingeladen es bei ihnen zu tun. Und so muss sich der grummelige Mann der schönen Frau stellen, denn trotz seines Unwillen, ist er ein Gentleman und fühlt sich verpflichtet Lucinda bei ihren Untersuchungen zu beschützen. So dauert er gar nicht lange, bis sich auch Gefühle einschleichen.
    Meine Meinung
    Drake Carson ist der mittlere Bruder der Carsons. In Mustang Creek führt er die Familienranch und kümmert sich um das Land und die Tiere. Er ist ein sehr ruhiger Mann, der sich seine Gefühle nicht immer anmerken lässt.

    Anders als seine Brüder, hat Drake keinen Drang sich weit von Mustang Creek zu entfernen. Hier ist sein Land und hier sind seine Tiere. Sie begleiten ihn überall hin und bekommen viel von seiner Aufmerksamkeit. In der Liebe hatte auch er bisher kein Glück, denn zu oft gilt sein Engagement der Ranch statt irgendwelchen romantischen Dates. Daher überrascht es ihn selbst, dass Lucinda ihm so sehr unter die Haut geht.


    Die schöne, sture und temperamentvolle Frau stellt sich ihm immer wieder entgegen und bietet ihm die Stirn. Ihre Art macht ihn neugierig, weshalb er sie gerne etwas ärgert und reizt. Obwohl ihr Einsatz für die Wildpferde ihn auf die Palme treibt, kann er nicht umhin sie für ihren Idealismus zu bewundern. Ihre Leidenschaft und ihr Einsatz beeindrucken ihn, doch sein Beschützerinstinkt will sie auch von allen Gefahren durch die Tiere fernhalten.


    Lucinda Hale ist eine Tierforscherin und ebenfalls ein großes Herz für Tiere. Dank Blythe bekommt sie die Gelegenheit auf der Carson Ranch ihre Forschungen zu betreiben. Mutig wagt sie sich in die Nähe der Tiere und triebt Drake damit in den Wahnsinn. Allerdings ist Luce, wie sie genannt wird, auch etwas scheu. Sie ist mehr eine Beobachterin als jemand, der anfassen und berühren will. Es macht ihr auch Spaß Drake und seine Brüder zu beobachten, denn obwohl sie sich immer zanken und einander auf die Palme treiben, ist ihre Liebe und Verbundenheit zueinander klar erkennbar. Luce bemerkt auch aber, dass der sture und dickköpfige Drake ihr nicht mehr aus dem Kopf geht, ihr durch ein Lächeln den Atem raubt und sich langsam in ihr Herz schleicht. Doch erst der absolut romantische Kuss beim Sonnenuntergang überzeugt sie davon, dass sie mehr von ihm will.


    Während Drake und Lucinda noch versuchen die Beziehung zwischen ihnen zu definieren, hat der Rest der Familie längst beschlossen, dass sie zusammen gehören. Insbesondere Blythe plant schon voraus und hat beinahe die komplette Hochzeit vorbereitet. Mace und Slater nutzen die Gelegenheit, um Drake zu ärgern und wie es bei ihnen üblich ist, schließen sie auch Wetten ab, was viel Humor in die Handlung bringt.


    Neben der Liebesgeschichte liegt ein starker Fokus auch auf den Tieren. Drake hat ja seine Hunde immer um sich, dann sind da noch die Wildpferde. Die Protagonisten versuche alles zu tun, um sie vor Schaden zu bewahren und die Problematiken zu lösen, die sie verursachen. Dabei geraten zwar Drake und Luce immer wieder aneinander, gehen aber auch Kompromisse ein.


    Wie schon der erste Band, überzeugt auch dieses Buch mit viel Humor, tollen Charakteren und einer Liebe und Leidenschaft für Tiere und das Land. Mit wunderbaren Beschreibungen erwacht die Ranch mit ihren Bewohnern zum Leben und lädt mit einer gewissen Ruhe zum Verweilen ein. Die Vorfälle mit den Tieren sorgen für Spannung, während Drake langsam beginnt die Romantik in den Alltag einzubringen. Die Carsons selbst überraschen immer wieder und sorgen für viele Lacher, denn die herzlich verrückte Art von ihnen macht einfach Spaß.

    Fazit
    Auch der 2. Band um die Carson Brüder begeistert wieder mit einer tollen Liebesgeschichte. Als sture Protagonisten machen es Drake und Lucinda einander nicht leicht, doch irgendwie gelingt es ihnen doch zueinander zu finden. Die gemeinsame Leidenschaft für Tiere spielt dabei eine große Rolle. Spannend und witzig geschrieben, bietet die Handlung die perfekte Lektüre für einen gemütlichen Abend.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Yannis Tagwind ist jung, attraktiv und eigentlich auch sehr beliebt. Er scheut sich nie vor der Arbeit und hat ein großes Herz für Kinder. Für seine Geschwister wäre er bereit alles zu tun. Doch der warmherzige junge Mann hat auch ein Geheimnis, von dem er fürchtet, jemand könnte es aufdecken. Denn während seine Familie darauf hofft, dass er sich bald eine Braut sucht, hat er sein Herz an einen anderen Mann verloren. Zwar sind gleichgeschlechtliche Beziehungen in Hemera nicht verboten, doch Yannis weiß, dass ihm diese Liebe niemand verzeihen würde. Schließlich kämpfen zu viele um die Aufmerksamkeit des Gottessohnes unter ihnen.
    Meine Meinung
    Die Handlung setzt kurz nach den Ereignisse von “Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten” an. Göttersohn Sol ist auf der Erbe geblieben, um in Hemera ein einfaches Leben zu führen. Damit hat er seiner Enkelin Ilea die Chance gegeben seinen Platz einzunehmen, liebt sie doch schließlich seinen Bruder Aviv. Gleichzeitig hat er aber auch die Aufgabe übernommen deren Tochter aufzuziehen, da ihre Macht in der Götterwelt für ein Ungleichgewicht sorgte.

    Nun versucht Sol seinen Platz unter den Menschen zu finden, was sich aber als gar nicht so einfach erweist. Die Menschen haben schließlich eine Vorstellung von ihm und wollen diese ausgefüllt haben. Auch sehnen sie sich nach seiner Macht, glauben sie doch etwas davon für sich verdient zu haben. Doch Sol ist geblieben, weil er sich zum ersten Mal in seinem Leben richtig und wahrhaftig verliebt hat. Zwar fürchtet er sich vor diesen Gefühlen und der möglichen Verurteilung oder dem Unverständnis durch andere, aber gleichzeitig will er für sie kämpfen und endlich das Glück ausleben, nachdem er sich schon lange gesehnt hat.


    Yannis geht es da nicht unähnlich. Er hat seine Familie und seine Freunde und glaubt seinen Platz zu kennen. Von ihm wird erwartet ein nettes Mädchen zu treffen und eine eigene Familie zu gründen, kann er doch sehr gut mit Kindern. Doch während der Ereignisse um Ilea hat er auch etwas über sich gelernt und sich verliebt. Allerdings hat Yannis Angst vor seinen Gefühlen. Was, wenn man ihn so nicht akzeptiert? Die Liebe zu einem Mann ist zwar nicht verboten aber ungern gesehen, bringt sie doch keine Kinder hervor. Darf er also Sol lieben und damit möglichen Kindern mit den Fähigkeiten des Sommers im Weg stehen? Wird er womöglich mit seiner Liebe sogar seiner Familie Unheil bringen?


    Sol und Yannis sehen sich mit vielen Fragen konfrontiert aber auch mit ihren Gefühlen, schließlich wissen sie nicht wie der andere fühlt. Auf freundschaftliche Weise suchen sie die Nähe des Anderen, sehnen sich nach Berührungen und suchen nach Zeichen und Erwiderung. Obwohl sie die eigenen Gefühle und ihre Beziehung selbst nicht eingeordnet haben, scheinen andere die Anziehung zwischen ihnen bemerkt zu haben. Es passt ihnen nicht, dass ein junger Mann wie Yannis es wagt sich dem göttlichen Sol anzunähern und das lassen sie ihn auch sehr deutlich spüren.


    Jennifer Wolf ist eine Autorin, die überaus lebendig und nahegehend ihre Geschichten erzählt. Dieses Buch ist ein tolles Beispiel dafür, denn die beschriebene Abneigung gegen Yannis und seine Liebe zu Sol bereitet einem geradezu Gänsehaut. Es ist weniger die Thematisierung seiner Homosexualität, die dabei ins Rampenlicht gestellt wird. Es ist die Selbstsucht der Menschen, die glauben, dass eine Beziehung zwischen ihm und Sol ihnen etwas rauben wird. Mit einer unglaublichen Intensität werden diese Bilder des Hasses gezeichnet.


