Beiträge von suki1982

    Huhu,
    ich wollte mich auch mal wieder zu Wort melden. Ich muss leider sagen, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen haben. Ich möchte es irgendwann noch einmal eine Chance geben und es lesen. Aber momentan kann ich es einfach nicht weiter lesen. Leider muss ich sagen, dass das Buch mir momentan nicht gefällt. Vielleicht ändere ich ja meine Meinung, wenn ich es noch einmal lese. Ich weiß jeder hat eine andere Sicht der Dinge, mich regt aber vieles in dem Buch auf. Was die Autorin Bettina Belitz bei einigen Stellen als lustig empfindet, kann ich teilweise nur mit den Kopf schütteln. Ich habe da nun mal eine andere Meinung und das ist ja auch gut so. Wäre doch schlimm wenn wir alle die gleiche Meinung hätten.
    Vielleicht hab ich die Geschichte auch nicht ganz verstanden. Ich weiß es einfach nicht. Ich habe nur jetzt erst einmal für mich beschlossen, dass Buch erst einmal bei Seite zu legen.
    Dennoch wünsche ich allen noch viel Spaß und Freude am lesen von Panthersommernächte.

    Ich weiß zwar das meine Teenagerzeit schon eine Weile her ist, aber wenn damals Mist gebaut wurde, standen alle die daran beteiligt waren auch dazu und haben ihre Konsequenzen daraus gezogen. Ist das heute wirklich so wie es hier dargestellt wird?

    Also zu meiner Zeit war das auch schon so. Wenn ein Lehrer fragt, wer Schuld ist, wurde erstmal geschwiegen. Und wenn dann einer überführt oder verraten wurde, dann hat der auch alle anderen genannt, damit er die Strafe nicht allein ausbügeln musste. (Und ja, ich selbst habe andere auch manchmal verpetzt, weil ich keine Lust hatte, dass die ganze Klasse bestraft wird, nur weil 2 Idioten, die ich nicht leiden konnte, Mist gebaut hatten. :roll: )

    Also ich bin da auch völlig deiner Meinung. Wenn man es so genau nimmt, wird mit so einer Botschaft falsche Werte vermittelt. Und für mich ist es auch sehr erschreckend, wenn viele heute so denken. Ich meine, wenn man schon nicht auf Hilfe von den Freunden hoffen kann, dann ist es für mich keine richtige Freundschaft.

    Habe heute Kapitel 4 gelesen. Es passiert ja ne ganze Menge in der Stadt. Aber ich muss sagen, dass ich recht wütend darüber bin das Nina die komplette Schuld an dem ganzen Disaster ist. Es war doch Cedric der das Bild wollte und auch alle anderen aus der Redaktion fanden das Bild toll. Ich weiß nicht ob noch was anderes im Laufe der Geschichte zum Vorschein kommt, aber ich finde es schon sehr merkwürdig, dass einstimmig beschlossen wurde das Nina als Chefredakteurin nicht mehr tragbar ist. Nicht einer ist auf Ninas Seite oder ergreift Partei für sie. Nein sogar im Gegenteil, sie machen Nina für alles verantwortlich.
    Ich weiß zwar das meine Teenagerzeit schon eine Weile her ist, aber wenn damals Mist gebaut wurde, standen alle die daran beteiligt waren auch dazu und haben ihre Konsequenzen daraus gezogen. Ist das heute wirklich so wie es hier dargestellt wird? :scratch:

    Auch ich habe angefangen zu lesen und werde mal mein Eindruck abgeben.


    Zuerst muss ich sagen gefällt mir das Cover sehr. Die schönen Farben kommen auf den schwarzen Hintergrund super zur Geltung. Auch wenn der Schutzumschlag ab ist, kann man in einem schönen Rosa den Titel noch auf den Buchrücken lesen. Vom Optischen ist es auf jeden Fall ein Hingucker.


    Da es ja mein erstes Buch von Bettina Belitz ist, war ich schon sehr gespannt wie ihr Schreibstil ist. Ich kann mich gut in die Geschichte reinlesen und auch so ist ihr Schreibstil gut verständlich und locker geschrieben. Das das Buch aus der Sicht von Nina geschrieben ist, kann man sich gut in die Rolle von Nina hineinversetzen. Aber ich muss sagen das zumindest der Anfang der Geschichte mich etwas an ein anderes Buch erinnert.