    Zum Glück sind hier aber nicht alle Emotionen negativer Art. Jennifer Wolf sorgt für genug Ausgeglichenheit. Auch das Zarte und Romantische erhält seine Chance und bringt die kribbelnde Aufregung mit sich. Es sind aber nicht nur die Momente zwischen den Männern, die das Herz anfüllen, auch ihre Beziehung mit ihren Familien bringen viele positive Gefühle zum Vorschein. Überhaupt schafft die Autorin hier ein tolles Gleichgewicht zwischen dem Positiven und dem Negativen.


    Traurigerweise zeigt die Handlung auf, dass sich die Geschichten nun immer weiter vom ursprünglichen Rahmen entfernen. Die Beziehungen der Brüder sind gefestigt und abgeschlossen, weshalb die göttliche Welt von Gaia immer weiter in den Hintergrund rückt. Zwar bleiben diesbezüglich einige Fragen offen, die wahrscheinlich nie wirklich beantwortet werden, aber einiges kann in den weiteren Bänden vielleicht noch ans Licht gebracht werden.

    Fazit
    Immer wieder müssen gleichgeschlechtliche Beziehungen viele Hürden überwinden, doch auch die von Yannis und Sol in diesem Buch. Sachlich und doch emotional wird ihr Kampf um die Anerkennung ihrer Liebe thematisiert. Wunderbar menschlich und magisch dargestellt, überzeugt Jennifer Wolf davon, dass Liebe viele Gesichter hat, ebenso wie der Hass der Menschen. Es starkes Buch, das einfach beeindruckt.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Percy Jackson ist eigentlich ein ganz normaler Junge, der ADHS hat und ein unglaubliches Talent dafür in Schwierigkeiten zu geraten. Leider sorgt dieses Talent dafür, dass er immer wieder von den Schulen verwiesen wird. So auch diesmal nach einem äußerst seltsamen Vorfall im Museum, wo seine Mathelehrerin ihn als Monster angriff. Zu allem Übel taucht sein Freund Grover bei der Hütte am Meer auf, wo er mit seiner Mutter ist, und behauptet er sei in Gefahr. Scheinbar ist er ein Halbgott und soll etwas unheimlich wichtiges gestohlen haben, weshalb ihn nun die Monster der Mythologie jagen. Es gibt nur einen sicheren Ort, das Half-Blood Camp. Doch der Weg dorthin ist gefährlich und fordert einen hohen Preis.
    Meine Meinung
    Eigentlich ist Percy Jackson inzwischen ein Name, der vielen was sagen sollte, schließlich wurden die ersten zwei Bücher verfilmt, auch wenn diese Filme eher wenige mit den Büchern zu tun haben.

    Denn Percy ist gerade Mal zwölf und kämpft mit vielen Problemen. Ohne es zu wollen, gerät er immer wieder in Schwierigkeiten. Seine Noten sind mies und irgendwie schafft er es dauernd von der Schule verwiesen zu werden. Es ist frustrierend, denn ihm ist nur all zu klar, dass er damit einer Mutter viele Sorgen bereitet, die eh schon unter ihrem furchtbaren Ehemann zu leiden hat.


    Alles wird aber schlimmer, als er von Monstern angegriffen wird und man ihm mitteilt, dass er ein Halbgott ist. Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, ist ein olympischer Gott. Da er gejagt wird, muss er im Halb-Blood Camp Schutz suchen. Hier lernt er weitere Halbgötter kennen und findet Freunde. Es dauert nicht lange und Percy erfährt, dass sein Vater ausgerechnet Poseidon ist, der Herr der Meere und einer der großen Drei. Damit ist sein Schicksal scheinbar besiegelt, denn große Hoffnungen und Erwartungen ruhen nun auch ihm. Er wird aber auch stärker beobachtet, denn es gibt einige, die denen Existenz nicht passt.


    Zusammen mit Grover und Annabeth, muss Percy eine Mission zu erledigen. Der Herrscherblitz von Zeus wurde gestohlen, angeblich von ihm für seinen Vater. Da Percy aber keine Ahnung von dieser Welt hatte, hat er sicherlich auch nichts gestohlen. Es gibt noch einen anderen Verdächtigen und genau den wollen sie zur Rede stellen. Doch um ihn zu erreichen, müssen die drei Freunde ganz Amerika durchqueren und sich vielen Gefahren stellen, denn nach wie vor ist Percy ein Gejagter.


    Damit beginnt das ganz große Abenteuer für sie. Schnell wird ihnen klar, dass sie sich die Reise etwas zu leicht vorgestellt haben. Binnen kürzester Zeit geraten sie in Gefahr und sind gezwungen zu kämpfen. Allerlei Verrücktheiten und Monster kreuzen ihren Weg und selbst der ein oder andere Gott begegnet ihnen.


    Percy muss schnell lernen seine erwachenden Kräfte zu kontrollieren und sich im Kampf zu beweisen. Längst geht es um sein Leben und das seiner Freunde. Irgendwie fühlt er die Verantwortung bei sich und will sie beschützen. Dabei wird er gezwungen Erwachsener zu werden, was ihn aber nicht davon abhält so manches Mal trotzdem ein kindischer Chaot zu bleiben. So beeindruckt er mit seinen recht simplen Ausflüchten und Aussagen und kann dabei trotzdem viel erreichen. Er stellt aber auch seinen Mut zur Schau und scheut sich nicht selbst den Göttern die Stirn zu bieten.


    Rick Riordan hat hier ein wahrlich geniales Buch geschrieben. Ihm gelingt es zu unterhalten, zu fesseln und irgendwie auch zu belehren. Im modernen Amerika lässt er die griechische Mythologie einen Platz finden. Da alles außerhalb des Sichtfeldes der Menschen stattfindet, kommt es zu keinerlei Problemen und auch sonst gibt es gute Ausreden, die gegen die Nutzung von Technologie sprechen. Er hat es gut durchdacht und in einer gewissen Logik verpackt.


    In Percy Jackson wurde ein Protagonist geschaffen, der keineswegs perfekt ist. Er ist noch jung, hat viele Probleme und versucht trotzdem das Beste aus seiner Situation zu machen. Seine Macht steigt ihm nicht zu Kopf und er ist bereit alles für seine Mutter zu tun. Aber auch die anderen Charaktere wurden toll gezeichnet. Annabeth, die glaubt so vieles zu wissen, hat noch viel zu lernen. Grover, der voller Angst ist, mit seinen Freunden aber doch das Abenteuer wagt und für seinen Traum kämpft. Und schließlich Luke, der die Hoffnung aufgegeben hat, aber doch für seine Überzeugung steht.


    Mit seinem einfachen Schreibstil gelingt es Rick Riordan eine locker leichte Geschichte zu erzählen, die aber viel Ernst und viele Emotionen beinhaltet. Auf den ersten Blick ist es ein unterhaltsames Jugendbuch, doch wer genauer hinschaut, wird viel mehr entdecken.

    Fazit
    Ein starkes und witziges Jugendbuch über einen Helden, der sich plötzlich inmitten der griechischen Mythologie wiederfindet und seinen Platz darin verteidigen muss. Ein toller Reihenauftakt, der viele weitere spannende Abenteuer verspricht, die sowohl weibliche als auch männliche Leser gleichermaßen ansprechen dürften.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Endlich hat Feline ihren Niklas geheiratet. Alles scheint perfekt und die Flitterwochen warten, doch dann kommt ein Anruf, der alles ändert. Niklas wird der große Auftrag in Dubai angeboten von dem er schon lange geträumt hatte und Feline lässt ihn gehen. Zum Glück erhält auch sie einen Auftrag, allerdings bringt er sie nach Venedig. Im bunten Treiben des Karnevals erwartet sie eine unvergessliche Erfahrung.
    Meine Meinung
    Die typischen Eigenschaften eines Wassermanns sind Aufrichtigkeit, Einfallsreichtum, Freundlichkeit, Prinzipientreue und Willensstärke. Als Schwächen gelten Extravaganz, Rebellion, Sturheit und Snobismus.

    Feline ist jedenfalls sehr glücklich ihren Wassermann endlich unter die Haube bekommen zu haben. Die Hochzeit war wunderschön und die Hochzeitsnacht überaus erotisch und verspielt. Doch statt am nächsten Morgen in die Flitterwochen zu fliegen, sind sie gezwungen sich zu trennen. Niklas bekommt nämlich einen Auftrag zugeteilt, den er schon lange haben wollte und fliegt daher nach Dubai. Sie hingegen vergräbt sich in Arbeit, bis diese sie nach Venedig bringt.


    Hier beginnt die Geschichte dann richtig. Venedig wird auf eine ganz und gar wunderschöne Weise in Worten umschrieben. Die Stadt auf dem Wasser entfaltet ihre Magie und nimmt die Leser mit in die Gassen und Kanäle. Um den Zauber vollkommen zu machen, spielt sich die Handlung zur Zeit des Karnevals ab. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich würde dieses Fest gerne mal selbst dort erleben.


    In dem bunten Treiben der Festlichkeiten darf Feline ihr ganz eigenes erotisches Abenteuer erleben. Auf einer exklusiven Party wird sie Zeugin von erotischen Spielchen und lässt sich selbst dazu hinreißen an solchen teilzunehmen. Der Reiz des Unbekannten macht Neugierig und schafft eine kribbelnde Spannung. Jede Berührung ist aufregend, jeder Kuss etwas Verbotenes.


    Izabelle Jardin hat einen tollen Schreibstil. Es ist egal, ob sie über Felines Leidenschaft zur Kunst und Architektur oder über ihre verspielten Erlebnisse im Bett schreibt, sie schafft es unglaublich überzeugend und irgendwie zärtlich zu sein. Bei ihr kommen Emotionen sehr glaubhaft rüber. Auch ihre Beschreibungen sind sehr aussagekräftig und umschreibend, ohne aber überfüllt zu klingen.


    Was mich bei diesem Astro-Quickie aber am stärksten überzeugt und begeistert hat, ist Felines Begegnung in Venedig. Die Autorin hat nämlich etwas ausgelassen, was mich bei vielen anderen Quickies gestört hat. Es hat mich sehr gefreut, dass Izabelle Jardin hier einen anderen Weg gewählt hat und damit gezeigt hat, dass nicht immer jemand anders kommen muss um Romantik und Erotik in den Alltag zu bringen.

    Fazit
    Ein Paar, gezwungen sich zu trennen. Eine Frau vom Zauber Venedigs ergriffen und eine hemmungslose Nacht im Schutz der Karnevalsmasken. All dies bietet die Kurzgeschichte von Izabelle Jardin, die auch auf wenigen Seiten zu fesseln vermag. Ein erotisches Abenteuer, das absolut lesenswert ist.

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    Inhalt
    Um ihre beste Freundin aus ihrem Tief zu holen, überredet Marie Eve an Silvester eine Liste mit zehn Vorsätzen zu schreiben. Im neuen Jahr sollen die Punkte dann abgearbeitet werden, so lautet die Wette. Obwohl Eve darauf keine Lust hat, stellt sie eine Liste zusammen. Allerdings hat sie auch ein halbes Jahr später noch keinen Punkt durchstreichen können, zu sehr schmerzt der Verlust der geliebten Person noch. Als sie sich dann aber doch aufrafft, um etwas zu tun, begegnet sie dem seltsam charmanten Ben. Dieser provoziert sie mit ihren Vorsätzen und überredet sie so zu einem aufregenden Ausflug nach Frankreich. Doch Eve ahnt nicht, dass es ihm dabei nicht nur um sie geht, auch er versucht vor etwas davonzulaufen.
    Meine Meinung
    Es ist Silvester, als Marie ihre beste Freundin Eve dazu bringt eine Liste mit Vorsätzen für das neue Jahr zu schreiben, die sie bis zum nächsten Silvester auch erledigen soll. Sie machen eine Wette daraus die zehn Punkte zu schaffen. Doch während Marie sich voller Eifer auf ihre Vorsätze stürzt, schiebt Eve sie auch ein halbes Jahr später vor sich her. Kurz vor Weihnachten hatte sie nämlich einen geliebten Menschen verloren und trauert noch immer. Es fällt ihr schwer sich aufzuraffen und wieder aktiv und mit voller Lebensfreude am Alltag teilzunehmen. Und so kämpft sie sich von Tag zu Tag. Als sie eines Tages einen Aushang sieht, beschließt sie doch endlich den ersten Punkt anzugehen. Sie ahnt allerdings nicht, dass diese Entscheidung vieles für sie verändern wird, denn bei der Ausführung begegnet sie Ben.

    Ben ist witzig, charmant und irgendwie vorlaut. Durch einen Zufall sieht er Eves Liste mit den Vorsätzen und spricht sie darauf an. Er macht ihr den verrückten Vorschlag mit ihr durch Frankreich zu reisen, da viele Punkte dort erledigt werden müssen, und ihr so bei der Erfüllung zu helfen. Und obwohl sie sich dagegen sträubt, kann er sie überzeugen. Für sie erstellt er einen Reiseplan und bereitet alles vor, dabei kennt er sie gar nicht, doch dieses traurige Mädchen berührt ihn, denn auch er macht gerade eine schwere Zeit durch. Um wenigstens für kurze Zeit dem Druck und der Belastung zu entkommen, lässt er sich auf dieses wilde Abenteuer ein.


    Nachdem also die Sachen gepackt wurden, geht die Reise los. Ben hat einen genialen Reiseplan erstellt, der sie zu den verschiedensten Orten führt. Von Stadt zu Stadt, von Aufgabe zur Aufgabe. Natürlich müssen die Erfolge auch festgehalten werden, daher bringt er eine Polaroidkamera mit. Zehn Fotos für zehn Aufgaben, keine dutzende Selfies, wie man es heute macht. Dadurch werden die Aufnahmen unperfekt, einzigartig und echt, was einfach Freunde mit sich bringt.


    Natürlich spinnt die Autorin hier auch eine Liebesgeschichte. Obwohl Eve und Ben zu Beginn praktisch Fremde sind, wachsen sie doch zusammen. Auf ihrer Reise werden sie Freunde, Komplizen und schließlich irgendwie zum Paar, auch wenn Missverständnisse immer wieder dazwischen funken. Ihre Annäherung ist ungewöhnlich, schön und auf gewisse Weise auch zärtlich. Auch wenn Eve sich erst gegen die Gefühle wehrt, hat sie doch Angst verletzt zu werden, muss sie doch nachgeben und sich fallen lassen.


    Es wäre aber zu einfach, wenn es nur um die Reise und die entstehende Liebesgeschichte gehen würde, etwas Drama darf schließlich nicht fehlen. So wird im Hintergrund noch eine kleinere Handlung gesponnen, die irgendwann auf die Haupthandlung trifft. Dadurch kommt es zu weiteren Verwicklungen zwischen Eve und Ben, was manches verkompliziert. Leider ist ein Teil davon ziemlich durchschaubar, denn die Autorin gibt starke Hinweise darauf, was noch kommen wird.


    Absolut genial finde ich die beschriebene Reise durch Frankreich. Emilia Fuchs hat sich große Mühe gegeben die Örtlichkeiten in Worte zu fassen. Mit jedem neuen Halt, wächst die Sehnsucht selbst mal eine solche Reise zu machen. Durch Eve und Ben bekommt man einen wunderschönen und verträumten Blick auf Frankreich.
    Gut beschrieben war auch die Trauer von Eve und das emotionale Tief. Sie lebt ihr Leben weiter, ohne aber wirklich glücklich zu sein. Wie programmiert arbeitet sie sich durch den Alltag, fühlt sich dabei aber leer.
    Allgemein sind die Beschreibungen und Emotionen unglaublich gut gelungen. Emilia Fuchs schafft es alles aussagekräftig und lebendig klingen zu lassen, sodass es einem nahe geht und echt wirkt.

    Fazit
    “Ein Jahr zum Leben” ist eine wunderbar emotionale Geschichte über Verlust, schwierige Zeiten und dem Kampf zurück ins Leben. Eve und Ben tragen beide schwere Lasten auf sich, doch die gemeinsame Zeit hilft ihnen neue Kraft zu schöpfen. Eine fesselnde und faszinierende Handlung, die zwar manchmal recht vorhersehbar ist, aber doch zu begeistern weiß.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Allein schon im Seminar des Stararchitekten Tom Vaillant zu sitzen, ist für Sofie ein Traum. Doch sie hat auch das Verlangen die Verführungs-App eines Freundes an ihn zu testen. Anhand der Sternzeichen werden einem dabei Flirt-Tipps gegeben. Natürlich wird Sofie von Tom abgewiesen, was sie aber dazu bringt noch verbissener seine Nähe zu suchen. Doch geht es wirklich noch um die App oder doch um etwas vollkommen anderes?
    Meine Meinung
    Typische Steinböcke sind beharrlich, ehrgeizig, klug, pflichtbewusst, sachlich und verantwortungsbewusst. Sie sind aber auch engstirnig, autoritär, ungesellig und unnahbar.

    Sofie ist eine Studentin für Architektur und besucht ein Seminar des Stararchitekten Tom Vaillant. Sie ist absolut hingerissen von dem Mann, was ihre Freundin Angelika verunsichert. Allerdings versichert Sofie ihn nur für den Test der Verführungs-App ausnutzen zu wollen, die ein Freund von ihnen entwickelt hat. Doch je öfter Tom den Tipps durch die App ausweicht und sie abweist, desto versessener wird sie darauf ihm näherzukommen. Allerdings muss Sofie sich selbst irgendwann fragen, ob sie tatsächlich alles wegen der App macht oder aus ganz anderen Gründen die Nähe von Tom sucht.


    Tom Vaillant ist ein bekannter Stararchitekt und ist inzwischen darauf vorbereitet, dass ihn immer wieder Menschen um Gefallen bitten oder wegen etwas ansprechen. Daher reagiert er erstmal auch abweisend auf Sofie, denn ihre Versuche ihm näherzukommen sind irgendwie plump. Da er aber schon etwas über ihre Arbeit gelesen hat, erlaubt er eine kleine Annäherung. Die verbissene junge Frau macht ihn neugierig, vor allem aber ihr Mut und ihr Durchhaltevermögen. Doch Tom nutzt auch die Gelegenheit sie zu beobachten und zu analysieren, um die Wahrheit zu verstehen.


    Natürlich findet eine erotische Begegnung zwischen Sofie und Tom statt. Obwohl Sofie eigentlich verheiratet ist, lässt sie sich auf das Abenteuer ein, denn Tom ist so ganz anders als ihr Ehemann. Mit ihm ist alles neu und aufregend, aber vor allem versteht er sie besser als Felix, denn Tom macht jetzt schon das, wovon sie noch träumt. Ihr Sex ist frei und wild, aber auch erhellend, denn durch ihn erkennt Sofie eine Wahrheit, die sie vor sich selbst verborgen hatte.


    Emilia Lucas, auch als Alana Falk bekannt, verpackt in dieser Kurzgeschichte viele verrückte Flirt-Tipps und einen Hauch an Selbsterkenntnis. Verpackt in einem erotischen Abenteuer, muss Sofia einiges für sich reflektieren. Der Aufbau von all dem, was wirklich gut gemacht. Die Autorin weiß, wie sie Geschichten erzählen kann. Allerdings gibt es natürlich einen Punkt, der mich irgendwie störte. Sicherlich hätte man den Aufbau etwas anders machen können um zum selben Ergebnis zu gelangen: Und zwar fand ich es albern, dass sie erst mit Tom ins Bett springen musste, um für sich die Wahrheit zu erkennen. Dadurch fällt für mich der Betrug irgendwie schlimmer aus, auch wenn es albern ist.

    Fazit
    Der Test einer App, der eine Frau dazu bringt ihr Leben zu überdenken. Das erotische Abenteuer des Steinbock Mannes ist etwas sanfter, verglichen mit einigen anderen Astro-Quickies, allerdings bietet die Kurzgeschichte auch einen Betrug, der alles verändern dürfte. Die Autorin weckt das Interesse des Lesers, doch die begrenzte Länge der Handlung lässt keine all zu große Entfaltung zu. Einige Seiten mehr, hätte nicht geschadet.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt
    Eigentlich ist Thaisas Leben vollkommen normal und langweilig. Ohne einen Freund, vergräbt sie sich in die Arbeit, bei der sie mit den verschiedensten Aberglauben der Welt in Berührung kommt. Als sie aber eines Tages eine Manuskriptseite verkauft, ändert sich alles. Plötzlich steht sie zwischen zwei Brüdern, die sehr unterschiedliche Drachenclans anführen, und muss einsehen, dass das Übernatürlich durchaus existiert. An der Seite des Sturmdrachen Archer versucht sie das Geheimnis des Raisa-Medaillons zu lösen, das hoffentlich den Konflikt zwischen den Clans lösen wird. Doch die Gefahr ist groß und Thaisa muss erkennen, dass sie selbst an Kraft gewinnen muss um in der Neuen Welt bestehen zu können.
    Meine Meinung
    Auch wenn es sich hierbei um den zweiten Teil der “Dragon Hunter Diaries” handelt, kann das Buch problemlos und ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

    Im Zentrum des Geschehens steht hier Thaisa Moore, eine junge Frau, die von der Geschichte absolut fasziniert ist. Sie ist eine Gelehrte und Wissenschaftlerin, die als Expertin des Mittelalters gilt. Doch obwohl sie so viel Wissen angehäuft hat, arbeitet sie bloß für einen okkulten Laden, in dem Zauberbücher und scheinbar verfluchte Objekte verkauft werden. Hier nutzt sie aber auch die Chancen für Übersetzungen, die ihr unglaublichen Spaß machen. Da Thaisa aber auch Poliosis hat, zieht sie es vor im Hintergrund zu bleiben, denn ihr Aussehen erregt immer Aufmerksamkeit. Eine Beziehung hatte sie ebenfalls schon lange nicht mehr, denn ihre letzte endete wirklich unschön. Ihre ganze Welt wird aber auf den Kopf gestellt, als der geheimnisvolle Archer in den Laden einbricht und ihr die Augen für das Verborgene öffnet.


    Archer Andras ist der Anführer der Sturmdrachen, dessen Clan im Zwist mit den Schattendrachen liegt, die von seinem Zwillingsbruder Hunter Vehar angeführt werden. Die Brüder sollten ursprünglich zu Drachenjägern werden, allerdings war das Blut der Drachen in ihnen stärker. Einzig das Raisa-Medaillon könnte ihnen die Macht verleihen zu Drachenjägern zu werden, doch dieses ist nur eine Legende. So glaubte man jedenfalls, doch dann taucht eine Manuskriptseite auf, die davon berichtet und zwingt die Brüder um ein Rennen für die Informationen. So kommt Thaisa ins Spiel, denn sie verkauft die besagte Seite für den Laden und ist auch eine der wenigen Experten, die sie übersetzen könnten. Als ihr Boss sie unter Druck setzt die Seite zurückzubekommen, begibt sie sich in den Kampf zwischen den Brüdern und kommen einem von ihnen sehr nahe.


    Thaisa wird in die Welt des Übernatürlichen geworfen, von der sie immer glaubte, sie entstamme der Fantasie der Menschen. Doch es sind nicht die Männer, die sie auf den ersten Schritten begleiten, sondern ihre Freundin Bree. Sie scheint mehr über das Ganze zu wissen, als sie zugibt, doch sie behält auch mehr für sich, als man glauben könnte. Das Unglaubwürdigste ist aber, dass Thaisa einfach alles so hinnimmt. Hey, es gibt Dämonen, Drachen und all so was und sie nimmt es praktisch mit einem Schulterzucken hin. Kein Hinterfragen, kein Leugnen, nichts davon. Mal ehrlich, so reagiert doch niemand.


    Leider ist auch die Liebesgeschichte zwischen Thaisa und Archer unrealistisch aufgebaut. Erst würdigt er sie keines Blickes, dann bespringen sie einander auch schon. Das Traurige ist auch, dass sie oft zu den unmöglichsten Gelegenheiten übereinander herfallen. An sich könnte es romantischer sein, aber leider ist dem nicht so.


    Richtig interessant hingegen war das Geheimnis des Raisa-Medaillons. Da hat sich die Autorin was echt Gutes einfallen lassen. Die Geschichte, die sie aufgebaut hat und die anschließende Auflösung, waren durchaus faszinierend. Dass, was sich dahinter verbarg, war genial, aber nicht ausreichend um die Handlung zu retten.


    Denn es gab einen weiteren Schwachpunkt, der alles irgendwie herunterzog. So erschien gegen Ende ein weiterer Charakter, dem eine doch wichtige Rolle zugeschrieben wurde. Allerdings konnte er diese Rolle nicht ausfüllen, da es keinerlei Vorarbeit für ihn gab. Er kam aus dem Nichts, um jemand Wichtiges zu sein, nur um dann wieder in Nichts zu verschwinden. Wäre seine Einführung besser gewesen, wäre seine Rolle auch stärker hervorgekommen. Zudem gibt es auch einen Schwachpunkt um den Charakter von Miles, denn mit dem Fortschritt der Handlung ergibt sich eine Situation, die absolut unnütz ist. Eine Szene mit ihm widerspricht einer anderen und macht sie unnötig, was ganz und gar verwirrend ist. Was hat sich die Autorin bloß dabei gedacht?

    Fazit
    Eine starke Idee um zwei Brüder, eine Frau und der Suche nach der Wahrheit um die Vergangenheit. Katie MacAlister ist eine Autorin, die gut schreiben kann und mit ihren Geschichten fesselt, doch bei diesem Buch erscheint ihre Geschichte ungewöhnlich schwach. Die Handlungen spielten sich zu schnell ab und die Charaktere hinterfragten zu wenig, was dazu führte, dass man als Leser mit zu vielen offenen Fragen stehen gelassen wurde.