    Nina die 14 Jahre alt ist, hat so einiges zu tun. Sie ist Vertrauensschülerin, Klassensprecherin, Anwärterin auf den Meistertitel im Eislaufen und Chefredakteurin der Schülerzeitung. Wenn ich so nachdenke was ich alles mit 14 gemacht habe. Auf jeden Fall hat sie damit jede freie Minute ihrer Freizeit voll ausgenutzt.
    Nun zu den ersten Seiten. Man merkt recht schnell das Nina sich in Cedric verknallt hat und sich auch gerade deswegen die Redaktionssitzung immer mit ihn freut. So kann sie Zeit mit Cedric verbringen ohne seine Freundin, die anscheint fast wie ein Schatten von Cedric ist. Natürlich verstehe ich den Wirbel voll und ganz um das Bild. Da sie ohne Einwilligung es einfach abgedruckt haben. Hätte Mr. Right nicht so schnell reagiert, hätte das böse ins Auge gehen können für das ganze Team der Schülerzeitung. Aber auch ich bin der Meinung, dass die Schuld nicht nur bei Nina zu suchen ist. Wenn es auf dem Schulhof eine Prügelei gibt, macht man ja auch nicht alleine den Direktor dafür verantwortlich. Sicherlich wäre ich auch total entsetzt und erschrocken würde ich von mir so ein Bild in einer Zeitung sehen, dennoch muss ich sagen hatte Herr Graufink noch Glück gehabt. Die Vorderseite wäre schlimmer und viel peinlicher gewesen. Ein Stück weit finde ich, ist er selber mit Schuld. Er hätte sich ja eine Badehose anziehen können, aber ich denke mal Herr Graufink soll etwas schrullig rüberkommen. Das aber Nina jetzt erst einmal eine Pause als Chefredakteurin machen soll, finde ich etwas übertrieben. Sie war ja nicht alleine für die Zeitung verantwortlich.


    Ich bin gespannt wie es weiter geht und was für Konsequenzen die ganze Geschichte für Nina hat.

    Klappentext:
    „Dieses Päckchen ist für Mr Satoshi. Wenn wir seine Adresse herausfinden.“ So lauten die letzten Worte von Foss’ Mutter, während sie liebevoll einen abgeschabten Schuhkarton mit rätselhaftem Inhalt tätschelt. Und so entschließt sich der von Panikattacken heimgesuchte Fotograf, den mysteriösen Mr. Satoshi zu finden. Seine Reise führt ihn in die ebenso schrille wie geheimnisvolle Welt Japans. Bei seiner Suche muss Foss erkennen, dass die Vergangenheit seiner Mutter, über die sie stets Stillschweigen bewahrte, mit einem tragischen Ereignis im Jahr 1946 verwoben ist. Aber weshalb will noch immer keiner darüber reden? Gemeinsam mit der ebenso klugen wie exzentrischen Japanerin Chiyoko deckt Foss die Lebenslügen seiner Mutter Stück für Stück auf. Immer mehr erfährt er dabei über unterdrückte Sehnsüchte, über verdrängte Familiengeheimnisse und verloren geglaubte Lieben - und zwar nicht nur die seiner Mutter.


    Cover:
    Das Cover des Buches ist ruhig gestaltet. Der Buchtitel "Wer ist Mr Satoshi?" fällt einem gleich ins Auge, da es mit einem kräftigen Rot unterlegt ist. Ansonsten erinnert mich das Cover an diese Scherenschnitte und diese Art der Gestaltung gefällt mir sehr.


    Zusammenfassung und Meinung:
    Foss ist 41 und Fotograf von Beruf. Seit einem tragischen Unfall, bei dem seine schwangere Frau gestorben ist, lebt er sehr zurückgezogen. Lediglich seine demenzkranke Mutter besucht er manchmal im Altersheim. Die Mutter von Foss stirbt an den Folgen ihrer Krankheit. Auf dem Friedhof trifft er Freddie, eine alte Freundin von seiner Mutter. Sie erzählt ihm, dass seine Mutter Alice ein Päckchen daheim aufbewahrt, das man an Mr Satoshi überbringen soll, wenn ihr etwas passiert. Freddie weiß nur, dass Mr Satoshi in Japan lebt und die Jugendliebe von Alice war. Die Suche nach Mr Satoshi ist schwerer als gedacht. In Japan trifft er auf Chiyoko, die ihm bei der Suche behilflich ist.
    Die Figuren sind alle gut und glaubhaft beschrieben. Nehmen wir hier Foss, der ohne seine Tabletten nicht mehr am richtigen Leben teilhaben kann, da ihm sonst Panikattacken überkommen. Er kann auch nicht mehr richtig auf andere Menschen eingehen oder sich auf sie einlassen. Auch Chiyoko ist eine interessante, lebhafte und selbstbewusste junge Frau, die aber auch ihr eigenes Päckchen zu tragen hat.
    Das Buch geht etwas in die Tiefe und beschäftigt uns mit der Frage: Wie gut kennen wir eigentlich unsere Eltern? Was haben sie alle so erlebt von den wir nichts wissen?
    Der Schreibstil ist sehr bildhaft und mitreißend. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Foss geschrieben. So kann der Leser genau mitfühlen was Foss so fühlt und was in seinem Kopf so vorgeht. Man ist sofort im Geschehen und fiebert selber richtig mit.


    Fazit:
    Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen und ich kann es gerne weiter empfehlen. Es ist eine spannende Geschichte die zum nachdenken anregt

    Ich hatte heute Glück gehabt und habe das Buch "The other Girl" gewonnen. Freue mich schon es in den Händen zu halten und zu lesen. :dance: